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Wie viel Sex geht noch in einer längeren Ehe/Beziehung ?

22. Juli um 14:01 Letzte Antwort: 11. August um 22:35


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

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22. Juli um 14:06

Fast 14 Jahre zusammen, 41 & 42 Jahre, keine Kinder.

Mal alle 1,5 Jahre, mal 1 mal im Jahr bis zu 3-4 mal im Jahr alles dabei

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22. Juli um 14:19
In Antwort auf cosmoliner2

Fast 14 Jahre zusammen, 41 & 42 Jahre, keine Kinder.

Mal alle 1,5 Jahre, mal 1 mal im Jahr bis zu 3-4 mal im Jahr alles dabei

PS:
Dieses Jahr z.b. bisher 2 Mal

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22. Juli um 16:12
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

Vermutlich wird eine pauschale Antwort ein vages Ergebnis liefern. Hier spielen verschiedene Faktoren zusammen, vom Temperament über soziale Faktoren usw. Manchmal rücken andere Dinge in den Vordergrund, wie Kindererziehung oder ein anspruchsvoller Beruf. Ich denke, dass vielen Paaren durch ihre Alltagsbelastungen Zeit fehlt, die sie ehemals in ihre Paarbeziehung investiert haben. Das schlägt sich in der Sexualität nieder. 

Es kann auch alles ganz anders sein. 

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22. Juli um 18:11

Wir sind 24 Jahre zusammen und die Häufigkeit von Liebesspielen hängt von vielen Faktoren ab und war nie gleichbleibend. Die Gesundheit, Trauerphasen, negativer Stress und vieles mehr haben doch immer Einfluss. Uns war immer wichtig "einander zugewandt" zu sein und täglich Zärtlichkeiten auszutauschen. Aber der sexuelle Intervall ging von 0 mal die Woche bis täglich. Wir hatten aber nie richtig lange sexlose Phasen. 

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22. Juli um 18:57
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

Wir sind über 17 Jahre zusammen. Ich klammer jetzt einfach mal die Menstruationswoche aus, als gäbe es die nicht. Die zieht den Schnitt sonst runter. (Mich würd aber allgemein mal interessieren, wenn die Leute von "2x die Woche" sprechen, ob das dann Durchschnitt ist, oder nur in den periodefreien Wochen, oder ob sie da unverändert Sex haben oder wie die das zählen!?)
Anfangs war es häufig, is klar.
Ich denke so nach 6 Jahren Beziehung waren wir vielleicht bei 2-3x die Woche.
Dann kamen die Kinder, da wurde es wenig. Ich sag jetzt mal 1x alle 2 Wochen, also 2x im Monat. Mittlerweile ist das jüngste 4, das ist einfach auch wieder was ganz anderes. Ich denke wir sind im Schnitt jetzt wieder auf 2-3x in der Woche, allerdings variiert das auch. Um den Einsprung drumrum könnens auch 4x sein, dafür zum Schluß hin, ohne die passenden Hormone dann halt vielleicht 2x in 10 Tagen und dann auch eher was schenlles zwischendurch. Aber ich führe kein Buch drüber.

Manchmal fänd ich mehr Sex schöner, aber ich stoße mit Kindern, Haushalt, Arbeit, Schlafmangel usw eben auch an eine Grenze.
Gestern Abend war ich z.B. zu müde. Dafür haben die Kinder vorhin alle zusammen draußen gespielt.....  

 

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22. Juli um 21:06
In Antwort auf schnuckweidev

Wir sind über 17 Jahre zusammen. Ich klammer jetzt einfach mal die Menstruationswoche aus, als gäbe es die nicht. Die zieht den Schnitt sonst runter. (Mich würd aber allgemein mal interessieren, wenn die Leute von "2x die Woche" sprechen, ob das dann Durchschnitt ist, oder nur in den periodefreien Wochen, oder ob sie da unverändert Sex haben oder wie die das zählen!?)
Anfangs war es häufig, is klar.
Ich denke so nach 6 Jahren Beziehung waren wir vielleicht bei 2-3x die Woche.
Dann kamen die Kinder, da wurde es wenig. Ich sag jetzt mal 1x alle 2 Wochen, also 2x im Monat. Mittlerweile ist das jüngste 4, das ist einfach auch wieder was ganz anderes. Ich denke wir sind im Schnitt jetzt wieder auf 2-3x in der Woche, allerdings variiert das auch. Um den Einsprung drumrum könnens auch 4x sein, dafür zum Schluß hin, ohne die passenden Hormone dann halt vielleicht 2x in 10 Tagen und dann auch eher was schenlles zwischendurch. Aber ich führe kein Buch drüber.

Manchmal fänd ich mehr Sex schöner, aber ich stoße mit Kindern, Haushalt, Arbeit, Schlafmangel usw eben auch an eine Grenze.
Gestern Abend war ich z.B. zu müde. Dafür haben die Kinder vorhin alle zusammen draußen gespielt.....  

 

Es gibt auch Frauen, die haben während ihrer Tage Sex. Nach dem Motto: Ein Seemann sticht auch ins rote Meer.

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22. Juli um 21:09
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

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Mein Mann und ich sind seit 25 Jahren ein Paar. 

Wir haben sieben Kinder. 
Über all die Jahre hatten wir von einmal täglich bis wochenlang gar keinen Sex alles dabei. 

Der aktuelle Stand ist das bei uns seit kanpp drei Wochen sexmäßig nichts läuft. Grund dafür sind ein zurzeit etwas schwieriger Teenie sowie zu viel Arbeit. 
Ansonsten wenn es gut läuft kommen wir auf einmal Sex in der Woche. 
Wir geben uns beide Mühe unser Sexleben nicht einschlafen zu lassen. 

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22. Juli um 23:10

Ich war mit meinem Ex 11 Jahre zusammen, wir hatten zwei Kinder und beide einen Job. Kurz vor unserer Teennung hatten wir täglich Sex... hat aber unser Problem, das zur Trennung geführt hat, auch nicht gelöst.
Wir hatten eine längere Durststrecke, nachdem unser Kinder kamen, ich war damals auch nicht ganz so gesund. Aber im Großen und Ganzen hatten wir immer viel und guten, ja auch abwechslungsreichen Sex. Die Anziehung war immer da. Leider ist das ja nicht der einzige Aspekt einer Beziehung.

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22. Juli um 23:11
In Antwort auf schnuckweidev

Wir sind über 17 Jahre zusammen. Ich klammer jetzt einfach mal die Menstruationswoche aus, als gäbe es die nicht. Die zieht den Schnitt sonst runter. (Mich würd aber allgemein mal interessieren, wenn die Leute von "2x die Woche" sprechen, ob das dann Durchschnitt ist, oder nur in den periodefreien Wochen, oder ob sie da unverändert Sex haben oder wie die das zählen!?)
Anfangs war es häufig, is klar.
Ich denke so nach 6 Jahren Beziehung waren wir vielleicht bei 2-3x die Woche.
Dann kamen die Kinder, da wurde es wenig. Ich sag jetzt mal 1x alle 2 Wochen, also 2x im Monat. Mittlerweile ist das jüngste 4, das ist einfach auch wieder was ganz anderes. Ich denke wir sind im Schnitt jetzt wieder auf 2-3x in der Woche, allerdings variiert das auch. Um den Einsprung drumrum könnens auch 4x sein, dafür zum Schluß hin, ohne die passenden Hormone dann halt vielleicht 2x in 10 Tagen und dann auch eher was schenlles zwischendurch. Aber ich führe kein Buch drüber.

Manchmal fänd ich mehr Sex schöner, aber ich stoße mit Kindern, Haushalt, Arbeit, Schlafmangel usw eben auch an eine Grenze.
Gestern Abend war ich z.B. zu müde. Dafür haben die Kinder vorhin alle zusammen draußen gespielt.....  

 

Wenn ich Bock hab, habe ich auch während der Periode Sex. Softtampons sei dank 😁

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22. Juli um 23:53

Mein Mann und ich sind seit 9 Jahren zusammen,  durch Job & Kind kommen wir auf 3 - 4 x Sex  im Monat 

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23. Juli um 0:00

Ok, da mach auch mal mit.

Noch-Mann sechzehn Jahre Beziehung, dreizehn verheiratet,zwei Kinder.

Hatten Phasen wo ich keine grosse Lust hatte;
Nach dem Grossen, Selbstwertgefühl am Boden, dauerte etwas...
Die Kleine hatte Krebs...

Dazwischen eigentlich immer recht grosse Lust aufeinander und beidseitig befriedigend.

Mit dem Lauf der Jahre leider von seiner Seite aus,immer weniger gewollt und auch von ihm aus nicht kommuniziert weshalb dies so ist. Versuche meiner Seits nicht wirklich ernstgenommen oder abschätzig behandelt..
Jedenfalls, zum Schluß gab es nur noch Sex damit ich nicht gehe. 

Aber das waren nicht die einzigen Gründe zur Trennung. 

Mit meinen neuen Partner, so zwei, drei mal die Woche oder eigentlich immer wenn wir uns sehen. 
 

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23. Juli um 0:17
In Antwort auf gwenhy

Wir sind 24 Jahre zusammen und die Häufigkeit von Liebesspielen hängt von vielen Faktoren ab und war nie gleichbleibend. Die Gesundheit, Trauerphasen, negativer Stress und vieles mehr haben doch immer Einfluss. Uns war immer wichtig "einander zugewandt" zu sein und täglich Zärtlichkeiten auszutauschen. Aber der sexuelle Intervall ging von 0 mal die Woche bis täglich. Wir hatten aber nie richtig lange sexlose Phasen. 

Das ist wunderbar, und ihr seid sicher ein Vorbild für alle. Aber ihr seid sicher auch eher außergewöhnlich.

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23. Juli um 0:22

Mit meiner Ex war ich 10 Jahre mehr oder weniger zusammen. Anfangs immer Sex, wenn wir uns sahen - so etwa 3x die Woche. Nach dem Zusammenziehen und als die Kinder kamen (2-3 Jahre später) immer weniger, erst so 2x im Monat, dann gegen Ende so alle 6 Wochen einmal. Ich habe da nichts mehr forciert - eher war sie die "treibende Kraft", wenn es mal dazu kam.

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23. Juli um 6:16
In Antwort auf mouchoir

Das ist wunderbar, und ihr seid sicher ein Vorbild für alle. Aber ihr seid sicher auch eher außergewöhnlich.

Aussergewöhnlich? Du meinst wegen Tantra? Wir passen gut zu einander....hatten aber auch unsere schweren Zeiten mit Fehlgeburten und unsere Kleine starb an Krebs. Wir wollten einfach das es klappt und haben immer viel dafür getan. Am Anfang hätten wir auch viel Streit...die Grundsatzangelegenheiten. Aber wenn beide wollen und daran arbeiten, dann klappt Beziehung auch. 

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23. Juli um 7:59
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

18 Jahre Ehe, 2 Kinder. 

Auf 1 bis 2 mal Sex pro Monat kommen wir. 
Unsere längste sexlose Phase hat fast drei Jahre gedauert. 

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23. Juli um 9:38


Auch ich will mein Beitrag zu den Zahlen leisten :

Am Anfang vor 16 Jahren täglich, inzwischen alle Quartal 1 Mal. 

Respekt an Euch alle , für eure Offenheit . Ich habe das erste Mal das Gefühl, dass die Antworten und Zahlen auch der Realität entsprechen. Auf meine Auswertung dürft Ihr gespannt sein. Je mehr ( noch ) mitmachen, umso realistischer werden die Zahlen 

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23. Juli um 13:44

Definitiv viel weniger als zu Beginn der Beziehung vor 11 Jahren.
Die Prioritäten verschieben sich im Laufe der Zeit und spätestens mit kleinen Kindern im Haus steht Sex jetzt nicht unbedingt ganz weit oben auf der Liste. 

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23. Juli um 14:45
In Antwort auf anusha_20653693

18 Jahre Ehe, 2 Kinder. 

Auf 1 bis 2 mal Sex pro Monat kommen wir. 
Unsere längste sexlose Phase hat fast drei Jahre gedauert. 

Da hätte mein Mann schon längst die Scheidung eingereicht.  3 Jahre keinen Sex.  

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23. Juli um 14:55
In Antwort auf zimtschnecke

Da hätte mein Mann schon längst die Scheidung eingereicht.  3 Jahre keinen Sex.  

Vielleicht hatte es ja einen Grund.
Umso beeindruckender das sie das wieder in den Griff bekommen haben.

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23. Juli um 15:40
In Antwort auf gwenhy

Aussergewöhnlich? Du meinst wegen Tantra? Wir passen gut zu einander....hatten aber auch unsere schweren Zeiten mit Fehlgeburten und unsere Kleine starb an Krebs. Wir wollten einfach das es klappt und haben immer viel dafür getan. Am Anfang hätten wir auch viel Streit...die Grundsatzangelegenheiten. Aber wenn beide wollen und daran arbeiten, dann klappt Beziehung auch. 

Ja, außergewöhnlich genau aus diesen Gründen. Ihr "arbeitet" viel an eurer Beziehung und seid positiv trotz all der Widrigkeiten. Das liest man aus deine Posts immer deutlich heraus. Nicht allen Paaren gelingt das Immer-Wieder-Zusammenfinden.

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23. Juli um 15:43
In Antwort auf zimtschnecke

Da hätte mein Mann schon längst die Scheidung eingereicht.  3 Jahre keinen Sex.  

Und du nicht? Ist Sex denn eine Sache, die vom Mann initiiert werden muss oder seiner Libido angepasst sein sollte?

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23. Juli um 15:55

Keinen Sex mehr. Er hat keine Bedürfnisse mehr. 

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23. Juli um 15:55
In Antwort auf zimtschnecke

Da hätte mein Mann schon längst die Scheidung eingereicht.  3 Jahre keinen Sex.  

Grund für die sexlose Zeit war ein Schlaganfall meinerseits. 
Es hat doch einige Zeit gebraucht bis ich mich wieder halbwegs erholt hatte. 

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23. Juli um 15:56

Ich bin mit meiner Frau jetzt 22 Jahre zusammen. Am Anfang kaum aus dem Bett gekommen. Da hatten wir bestimmt 4 bis 5 mal oder öfters in der Woche Sex.
Hat sich doch etwas beruhigt. Sind jetzt 58 und 52 Jahe alt und haben "nur" noch so ein bis zwei mal Sex in der Woche. Das reicht uns beiden. 

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23. Juli um 16:05
In Antwort auf anusha_20653693

Grund für die sexlose Zeit war ein Schlaganfall meinerseits. 
Es hat doch einige Zeit gebraucht bis ich mich wieder halbwegs erholt hatte. 

Toll das ihr diese Zeit gemeistert habt. Schafft nicht jeder.

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23. Juli um 16:21
In Antwort auf cosmoliner2

Toll das ihr diese Zeit gemeistert habt. Schafft nicht jeder.

Danke. 
Es war auch keine einfache Zeit. Vor allem für meinen Mann da er sich um Kinder und Haushalt kümmern durfte und nebenbei noch arbeiten musste. 

Aber zum Glück liegt das alles hinter uns. 

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23. Juli um 16:23
In Antwort auf anusha_20653693

Danke. 
Es war auch keine einfache Zeit. Vor allem für meinen Mann da er sich um Kinder und Haushalt kümmern durfte und nebenbei noch arbeiten musste. 

Aber zum Glück liegt das alles hinter uns. 

Das glaube ich gern. Da muss eine Beziehung schon stark für sein. Kenne das auch. Nicht so extrem wie du, Aber kann mich ein wenig reinfühlen

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23. Juli um 17:39
In Antwort auf mouchoir

Ja, außergewöhnlich genau aus diesen Gründen. Ihr "arbeitet" viel an eurer Beziehung und seid positiv trotz all der Widrigkeiten. Das liest man aus deine Posts immer deutlich heraus. Nicht allen Paaren gelingt das Immer-Wieder-Zusammenfinden.

Danke dir! Aber ja, postiiv sein ist wichtig.....

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23. Juli um 18:43
In Antwort auf mouchoir

Und du nicht? Ist Sex denn eine Sache, die vom Mann initiiert werden muss oder seiner Libido angepasst sein sollte?

Ich finde Sex muss nicht vom Mann initiiert werden. Ich hab das glaube ich noch nie gemacht. 

Und eigentlich bleibt nicht anderes als das derjenige der mehr will sich dem der weniger möchte unterordnet und was darüber hinaus geht in Handarbeit kompensiert.

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23. Juli um 19:16
In Antwort auf cosmoliner2

Vielleicht hatte es ja einen Grund.
Umso beeindruckender das sie das wieder in den Griff bekommen haben.

Für mich wäre fehlender Sex aber auch ein Trennungsgrund.  

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23. Juli um 19:17
In Antwort auf anusha_20653693

Grund für die sexlose Zeit war ein Schlaganfall meinerseits. 
Es hat doch einige Zeit gebraucht bis ich mich wieder halbwegs erholt hatte. 

Erkrankungen sind was anderes.  

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24. Juli um 8:25
In Antwort auf zimtschnecke

Erkrankungen sind was anderes.  


Ich habe kürzlich gelesen, das Partner, die wenig Sex haben und mehr Sex haben wollen, sich bewußt für Sex verabreden sollen. Ob das hilft ? Fühlt sich für mich irgendwie komisch an ....

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24. Juli um 8:41
In Antwort auf keyvan_20648822


Ich habe kürzlich gelesen, das Partner, die wenig Sex haben und mehr Sex haben wollen, sich bewußt für Sex verabreden sollen. Ob das hilft ? Fühlt sich für mich irgendwie komisch an ....

Ich kann mir das für schwer vorstellen.
Vielleicht wenn man es ein-, zweimal macht. 
Aber über einen längeren Zeitraum? Wenn immer einer oder sogar beide in dem Moment so gar keine Lust haben. Dann gehts doch eher auf die nerven, als dass es hilft. Nicht immer kommt der Appetit mit dem Essen.

Meine Frau sagt mal, wenn man erst dabei ist, ist es ja schön. Aber die könne sich so schwer dazu aufraffen.
Da mag das mal funktionieren. Allerdings hat sie das ja auch vorher gewusst dass es wenn man es dann macht gut sein kann. 
Das ändert dann an der Grundhaltung dann auch nix.
Und man verfällt danach wieder ins alte müsster.
Wenn einem Sex nicht so wichtig ist, wird man nach So einem Experiment sich ja nicht komplett ändern und Sex auf einmal super wichtig finden.
Und wenn man es länger machen würde ist es irgendwann nerviger Zwang den man schnell hinter sich bringen will.

Aber sowas hört man immer wieder mal als Tipp. Scheint dann ja für einige doch zu funktionieren wenn es sich so lange hält
 

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24. Juli um 17:33
In Antwort auf keyvan_20648822


Ich habe kürzlich gelesen, das Partner, die wenig Sex haben und mehr Sex haben wollen, sich bewußt für Sex verabreden sollen. Ob das hilft ? Fühlt sich für mich irgendwie komisch an ....

Verabredete Paarzeit ist ein gutes Mittel und wenn beide WOLLEN, dann ist doch die Vorfreude und Lust da. Man hat doch im Alltag eh feste Zeitfenster...so viel anders ist ein Termin da auch nicht. 

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24. Juli um 17:37
In Antwort auf gwenhy

Verabredete Paarzeit ist ein gutes Mittel und wenn beide WOLLEN, dann ist doch die Vorfreude und Lust da. Man hat doch im Alltag eh feste Zeitfenster...so viel anders ist ein Termin da auch nicht. 

Aber hast du immer um die selbe Zeit Lust?

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24. Juli um 17:41
In Antwort auf gwenhy

Verabredete Paarzeit ist ein gutes Mittel und wenn beide WOLLEN, dann ist doch die Vorfreude und Lust da. Man hat doch im Alltag eh feste Zeitfenster...so viel anders ist ein Termin da auch nicht. 



ja ich denke auch , wenn die partner SEX wollen, dann finden sich auch Wege und Zeiten. 

Mein Motto ist, den Partner zu fragen : Hast du LUST, Lust zu bekommen... wennman dann weiß, wo und wie man hinlangen muss, dann kommt die Lust .... 

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24. Juli um 17:44

Lust ist doch, zumindest bei mir, keine Sekundenangelegenheit. Ich habe Sex natürlich nur in meiner Freizeit....also lebe ich da meine Lust aus und Freizeit hat bei Vollberufstätigen nunmal feste Zeiten. 

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24. Juli um 17:47
In Antwort auf gwenhy

Lust ist doch, zumindest bei mir, keine Sekundenangelegenheit. Ich habe Sex natürlich nur in meiner Freizeit....also lebe ich da meine Lust aus und Freizeit hat bei Vollberufstätigen nunmal feste Zeiten. 



Zeitvorgaben hatte ich eigentlich nicht genannt..... 

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24. Juli um 17:50
In Antwort auf keyvan_20648822



Zeitvorgaben hatte ich eigentlich nicht genannt..... 

Aber Cosmo, zumindest verstand ich seine Frage an mich so. 

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24. Juli um 19:29
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

Nach nun 16 Jahren Ehe mit allen Hochs und Tiefs hat sich unser Sexleben auf 2 bis 3 mal pro Woche eingependelt. 

Monate lang kein Sex oder nur ein mal im Jahr wäre mir definitiv zu wenig. 

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25. Juli um 7:26
In Antwort auf keyvan_20648822


Ich habe kürzlich gelesen, das Partner, die wenig Sex haben und mehr Sex haben wollen, sich bewußt für Sex verabreden sollen. Ob das hilft ? Fühlt sich für mich irgendwie komisch an ....

Mein Ex und ich haben das nach der Babyzeit unserer Zwillinge genacht und es haut uns geholfen. Machen wir uns mal nix vor, es gibt eben Lebenslagen, in denen man wenig Zeit und Lust hat auf spontane Liebesspielchen, weil einfach der Alltag zu stressig ist und abends eher die Couch ruft anstatt das Laken. Da kann gezielt verabredete Paarzeit (oder Date Nights) schon helfen.

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25. Juli um 8:19
In Antwort auf keyvan_20648822


Angeregt durch einen Beitrag einer Nutzerin in einem der Foren stelle ich die ernsthafte Frage nach der Häufigkeit von Sex in einer lang andauernden Beziehung.

Unter lang andauernd verstehe ich einen Zeitraum über 5 Jahre. 

Warum frage ich ?

 Nach einer wissenschaftlichen Studie haben Paare im Durchschnitt in Deutschland  ein Mal in der Woche Sex. Ich zweifle das an, wenn ich so die Kommentare und Gespräche in meinem Freundeskreis führe. Da höre ich des Öfteren, " alle 3 Monate " bis " 1 Mal im Jahr".

Gerade bei Berufstätigen ist der Alltag gnadenlos.  Sind Kinder noch im Haus, gilt das Gleiche.

Da wohl kaum so viel gelogen wird wie bei diesem Thema bitte ich darum, nur ehrliche und aufrichtige Antworten zu geben und keinen Hokuspokus zu erzählen.

Danke !

Meiner An sicht nach gibt es Paare die häufig Sex haben, auch nach längerer Zeit und Paare die weniger Sex haben. Manche schon von Anfang an. 
Ich kenne das eher anders als du. Was man so aus dem Freundeskreis hört treiben die es fast ständig.  Natürlich muss das nicht immer auch alles stimmen, aber ob es dann stimmt wenn jemand sagt das es nur einmal im Jahr stattfindet? Ich glaube das gibts in der Natur nur von Blauwalen oder so ...

geschwindelt und gelogen wird immer. Gerade bei solchen Themen. Im Freundeskreis weil man " gut da stehen " möchte oder weil man Mitleid erwartet.  Und in Foren .... wird da überhaupt sowas wie die Wahrheit erzählt?  Ich glaube das hier jeder irgendwie aud seine Weise ein bisschen schwindelt. Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Irgendwo dazwischen liegt dann halt die Wahrheit. 

Was mich betrifft so hatte ich bisher noch keine Beziehung die 5 Jahre oder länger gedauert hat. Aber ich weiß von mir das  es auf jeden Fall 1 bis 3 Mal in der Woche Sex geben würde. Eine längere Beziehung ohne oder halt mit alle paar Monate mal oder gar einmal im Jahr würde nicht gehen. 

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25. Juli um 8:21

Fast 25 Jahre verheiratet und nun bestimmt seit mehr als ein Jahrzehnt kein Sex mehr mit meinem Mann. Halt eher eine Wohngemeinschaft. 

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25. Juli um 8:49
In Antwort auf desteufelsengel2

Fast 25 Jahre verheiratet und nun bestimmt seit mehr als ein Jahrzehnt kein Sex mehr mit meinem Mann. Halt eher eine Wohngemeinschaft. 

Aber Sex hast du doch noch?  Weil dann wäre es ja wieder was anderes finde ich. 

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25. Juli um 11:30
In Antwort auf sarah.ma.

Meiner An sicht nach gibt es Paare die häufig Sex haben, auch nach längerer Zeit und Paare die weniger Sex haben. Manche schon von Anfang an. 
Ich kenne das eher anders als du. Was man so aus dem Freundeskreis hört treiben die es fast ständig.  Natürlich muss das nicht immer auch alles stimmen, aber ob es dann stimmt wenn jemand sagt das es nur einmal im Jahr stattfindet? Ich glaube das gibts in der Natur nur von Blauwalen oder so ...

geschwindelt und gelogen wird immer. Gerade bei solchen Themen. Im Freundeskreis weil man " gut da stehen " möchte oder weil man Mitleid erwartet.  Und in Foren .... wird da überhaupt sowas wie die Wahrheit erzählt?  Ich glaube das hier jeder irgendwie aud seine Weise ein bisschen schwindelt. Mal in die eine, mal in die andere Richtung. Irgendwo dazwischen liegt dann halt die Wahrheit. 

Was mich betrifft so hatte ich bisher noch keine Beziehung die 5 Jahre oder länger gedauert hat. Aber ich weiß von mir das  es auf jeden Fall 1 bis 3 Mal in der Woche Sex geben würde. Eine längere Beziehung ohne oder halt mit alle paar Monate mal oder gar einmal im Jahr würde nicht gehen. 

Das ist ja auch immer eine Frage der eigenen Erfahrung und dessen was man sich vorstellen kann.
Einmal oder mehrfach dich Woche Sex zu haben kenne ich nicht und ist für mich auch schwer vorstellbar, zumindest über einen längeren Zeitraum. 
Aber dennoch würde ich das erstmal nicht anzweifeln wenn das einer schreibt. Unmöglich ist es ja nicht.
Aber da kommt vielleicht unbewusst wieder die vermeintliche Norm ins Spiel. Man neigt dazu ed anzuzweifeln wenn jemand sagt Er hat jeden Tag Sex,wie auch wenn jemand sagt Er hat selten Sex (zumindest wenn man dazu sagt das es trotzdem eine gute Beziehung ist)

Wir im Freundeskreis reden nicht ernsthaft über Sex, aber wenn mal oberflächlich und etwas spaßig darüber geredet wird, kann ich ruhig die Wahrheit sagen, Da es eh keiner glaubt.
Da ist man immer von seiner eigenen Realität und der angenommenen Norm beeinflusst.

Aber ich glaube es gibt alles mögliche und wo wenn nicht in einem anonymen Forum kann man gefahrlos wirklich Die Wahrheit sagen.

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25. Juli um 12:29
In Antwort auf sarah.ma.

Aber Sex hast du doch noch?  Weil dann wäre es ja wieder was anderes finde ich. 

Ja Sex habe ich mit jemanden Anderen. Aber dafür hab ich 10 Jahre gebraucht es auch zu tun. Und er weiß es nicht

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27. Juli um 8:35

Wenn ich meine erste Ehe betrachte, so hatten wir von Anfang an nur alle 4 Wochen mal Sex: Wir waren beide absolut karriereorientiert. (Auch vor der Ehe hatten wir nur selten Sex, weil wir eine Fernbeziehung führten).

Schließlich schlief die Sache komplett ein, so ungefähr 5 Jahre lang.
Irgendwann begegnete ich einer anderen Frau, die ich sehr sympathisch fand und die mir zu meiner Verwunderung Avancen machte. Verwunderung, denn was erwartet ein Mann mit damals Mitte 40 noch? Doch sicher nicht, dass sich eine "fremde" Frau für einen interessiert. Damit hätte ich nie gerechnet und habe es auch nicht aktiv gesucht. - Zu meiner weiteren Verwunderung stellte ich fest, dass da noch sowas wie "Restlibido" in mir schlummerte.

Was dann folgte, ist wohl klar: Da man mich lesen kann wie ein Buch, wusste meine Exfrau bereits nach 14 Tagen Bescheid. Das war der Anfang vom Ende der Ehe. Selbst nachdem ich die Liaison beendet hatte, war nichts mehr zu kitten. Wir suchten noch eine Eheberatung auf: Typischerweise war ich zu feige, auszudrücken, dass vielleicht auch ein ganz klein wenig die fehlende Sexualität eine Rolle gespielt haben könnte. Dieses Thema wurde in zig Sitzungen kein einziges Mal angesprochen, auch von meiner Ex-Frau nicht. Schon erstaunlich für die Beratungsqualität. Seitdem weiß ich, dass viele Männer und Frauen solche "Problemzonen" schamhaft verschweigen. Noch neulich las ich, dass angeblich nur in den seltesten Fällen fehlender Sex für das Ende von Beziehungen verantwortlich sei. Das mag zwar stimmen, aber fehlender oder mangelnder Sex sollte von Beratern als Indikator für die Lebendigkeit einer Beziehung in Betracht gezogen werden.

Noch interessanter ist, dass sich ausgerechnet in der allerletzten Trennungsphase bei meiner Exfrau eine radikale Änderung vollzog, die ich niemals für möglich gehalten hätte: Es war so eine Art "da ist im Kopf ein Schalter umgelegt". Die Ehe war definitiv gescheitert, aber jetzt klagte sie über "Sexmangel" und auch darüber, dass ihre Libido praktisch durchdrehe. Dass sie absolut nicht begreifen könne, was da all die Jahre gewesen bzw. nicht gewesen sei etc.pp. Dass sie befürchte, nie mehr einem so einfühlsamen Liebhaber wie mir zu begegnen etc.pp. - Das half allerdings nichts mehr.

Heute in zweiter Ehe scheint sich das Spiel von damals irgendwie zu wiederholen, was möglicherweise auch an mir und nicht nur an ihr liegt. Analytisch verstehe ich es freilich nicht.

 

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27. Juli um 9:26
In Antwort auf zauderer22

Wenn ich meine erste Ehe betrachte, so hatten wir von Anfang an nur alle 4 Wochen mal Sex: Wir waren beide absolut karriereorientiert. (Auch vor der Ehe hatten wir nur selten Sex, weil wir eine Fernbeziehung führten).

Schließlich schlief die Sache komplett ein, so ungefähr 5 Jahre lang.
Irgendwann begegnete ich einer anderen Frau, die ich sehr sympathisch fand und die mir zu meiner Verwunderung Avancen machte. Verwunderung, denn was erwartet ein Mann mit damals Mitte 40 noch? Doch sicher nicht, dass sich eine "fremde" Frau für einen interessiert. Damit hätte ich nie gerechnet und habe es auch nicht aktiv gesucht. - Zu meiner weiteren Verwunderung stellte ich fest, dass da noch sowas wie "Restlibido" in mir schlummerte.

Was dann folgte, ist wohl klar: Da man mich lesen kann wie ein Buch, wusste meine Exfrau bereits nach 14 Tagen Bescheid. Das war der Anfang vom Ende der Ehe. Selbst nachdem ich die Liaison beendet hatte, war nichts mehr zu kitten. Wir suchten noch eine Eheberatung auf: Typischerweise war ich zu feige, auszudrücken, dass vielleicht auch ein ganz klein wenig die fehlende Sexualität eine Rolle gespielt haben könnte. Dieses Thema wurde in zig Sitzungen kein einziges Mal angesprochen, auch von meiner Ex-Frau nicht. Schon erstaunlich für die Beratungsqualität. Seitdem weiß ich, dass viele Männer und Frauen solche "Problemzonen" schamhaft verschweigen. Noch neulich las ich, dass angeblich nur in den seltesten Fällen fehlender Sex für das Ende von Beziehungen verantwortlich sei. Das mag zwar stimmen, aber fehlender oder mangelnder Sex sollte von Beratern als Indikator für die Lebendigkeit einer Beziehung in Betracht gezogen werden.

Noch interessanter ist, dass sich ausgerechnet in der allerletzten Trennungsphase bei meiner Exfrau eine radikale Änderung vollzog, die ich niemals für möglich gehalten hätte: Es war so eine Art "da ist im Kopf ein Schalter umgelegt". Die Ehe war definitiv gescheitert, aber jetzt klagte sie über "Sexmangel" und auch darüber, dass ihre Libido praktisch durchdrehe. Dass sie absolut nicht begreifen könne, was da all die Jahre gewesen bzw. nicht gewesen sei etc.pp. Dass sie befürchte, nie mehr einem so einfühlsamen Liebhaber wie mir zu begegnen etc.pp. - Das half allerdings nichts mehr.

Heute in zweiter Ehe scheint sich das Spiel von damals irgendwie zu wiederholen, was möglicherweise auch an mir und nicht nur an ihr liegt. Analytisch verstehe ich es freilich nicht.

 

Warum hast du die Liaison denn beendet?
Und was ist das denn für ein Paartherapeut, dass er das Thema nicht von sich aus angeschnitten hat? Ist doch bekannt, dass es da sehr häufig Probleme gibt, sich die Menschen (Frauen wie Männer) oft scheuen, darüber zu reden. Und gerade Paartherapeuten müssen das doch wissen. 

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27. Juli um 9:33
In Antwort auf zahrakhan

Warum hast du die Liaison denn beendet?
Und was ist das denn für ein Paartherapeut, dass er das Thema nicht von sich aus angeschnitten hat? Ist doch bekannt, dass es da sehr häufig Probleme gibt, sich die Menschen (Frauen wie Männer) oft scheuen, darüber zu reden. Und gerade Paartherapeuten müssen das doch wissen. 

Das wundert mich auch. Ansich ist das laut Klischee doch das Lieblingsthema aller Psychoonkels.
Meine Frau war mal bei einem Schmerztherapeuten, Und sogar der fing mit dem Sexthema an.

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