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Wo ist die Grenze zwischen Hingabe und Devotion?

10. Oktober 2006 um 23:45


Es ist ja allgemein bekannt, das der Sex umso besser ist, je mehr man sich dem Partner hingeben kann.
Doch wo hört die Hingabe auf und wo fängt die Devotion (hoffe das ist das Nomen zu devot?)an?
Ist Frau schon devot, wenn sie sich gern ans Bett fesseln läßt oder es genießt beim Blasen vor ihrem Partner zu knien? Und tut sie das, weil es ihr gefällt, oder weil sie weiß, das es ihrem Partner gefällt? Oder bedingt das eine das andere?
Was ist mit leicheteren Peitschenhieben oder Kerzenwachs? Ist das schon BDSM oder noch "Standard"?...

Meine Damen, was glauben Sie, sind Sie devot oder "nur" hingebungsvoll? Und auf welcher Basis treffen Sie dieses Einschätzung?

11. Oktober 2006 um 8:52

Ich bin zwar keine devote Frau,
aber für mich fängt Devotion an, wenn ich etwas vom Partner verlangen, erwarten kann, was er von sich aus nicht tun würde. Hingabe bedeutet für mich nur, dass er alles gerne und von Herzen tut, Devotion heißt dagegen Grenzen ertasten und hoffentlich auch ein wenig verschieben.
BDSM fängt bei mir bereits beim Augenverbinden an... Sinnesentzug! Sicherlich ist es softer BDSM, aber es fällt darunter. Grenzen nach oben sind offen... das ist klar.

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11. Oktober 2006 um 15:57

Hoffe mal
es dürfen hier nicht nur die Damen mitschreiben.Hatte mit 22J.das Glück mit einer etwas dominanteren Frau liiert zu sein.Für sie gehörte Oralsex an ihr zu jedem Vorspiel.Da es für sie zur Stimmulation dazu gehörte,hab ichs manchmal mit kl.Einwand(schon wieder?)auch gemacht. Würde ich mal als Hingabe bezeichnen.

Eines Tages wollte sie mir dann die Hände hinter dem Rücken zusammenbinden.Dann setzte sie sich mit gespreitzten Beinen auf die Tischkante.Nun sollte ich vor ihr knieen,was mich (gefesselt )schon etwas Überwindung kostete.Dann sagte sie mit ruhiger,aber fester Stimme:"Du wirst mich jetzt lecken,so wie ich es dir sage." Dabei hat sie meinen Kopf fest auf ihre Muschi gedrückt.Das Gefühl ihr ausgeliefert zu sein,hat mich unwahrscheinlich erregt.

Ich denke es ist im Prinzip das gleiche gewesen.Einmal um der Partnerin ihre Bedürfnisse zu erfüllen,weil es für sie wichtig war.(Hingabe)

Beim andern mal,das gezwungen werden,sich überwinden,weil man es als erregend empfindet,und dann aber auch diese Art der Erregung zu geniessen,würde ich als devot bezeichnen.Wobei ich diese Variante der anderen eindeutig vorgezogen habe.

SM fängt für mich da an,sobald es mit Schmerzen zu tun hat.Wobei "leichtere Peitschenhiebe" wieder so eine Definition ist.Lieber keine Peitsche.Probier mal Kerzenwachs aus.Aus 80cm auf den Rücken tröpfeln lassen,und dann mal aus 10cm auf den errigierten
Penis.Mal sehen,wo du mehr jubelst.
Wobei Kerze nicht gleich Kerze ist.(versch.Schmelzpunkte)

Meiner Meinung nach sind die Grenzen von BD zu SM
nicht definierbar.Das muss jeder für sich selbst herausfinden.Wobei ich behaupten würde,jeder Devote
ist auch ein Stück weit Masochist.

LG.pfupfer



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