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Zurück zur Unschuld

11. Januar 2008 um 15:02 Letzte Antwort: 12. Januar 2008 um 10:36

Hallo, hab in den Foren immer wieder gelesen das viele sehr junge User Tipps zum auffrischen Ihrer Sexualität suchen und als Antwort oft kommt: endeckt euch erst mal selber, oder was kommt dann in fünf Jahren? Wie ist es aber umgekehrt. Bin jetzt 25 und habe so mit Vierzehn angefangen meine ersten Erfahrungen zu machen, wollte immer mehr und probierte immer noch einen draufzusetzten. Mit 18 hab ich dann die wilde Vögelei eingestellt und hab nun seit sechs Jahren eine feste und glückliche Beziehung.
Nun meine eigentliche Frage: gibt es eine möglichkeit an einen Punkt zu gelangen wieder die kleinigkeiten wie zärtliche Küsse oder sanftes Streicheln Geil zu finden?
Ich hab einfach keinen Bock mehr mir immer noch versautere Sachen vorzustellen, sondern möchte glücklich sein mit dem was ich habe. Ich weiß mein Text klingt irgendwie komisch, aber vielleicht gibts ja unter euch jemanden den es auch so geht?
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

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11. Januar 2008 um 15:16

Ja gerne
was denn?

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11. Januar 2008 um 15:23

Ja stimmt, da will ich nicht hin.
Da ist einfach immer dieser ständige zwiespalt zwischen romantischer liebesbeziehung und Neugier auf alles neues und veruchtes.

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11. Januar 2008 um 18:35

Es
geht.
Den Parner wiede richtig kennen lernen, einfach durch streicheln, langsam erforschen, Zärtlichkeit.
Das befriedigt mich mehr als harter Sex

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11. Januar 2008 um 18:36

Warum
willst du denn mit 25 schon zurück zur Unschuld, ich meine du kannst doch sicherlich noch nicht alles ausprobiert haben... es gibt doch noch sooo unendlich viel zu entdecken

Aber wenn es um zärtliches geht... vielleicht sollte man sich einfach ganz viel Zeit nehmen... zum beispiel einen sonntag an dem beide nur nackt sind... den ganzen Tag im Bett verbringen... vielleicht mal intensiv auf den anderen eingehen - ohne Fernseh, Internet oder sonstwas

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12. Januar 2008 um 9:13
In Antwort auf henri_12642070

Ja stimmt, da will ich nicht hin.
Da ist einfach immer dieser ständige zwiespalt zwischen romantischer liebesbeziehung und Neugier auf alles neues und veruchtes.

Vielen Dank für eure Antworten
Hab das mit dem ganzen Sonntag Zeitnehmen schon probiert und es ist glaube ich einfach eine Kopfsache wie man an soetwas rangeht. Für die die mir geschrieben haben das man mit 25 noch nicht alles ausprobiert hat, denen kann ich nur sagen stimmt, aber was soll denn noch kommen? Dreier durch, sämtliche Spielzeuge, alle Orte und sonstwas, es ist wirklich wie eine Sucht, und wenn man nicht aufhört und sich nicht auf das wesentliche besinnt, wie soll es dann weitergehen? Irgendwann ist der Punkt erreicht an dem man immer noch extremere Sachen braucht um den "Kick" zu bekommen, und da will ich keinenfalls hin. Ich will die kleinen Zärtlichkeiten genießen und nicht gleich von sämtlichen Perversionen im Kopf zugemüllt werden. Bin aber glaube ich auf einen ganz guten Weg dahin, und die Aussagen von eineigen von euch das liebevoller Sex befriedigender ist, denen kann ich nur zustimmen. Muss ja trotzdem kein Blümchensex sein, aber er muss eben auch nicht alles bis aufs äusserste ausreizen, sondern einfach so ein gesundes mittelding.

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12. Januar 2008 um 10:07

Also weil mich hier viele für eine Frau halten:
ich bin ein Mann. Aber ich denke eure Antworten sind trodzdem ganz passend.
Naja und wegen dem Ziele setzten: Ich habe mit siebzehn eine Freundin abgeschossen weil ich dachte es gibt noch soviel zu Erleben und ich will alles Probieren. Nach all den folgenden Bumsgeschichten hab ich nun seit sechs jahren eine Freundin die ich keinenfalls wie die erste verlieren möchte weil ich das Gefühl habe etwas zu verpassen. Ich spiele sogar mit dem Gedanken der Heirat, aber dafür denke ich muss ich bereit sein und vorallem muss ich das Gefühl haben nur mit ihr weiterhin erfüllenden Sex zu haben ohne einer dieser betrügerischen Fremndgeher zu werden. Und um das möglich zu machen muss man, so glaube ich den Kopf von all den kranken Mist loswerden und sich jeden tag aufs neue mit dem Partner beschäftigen und vorallem sich täglich vor Augen führen wie schön und spannend der andere doch ist. Bis jetzt hab ich das ganz gut hinbekommen obwohl wir schon seit über vier jahren zusammenwohnen, es ist wahrscheinlich nur dieses Heiratsding, das ich mir in den Kopf gesetzt habe und nun doch ein bisschen Angst davor habe nicht der Mann zu werden, den sie verdient. Andererseits mach ich mir wenigstens Gedanken darüber und denke oft über sowas nach, was man sicher auch nicht von jedem sagen kann, denn ne andere einfach so zu Bumsen ist sicher der leichtere weg.

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12. Januar 2008 um 10:21

Es gibt
viele männer anfang vierzig, die keine
freude mehr am sex haben. das kommt eben
daher, das sie schon alles "durchhatten".

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12. Januar 2008 um 10:32

Ja du hast Recht
eine andere zu Bumsen erscheint nur leichter, so wollte ich das auch verstanden wissen. Ich will ja alles ausprobieren, aber eben nur mit der einen festen Partnerin, und damit Glücklich werden. Die letzte Antwort mit dem manche Männer ab vierzig sind gelangweilt weil sie schon alles durchhatten ist wohl richtig, aber nur weil sie nicht genügend an ihrer Beziehung arbeiten.

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12. Januar 2008 um 10:36

So oder so ähnlich
wollte ich das eigentlich auch ausdrücken. Die meisten Menschen streben, ich will jetzt nicht sagen nach der Vollkommenheit, aber nach dem persönlichen Optimum. Ob dies nun der Sex auf Konsumbasis ist, wie ihn uns die Pornoindustrie vorgaukelt oder das absolut sinnliche, zärtliche und erotische Erleben. Es wird in allem eine Steigerungsstufe geben, nach der gesucht wird.

Für mich ist auch der stimmige Sex mit dem Partner, in dem die Gefühle dominieren, wichtiger als noch irgendeine Sexpraktik auf der Kirchturmspitze auszuprobieren. Aber auch der "kranke Mist" gehört zur Sexualität in der Beziehung, die diese Abwechslung braucht, nur eben nicht als Leistungssport, sondern eingebettet in ein Vertrauensverhältnis.

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