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Wir mit einem zweiten Mann

2. Oktober 2005 um 22:19 Letzte Antwort: 5. Juni 2014 um 16:43

Als ich mich mit meiner Freundin darüber unterhalten habe war sie erst sehr erbost.
So nach drei Wochen hatte Sie mit dem gleichen Thema ganz vorsichtig am Abend
bei mir angefangen, darüber nachgedacht zu haben. Mein Schatz wollte von mir wissen
warum ich einen zweiten Mann in unsere Beziehung bringen möchte, worauf ich auch eingestiegen bin.
Ich muß zu geben, dass ich nichts von anderen Männer halte. Doch finde ich es sehr reizend
Wenn zwei Männer es ehrlich mit einer Frau meinen und diese Liebe dieser Frau zu kommen lassen.
Bis ich meiner Freundin klar gemacht habe das ich so bin wie ich das meine und nicht nur
wegen dem Sex oder der Lust Sie mit einem zweiten Mann liebe, hat es schon einig Zeit gebraucht.
Heute weiß, meine Freundin das ich Sie über alles Liebe und Sie versteht es auch das ich
Einen anderen Mann nur aus dem Glauben zulasse weil eine Frau mehr Erfüllung, Gefühle und auch Befriedigung bekommen kann wenn sich zwei Männer nicht als Konkurrenten sondern als Freunde der Lust verstehen.
Mein Schatz und ich hatten fast drei Monate gebraucht bis wir einen geeigneten Mann
Gefunden hatten, sind über glücklich das dieser Mann nicht zwischen uns, sonder mit uns.

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3. Oktober 2005 um 10:42

Meine Meinung
ich nenne das nicht "liebe", sondern "eine erotische form von hass", oder "entheiligung" (dazu muß natürlich vorher sowas wie 'heiligkeit' dagewesen sein...)! die partnerin ist zum abschuß freigegeben.

die natur kennt keine "freunde", vorgegaukelte freundschaft schon! in der natur nennt sich das "rivale" (mit vielen masken natürlich).

eine frau, die das mitmacht, befindet sich in einer seelischen notsituation - und "not" wird knallhart ausgenützt, wie deine geschichte zeigt. ein "supermarkt der gefühle", nimm3 - zahl2!

gruß (+ ein bischen mitleid) - trenti.

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4. Oktober 2005 um 11:39
In Antwort auf ignasi_12694852

Meine Meinung
ich nenne das nicht "liebe", sondern "eine erotische form von hass", oder "entheiligung" (dazu muß natürlich vorher sowas wie 'heiligkeit' dagewesen sein...)! die partnerin ist zum abschuß freigegeben.

die natur kennt keine "freunde", vorgegaukelte freundschaft schon! in der natur nennt sich das "rivale" (mit vielen masken natürlich).

eine frau, die das mitmacht, befindet sich in einer seelischen notsituation - und "not" wird knallhart ausgenützt, wie deine geschichte zeigt. ein "supermarkt der gefühle", nimm3 - zahl2!

gruß (+ ein bischen mitleid) - trenti.

Mhm...
... finde deine Antwort ganz interessant (vor allem weil ich das posting erst gar nicht kapiert hatte... )

Aber mir ist nicht ganz klar, wie du zu deiner Ansicht kommst, dass

1) drei Erwachsene sich in ihren Handlungen irgendwie der "Natur" unterwerfen sollten/muessen(?)...

2) die "Natur" keine "Freunde" kennt (Welche "Natur"? Die des Affen vielleicht? Woher weisst du, dass die "Natur" des *Menschen* nicht eine ganz andere ist? Denk mal an Schillers Ode an die Freude, z.B., oder meinst du, Schiller haette zum Thema Natur des Menschen nichts beizutragen? Nur weil er's mit zwei Schwestern getrieben hat, vielleicht? )

3) eine Frau die das "mitmacht" in einer seelischen Notsituation sich befindet? (Das ist erstmal eine voellig unbegruendete Behauptung, selbst wenn du im Einzelfall diese Erfahrung gemacht hast!)

Kurz, ich bin durchaus an ein paar Argumenten interessiert... Ich behaupte auch nicht mit gleicher Sicherheit wie du, dass das Gegenteil deiner Aussagen richtig sei. Allerdings bin ich (mit Nietzsche und Heidegger z.B.... ) absolut der Ansicht, dass niemand die "Natur" des Menschen auch nur annaehernd kennt. Was doch nur bedeuten kann, dass man experimentieren darf/soll/muss(?)!

gruss,
n

P.S. Ist Mitleid nicht vollkommen "unnatuerlich"?

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4. Oktober 2005 um 13:03

Dann...
... hab ich an dich genau dieselben Fragen wie an den trentiner...



n

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4. Oktober 2005 um 16:03
In Antwort auf ignasi_12694852

Meine Meinung
ich nenne das nicht "liebe", sondern "eine erotische form von hass", oder "entheiligung" (dazu muß natürlich vorher sowas wie 'heiligkeit' dagewesen sein...)! die partnerin ist zum abschuß freigegeben.

die natur kennt keine "freunde", vorgegaukelte freundschaft schon! in der natur nennt sich das "rivale" (mit vielen masken natürlich).

eine frau, die das mitmacht, befindet sich in einer seelischen notsituation - und "not" wird knallhart ausgenützt, wie deine geschichte zeigt. ein "supermarkt der gefühle", nimm3 - zahl2!

gruß (+ ein bischen mitleid) - trenti.

@ trentier
Was ist denn für dich Liebe?

In der Natur gibt es wohl Freunde! Wo hast du das denn her, dass es keine whare Freundschaft in der Natur gibt?

Seelische Notsituation? Kannst du das näher beschreiben?

Und was meinst du mit zum Abschuss frei gegeben?

Ehrlich gesagt verstehe ich deine Argumente noch weniger als das "gestammel" des Threat-Autors, der hat aber wenigstens versucht seine Ansichten zu begründen.

Und wieso hast du MItleid mit einem Menschen, der glücklich ist?

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4. Oktober 2005 um 19:53
In Antwort auf ignasi_12694852

Meine Meinung
ich nenne das nicht "liebe", sondern "eine erotische form von hass", oder "entheiligung" (dazu muß natürlich vorher sowas wie 'heiligkeit' dagewesen sein...)! die partnerin ist zum abschuß freigegeben.

die natur kennt keine "freunde", vorgegaukelte freundschaft schon! in der natur nennt sich das "rivale" (mit vielen masken natürlich).

eine frau, die das mitmacht, befindet sich in einer seelischen notsituation - und "not" wird knallhart ausgenützt, wie deine geschichte zeigt. ein "supermarkt der gefühle", nimm3 - zahl2!

gruß (+ ein bischen mitleid) - trenti.

Klar deklariet!
ich habe doch klar deklariert, daß es "meine meinung" ist, wohl sehr begründet aber "meinung"!

ich nehme mir nicht "mehr" und auch nicht "weniger" recht an MEINER meinung. ich respektiere die meinung anderer, auch wenn sie sich nicht mit "meiner" deckt und/oder oft auch völlig konträr/falsch ist.

was ist liebe: die liebe ist ein zärtes pflänzchen und schutzbedürftig. sie ist der welt und dem menschen ausgeliefert. es steht dem menschen völlig frei, was er damit anfängt. das ist freiheit mit einem ungeahnten ausmaß, die grenze ist das firmament! daß im namen der liebe soooviel schreckliches passiert, da kann die liebe nix für! liebe IST (da), es gibt keine irdische sprache dafür. hinter der etikette der "liebe" verbirgt sich leider sehr oft (oder meist) sehr viel hass & gewalt.

nur wer die liebe wirklich kennt, weiß, daß man darüber eigentlich keine worte finden kann! wobei "liebe kennen" noch lange nicht heißt, zu wissen was liebe IST.

freundschaft: freundschaft hat eine endlose bandbreite - und solange es nicht um das letzte stück brot vor dem verhungern, um den letzten tropfen wasser vor dem verdursten oder um den letzten haarspalt zur der rettung vor dem feuertod geht - kann "freundschaft" nur sehr peripher definiert werden.

bsp: (m)einem kind würde ich unvoreingenommen den vortritt lassen, wenn es sich retten kann vor dem flammeninferno und ich schwerst verstümmelt oder getötet werden würde. handelt es sich nicht um ein kind - würde weder ich noch sonst wer den anderen den vortritt lassen. und in meinem falle, würde ich es von keinem menschen verlangen, daß er mir den vortritt läßt um selbst umzukommen.

um die naturgeschichte der agression besser oder gut zu verstehen (wenn man will), kann u.a. die literatur eines "konrad lorenz" sehr viel einsicht vermitteln und einem die schuppen von den augen fallen lassen!

aber alles zusammen - ich tippe halt das rein, was aufgrund meiner lebenserfahrung und aufgrund meiner erkenntnisse aus der arbeit mit mit menschen sich nach außen drängt, zu artikulieren.

es gibt ja auch fast nix, was ich nicht selber experimentiert hätte und ich möchte das keinem menschen auch nur im geringsten absprechen, denn ich meine, erst wenn ich "alles" (vieles) weiß, kann ich "alles" verstehen.

niemand kann mich aber davon abhalten, meine erkenntnisse aus meinem doch sehr intensiven leben, auch ein sehr intensives sexualleben, zu ziehen, in ein weltbild für mich zusammenbauen, das leben immer wieder neu auszurichten und eine lanze für die LIEBE zu brechen. einer LIEBE, wie ich sie verstehe (ohne sie erfunden zu haben).

ich weiß auch, daß hass die rückseite der liebe ist, daß perversion (die erotische form von hass) ganz "nahe" sind. jeder mensch soll/muß handeln, wie er eben kann/glaubt - UND sobald sich (meist) unangemeldet "einsicht" einstellt, seine schlüsse zieht und diese hassenergien in eine "gelebte form" von LIEBE einfließen läßt.

ist diese form erst mal erreicht - läßt es wirklich alles im feuer der liebe verbrennen, was der LIEBE nicht gleicht. zugleich bekommt die gelbte form einer erfüllenden sexualität eine dimension, von der man vorher niemals ahnen konnte, daß es sowas überhaupt gibt!

nochmals: keinem menschen möchte ich das experimentieren absprechen oder gar "moralisieren" - nehmt es nur als gedanken von trenti. schöne grüße!

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5. Juni 2014 um 16:43
In Antwort auf oliver_12558894

Mhm...
... finde deine Antwort ganz interessant (vor allem weil ich das posting erst gar nicht kapiert hatte... )

Aber mir ist nicht ganz klar, wie du zu deiner Ansicht kommst, dass

1) drei Erwachsene sich in ihren Handlungen irgendwie der "Natur" unterwerfen sollten/muessen(?)...

2) die "Natur" keine "Freunde" kennt (Welche "Natur"? Die des Affen vielleicht? Woher weisst du, dass die "Natur" des *Menschen* nicht eine ganz andere ist? Denk mal an Schillers Ode an die Freude, z.B., oder meinst du, Schiller haette zum Thema Natur des Menschen nichts beizutragen? Nur weil er's mit zwei Schwestern getrieben hat, vielleicht? )

3) eine Frau die das "mitmacht" in einer seelischen Notsituation sich befindet? (Das ist erstmal eine voellig unbegruendete Behauptung, selbst wenn du im Einzelfall diese Erfahrung gemacht hast!)

Kurz, ich bin durchaus an ein paar Argumenten interessiert... Ich behaupte auch nicht mit gleicher Sicherheit wie du, dass das Gegenteil deiner Aussagen richtig sei. Allerdings bin ich (mit Nietzsche und Heidegger z.B.... ) absolut der Ansicht, dass niemand die "Natur" des Menschen auch nur annaehernd kennt. Was doch nur bedeuten kann, dass man experimentieren darf/soll/muss(?)!

gruss,
n

P.S. Ist Mitleid nicht vollkommen "unnatuerlich"?

Allerdings unsicher und nicht das Gegenteil dessen..
Natürlich wird ein Elch seine Elchin nicht freiwillig einem anderen Elch zur Verfügung stellen.
Möglicherweise wird die Elchin eines Tages aber freiwillig ihr Hinterteil dem anderen Elch entgegen recken.
Ärger zwischen den beiden gehörnten Kontrahenten und die obligatorischen Kopfschmerzen nach der gewaltsamen Auseinandersetzung sind da doch vorprogrammiert!

Wäre es nicht klüger, wenn die Elche sich vorher absprächen? Die liebe Elchin einbezogen. Sie ist selbstbewusst genug und wird sich schon äußern.
Im Dickicht des Waldes könnten sie zu dritt darüber
nachdenken und so sicher eine einvernehmliche Lösung des
Problems finden.

Nathan hat in seinem Beitrag die Kernfrage gestellt.
Wer sind wir, Mensch oder Tier?

Nun, darauf sollte jeder seine eigene Antwort finden.

LG Mark

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