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Zu wenig Sex für meinen Freund

7. Mai 2014 um 20:52 Letzte Antwort: 9. Mai 2014 um 10:04

Hey Leute,
Ich muss mich mal bezüglich eines Themas an euch wenden, welches schon länger meine Beziehung belastet.
Mein Freund beklagt sich oft, dass wir seiner Meinung nach zu wenig Sex haben. Meiner Meinung ist das einmal die Woche, er behauptet es sei vielleicht 2 mal im Monat. Das zeigt sich schon unsere unterschiedliche Sichtweise. Dabei vergleicht er unser Sexleben mit dem von Freunden, welche ja angeblich so viel mehr Sex haben als wir. Er vergisst aber oft, dass die meisten von seinen Freunden meist sehr kurze Beziehungen hatten, während unsere Beziehung jetzt seit mehr als 5 Jahren hält.

Um seinen Gedanken nachvollziehen zu können, muss ich noch erklären, dass ich eine Zeit lang die Pille genommen habe und meine Libido sich quasi in Luft aufgelöst hatte. In der Zeit hat er sich sehr ungeliebt gefühlt, was ich verstehen kann. Allerdings habe ich die Pille bereits seit fast 3 Jahren abgesetzt, sodass sich meine Libido meine Meinung nach mittlerweile normalisiert hat.

Er ist aber immer noch der Meinung, dass ich sehr selten Lust auf ihn habe und dass wenn wir Sex haben ich das eher nur ihm zuliebe mache und er mich quasi überreden muss. Was totaler Blödsinn ist weil ich auch oft von mir aus ankomme. Ich glaube die ganze Sache hat sein Selbstbewusstsein zerstört.

Alles reden hilft nicht, nun hoffe ich dass ihr mir helfen könnt, weil das für uns beide sehr belastend ist. Schon mal Vielen Dank


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7. Mai 2014 um 23:12

?
Das wir ein Problem haben ist mir schon klar. Daher schreibe ich ja hier.
Ich weiß grad nich was ich aus deiner antwort schließen soll. Klingt ja fast so als sollten wir Schluss machen.

Ich hätte gerne Tipps wie man wieder auf einen Nenner kommt.

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8. Mai 2014 um 0:48

Normal
Kürzlich las ich in einem anderen Forum zu einem ähnlichen Thema den bemerkenswerten Satz des Mannes: "Sie braucht Beziehung, um Sex zu haben, ich brauche Sex, um Beziehung zu haben".

Normal tickt ihr beide, daß in Beziehungen nicht beide gleich oft/auf die gleiche Art/zu den gleichen Zeiten Sex wollen ist ziemlich normal.

Sich darüber aber zu streiten - auch normal - ist sinnlos, weil so nicht lösbar. Unterschiedliche Bedürfnisse sind nun mal nicht verhandelbar, du kannst nicht öfter wollen, er kann nicht weniger wollen.

Lösung: gibt's, ist aber schwierig. Nämlich euch zusammensetzen, euch gegenseitig verdeutlichen, was ihr aneinander liebt, ob ihr an einem Strang zieht und was ihr tun könnt, daß du dich nicht "in Verzug" fühlst und er nicht ständig das Gefühl hat, zu kurz zu kommen. Wie sehr vertraut ihr euch? Wie sehr liebt ihr euch?

Keine Lösung für jeden, in meiner Ehe haben wir uns inzwischen auf eine einseitig offene Beziehung geeinigt. Das war nur durch sehr viel Reden, auch Tränen und kurzzeitig auch mit Paarberatung möglich.

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8. Mai 2014 um 6:17

Was soll das?
Ich verstehe einfach nicht was so schwer daran ist meine Frage zu verstehen. Ich empfinde es auch als sehr anmaßend so über meine Bezihung zu urteilen. Ich weiß ja nicht was ihr so für Beziehungen führt. Ich bin jedoch nicht willig einfach kampflos aufzugeben.

Ich finde zu sagen das keine Hoffnung besteht einfach nur unnötig. Es gibt oft mal Unterschiede in Beziehungen, was aber nicht heißen muss, dass man gleich das Handtuch wirft.

Ich für meinen Teil will daran arbeiten, dass es wieder klappt und ich schreibe hier nicht um mir anzühören, dass die ganze Geschichte sinnlos ist. Also bitte solche Kommentare brauche ich nicht.

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8. Mai 2014 um 6:38
In Antwort auf

Normal
Kürzlich las ich in einem anderen Forum zu einem ähnlichen Thema den bemerkenswerten Satz des Mannes: "Sie braucht Beziehung, um Sex zu haben, ich brauche Sex, um Beziehung zu haben".

Normal tickt ihr beide, daß in Beziehungen nicht beide gleich oft/auf die gleiche Art/zu den gleichen Zeiten Sex wollen ist ziemlich normal.

Sich darüber aber zu streiten - auch normal - ist sinnlos, weil so nicht lösbar. Unterschiedliche Bedürfnisse sind nun mal nicht verhandelbar, du kannst nicht öfter wollen, er kann nicht weniger wollen.

Lösung: gibt's, ist aber schwierig. Nämlich euch zusammensetzen, euch gegenseitig verdeutlichen, was ihr aneinander liebt, ob ihr an einem Strang zieht und was ihr tun könnt, daß du dich nicht "in Verzug" fühlst und er nicht ständig das Gefühl hat, zu kurz zu kommen. Wie sehr vertraut ihr euch? Wie sehr liebt ihr euch?

Keine Lösung für jeden, in meiner Ehe haben wir uns inzwischen auf eine einseitig offene Beziehung geeinigt. Das war nur durch sehr viel Reden, auch Tränen und kurzzeitig auch mit Paarberatung möglich.


Danke, mit deiner Antwort kann ich schon deutlich mehr anfangen.

Mein Freund und Ich lieben uns sehr. Es gibt auch niemanden auf der Welt dem ich mehr vetraue, insbesondere weil wir uns gegenseitig durch schwierige Zeiten geholfen haben. Wir erzählen uns fast alles, von daher glaube ich dass wir gute Chancen haben.

Es ist ja nicht so dass er ein Sexbesessenes Monster ist. Er hat nur ein geringes Selbstbewusstsein und deshalb auch eine ganz verworrene Beziehung zu Sex. Er glaubt sich mit anderen vergleichen zu müssen und denkt ich hätte nie Lust auf ihn, was kompletter Blödsinn ist. Zudem ist er oft angespannt wenn wir Sex haben, was am Anfang nie so war. Doch als ich die Pille genommen habe, hatten wir sehr selten Sex, dann war er immer ganz nervös weil er dachte mir gefällt es nicht und das hat sich.bis heute gehalten. Dabei finde ich unseren Sex schön.

Ich möchte irgendwie dieses Selbstbewusstsein wieder aufbauen. Wir haben schon oft versucht eine offene Beziehung zu führen, haben es aber nie durchgesetzt, weil wir zu stark aneinander kleben.

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8. Mai 2014 um 7:08

Huhu
Btw. vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass wir uns meistens nur am Wochenende sehen. Wir studieren an verschiedenen Orten, weshalb wir auch auch nicht zusammen wohnen.
Dh. wir haben so gut wie immer Sex wenn wir uns sehen. Also liegen wir nicht den Rest der Woche stillschweigend nebeneinander im Bett.

Das zeigt zusätzlich, dass mein Freund eine merkwürdige Wahrnehmung hat.
Er fühlt sich einfach oft abgelehnt, obwohl ich ihm meiner Meinung nach viel Zuneigung zeige.

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8. Mai 2014 um 10:25

Danke...
für deine Antwort.
Solche Sachen mache ich ständig, aber irgendwie scheint das nicht zu helfen. Ihm geht es irgendwie tatsächlich nur um den Sex. Ich könnte ihn vielleicht nochmal auf die postiven Seiten ansprechen, also wann ich ihm offensichtlich Zuneigung zeige in der Hoffnung dass es wirkt.

Ich hab auch schonmal überlegt das wir vielleicht beide ein Tagebuch führen wie wir uns bei unserem Treffen gefühlt haben, das wir uns dann später austauschen.

Die Anzahl wie oft wir Sex haben ist sehr schwierig zu steigern, weil wir uns halt mwist nur am Wochenende sehen.

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8. Mai 2014 um 10:46

Kopf hoch!
Hey,

ich verstehe deine Sorgen.
Zuerst muss ich mal sagen, ass ich wirklich nichts auf die geben würde, die dir deine Beziehung hier so schlecht reden.
In keiner Beziehung läuft es immer rosig. Aber wenn man nach Lösungen sucht, dann zeigt es doch, dass einem an dem Partner/der Beziehung was liegt. Also: nicht gleich die Flinte ins Korn werfen!

Ich kenne eure Situation quasi aus seiner Sicht. Mein Freund möchte relativ viel Sex mit mir. Ich aber eigentlich immer mehr, weil das für mich irgendwie wichtig ist, um mich von ihm begehrt zu fühlen .

Das hat bei uns damit zu tun, dass ich ihn das erste Mal gesehen habe, und Feuer und Flamme war. Dagegen hat er relativ lange gebraucht, um sich so für mich zu begeistern. Zusätzlich weiß ich, dass es bei seiner Exfreundin und ihm quasi "Liebe auf den ersten Blick" war. Auch wenn das alles schon lange Geschichte ist. Das alles nagt an meinem, ohnehin geringen, Selbstbewusstsein.

Einen Tipp zu geben ist schwierig. Ich habe für mich selbst entschieden, an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten! Das wird nämlich ansonsten mir immer Steine in den Weg legen. Ansonsten hilft es mir auch ungemein, mit meinem Freund darüber zu reden. Alle dummen Gedanken anzusprechen, diese auszuräumen...

Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein wenig helfen!

P.S.: Übrigens finde ich den Tipp von Luise gar nicht so doof, aber eben dann auf ein Wochenende bezogen. Du kaufst dir hübschen Fummel, hast genug Essen in der Wohnung, damit ihr nicht raus müsst, Massageöl, tritratrallala

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8. Mai 2014 um 10:49
In Antwort auf

Danke...
für deine Antwort.
Solche Sachen mache ich ständig, aber irgendwie scheint das nicht zu helfen. Ihm geht es irgendwie tatsächlich nur um den Sex. Ich könnte ihn vielleicht nochmal auf die postiven Seiten ansprechen, also wann ich ihm offensichtlich Zuneigung zeige in der Hoffnung dass es wirkt.

Ich hab auch schonmal überlegt das wir vielleicht beide ein Tagebuch führen wie wir uns bei unserem Treffen gefühlt haben, das wir uns dann später austauschen.

Die Anzahl wie oft wir Sex haben ist sehr schwierig zu steigern, weil wir uns halt mwist nur am Wochenende sehen.

Hm
Wenn ich deine weiteren Beiträge lese, Rosenkuh, habe ich den Eindruck, daß ihr ein Selbstwertproblem habt - wo sich das zeigt (bei euch eben in sexuellen Signalen) spielt dabei nur sekundär eine Rolle.

Ich schreibe bewußt "Ihr", weil ich der Auffassung bin, daß eine Beziehung diverse "wir-Probleme" haben kann, die für sich allein genommen entweder keine wären oder vom "Probleminhaber" als sein eigenes eher erkannt würde.

Mangelndes Selbstbewußtsein kannst du als Partnerin nicht "geben" - du kannst wie einen Eimer mit Loch im Boden immer mehr Bestätigung, Zuwendung, sexulle Signale "nachfüllen", wenn dein Freund zu Unsicherheiten neigt wird es nie genug sein.

Aus meinem Nähkästchen: wir sind seit rd. 12 Jahren zusammen, im 9. Jahr verheiratet. Ich bin sehr viel unsicherer in manchen Bereichen des Selbstwertgefühls als mein Mann. Nachdem wir zusammen lebten, hatten wir kaum noch Sex - mal wollte er nicht, mal konnte er nicht abschalten, mal standen Termine an usw. - irgendwas war immer. Mein Selbstbewußtsein war relativ schnell im Keller, ich fühlte mich zurückgewiesen, nicht begehrenswert (fühlte ich mich noch nie, obwohl ich all die Jahre davor sehr viel Sex mit wechselnden Partnerinnen hatte und in gewisser Weise meinen Mangel an Selbstbewußtsein dadurch auch heben wollte). Und natürlich fing ich an, meinem Mann Vorwürfe zu machen, an ihm herumzuanalysieren, ihn unter Druck zu setzen mit der immer wiederkehrenden Aufforderung, er möge mir seinen "Mangel" an Interesse erklären. Konnte er nicht, wie auch - für ihn war's kein Mangel, sondern einfach seine von mir sehr verschiedene Art von Sinnlichkeit.

Lösen konnten wir das durch viele Gespräche, durch Paarberatung (da haben wir uns einige Therapeuten angeschaut, nicht alle sind so daß beide sich bei ihnen wohl fühlen - für uns beide war's am Ende eine Paartherapeutin, die systemisch - also lösungsorientiert - arbeitet). Wie auch immer: daß mein Selbstbewußtsein, das in anderen als körperlichen Bereichen außerordentlich stark ist, in körperlichen Zusammenhängen schwach ist, habe ich in der Zeit als MEIN Problem erkannt, für das mein Mann nicht zuständig ist. Er kann mir unterstützend zur Seite stehen und tut's auch, aber die eigentliche "Arbeit" ist meine Angelegenheit, und ich denke, daß dies etwas ist, daß ich nicht nur für mich selbst, sondern auch für das "WIR" zu leisten habe, weil sich eigene Unsicherheiten immer auch auf eine Partnerschaft auswirken.

Und darauf will ich hinaus: du kannst mit deinem Partner reden und ihm deutlich deine Zuneigung und auch dein Begehren zeigen, wenn dein Partner darauf beharrt, seine Unsicherheit in ein "du willst mich zu wenig" umzudeuten, werdet ihr beide nicht weiterkommen. Als Partnerin finde ich es gut und richtig von dir, daß du ihn nicht fallen lassen willst - du hast die Pille abgesetzt, als du merktest, daß deine Libido sank, stimmt's? Du kannst aber mit aller Wertschätzung deinem Freund auch versuchen klarzumachen, daß seine Mitwirkung an eurem Problem - nämlich seine Unsicherheit - SEIN Teil der gemeinsamen Aufgabe Beziehung ist. Sprich: er muß daran arbeiten, sei es durch psychologische Beratung, eine Stärkung seines Selbstwerts durch Sport, Bestätigung in anderen Bereichen, wie auch immer. Das gemeinsame Ziel - nämlich der Wunsch, daß sich der Partner gut fühlt - gilt für beide, einseitige Versuche können auf längere Sicht nicht gut gehen.

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8. Mai 2014 um 11:17

Sorry...
wenn ich das vielleicht etwas falsch interpretiert habe, aber ich wollte wie gesagt nicht hören ob meine Beziehung zum scheitern verurteilt ist oder nicht. Ich suche nach Ratschlägen wie man das Selbstbewusstsein meines Freundes wieder aufbauen kann, sodass wir beide wieder Spaß an unserem Sexleben haben kann.

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8. Mai 2014 um 11:19

Na...
wenn du meinst. Ich glaube an meine Beziehung und ich geb nicht wegen sowas auf.
Traurig wenn man nur so negativ denken kann. Ich frage mich warum du überhaupt hier schreibst wenn du keine Ratschläge hast. Es brauchen mir doch nur die Leute antworten die wirklich Ideen haben und nicht die die das nur schlecht reden.

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8. Mai 2014 um 11:27
In Antwort auf

Hm
Wenn ich deine weiteren Beiträge lese, Rosenkuh, habe ich den Eindruck, daß ihr ein Selbstwertproblem habt - wo sich das zeigt (bei euch eben in sexuellen Signalen) spielt dabei nur sekundär eine Rolle.

Ich schreibe bewußt "Ihr", weil ich der Auffassung bin, daß eine Beziehung diverse "wir-Probleme" haben kann, die für sich allein genommen entweder keine wären oder vom "Probleminhaber" als sein eigenes eher erkannt würde.

Mangelndes Selbstbewußtsein kannst du als Partnerin nicht "geben" - du kannst wie einen Eimer mit Loch im Boden immer mehr Bestätigung, Zuwendung, sexulle Signale "nachfüllen", wenn dein Freund zu Unsicherheiten neigt wird es nie genug sein.

Aus meinem Nähkästchen: wir sind seit rd. 12 Jahren zusammen, im 9. Jahr verheiratet. Ich bin sehr viel unsicherer in manchen Bereichen des Selbstwertgefühls als mein Mann. Nachdem wir zusammen lebten, hatten wir kaum noch Sex - mal wollte er nicht, mal konnte er nicht abschalten, mal standen Termine an usw. - irgendwas war immer. Mein Selbstbewußtsein war relativ schnell im Keller, ich fühlte mich zurückgewiesen, nicht begehrenswert (fühlte ich mich noch nie, obwohl ich all die Jahre davor sehr viel Sex mit wechselnden Partnerinnen hatte und in gewisser Weise meinen Mangel an Selbstbewußtsein dadurch auch heben wollte). Und natürlich fing ich an, meinem Mann Vorwürfe zu machen, an ihm herumzuanalysieren, ihn unter Druck zu setzen mit der immer wiederkehrenden Aufforderung, er möge mir seinen "Mangel" an Interesse erklären. Konnte er nicht, wie auch - für ihn war's kein Mangel, sondern einfach seine von mir sehr verschiedene Art von Sinnlichkeit.

Lösen konnten wir das durch viele Gespräche, durch Paarberatung (da haben wir uns einige Therapeuten angeschaut, nicht alle sind so daß beide sich bei ihnen wohl fühlen - für uns beide war's am Ende eine Paartherapeutin, die systemisch - also lösungsorientiert - arbeitet). Wie auch immer: daß mein Selbstbewußtsein, das in anderen als körperlichen Bereichen außerordentlich stark ist, in körperlichen Zusammenhängen schwach ist, habe ich in der Zeit als MEIN Problem erkannt, für das mein Mann nicht zuständig ist. Er kann mir unterstützend zur Seite stehen und tut's auch, aber die eigentliche "Arbeit" ist meine Angelegenheit, und ich denke, daß dies etwas ist, daß ich nicht nur für mich selbst, sondern auch für das "WIR" zu leisten habe, weil sich eigene Unsicherheiten immer auch auf eine Partnerschaft auswirken.

Und darauf will ich hinaus: du kannst mit deinem Partner reden und ihm deutlich deine Zuneigung und auch dein Begehren zeigen, wenn dein Partner darauf beharrt, seine Unsicherheit in ein "du willst mich zu wenig" umzudeuten, werdet ihr beide nicht weiterkommen. Als Partnerin finde ich es gut und richtig von dir, daß du ihn nicht fallen lassen willst - du hast die Pille abgesetzt, als du merktest, daß deine Libido sank, stimmt's? Du kannst aber mit aller Wertschätzung deinem Freund auch versuchen klarzumachen, daß seine Mitwirkung an eurem Problem - nämlich seine Unsicherheit - SEIN Teil der gemeinsamen Aufgabe Beziehung ist. Sprich: er muß daran arbeiten, sei es durch psychologische Beratung, eine Stärkung seines Selbstwerts durch Sport, Bestätigung in anderen Bereichen, wie auch immer. Das gemeinsame Ziel - nämlich der Wunsch, daß sich der Partner gut fühlt - gilt für beide, einseitige Versuche können auf längere Sicht nicht gut gehen.

Super...
Beitrag. Ich finde es immer gut zu lesen, wie es anderen so erging.
Es stimmt er neigt wirklich zu Unsicherheit, insbesondere als wir es mal mit einer Pause versucht haben, hat er mir erzählt, dass er keine anderen Frauen ansprechen kann, weil er sich unattraktiv fühlt.
Die Sache mit der Pille ist natürlich dann nicht sonderlich optimal gewesen, sodass er in der Zeit ja tatsächlich einen Grund hatte sich ungeliebt zu fühlen. Ich bin nicht von selbst auf die Idee gekommen die Pille abzusetzen, weil ich, so doof wie ich war dachte das sei normal, dass man irgendwann einfach weniger Lust in einer Beziehung hat. Er hatte damals darum gebettelt, dass ich sie absetze.
Ich werde ihm deinen Beitrag mal zeigen, vielleicht findet er sich ja dort ein wenig selbst wieder

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8. Mai 2014 um 11:49

Danke...
für die ermutigenden Worte. Für ihn ist es wirklich ein rieeesen Problem wenn der Sex seiner Meinung nach nicht so gut klappt. Wenn er z.B. recht schnell kommt, dabei stört mich das garnicht, weil es mir gar nicht so auf die Dauer ankommt, sondern wie es gefühlsmäßig war. Da ist es mir lieber kurz und dafür sehr erregend, als wenn es ewig dauert und man mehr so "herumdümpelt" (mir ist grad kein anderes Wort eingefallen ) Außerdem hab Ich nie Probleme mit meinen Orgasmen gehabt (außer als ich die Pille genommen habe), daher komm ich was das betrifft eh immer auf meine Kosten.

Ich sag ihm dann auch, dass mich das nicht stört und dass ich es schön fand. Aber er muss sich irgendwie was beweisen. Manchmal glaub ich er wird von nem Kumpel der damit prahlt ganze Nächte durchgehend Sex zu haben noch zusätzlich negativ beeinflusst. Ob das alles so der Realität entspricht ist mal dahingestellt.

Es hilft auf jeden Fall meine Gedanken dazu hier rein zu schreiben. So wird mir selbst nochmal die Situation richtig bewusst und ich kann alles etwas besser sortieren

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8. Mai 2014 um 11:53

Ich möchte gerne...
produktive Antworten. Aber ist ja auch egal, ich merk schon bringt nix. Wer es nicht kapieren will, der kapiert es halt nicht.

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8. Mai 2014 um 11:58
In Antwort auf

Kopf hoch!
Hey,

ich verstehe deine Sorgen.
Zuerst muss ich mal sagen, ass ich wirklich nichts auf die geben würde, die dir deine Beziehung hier so schlecht reden.
In keiner Beziehung läuft es immer rosig. Aber wenn man nach Lösungen sucht, dann zeigt es doch, dass einem an dem Partner/der Beziehung was liegt. Also: nicht gleich die Flinte ins Korn werfen!

Ich kenne eure Situation quasi aus seiner Sicht. Mein Freund möchte relativ viel Sex mit mir. Ich aber eigentlich immer mehr, weil das für mich irgendwie wichtig ist, um mich von ihm begehrt zu fühlen .

Das hat bei uns damit zu tun, dass ich ihn das erste Mal gesehen habe, und Feuer und Flamme war. Dagegen hat er relativ lange gebraucht, um sich so für mich zu begeistern. Zusätzlich weiß ich, dass es bei seiner Exfreundin und ihm quasi "Liebe auf den ersten Blick" war. Auch wenn das alles schon lange Geschichte ist. Das alles nagt an meinem, ohnehin geringen, Selbstbewusstsein.

Einen Tipp zu geben ist schwierig. Ich habe für mich selbst entschieden, an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten! Das wird nämlich ansonsten mir immer Steine in den Weg legen. Ansonsten hilft es mir auch ungemein, mit meinem Freund darüber zu reden. Alle dummen Gedanken anzusprechen, diese auszuräumen...

Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein wenig helfen!

P.S.: Übrigens finde ich den Tipp von Luise gar nicht so doof, aber eben dann auf ein Wochenende bezogen. Du kaufst dir hübschen Fummel, hast genug Essen in der Wohnung, damit ihr nicht raus müsst, Massageöl, tritratrallala


Ja ich versteh auch nicht warum man mir unbedingt antworten muss, wenn man doch gar keine Ratschläge hat, irgendwie sinnlos. Aber ok
Ja ich weiß Tipps sind immer schwierig, insbesondere in nem Forum, wenn man sich nicht kennt.
Aber es hilft immer zu hören, dass man nicht alleine steht, dass es auch andere Leute gibt die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und auch nicht einfach aufgeben.

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8. Mai 2014 um 19:32

Huhu
Ja er schaut schon oft Pornos. Er würde zwar behaupten, dass er weiß, dass das nicht immer der Realität entspricht was da abläuft, aber man weiß ja nie genau wie man dadurch vielleicht unterbewusst beeinflusst wird.

Ich denke, dass sein geringes Selbstbewusstsein auch von seiner Familie beeinflusst wurde. Seine Mutter meckert sehr oft, dass er sein Leben nicht in den Griff bekommt obwohl es eigentlich keinen Grund dazu gibt, da er immerhin studiert und auch recht gut dabei ist. Sein älterer Bruder war immer höher gestellt, sozusagen der "gute" Sohn. Während er immer für alles angemotzt wird. Ist nicht nur seine Ansicht ich hab das öfters schon miterlebt.

Er spielt generell den emotionaleren Part in unserer Beziehung. War schon immer so. Während er mich überall kuschen und küssen kann, hab ich Momente wo ich finde, dass das nicht hingehört. Ich hab ihm das von Anfang an versucht deutlich zu machen, dass das nichts mit ihm zutun hat und dass ich ihn nicht liebe. Aber für mich gibts bei sowas einfach manchmal Grenzen, ich muss jetzt nicht vor in der Öffentlichkeit wild mit ihm rumknuddeln , wobei ich da auch versucht habe mich so gut es geht in seine Richtung zu bewegen und mittlerweile lass ich es mehr zu. Wir haben da also einen Kompromiss gefunden. Aber wenn er doch mal wieder meiner Meinung nach zu weit geht teile ich ihm das mit, dann fühlt er sich natürlich wieder entmutigt. Nur was soll ich machen es über mich ergehen lassen, egal wann und wo. Das wäre natürlich eine Möglichkeit ihn nicht zu kränken, ich weiß nur nicht ob ich mich damit dauerhaft wohl fühle. Oder meinst du, dass man in so einem Fall einfach mal über seinen Schatten springen sollte um ihn zu helfen?

Ebenso ist er recht eifersüchtig. Während ich es vollkommen in Ordnung finde solange er mir das erzählt, wenn er sich mit anderen Mädchen trifft (jetzt nicht sexuell gesehen) und sie auch bei ihm übernachtet (ja das ist schon mal vorgekommen, weil sie nicht mehr nach Hause kam), würde er es glaube ich nicht so einfach wegstecken wenn ich das machen würde. Ich hab das Gefühl, dass er glaub dass ich gleich mit jedem Sex habe. Vielleicht denkt er da ja dass ich attraktiver sei und ständig die Chance dazu hätte. Er hat auch schon mal geäußert, das er glaubt das ich mit jedem schlafen könnte wenn ich wollte. Wobei ich jetzt nicht weiß ob das auf mich bezogen ist oder auf die Tatsache dass ich weiblich bin und ich es deswegen etwas leichter habe.

Eigentlich glaube ich, dass er weiß dass er mich verdient hat, wenn nicht sogar mehr . Er ist sehr bemüht, kümmert sich um meine Probleme, ist ein aufmerksamer Zuhörer. Ich glaube was Perfektion betrifft sind wir beide recht realistisch, dass das nicht möglich und auch nicht nötig ist.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass er glaubt mir nicht zu genügen. Er hält mich jetzt nicht in den Himmel und er weiß genau dass ich nicht fehlerlos bin. Obwohl ich sagen muss, dass er bei Streitigkeiten schon eher mal zurück gesteckt hat als ich, er ist also den Weg des geringeren Übels gegangen . Wobei ich auch versuche mich zu ändern. Ich kann mir mittlerweile besser eingestehen wenn ich etwas falsch gemacht habe.
Ich werde ihn nochmal danach Fragen, wie er dazu steht, ob er glaubt, dass er nicht gut genug für mich ist. Ich kann es mir jedoch nicht so ganz vorstellen, aber vielleicht liege ich ja falsch.


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8. Mai 2014 um 20:16

Sorry...
aber ich hab keine Ahnung, was du der Welt damit mitteilen willst.

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8. Mai 2014 um 22:11

Haha
Du musst es ja wissen. Witzig was sich hier für Menschen rumtreiben. Sorry aber sowas kann doch keiner ernst nehmen.
Allein schon mich einfach so als blöd darzustellen, zeugt von deiner überaus ausgebildeten sozialen Kompetenz.

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8. Mai 2014 um 23:44


Kannst du vielleicht in einem sachlichen Ton antworten?

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9. Mai 2014 um 10:04

?
Wieso hälst du es denn für ein NO GO das zu notieren? Ich glaube in unserem Fall kann das auch ganz sinnvoll sein, weil er glaubt mir ja nicht dass wir öfter Sex haben als er denkt. So würde er vielleicht eher merken, dass er sich täuscht als wenn ich ihm das nur sage.
Ich find das jetzt nicht so schlimm.

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