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Wieviel wissen die heutigen Jugendlichen über Sex?

Letzte Nachricht: Gestern um 19:49
adriana_qos
adriana_qos
22.06.22 um 21:00

Mich beschäftigt seit ein paar Tagen sehr stark die Frage, wie gut ist die heutige Jugend im Bereich Sex informiert. Bin die letzten Tagen auf diversen Apps und Internet Seiten regelrecht erschrocken was die Jungen für offen Fragen haben um das Thema Sex. $

ACHTUNG! An die Jungen Leute bitte nehmt das nicht als Angriff gegen euch den ihr seit daran nicht Schuld. Habe gemerkt das die meisten ihr Wissen von Pornos haben, wo leider null mit der Realität zu tun haben. Ich finde diese Entwichlung von so grossem Porno Konsum vorallem bei jungen Männern, relativ problematisch. Es wird ein Bild von Sex vermittelt in den Pornos, die nur sehr selten mit dem echten Sexleben zu tun haben. Viele Darsteller/innen erzählen das auch mehr als oft in diversen Interviews, wo ihr z.B auf Youtube findet. 

Für dïe Leute die jetzt darauf antworten möchten mit "du bist ja selber noch Jung und hast keine Ahnung", ja stimmt sicher teilweise. Wenn ihr es aber besser wisst, und Tipps geben könnt, dann macht doch lieber das, was den Leuten die Infos brauchen weiterhelfen kann

Würde mich über eine spannende und respektvolle Diskusion, wo ale ihre Fragen stellen können, ohne sich schämen zu müssen.

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luc_y
22.06.22 um 21:28

Das betrifft leider nicht die Jungen. Viele Menschen sind inzwischen realitätsfremd und kommen keine Sekunde ohne Handy klar. 
Egal ob es jetzt Pornos sind oder irgendwelche Plattformen. Hauptsache immer online in der Fantasiewelt und das reale Leben zieht vorbei. 
Echt schade sowas. 

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blowmore
22.06.22 um 21:47
In Antwort auf adriana_qos

Mich beschäftigt seit ein paar Tagen sehr stark die Frage, wie gut ist die heutige Jugend im Bereich Sex informiert. Bin die letzten Tagen auf diversen Apps und Internet Seiten regelrecht erschrocken was die Jungen für offen Fragen haben um das Thema Sex. $

ACHTUNG! An die Jungen Leute bitte nehmt das nicht als Angriff gegen euch den ihr seit daran nicht Schuld. Habe gemerkt das die meisten ihr Wissen von Pornos haben, wo leider null mit der Realität zu tun haben. Ich finde diese Entwichlung von so grossem Porno Konsum vorallem bei jungen Männern, relativ problematisch. Es wird ein Bild von Sex vermittelt in den Pornos, die nur sehr selten mit dem echten Sexleben zu tun haben. Viele Darsteller/innen erzählen das auch mehr als oft in diversen Interviews, wo ihr z.B auf Youtube findet. 

Für dïe Leute die jetzt darauf antworten möchten mit "du bist ja selber noch Jung und hast keine Ahnung", ja stimmt sicher teilweise. Wenn ihr es aber besser wisst, und Tipps geben könnt, dann macht doch lieber das, was den Leuten die Infos brauchen weiterhelfen kann

Würde mich über eine spannende und respektvolle Diskusion, wo ale ihre Fragen stellen können, ohne sich schämen zu müssen.

Also ich finde dies ist eine äußerst positive Entwicklung!
Ich beobachte das bei meinen beiden Nichten.
Sie sind Top aufgeklärt und wissen was sie sexuell wollen!
Ich kann auch den Pornos nichts schlechtes abgewinnen. Ich finde Frauen die Pornos ansehen profitieren davon mit ihrem Selbstbewusstsein!

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zauderer22
22.06.22 um 21:50

Ich denke, dass Du etwas ganz Wichtiges ansprichst.

Das Problem ist ja bekannt. Auch haben bereits Sexualwissenschaftler einiges dazu geschrieben.

Die allfällige Pornographie ersetzt vor allem bei Männern (inzwischen sogar bei immer mehr Frauen) partnerschaftlichen Austausch. Der Grund ist entsetzlich banal:

Virtuelle Sexualität ist leicht zu bekommen. Ähnlich wie "Zocken" (also Computer-Spielereien) wird das Belohnungszentrum aktiviert. Sich eine Partnerin zu suchen, ist weit anstrengender und - das muss allerdings auch mal gesagt werden - für männliche Jugendliche in der Realität immer schwieriger.

Damit habe ich das Thema nur absolut kurz umrissen. Es ist natürlich erheblich vielfältiger und komplexer.

Im übrigen müssen wir uns klarmachen, dass Sexualität in Partnerschaften ebenfalls sehr problematisch sein kann und nicht immer befriedigend ist. Vor allem sind doch nur ganz wenige imstande, über ihre sexuellen Gefühle und Wünsche mit dem Partner(in) zu sprechen.
 

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frau-coco
22.06.22 um 22:13

Wo sie vorraus sind, die wissen bzw. sehen früher (zu früh?) was es alles mögliche und unmögliche gibt.

Da hängt es dann wahrscheinlich sehr von der Reife, Empathievermögen und der Sozialisation ab, wie Sie Mit diesem vermeintlichen Wissen umgehen.

Kann nach hinten losgehen. Dann hat man so kleine Pornozwerge die das gesehene am besten schön beim ersten Mal durchrappeln möchten. Ist nichts mehr mit Spannung entdecken, sondern nur eine Liste abhaken und mit anderen Pornozwergen vergleichen wer in ihrer irrigen Annahme der geilste ist. Nicht das Mädchen zählt, Nur was sie "bietet"
Und auf Mädelsseite hast du dann welche die auch glauben das, das und das bieten zu müssen, weil sonst ist man ja nicht attraktiv für die Pornozwerge.

Kann bei vernünftigen Jungen und Mädchen, die das gut einordnen können aber nichts negatives sein.
Die sehrn das, können reflektieren Das ist was interessantes, das nicht, da weiß ich noch nicht etc.
Die verlieren aber nicht den Blick und den Respekt vor der Emotionalität von Sex, den Respekt vor sich und, ganz wichtig, dem Partner.

Aber hats dad nicht schon immer gegeben? Notgeile Idioten und naiv denkende Mädchen?
Nur ist es halt jetzt vielleicht im den techniken etwas anders aber die emotionale Gefahr ist wohl vergleichbar. 

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knuffig2
knuffig2
23.06.22 um 6:01

Denke der Pornokinsum von jungen Menschen hat positive und auch negative Seiten. 
Positiv ist das sie offener dadurch mit ihrer eigenen Sexualität umgehen, sich so besser über die verschiedenen Sexpraktiken informieren können.
Problematisch finde ich allerdings das zb ein total falsches Bild von Frauen dargestellt wird. Ein Bild das Frauen als ständig geil und verfügbar darstellen. Oder Männer die eine fast unendliche Ausdauer haben, mehrmals hintereinander können und jede Frau bekommen können die sie wollen. Auch das der Eindruck entsteht das Frauen für alles bereit ist. Viele sind dann entäuscht das es im wahren Leben nicht so ist. Männer weil es mit der Ausdauer doch nicht so wirklich klappt und es vielleicht mal dauert bis er wieder kann. 
Frauen hingegen fühlen sich unter Druck gesetzt das sie Sexpraktiken mitmachen die ihnen eigentlich zu wider sind. 
Zb war es zu meiner Jugendzeit oral und anal etwas was eher nur Prostituierte machten. Diesen Wunsch erfüllten Frauen erst, wenn überhaupt, nach längeren bestehen der Partnerschaft. Ja ich weiß das dies nicht auf alle zutrifft. Aber damals war es eher die Regel. Zumindest in meinem Umfeld. 

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leenaa99
23.06.22 um 12:50
In Antwort auf zauderer22

Ich denke, dass Du etwas ganz Wichtiges ansprichst.

Das Problem ist ja bekannt. Auch haben bereits Sexualwissenschaftler einiges dazu geschrieben.

Die allfällige Pornographie ersetzt vor allem bei Männern (inzwischen sogar bei immer mehr Frauen) partnerschaftlichen Austausch. Der Grund ist entsetzlich banal:

Virtuelle Sexualität ist leicht zu bekommen. Ähnlich wie "Zocken" (also Computer-Spielereien) wird das Belohnungszentrum aktiviert. Sich eine Partnerin zu suchen, ist weit anstrengender und - das muss allerdings auch mal gesagt werden - für männliche Jugendliche in der Realität immer schwieriger.

Damit habe ich das Thema nur absolut kurz umrissen. Es ist natürlich erheblich vielfältiger und komplexer.

Im übrigen müssen wir uns klarmachen, dass Sexualität in Partnerschaften ebenfalls sehr problematisch sein kann und nicht immer befriedigend ist. Vor allem sind doch nur ganz wenige imstande, über ihre sexuellen Gefühle und Wünsche mit dem Partner(in) zu sprechen.
 

Genau dieses nicht mit dem Partner darüber sprechen können entwickelt sich meiner Meinung nach durchaus positiv durch den offeneren, vielfältigeren und sicher auch manchmal früheren Umgang mit der eigenen Sexualität.

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M
marika56
23.06.22 um 17:04

Hallo, da hast Du etwas extrem wichtiges angesprochen. 
Eigentlich ist es ein gesellschaftliches Jugendproblem. Du hast jetzt den Sex hervorgehoben.  Aber aus meiner Sicht geht es um noch mehr.

Kinder und Jugendliche spielen mit dem Internet. Die allerwenigsten benutzen es für Informationen.  Ich beobachte das 
in meinem Umfeld. Da werden mit dem Handy die unmöglichsten Dinge festgehalten und gleich ins Netz gestellt. Spricht man die Jugendlicheh darauf an, bekomt man fast immer zur Antwort;  na und, hast Du damit ein Problem.

Ich weiß nicht wie man das Problem angehen kann, aber ein Weg kann  Aufklärung sein.
In meinem Bekanntenkreis habe ich beobachtet, wie jugendliche adressen von Pornoseiten austauschen. Schon 12jährige
bestaunen was sie dort sehen und hören. Dementsprechend sind die Reaktionen dann untereinander. Junge Mädchen
zeigen mehr oder weniger offen ihre Brüste, gerade jetzt wo es so heiß ist. 

Meine Neffin ist nach Hause gekommen und hat gesagt, der hat mir einfach an die Brüste gegriffen.

Um nochmal zu sagen, ich habe keine Antworten auf dieses Problem. 

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zauderer22
23.06.22 um 19:48
In Antwort auf leenaa99

Genau dieses nicht mit dem Partner darüber sprechen können entwickelt sich meiner Meinung nach durchaus positiv durch den offeneren, vielfältigeren und sicher auch manchmal früheren Umgang mit der eigenen Sexualität.

Deine Ansicht teile ich nicht. Ich denke, dass das heutige Bild- und Tonmaterial überhaupt nicht dazu anregt, liebevoll und mit positiven Emotionen mit anderen über Sexualität zu sprechen. - Selbstverständlich bin ich nicht so naiv, im Stile von Alice Schwarzer Pornographie grundsätzlich verteufeln zu wollen. Es hat sie zu allen Zeiten gegeben. Sie wurde nicht nur von Männern konsumiert. Aber von dem einen Extrem, dem seltenen verschämten, meist auch verbotenen Zugang, bis hin zu einem heutzutage für Jugendliche kaum mehr "vermeidbaren" Pornographiekonsum in Hülle und Fülle ist doch ein weiter Weg. Die stille Spannung, die ich als Jugendlicher noch empfand, wenn ich so ein "Schundheft" betrachtete: Das Vergnügen ein hübsches kopulierendes Paar zu sehen und dadurch seltsam unbestimmt angeregt zu werden. Das ist ja beinahe keine Pornographie mehr. Das ist heutzutage nahezu Softcore.

Was sich zwischen Menschen tatsächlich abspielt, welche Gefühle, welchen Austausch sie erleben, wie Mann und Frau auf die wechselseitige Zufriedenheit und Befriedigung achten können, wo wird das in dem heutigen "Material" auch nur annähernd angedeutet?

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J
jana23072002
23.06.22 um 19:53
In Antwort auf zauderer22

Ich denke, dass Du etwas ganz Wichtiges ansprichst.

Das Problem ist ja bekannt. Auch haben bereits Sexualwissenschaftler einiges dazu geschrieben.

Die allfällige Pornographie ersetzt vor allem bei Männern (inzwischen sogar bei immer mehr Frauen) partnerschaftlichen Austausch. Der Grund ist entsetzlich banal:

Virtuelle Sexualität ist leicht zu bekommen. Ähnlich wie "Zocken" (also Computer-Spielereien) wird das Belohnungszentrum aktiviert. Sich eine Partnerin zu suchen, ist weit anstrengender und - das muss allerdings auch mal gesagt werden - für männliche Jugendliche in der Realität immer schwieriger.

Damit habe ich das Thema nur absolut kurz umrissen. Es ist natürlich erheblich vielfältiger und komplexer.

Im übrigen müssen wir uns klarmachen, dass Sexualität in Partnerschaften ebenfalls sehr problematisch sein kann und nicht immer befriedigend ist. Vor allem sind doch nur ganz wenige imstande, über ihre sexuellen Gefühle und Wünsche mit dem Partner(in) zu sprechen.
 

Partnerschaftliche oder zumindest zweisame Sexualität erfordert Sozialkompetenz.
Sozialkompetenz zu fordern gilt in unserer Gesellschaft inzwischen als böse und intolerant. 

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zauderer22
23.06.22 um 20:07
In Antwort auf jana23072002

Partnerschaftliche oder zumindest zweisame Sexualität erfordert Sozialkompetenz.
Sozialkompetenz zu fordern gilt in unserer Gesellschaft inzwischen als böse und intolerant. 

Du triffst aber heute mal wieder den Nagel auf den Kopf, Jana.

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J
jana23072002
23.06.22 um 20:13

Wieviel die Jugendlichen(tm) über Sex wissen weiss ich nicht.

Die sind nicht alle gleich. Also wirds da schon auf Verteilungen etc hinauslaufen.

"Wieviel" impliziert ausserdem eine Frage nach einer Quantität.
In welcher Einheit misst man die Quantität von Wissen?

Die Quantität ist nur ein Aspekt. Wenn jemand zB sehr viel über käuflich erhältliche Sexartikel weiss, heisst das noch nicht, dass man sich mit ihr/ihm gut über psychologische / weltanschauliche / historische / moralphilosophische / medizinische / juristische / wirtschaftliche / demographische Aspekte der Sexualität unterhalten kann.

Interessant wäre auch, wie es dazu kommt, dass Informationsmöglichkeiten nicht genutzt werden solange es sie noch gibt.
ZB werde ich (nicht bezogen auf Sexualität aber in anderen Lebensbereichen) nicht nur von Jugendlichen häufig Sachen gefragt, die sich nachschlagen oder im Internet suchen lassen,  aber die Leute kommen weder auf diese Idee, noch wissen sie, dass es Gastlererausweise für Universitätsbüchereien gibt und man nicht immatrikuliert sein muss, um ausleihen/lesen zu können, wobei die für Gastleser/innen erreichbaren Präsenzbestände dank E-Books etc auch immer kleiner werden.

Damit bin ich abgewichen von der Frage, wie gut die Jugend informiert ist, hin zu der Frage, wie sie sich informiert/informiert wird.

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J
jana23072002
23.06.22 um 20:23
In Antwort auf zauderer22

Du triffst aber heute mal wieder den Nagel auf den Kopf, Jana.

Schreib das nicht so laut - am Ende kommt jemand auf die Idee, das zwecks Machtsteigerung zu unterbinden. 

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R
ricardo
23.06.22 um 22:08

Kannst die Jungen ja belehren

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saskia81007hh
saskia81007hh
23.06.22 um 22:54

Was hast Du als Vater zweier Töchter denn für Tipps auf Lager, die unbedingt Frauen mit Dir besprechen sollten????

Wenn ich als Frau Fragen zu diesem Thema hätte, würde ich die mit Sicherheit nicht mit einem Vater zweier Töchter besprechen.....

Und - ich brauche keine Tipps von Dir....

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 17:56
In Antwort auf blowmore

Also ich finde dies ist eine äußerst positive Entwicklung!
Ich beobachte das bei meinen beiden Nichten.
Sie sind Top aufgeklärt und wissen was sie sexuell wollen!
Ich kann auch den Pornos nichts schlechtes abgewinnen. Ich finde Frauen die Pornos ansehen profitieren davon mit ihrem Selbstbewusstsein!

Hey blowmore.
Danke für deinen Beitrag. Es freut mich sehr, das deine beiden Nichten gut aufgeklärt sind. Ich habe einfach die Beobachtung gemacht im Internet das viele (jüngere) bei diesem Thema ein völlig seltsames Bild haben und sehr viel völlig falsch verstehen. Ich habe absolut auch nichts gegen Pornos und schaue selber auch. Es betrifft in der Regel auch nicht umbedingt Erwachsene, da die in der Regel wissen was gespielt ist und was Real. Für junge Männer aber habe ich das Gefühl das es schädlich sein kann, denn viele denken das was sie dort sehen ist völlig normal und sie müssen das auch machen/können. 

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 17:59
In Antwort auf jana23072002

Wieviel die Jugendlichen(tm) über Sex wissen weiss ich nicht.

Die sind nicht alle gleich. Also wirds da schon auf Verteilungen etc hinauslaufen.

"Wieviel" impliziert ausserdem eine Frage nach einer Quantität.
In welcher Einheit misst man die Quantität von Wissen?

Die Quantität ist nur ein Aspekt. Wenn jemand zB sehr viel über käuflich erhältliche Sexartikel weiss, heisst das noch nicht, dass man sich mit ihr/ihm gut über psychologische / weltanschauliche / historische / moralphilosophische / medizinische / juristische / wirtschaftliche / demographische Aspekte der Sexualität unterhalten kann.

Interessant wäre auch, wie es dazu kommt, dass Informationsmöglichkeiten nicht genutzt werden solange es sie noch gibt.
ZB werde ich (nicht bezogen auf Sexualität aber in anderen Lebensbereichen) nicht nur von Jugendlichen häufig Sachen gefragt, die sich nachschlagen oder im Internet suchen lassen,  aber die Leute kommen weder auf diese Idee, noch wissen sie, dass es Gastlererausweise für Universitätsbüchereien gibt und man nicht immatrikuliert sein muss, um ausleihen/lesen zu können, wobei die für Gastleser/innen erreichbaren Präsenzbestände dank E-Books etc auch immer kleiner werden.

Damit bin ich abgewichen von der Frage, wie gut die Jugend informiert ist, hin zu der Frage, wie sie sich informiert/informiert wird.

Hallo Jana! Vielen Dank für deinen Beitrag. Wiviele und wie gut informiert die jungen sind, kann ich natürlich auch nicht in Zahlen, oder sonstigen Studien belegen. Mir ist einfach aufgefallen das im Internet viele Junge Menschen ein sehr seltsames Bild von der Sexualität haben und vieles was meiner Meinung nach in dem Alter jemand wissen sollte, völlig fremd ist für die. Ich finde es einfach ein wenig seltsam, da ich davon ausgegangen bin das heutzutage die jungen besser aufgeklärt sind, da halt viel mehr Möglichkeiten bereit stehen um sich zu informieren. 

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 18:04
In Antwort auf luc_y

Das betrifft leider nicht die Jungen. Viele Menschen sind inzwischen realitätsfremd und kommen keine Sekunde ohne Handy klar. 
Egal ob es jetzt Pornos sind oder irgendwelche Plattformen. Hauptsache immer online in der Fantasiewelt und das reale Leben zieht vorbei. 
Echt schade sowas. 

Hallo luc_y! Danke für deinen Beitrag. Ja, da gebe ich dir absolut recht. Leider hat das Internet nicht nur gutes an sich und bringt auch viele Gefahren mit sich. Finde es auch schade das diese Generation so aufwächst das man ohne Handy oder Internet nicht mehr kann und vieles ander verloren geht. 

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 18:12
In Antwort auf zauderer22

Ich denke, dass Du etwas ganz Wichtiges ansprichst.

Das Problem ist ja bekannt. Auch haben bereits Sexualwissenschaftler einiges dazu geschrieben.

Die allfällige Pornographie ersetzt vor allem bei Männern (inzwischen sogar bei immer mehr Frauen) partnerschaftlichen Austausch. Der Grund ist entsetzlich banal:

Virtuelle Sexualität ist leicht zu bekommen. Ähnlich wie "Zocken" (also Computer-Spielereien) wird das Belohnungszentrum aktiviert. Sich eine Partnerin zu suchen, ist weit anstrengender und - das muss allerdings auch mal gesagt werden - für männliche Jugendliche in der Realität immer schwieriger.

Damit habe ich das Thema nur absolut kurz umrissen. Es ist natürlich erheblich vielfältiger und komplexer.

Im übrigen müssen wir uns klarmachen, dass Sexualität in Partnerschaften ebenfalls sehr problematisch sein kann und nicht immer befriedigend ist. Vor allem sind doch nur ganz wenige imstande, über ihre sexuellen Gefühle und Wünsche mit dem Partner(in) zu sprechen.
 

Hallo zauderer22! Danke für deinen Beitrag. Ich sehe das genau gleich wie du. Die Schuld liegt nicht bei den Jungen das man heute so einfach, schnell und an so viele Pornos kommt. Finde gerade bei jungen die halt noch nicht viel Erfahrungen sammeln konnten in diesem Bereich konsumieren die Pornos und denken dann dies wäre alles völlig normal und Sie müssten das auch machen/können. Das es aber auch wie bei anderen normalen Hollywood Filmen, halt auch nur Filme sind und vieles gespielt ist, wissen die jungen nicht. Gerade die Pornos im Hardcore Segment können da sehr schädlich sein. Dieses Thema ist wie du sagst sehr komplex und ich bin ja auch keine Spezialistin oder so. Habe aber das Gefühl das in Schulen, oder auch bei Eltern zuwenig über das Thema gesprochen wird und vieles immer noch als Tabu gilt. Hab letztens einen Fall mitbekommen wo ein 14.Jähriger Schüler ein Kondom in seiner Brieftasche hatte und als die Lehrer dies mitbekamen, kriegte er eine Verwarnung und wurde zu Recht gewissen. Das ist für mich völliger Irsinn, statt das man den jungen lobt das er an Schutz denkt und die anderen Schüler auch darüber informieren würde, bestraft man so einen jungen Mann und gibt ein völlig falsches Zeichen. 

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 18:17
In Antwort auf frau-coco

Wo sie vorraus sind, die wissen bzw. sehen früher (zu früh?) was es alles mögliche und unmögliche gibt.

Da hängt es dann wahrscheinlich sehr von der Reife, Empathievermögen und der Sozialisation ab, wie Sie Mit diesem vermeintlichen Wissen umgehen.

Kann nach hinten losgehen. Dann hat man so kleine Pornozwerge die das gesehene am besten schön beim ersten Mal durchrappeln möchten. Ist nichts mehr mit Spannung entdecken, sondern nur eine Liste abhaken und mit anderen Pornozwergen vergleichen wer in ihrer irrigen Annahme der geilste ist. Nicht das Mädchen zählt, Nur was sie "bietet"
Und auf Mädelsseite hast du dann welche die auch glauben das, das und das bieten zu müssen, weil sonst ist man ja nicht attraktiv für die Pornozwerge.

Kann bei vernünftigen Jungen und Mädchen, die das gut einordnen können aber nichts negatives sein.
Die sehrn das, können reflektieren Das ist was interessantes, das nicht, da weiß ich noch nicht etc.
Die verlieren aber nicht den Blick und den Respekt vor der Emotionalität von Sex, den Respekt vor sich und, ganz wichtig, dem Partner.

Aber hats dad nicht schon immer gegeben? Notgeile Idioten und naiv denkende Mädchen?
Nur ist es halt jetzt vielleicht im den techniken etwas anders aber die emotionale Gefahr ist wohl vergleichbar. 

Hallo Frau-Coco! Danke für ihren Beitrag! Sie haben recht es gibt natürlich sehr viele junge die auch sehr reif sind und sehr gut abschätzen können was real ist und was eher nicht so. Es ist mir einfach aufgefallen das viele noch offene Fragen haben die meiner Meinung nach in dem Alter eigentlich nicht mehr sein sollten. Ich kann es nur mit der Zeit vergleichen, wo ich in dem Alter war und mir kommt es halt vor das heute die jungen, obwohl sie mehr Infos zur Verfügung haben, eher weniger Wissen. Dies ist natürlich nur mein empfinden und ich kann dies auch nicht belegen. Ich würd mich ja freuen wenn ich in Unrecht wäre was dieses Thema angeht. 

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 18:19
In Antwort auf ricardo

Kannst die Jungen ja belehren

Ich beantworte gerne Fragen anhand von den Erfahrungen die ich machen konnte. Ich denke aber dies ist nicht meine Aufgabe, sondern müsste an Schulen und auch im Elternhaus besprochen werden. 

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 18:22
In Antwort auf saskia81007hh

Was hast Du als Vater zweier Töchter denn für Tipps auf Lager, die unbedingt Frauen mit Dir besprechen sollten????

Wenn ich als Frau Fragen zu diesem Thema hätte, würde ich die mit Sicherheit nicht mit einem Vater zweier Töchter besprechen.....

Und - ich brauche keine Tipps von Dir....

Hallo Saskia! Ich habe nie behauptet dass du Tipps von mir brauchst, oder ich besser Bescheid weiss als du in diesem Bereich. Ich habe lediglich etwas festgestellt was mich interessiert und beschäftigt. Zudem weiss ich nicht wie du drauf kommst das ich Vater von 2 Töchtern bin? Zudem kann man ja solche Fragen auch mit seiner Mutter, oder einer anderen Vetrtrauensperson besprechen. 

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

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fireflower
29.06.22 um 18:44

Das ist nicht nur bei der Jugend so, sondern teilweise bei Erwachsenen ebenso. Das betrifft Frauen und Männer in gleichen Teilen...schau doch nur mal hier ins Forum.

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luc_y
29.06.22 um 19:05
In Antwort auf adriana_qos

Hallo Saskia! Ich habe nie behauptet dass du Tipps von mir brauchst, oder ich besser Bescheid weiss als du in diesem Bereich. Ich habe lediglich etwas festgestellt was mich interessiert und beschäftigt. Zudem weiss ich nicht wie du drauf kommst das ich Vater von 2 Töchtern bin? Zudem kann man ja solche Fragen auch mit seiner Mutter, oder einer anderen Vetrtrauensperson besprechen. 

Der Beitrag bezog sich auf einen anderen User der hier das Sexleben seiner Töchter ausbeiten wollte. 

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newspirit
newspirit
29.06.22 um 20:55
In Antwort auf jana23072002

Partnerschaftliche oder zumindest zweisame Sexualität erfordert Sozialkompetenz.
Sozialkompetenz zu fordern gilt in unserer Gesellschaft inzwischen als böse und intolerant. 

Und Sozialkompetenz gab es früher mehr oder bessere als heute? Wenn ich meine Eltern und Großeltern richtig interpretiere, dann wurde früher einfach gar nicht oder nur einseitig miteinander gesprochen. Beim Sex wusste keiner von beiden, was der andere bevorzugt, und das Wichtigste war eigentlich nur, dass es dem Mann gefällt und die Frau es aushält. Da sind doch heutzutage deutliche Verbesserungen zu erkennen. Und ja, da helfen auch Pornos, denn sie zeigen zumindest eine gewisse Bandbreite an Möglichkeiten. Ich bin überhaupt kein Fan, stelle aber fest, dass die Kommunikation über Sex miteinander easy läuft. Und nur, wer über Sex redet und mitteilt, wer er/sie ist und was er/sie möchte, kann Erfolg haben. Da lobe ich mir die Sozialkompetenz der heutigen Zeit!

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zauderer22
29.06.22 um 20:56
In Antwort auf fireflower

Das ist nicht nur bei der Jugend so, sondern teilweise bei Erwachsenen ebenso. Das betrifft Frauen und Männer in gleichen Teilen...schau doch nur mal hier ins Forum.

Ja.

Denn aus den Foren kann man lernen, dass viele sehr viel technisches Sexualwissen haben, für eine gelungene Sexualität jedoch die "emotional-soziale Kompetenz" mangelt. 

Um offen zu sein: Mir ist noch niemand(e) begegnet, der sowas ausreichend hätte. Dabei schließe ich mich selbst ein.

Sich in einem Forum über Sexualität auszutauschen, ist beinahe billig. Aber sowas mit einem Partner zu diskutieren, das ist etwas völlig anderes. Darum schreiben ja so viele hier mit anderen über "Probleme", aber mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner wagen sie den Austausch bzw. den durchaus nicht immer angenehmen Konflikt nicht.

Sexualität war natürlich in früheren Zeiten (über Jahrhunderte oder Jahrtausende) ständig von abstrusen Lügen und Täuschung begleitet. Wir Kinder der Sexualaufklärung glaubten verwegen, weiter zu sein. Dabei haben wir nur einen einzigen Vorzug: Statt so zu tun, als gäbe es all dieses "Schreckliche und Ekelhafte" nicht, sind wir es gewohnt, das "Schreckliche" als etwas "Wunderbares" zu deklarieren und so zu tun, als ob dieses Wunderbare so wundersam "machbar" und erreichbar wäre. 

Das sind keine geschlechtsspezifischen Probleme, das trifft alle realen oder irrealen, alle biologischen oder sozial vermittelten Geschlechter oder was es sonst noch gibt. Wir sind Kinder einer großen Sexuallüge. 

Dabei ist traurigerweise richtig (so wie ich es aus der Sexualpsychologie lernte), dass eine gelungene Sexualität für die meisten (natürlich nicht alle Menschen) der gelungenste und genialste "Antistressor" und Balsam für die Seele wäre. Aber doch nur dann, wenn dieser Balsam nicht wiederum mit Leiden und Herzblut aufgewogen werden müsste. 

Ich selbst habe mal in einer Sitzung mit einer Psychologin zu großer Heiterkeit beigetragen, als ich auf die Frage "Warum denken nicht auch Sie wie die anderen bei Sexualität zuerst an Freude und seelische Gesundheit?" antwortete: Nein, ich denke da an Probleme. "Und wenn es keine Probleme geben würde?" "Naja, dann dürften Sie recht haben", antwortete ich lakonisch. 

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adriana_qos
adriana_qos
29.06.22 um 22:06

Ach so ok sorry dann habe ich es missverstanden. 

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B
blowmore
29.06.22 um 23:06

also, daß Du oral und anal Sex so verteufelst finde ich nicht in Ordnung!

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B
blowmore
29.06.22 um 23:11
In Antwort auf marika56

Hallo, da hast Du etwas extrem wichtiges angesprochen. 
Eigentlich ist es ein gesellschaftliches Jugendproblem. Du hast jetzt den Sex hervorgehoben.  Aber aus meiner Sicht geht es um noch mehr.

Kinder und Jugendliche spielen mit dem Internet. Die allerwenigsten benutzen es für Informationen.  Ich beobachte das 
in meinem Umfeld. Da werden mit dem Handy die unmöglichsten Dinge festgehalten und gleich ins Netz gestellt. Spricht man die Jugendlicheh darauf an, bekomt man fast immer zur Antwort;  na und, hast Du damit ein Problem.

Ich weiß nicht wie man das Problem angehen kann, aber ein Weg kann  Aufklärung sein.
In meinem Bekanntenkreis habe ich beobachtet, wie jugendliche adressen von Pornoseiten austauschen. Schon 12jährige
bestaunen was sie dort sehen und hören. Dementsprechend sind die Reaktionen dann untereinander. Junge Mädchen
zeigen mehr oder weniger offen ihre Brüste, gerade jetzt wo es so heiß ist. 

Meine Neffin ist nach Hause gekommen und hat gesagt, der hat mir einfach an die Brüste gegriffen.

Um nochmal zu sagen, ich habe keine Antworten auf dieses Problem. 

Lass sie sich doch bitte entwickeln! Das sind junge Menschen, wie wir es damals waren und ihre Generation entwickelt sich einfach weiter!
freuen wir Alten uns doch auf eine spannende Zukunft!!!

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B
blowmore
29.06.22 um 23:26
In Antwort auf adriana_qos

Hallo Frau-Coco! Danke für ihren Beitrag! Sie haben recht es gibt natürlich sehr viele junge die auch sehr reif sind und sehr gut abschätzen können was real ist und was eher nicht so. Es ist mir einfach aufgefallen das viele noch offene Fragen haben die meiner Meinung nach in dem Alter eigentlich nicht mehr sein sollten. Ich kann es nur mit der Zeit vergleichen, wo ich in dem Alter war und mir kommt es halt vor das heute die jungen, obwohl sie mehr Infos zur Verfügung haben, eher weniger Wissen. Dies ist natürlich nur mein empfinden und ich kann dies auch nicht belegen. Ich würd mich ja freuen wenn ich in Unrecht wäre was dieses Thema angeht. 

Der Unterschied ist, daß sie heutzutage in extremst kürzester Zeit auf nahezu ALLE Informationen zugreifen können, die wir damals nur mühsamst durch lesen und lesen und lesen herausgefunden haben.
dadurch ist es für diese Generation auch in keinster Weise mehr wichtig viel zu wissen!

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F
frau-coco
29.06.22 um 23:34
In Antwort auf blowmore

Der Unterschied ist, daß sie heutzutage in extremst kürzester Zeit auf nahezu ALLE Informationen zugreifen können, die wir damals nur mühsamst durch lesen und lesen und lesen herausgefunden haben.
dadurch ist es für diese Generation auch in keinster Weise mehr wichtig viel zu wissen!

Aber alles wissen nützt ohne Empathie und ein gutes Sozialverhalten auch nichts. Dann ist zuviel wissen vielleicht auch mal gefährlich.
Man braucht auch das richtige Werkzeug um mit dem Wissen umzugehen. Und damit ist nicht Schniedel und Mumu gemeint. Da ist das zwischen den Ohren wichtiger.

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saskia81007hh
saskia81007hh
Gestern um 0:09
In Antwort auf adriana_qos

Hallo Saskia! Ich habe nie behauptet dass du Tipps von mir brauchst, oder ich besser Bescheid weiss als du in diesem Bereich. Ich habe lediglich etwas festgestellt was mich interessiert und beschäftigt. Zudem weiss ich nicht wie du drauf kommst das ich Vater von 2 Töchtern bin? Zudem kann man ja solche Fragen auch mit seiner Mutter, oder einer anderen Vetrtrauensperson besprechen. 

Hey Adriana,

meine Antwort galt nicht Deinem Beitrag, sondern einer Antwort von einem männlichen User, der wahrscheinlich gelöscht wurde!

Der männliche User hat geschrieben, dass er Vater von 2 Töchtern ist und er gerne über das Thema mit anderen Usern (aber nur ausschließlich mit Frauen) sprechen wollte! 

Ich fand es sehr fragwürdig, dass er als Vater zweier Töchter über das Thema, bei dem er sich nach eigenen Aussagen sehr gut auskennt, nur mit Frauen sprechen wollte!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Töchter sich bezüglich ihrer sexuellen Aufklärung darüber so intensiv mit ihrem Vater austauschen! Und er diese Erfahrung dann nur mit Frauen teilen will!

Bei dem User denke ich mir meinen Teil, ohne das, was ich denke, hier aussprechen mag auf die Gefahr hin, dass ich gelöscht werde....

Es wird schon etwas an meinen Gedanken dran gewesen sein, da der User komplett gelöscht wurde....

Aber so wie meine Antwort dort jetzt steht, sieht es aus, als hätte ich Dir direkt ohne Sinn und Verstand geantwortet....

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fuechslein-101
fuechslein-101
Gestern um 6:07
In Antwort auf saskia81007hh

Hey Adriana,

meine Antwort galt nicht Deinem Beitrag, sondern einer Antwort von einem männlichen User, der wahrscheinlich gelöscht wurde!

Der männliche User hat geschrieben, dass er Vater von 2 Töchtern ist und er gerne über das Thema mit anderen Usern (aber nur ausschließlich mit Frauen) sprechen wollte! 

Ich fand es sehr fragwürdig, dass er als Vater zweier Töchter über das Thema, bei dem er sich nach eigenen Aussagen sehr gut auskennt, nur mit Frauen sprechen wollte!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Töchter sich bezüglich ihrer sexuellen Aufklärung darüber so intensiv mit ihrem Vater austauschen! Und er diese Erfahrung dann nur mit Frauen teilen will!

Bei dem User denke ich mir meinen Teil, ohne das, was ich denke, hier aussprechen mag auf die Gefahr hin, dass ich gelöscht werde....

Es wird schon etwas an meinen Gedanken dran gewesen sein, da der User komplett gelöscht wurde....

Aber so wie meine Antwort dort jetzt steht, sieht es aus, als hätte ich Dir direkt ohne Sinn und Verstand geantwortet....

Guten Morgähn!

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Töchter sich bezüglich ihrer sexuellen Aufklärung darüber so intensiv mit ihrem Vater austauschen!"

Ja warum denn nicht, wenn sie Vertrauen zu ihrem Vater haben?

Sowohl meine Ex-Stieftochter aus einer früheren Beziehung, als auch meine leibliche Tochter später kamen durchaus auch zu mir, wenn sie in bestimmten Bereichen Probleme mit den Jungs hatten. 

Ich war (in Absprache mit der jeweiligen Mutter natürlich) bei beiden Mädels (nachdem sie 14 waren) relativ großzügig, was die Kerle betrifft. Ich meine, ich weiß doch selbst noch aus meiner Jugendzeit, wie kompliziert es zum Teil war, wenn ne neue Freundin am Laufen war, mit der man bissel kuscheln wollte. Zu Hause wäre das nie gegangen, schon weil ich mit meinem jüngeren Bruder ein Zimmer teilte, weches zudem ein Durchgangszimmer zu meiner älteren Schwester war. Meinen Eltern wäre es auch nie eingefallen, mir Kondome zu kaufen bzw. zur Verfügung zu stellen, ich hatte immer eine Großpackung im Medikamentenschränkchen stehen, aus der sich die Mädels ungehindert bedienen konnten, ohne dass sie Angst haben mussten, ich würde sie über die Zahl der verbrauchten Präser irgendwie kontrollieren.

Vor allem meine damalige Stieftochter kam bei Problemen lieber zu mir, z.B. nachdem sie mit ihren Fingernägeln reihenweise die Lümmeltüten massakrierte, bevor die auf der Nudel ihres Lovers waren. Ich hatte daraufhin einen Dildo ihrer Mutter auf den Tisch gestellt, ein Kondom daneben, damit sie mir zeigen konnte, wie sie das Ding drüber zieht. Der Fehler war schnell gefunden und damit ein gesundheitliches Risiko für sie gebannt! Und darum ging es mir. Klar gab es auch Dinge, die beide, meine Ex-Stieftochter wie auch meine Tochter niemals mit mir besprochen hätten, wenn es z.B. um frauentypische Gesundheitsfragen ging. Aber so technische Dinge (wie auch: Kann ich etwas tun, dass der nicht so schnell kommt?), klar gab es da auch von mir Antworten, bei denen sie nicht rot werden, also ganz sachlich und vernünftig. Wie gesagt, es ist immer eine Frage, wie viel Vertrauen das Mädel zu ihrem (Stief-) Papa hat.

Ich meine, ich versuche ja auch hier seriöse, vernünftige Antworten zu geben, ohne anzüglich zu werden, warum sollte das im privaten Umfeld anders sein. Und das wussten / wissen beide, ohne dass die sich jemals begegnet wären. Mir ist Vertrauen extrem wichtig. Gegenüber der Partnerin, aber auch vor allem gegenüber dem Nachwuchs, egal in welchem Alter. Alle wussten und wissen, dass sie sich bei mir in einer absolut geschützten Umgebung befinden, in der sie über alles reden können, wenn sie möchten, vor allem über Sorgen und Probleme, und dass dies dann auch innerhalb dieses Raumes blieben. Das war nicht immer einfach, dieses Vertrauen zu erreichen, aber ich habe das eigentlich bei allen geschafft, Bei meinen Partnerinnen, deren Nachwuchs, meiner Tochter und nicht zuletzt auch meiner Enkelin (obwohl bei ihr Partnerprobleme aus Altersgründen noch keine Rolle spielen. Aber auch eine fünfjährige hat mal Sorgen, wenn es mit der allerbesten Kita-Freundin nicht so funktioniert. Und da hat Opa auch dafür ein offenes Ohr und ggf. einen Rat).

So, genug getippert, der Kaffee wartet. Einen schönen Tag euch!

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saskia81007hh
saskia81007hh
Gestern um 11:27
In Antwort auf fuechslein-101

Guten Morgähn!

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Töchter sich bezüglich ihrer sexuellen Aufklärung darüber so intensiv mit ihrem Vater austauschen!"

Ja warum denn nicht, wenn sie Vertrauen zu ihrem Vater haben?

Sowohl meine Ex-Stieftochter aus einer früheren Beziehung, als auch meine leibliche Tochter später kamen durchaus auch zu mir, wenn sie in bestimmten Bereichen Probleme mit den Jungs hatten. 

Ich war (in Absprache mit der jeweiligen Mutter natürlich) bei beiden Mädels (nachdem sie 14 waren) relativ großzügig, was die Kerle betrifft. Ich meine, ich weiß doch selbst noch aus meiner Jugendzeit, wie kompliziert es zum Teil war, wenn ne neue Freundin am Laufen war, mit der man bissel kuscheln wollte. Zu Hause wäre das nie gegangen, schon weil ich mit meinem jüngeren Bruder ein Zimmer teilte, weches zudem ein Durchgangszimmer zu meiner älteren Schwester war. Meinen Eltern wäre es auch nie eingefallen, mir Kondome zu kaufen bzw. zur Verfügung zu stellen, ich hatte immer eine Großpackung im Medikamentenschränkchen stehen, aus der sich die Mädels ungehindert bedienen konnten, ohne dass sie Angst haben mussten, ich würde sie über die Zahl der verbrauchten Präser irgendwie kontrollieren.

Vor allem meine damalige Stieftochter kam bei Problemen lieber zu mir, z.B. nachdem sie mit ihren Fingernägeln reihenweise die Lümmeltüten massakrierte, bevor die auf der Nudel ihres Lovers waren. Ich hatte daraufhin einen Dildo ihrer Mutter auf den Tisch gestellt, ein Kondom daneben, damit sie mir zeigen konnte, wie sie das Ding drüber zieht. Der Fehler war schnell gefunden und damit ein gesundheitliches Risiko für sie gebannt! Und darum ging es mir. Klar gab es auch Dinge, die beide, meine Ex-Stieftochter wie auch meine Tochter niemals mit mir besprochen hätten, wenn es z.B. um frauentypische Gesundheitsfragen ging. Aber so technische Dinge (wie auch: Kann ich etwas tun, dass der nicht so schnell kommt?), klar gab es da auch von mir Antworten, bei denen sie nicht rot werden, also ganz sachlich und vernünftig. Wie gesagt, es ist immer eine Frage, wie viel Vertrauen das Mädel zu ihrem (Stief-) Papa hat.

Ich meine, ich versuche ja auch hier seriöse, vernünftige Antworten zu geben, ohne anzüglich zu werden, warum sollte das im privaten Umfeld anders sein. Und das wussten / wissen beide, ohne dass die sich jemals begegnet wären. Mir ist Vertrauen extrem wichtig. Gegenüber der Partnerin, aber auch vor allem gegenüber dem Nachwuchs, egal in welchem Alter. Alle wussten und wissen, dass sie sich bei mir in einer absolut geschützten Umgebung befinden, in der sie über alles reden können, wenn sie möchten, vor allem über Sorgen und Probleme, und dass dies dann auch innerhalb dieses Raumes blieben. Das war nicht immer einfach, dieses Vertrauen zu erreichen, aber ich habe das eigentlich bei allen geschafft, Bei meinen Partnerinnen, deren Nachwuchs, meiner Tochter und nicht zuletzt auch meiner Enkelin (obwohl bei ihr Partnerprobleme aus Altersgründen noch keine Rolle spielen. Aber auch eine fünfjährige hat mal Sorgen, wenn es mit der allerbesten Kita-Freundin nicht so funktioniert. Und da hat Opa auch dafür ein offenes Ohr und ggf. einen Rat).

So, genug getippert, der Kaffee wartet. Einen schönen Tag euch!

Ich habe nicht behauptet, dass Töchter nicht mit ihren Vätern sprechen, wenn es um Aufklärung geht.

Ich fand es nur sehr fragwürdig, dass der männliche User seine Tipps, die er gerne weitergeben wollte, nur ausschließlich mit Frauen besprechen wollte....

Wenn Väter mit ihren Töchtern gut über alles reden können und diese sich dann unter Väter austauschen, hätte ich nie etwas geschrieben!

Ich denke auch, dass Du mit Deinen Töchtern gut über Aufklärung gesprochen hast. Und wenn Du diese Erfahrung dann auch mit Männern teilen würdest, fände ich es super....

Aber als Mann "nur ausschließlich mit Frauen" über das Thema sprechen zu wollen.... naja, ich habe schon geschrieben, was ich darüber denke...

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fuechslein-101
fuechslein-101
Gestern um 11:45
In Antwort auf saskia81007hh

Ich habe nicht behauptet, dass Töchter nicht mit ihren Vätern sprechen, wenn es um Aufklärung geht.

Ich fand es nur sehr fragwürdig, dass der männliche User seine Tipps, die er gerne weitergeben wollte, nur ausschließlich mit Frauen besprechen wollte....

Wenn Väter mit ihren Töchtern gut über alles reden können und diese sich dann unter Väter austauschen, hätte ich nie etwas geschrieben!

Ich denke auch, dass Du mit Deinen Töchtern gut über Aufklärung gesprochen hast. Und wenn Du diese Erfahrung dann auch mit Männern teilen würdest, fände ich es super....

Aber als Mann "nur ausschließlich mit Frauen" über das Thema sprechen zu wollen.... naja, ich habe schon geschrieben, was ich darüber denke...

Ok, dann kam das wohl etwas falsch rüber.

Wenn ich über Themen rede, ist es mir eigentlich egal, ob Männlein oder Frau. Es sei denn, ich habe Fragen, die sich klar auf ein bestimmtes Geschlecht beziehen. Beim Thema Aufklärung ist das aber weniger der Fall.

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zauderer22
Gestern um 12:38
In Antwort auf fuechslein-101

Ok, dann kam das wohl etwas falsch rüber.

Wenn ich über Themen rede, ist es mir eigentlich egal, ob Männlein oder Frau. Es sei denn, ich habe Fragen, die sich klar auf ein bestimmtes Geschlecht beziehen. Beim Thema Aufklärung ist das aber weniger der Fall.

Ich glaube, dass Saskia sich nicht dagegen wendet, wenn Väter mit ihren Töchtern über Sexualität sprechen. Ein Vater, der dies in guter Absicht tut (was ich hoffentlich bei den meisten unterstellen möchte), wird allerdings auch nichts dagegen haben, sich mit anderen Vätern darüber auszutauschen, WENN er sich überhaupt darüber austauschen möchte oder sollte. Egal ob mit Mann oder Frau. 

Wenn ich auf Details solcher Gespräche, vor allem auf mir Anvertrautes eingehen würde, dann wäre das eine Grenzüberschreitung. Niemand gingen die einzelnen Sorgen der mir anvertrauten Jugendlichen etwas an. Allenfalls ein allgemeiner Beitrag wäre in Ordnung: z.B. was ich bei der Sexual-"Aufklärung" von Jugendlichen generell wichtig finde, wo die Grenzen des Erlaubten liegen würden, wieviel Freiraum auch zum Experimentieren ich ließe etc.pp.

Darüber lässt sich trefflich streiten. Aber sonst ...

Sicher gibt es Personen, die ein klein wenig offenherziger sind: Das kann ok sein. Z.B. darf man auch mal sagen, dass man seinem Sohn oder seiner Tochter ein Kondom zur Verfügung gestellt hat, weil die Jugendlichen danach gefragt haben. Auch nach der Handhabung. Dies wäre in meinen Augen noch so gerade allgemein genug. Aber ob da Ängste und Sorgen dabei waren, ob z.B. die praktizierte Verhütung nicht geklappt hat und das Kind Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft hat, ob und wie auch einmal über Details von Lust und Leidenschaft diskutiert wird - das alles geht niemand anderen etwas an!

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fuechslein-101
fuechslein-101
Gestern um 12:59
In Antwort auf zauderer22

Ich glaube, dass Saskia sich nicht dagegen wendet, wenn Väter mit ihren Töchtern über Sexualität sprechen. Ein Vater, der dies in guter Absicht tut (was ich hoffentlich bei den meisten unterstellen möchte), wird allerdings auch nichts dagegen haben, sich mit anderen Vätern darüber auszutauschen, WENN er sich überhaupt darüber austauschen möchte oder sollte. Egal ob mit Mann oder Frau. 

Wenn ich auf Details solcher Gespräche, vor allem auf mir Anvertrautes eingehen würde, dann wäre das eine Grenzüberschreitung. Niemand gingen die einzelnen Sorgen der mir anvertrauten Jugendlichen etwas an. Allenfalls ein allgemeiner Beitrag wäre in Ordnung: z.B. was ich bei der Sexual-"Aufklärung" von Jugendlichen generell wichtig finde, wo die Grenzen des Erlaubten liegen würden, wieviel Freiraum auch zum Experimentieren ich ließe etc.pp.

Darüber lässt sich trefflich streiten. Aber sonst ...

Sicher gibt es Personen, die ein klein wenig offenherziger sind: Das kann ok sein. Z.B. darf man auch mal sagen, dass man seinem Sohn oder seiner Tochter ein Kondom zur Verfügung gestellt hat, weil die Jugendlichen danach gefragt haben. Auch nach der Handhabung. Dies wäre in meinen Augen noch so gerade allgemein genug. Aber ob da Ängste und Sorgen dabei waren, ob z.B. die praktizierte Verhütung nicht geklappt hat und das Kind Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft hat, ob und wie auch einmal über Details von Lust und Leidenschaft diskutiert wird - das alles geht niemand anderen etwas an!

Mein Kommentar bezog sich ausschließlich auf den Satz (Zitat) "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Töchter sich bezüglich ihrer sexuellen Aufklärung darüber so intensiv mit ihrem Vater austauschen!". Und genau das war mir zu verallgemeinernd. 

Natürlich trägt man von den Kindern / Jugendlichen anvertraute detaillierte Probleme nicht in die Öffentlichkeit, das sehe ich auch so. und sollte selbstverständlich sein (also alles, was tatsächlich persönliche Probleme betrifft).

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abusimbel3
Gestern um 13:51

Welche offenen Fragen meinst du; hast du ein konkretes Beispiel?

Ich denke, Verhütung und Vermeidung von Krankheiten ist natürlich sehr wichtig. Was den Sex an sich angeht, was muss man denn da tatsächlich wissen? Mann muss doch sowieso mit dem Partner selbst rausfinden, was Spaß macht, funktioniert und für beide gut ist. Ein bisschen Forscherdrang braucht man und die Fähigkeit die Reaktionen des anderen wahrzunehmen und deuten zu können und das auch zu wollen.

Und wenn man Pornos schaut, muss man sich bewusst machen, dass das Filme mit professionellen Darstellern sind. Das was die Darsteller da tun, soll sich nicht gut anfühlen, sondern auf dem Bildschirm gut aussehen.

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zauderer22
Gestern um 14:59
In Antwort auf fuechslein-101

Mein Kommentar bezog sich ausschließlich auf den Satz (Zitat) "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Töchter sich bezüglich ihrer sexuellen Aufklärung darüber so intensiv mit ihrem Vater austauschen!". Und genau das war mir zu verallgemeinernd. 

Natürlich trägt man von den Kindern / Jugendlichen anvertraute detaillierte Probleme nicht in die Öffentlichkeit, das sehe ich auch so. und sollte selbstverständlich sein (also alles, was tatsächlich persönliche Probleme betrifft).

@Fuechslein.

Ich bezog mich ja gar nicht auf Dich persönlich, sondern auf den User, der aus irgendwelchen Gründen gesperrt wurde und mit dem Saskia diskutiert hatte, weil er über seine Töchter nur mit Frauen sprechen wollte, und zwar über die PN-Funktion.

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fuechslein-101
fuechslein-101
Gestern um 15:11
In Antwort auf zauderer22

@Fuechslein.

Ich bezog mich ja gar nicht auf Dich persönlich, sondern auf den User, der aus irgendwelchen Gründen gesperrt wurde und mit dem Saskia diskutiert hatte, weil er über seine Töchter nur mit Frauen sprechen wollte, und zwar über die PN-Funktion.

Ist alles ok, mich hat Saskia inzwischen privat angetextet. Es gab und gibt da keine Probleme bzw. Missverständnisse zwischen uns.

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zauderer22
Gestern um 15:14
In Antwort auf abusimbel3

Welche offenen Fragen meinst du; hast du ein konkretes Beispiel?

Ich denke, Verhütung und Vermeidung von Krankheiten ist natürlich sehr wichtig. Was den Sex an sich angeht, was muss man denn da tatsächlich wissen? Mann muss doch sowieso mit dem Partner selbst rausfinden, was Spaß macht, funktioniert und für beide gut ist. Ein bisschen Forscherdrang braucht man und die Fähigkeit die Reaktionen des anderen wahrzunehmen und deuten zu können und das auch zu wollen.

Und wenn man Pornos schaut, muss man sich bewusst machen, dass das Filme mit professionellen Darstellern sind. Das was die Darsteller da tun, soll sich nicht gut anfühlen, sondern auf dem Bildschirm gut aussehen.

@Abusimbel.

Das ist mir zu einfach:

Mir fallen tausend Themen ein:

- Zusammenhang von Gefühlen und Lust, Vorstellungen von Liebe und Begehren, von Nähe und Distanz.

Einfacher: Manche brauchen mehr als nur ein Sympathiegefühl für den anderen. Man spricht von Verliebtheit.

- Fragen von (meist, aber nicht nur männlichem) Egoismus im Unterschied zu einer Sexualität, die partnerschaftsorientiert ist und bei der beide sich gut fühlen können

- Fragen, welche sich auf den möglichen Missbrauch von Freiheit beziehen. Aber auch auf die Wahrnehmung von Freiheit.
Wo sind auch heute noch Einschränkungen? Existieren noch gesellschaftliche Konventionen, welche die sexuelle Freiheit von Menschen betreffen? (Oh ja, es gibt sie noch versteckt, die verdeckten Ermahnungen, Einschränkungen etc.pp. Es gibt immer noch bornierte Lehrer und Pfarrer und Eltern, die ihre Tochter beschimpfen, wenn sie ein Kondom bei ihr finden. Vielleicht nicht in dieser Forengemeinde, aber anderswo schon noch massiv. Klar werden diese Eltern nicht gerade für "Aufklärung" sorgen, aber meine Kinder würde ich mal aufklären, dass es solche Menschen gibt und woher das kommt.

In dem Zusammenhang würde es auch mal guttun, zu erfahren, dass es die heutigen Freiheiten vor 60 Jahren noch nicht gab und dass man sie sich von keiner Instanz der Welt wieder nehmen lassen sollte.

- Fragen, die sich darauf beziehen, dass eben nicht alles praktiziert werden muss, dass nicht jede(r) queer ist, dass man Lust und Leidenschaft auch ganz einfach leben kann und darf - es braucht kein Chichi, es braucht keine Verrenkungen, aber jeder darf eben alles, was niemand anderem schadet.

Auch muss niemand mitmachen. Wenn man nicht bereit ist, ist man nicht bereit. Basta.

Erst dann folgen die technischen Fragen:

- Verhütung in allen ihren Möglichkeiten

- Stimulation der weiblichen Geschlechtsteile, Orgasmus. Die Bedeutung der Stimulation der Klitoris (als Analogon zum Penis).

Das ist doch ein ganz wichtiges Kapitel, über das Jugendliche aufgeklärt werden müssen und OFTMALS NICHT SIND! Das sieht im Porno alles ganz einfach aus, aber in Wahrheit wird hier doch überwiegend nur gefaked (auch wenn es Ausnahmen geben soll).

Und übrigens sollte ein Mädchen den Eindruck bekommen, dass ihre Lustzone nicht einfach etwas für den Mann ist oder dass sie die nicht schätzen und lieben darf. Genau das Gegenteil sollte der Fall sein.

- erst dann folgen die ganzen anderen technischen Fragen und Spielvarianten etc.pp., die ich hier gar nicht mehr im Detail ausführen muss. Vielleicht braucht es da auch keiner spezifischen Aufklärung. Die können sich die Jungs und Mädels leicht selbst besorgen. Aber was da weiter oben steht, das lernen sie nicht einfach über Social Media und Pornos.

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zauderer22
Gestern um 15:17
In Antwort auf zauderer22

@Abusimbel.

Das ist mir zu einfach:

Mir fallen tausend Themen ein:

- Zusammenhang von Gefühlen und Lust, Vorstellungen von Liebe und Begehren, von Nähe und Distanz.

Einfacher: Manche brauchen mehr als nur ein Sympathiegefühl für den anderen. Man spricht von Verliebtheit.

- Fragen von (meist, aber nicht nur männlichem) Egoismus im Unterschied zu einer Sexualität, die partnerschaftsorientiert ist und bei der beide sich gut fühlen können

- Fragen, welche sich auf den möglichen Missbrauch von Freiheit beziehen. Aber auch auf die Wahrnehmung von Freiheit.
Wo sind auch heute noch Einschränkungen? Existieren noch gesellschaftliche Konventionen, welche die sexuelle Freiheit von Menschen betreffen? (Oh ja, es gibt sie noch versteckt, die verdeckten Ermahnungen, Einschränkungen etc.pp. Es gibt immer noch bornierte Lehrer und Pfarrer und Eltern, die ihre Tochter beschimpfen, wenn sie ein Kondom bei ihr finden. Vielleicht nicht in dieser Forengemeinde, aber anderswo schon noch massiv. Klar werden diese Eltern nicht gerade für "Aufklärung" sorgen, aber meine Kinder würde ich mal aufklären, dass es solche Menschen gibt und woher das kommt.

In dem Zusammenhang würde es auch mal guttun, zu erfahren, dass es die heutigen Freiheiten vor 60 Jahren noch nicht gab und dass man sie sich von keiner Instanz der Welt wieder nehmen lassen sollte.

- Fragen, die sich darauf beziehen, dass eben nicht alles praktiziert werden muss, dass nicht jede(r) queer ist, dass man Lust und Leidenschaft auch ganz einfach leben kann und darf - es braucht kein Chichi, es braucht keine Verrenkungen, aber jeder darf eben alles, was niemand anderem schadet.

Auch muss niemand mitmachen. Wenn man nicht bereit ist, ist man nicht bereit. Basta.

Erst dann folgen die technischen Fragen:

- Verhütung in allen ihren Möglichkeiten

- Stimulation der weiblichen Geschlechtsteile, Orgasmus. Die Bedeutung der Stimulation der Klitoris (als Analogon zum Penis).

Das ist doch ein ganz wichtiges Kapitel, über das Jugendliche aufgeklärt werden müssen und OFTMALS NICHT SIND! Das sieht im Porno alles ganz einfach aus, aber in Wahrheit wird hier doch überwiegend nur gefaked (auch wenn es Ausnahmen geben soll).

Und übrigens sollte ein Mädchen den Eindruck bekommen, dass ihre Lustzone nicht einfach etwas für den Mann ist oder dass sie die nicht schätzen und lieben darf. Genau das Gegenteil sollte der Fall sein.

- erst dann folgen die ganzen anderen technischen Fragen und Spielvarianten etc.pp., die ich hier gar nicht mehr im Detail ausführen muss. Vielleicht braucht es da auch keiner spezifischen Aufklärung. Die können sich die Jungs und Mädels leicht selbst besorgen. Aber was da weiter oben steht, das lernen sie nicht einfach über Social Media und Pornos.

Korrektur: Es fehlt in dem einen Satz: Ein Mädchen sollte den Eindruck bekommen das Wörtchen "nicht". Es sollte also nicht den Eindruck bekommen.

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abusimbel3
Gestern um 19:49
In Antwort auf zauderer22

@Abusimbel.

Das ist mir zu einfach:

Mir fallen tausend Themen ein:

- Zusammenhang von Gefühlen und Lust, Vorstellungen von Liebe und Begehren, von Nähe und Distanz.

Einfacher: Manche brauchen mehr als nur ein Sympathiegefühl für den anderen. Man spricht von Verliebtheit.

- Fragen von (meist, aber nicht nur männlichem) Egoismus im Unterschied zu einer Sexualität, die partnerschaftsorientiert ist und bei der beide sich gut fühlen können

- Fragen, welche sich auf den möglichen Missbrauch von Freiheit beziehen. Aber auch auf die Wahrnehmung von Freiheit.
Wo sind auch heute noch Einschränkungen? Existieren noch gesellschaftliche Konventionen, welche die sexuelle Freiheit von Menschen betreffen? (Oh ja, es gibt sie noch versteckt, die verdeckten Ermahnungen, Einschränkungen etc.pp. Es gibt immer noch bornierte Lehrer und Pfarrer und Eltern, die ihre Tochter beschimpfen, wenn sie ein Kondom bei ihr finden. Vielleicht nicht in dieser Forengemeinde, aber anderswo schon noch massiv. Klar werden diese Eltern nicht gerade für "Aufklärung" sorgen, aber meine Kinder würde ich mal aufklären, dass es solche Menschen gibt und woher das kommt.

In dem Zusammenhang würde es auch mal guttun, zu erfahren, dass es die heutigen Freiheiten vor 60 Jahren noch nicht gab und dass man sie sich von keiner Instanz der Welt wieder nehmen lassen sollte.

- Fragen, die sich darauf beziehen, dass eben nicht alles praktiziert werden muss, dass nicht jede(r) queer ist, dass man Lust und Leidenschaft auch ganz einfach leben kann und darf - es braucht kein Chichi, es braucht keine Verrenkungen, aber jeder darf eben alles, was niemand anderem schadet.

Auch muss niemand mitmachen. Wenn man nicht bereit ist, ist man nicht bereit. Basta.

Erst dann folgen die technischen Fragen:

- Verhütung in allen ihren Möglichkeiten

- Stimulation der weiblichen Geschlechtsteile, Orgasmus. Die Bedeutung der Stimulation der Klitoris (als Analogon zum Penis).

Das ist doch ein ganz wichtiges Kapitel, über das Jugendliche aufgeklärt werden müssen und OFTMALS NICHT SIND! Das sieht im Porno alles ganz einfach aus, aber in Wahrheit wird hier doch überwiegend nur gefaked (auch wenn es Ausnahmen geben soll).

Und übrigens sollte ein Mädchen den Eindruck bekommen, dass ihre Lustzone nicht einfach etwas für den Mann ist oder dass sie die nicht schätzen und lieben darf. Genau das Gegenteil sollte der Fall sein.

- erst dann folgen die ganzen anderen technischen Fragen und Spielvarianten etc.pp., die ich hier gar nicht mehr im Detail ausführen muss. Vielleicht braucht es da auch keiner spezifischen Aufklärung. Die können sich die Jungs und Mädels leicht selbst besorgen. Aber was da weiter oben steht, das lernen sie nicht einfach über Social Media und Pornos.

Alles wichtige Themen, keine Frage. Ein bisschen was ist auch ganz allgemein gültig. Z.B. nein heißt nein und so. 

Mir fällt auch noch mehr ein:

- Sex im Alter
- Sex bei, von, mit Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung
- Was kann schief gehen: Kondom kaputt, Pille vergessen, Penis wird nicht steif, Scheide nicht feucht, kein Orgasmus.
Was macht man in diesen Fällen?


 

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