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Wir sind so unterschiedlich.

8. Dezember 2006 um 12:17

Hallo,
Ich bin nun schon ein Jahr mit meinem Freund zusammen, wir führen eine Fernbezieheung, was nicht immer ganz einfach ist.
Wir lieben uns und ich denke wir sind glücklich miteinander und wollen nicht mehr ohne den anderen sein.
Unser Problem war aber eigentlich schon immer der Sex.
Ich hatte mein erstes Mal mit ihm, ich habe ihm vertraut und es war schön auch wenn es nicht "einwandfrei geklappt" hat. (Hört sich komisch an )
In der nächsten Zeit war es bloß immer so, dass ich es oft als unangenehm empfand, vor allem wenn er mich im Hellen sehen konnte.
Es hat mir einfach keinen Spaß gemacht und auch weil er öfter Anmerkungen gemacht hat, dass es ihm eigentlich auch keinen Spaß macht weil es ihm langweilig wird habe ich mich sehr unter Druck gesetzt, ihn zu befriedigen. Es gab zwar Ausnahmen an denen ich mich auch wohl gefühlt habe, wenn er sich Zeit gelassen hat, ein bisschen Kerzen und sowas . Und wenn ich betrunken war. Ich merke, dass ich dann lockerer bin, mich für nichts schäme und es ihm dann auch mehr Spaß macht. Es ist dann für mich nichts mehr was passiert und eigentlich garnicht zu unserer Beziehung und zu mir gehört oder einfach nur Sache zum Zweck um ihn zu befriedigen und ich mich irgendwie auch schon benutzt gefühlt habe. Er hatte zumindest immer einen Orgasmus und es hat ihm ja schon Spaß gemacht.
Er möchte immer viel Sex, er sagt er liebt meinen Körper und er kann einfach nicht anders. Ich habe aber auch durch Gespräche gelernt nicht immer dann mitzumachen wenn er Lust hat.
Trotzdem ist es immoment so, dass ich Angst habe unsere Beziehung dadurch zu verlieren, dass er zur Zeit sehr lange "braucht" um "fertig zu sein" und ich nunmal nicht so lange kann. Weil ich mich nach einer Zeit einfach nicht mehr wohl fühle und es ziemlich unangenehm ist. Er hat zwar meistens Verstndinis, nimmt mich in den Arm aber ich merke schon, dass er ein bisschen enttäuscht ist. Für mich war es immer so, dass ich das Ganze schnell hinter mir haben wollte, was auch immer so war. Das Ende war mein Ziel und ich weiß, dass das ziemlich dumm und nicht richtig ist aber dadurch, dass er die letzten Male so lange brauchte denke ich unterbewusst, dass ich ihn nicht befriedigen kann und mahce mir Vrowürfe. Unterbewusst weil ich eigentlich ja weiß, dass das Unsinn ist, dass es daran liegt, dass ich mich nicht fallen lassen kann.
Ich bin immoment ein bisschen verzweifelt und vielleicht hat jemand einen Rat für mich.
Liebe Grüße, Anneli.

8. Dezember 2006 um 13:10

Hey
mach dir keine vorwürfe. du bist das sicher nicht alleine. sex ist ne zweiseitige sache und es gehören nun mal immer zwei dazu, damit es richtig erfüllend ist und beide befriedigt sind. im moment istdsas bei euch wohl eine ziemlich krasse einbahnstraße, in der du recht viel gibst und er schön brav nimmt. er will zwar einerseits immer, aber andererseits dauert es sehr lange. und wenn was passiert, nutzt er dich dazu aus das ist nicht fair.
bedenke immer: wenn man befriedigt werden will, muß man auch dazu in der lage sein, sich befriedigen zu lassen, sonst klappt das nicht. wenn da bei ihm im kopf was klemmt (so wie es aussieht), hat er wohl probleme damit zum orgasmus zu kommen.
andererseits sagst du auch, daß du probleme damit hast, dich fallen zu lassen. das ist aber nun mal eine wichtige voraussetzung, damit es mit dem sex klappt. vielleicht hakt es bei euch beiden eben so stark, daß ihr mehr reden solltet als im bett zu landen

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