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Wie viel Sex geht noch in einer längeren Ehe/Beziehung ?

27. Juli um 10:20
In Antwort auf cosmoliner2

Das wundert mich auch. Ansich ist das laut Klischee doch das Lieblingsthema aller Psychoonkels.
Meine Frau war mal bei einem Schmerztherapeuten, Und sogar der fing mit dem Sexthema an.

Ob es das Lieblingsthema ist, weiß ich zwar nicht, aber auf jeden Fall ein wichtiges. 
Dass der Schmerztherapeut es angesprochen hat, finde ich durchaus richtig. Denn Sex kann schmerzlindernd wirken, natürlich nur, wenn man mit Lust und Begeisterung bei der Sache ist. Bei mir hilft es sogar bei Migräne obwohl da sonst außer Dunkelheit und Kühle nichts hilft. 

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27. Juli um 11:09
In Antwort auf zahrakhan

Ob es das Lieblingsthema ist, weiß ich zwar nicht, aber auf jeden Fall ein wichtiges. 
Dass der Schmerztherapeut es angesprochen hat, finde ich durchaus richtig. Denn Sex kann schmerzlindernd wirken, natürlich nur, wenn man mit Lust und Begeisterung bei der Sache ist. Bei mir hilft es sogar bei Migräne obwohl da sonst außer Dunkelheit und Kühle nichts hilft. 

Offen gestanden wundere ich mich heute sehr über den damaligen Berater. Er hatte sich auf etwas ganz anderes als Problem fokussiert: Worauf basiert eure Beziehung. Seine Meinung war wohl, dass ein geistig voll abgehobener Typ eine Frau suchte, um geerdet zu werden. Und die weniger Intellektuelle und Erdverhaftete einen Mann mit Dr.-Punkt, um sich sozusagen luftiger zu fühlen. Davon kam der nicht runter.

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27. Juli um 11:34
In Antwort auf zahrakhan

Ob es das Lieblingsthema ist, weiß ich zwar nicht, aber auf jeden Fall ein wichtiges. 
Dass der Schmerztherapeut es angesprochen hat, finde ich durchaus richtig. Denn Sex kann schmerzlindernd wirken, natürlich nur, wenn man mit Lust und Begeisterung bei der Sache ist. Bei mir hilft es sogar bei Migräne obwohl da sonst außer Dunkelheit und Kühle nichts hilft. 

Meine Frau hatte damals durch ihre Arthritis ein Schmerzsyndrom entwickelt. Wenn sogar die Haut bei Berührungen weh tut, ist es mit bock auf Sex nicht weit her.
Aber wir waren nie Zentrale der Lust, von daher wäre das nix ein Thema gewesen das zu therapeutischen Zwecken in Betracht zu ziehen.

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27. Juli um 11:37
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

ich bin mit meinem mann 18 jahre zusammen und habe 2 kinder.
früher hatten wir öfter in der woche sex aber mit den kindern und der zeit hat sich das alles verändert.
zur zeit haben wir 0 bis 2 mal sex im monat. ich muss gestehen, es ist mir zu wenig!

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27. Juli um 11:42
In Antwort auf ulla1970

ich bin mit meinem mann 18 jahre zusammen und habe 2 kinder.
früher hatten wir öfter in der woche sex aber mit den kindern und der zeit hat sich das alles verändert.
zur zeit haben wir 0 bis 2 mal sex im monat. ich muss gestehen, es ist mir zu wenig!



habt Ihr darüber gesprochen, oder ist das TABU-Thema?

Wenn ja, was sagt Dein Mann dazu zur Häufigkeit ? Reicht ihm das ?

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27. Juli um 12:14
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

mein mann und ich sind 20 jahre zusammen und haben 3 kinder. unser sexleben ist mal mehr, mal weniger. am anfang der beziehung natürlich so oft wie möglich, dann halt nicht mehr so oft. die 3 kinder und der job, da geht vieles verloren…
jetzt haben wir nur noch höchstens 1 mal im monat sex, manchmal sogar kein-mal!
wenn wir auf urlaub sind dann passiert es öfter, da kann es schon mal täglich sein, wie früher.

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27. Juli um 12:26
In Antwort auf ulla_vie

mein mann und ich sind 20 jahre zusammen und haben 3 kinder. unser sexleben ist mal mehr, mal weniger. am anfang der beziehung natürlich so oft wie möglich, dann halt nicht mehr so oft. die 3 kinder und der job, da geht vieles verloren…
jetzt haben wir nur noch höchstens 1 mal im monat sex, manchmal sogar kein-mal!
wenn wir auf urlaub sind dann passiert es öfter, da kann es schon mal täglich sein, wie früher.

So eine Diskrepanz wundert mich nun doch.
Ok, Urlaub...  mehr Zeit, weniger Stress uns so ist schon klar.
Aber Lust scheint ja vorhanden zu sein, dass der Alltag das so dermaßen auffrisst? 
Wir haben im Urlaub wie im Alltag gleich wenig Sex, oft sogar trotz Urlaub keinen. Weil die Lust doch nicht nicht so signifikant anders wird nur weil man etwas weniger Stress hat. 
Ein wenig verstehe ich schon, Aber von einmal im Monat oder weniger auf täglich und dann wieder zurück...  das ist schon eine beachtliche Spanne.

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27. Juli um 12:34
In Antwort auf cosmoliner2

So eine Diskrepanz wundert mich nun doch.
Ok, Urlaub...  mehr Zeit, weniger Stress uns so ist schon klar.
Aber Lust scheint ja vorhanden zu sein, dass der Alltag das so dermaßen auffrisst? 
Wir haben im Urlaub wie im Alltag gleich wenig Sex, oft sogar trotz Urlaub keinen. Weil die Lust doch nicht nicht so signifikant anders wird nur weil man etwas weniger Stress hat. 
Ein wenig verstehe ich schon, Aber von einmal im Monat oder weniger auf täglich und dann wieder zurück...  das ist schon eine beachtliche Spanne.

ich habe ja geschrieben, dass es schon mal täglich vorkommen kann… das heisst ja nicht, dass es so passiert.


bei mir ist schon noch lust da. bei meinem mann bin ich mir da nicht mehr so sicher… 

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27. Juli um 12:40
In Antwort auf ulla_vie

ich habe ja geschrieben, dass es schon mal täglich vorkommen kann… das heisst ja nicht, dass es so passiert.


bei mir ist schon noch lust da. bei meinem mann bin ich mir da nicht mehr so sicher… 

Ok dann habe ich es scheinbar überinterpretiert.

Aber gänzlich Weg kann die Lust bei deinem Mann ja nicht sein. Wenn es zumindest täglich vorkommen kann.

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27. Juli um 12:48
In Antwort auf ulla_vie

ich habe ja geschrieben, dass es schon mal täglich vorkommen kann… das heisst ja nicht, dass es so passiert.


bei mir ist schon noch lust da. bei meinem mann bin ich mir da nicht mehr so sicher… 




.... wenn man die Häufigkeiten so ließt, verstärkt sicher der allegemeine Eindruck, dass der gnadenlose Alltag mit Beruf und Kinder ein Lusttöter par exellence ist.

Hinzu gesellt sich m.E. dass der körperliche Reiz - biologisch - nach einigen Jahren abflacht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dachte man(n) die Kinder würden die Frau/Mama asexuell machen, höre ich doch zwischen den Zeilen, dass auch den Männern häufig die Lust fehlt.

Und noch etwas : Nicht jeder Mann kann im fortgeschrittenen Alter noch seinen "Mann" stehen oder zum Stehen bringen. Da sind Frauen anatomisch im Vorteil 

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27. Juli um 13:29
In Antwort auf keyvan_20648822




.... wenn man die Häufigkeiten so ließt, verstärkt sicher der allegemeine Eindruck, dass der gnadenlose Alltag mit Beruf und Kinder ein Lusttöter par exellence ist.

Hinzu gesellt sich m.E. dass der körperliche Reiz - biologisch - nach einigen Jahren abflacht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dachte man(n) die Kinder würden die Frau/Mama asexuell machen, höre ich doch zwischen den Zeilen, dass auch den Männern häufig die Lust fehlt.

Und noch etwas : Nicht jeder Mann kann im fortgeschrittenen Alter noch seinen "Mann" stehen oder zum Stehen bringen. Da sind Frauen anatomisch im Vorteil 

Mit den Jahren ändert sich das sexuelle Verlangen oftmals von alleine (nicht nur wegen Kindern, Job und Gewöhnung). 
Frauen haben im mittleren Alter oftmals dann mehr Lust als der Mann, dessen Libido beharrlich sinkt. Da finet nicht jedes Paar die beide befriedigende Balance.
Ich glaube - aus männlicher Sicht - dass sich der Sex in einer langjährigen Beziehung weiterentwickeln muss, um für beide Partner attraktiv zu bleiben. Qualität hoch, Quantität runter bspw. 
Oder eben auch ein neuer Ansatz, der die Lust der Frau in den Fokus stellt und weg geht vom rein penetrativen Sex, den Männer anfangen zu scheuen, wenn "er" nicht mehr jedes Mal auf Ansage stehen will. Oft helfen Toys, manchmal entstehen neue Vorlieben, Fetische etc...
Da sollte man offen sein können und darüber sprechen.

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27. Juli um 13:34
In Antwort auf mouchoir

Mit den Jahren ändert sich das sexuelle Verlangen oftmals von alleine (nicht nur wegen Kindern, Job und Gewöhnung). 
Frauen haben im mittleren Alter oftmals dann mehr Lust als der Mann, dessen Libido beharrlich sinkt. Da finet nicht jedes Paar die beide befriedigende Balance.
Ich glaube - aus männlicher Sicht - dass sich der Sex in einer langjährigen Beziehung weiterentwickeln muss, um für beide Partner attraktiv zu bleiben. Qualität hoch, Quantität runter bspw. 
Oder eben auch ein neuer Ansatz, der die Lust der Frau in den Fokus stellt und weg geht vom rein penetrativen Sex, den Männer anfangen zu scheuen, wenn "er" nicht mehr jedes Mal auf Ansage stehen will. Oft helfen Toys, manchmal entstehen neue Vorlieben, Fetische etc...
Da sollte man offen sein können und darüber sprechen.

Klingt logisch und gut... bleibt nur zu hoffen, dass man es schafft, so offen sein zu können, drüber zu sprechen und einen neuen gemeinsamen Nenner zu finden. Ich glaube, das ist gar nicht so einfach.

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27. Juli um 13:41
In Antwort auf abusimbel3

Klingt logisch und gut... bleibt nur zu hoffen, dass man es schafft, so offen sein zu können, drüber zu sprechen und einen neuen gemeinsamen Nenner zu finden. Ich glaube, das ist gar nicht so einfach.

Ja, glaube nach vielen Jahren ist schon vieles gewissermaßen eingespielt.
Wenn da plötzlich einer mit Veränderungswünschen um die Ecke kommt, kann auch leicht andere glauben: oh, war es die letzten Jahre schlecht oder nur so lala. Hat ihm/ihr die ganze Zeit was gefehlt. Warum sagt Er es jetzt und nicht schon früher... 

Heikle Angelegenheit.

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27. Juli um 13:45
In Antwort auf cosmoliner2

Ja, glaube nach vielen Jahren ist schon vieles gewissermaßen eingespielt.
Wenn da plötzlich einer mit Veränderungswünschen um die Ecke kommt, kann auch leicht andere glauben: oh, war es die letzten Jahre schlecht oder nur so lala. Hat ihm/ihr die ganze Zeit was gefehlt. Warum sagt Er es jetzt und nicht schon früher... 

Heikle Angelegenheit.

Entweder das, oder was die steigende Qualität angeht, gehen die Fantsien und Gelüste in eine Richtung, die der Partner bzw. die Partnerin mit ihrer steigenden Lust nicht nachvollziehen kann. Oder den Fantasien gar nichts abgewinnen kann.

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27. Juli um 14:00
In Antwort auf mouchoir

Mit den Jahren ändert sich das sexuelle Verlangen oftmals von alleine (nicht nur wegen Kindern, Job und Gewöhnung). 
Frauen haben im mittleren Alter oftmals dann mehr Lust als der Mann, dessen Libido beharrlich sinkt. Da finet nicht jedes Paar die beide befriedigende Balance.
Ich glaube - aus männlicher Sicht - dass sich der Sex in einer langjährigen Beziehung weiterentwickeln muss, um für beide Partner attraktiv zu bleiben. Qualität hoch, Quantität runter bspw. 
Oder eben auch ein neuer Ansatz, der die Lust der Frau in den Fokus stellt und weg geht vom rein penetrativen Sex, den Männer anfangen zu scheuen, wenn "er" nicht mehr jedes Mal auf Ansage stehen will. Oft helfen Toys, manchmal entstehen neue Vorlieben, Fetische etc...
Da sollte man offen sein können und darüber sprechen.

Ich denke, dass Du da Wesentliches ansprichst.

Gestern las ich eine ziemlich interessante Kolumne von Elke Naters zur Frage: Was tun, wenn die sexuelle Anziehungskraft nachlässt.

Dabei bezog sie sich auf die körperlichen Veränderungen, welche mit zunehmendem Alter die Attraktivität von Menschen betreffen.

Sie schrieb, sie habe sich als junge Frau natürlich nie vorstellen können, einmal mit einem über 50jährigen zu schlafen. Heute sei sie selbst so alt und schlafe mit einem über 50jährigen.

Möglich sei dies deshalb, wenn beide das Prinzip des "Sicheinlassens" verstehen würden. Sie schreibt:

"Wenn die Liebe das Verliebtsein ersetzt, was ersetzt dann den Sex der frühen Jahre? Und welche Stellung nimmt der Sex in einer Beziehung ein? Das kann jedes Paar nur für sich selbst herausfinden. Dazu gehört absolute Ehrlichkeit und Offenheit, was die eigenen Gefühle und Bedürfnisse angeht; und über Zweifel, Ängste und die darunterliegende Scham zu sprechen ist next level Intimität. Genauso ist Kreativität gefordert, um herauszufinden, dass wir uns nicht nur visuell, sondern auch durch Worte, Stimmungen und Berührungen erregen können. Dass Sexualität nicht nur wildes Begehren, sondern auch tiefes Verbinden ist. Ganz beim anderen und ganz bei sich selbst zu sein. Vor allem aber, dass sie sich verändern und neu erfinden darf, und damit meine ich nicht neue Stellungen und Sextoys, sondern den eigenen Körper und den des Partners kennenzulernen und zu verwöhnen."

 

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27. Juli um 14:11
In Antwort auf keyvan_20648822




.... wenn man die Häufigkeiten so ließt, verstärkt sicher der allegemeine Eindruck, dass der gnadenlose Alltag mit Beruf und Kinder ein Lusttöter par exellence ist.

Hinzu gesellt sich m.E. dass der körperliche Reiz - biologisch - nach einigen Jahren abflacht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dachte man(n) die Kinder würden die Frau/Mama asexuell machen, höre ich doch zwischen den Zeilen, dass auch den Männern häufig die Lust fehlt.

Und noch etwas : Nicht jeder Mann kann im fortgeschrittenen Alter noch seinen "Mann" stehen oder zum Stehen bringen. Da sind Frauen anatomisch im Vorteil 

Ausgerechnet heute las ich einen sehr provokativen Satz, und ich bin froh, dass er nicht von einem Mann stammt. Vielleicht sollte man den mal kontrovers diskutieren.

Ich stimme mit dem Satz auch nicht überein bzw. enthalte mich mal der Meinung.

Er würde viel erklären, aber ich gehe mal davon aus, dass die Dame irrt (steht er doch in ziemlichem Gegensatz, was ich gestern von einer anderen Frau las und vorhin bereits zitierte).

Lisa Taddeo zitiert eine Paartherapeutin namens Ester Perel: "Die Paartherapeutin Esther Perel sagt, dass Frauen sich ihr Leben lang nach emotionaler Sicherheit sehnen. Aber sobald sie die haben, verlieren sie das Interesse am Sex mit dieser Person. Ich denke, das stimmt. Sobald sich die Frau sicher fühlt, will sie wieder jagen."

Tragisch für die Männer, denn nach dieser Lesart sind ja nicht die Männer die Jäger, vielmehr haben wir es eher mit Jägerinnen zu tun.

Vielleicht auch einseitig, vielleicht sind Jäger und Jägerinnen in beiden Geschlechtern gleich verteilt.

Wahrscheinlicher ist eher, dass sie sich nicht zu jagen trauen und den von Elke Naters (siehe meinen Beitrag weiter oben) sehr schön beschriebenen Anpassungsprozess nicht nachvollziehen können.

Was dann übrigbleibt, ist eher ein sehr eingeschränkter, wenig häufiger, weniger intensiver oder gar kein Sex.
 

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27. Juli um 14:11
In Antwort auf abusimbel3

Entweder das, oder was die steigende Qualität angeht, gehen die Fantsien und Gelüste in eine Richtung, die der Partner bzw. die Partnerin mit ihrer steigenden Lust nicht nachvollziehen kann. Oder den Fantasien gar nichts abgewinnen kann.

So ist es.
Am besten und einfachsten ist es immernoch sich nicht weiterzuentwickeln und so zu bleiben wie man immer war und ist 

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27. Juli um 14:14
In Antwort auf cosmoliner2

So ist es.
Am besten und einfachsten ist es immernoch sich nicht weiterzuentwickeln und so zu bleiben wie man immer war und ist 

Da mit sind sicher viele zufrieden... da kommt nur irgendwann das Alter dazwischen. Man wünscht sich zwar dass der Körper ewig so weiter funktioniert... mal gespannt wie das wird.

 

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27. Juli um 14:28
In Antwort auf abusimbel3

Entweder das, oder was die steigende Qualität angeht, gehen die Fantsien und Gelüste in eine Richtung, die der Partner bzw. die Partnerin mit ihrer steigenden Lust nicht nachvollziehen kann. Oder den Fantasien gar nichts abgewinnen kann.

Das ist sicher ein Problem - aber wer seine Beziehung und den Sex darin wichtig findet, sollte seinem Partner zuhören und sich nicht von vornherein verschließen.
Heißt die Devise nicht "Lebenslanges Lernen"? Warum nur beruflich, und nicht auch privat...?

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27. Juli um 14:31
In Antwort auf mouchoir

Das ist sicher ein Problem - aber wer seine Beziehung und den Sex darin wichtig findet, sollte seinem Partner zuhören und sich nicht von vornherein verschließen.
Heißt die Devise nicht "Lebenslanges Lernen"? Warum nur beruflich, und nicht auch privat...?

Bin ganz deiner Meinung.
Ich kann aber auch nachvollziehen, dass wenn er mal nicht mehr das macht, was er soll, man erst mal alles verdrängt. Nicht, dass ich das gut finde, aber ich kann es nachvollziehen.

Deswegen bin ich gespannt, wie das bei mir wird, wenn ich älter werde.

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27. Juli um 14:36

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es immer weniger wird, mit dem Sex. 1x im Monat wäre ja noch schön. Sie ist überhaupt nicht mehr an mir interessiert. Wenn ich dann doch mal zu ihr rüber komme, dann besorgt sie es mir mit der Hand und lässt sich schon auch noch von mir befummeln, aber Spaß hat sie wohl keinen mehr dran.

Darauf angesprochen, hat sie mir erzählt, dass sie auf Sex keinen Wert mehr legt und auch kein Verlangen danach hat. Eindringen kann ich auch nicht mehr in sie, da es ihr Schmerzen bereitet. Darauf angesprochen und ob sie schon mit ihrem Arzt darüber gesprochen hat, meinte sie nur, der hatte auch keine wirkliche Antwort, nur dass sich mit den Wechseljahren (48) etwas verändert hat, Krümmung oder so.

Sie kann mit meiner Sexualität einfach nicht mehr umgehen und fühlt sich auch nicht mehr zu mir hingezogen. Die emotionale Bindung ist wohl verloren gegangen.

Seit ca. einem Jahr hat sie zu einem Kollegen eine emotionale Bindung aufgebaut und lehnt mich nun immer mehr ab. Sie ist jetzt schon so weit, dass sie sich von mir trennen will, hat aber wegen der Kinder noch skrupel, aber emotional hat sie sich wohl schon lange von mir sowie zu weit entfernt und sucht immer neue Gründe für eine Trennung.

Der Sex war in den letzten 10 Jahren schon nicht mehr toll, seit der Geburt unseres zweiten Kindes. Als ich nun merkte, dass da wohl auch noch eine emotionale Bindung zu einem anderen Man entstanden ist, was sie aber kategorisch von sich weist, habe ich diesbezüglich das Gespräch gesucht.

Sie streitet natürlich alles ab, außer dass es nicht mehr so ist wie früher und dass sie für mich nicht mehr viel empfindet, außer Freundschaft vieleicht.

Jetzt stehen wir vor der Trennung und dem großen Problem, diese irgendwie auf die Reihe zu kriegen, mit Haus und Kindern usw.

Ein ganz großer emotionaler Scherbenhaufen! Diese Ablehnung im Bett habe ich natürlich die ganzen Jahre auch schon auf andere projiziert und war schon immer mal ein wenig eifersüchtig, was die Situation nur noch verschlimmert hat.

Es kommt mir so vor, als ob ich mich nun noch rechtfertigen muss, ein Mann zu sein und eine Sexualität zu haben.

Sie hat angeblich überhaupt kein Interesse mehr an Sex oder anderen Männern, wenn dann nur zum reden. Auch mit dem Kollegen versteht sie sich nur sehr gut und redet auch nur mit ihm, nach all den Jahren nur zu Hause und mit den Kindern, obwohl sie auch immer mitgearbeitet hat.

Meine Gefühle fahren gerade Achterbahn, aber so wie es aussieht, gibt es für sie und mich keine gemeinsame Zukunft mehr. Was ich damit sagen will, wenn es sexuel nicht mehr stimmt, sollte man mit einer Aussprache nicht zu lange warten, sonst kommt noch so viel anderes dazu.

Sehr schade, aber wohl nicht zu ändern.

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27. Juli um 14:36
In Antwort auf abusimbel3

Bin ganz deiner Meinung.
Ich kann aber auch nachvollziehen, dass wenn er mal nicht mehr das macht, was er soll, man erst mal alles verdrängt. Nicht, dass ich das gut finde, aber ich kann es nachvollziehen.

Deswegen bin ich gespannt, wie das bei mir wird, wenn ich älter werde.

Über diesen Punkt bin ich schon. Verdrängen hilft nicht - die Gedanken an Sex sind allgegenwärtig, aber der Körper braucht's nicht mehr so stark. Die Seele schon. Da muss man neue Wege finden, auch ohne die alten Verhaltensmuster seine Sexualität auch zur Zufriedenheit der Partnerin auszuleben.
Blöd ist nur, dass "sie" da auch mitspielen muss und die Veränderungen akzeptiert, selbst mit entsrpechenden Ideen dabei ist und vor allem auch Verständnis hat.
Ein "Weiter so" ist irgendwann einfach nicht mehr drin...

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27. Juli um 14:43
In Antwort auf brakeline

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es immer weniger wird, mit dem Sex. 1x im Monat wäre ja noch schön. Sie ist überhaupt nicht mehr an mir interessiert. Wenn ich dann doch mal zu ihr rüber komme, dann besorgt sie es mir mit der Hand und lässt sich schon auch noch von mir befummeln, aber Spaß hat sie wohl keinen mehr dran.

Darauf angesprochen, hat sie mir erzählt, dass sie auf Sex keinen Wert mehr legt und auch kein Verlangen danach hat. Eindringen kann ich auch nicht mehr in sie, da es ihr Schmerzen bereitet. Darauf angesprochen und ob sie schon mit ihrem Arzt darüber gesprochen hat, meinte sie nur, der hatte auch keine wirkliche Antwort, nur dass sich mit den Wechseljahren (48) etwas verändert hat, Krümmung oder so.

Sie kann mit meiner Sexualität einfach nicht mehr umgehen und fühlt sich auch nicht mehr zu mir hingezogen. Die emotionale Bindung ist wohl verloren gegangen.

Seit ca. einem Jahr hat sie zu einem Kollegen eine emotionale Bindung aufgebaut und lehnt mich nun immer mehr ab. Sie ist jetzt schon so weit, dass sie sich von mir trennen will, hat aber wegen der Kinder noch skrupel, aber emotional hat sie sich wohl schon lange von mir sowie zu weit entfernt und sucht immer neue Gründe für eine Trennung.

Der Sex war in den letzten 10 Jahren schon nicht mehr toll, seit der Geburt unseres zweiten Kindes. Als ich nun merkte, dass da wohl auch noch eine emotionale Bindung zu einem anderen Man entstanden ist, was sie aber kategorisch von sich weist, habe ich diesbezüglich das Gespräch gesucht.

Sie streitet natürlich alles ab, außer dass es nicht mehr so ist wie früher und dass sie für mich nicht mehr viel empfindet, außer Freundschaft vieleicht.

Jetzt stehen wir vor der Trennung und dem großen Problem, diese irgendwie auf die Reihe zu kriegen, mit Haus und Kindern usw.

Ein ganz großer emotionaler Scherbenhaufen! Diese Ablehnung im Bett habe ich natürlich die ganzen Jahre auch schon auf andere projiziert und war schon immer mal ein wenig eifersüchtig, was die Situation nur noch verschlimmert hat.

Es kommt mir so vor, als ob ich mich nun noch rechtfertigen muss, ein Mann zu sein und eine Sexualität zu haben.

Sie hat angeblich überhaupt kein Interesse mehr an Sex oder anderen Männern, wenn dann nur zum reden. Auch mit dem Kollegen versteht sie sich nur sehr gut und redet auch nur mit ihm, nach all den Jahren nur zu Hause und mit den Kindern, obwohl sie auch immer mitgearbeitet hat.

Meine Gefühle fahren gerade Achterbahn, aber so wie es aussieht, gibt es für sie und mich keine gemeinsame Zukunft mehr. Was ich damit sagen will, wenn es sexuel nicht mehr stimmt, sollte man mit einer Aussprache nicht zu lange warten, sonst kommt noch so viel anderes dazu.

Sehr schade, aber wohl nicht zu ändern.

Das tut mir leid.

Ich frage mich allerdings, ob es bei euch sexuell nicht mehr läuft, weil es in der Beziehung nicht mehr stimmt oder umgedreht. Oder ob bei euch beides zusammenhängt. 48 und seit 10 Jahren angedeutet hört sich nicht so an, als sei das rein auf die Dauer eurer Beziehung zurückzuführen.

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27. Juli um 14:44
In Antwort auf mouchoir

Über diesen Punkt bin ich schon. Verdrängen hilft nicht - die Gedanken an Sex sind allgegenwärtig, aber der Körper braucht's nicht mehr so stark. Die Seele schon. Da muss man neue Wege finden, auch ohne die alten Verhaltensmuster seine Sexualität auch zur Zufriedenheit der Partnerin auszuleben.
Blöd ist nur, dass "sie" da auch mitspielen muss und die Veränderungen akzeptiert, selbst mit entsrpechenden Ideen dabei ist und vor allem auch Verständnis hat.
Ein "Weiter so" ist irgendwann einfach nicht mehr drin...

Darf ich fragen, wie alt du bist?

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27. Juli um 14:49
In Antwort auf mouchoir

Mit den Jahren ändert sich das sexuelle Verlangen oftmals von alleine (nicht nur wegen Kindern, Job und Gewöhnung). 
Frauen haben im mittleren Alter oftmals dann mehr Lust als der Mann, dessen Libido beharrlich sinkt. Da finet nicht jedes Paar die beide befriedigende Balance.
Ich glaube - aus männlicher Sicht - dass sich der Sex in einer langjährigen Beziehung weiterentwickeln muss, um für beide Partner attraktiv zu bleiben. Qualität hoch, Quantität runter bspw. 
Oder eben auch ein neuer Ansatz, der die Lust der Frau in den Fokus stellt und weg geht vom rein penetrativen Sex, den Männer anfangen zu scheuen, wenn "er" nicht mehr jedes Mal auf Ansage stehen will. Oft helfen Toys, manchmal entstehen neue Vorlieben, Fetische etc...
Da sollte man offen sein können und darüber sprechen.

Guter Punkt, den ich so unterschreiben würde. Qualität spielt eine größere Rolle aus Quantität mit der Zeit.
Ist aber auch nix verkehrtes dran und doch auch eine gewisse Art und Weise der Weiterentwicklung. Kann man durchaus als Chance nutzen neues zu entdecken und fest getretene Pfade zu verlassen. 

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27. Juli um 14:50
In Antwort auf abusimbel3

Das tut mir leid.

Ich frage mich allerdings, ob es bei euch sexuell nicht mehr läuft, weil es in der Beziehung nicht mehr stimmt oder umgedreht. Oder ob bei euch beides zusammenhängt. 48 und seit 10 Jahren angedeutet hört sich nicht so an, als sei das rein auf die Dauer eurer Beziehung zurückzuführen.

Wahrscheinlich beides, wenn es sexuell nicht mehr stimmt und man sich ständig hinterfragen muss (ich als Mann), dann leidet sicherlich auch die Beziehung darunter.

Jetzt ist es aber wohl zu spät, um das Ruder noch herum zu reisen. Ich denke, sie hat sich emotional zu weit von mir entfernt und eine emotionale Bindung zu einem anderen Mann (der Kollege) aufgebaut.

Sie gibt dies natürlich nicht zu, aber mein Gefühl sagt mir was anderes.

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27. Juli um 15:02
In Antwort auf abusimbel3

Darf ich fragen, wie alt du bist?

Ende 50

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27. Juli um 15:13
In Antwort auf brakeline

Wahrscheinlich beides, wenn es sexuell nicht mehr stimmt und man sich ständig hinterfragen muss (ich als Mann), dann leidet sicherlich auch die Beziehung darunter.

Jetzt ist es aber wohl zu spät, um das Ruder noch herum zu reisen. Ich denke, sie hat sich emotional zu weit von mir entfernt und eine emotionale Bindung zu einem anderen Mann (der Kollege) aufgebaut.

Sie gibt dies natürlich nicht zu, aber mein Gefühl sagt mir was anderes.

Ich bin da eher bei abusimpel und denke umgekehrt wird ein Schuh draus. Erst passt in der Beziehung etwas nicht und in der Folge daraus läuft es auch im Bett nicht mehr. 

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27. Juli um 15:19
In Antwort auf mouchoir

Ende 50

Also schon ein wenig fortgeschritterner (als ich zumindest ).
Und am welchem Punkt befindest du dich oder ihr euch, was diese Entwicklung angeht?

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27. Juli um 15:21

ich glaube auch, dass besonders wir frauen uns verändern (geburt, älter werden, menopause) und viele männer das nicht verstehen und auch gar nicht mitbekommen, nur wenn sie dann halt zum vergleichen anfangen nach einem seitensprung mit einer jüngeren. es ist nun mal fakt, dass eine 50 jährige nichtmehr so ist wie eine 20 oder 30 jährige, nicht nur körperlich sondern auch geistig.
bei männern ist es einfach, entweder er steht (noch) oder eben nicht.

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27. Juli um 15:30
In Antwort auf zauderer22

Offen gestanden wundere ich mich heute sehr über den damaligen Berater. Er hatte sich auf etwas ganz anderes als Problem fokussiert: Worauf basiert eure Beziehung. Seine Meinung war wohl, dass ein geistig voll abgehobener Typ eine Frau suchte, um geerdet zu werden. Und die weniger Intellektuelle und Erdverhaftete einen Mann mit Dr.-Punkt, um sich sozusagen luftiger zu fühlen. Davon kam der nicht runter.

Ach so. Ein etwas ungewöhnlicher Ansatz, klingt recht esoterisch. Aber Erotik spielt doch auch bei solchen Konstellationen eine Rolle. 

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27. Juli um 15:31
In Antwort auf grace01281

Ich bin da eher bei abusimpel und denke umgekehrt wird ein Schuh draus. Erst passt in der Beziehung etwas nicht und in der Folge daraus läuft es auch im Bett nicht mehr. 

Kann natürlich auch so sein.

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27. Juli um 15:40
In Antwort auf mouchoir

Über diesen Punkt bin ich schon. Verdrängen hilft nicht - die Gedanken an Sex sind allgegenwärtig, aber der Körper braucht's nicht mehr so stark. Die Seele schon. Da muss man neue Wege finden, auch ohne die alten Verhaltensmuster seine Sexualität auch zur Zufriedenheit der Partnerin auszuleben.
Blöd ist nur, dass "sie" da auch mitspielen muss und die Veränderungen akzeptiert, selbst mit entsrpechenden Ideen dabei ist und vor allem auch Verständnis hat.
Ein "Weiter so" ist irgendwann einfach nicht mehr drin...

So pauschal kann man das aber nicht sagen, dass ein weiter so nicht mehr drin ist. Wenn man sich fit hält, unter anderem auch mit aktivem Liebesleben, halbwegs gesunder Lebensweise, positiver Grundeinstellung, dann kann das schon bis in weit fortgeschrittenem Alter funktionieren. Mein Freund ist 52,ich 50 Jahre alt und wir sind fitter als manche Mittdreißiger und bei ihm kann man nicht feststellen, dass die Standfestigkeit nachlässt. 
Ob das nun noch 30 Jahre oder mehr so bleibt, wissen wir natürlich nicht, aber es sieht so aus, als ob wir noch eine lange Zeit genießen können.
Müssen aber auch beide wollen. 

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27. Juli um 15:44

Ich bin jetzt 52 und kann nicht über eine nachlassende Libido berichten. Der kleine Mann steht immer noch sofort und hält auch super durch. Ehrer zu viel für meine (noch) Frau. Spritz auch noch ganz gut was ab.

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27. Juli um 15:45
In Antwort auf ulla_vie

ich glaube auch, dass besonders wir frauen uns verändern (geburt, älter werden, menopause) und viele männer das nicht verstehen und auch gar nicht mitbekommen, nur wenn sie dann halt zum vergleichen anfangen nach einem seitensprung mit einer jüngeren. es ist nun mal fakt, dass eine 50 jährige nichtmehr so ist wie eine 20 oder 30 jährige, nicht nur körperlich sondern auch geistig.
bei männern ist es einfach, entweder er steht (noch) oder eben nicht.

Nun ja, auch ein Mann sieht mit 50 nicht mehr so knackig und glatt aus wie mit 20. Ist bei meinem Freund auch so, im Urlaub sind mir seine Falten und grauen Haare erst richtig aufgefallen. Das heißt aber nicht, dass er nicht mehr attraktiv ist für mich, ganz im Gegenteil.
Und selbst bin ich natürlich auch nicht mehr so taufrisch, aber das ist eben so. Trotzdem finden wir uns immer noch heiß und begehrenswert, auch mit dem einen oder anderen Fettpolster und Falten.
Es ist wohl eher die Einstellung, die man hat. Zum eigenen Körper, zum Leben überhaupt. 

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27. Juli um 15:50
In Antwort auf ulla_vie

ich glaube auch, dass besonders wir frauen uns verändern (geburt, älter werden, menopause) und viele männer das nicht verstehen und auch gar nicht mitbekommen, nur wenn sie dann halt zum vergleichen anfangen nach einem seitensprung mit einer jüngeren. es ist nun mal fakt, dass eine 50 jährige nichtmehr so ist wie eine 20 oder 30 jährige, nicht nur körperlich sondern auch geistig.
bei männern ist es einfach, entweder er steht (noch) oder eben nicht.

Frau ist einfach extremer den Hormonen unterworfen. Und natürlich gerade durch Geburten auch möglicherweise körperlichen Veränderungen ausgesetzt , die Mann in so einer Ausprägung nicht erlebt.
Dass Mann sich eine Jüngere sucht ist aber meiner Meinung nach eher darin begründet, dass er selbst ein Problem mit dem Älter werden hat. 

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27. Juli um 15:53
In Antwort auf zahrakhan

Nun ja, auch ein Mann sieht mit 50 nicht mehr so knackig und glatt aus wie mit 20. Ist bei meinem Freund auch so, im Urlaub sind mir seine Falten und grauen Haare erst richtig aufgefallen. Das heißt aber nicht, dass er nicht mehr attraktiv ist für mich, ganz im Gegenteil.
Und selbst bin ich natürlich auch nicht mehr so taufrisch, aber das ist eben so. Trotzdem finden wir uns immer noch heiß und begehrenswert, auch mit dem einen oder anderen Fettpolster und Falten.
Es ist wohl eher die Einstellung, die man hat. Zum eigenen Körper, zum Leben überhaupt. 

Daumen hoch.
 

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27. Juli um 15:56
In Antwort auf grace01281

Frau ist einfach extremer den Hormonen unterworfen. Und natürlich gerade durch Geburten auch möglicherweise körperlichen Veränderungen ausgesetzt , die Mann in so einer Ausprägung nicht erlebt.
Dass Mann sich eine Jüngere sucht ist aber meiner Meinung nach eher darin begründet, dass er selbst ein Problem mit dem Älter werden hat. 

Mh ... kann ich gut vorstellen. Die junge Frau als Statussymbol, wie jung, Leistungsfähig und erfolgreich man ist. Und andersherum, was wollen die jungen Frauen von den alten Männern? .... egal, das ist ein anderes Thema.

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27. Juli um 15:58
In Antwort auf abusimbel3

Mh ... kann ich gut vorstellen. Die junge Frau als Statussymbol, wie jung, Leistungsfähig und erfolgreich man ist. Und andersherum, was wollen die jungen Frauen von den alten Männern? .... egal, das ist ein anderes Thema.

Daddy Syndrom? 
Keine Ahnung, aber wie du schreibst anderes Thema

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27. Juli um 16:11
In Antwort auf abusimbel3

Also schon ein wenig fortgeschritterner (als ich zumindest ).
Und am welchem Punkt befindest du dich oder ihr euch, was diese Entwicklung angeht?

Da ich seit 5 Jahren getrennt lebe, kann ich erstmal nur für mich sprechen.
Erotik ist für mich lebens-essenziell - ich denke sehr oft daran und brauche die Stimulation (auch wenn es zur Zeit oder für lange? ein Solo-Vergnügen bleibt).

Ich merke, dass ich mehr Freude an Praktiken empfinde, die wenig mit klassischem GV zu tun haben. Mein eigener Orgasmus ist mir relativ unwichtig geworden (im Vergleich zu früher), meine Gedanken kreisen um "abgefahrenere" Dinge, darum zuvorderst die Frau zu verwöhnen, mehr OV statt immer GV, auch BDSM (eher passiv-submissiv), Massagen, Tantra, Spiel - all diese Dinge, für die man nicht zwingend eine langanhaltende Erektion benötigt, aber Hingabe und Köpfchen. In Unterhaltungen mit reiferen Frauen habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass sie sehr gut mit einer solchen Ausrichtung leben könnten - mann muss nur den Mut haben, es anzusprechen.

Einfach davon auszugehen, den ehelichen Pflichten wie gewohnt bis ins hohe Alter nachzukommen, geht selten gut.

Ich rede hier nur von der männlichen Seite. Die sexuellen Bedürfnisse von Frauen ändern sich schließlich auch teils gewaltig mit dem Älterwerden. Für manche ist es befreiend, für andere frustrierend.

Um mit Seven-of-Nine zu sprechen: man muss sich anpassen. 

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27. Juli um 16:12
In Antwort auf ulla_vie

ich glaube auch, dass besonders wir frauen uns verändern (geburt, älter werden, menopause) und viele männer das nicht verstehen und auch gar nicht mitbekommen, nur wenn sie dann halt zum vergleichen anfangen nach einem seitensprung mit einer jüngeren. es ist nun mal fakt, dass eine 50 jährige nichtmehr so ist wie eine 20 oder 30 jährige, nicht nur körperlich sondern auch geistig.
bei männern ist es einfach, entweder er steht (noch) oder eben nicht.

Das ist aber sehr vereinfacht...
Denkst du also, weil er nicht mehr (so wie früher) steht, hat der Mann keine Lust mehr auf Sex oder entsprechende Bedürfnisse?

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27. Juli um 16:17
In Antwort auf zahrakhan

So pauschal kann man das aber nicht sagen, dass ein weiter so nicht mehr drin ist. Wenn man sich fit hält, unter anderem auch mit aktivem Liebesleben, halbwegs gesunder Lebensweise, positiver Grundeinstellung, dann kann das schon bis in weit fortgeschrittenem Alter funktionieren. Mein Freund ist 52,ich 50 Jahre alt und wir sind fitter als manche Mittdreißiger und bei ihm kann man nicht feststellen, dass die Standfestigkeit nachlässt. 
Ob das nun noch 30 Jahre oder mehr so bleibt, wissen wir natürlich nicht, aber es sieht so aus, als ob wir noch eine lange Zeit genießen können.
Müssen aber auch beide wollen. 

Ist es für dich also gesetzt, dass "genießen" direkt mit der Qualität und Dauer seiner Erektion zusammenhängt?
Ich meine, Libido und Potenz hängen zusammen, können aber auch unterschiedliche Entwicklungen nehmen. Wenn er nicht mehr so standfest ist, bedeutet das dann das Ende eurer erotischen Intimität?

Ich meine, es gibt doch viele Möglichkeiten sich gegenseitig Lust zu bereiten und nicht nur den penetrativen GV...

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27. Juli um 16:19
In Antwort auf abusimbel3

Klingt logisch und gut... bleibt nur zu hoffen, dass man es schafft, so offen sein zu können, drüber zu sprechen und einen neuen gemeinsamen Nenner zu finden. Ich glaube, das ist gar nicht so einfach.

Wie könnte das aussehen ?

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27. Juli um 16:19
In Antwort auf abusimbel3

Entweder das, oder was die steigende Qualität angeht, gehen die Fantsien und Gelüste in eine Richtung, die der Partner bzw. die Partnerin mit ihrer steigenden Lust nicht nachvollziehen kann. Oder den Fantasien gar nichts abgewinnen kann.

Ja ich kenne diesen Weg 

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27. Juli um 16:20
In Antwort auf grace01281

Guter Punkt, den ich so unterschreiben würde. Qualität spielt eine größere Rolle aus Quantität mit der Zeit.
Ist aber auch nix verkehrtes dran und doch auch eine gewisse Art und Weise der Weiterentwicklung. Kann man durchaus als Chance nutzen neues zu entdecken und fest getretene Pfade zu verlassen. 

Kannst du ein Beispiel dafür nennen ?

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27. Juli um 16:31
In Antwort auf cosmoliner2

PS:
Dieses Jahr z.b. bisher 2 Mal

So ähnlich nach 33 Jahren eine Beziehung und 2 Gynäkologische Operationen, ist nicht anders

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27. Juli um 16:56
In Antwort auf totalgerne

Kannst du ein Beispiel dafür nennen ?

Ich würde es eher mal allgemein so beschreiben, dass mit zunehmender Beziehungszeit der eigentliche Akt vielleicht in den Hintergrund rückt, aber es so viele andere Wege der Intimität gibt. Es muss nicht immer das simple Rein-Raus-Spiel sein 

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27. Juli um 17:24
In Antwort auf zauderer22

Wenn ich meine erste Ehe betrachte, so hatten wir von Anfang an nur alle 4 Wochen mal Sex: Wir waren beide absolut karriereorientiert. (Auch vor der Ehe hatten wir nur selten Sex, weil wir eine Fernbeziehung führten).

Schließlich schlief die Sache komplett ein, so ungefähr 5 Jahre lang.
Irgendwann begegnete ich einer anderen Frau, die ich sehr sympathisch fand und die mir zu meiner Verwunderung Avancen machte. Verwunderung, denn was erwartet ein Mann mit damals Mitte 40 noch? Doch sicher nicht, dass sich eine "fremde" Frau für einen interessiert. Damit hätte ich nie gerechnet und habe es auch nicht aktiv gesucht. - Zu meiner weiteren Verwunderung stellte ich fest, dass da noch sowas wie "Restlibido" in mir schlummerte.

Was dann folgte, ist wohl klar: Da man mich lesen kann wie ein Buch, wusste meine Exfrau bereits nach 14 Tagen Bescheid. Das war der Anfang vom Ende der Ehe. Selbst nachdem ich die Liaison beendet hatte, war nichts mehr zu kitten. Wir suchten noch eine Eheberatung auf: Typischerweise war ich zu feige, auszudrücken, dass vielleicht auch ein ganz klein wenig die fehlende Sexualität eine Rolle gespielt haben könnte. Dieses Thema wurde in zig Sitzungen kein einziges Mal angesprochen, auch von meiner Ex-Frau nicht. Schon erstaunlich für die Beratungsqualität. Seitdem weiß ich, dass viele Männer und Frauen solche "Problemzonen" schamhaft verschweigen. Noch neulich las ich, dass angeblich nur in den seltesten Fällen fehlender Sex für das Ende von Beziehungen verantwortlich sei. Das mag zwar stimmen, aber fehlender oder mangelnder Sex sollte von Beratern als Indikator für die Lebendigkeit einer Beziehung in Betracht gezogen werden.

Noch interessanter ist, dass sich ausgerechnet in der allerletzten Trennungsphase bei meiner Exfrau eine radikale Änderung vollzog, die ich niemals für möglich gehalten hätte: Es war so eine Art "da ist im Kopf ein Schalter umgelegt". Die Ehe war definitiv gescheitert, aber jetzt klagte sie über "Sexmangel" und auch darüber, dass ihre Libido praktisch durchdrehe. Dass sie absolut nicht begreifen könne, was da all die Jahre gewesen bzw. nicht gewesen sei etc.pp. Dass sie befürchte, nie mehr einem so einfühlsamen Liebhaber wie mir zu begegnen etc.pp. - Das half allerdings nichts mehr.

Heute in zweiter Ehe scheint sich das Spiel von damals irgendwie zu wiederholen, was möglicherweise auch an mir und nicht nur an ihr liegt. Analytisch verstehe ich es freilich nicht.

 

Wenn deine Frau auch Mitte 40 war könnte es an den Wechseljahren liegen, dass sie ihre Sexualität dann doch nocht entdeckt hat.

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27. Juli um 17:24
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

Nach ca. 14 Jahren ist es bei uns so, dass es schon auf jeden 2. Tag hinausläuft. Mal mehr, mal weniger.

Aber es gab auch schon Zeiten, wo mehrere Monate nichts lief. Bspw. nach dem ersten Kind, weil wir beide total fertig waren und auch nach dem zweiten Kind... hier allerdings wegen "Stillwüste". Sehr schmerzhaft die Versuche. Also längere Zeit Pause. Ca. 6 Monate.

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27. Juli um 18:09
In Antwort auf schnuckweidev

Wenn deine Frau auch Mitte 40 war könnte es an den Wechseljahren liegen, dass sie ihre Sexualität dann doch nocht entdeckt hat.

Das ist ein Aspekt. Bei einigen läuft es in die eine, bei anderen genau die andere Richtung.

Aber ich bin davon überzeugt, dass zwar Veränderungen unvermeidlich sind, sich die Sexualität auch wandelt, aber nicht gänzlich untergehen muss.

Dazu habe ich ja - ähnlich wie Mouchoir - weiter oben bereits ausgeholt.

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