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Wie viel Sex geht noch in einer längeren Ehe/Beziehung ?

27. Juli um 20:36
In Antwort auf grace01281

Ich würde es eher mal allgemein so beschreiben, dass mit zunehmender Beziehungszeit der eigentliche Akt vielleicht in den Hintergrund rückt, aber es so viele andere Wege der Intimität gibt. Es muss nicht immer das simple Rein-Raus-Spiel sein 

Kann ich eigentlich nicht so sagen. Mir gefällt das von vielen so geschmähte rein raus Spiel immer noch am besten. Schon 35 Jahre und wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Aber das ist sicher individuell verschieden. 

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27. Juli um 20:40
In Antwort auf mouchoir

Ist es für dich also gesetzt, dass "genießen" direkt mit der Qualität und Dauer seiner Erektion zusammenhängt?
Ich meine, Libido und Potenz hängen zusammen, können aber auch unterschiedliche Entwicklungen nehmen. Wenn er nicht mehr so standfest ist, bedeutet das dann das Ende eurer erotischen Intimität?

Ich meine, es gibt doch viele Möglichkeiten sich gegenseitig Lust zu bereiten und nicht nur den penetrativen GV...

Ehrlich gesagt steh ich total auf den schnöden GV. Was aber nicht bedeuten würde, dass es keine Erotik mehr gäbe, wenn da mal weniger 'Standfestigkeit' sein sollte, wir würden da sicher einen Weg finden. Aber da er auch am meisten da drauf steht, würde er vermutlich zunächst versuchen, da etwas gegen zu tun.
Aber vermutlich ist regelmäßiges Sexleben sowieso die beste Vorbeugung gegen Durchblutungsstörungen

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27. Juli um 21:09
In Antwort auf zahrakhan

Ehrlich gesagt steh ich total auf den schnöden GV. Was aber nicht bedeuten würde, dass es keine Erotik mehr gäbe, wenn da mal weniger 'Standfestigkeit' sein sollte, wir würden da sicher einen Weg finden. Aber da er auch am meisten da drauf steht, würde er vermutlich zunächst versuchen, da etwas gegen zu tun.
Aber vermutlich ist regelmäßiges Sexleben sowieso die beste Vorbeugung gegen Durchblutungsstörungen

Solange die Partnerin diese Art von Sex möchte, gibt es heutzutage für den Mann hervorragende Möglichkeiten. Dies trifft sogar für den schlimmsten Fall zu, der für einen Mann gesundheitlich möglich ist. Allerdings weiss ich auch, dass sich viele Frauen und Männer das nicht vorstellen können. Wünschenswert wäre allerdings manchmal, dass die Partnerin aelterer Männer wenigstens zeitweise zusätzliche Praktiken akzeptieren würde. Jedenfalls halte ich heute keine 30 Minuten mehr durch wie früher.

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27. Juli um 21:29
In Antwort auf zauderer22

Solange die Partnerin diese Art von Sex möchte, gibt es heutzutage für den Mann hervorragende Möglichkeiten. Dies trifft sogar für den schlimmsten Fall zu, der für einen Mann gesundheitlich möglich ist. Allerdings weiss ich auch, dass sich viele Frauen und Männer das nicht vorstellen können. Wünschenswert wäre allerdings manchmal, dass die Partnerin aelterer Männer wenigstens zeitweise zusätzliche Praktiken akzeptieren würde. Jedenfalls halte ich heute keine 30 Minuten mehr durch wie früher.

Ich würde meine Gesundheit auch nicht mit der häufigen Einnahme der blauen Pillen mit ihren  beträchtlichen Nebenwirkungen ruinieren, nur um "ihr" jedes Mal einen Gefallen zu tun. 
Muss man abwägen was letztlich wichtiger ist.

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27. Juli um 21:56
In Antwort auf abusimbel3

Da mit sind sicher viele zufrieden... da kommt nur irgendwann das Alter dazwischen. Man wünscht sich zwar dass der Körper ewig so weiter funktioniert... mal gespannt wie das wird.

 

Da sehe ich weniger ein Problem.
Wir haben seit jeher sozusagen seniorengerechten Sex. Selten und wenig krafrtraubende action. Das kann man bestimmt auch noch in fortschreitendem Alter. 

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27. Juli um 22:32
In Antwort auf mouchoir

Ich würde meine Gesundheit auch nicht mit der häufigen Einnahme der blauen Pillen mit ihren  beträchtlichen Nebenwirkungen ruinieren, nur um "ihr" jedes Mal einen Gefallen zu tun. 
Muss man abwägen was letztlich wichtiger ist.

Betraechtliche Nebenwirkungen gibt es nur bei exzessiver Einnahme, sonst sind sie eher fake news oder maennliche Feigheit. Diese Pillen sind bei weitem nicht so ruinös wie die Antibabypille. Und haben vor allem bei aelter werdenden Männern positive Auswirkungen für die Gesundheit der Prostata, sind als Wirkstoff Tadalafil sogar für deren Behandlung zugelassen. Nur nach Herzinfarkt sind sie streng zu indizieren, aber selbst dann noch nach einiger Zeit wieder möglich. Außerdem reduzieren sie den Blutdruck in einem bestimmten Bereich. Ich spreche auch nicht von einem Einnahmeexzess. 

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27. Juli um 23:15
In Antwort auf zauderer22

Betraechtliche Nebenwirkungen gibt es nur bei exzessiver Einnahme, sonst sind sie eher fake news oder maennliche Feigheit. Diese Pillen sind bei weitem nicht so ruinös wie die Antibabypille. Und haben vor allem bei aelter werdenden Männern positive Auswirkungen für die Gesundheit der Prostata, sind als Wirkstoff Tadalafil sogar für deren Behandlung zugelassen. Nur nach Herzinfarkt sind sie streng zu indizieren, aber selbst dann noch nach einiger Zeit wieder möglich. Außerdem reduzieren sie den Blutdruck in einem bestimmten Bereich. Ich spreche auch nicht von einem Einnahmeexzess. 

Habe da völlig andere Erfahrungen gemacht - du darfst nicht immer von dir selbst ausgehen...
Heftige Kopfschmerzen (mindestens 1 Tag), Augendruck, tagelanges Sodbrennen, Herzrasen, Flush, Schlaflosigkeit - alles nach Einnahme einer Tablette. Und zwar unabhängig vom Wirkstoff (es gibt ja drei ähnlich wirkende).
Seitdem ist mir egal ob ich hart genug werde für ihren Geschmack oder nicht. Meistens reichts ja auch. 

Nebenbei bemerkt: Antibabypille würde ich nie von einer Frau erwarten - mit Kondomen verhütet es sich auch ganz passabel in festen Beziehungen.

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28. Juli um 6:30
In Antwort auf mouchoir

Habe da völlig andere Erfahrungen gemacht - du darfst nicht immer von dir selbst ausgehen...
Heftige Kopfschmerzen (mindestens 1 Tag), Augendruck, tagelanges Sodbrennen, Herzrasen, Flush, Schlaflosigkeit - alles nach Einnahme einer Tablette. Und zwar unabhängig vom Wirkstoff (es gibt ja drei ähnlich wirkende).
Seitdem ist mir egal ob ich hart genug werde für ihren Geschmack oder nicht. Meistens reichts ja auch. 

Nebenbei bemerkt: Antibabypille würde ich nie von einer Frau erwarten - mit Kondomen verhütet es sich auch ganz passabel in festen Beziehungen.

Das glaube ich Dir alles.

Leider sind die Wirkungen individuell sehr verschieden. Einiges von dem, was Du da beschreibst, ist zwar bekannt, aber ich habe es noch nie so extrem gehört wie bei Dir.

Es ist nicht ganz zutreffend, dass die Wirkstoffe alle gleich "schädlich" sind, auch wenn Du das so erlebt haben solltest. Tadalafil ist ausgezeichnet skalierbar (bei einigen reicht eine minimale Dosis mit wenig Nebenwirkungen) und versucht sehr viel weniger Flush oder Kopfschmerzen.

Aber ok: Sicher gibt es Männer, die sowas nicht vertragen. Das wird dann mit zunehmendem Alter ohnehin Probleme machen, denn es gibt sehr viele Männer, die spätestens ab 60 kaum mehr ohne Blutdrucksenker auskommen. Obgleich behauptet wird, dass solche Mittel gut verträglich seien, können Betroffene ein ganz anderes Lied davon singen - aber ok, Sport hilft blutdrucksenkend und potenzsteigernd, beherzigen nur viele nicht.

Nur wenn sowas nicht mehr in Frage kommt, gibt es immerhin noch das MUSE-System mit einem absoluten Bruchteil an Nebenwirkungen:

Ab hier helfen die üblichen Ausreden nicht mehr.

Aber ich weiß, was Männer daran hindert. Sie müssten mit ihrer Partnerin über den gemeinsamen Sex sprechen. Auch Frauen, die noch gerne die Penetration mögen, schrecken vor beherzteren Praktiken ihrer Männer (also z.B. MUSE, von SKAT rede ich gar nicht erst) zurück, weil da die Spontaneität fehlt.

Das ist alles sehr schade, wenn das Grundanliegen, auch die Anziehung, noch vorhanden sein sollte. Der Kopf ist das Hindernis.

Natürlich kann man sagen, dass ab einem bestimmten Alter ohnehin alles mal aufhört, aber bei einigen kann das verdammt früh sein, und dann leben sie noch 30 Jahre ohne die Art von Sex, die sie sich wünschen.

Ich habe schon PNs von Frauen erhalten, welche diese bescheuerte Situation schilderten: Die Frau ist immer noch oder in einigen Fällen sehr stark an GV interessiert, der Mann weigert sich mit aller Macht, die Hilfe eines Urologen oder Sexualmediziners anzunehmen. Lieber Verzicht auf den GV, wie ihn die Partnerin möchte, als mal Rat anzunehmen oder Mittel zu verwenden.
Da dachte ich mir, dass die Sexbesessenheit von Männern ja wohl nur ein Vorurteil ist, das allenfalls in jüngeren Jahren kultiviert wird. Nur für eine Partnerschaft finde ich eine solche Art von Schlaffheit nicht gut. Meist wird eine(r) darunter leiden, und es geht eine wunderschöne gemeinsame Erlebnissphäre verloren (die nicht bei allen durch anderes kompensiert werden kann).

 

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28. Juli um 6:32
In Antwort auf zauderer22

Das glaube ich Dir alles.

Leider sind die Wirkungen individuell sehr verschieden. Einiges von dem, was Du da beschreibst, ist zwar bekannt, aber ich habe es noch nie so extrem gehört wie bei Dir.

Es ist nicht ganz zutreffend, dass die Wirkstoffe alle gleich "schädlich" sind, auch wenn Du das so erlebt haben solltest. Tadalafil ist ausgezeichnet skalierbar (bei einigen reicht eine minimale Dosis mit wenig Nebenwirkungen) und versucht sehr viel weniger Flush oder Kopfschmerzen.

Aber ok: Sicher gibt es Männer, die sowas nicht vertragen. Das wird dann mit zunehmendem Alter ohnehin Probleme machen, denn es gibt sehr viele Männer, die spätestens ab 60 kaum mehr ohne Blutdrucksenker auskommen. Obgleich behauptet wird, dass solche Mittel gut verträglich seien, können Betroffene ein ganz anderes Lied davon singen - aber ok, Sport hilft blutdrucksenkend und potenzsteigernd, beherzigen nur viele nicht.

Nur wenn sowas nicht mehr in Frage kommt, gibt es immerhin noch das MUSE-System mit einem absoluten Bruchteil an Nebenwirkungen:

Ab hier helfen die üblichen Ausreden nicht mehr.

Aber ich weiß, was Männer daran hindert. Sie müssten mit ihrer Partnerin über den gemeinsamen Sex sprechen. Auch Frauen, die noch gerne die Penetration mögen, schrecken vor beherzteren Praktiken ihrer Männer (also z.B. MUSE, von SKAT rede ich gar nicht erst) zurück, weil da die Spontaneität fehlt.

Das ist alles sehr schade, wenn das Grundanliegen, auch die Anziehung, noch vorhanden sein sollte. Der Kopf ist das Hindernis.

Natürlich kann man sagen, dass ab einem bestimmten Alter ohnehin alles mal aufhört, aber bei einigen kann das verdammt früh sein, und dann leben sie noch 30 Jahre ohne die Art von Sex, die sie sich wünschen.

Ich habe schon PNs von Frauen erhalten, welche diese bescheuerte Situation schilderten: Die Frau ist immer noch oder in einigen Fällen sehr stark an GV interessiert, der Mann weigert sich mit aller Macht, die Hilfe eines Urologen oder Sexualmediziners anzunehmen. Lieber Verzicht auf den GV, wie ihn die Partnerin möchte, als mal Rat anzunehmen oder Mittel zu verwenden.
Da dachte ich mir, dass die Sexbesessenheit von Männern ja wohl nur ein Vorurteil ist, das allenfalls in jüngeren Jahren kultiviert wird. Nur für eine Partnerschaft finde ich eine solche Art von Schlaffheit nicht gut. Meist wird eine(r) darunter leiden, und es geht eine wunderschöne gemeinsame Erlebnissphäre verloren (die nicht bei allen durch anderes kompensiert werden kann).

 

... Ergänzung: Ich kam auf die Blutdrucksenker, weil die ähnliche Nebenwirkungen machen.

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28. Juli um 7:57
In Antwort auf zauderer22

Solange die Partnerin diese Art von Sex möchte, gibt es heutzutage für den Mann hervorragende Möglichkeiten. Dies trifft sogar für den schlimmsten Fall zu, der für einen Mann gesundheitlich möglich ist. Allerdings weiss ich auch, dass sich viele Frauen und Männer das nicht vorstellen können. Wünschenswert wäre allerdings manchmal, dass die Partnerin aelterer Männer wenigstens zeitweise zusätzliche Praktiken akzeptieren würde. Jedenfalls halte ich heute keine 30 Minuten mehr durch wie früher.

Einen Mann, der 30 Minuten oder länger konnte, hatte ich noch nie, glaube ich, auch wenn natürlich keine Stoppuhr dabei war. Auch nicht früher, als meine Partner zwischen 20 und Anfang 30 waren. Und mehr als einmal ohne mehrstündige Pause dazwischen konnte nur mein erster Partner. 
Fand und finde ich aber überhaupt nicht schlimm, da ich schon immer eher Quickies mochte. 

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28. Juli um 8:01
In Antwort auf zauderer22

Betraechtliche Nebenwirkungen gibt es nur bei exzessiver Einnahme, sonst sind sie eher fake news oder maennliche Feigheit. Diese Pillen sind bei weitem nicht so ruinös wie die Antibabypille. Und haben vor allem bei aelter werdenden Männern positive Auswirkungen für die Gesundheit der Prostata, sind als Wirkstoff Tadalafil sogar für deren Behandlung zugelassen. Nur nach Herzinfarkt sind sie streng zu indizieren, aber selbst dann noch nach einiger Zeit wieder möglich. Außerdem reduzieren sie den Blutdruck in einem bestimmten Bereich. Ich spreche auch nicht von einem Einnahmeexzess. 

Oha, allmählich klingt es eher wie Apotheken - Umschau.
Gerade Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf Probleme liegen in den meisten Fällen am Lebensstil und der Ernährung. Da kann man was gegen tun, nicht nur dem Sex zuliebe, sondern auch sonst. Aber rechtzeitig. Wenn man erst mit 60 damit anfängt, ist es vielleicht schon irreversibel.

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28. Juli um 8:05
In Antwort auf mouchoir

Habe da völlig andere Erfahrungen gemacht - du darfst nicht immer von dir selbst ausgehen...
Heftige Kopfschmerzen (mindestens 1 Tag), Augendruck, tagelanges Sodbrennen, Herzrasen, Flush, Schlaflosigkeit - alles nach Einnahme einer Tablette. Und zwar unabhängig vom Wirkstoff (es gibt ja drei ähnlich wirkende).
Seitdem ist mir egal ob ich hart genug werde für ihren Geschmack oder nicht. Meistens reichts ja auch. 

Nebenbei bemerkt: Antibabypille würde ich nie von einer Frau erwarten - mit Kondomen verhütet es sich auch ganz passabel in festen Beziehungen.

Kondome finde ich aber auf Dauer gar nicht prickelnd. Am Anfang ok, aber nicht in einer längeren Beziehung. 
Es gibt doch auch noch andere Möglichkeiten als die Pille. Ich habe seit fast 20 Jahren Spirale, erst Kupfer, jetzt Hormonspirale. Viel praktischer als Pille, obwohl ich die auch ok fand, aber muss man eben dran denken und auch berücksichtigen, dass sie bei Durchfall etc. unwirksam werden kann.
Und der Mann könnte sich ja auch sterilisieren lassen, aber das scheuen die meisten anscheinend wie der Teufel das Weihwasser 

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28. Juli um 8:44
In Antwort auf zahrakhan

Kondome finde ich aber auf Dauer gar nicht prickelnd. Am Anfang ok, aber nicht in einer längeren Beziehung. 
Es gibt doch auch noch andere Möglichkeiten als die Pille. Ich habe seit fast 20 Jahren Spirale, erst Kupfer, jetzt Hormonspirale. Viel praktischer als Pille, obwohl ich die auch ok fand, aber muss man eben dran denken und auch berücksichtigen, dass sie bei Durchfall etc. unwirksam werden kann.
Und der Mann könnte sich ja auch sterilisieren lassen, aber das scheuen die meisten anscheinend wie der Teufel das Weihwasser 

Kurz zum sterilisieren...

Wir haben mit einer Vasektomie super Erfahrungen gemacht.

Wenn der Kinderwunsch abgeschlossen ist, kann ich das sehr empfehlen. 

Bei meinem Mann funktioniert alles wie vorher auch, der Eingriff war wirklich klein und wir beide fühlen uns seitdem viel freier, wenn man das so sagen kann. Der Sex ist danach nur besser geworden. 

Keine Angst vor vielleicht doch einer ungewollten Schwangerschaft...

 

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28. Juli um 9:04
In Antwort auf zahrakhan

Einen Mann, der 30 Minuten oder länger konnte, hatte ich noch nie, glaube ich, auch wenn natürlich keine Stoppuhr dabei war. Auch nicht früher, als meine Partner zwischen 20 und Anfang 30 waren. Und mehr als einmal ohne mehrstündige Pause dazwischen konnte nur mein erster Partner. 
Fand und finde ich aber überhaupt nicht schlimm, da ich schon immer eher Quickies mochte. 

Was du da erlebt hast ist m.M.n. auch eher Normalität - vieles was hier so berichtet wird sollte man in den Bereich der Legenden verbannen.  Die durchschnittliche Penetrationsdauer liegt bei ca. 5 Minuten - und da sind die potenten Jünglinge mit eingerechnet...

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28. Juli um 9:11
In Antwort auf zahrakhan

Kondome finde ich aber auf Dauer gar nicht prickelnd. Am Anfang ok, aber nicht in einer längeren Beziehung. 
Es gibt doch auch noch andere Möglichkeiten als die Pille. Ich habe seit fast 20 Jahren Spirale, erst Kupfer, jetzt Hormonspirale. Viel praktischer als Pille, obwohl ich die auch ok fand, aber muss man eben dran denken und auch berücksichtigen, dass sie bei Durchfall etc. unwirksam werden kann.
Und der Mann könnte sich ja auch sterilisieren lassen, aber das scheuen die meisten anscheinend wie der Teufel das Weihwasser 

Hormonelle Eingriffe finde ich grundsätzlich bedenklich - sie können die natürlichen Abläufe und das Lustempfinden doch erheblich stören. Gerade bei der Pille hört man das doch häufiger, dass die Frau dann weniger Lust hat...

Sterilisation ist halt was Endgültiges, da muss man schon ein gewisses Alter inkl. Familienplanung haben. Ist zudem ein psychologisches Problem für manche - man fühlt sich nun mal seiner Männlichkeit beraubt, wenn die Samenproduktion verhindert wird, da braucht man(n) schon ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein. Würde das Frauen nicht ähnlich gehen?

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28. Juli um 9:15
In Antwort auf zahrakhan

Oha, allmählich klingt es eher wie Apotheken - Umschau.
Gerade Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf Probleme liegen in den meisten Fällen am Lebensstil und der Ernährung. Da kann man was gegen tun, nicht nur dem Sex zuliebe, sondern auch sonst. Aber rechtzeitig. Wenn man erst mit 60 damit anfängt, ist es vielleicht schon irreversibel.

Ach, mit dem Alter hat das nicht mal unbedingt was zu tun. Diese Mittel wirken nun mal extrem durchblutungsfördernd, und als erstes spüren das die feinen Blutgefäße: in der Magen- und Nasenschleimhaut, in den Augen, am Kopf...und dann erst in den Genitalien. Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen, leider.

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28. Juli um 9:21
In Antwort auf zahrakhan

Oha, allmählich klingt es eher wie Apotheken - Umschau.
Gerade Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf Probleme liegen in den meisten Fällen am Lebensstil und der Ernährung. Da kann man was gegen tun, nicht nur dem Sex zuliebe, sondern auch sonst. Aber rechtzeitig. Wenn man erst mit 60 damit anfängt, ist es vielleicht schon irreversibel.

Ja klar,

aber hier ging es um das Prinzipielle:

dass es immerhin heutzutage Möglichkeiten gibt, und schau Dir doch mal die Statistik an: Zwischen 60 und 70 haben damit bereits mehr als ein Drittel der Männer zu tun. Übrigens kenne ich einen sportlichen jungen Mann (täglich 20 km Radfahren), der bereits heute mit 38 unter beträchtlichem Bluthochdruck leidet.

Dann zu sagen: Liebe Partnerin. Auf Deine Wünsche, da die offenbar noch da sind, nehme ich keine Rücksicht, obwohl es Möglichkeiten gibt? Ich glaube, Zahrah, da sind wir uns doch einig, dass auch Du sowas nicht wollen würdest.
Oder?

Dass das jetzt in eine Beratung für solche Fälle "ausgeartet" ist, lag ja am vorgegebenen Thema: wonach da bei Männern irgendwann einiges im argen liegt.

Seit ich mich mehr bewege, geht es auch mit dem Kreislauf mächtig bergauf. Bei mir liegen die Probleme eher woanders.

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28. Juli um 9:25

Ich denke, es kommt nicht darauf an, wie viel Sex in einer längeren Beziehung " noch geht "  sondern eher wie viel Lust man noch hat wenn man älter ist. Und wenn dann die Lust oder auch die Unlust bei beiden ziemlich gleich ist passt es doch. Ich glaube aber das sich fast immer die Menschen in den Beziehungen ganz unterschiedlich entwickeln und irgendwann vor dem Problem stehen, dass der eine keine Lust mehr hat und der andere noch genau so viel oder gar mehr. 

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28. Juli um 9:28
In Antwort auf zahrakhan

Einen Mann, der 30 Minuten oder länger konnte, hatte ich noch nie, glaube ich, auch wenn natürlich keine Stoppuhr dabei war. Auch nicht früher, als meine Partner zwischen 20 und Anfang 30 waren. Und mehr als einmal ohne mehrstündige Pause dazwischen konnte nur mein erster Partner. 
Fand und finde ich aber überhaupt nicht schlimm, da ich schon immer eher Quickies mochte. 

Vergiss bitte die 30 Minuten. Auf die kommt es wirklich nicht an.

Ich wollte eigentlich nur sagen: nicht mehr so lange wie früher. Wenn die Partnerin einen eigenen Orgasmus möchte und dafür sehr lange benötigt, wäre es ja nett, wenn sie auch mal zusätzliche Praktiken akzeptieren würde.

Es ist übrigens erstaunlich, dass nicht nur Männer andere Praktiken als klassischen GV oder zusätzliche Stimulationen während des GV ablehnen. Ich hätte das früher auch nicht für möglich gehalten.

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28. Juli um 9:36
In Antwort auf alphabetiker

Kurz zum sterilisieren...

Wir haben mit einer Vasektomie super Erfahrungen gemacht.

Wenn der Kinderwunsch abgeschlossen ist, kann ich das sehr empfehlen. 

Bei meinem Mann funktioniert alles wie vorher auch, der Eingriff war wirklich klein und wir beide fühlen uns seitdem viel freier, wenn man das so sagen kann. Der Sex ist danach nur besser geworden. 

Keine Angst vor vielleicht doch einer ungewollten Schwangerschaft...

 

Ich stimme Dir da aus eigener Erfahrung voll zu, allerdings scheuen viele Männer die Endgültigkeit.

Zu letzterem kann ich nichts sagen, denn ich konnte mir mit 45 nicht vorstellen, später nochmal eine andere jüngere kennenzulernen, die einen Kinderwunsch hat. Irgendwie glaube ich das vielen Männer in dem Alter auch nicht, dass sie noch einmal Kinder möchten. Die haben nur einen Heidenschiss und würden lieber auf Sex verzichten. (Die Ausreden der Männer, wenn es um sowas geht, sind schon beachtlich).

Ich habe aber leider auch noch eine andere Assoziation: Meine Ex-Frau wünschte, dass ich die Vasektomie machen lasse. Ich ebenfalls.
Interessanterweise war dies dann aber auch der Zeitpunkt, ab dem der Sex eingeschlafen ist. Das ging mehr von ihr aus als von mir, aber ich war nunmal jemand, der so etwas einfach hingenommen hat. Sprechen darüber, gab es nicht. Mir ist das in den letzten Tagen erstmals aufgefallen, als ich darüber schrieb. Ob das Zufall ist oder ein besonderer Grund dahintersteckt? Keine Ahnung. Nach so langer Zeit werde ich sie natürlich nicht mehr fragen (mal abgesehen davon, dass wir uns maximal einmal im Jahr kurz telefonisch zum Geburtstag gratulieren und sonst keine Kontakt mehr pflegen).

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28. Juli um 9:38
In Antwort auf mouchoir

Ach, mit dem Alter hat das nicht mal unbedingt was zu tun. Diese Mittel wirken nun mal extrem durchblutungsfördernd, und als erstes spüren das die feinen Blutgefäße: in der Magen- und Nasenschleimhaut, in den Augen, am Kopf...und dann erst in den Genitalien. Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen, leider.

Genau dieses Durchblutungsfördernde hat allerdings auch sehr positive Wirkungen - nicht nur für den Sex als solchen.

Aber offen gestanden würde ich bei den Nebenwirkungen, die Du schilderst, auch die Finger davon lassen.

 

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28. Juli um 9:55
In Antwort auf mouchoir

Hormonelle Eingriffe finde ich grundsätzlich bedenklich - sie können die natürlichen Abläufe und das Lustempfinden doch erheblich stören. Gerade bei der Pille hört man das doch häufiger, dass die Frau dann weniger Lust hat...

Sterilisation ist halt was Endgültiges, da muss man schon ein gewisses Alter inkl. Familienplanung haben. Ist zudem ein psychologisches Problem für manche - man fühlt sich nun mal seiner Männlichkeit beraubt, wenn die Samenproduktion verhindert wird, da braucht man(n) schon ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein. Würde das Frauen nicht ähnlich gehen?

Das psychologische Problem ist "hausgemacht". So etwas wie Aberglaube und offen gestanden aus meiner Sicht "vorsintflutlich". Aber was nunmal in ihre Köpfe verpflanzt oder anerzogen wurde, das ist unglaublich.

Als ich das habe machen lassen, hatte ich kein einziges dieser psychischen Hindernisse.

Heute ist es sogar noch besser: Mir sagte man früher, das ist jetzt praktisch irreversibel. Aktuell sind wir so weit (wie ich es bei meinem Stiefsohn erleben durfte), dass eine höhere Reversibilitätschance (natürlich durch einen Eingriff) gegeben ist. Sprich: Wenn es unbedingt sein muss, könnte die Zeugungsfähigkeit später wieder hergestellt werden.

Außerdem ist die ganze Grundhaltung absolut unfair gegenüber den Frauen.

Denn ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, nicht wir Männer bestimmen darüber, welche Verhütungsmittel sie bevorzugen. Wir können sie auch nicht zum Kondom zwingen, wenn sie hormonelle Mittel für sicherer halten. Immerhin nahmen noch in 2019 sieben Millionen Frauen die Antibabypille.
Wenn ich mir dagegen so die Feigheit und Verweigerungshaltung vieler Männer anschaue, würde ich diese Frauen dann als Heldinnen bezeichnen müssen.

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28. Juli um 9:56
In Antwort auf zauderer22

Das psychologische Problem ist "hausgemacht". So etwas wie Aberglaube und offen gestanden aus meiner Sicht "vorsintflutlich". Aber was nunmal in ihre Köpfe verpflanzt oder anerzogen wurde, das ist unglaublich.

Als ich das habe machen lassen, hatte ich kein einziges dieser psychischen Hindernisse.

Heute ist es sogar noch besser: Mir sagte man früher, das ist jetzt praktisch irreversibel. Aktuell sind wir so weit (wie ich es bei meinem Stiefsohn erleben durfte), dass eine höhere Reversibilitätschance (natürlich durch einen Eingriff) gegeben ist. Sprich: Wenn es unbedingt sein muss, könnte die Zeugungsfähigkeit später wieder hergestellt werden.

Außerdem ist die ganze Grundhaltung absolut unfair gegenüber den Frauen.

Denn ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, nicht wir Männer bestimmen darüber, welche Verhütungsmittel sie bevorzugen. Wir können sie auch nicht zum Kondom zwingen, wenn sie hormonelle Mittel für sicherer halten. Immerhin nahmen noch in 2019 sieben Millionen Frauen die Antibabypille.
Wenn ich mir dagegen so die Feigheit und Verweigerungshaltung vieler Männer anschaue, würde ich diese Frauen dann als Heldinnen bezeichnen müssen.

es sollte oben "unsere Köpfe" statt ihre heißen.

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28. Juli um 10:10
In Antwort auf zauderer22

Ich stimme Dir da aus eigener Erfahrung voll zu, allerdings scheuen viele Männer die Endgültigkeit.

Zu letzterem kann ich nichts sagen, denn ich konnte mir mit 45 nicht vorstellen, später nochmal eine andere jüngere kennenzulernen, die einen Kinderwunsch hat. Irgendwie glaube ich das vielen Männer in dem Alter auch nicht, dass sie noch einmal Kinder möchten. Die haben nur einen Heidenschiss und würden lieber auf Sex verzichten. (Die Ausreden der Männer, wenn es um sowas geht, sind schon beachtlich).

Ich habe aber leider auch noch eine andere Assoziation: Meine Ex-Frau wünschte, dass ich die Vasektomie machen lasse. Ich ebenfalls.
Interessanterweise war dies dann aber auch der Zeitpunkt, ab dem der Sex eingeschlafen ist. Das ging mehr von ihr aus als von mir, aber ich war nunmal jemand, der so etwas einfach hingenommen hat. Sprechen darüber, gab es nicht. Mir ist das in den letzten Tagen erstmals aufgefallen, als ich darüber schrieb. Ob das Zufall ist oder ein besonderer Grund dahintersteckt? Keine Ahnung. Nach so langer Zeit werde ich sie natürlich nicht mehr fragen (mal abgesehen davon, dass wir uns maximal einmal im Jahr kurz telefonisch zum Geburtstag gratulieren und sonst keine Kontakt mehr pflegen).

>>Zu letzterem kann ich nichts sagen, denn ich konnte mir mit 45 nicht vorstellen, später nochmal eine andere jüngere kennenzulernen, die einen Kinderwunsch hat. Irgendwie glaube ich das vielen Männer in dem Alter auch nicht, dass sie noch einmal Kinder möchten.<<
Das erste meiner drei Kinder bekam ich mit 47.

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28. Juli um 10:27
In Antwort auf alphabetiker

Kurz zum sterilisieren...

Wir haben mit einer Vasektomie super Erfahrungen gemacht.

Wenn der Kinderwunsch abgeschlossen ist, kann ich das sehr empfehlen. 

Bei meinem Mann funktioniert alles wie vorher auch, der Eingriff war wirklich klein und wir beide fühlen uns seitdem viel freier, wenn man das so sagen kann. Der Sex ist danach nur besser geworden. 

Keine Angst vor vielleicht doch einer ungewollten Schwangerschaft...

 

Wir hatten auch mal das Thema Sterilisation, nur als überlegung und nicht als dringliche Angelegenheit.
Ich hätte es sofort gemacht, hab auch schon mal nach kosten und so geschaut. 
Aber bei uns hatte meine Frau die Zweifel.
Was wenn wir uns trennen und ich doch noch mal 'ne Frau Kennenlerne die Kinder will. Wobei ich niemals Kinder wollte. Aber sie hatte halt diese Bedenken.

Aber sie hatte glaube ich auch nie wirklich Probleme mit der Pille. Ob nun ihre geringe Libido von der Pille kommen kann, weiß ich nicht. Aber das war ja nie etwas was uns gestört hat. Und dann ist das Thema auch in Vergessenheit geraten.
Jetzt haben wir beide die 40 passiert, Pille nach nachwievor scheinbar keine Probleme und nun können wir fast auch schon auf die Wechseljahre warten und es bis dahin weiter mit der Pille machen.

Lange rede, kurzer Sinn: Es sind nicht immer die Kerle die das ausbrennen. Wenn auch wahrscheinlich meistens, aber eben nicht immer.

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28. Juli um 10:28
In Antwort auf mouchoir

Was du da erlebt hast ist m.M.n. auch eher Normalität - vieles was hier so berichtet wird sollte man in den Bereich der Legenden verbannen.  Die durchschnittliche Penetrationsdauer liegt bei ca. 5 Minuten - und da sind die potenten Jünglinge mit eingerechnet...

Ja, auch von Freundinnen habe ich es kaum anders gehört, mit nur einer Ausnahme. 
Bisschen mehr als 5 Minuten kann meiner vielleicht schon, die früheren auch, aber ungefähr kann das schon hinkommen.
Macht auch nichts, ist ähnlich wie mit leckerem Essen. Ein kurzer, aber sehr intensiver und länger nachwirkender Genuss 

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28. Juli um 10:36
In Antwort auf mouchoir

Hormonelle Eingriffe finde ich grundsätzlich bedenklich - sie können die natürlichen Abläufe und das Lustempfinden doch erheblich stören. Gerade bei der Pille hört man das doch häufiger, dass die Frau dann weniger Lust hat...

Sterilisation ist halt was Endgültiges, da muss man schon ein gewisses Alter inkl. Familienplanung haben. Ist zudem ein psychologisches Problem für manche - man fühlt sich nun mal seiner Männlichkeit beraubt, wenn die Samenproduktion verhindert wird, da braucht man(n) schon ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein. Würde das Frauen nicht ähnlich gehen?

Was das Nachlassen der Lust durch die Pille angeht, habe ich ja so meine Zweifel. Andererseits habe ich bei mir das Gefühl, dass es in meinem Körper gar keine Hormone gibt . Was natürlich Quatsch ist, klar gibt's sie, aber die verrichten ihre Arbeit ohne irgendwelche Nebenwirkungen, sowohl früher als auch jetzt in den Wechseljahren.
Ab und an ist mein Eindruck, dass die Hormone gerne als Ausrede für alles mögliche herangezogen werden, aber who knows?

Mit den Gründen gegen eine Sterilisation bei Männern wirst du wohl recht haben, ist sicher auch etwas archaisches, was viele noch drin haben. 
Sicher wird es vielen Frauen da ähnlich gehen. Ich hätte es gerne machen lassen nach der Geburt meines Sohnes, da ich mir sicher war, dass ein Kind genug ist. Mein Frauenarzt wollte das aber nicht machen und irgendwie habe ich es dann dabei belassen. Jetzt bin ich sowieso praktisch durch, die Spirale liegt nur noch zur Vorsicht. 

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28. Juli um 10:41
In Antwort auf zauderer22

Ja klar,

aber hier ging es um das Prinzipielle:

dass es immerhin heutzutage Möglichkeiten gibt, und schau Dir doch mal die Statistik an: Zwischen 60 und 70 haben damit bereits mehr als ein Drittel der Männer zu tun. Übrigens kenne ich einen sportlichen jungen Mann (täglich 20 km Radfahren), der bereits heute mit 38 unter beträchtlichem Bluthochdruck leidet.

Dann zu sagen: Liebe Partnerin. Auf Deine Wünsche, da die offenbar noch da sind, nehme ich keine Rücksicht, obwohl es Möglichkeiten gibt? Ich glaube, Zahrah, da sind wir uns doch einig, dass auch Du sowas nicht wollen würdest.
Oder?

Dass das jetzt in eine Beratung für solche Fälle "ausgeartet" ist, lag ja am vorgegebenen Thema: wonach da bei Männern irgendwann einiges im argen liegt.

Seit ich mich mehr bewege, geht es auch mit dem Kreislauf mächtig bergauf. Bei mir liegen die Probleme eher woanders.

Richtig, da sind wir uns einig. 

Im übrigen gibt es immer die Einzelfälle, die aus anderen Gründen an bestimmten Krankheiten leiden, genau wie es auch immer wieder junge Menschen gibt, die an der normalen echten Grippe sterben. 
Aber gerade bei den vorhin genannten Erkrankungen und Beschwerden sind es in der großen Mehrheit der Fälle ungesunde Lebensweise, Bewegungsmangel und psychische Faktoren. Sagt jedenfalls unser Hausarzt und auch der meiner Eltern und steht auch immer wieder in diesbezüglichen Artikeln. 

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28. Juli um 10:44
In Antwort auf zauderer22

Vergiss bitte die 30 Minuten. Auf die kommt es wirklich nicht an.

Ich wollte eigentlich nur sagen: nicht mehr so lange wie früher. Wenn die Partnerin einen eigenen Orgasmus möchte und dafür sehr lange benötigt, wäre es ja nett, wenn sie auch mal zusätzliche Praktiken akzeptieren würde.

Es ist übrigens erstaunlich, dass nicht nur Männer andere Praktiken als klassischen GV oder zusätzliche Stimulationen während des GV ablehnen. Ich hätte das früher auch nicht für möglich gehalten.

Aber vermutlich tun sie das doch, oder meinst du nicht? Andere Praktiken akzeptieren. Die meisten scheinen doch zum Beispiel sehr auf Oralverkehr abzufahren. Liest man hier ja immer wieder. 

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28. Juli um 10:48
In Antwort auf zauderer22

Das psychologische Problem ist "hausgemacht". So etwas wie Aberglaube und offen gestanden aus meiner Sicht "vorsintflutlich". Aber was nunmal in ihre Köpfe verpflanzt oder anerzogen wurde, das ist unglaublich.

Als ich das habe machen lassen, hatte ich kein einziges dieser psychischen Hindernisse.

Heute ist es sogar noch besser: Mir sagte man früher, das ist jetzt praktisch irreversibel. Aktuell sind wir so weit (wie ich es bei meinem Stiefsohn erleben durfte), dass eine höhere Reversibilitätschance (natürlich durch einen Eingriff) gegeben ist. Sprich: Wenn es unbedingt sein muss, könnte die Zeugungsfähigkeit später wieder hergestellt werden.

Außerdem ist die ganze Grundhaltung absolut unfair gegenüber den Frauen.

Denn ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, nicht wir Männer bestimmen darüber, welche Verhütungsmittel sie bevorzugen. Wir können sie auch nicht zum Kondom zwingen, wenn sie hormonelle Mittel für sicherer halten. Immerhin nahmen noch in 2019 sieben Millionen Frauen die Antibabypille.
Wenn ich mir dagegen so die Feigheit und Verweigerungshaltung vieler Männer anschaue, würde ich diese Frauen dann als Heldinnen bezeichnen müssen.

Also als Heldin habe ich mich nie gefühlt, solange ich die Pille noch genommen habe. Gerade in den ersten Jahren sexueller Aktivität war es vor allem mir selbst ein Anliegen, das bis dato sicherste Verhütungsmittel zu nehmen und das war eben lange Zeit die Pille. 
Schließlich wollte ich den Sex ja genauso wie die Männer und den wollte ich entspannt genießen, ohne Angst haben zu müssen, dass das Kondom verrutscht oder reißt und andere Verhütungsmittel für die Frau waren mir zu unsicher oder nervig. 

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28. Juli um 11:08
In Antwort auf zahrakhan

Also als Heldin habe ich mich nie gefühlt, solange ich die Pille noch genommen habe. Gerade in den ersten Jahren sexueller Aktivität war es vor allem mir selbst ein Anliegen, das bis dato sicherste Verhütungsmittel zu nehmen und das war eben lange Zeit die Pille. 
Schließlich wollte ich den Sex ja genauso wie die Männer und den wollte ich entspannt genießen, ohne Angst haben zu müssen, dass das Kondom verrutscht oder reißt und andere Verhütungsmittel für die Frau waren mir zu unsicher oder nervig. 

Zahrah. Es ist doch völlig klar, was ich sagen wollte. Männer, die in puncto Sex lieber mit Ausreden kommen, wohingegen viele Frauen einiges akzeptieren. Es vertragen sicher viele Frauen die Pille nicht so gut wie Du (vom Thromboserisiko sogar abgesehen), und bei vielen ist die Familienplanung anders als bei Mouchoir spätestens mit 40, eher früher, abgeschlossen, aber die Pille wird oft noch länger genommen. Darum sagen einige Frauen zurecht, ich habe jetzt lange genug hormonell vergütet, jetzt bist Du dran, Mann. Viele kneifen wegen archaischer Ängste und stellen Leber den Sex ein (da sie auch noch Kondome ablehnen). Die Dinge müssen doch mal offen auf den Tisch, wenn wir in bestimmten Altersgruppen über Häufigkeit und "kein Sex mehr" reden.

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28. Juli um 11:09
In Antwort auf zauderer22

Zahrah. Es ist doch völlig klar, was ich sagen wollte. Männer, die in puncto Sex lieber mit Ausreden kommen, wohingegen viele Frauen einiges akzeptieren. Es vertragen sicher viele Frauen die Pille nicht so gut wie Du (vom Thromboserisiko sogar abgesehen), und bei vielen ist die Familienplanung anders als bei Mouchoir spätestens mit 40, eher früher, abgeschlossen, aber die Pille wird oft noch länger genommen. Darum sagen einige Frauen zurecht, ich habe jetzt lange genug hormonell vergütet, jetzt bist Du dran, Mann. Viele kneifen wegen archaischer Ängste und stellen Leber den Sex ein (da sie auch noch Kondome ablehnen). Die Dinge müssen doch mal offen auf den Tisch, wenn wir in bestimmten Altersgruppen über Häufigkeit und "kein Sex mehr" reden.

Verflixtes Handy. Vergütet statt vergütet, lieber statt leber

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28. Juli um 11:11
In Antwort auf zauderer22

Verflixtes Handy. Vergütet statt vergütet, lieber statt leber

Jetzt hat das ding schon wieder vergütet daraus gemacht statt verhuetet. 

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28. Juli um 11:47
In Antwort auf zauderer22

Zahrah. Es ist doch völlig klar, was ich sagen wollte. Männer, die in puncto Sex lieber mit Ausreden kommen, wohingegen viele Frauen einiges akzeptieren. Es vertragen sicher viele Frauen die Pille nicht so gut wie Du (vom Thromboserisiko sogar abgesehen), und bei vielen ist die Familienplanung anders als bei Mouchoir spätestens mit 40, eher früher, abgeschlossen, aber die Pille wird oft noch länger genommen. Darum sagen einige Frauen zurecht, ich habe jetzt lange genug hormonell vergütet, jetzt bist Du dran, Mann. Viele kneifen wegen archaischer Ängste und stellen Leber den Sex ein (da sie auch noch Kondome ablehnen). Die Dinge müssen doch mal offen auf den Tisch, wenn wir in bestimmten Altersgruppen über Häufigkeit und "kein Sex mehr" reden.

Einen Mann, der lieber auf Sex verzichtet als sich irgendwie um Verhütung zu kümmern, hatte ich noch nie. Zur Kondom Benutzung waren alle bereit, wenn auch nicht hellauf begeistert. Aber ich finde ohne einfach viel schöner. 
Und vermutlich hätte mein jetziger sich dann sterilisieren lassen, wenn ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt hätte, also mit Sex Entzug gedroht. Aber da hätte ich mich ja ins eigene Fleisch geschnitten, denn schließlich will ich ja gar nicht auf Sex verzichten oder ihn gar als Druckmittel einsetzen.
Dass solche Sachen offen auf den Tisch sollten, finde ich aber genauso wie du.
Du darfst aber auch nicht vergessen, dass gewisse Dinge in vielen noch stecken, in manchen mehr, in anderen weniger. Das ist doch bei Frauen nicht anders.
Es gibt einige, die verspüren überhaupt keinen Kinderwunsch, zu keiner Zeit, andere - wie ich-Kind kann sein, muss aber nicht, und immer noch die Mehrheit, die unbedingt Nachwuchs wollen, manchmal bis zur Besessenheit. Wobei man bei Kind als Muss auch immer die Frage stellen kann, ob das wirklich eingepflanzt ist oder doch mehr, um dem vermeintlichen gesellschaftlichen Idealbild oder den Wünschen der Familie zu entsprechen. Schließlich gibt es auch das Phänomen Regretting Motherhood(oder so ähnlich, glaube ich, heißt das). 

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28. Juli um 12:07

Oh je, jetzt hab ich seit gestern den  Faden verloren... ist aber mal wieder eine der interessanteren Diskusionen.

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28. Juli um 13:05
In Antwort auf zahrakhan

Einen Mann, der lieber auf Sex verzichtet als sich irgendwie um Verhütung zu kümmern, hatte ich noch nie. Zur Kondom Benutzung waren alle bereit, wenn auch nicht hellauf begeistert. Aber ich finde ohne einfach viel schöner. 
Und vermutlich hätte mein jetziger sich dann sterilisieren lassen, wenn ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt hätte, also mit Sex Entzug gedroht. Aber da hätte ich mich ja ins eigene Fleisch geschnitten, denn schließlich will ich ja gar nicht auf Sex verzichten oder ihn gar als Druckmittel einsetzen.
Dass solche Sachen offen auf den Tisch sollten, finde ich aber genauso wie du.
Du darfst aber auch nicht vergessen, dass gewisse Dinge in vielen noch stecken, in manchen mehr, in anderen weniger. Das ist doch bei Frauen nicht anders.
Es gibt einige, die verspüren überhaupt keinen Kinderwunsch, zu keiner Zeit, andere - wie ich-Kind kann sein, muss aber nicht, und immer noch die Mehrheit, die unbedingt Nachwuchs wollen, manchmal bis zur Besessenheit. Wobei man bei Kind als Muss auch immer die Frage stellen kann, ob das wirklich eingepflanzt ist oder doch mehr, um dem vermeintlichen gesellschaftlichen Idealbild oder den Wünschen der Familie zu entsprechen. Schließlich gibt es auch das Phänomen Regretting Motherhood(oder so ähnlich, glaube ich, heißt das). 

Ja klar, es gibt alles Mögliche, so dass man fast irre werden könnte, wenn es einen ernsthaft interessieren würde (muss einen aber nicht interessieren, denke ich mal).

Wenn man noch nicht bi ist, dann stimmt ja was nicht mit einem. Mutterschaft muss man bedauern (ja, gibt es). Wenn es mit der Mutterschaft nicht klappt, muss man es beweinen und sich minderwertig fühlen (wie unfähig man doch ist oder wie hinterhältig zeugungsunfähig der Partner ist), Mann nach Vasektomie bildet sich ein impotent zu sein oder im Gegenteil potenter zu sein als je zuvor (da er ja keine Angst mehr hat, zeugen zu können und glaubt, er könne jetzt einfach mal loslegen), einige nehmen Hormone, andere holen sich Schönheitsspritzen, einige treiben es mit vielen, andere lebenslänglich nur mit einem/einer. Und ja einige treiben es stundenlang, und andere sind nach 30 Sekunden fertig.

Also: Es gibt keine Norm. Aber es gibt eben einen soliden Durchschnitt, an dem sich niemand orientieren muss.

Was das Thema männliche Ausdauer angeht, habe ich nicht behauptet, 30 Minuten seien empfehlenswert, die Norm, oder das sei meine persönliche Bestleistung. Ich wollte eigentlich nur wenig damit sagen: eher das ist nicht mehr wie früher. Ja klar war ich in der Jugend in der Lage, zwar nicht an einem Stück, aber immer mal wieder aufzuhören und stundenlang weiterzumachen. Es gab auch Partnerinnen, die das toll fanden (vor allem an eine muss ich zugegeben denken, ich glaube, die wollte das sogar so). Aber es ist doch klar, dass das nur in einem ganz bestimmten Lebensabschnitt funktioniert.

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29. Juli um 7:19
In Antwort auf ulla_vie

ich glaube auch, dass besonders wir frauen uns verändern (geburt, älter werden, menopause) und viele männer das nicht verstehen und auch gar nicht mitbekommen, nur wenn sie dann halt zum vergleichen anfangen nach einem seitensprung mit einer jüngeren. es ist nun mal fakt, dass eine 50 jährige nichtmehr so ist wie eine 20 oder 30 jährige, nicht nur körperlich sondern auch geistig.
bei männern ist es einfach, entweder er steht (noch) oder eben nicht.



also sorry, ich bin jetzt 58 und kann mit jungen Damen ( sexuell ) nichts anfangen. Mich reizen reife Frauen sexuell viel mehr, aber jeder Mann ist da anders ...

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29. Juli um 8:58
In Antwort auf zauderer22

Ja klar, es gibt alles Mögliche, so dass man fast irre werden könnte, wenn es einen ernsthaft interessieren würde (muss einen aber nicht interessieren, denke ich mal).

Wenn man noch nicht bi ist, dann stimmt ja was nicht mit einem. Mutterschaft muss man bedauern (ja, gibt es). Wenn es mit der Mutterschaft nicht klappt, muss man es beweinen und sich minderwertig fühlen (wie unfähig man doch ist oder wie hinterhältig zeugungsunfähig der Partner ist), Mann nach Vasektomie bildet sich ein impotent zu sein oder im Gegenteil potenter zu sein als je zuvor (da er ja keine Angst mehr hat, zeugen zu können und glaubt, er könne jetzt einfach mal loslegen), einige nehmen Hormone, andere holen sich Schönheitsspritzen, einige treiben es mit vielen, andere lebenslänglich nur mit einem/einer. Und ja einige treiben es stundenlang, und andere sind nach 30 Sekunden fertig.

Also: Es gibt keine Norm. Aber es gibt eben einen soliden Durchschnitt, an dem sich niemand orientieren muss.

Was das Thema männliche Ausdauer angeht, habe ich nicht behauptet, 30 Minuten seien empfehlenswert, die Norm, oder das sei meine persönliche Bestleistung. Ich wollte eigentlich nur wenig damit sagen: eher das ist nicht mehr wie früher. Ja klar war ich in der Jugend in der Lage, zwar nicht an einem Stück, aber immer mal wieder aufzuhören und stundenlang weiterzumachen. Es gab auch Partnerinnen, die das toll fanden (vor allem an eine muss ich zugegeben denken, ich glaube, die wollte das sogar so). Aber es ist doch klar, dass das nur in einem ganz bestimmten Lebensabschnitt funktioniert.

Also immer wieder aufhören und stundenlang weitermachen gab es mit keinem. Zu keiner Zeit. War und ist immer in einem Rutsch.Kein Problem, wenn beide auf schnell,aber intensiv stehen.
War mir schon klar, was du mit den 30 Minuten sagen wolltest

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29. Juli um 9:00
In Antwort auf zauderer22

Jetzt hat das ding schon wieder vergütet daraus gemacht statt verhuetet. 

Die Dinger haben eben auch ihr Eigenleben. Meins flimmert seit gestern nur noch, da geht gar nichts mehr, deshalb Laptop, ziemlich nervig.

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29. Juli um 20:19
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

Seit 7 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Es kommt immer darauf an wie sehr man(n) oder Frau vom Arbeiten geschaffen ist. Aber durchschnittlich vielleicht so 3 mal in der Woche. Es gab auch Tage wo wir es zweimal getrieben haben. Im Urlaub täglich zwei mal und das 7 Tage lang 🙊🙈

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30. Juli um 15:42



Endlich mal wieder Jemand, der mit Zahlen aufwarten kann. Also ich wollte Eure Apotheken-Rundschau nicht stören, aber für meine Auswertung ist das ungeheuer viel zu lesen, ohne dass ich die Potenmittelchen in meine Liste einbinden kann.....

Deshalb wären mir nackte Zahlen llieber, kurz und knackig 

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30. Juli um 17:20
In Antwort auf keyvan_20648822



Endlich mal wieder Jemand, der mit Zahlen aufwarten kann. Also ich wollte Eure Apotheken-Rundschau nicht stören, aber für meine Auswertung ist das ungeheuer viel zu lesen, ohne dass ich die Potenmittelchen in meine Liste einbinden kann.....

Deshalb wären mir nackte Zahlen llieber, kurz und knackig 

Glaubst du echt, du kriegst hier eine Art Repräsentativbefragung hin? 
Bitte Schaubild oder Tabelle hochladen, wenn es soweit ist... 

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30. Juli um 18:45
In Antwort auf keyvan_20648822



Endlich mal wieder Jemand, der mit Zahlen aufwarten kann. Also ich wollte Eure Apotheken-Rundschau nicht stören, aber für meine Auswertung ist das ungeheuer viel zu lesen, ohne dass ich die Potenmittelchen in meine Liste einbinden kann.....

Deshalb wären mir nackte Zahlen llieber, kurz und knackig 

Nunja,

aber sagen nackte Zahlen ohne Randbedingungen überhaupt etwas?

Ich denke, es wäre ja auch wichtig, mal in Altersgruppen und in bestimmte Lebensphasen zu unterteilen, damit die Zahlen irgendeinen Sinn ergeben. Herauszufinden, dass das deutsche Durchschnittspaar 1,5 mal Sex pro Woche hat, sagt gar nichts. Das kann 5 Jahre 4mal die Woche, die nächsten 15 nur 1mal pro W., dann 5 Jahre nullmal sein - und wenn die Kinder aus dem Haus sind, geht es wieder so richtig los, um dann im Alter bei 2mal im Jahr zu münden. Damit sage ich nicht, dass das repräsentativ ist, sondern bitte nur als Beispiel nehmen.

Wenn wir die Lebensphasen, die entscheidenden Belastungsphasen (Kinder, ja auch Pflege der alten Eltern, berufliche Stresssituationen, eventuell Erkrankungen - hoffentlich nur temporäre in mittlerem Alter), dann später die physischen Veränderungen von Mann und Frau mit zunehmendem Alter mit berücksichtigen würden und dazu entsprechende Skalierungen/Befragungen, würde sicher der Rahmen dieses Forum gesprengt. Aber erst dann käme was raus, woraus man was lernen könnte.

Da mag natürlich Mouchoirs und meine Neigung zu Spezialdiskussionen weniger unterhaltsam sein und - ich bin ganz lieb - auch etwas überzogen für die Teilnehmer hier. Aber immerhin weisen wir mal auf Abhängigkeiten hin und stellen nicht nur einfach nichtssagende Zahlen in den Raum.

(Was nutzt es zu wissen, dass es ein Paar 4mal die Woche tut und ein anderes nur 1mal jährlich, wenn man nicht mal das Alter der Leute und ihre Lebenssituation kennt).

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30. Juli um 19:04

Hey. Whoop whoop. Ich kann wieder liken! 

Sorry! Freue mich halt auch über Kleinigkeiten. 🙃

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31. Juli um 8:42
In Antwort auf schnuckweidev

Wir sind über 17 Jahre zusammen. Ich klammer jetzt einfach mal die Menstruationswoche aus, als gäbe es die nicht. Die zieht den Schnitt sonst runter. (Mich würd aber allgemein mal interessieren, wenn die Leute von "2x die Woche" sprechen, ob das dann Durchschnitt ist, oder nur in den periodefreien Wochen, oder ob sie da unverändert Sex haben oder wie die das zählen!?)
Anfangs war es häufig, is klar.
Ich denke so nach 6 Jahren Beziehung waren wir vielleicht bei 2-3x die Woche.
Dann kamen die Kinder, da wurde es wenig. Ich sag jetzt mal 1x alle 2 Wochen, also 2x im Monat. Mittlerweile ist das jüngste 4, das ist einfach auch wieder was ganz anderes. Ich denke wir sind im Schnitt jetzt wieder auf 2-3x in der Woche, allerdings variiert das auch. Um den Einsprung drumrum könnens auch 4x sein, dafür zum Schluß hin, ohne die passenden Hormone dann halt vielleicht 2x in 10 Tagen und dann auch eher was schenlles zwischendurch. Aber ich führe kein Buch drüber.

Manchmal fänd ich mehr Sex schöner, aber ich stoße mit Kindern, Haushalt, Arbeit, Schlafmangel usw eben auch an eine Grenze.
Gestern Abend war ich z.B. zu müde. Dafür haben die Kinder vorhin alle zusammen draußen gespielt.....  

 

so schön wars bei uns auch mal (da wurde ich auch mal in den heizungskeller gebeten). Die wechseljahre kamen sehr früh und sehr heftig und haben unsere unbeschwerte intime beziehung schwer beeinträchtigt. Ist zwar wieder besser geworden, aber nicht annähernd das, was wir mal hatten. 

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31. Juli um 12:29
In Antwort auf zauderer22

Nunja,

aber sagen nackte Zahlen ohne Randbedingungen überhaupt etwas?

Ich denke, es wäre ja auch wichtig, mal in Altersgruppen und in bestimmte Lebensphasen zu unterteilen, damit die Zahlen irgendeinen Sinn ergeben. Herauszufinden, dass das deutsche Durchschnittspaar 1,5 mal Sex pro Woche hat, sagt gar nichts. Das kann 5 Jahre 4mal die Woche, die nächsten 15 nur 1mal pro W., dann 5 Jahre nullmal sein - und wenn die Kinder aus dem Haus sind, geht es wieder so richtig los, um dann im Alter bei 2mal im Jahr zu münden. Damit sage ich nicht, dass das repräsentativ ist, sondern bitte nur als Beispiel nehmen.

Wenn wir die Lebensphasen, die entscheidenden Belastungsphasen (Kinder, ja auch Pflege der alten Eltern, berufliche Stresssituationen, eventuell Erkrankungen - hoffentlich nur temporäre in mittlerem Alter), dann später die physischen Veränderungen von Mann und Frau mit zunehmendem Alter mit berücksichtigen würden und dazu entsprechende Skalierungen/Befragungen, würde sicher der Rahmen dieses Forum gesprengt. Aber erst dann käme was raus, woraus man was lernen könnte.

Da mag natürlich Mouchoirs und meine Neigung zu Spezialdiskussionen weniger unterhaltsam sein und - ich bin ganz lieb - auch etwas überzogen für die Teilnehmer hier. Aber immerhin weisen wir mal auf Abhängigkeiten hin und stellen nicht nur einfach nichtssagende Zahlen in den Raum.

(Was nutzt es zu wissen, dass es ein Paar 4mal die Woche tut und ein anderes nur 1mal jährlich, wenn man nicht mal das Alter der Leute und ihre Lebenssituation kennt).



... der Schwerpunkt der Diskussion liegt nicht auf dem Alter von Mann und Frau, sondern mehr darauf, wie lange die Partner zusammen sind .... ich habe da mal 10 Jahre vorgegeben, unabhängig vom Alter.

Bis auf wenige Ausrutscher lässt sich jetzt schon sagen, dass 1,5 mal Sex die Woche bei den Wenigsten zutrifft, also eher weniger. Genau davon gehe ich auch aus. 
Haben wir denn keinen Biologen in der Runde, der das mal von der Biologie her beleuchten kann ?

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31. Juli um 13:40
In Antwort auf keyvan_20648822



... der Schwerpunkt der Diskussion liegt nicht auf dem Alter von Mann und Frau, sondern mehr darauf, wie lange die Partner zusammen sind .... ich habe da mal 10 Jahre vorgegeben, unabhängig vom Alter.

Bis auf wenige Ausrutscher lässt sich jetzt schon sagen, dass 1,5 mal Sex die Woche bei den Wenigsten zutrifft, also eher weniger. Genau davon gehe ich auch aus. 
Haben wir denn keinen Biologen in der Runde, der das mal von der Biologie her beleuchten kann ?

Die Biologie ist da bei mir nicht der bergenzende Faktor. Eher die äußeren Umstände. Lust ist für täglich da... aber eher die weniger als 1,5 mal schätze ich realistisch.

Vielleich gibt's ja trotzdem einen Biologen, der die Sache beleuchtet.

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1. August um 1:16

Mein Mann und ich sind 25 Jahre zusammen und 22 verheiratet. Wir sind Anfang 50. 1 Kind, fast volljährig, wohnt natürlich zu Hause.
Wir haben 2, eher 3 Mal in der Woche Sex. Ab und zu wird einmal Sex gegen einen Blowjob getauscht, wenn mir gar nicht nach poppen ist. Ich habe seit 2 Jahren meine Regel gegen Schweißausbrüche getauscht... geil. Aber der Sex wird immer besser. Ich muss auch nicht immer kommen... das muss der Mann ggf. lernen, dass so etwas nicht schlimm und kein Versagen ist - weder bei ihm noch bei mir.
Was ich hier so lese... 1 oder 2 mal im Jahr finde ich ganz ... welches Adjektiv passt jetzt am besten... schade! 

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1. August um 9:53
In Antwort auf sammysanders

Mein Mann und ich sind 25 Jahre zusammen und 22 verheiratet. Wir sind Anfang 50. 1 Kind, fast volljährig, wohnt natürlich zu Hause.
Wir haben 2, eher 3 Mal in der Woche Sex. Ab und zu wird einmal Sex gegen einen Blowjob getauscht, wenn mir gar nicht nach poppen ist. Ich habe seit 2 Jahren meine Regel gegen Schweißausbrüche getauscht... geil. Aber der Sex wird immer besser. Ich muss auch nicht immer kommen... das muss der Mann ggf. lernen, dass so etwas nicht schlimm und kein Versagen ist - weder bei ihm noch bei mir.
Was ich hier so lese... 1 oder 2 mal im Jahr finde ich ganz ... welches Adjektiv passt jetzt am besten... schade! 

Du solltest Dich freuen.

Die üblichen Statistiken - einige habe ich mir in den letzten Tagen noch einmal angeschaut, auch die vom Institut für Sexualforschung in Hamburg, haben alle den bekannten Nachteil, dass repräsentative Querschnitte kaum möglich sind. Schließlich handelt es sich um keine Zwangs-Volksbefragung, außerdem ist Ehrlichkeit auch so ein Problem.

Die möglichen Fehlerquoten bzgl. Wahrheitstreue können statistisch aufgrund von Querbefragungen und Plausibilitätstests etwas gemindert werden. Nicht zu beseitigendes Hauptproblem ist jedoch, dass sich hauptsächlich Menschen mit Interesse an dem Thema melden: also solche, die Freude an Sex haben, und solche, dies sowas gar nicht (mehr) mögen.

Damit ist klar, was da rauskommen kann - das wissen auch die Sexualwissenschaftler/-innen.

Es besteht eher die Annahme, dass die Gofemin-Quote von 1 mal monatlich leider noch erheblich unterboten wird - und zwar gerade bei den hier befragten Paaren mit mindestens 5 Jahre langer Beziehung.

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1. August um 10:10
In Antwort auf sammysanders

Mein Mann und ich sind 25 Jahre zusammen und 22 verheiratet. Wir sind Anfang 50. 1 Kind, fast volljährig, wohnt natürlich zu Hause.
Wir haben 2, eher 3 Mal in der Woche Sex. Ab und zu wird einmal Sex gegen einen Blowjob getauscht, wenn mir gar nicht nach poppen ist. Ich habe seit 2 Jahren meine Regel gegen Schweißausbrüche getauscht... geil. Aber der Sex wird immer besser. Ich muss auch nicht immer kommen... das muss der Mann ggf. lernen, dass so etwas nicht schlimm und kein Versagen ist - weder bei ihm noch bei mir.
Was ich hier so lese... 1 oder 2 mal im Jahr finde ich ganz ... welches Adjektiv passt jetzt am besten... schade! 

Was ich hier so lese... 1 oder 2 mal im Jahr finde ich ganz ... welches Adjektiv passt jetzt am besten... schade

Warum ist das schade? Also uns reicht das ja so, sonst würden wir es ja ändern. 
Ist ja nicht so das wir uns das verbieten oder versagen. Ist einfach so das uns das reicht Und uns das nicht so wichtig ist.
Insofern ist es für uns gar nicht schade.

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