Forum / Sex & Verhütung

Wie über Erektionsschwierigkeiten reden?

Letzte Nachricht: 17. Oktober 2008 um 22:53
M
midge_12139979
22.04.05 um 9:21

Mein Mann hat Erektionsschwierigkeiten (ich nenne es beim Namen, auch wenn
er es mir wohl wieder übel nehmen würde, das so zu formulieren). Penetration
haben wir überwiegend durch Oralsex/Handstreicheleinheiten ersetzt. Es gibt
seit Monaten nur eine einzige Stellung (dogy style) bei der er eine Erektion ohne große Probleme aufrecht erhalten kann. Ich animiere ihn seit längerem nicht mehr in mich einzudringen. Wenn er will (und meint es geht), dann ist das seine Entscheidung. Ich versuche ihn zu nichts zu drängen. Ich finde, dass der es mir auch so richtig gut macht und unserer Sex auch dann, wenn wir nicht miteinander schlafen prima ist.

Heute morgen habe ich ihn daraufhin angesprochen, dass hinter
Erektionsschwierigkeiten auch eine Erkrankung (also eine organische Ursache)
stecken kann. Und jetzt ist die Stimmung bei uns eine Katastrophe.

Warum ich das sagen würde. Was ich von ihm wolle. Ich würde ihn unter Druck setzen. Ich würde meinen mit ihm (und seinem Penis) stimmt was nicht. So eine Bemerkung zu machen wäre ja echt ein Ding. Er wäre nicht krank. Was ich ihm da reindrücken wolle. Ich würde immer meinen, er müsste stehen. Da fehlt es doch nur an der Übung und der berufliche Stress würde ihn schaffen. Sonst ist alles o.k. Wie ich darauf käm, dass er nicht hart genug. Welche Vergleiche ich da ziehen würde zu anderen Männern (ich habe seit fast 17 Jahren außschließlich mit diesem (m)einen Mann Sex!) ... usw. ... usw ...
Emotionale Reaktionen und verletzende Bemerkungen auf beiden Seiten.

Und jetzt? Wie gehe ich denn jetzt damit um? Warum ist es so schwierig darüber zu reden?
Ich weiß nicht, ob es vielleicht total falsch war, ihn darauf anzusprechen.
Auf jeden Fall stehe ich jetzt als als Buh-Mann ... äh ... Buh-Frau ... da .

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J
jin-ho_12713626
22.04.05 um 9:59

Heikles Thema..
Hallo Fragerin

also was er sagt in Bezug auf Stress kann ich schon nachvollziehen da ich es auch schon hatte das sich unter stress zwar eine Errektion aufbaute aber sobald ich eindringen wollte .. hängen im schacht.
Besondere Probleme habe ich bei der benutzung von Kondomen geht fast immer gar nicht..( Schade eigentlich). Aber es kann natürlich auch eine organische Störung bei ihm vorliegen wie du es schon erwähnt hast... ABER was natürlich auch sein kann ist.. nach siebzehnjahren brauch er vielleicht andere Reize ( ist halt auch eine Kopfsache also Phantasien u.hat nichts mit Liebe oder zuneigung zu tun ?) Ich denke es war schon richtig ihn darauf anzusprechen du solltest dich aber jetzt vielleicht wieder pasiver verhalten und jetzt mal abwarten bis er kommt ? braucht vielleicht einwenig Bedenkzeit...

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T
tisha_11941027
22.04.05 um 10:26

Du kannst
den wind aus den segeln nehmen mit dem zusatz, du würdest denken, du seist nicht mehr attraktiv genug für ihn. und machst dir deshelb sorgen usw.
männer sind leider sehr empfindlich, was ihr bestes stück angeht.
es ist trotzdem gut, dass du es angesprochen hast!

ich hatte ähnliche probleme mit einem ex. wir konnten darüber zwar relativ offen reden...aber er ist trotzdem nicht zum urologen gegangen, um der sache auf den grund zu gehen.
ich weiss nicht, warum männer sich da so anstellen!

lass ihm noch etwas zeit, darüber nachzudenken, stärke sein selbstbewustsein...zeig ihm, wie toll du ihn findest...spiel halt spielchen...sonst wirds noch schlimmer werden....

mehr kann ich dir auch nicht raten. blöde situation....

wie lange hat er denn das problem schon? erst seit ein paar monaten oder gings von anfang an leidlich?

LG
n8








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A
an0N_1295787799z
22.04.05 um 12:35

Gedanken
Hallo

Das größere Problem im Augenblick ist nicht mal seine Erektionsstörung, sondern sein "Problem von sich weisen" und dass damit einhergehende nicht darüber reden wollen.

Denn ohne das, wird es auch keine Veränderung geben. Seine Reaktion jetzt lässt darauf schließen, dass er sehr wohl weiß, von was Du sprichst, er aber unter einem gehörigem inneren Druck steht. Daher seine aggressive Reaktion, die Du ihm in dem Fall unbedingt verzeihen musst. Denn es scheint, es hat sich bei ihm dadurch schon zu einem richtigem psychischen Problem entwickelt. Aber wie ich schon sagte, ohne Reden und Offenheit, wird es keine Hilfe für ihn geben.

Ich bin in Deinem Text an einigen Stellen hängen geblieben. Im Streit sprach er davon, dass Du ihn unter Druck setzen würdest. Und damit hat er das Problem schon erkannt, nur das er sich wahrscheinlich selbst unter diesen Druck setzt.
Dann der Umstand, dass er seine Erektion wohl halten könnte, bei der Stellung, wo Du ihm den Rücken zeigst. Oder sprich es mal anders aus, wo er sich ein Stück unbeobachteter fühlt, als beim normalen Verkehr.
Mir ist ein ähnlicher Fall bekannt. Wenn der Mann zwischendurch mal das Problem hatte seine Erektion zu halten, (wegen Stress oder anderen Dingen) drehte er die Frau einfach auf den Bauch und schon "konnte" er wieder.
So ähnlich ist es ja anscheinend bei Deinem Mann. Und das schließt nämlich fast ein organisches Problem aus!

Ich vermute mal, ihr sprecht nicht viel über Sex? So wirst Du auch nicht wissen, ob er die gleichen Probleme bei einer Selbstbefriedigung im "stillen Kämmerlein" hat. Wenn dem nämlich auch nicht so ist, gibt es kein organisches Problem!

Was ihn nun unter Druck setzt, dass wird nur er wissen. Auch Lebensweisen können an der "Standfestigkeit" nagen. Alkohol, Rauchen ist nur ein Beispiel von vielen. Logischerweise auch Stress auf Arbeit/Familie oder andere Probleme und/oder Gedanken.

Möglich ist auch, das er annimmt mit anderen Männern nicht mithalten zu können. Körperlich, geistig, die Palette ist breit, aber sein Selbstbewusstsein schmal.

Es könnte auch ein böser Strudel sein, in den er geraten ist. Manchmal genügt nur ein einziger Auslöser. Vielleicht "konnte" er früher die ganze Nacht und irgendwann mal hatte er dieses Problem Stressbedingt zum ersten Mal. Er wird entsetzt gewesen sein, weil er nie gedacht hätte, dass gerade ER mal "versagen" könnte. Und genauso wird er sich in dem Moment gefühlt haben.
Beim nächsten Mal, wächst schon im Vorfeld die Panik, dass sich eventuell diese eine Situation wiederholen könnte. Damit beginnt dann ein böser Kreislauf.
Innerer Druck baut sich auf und er versucht eher krampfhaft die Erektion zu halten, was natürlich wieder schief geht. In der Situation fürchtet er Deinen Blick. Denn im Spiegelbild Deiner Augen sieht er einen Versager! Selbst wenn Du das nicht so siehst, er wird es, er ist ein Mann.
Dieser Umstand führt dann ganz schnell dahin, wo er jetzt gerade ist.

Das alles sind sicher nur Mutmaßungen und vor allem ganz wenig Hilfe für Dich, was mir sehr Leid tut. L

Es ist immer wichtig über Sexualität in jeder Form zu sprechen. Den die Sexualität ist ein wichtiger (nicht alleiniger) Eckpfeiler einer gesunden Beziehung. Leider kann man niemanden zum sprechen überreden und somit bleiben gewachsene Probleme unlösbar.

Du bist nicht die Buh Frau, weil Du ihn angesprochen hast. Es war höchste Zeit dazu, wenn nicht sogar zu spät. Aber verzeihe ihm jetzt unbedingt seine Reaktionen. Es steckt wie ein entdecktes verwundetes Tier in der Ecke.

Ich rate Dir auch nur, jetzt nicht weiter darauf einzugehen.
Gern würde man hier Lösungsmöglichkeiten geben, aber wir sind alle keine Fachleute, die in so einem Fall wohl nötig sind.

Ich denke es kann nicht Schaden, wenn Du Dich, vorerst mal allein, an eine Sexualtherapeutin wendest. Vielleicht kennt sie, als Profi in dieser Ecke, andere Möglichkeiten, die dann aus dieser Krise führen. Denn leider ist das eine und eine nicht zu Unterschätzende sogar.

Ich wünsche Dir/euch Glück und Kraft dort heraus.

Liebe Grüße
Estonia


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M
midge_12139979
22.04.05 um 12:51
In Antwort auf jin-ho_12713626

Heikles Thema..
Hallo Fragerin

also was er sagt in Bezug auf Stress kann ich schon nachvollziehen da ich es auch schon hatte das sich unter stress zwar eine Errektion aufbaute aber sobald ich eindringen wollte .. hängen im schacht.
Besondere Probleme habe ich bei der benutzung von Kondomen geht fast immer gar nicht..( Schade eigentlich). Aber es kann natürlich auch eine organische Störung bei ihm vorliegen wie du es schon erwähnt hast... ABER was natürlich auch sein kann ist.. nach siebzehnjahren brauch er vielleicht andere Reize ( ist halt auch eine Kopfsache also Phantasien u.hat nichts mit Liebe oder zuneigung zu tun ?) Ich denke es war schon richtig ihn darauf anzusprechen du solltest dich aber jetzt vielleicht wieder pasiver verhalten und jetzt mal abwarten bis er kommt ? braucht vielleicht einwenig Bedenkzeit...

... ein bisschen frischer Wind ...
Hallo deinheld1,

ein Kondom würde es bei ihm auch (noch) schwieriger machen. Aber wir benutzen so gut wie keine Kondome.

Mir macht Sex Spass und ich gebe mir auch echt Mühe ein bisschen frischen Wind mit reinzubringen. Er hat freie Auswahl ob ich mich zwischen den Beinen rasieren soll. Er hat freie Auswahl welche Wäsche ich anziehen soll. Ich lass gerne das Höschen unter dem schwarzen Mini weg und lass ihn unter den Rock gucken. Neulich habe ich mit ihm einen Sexshop-Katalog durchgeblättert, um herauszufinden, was ihn anspricht. Ich schaue gerne Pornos mit ihm, wenn er Lust darauf hat. Ich frage ihn ob es ihm besser so oder so gefällt. Ob er gerne was Neues ausprobieren will. Welche Stellung er lieber hat. Wie er es am liebsten mag, wenn ich ihn anfasse ...

Heute morgen sagte er auch, ich solle nicht so viel fragen, er wüßte es selber nicht, ich soll einfach machen ...

>du solltest dich aber jetzt vielleicht wieder pasiver verhalten ...<
Da ist wohl was d'ran. Sobald ich keine Lust auf Sex habe, kriegt er viel leichter (oder sollte ich besser stressfreier sagen?) eine Erektion. Aber das ist ja auch keine Lösung. Außerdem hat er es eigentlich ganz gerne, wenn ich die Initiative ergreife ... und gleichzeitig setzt ihn das scheinbar unter Druck.

Dass er eh nicht zum Arzt gehen würde, das wußte ich eigentlich.
Und was da gedacht war als: "Ich mache mir Sorgen, dass Du auch wirklich gesund bist." ist angekommen als "Mit Dir und Deinem Penis stimmt was nicht."
Vielleicht wäre es doch besser gewesen ich hätte mir und ihm das Thema erspart .

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M
midge_12139979
22.04.05 um 13:14
In Antwort auf tisha_11941027

Du kannst
den wind aus den segeln nehmen mit dem zusatz, du würdest denken, du seist nicht mehr attraktiv genug für ihn. und machst dir deshelb sorgen usw.
männer sind leider sehr empfindlich, was ihr bestes stück angeht.
es ist trotzdem gut, dass du es angesprochen hast!

ich hatte ähnliche probleme mit einem ex. wir konnten darüber zwar relativ offen reden...aber er ist trotzdem nicht zum urologen gegangen, um der sache auf den grund zu gehen.
ich weiss nicht, warum männer sich da so anstellen!

lass ihm noch etwas zeit, darüber nachzudenken, stärke sein selbstbewustsein...zeig ihm, wie toll du ihn findest...spiel halt spielchen...sonst wirds noch schlimmer werden....

mehr kann ich dir auch nicht raten. blöde situation....

wie lange hat er denn das problem schon? erst seit ein paar monaten oder gings von anfang an leidlich?

LG
n8








Re: Du kannst
>du würdest denken, du seist nicht mehr attraktiv genug für ihn.<
Hmmm ... oder der Druck würde noch größer werden, weil er denkte, dass er mir durch "Funktionieren" das Gegenteil beweisen muss. Ich denke ich bin da lieber mal vorsichtig mit solchen Äußerungen.
Zumal ich den Eindruck auch überhaupt nicht habe. Er findet mich eigentlich ganz knackig und lässt mich das auch wissen.

>wie lange hat er denn das problem schon?<
Bei unserem ersten Mal trat es bereits zum ersten Mal auf.
Ich hatte eine lange Phase in unserer Ehe, in der ich keine Lust auf Sex hatte. Da klappte es bei ihm mit der Erektion hervorragend.
Je mehr Spass mir der Sex macht, desto besser gefällt es ihm zwar auch, aber mit der Erektion klappt es dann schlechter.
Und in den letzten Monaten ist es eben besonders schwierig.

Irgendwie bin ich auch durcheinander und weiß nicht, was "wahr" ist von dem was ich schreibe. Er sagt halt, dass das nicht stimmt, dass alles o.k. ist und er nur mehr "Übung" braucht (z. B. regelmäßig blasen).

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M
midge_12139979
22.04.05 um 13:17
In Antwort auf an0N_1295787799z

Gedanken
Hallo

Das größere Problem im Augenblick ist nicht mal seine Erektionsstörung, sondern sein "Problem von sich weisen" und dass damit einhergehende nicht darüber reden wollen.

Denn ohne das, wird es auch keine Veränderung geben. Seine Reaktion jetzt lässt darauf schließen, dass er sehr wohl weiß, von was Du sprichst, er aber unter einem gehörigem inneren Druck steht. Daher seine aggressive Reaktion, die Du ihm in dem Fall unbedingt verzeihen musst. Denn es scheint, es hat sich bei ihm dadurch schon zu einem richtigem psychischen Problem entwickelt. Aber wie ich schon sagte, ohne Reden und Offenheit, wird es keine Hilfe für ihn geben.

Ich bin in Deinem Text an einigen Stellen hängen geblieben. Im Streit sprach er davon, dass Du ihn unter Druck setzen würdest. Und damit hat er das Problem schon erkannt, nur das er sich wahrscheinlich selbst unter diesen Druck setzt.
Dann der Umstand, dass er seine Erektion wohl halten könnte, bei der Stellung, wo Du ihm den Rücken zeigst. Oder sprich es mal anders aus, wo er sich ein Stück unbeobachteter fühlt, als beim normalen Verkehr.
Mir ist ein ähnlicher Fall bekannt. Wenn der Mann zwischendurch mal das Problem hatte seine Erektion zu halten, (wegen Stress oder anderen Dingen) drehte er die Frau einfach auf den Bauch und schon "konnte" er wieder.
So ähnlich ist es ja anscheinend bei Deinem Mann. Und das schließt nämlich fast ein organisches Problem aus!

Ich vermute mal, ihr sprecht nicht viel über Sex? So wirst Du auch nicht wissen, ob er die gleichen Probleme bei einer Selbstbefriedigung im "stillen Kämmerlein" hat. Wenn dem nämlich auch nicht so ist, gibt es kein organisches Problem!

Was ihn nun unter Druck setzt, dass wird nur er wissen. Auch Lebensweisen können an der "Standfestigkeit" nagen. Alkohol, Rauchen ist nur ein Beispiel von vielen. Logischerweise auch Stress auf Arbeit/Familie oder andere Probleme und/oder Gedanken.

Möglich ist auch, das er annimmt mit anderen Männern nicht mithalten zu können. Körperlich, geistig, die Palette ist breit, aber sein Selbstbewusstsein schmal.

Es könnte auch ein böser Strudel sein, in den er geraten ist. Manchmal genügt nur ein einziger Auslöser. Vielleicht "konnte" er früher die ganze Nacht und irgendwann mal hatte er dieses Problem Stressbedingt zum ersten Mal. Er wird entsetzt gewesen sein, weil er nie gedacht hätte, dass gerade ER mal "versagen" könnte. Und genauso wird er sich in dem Moment gefühlt haben.
Beim nächsten Mal, wächst schon im Vorfeld die Panik, dass sich eventuell diese eine Situation wiederholen könnte. Damit beginnt dann ein böser Kreislauf.
Innerer Druck baut sich auf und er versucht eher krampfhaft die Erektion zu halten, was natürlich wieder schief geht. In der Situation fürchtet er Deinen Blick. Denn im Spiegelbild Deiner Augen sieht er einen Versager! Selbst wenn Du das nicht so siehst, er wird es, er ist ein Mann.
Dieser Umstand führt dann ganz schnell dahin, wo er jetzt gerade ist.

Das alles sind sicher nur Mutmaßungen und vor allem ganz wenig Hilfe für Dich, was mir sehr Leid tut. L

Es ist immer wichtig über Sexualität in jeder Form zu sprechen. Den die Sexualität ist ein wichtiger (nicht alleiniger) Eckpfeiler einer gesunden Beziehung. Leider kann man niemanden zum sprechen überreden und somit bleiben gewachsene Probleme unlösbar.

Du bist nicht die Buh Frau, weil Du ihn angesprochen hast. Es war höchste Zeit dazu, wenn nicht sogar zu spät. Aber verzeihe ihm jetzt unbedingt seine Reaktionen. Es steckt wie ein entdecktes verwundetes Tier in der Ecke.

Ich rate Dir auch nur, jetzt nicht weiter darauf einzugehen.
Gern würde man hier Lösungsmöglichkeiten geben, aber wir sind alle keine Fachleute, die in so einem Fall wohl nötig sind.

Ich denke es kann nicht Schaden, wenn Du Dich, vorerst mal allein, an eine Sexualtherapeutin wendest. Vielleicht kennt sie, als Profi in dieser Ecke, andere Möglichkeiten, die dann aus dieser Krise führen. Denn leider ist das eine und eine nicht zu Unterschätzende sogar.

Ich wünsche Dir/euch Glück und Kraft dort heraus.

Liebe Grüße
Estonia


Danke Estonia
... für Deinen Beitrag.
Ich komme leider nicht sofort zum Antworten.

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M
midge_12139979
22.04.05 um 17:30
In Antwort auf midge_12139979

Danke Estonia
... für Deinen Beitrag.
Ich komme leider nicht sofort zum Antworten.

Re: Gedanken
>Das größere Problem im Augenblick ist nicht mal seine Erektionsstörung, sondern sein "Problem von sich weisen" und dass damit einhergehende nicht darüber reden wollen.<

Das sehe ich auch so. Auf den Internetseiten der Selbsthilfegruppe für "Erektile Dysfunktion" habe ich das auch gelesen, dass für viele Frauen der Umgang mit Erektonsstörung nicht so schwierig ist, als der Umstand, dass er nicht darüber reden will/kann.

>ohne Reden und Offenheit, wird es keine Hilfe für ihn geben.<
Seine Lösung heißt schon seit längerem "mehr Übung", vor allem "mehr blasen", auf jeden Fall "mehr Sex".
Das kann er auch haben! Das Paradoxe daran ist, dass er häufig nicht will. Und ich kann nur vermuten, dass es daran liegt, dass er Bedenken hat, dass es diesmal wieder nicht klappen könnte.
Mit seinem Vorschlag, ich solle ihn regelmäßig blasen (Oralsex ist aber eh jedesmal dabei), überlässt er mir die ganze Verantwortung. Das finde ich nicht wirklich gut.

>... nur das er sich wahrscheinlich selbst unter diesen Druck setzt.<
Ja, so ist das. Ich versuche so gut ich kann keinen Druck auf ihn auszuüben. Wie gut mir das gelingt kann er nur selber einschätzen (und er sagt ja, dass ich viel Druck ausüben würde). Auf jeden Fall kommen von mir keine blöden Bemerkungen oder Reaktionen.

> ... wenn Du Dich, vorerst mal allein, an eine Sexualtherapeutin wendest.<
Darin sehe ich fast eine Bevormundung. Ich glaube nicht, dass es meine Aufgabe ist, das vordergründig ihn betreffende Problem alleine in Angriff zu nehmen. Ich leiste dazu gerne meinen Beitrag, aber ich meine dass es nur dann Sinn macht eine Spezialistin zu Rate zu ziehen, wenn auch er dafür Eigenmotivation mitbringt.

Viele Grüße
Fragerin


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S
sondra_11850417
22.04.05 um 21:13
In Antwort auf midge_12139979

... ein bisschen frischer Wind ...
Hallo deinheld1,

ein Kondom würde es bei ihm auch (noch) schwieriger machen. Aber wir benutzen so gut wie keine Kondome.

Mir macht Sex Spass und ich gebe mir auch echt Mühe ein bisschen frischen Wind mit reinzubringen. Er hat freie Auswahl ob ich mich zwischen den Beinen rasieren soll. Er hat freie Auswahl welche Wäsche ich anziehen soll. Ich lass gerne das Höschen unter dem schwarzen Mini weg und lass ihn unter den Rock gucken. Neulich habe ich mit ihm einen Sexshop-Katalog durchgeblättert, um herauszufinden, was ihn anspricht. Ich schaue gerne Pornos mit ihm, wenn er Lust darauf hat. Ich frage ihn ob es ihm besser so oder so gefällt. Ob er gerne was Neues ausprobieren will. Welche Stellung er lieber hat. Wie er es am liebsten mag, wenn ich ihn anfasse ...

Heute morgen sagte er auch, ich solle nicht so viel fragen, er wüßte es selber nicht, ich soll einfach machen ...

>du solltest dich aber jetzt vielleicht wieder pasiver verhalten ...<
Da ist wohl was d'ran. Sobald ich keine Lust auf Sex habe, kriegt er viel leichter (oder sollte ich besser stressfreier sagen?) eine Erektion. Aber das ist ja auch keine Lösung. Außerdem hat er es eigentlich ganz gerne, wenn ich die Initiative ergreife ... und gleichzeitig setzt ihn das scheinbar unter Druck.

Dass er eh nicht zum Arzt gehen würde, das wußte ich eigentlich.
Und was da gedacht war als: "Ich mache mir Sorgen, dass Du auch wirklich gesund bist." ist angekommen als "Mit Dir und Deinem Penis stimmt was nicht."
Vielleicht wäre es doch besser gewesen ich hätte mir und ihm das Thema erspart .

Der Mann...
... wütet vielleicht gegen sich selbst.

Ich bin 45 und habe seit ca. drei Jahren ein schleichend stärker gewordenes Erektionsproblem. Ich habe mich untersuchen lassen, und dabei wurde festgestellt: Ich habe über Jahre hinweg, begünstigt durch u.a. zu fleischreiche Ernährung, zuviel Cholesterin (=Blutfett) aufgebaut. Das kann sich so äußern, dass kleine Adern sich zusetzen.

Genau das ist bei mir passiert: Der Urolge hat Durchblutungsstörungen im Penis diagnostiziert. Wenn man gegen Cholesterin nichts tut, kann es nur noch schlimmer werden, abgesehen von Arterienverkalkung, Schlaganfallgefahr etc.

Bestell Deinem Mann einen schönen Gruß von mir: er soll einfach zur Untersuchung gehen. Wird nichts gefunden, hat er schlimstenfalls ein bißchen Zeit verschwendet. Wenn doch, dann wirds Zeit, etwas zu tun - in seinem eigenen Interesse.

Übrigens gibt es prima Mittel, Erektionsproblemen (temporär) entgegenzuwirken. Besser als Viagra ist Cialis.

Good Luck!

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midge_12139979
24.04.05 um 11:43

Re: Respekt
>ich finde deine art mit der sache klar zu kommen richtig<

Nachdem ich selber nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist, ist mir das runtergegangen wie Öl!

>hat dein mann unbefriedigte fantasien?<
Ich bin keine Hellseherin, frage ihn aber immer wieder mal, ob es etwas gibt, was er ausprobieren will, was er gerne anders hätte.
Alles was er dazu äußert ist nicht weiter ungewöhnlich und leicht in die Tat umzusetzen.

Analverkehr war letztes Jahr ein Vorschlag von ihm. Darauf hätte ich auch mal Lust und habe dann auch immer wieder mal bei ihm angefragt, wann wir es denn ausprobieren wollen. Irgendwann sagte er dann, das geht erst, wenn "er" richtig steht und ich habe aufgehört ihn daraufhin anzusprechen (oder zu bedrängen?)
Das war so etwa vor einem halben oder dreiviertel Jahr und wir haben es seitdem noch nicht versucht.

Was kann ich denn anders und besser machen?

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midge_12139979
25.04.05 um 8:07

Re: Richtig und falsch
Hallo sonthin,

>... es macht die Situation ... schlimmer, da der Mann (ich) sich noch hilfloser vorkommt.<
das ist ein sehr ehrliches Eingeständnis. Und das hilft mir auch weiter, die Situation des Mannes besser zu verstehen.

> ... dass Frauen ... für die eigene sexuelle Befriedigung unbedingt einen "steifen Schwanz" des Partners brauchen.<
Unbedingt? Nun ja, ich fand den Sex, den wir parallel zu seinen Erektionsschwierigkeiten hatten zwar eingeschränkt (weil eben z. B. kein Stellungswechsel) aber ich fand ihn richtig gut.
Aber so eine Erektion macht mich schon trotzdem sehr an - so als sichtbares Zeichen seiner Erregung.

>Das Problem müßt Ihr gemeinsam lösen.<
Aber wie denn? Er hat ja angeblich kein Problem und ich würde eines daraus machen .

>Wenn es nicht anders geht, würde ich auch ein Potenzmittel nehmen, aber ich glaube da haben viele Frauen eher ein Problem mit.<
Damit hätte ich kein Problem, überhaupt nicht. Aber er würde kein Potenzmittel nehmen, das hat er vor etlichen Wochen schon mal gesagt.

Fragerin

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midge_12139979
25.04.05 um 8:21
In Antwort auf sondra_11850417

Der Mann...
... wütet vielleicht gegen sich selbst.

Ich bin 45 und habe seit ca. drei Jahren ein schleichend stärker gewordenes Erektionsproblem. Ich habe mich untersuchen lassen, und dabei wurde festgestellt: Ich habe über Jahre hinweg, begünstigt durch u.a. zu fleischreiche Ernährung, zuviel Cholesterin (=Blutfett) aufgebaut. Das kann sich so äußern, dass kleine Adern sich zusetzen.

Genau das ist bei mir passiert: Der Urolge hat Durchblutungsstörungen im Penis diagnostiziert. Wenn man gegen Cholesterin nichts tut, kann es nur noch schlimmer werden, abgesehen von Arterienverkalkung, Schlaganfallgefahr etc.

Bestell Deinem Mann einen schönen Gruß von mir: er soll einfach zur Untersuchung gehen. Wird nichts gefunden, hat er schlimstenfalls ein bißchen Zeit verschwendet. Wenn doch, dann wirds Zeit, etwas zu tun - in seinem eigenen Interesse.

Übrigens gibt es prima Mittel, Erektionsproblemen (temporär) entgegenzuwirken. Besser als Viagra ist Cialis.

Good Luck!

Re: Der Mann
Hallo,

ich wünschte, mein Mann würde genauso selbstverständlich mit der ganzen Sache umgehen.

Er wird nicht zum Urologen gehen. Er war auch schon ewig nicht mehr bei einem normalen Gesundheits-Check-up. Ich verstehe nicht, was Männer davor zurückhält(?)

>Übrigens gibt es prima Mittel, Erektionsproblemen (temporär) entgegenzuwirken.<
Ich denke, damit könnte man diesen Teufelskreis durchbrechen und beim Sex die Anspannung vermindern. Aber von Potenzmitteln will er nichts wissen.

Danke für Deinen Betrag.

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P
paride_12952694
25.04.05 um 11:12

Erektionsschwierigkeiten
Hallo,
habe Suhagra mit 100mg Sildenafil, identisch mit Kamagra, Silagra, Edegra usw. also der gleich Wirkstoff wie Viagra.
Die Suhagra hab ich selbst ausprobiert, die Wirkung ist genial und hält etwa 12 h. an.

Kann Dir die Adresse nennen, wo Du die Tabletten sehr günstig kaufen kannst. Schreib mir einfach.
Wichtig: Gruß Wolf wwolfen@gmx.de

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H
hebel_12885842
25.04.05 um 21:19
In Antwort auf midge_12139979

Re: Der Mann
Hallo,

ich wünschte, mein Mann würde genauso selbstverständlich mit der ganzen Sache umgehen.

Er wird nicht zum Urologen gehen. Er war auch schon ewig nicht mehr bei einem normalen Gesundheits-Check-up. Ich verstehe nicht, was Männer davor zurückhält(?)

>Übrigens gibt es prima Mittel, Erektionsproblemen (temporär) entgegenzuwirken.<
Ich denke, damit könnte man diesen Teufelskreis durchbrechen und beim Sex die Anspannung vermindern. Aber von Potenzmitteln will er nichts wissen.

Danke für Deinen Betrag.

Pp
hi, könnte ein machtkampf sein, oder du bist ihm zu aktiv/dominierend, vielleicht auch (mittlerweile) zu gleichberechtig oder stärker geworden als er.

Die haltung in der es noch klappt spricht dafür

Vielleicht will er auch jagen (und beute die freiwillig ankommt gibts ja auch eher selten)

kann auch einfach nur stress sein.

wenn der kopf es für möglich hält das die erektion nicht kommt, wieder geht, oder halbherzig das ist.......hat m in 99,5% schon verloren.

ein m der in diesem punkt versagensängste hat ist die größte denkbare mimose, mimosengau sozusagen.

was tun ?

ganz liebvoll sein könnte was bringen, wenn er offen reden kann ist das problem eh weg.......

etwas passiver sein, versteckt reizen oder sich sogar etwas bitten lassen.

auf keinen fall druck (auch nicht sanft oder ganz wenig)

m 40, der auch mal ne (kopf-) blokade hatte....

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M
marlin_12916173
25.04.05 um 22:26

In der Regel...
sind mangelnde Erregung und Durchblutungsstörungen die Hauptursache. Wenn bei einem Mann Erektionsbeschwerden plötzlich auftreten, hat das selten psychische Hintergründe. Warum soll jemand, der jahrelang viel Lust hatt, plötzlich eine Blockade im Kopf haben. Der Penis ist ein hydraulisches System, und wenn der Bluteinstrom irgendwann geringer wird als der -abfluss richtet er sich nicht mehr auf, weil nicht mehr genügend Druck aufgebaut wird. Der Mechanismus ist deswegen sehr anfällig, weil der Abfluss erst gedrosselt wird, wenn sich die Schwellkörper mit Blut gefüllt haben. Das heißt es ist ein ausreichender Bluteinstrom erforderlich. Diser kann schon reduziert sein, wenn sich die Arterien nicht mehr ausreichend erweitern. Es gibt dann eine Phase des grenzwertigen Einstroms, in der es manchmal klappt und manchmal nicht.

Es steckt viel weniger dahinter, als man oft vermutet. Das Alter spielt eine erhebliche Rolle. Bei manchen Männer fangen diese Probleme um die 40 an. Eine gesunde Lebensweise schützt nicht immer.

So wie manche Menschen schlecht durchblutete Händer habe, haben manche einen schlecht durchbluteten Penis. Darunter leidet auch die Schwellkörperbeschaffenheit.

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midge_12139979
26.04.05 um 8:32
In Antwort auf marlin_12916173

In der Regel...
sind mangelnde Erregung und Durchblutungsstörungen die Hauptursache. Wenn bei einem Mann Erektionsbeschwerden plötzlich auftreten, hat das selten psychische Hintergründe. Warum soll jemand, der jahrelang viel Lust hatt, plötzlich eine Blockade im Kopf haben. Der Penis ist ein hydraulisches System, und wenn der Bluteinstrom irgendwann geringer wird als der -abfluss richtet er sich nicht mehr auf, weil nicht mehr genügend Druck aufgebaut wird. Der Mechanismus ist deswegen sehr anfällig, weil der Abfluss erst gedrosselt wird, wenn sich die Schwellkörper mit Blut gefüllt haben. Das heißt es ist ein ausreichender Bluteinstrom erforderlich. Diser kann schon reduziert sein, wenn sich die Arterien nicht mehr ausreichend erweitern. Es gibt dann eine Phase des grenzwertigen Einstroms, in der es manchmal klappt und manchmal nicht.

Es steckt viel weniger dahinter, als man oft vermutet. Das Alter spielt eine erhebliche Rolle. Bei manchen Männer fangen diese Probleme um die 40 an. Eine gesunde Lebensweise schützt nicht immer.

So wie manche Menschen schlecht durchblutete Händer habe, haben manche einen schlecht durchbluteten Penis. Darunter leidet auch die Schwellkörperbeschaffenheit.

Yep ...
... zwar alles verstanden, aber ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, ob das bei uns zutrifft.

Schlechte Durchblutung klingt so, als ob es sich langsam einschleichen würde. Was kann man dagegen machen?

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midge_12139979
26.04.05 um 8:48
In Antwort auf hebel_12885842

Pp
hi, könnte ein machtkampf sein, oder du bist ihm zu aktiv/dominierend, vielleicht auch (mittlerweile) zu gleichberechtig oder stärker geworden als er.

Die haltung in der es noch klappt spricht dafür

Vielleicht will er auch jagen (und beute die freiwillig ankommt gibts ja auch eher selten)

kann auch einfach nur stress sein.

wenn der kopf es für möglich hält das die erektion nicht kommt, wieder geht, oder halbherzig das ist.......hat m in 99,5% schon verloren.

ein m der in diesem punkt versagensängste hat ist die größte denkbare mimose, mimosengau sozusagen.

was tun ?

ganz liebvoll sein könnte was bringen, wenn er offen reden kann ist das problem eh weg.......

etwas passiver sein, versteckt reizen oder sich sogar etwas bitten lassen.

auf keinen fall druck (auch nicht sanft oder ganz wenig)

m 40, der auch mal ne (kopf-) blokade hatte....

Das finde ich interessant, ...
... dass Du das Thema - ich nenne es mal "Eroberungsinstinkt" - anschneidest. Ich hatte vor zwei Monaten hier einen Beitrag, bei dem es darum ging, ob Männer den Anfang machen wollen.

>ganz liebvoll sein könnte was bringen, wenn er offen reden kann ist das problem eh weg.......<
Am Reden geht wohl kein Weg vorbei und ich habe die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben, dass er sich doch noch ein bisschen darauf einlassen wird. Vielleicht muss ich dabei mehr Fingerspitzengefühl zeigen.
Seufz ... Männer sind manchmal auch nicht einfach.

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midge_12139979
26.04.05 um 8:52

Momentan scheinen die PN's wieder zu funktionieren.
Auf jeden Fall sind Deine Nachrichten angekommen und meine ausstehende Antwort kommt noch.

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midge_12139979
26.04.05 um 8:59
In Antwort auf paride_12952694

Erektionsschwierigkeiten
Hallo,
habe Suhagra mit 100mg Sildenafil, identisch mit Kamagra, Silagra, Edegra usw. also der gleich Wirkstoff wie Viagra.
Die Suhagra hab ich selbst ausprobiert, die Wirkung ist genial und hält etwa 12 h. an.

Kann Dir die Adresse nennen, wo Du die Tabletten sehr günstig kaufen kannst. Schreib mir einfach.
Wichtig: Gruß Wolf wwolfen@gmx.de

Hallo heuscheke,
>Kann Dir die Adresse nennen, wo Du die Tabletten sehr günstig kaufen kannst.<
Potenzmittel sind im Moment bei uns nicht aktuell, aber vielleicht wird das im Laufe der nächsten hundert Jahre ja doch noch ändern.

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marlin_12916173
26.04.05 um 12:01
In Antwort auf midge_12139979

Yep ...
... zwar alles verstanden, aber ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, ob das bei uns zutrifft.

Schlechte Durchblutung klingt so, als ob es sich langsam einschleichen würde. Was kann man dagegen machen?

Was helfen kann!!
Öfter mal Cialis oder Viagra einnehmen. Das hat einen Trainingseffekt für die Schwellkörper. Bei einer dauerhaften Minderdurchblutung wird nämlich zunehmend glatte Muskulatur, welche entspannen muss, damit sich die Arterien weiten, in Bindegewebe umgebaut, was nicht mehr so elastisch ist. Dies ist teilweise reversibel, indem man Potenzmittel einnimmt. Es gibt Studien von einem Arzt, den ich kenne (Dr. Sommer) und der seriös ist, dass hierdurch Erektionsbeschwerden wieder verschwinden können. Alle anderen Mittel helfen nur bedingt. Sellerie(saft) hat eine ganz gute Wirkung.

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marlin_12916173
26.04.05 um 12:07
In Antwort auf midge_12139979

Yep ...
... zwar alles verstanden, aber ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, ob das bei uns zutrifft.

Schlechte Durchblutung klingt so, als ob es sich langsam einschleichen würde. Was kann man dagegen machen?

Oder Sportübungen
Vigorobic. Schau mal im Internet.

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midge_12139979
26.04.05 um 16:39
In Antwort auf marlin_12916173

Oder Sportübungen
Vigorobic. Schau mal im Internet.

Ah ja, ...
... Beckenbodentraining.

Da könnte er sich eigentlich gleich mir anschließen. Ich mache selber auch jeden Tag ein paar Übungen.

Aber das ist wieder etwas, das erst dann ernsthaft in Frage kommt, wenn er selber es ausprobieren will - bis jetzt schaut er mir vom Sofa aus dabei zu.

Hast Du Erfahrung wie erfolgreich das bei Männern etwas bewirken kann?

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midge_12139979
26.04.05 um 16:43
In Antwort auf marlin_12916173

Was helfen kann!!
Öfter mal Cialis oder Viagra einnehmen. Das hat einen Trainingseffekt für die Schwellkörper. Bei einer dauerhaften Minderdurchblutung wird nämlich zunehmend glatte Muskulatur, welche entspannen muss, damit sich die Arterien weiten, in Bindegewebe umgebaut, was nicht mehr so elastisch ist. Dies ist teilweise reversibel, indem man Potenzmittel einnimmt. Es gibt Studien von einem Arzt, den ich kenne (Dr. Sommer) und der seriös ist, dass hierdurch Erektionsbeschwerden wieder verschwinden können. Alle anderen Mittel helfen nur bedingt. Sellerie(saft) hat eine ganz gute Wirkung.

Das ist für mich was Neues:
Potenzmittel als Heilmittel. Man lernt nie aus.
Hast Du Deine Infos aus dem Buch von Dr. Sommer oder warum weißt Du darüber Bescheid?

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marlin_12916173
27.04.05 um 0:04
In Antwort auf midge_12139979

Das ist für mich was Neues:
Potenzmittel als Heilmittel. Man lernt nie aus.
Hast Du Deine Infos aus dem Buch von Dr. Sommer oder warum weißt Du darüber Bescheid?

Habe
Medizin studiert.

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an0N_1294278799z
27.04.05 um 0:16
In Antwort auf midge_12139979

Yep ...
... zwar alles verstanden, aber ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, ob das bei uns zutrifft.

Schlechte Durchblutung klingt so, als ob es sich langsam einschleichen würde. Was kann man dagegen machen?

Sport sollte man machen..
und sich gesund ernähren, d.h. ungesättigte Fettsäuren, Ernährungspyramide etc. Durchblutungsstörungen - die z.b. durch mangelnde Erektionsfähigkeit sichtbar werden kann - gibt es ja dann nicht nur im Penis, sondern auch am Herzen, nur hat dann dort mangelnde Durchblutung ein Herzinfarkt zur Folge.

Es muss zwar keine Durchblutungsstörung vorliegen - kann ja auch andere Gründe haben, da im Alter die Potenz sicherlich nachläßt - dennoch ist es wichtig, dieses Thema ernst zu nehmen.

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alter_12171414
28.04.05 um 19:56

Männer und Erektionsstörungen
Hallo Fragerin,
natürlich hast du dich richtig verhalten, als du das Problem angesprochen hast! Wir Männer haben mit unserem Penis ein tolles Frühwarnsystem, das uns schon lange bevor andere Symptome auftreten auf ein ernsthaftes Problem hinweisen kann. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass viele Männer, die einen Herzinfarkt erlebten, schon 5 bis 7 Jahre vorher Erektionsstörungen hatten. Auch andere Krankheiten wie beispielsweise Diabetes, können sich als zuerst durch Erektionsstörungen bemerkbar machen. Natürlich können Erektionsstörungen auch harmlosere Ursachen haben. Aber bei Erektionsstörungen, die über Monate anhalten, sollte unbedingt abgeklärt werden, ob da nicht eine noch nicht erkannte Krankheit dahinter steckt. Je früher man eine Krankheit entdeckt und behandelt, desto besser kann man sie in der Regel in den Griff bekommen. (Aber das weißt du offensichtlich schon alles).

Vor diesem Hintergrund ist schon tragisch, dass viele Männer (und da ist dein Mann keine Ausnahme) den Gang zum Arzt scheuen. Ich habe gerade eine neue Studie gelesen, in der festgestellt wurde, dass in Deutschland maximal 20% der Männer mit Erektionsstörungen deswegen zum Arzt gehen. Und die brauchen in der Regel ein bis zwei Jahre, bis sie diesen Schritt wirklich wagen. Leider ist es dann oft so, dass sie bei einem Urologen landen, der ihnen einfach nur ein Rezept in die Hand drückt.

Warum es so schwierig ist darüber zu reden? Tja, das ist für eine Frau wohl schwer zu verstehen, Männer verstehen das ja auch nicht . In unseren Männerhirnen ist offensichtlich ganz tief verwurzelt, dass Männlichkeit und Potenz zusammengehören. Ein Mann, der nicht beim Anblick einer willigen Frau sofort eine Super-Erektion bekommt, ist halt kein Mann, sondern ein Schlappschwanz, ein Versager. Und wer will schon gern ein ein Schlappschwanz oder Versger sein?

In Hunderten von Internetseiten kann man lesen, wie wichtig es ist, dass die Partnerin in so einer Situation keinen Druck macht, den Druck verstärkt ja nur das Problem. Das ist nur begrenzt richtig. Ich denke, wenn dein Mann heute nicht mit dir reden will, dann ist das etwas, was du einfach nur respektieren kannst. Aber das darf nicht bedeuten, dass solche Gespräche auf den St-Nimmerleins-Tag verschoben werden!

Nun ist eure Situation ja schon etwas verfahren. Ein offenes Gespräch ist ja offensichtlich (zur Zeit) nicht möglich. Aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten. Du könntest ihm z.B. einen Brief schreiben, in dem du noch einmal ausdrückst, wie wichtig dir die Beziehung zu ihm ist und dass du dir Gedanken um ihn machst. Und zum Beleg deiner Aussage, dass hinter Erektionsstörungen andere Krankheiten stecken können, kannst du ihm ja eine entsprechende Interseite ausdrucken und beilegen. Ich bin dir da gerne bei der Suche nach einer ansprechenden Seite behilflich. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Argument mit der Krankheit nicht bei allen Männern hilfreich ist. Manche haben einfach Angst davor, dass es bei ihnen tatsächlich so sein könnte und stecken lieber den Kopf in den Sand. Da wäre vielleicht der Hinweis besser, dass man heute Erektionsstörungen gut behandeln kann (leider kann man bei körperlichen Ursachen nur in wenigen Fällen die Ursache beseitigen).

Günther
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
Internet: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/

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midge_12139979
30.04.05 um 17:38
In Antwort auf alter_12171414

Männer und Erektionsstörungen
Hallo Fragerin,
natürlich hast du dich richtig verhalten, als du das Problem angesprochen hast! Wir Männer haben mit unserem Penis ein tolles Frühwarnsystem, das uns schon lange bevor andere Symptome auftreten auf ein ernsthaftes Problem hinweisen kann. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass viele Männer, die einen Herzinfarkt erlebten, schon 5 bis 7 Jahre vorher Erektionsstörungen hatten. Auch andere Krankheiten wie beispielsweise Diabetes, können sich als zuerst durch Erektionsstörungen bemerkbar machen. Natürlich können Erektionsstörungen auch harmlosere Ursachen haben. Aber bei Erektionsstörungen, die über Monate anhalten, sollte unbedingt abgeklärt werden, ob da nicht eine noch nicht erkannte Krankheit dahinter steckt. Je früher man eine Krankheit entdeckt und behandelt, desto besser kann man sie in der Regel in den Griff bekommen. (Aber das weißt du offensichtlich schon alles).

Vor diesem Hintergrund ist schon tragisch, dass viele Männer (und da ist dein Mann keine Ausnahme) den Gang zum Arzt scheuen. Ich habe gerade eine neue Studie gelesen, in der festgestellt wurde, dass in Deutschland maximal 20% der Männer mit Erektionsstörungen deswegen zum Arzt gehen. Und die brauchen in der Regel ein bis zwei Jahre, bis sie diesen Schritt wirklich wagen. Leider ist es dann oft so, dass sie bei einem Urologen landen, der ihnen einfach nur ein Rezept in die Hand drückt.

Warum es so schwierig ist darüber zu reden? Tja, das ist für eine Frau wohl schwer zu verstehen, Männer verstehen das ja auch nicht . In unseren Männerhirnen ist offensichtlich ganz tief verwurzelt, dass Männlichkeit und Potenz zusammengehören. Ein Mann, der nicht beim Anblick einer willigen Frau sofort eine Super-Erektion bekommt, ist halt kein Mann, sondern ein Schlappschwanz, ein Versager. Und wer will schon gern ein ein Schlappschwanz oder Versger sein?

In Hunderten von Internetseiten kann man lesen, wie wichtig es ist, dass die Partnerin in so einer Situation keinen Druck macht, den Druck verstärkt ja nur das Problem. Das ist nur begrenzt richtig. Ich denke, wenn dein Mann heute nicht mit dir reden will, dann ist das etwas, was du einfach nur respektieren kannst. Aber das darf nicht bedeuten, dass solche Gespräche auf den St-Nimmerleins-Tag verschoben werden!

Nun ist eure Situation ja schon etwas verfahren. Ein offenes Gespräch ist ja offensichtlich (zur Zeit) nicht möglich. Aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten. Du könntest ihm z.B. einen Brief schreiben, in dem du noch einmal ausdrückst, wie wichtig dir die Beziehung zu ihm ist und dass du dir Gedanken um ihn machst. Und zum Beleg deiner Aussage, dass hinter Erektionsstörungen andere Krankheiten stecken können, kannst du ihm ja eine entsprechende Interseite ausdrucken und beilegen. Ich bin dir da gerne bei der Suche nach einer ansprechenden Seite behilflich. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Argument mit der Krankheit nicht bei allen Männern hilfreich ist. Manche haben einfach Angst davor, dass es bei ihnen tatsächlich so sein könnte und stecken lieber den Kopf in den Sand. Da wäre vielleicht der Hinweis besser, dass man heute Erektionsstörungen gut behandeln kann (leider kann man bei körperlichen Ursachen nur in wenigen Fällen die Ursache beseitigen).

Günther
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
Internet: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/

Hallo Günther,

es freut mich sehr, dass Du auf meinen Beitrag geantwortet hast. Eure Seiten, die Du angegeben hast, habe ich mir schon mehrmals angesehen, deshalb ist mir auch Dein Name nicht unbekannt.

>natürlich hast du dich richtig verhalten, als du das Problem angesprochen hast!<
Ganz ehrlich, ich bin mir da überhaupt nicht sicher. Er ist zutiefst getroffen und fühlt sich von mir abgelehnt.

Ich frage mich, was da noch alles mitwirkt und was diese verfahrene Situation mit ausgelöst hat (auch eine Woche später ist es nach wie vor überaus schwierig).

Was mir im Moment wichtiger erscheint, als der Umgang mit dem Thema Erektionsstörungen ist unser unterschiedliches Kommunikationsverhalten.
Wahrscheinlich wäre ich inzwischen nebenan in der Sparte Beziehung und Psychologie ganz gut aufgehoben.

>Ich denke, wenn dein Mann heute nicht mit dir reden will, dann ist das etwas, was du einfach nur respektieren kannst. Aber das darf nicht bedeuten, dass solche Gespräche auf den St-Nimmerleins-Tag verschoben werden!<
Seufz ... im Moment bin ich allerdings ziemlich ratlos.

>Da wäre vielleicht der Hinweis besser, dass man heute Erektionsstörungen gut behandeln kann <
Er hat keine. So sage er zumindest. Das bin nur ich, die ihm das reindrücken will .

Vielleicht geht es ja wirklich mehr um psychologische Ursachen und ich mache irgendwas grundlegendes falsch.

Fragerin

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alter_12171414
02.05.05 um 10:11
In Antwort auf midge_12139979

Hallo Günther,

es freut mich sehr, dass Du auf meinen Beitrag geantwortet hast. Eure Seiten, die Du angegeben hast, habe ich mir schon mehrmals angesehen, deshalb ist mir auch Dein Name nicht unbekannt.

>natürlich hast du dich richtig verhalten, als du das Problem angesprochen hast!<
Ganz ehrlich, ich bin mir da überhaupt nicht sicher. Er ist zutiefst getroffen und fühlt sich von mir abgelehnt.

Ich frage mich, was da noch alles mitwirkt und was diese verfahrene Situation mit ausgelöst hat (auch eine Woche später ist es nach wie vor überaus schwierig).

Was mir im Moment wichtiger erscheint, als der Umgang mit dem Thema Erektionsstörungen ist unser unterschiedliches Kommunikationsverhalten.
Wahrscheinlich wäre ich inzwischen nebenan in der Sparte Beziehung und Psychologie ganz gut aufgehoben.

>Ich denke, wenn dein Mann heute nicht mit dir reden will, dann ist das etwas, was du einfach nur respektieren kannst. Aber das darf nicht bedeuten, dass solche Gespräche auf den St-Nimmerleins-Tag verschoben werden!<
Seufz ... im Moment bin ich allerdings ziemlich ratlos.

>Da wäre vielleicht der Hinweis besser, dass man heute Erektionsstörungen gut behandeln kann <
Er hat keine. So sage er zumindest. Das bin nur ich, die ihm das reindrücken will .

Vielleicht geht es ja wirklich mehr um psychologische Ursachen und ich mache irgendwas grundlegendes falsch.

Fragerin

Wenn Gespräche misslingen
Hallo Fragerin,
du schreibst "Er ist zutiefst getroffen und fühlt sich von mir abgelehnt". Ich denke, dass du hier ansetzen musst und ihm klar machen musst, dass du ihn nicht ablehnst, sondern im Gegenteil dir Sorgen um ihn gemacht hast.

Wenn allerdings ruhige und offene Gespräche nicht möglich sind, dann wird es schwierig. Für mich wäre in so einer Situation ein Brief sinnvoll, weil du da deine Gedanken, deine Gefühle für ihn und deine Sorgen ausdrücken kannst, ohne von ihm unterbrochen zu werden. Umgekehrt kann dein Mann all das, was dich bewegt, einmal am Stück mitbekommen, ohne dass er gleich verletzt dazwischen reden muss. Da bist auf meine Anregung mit dem Brief nicht eingegangen. Ist das keine Möglichkeit für dich? Vielleicht haben auch ja die LeserInnen dieses Threads noch andere Ideen, wie das Gespräch wieder in Gang kommen könnte.

Wie ist eigentlich bis jetzt die Kommunikation bei euch gelaufen? Konntet ihr euch offen über kontroverse Themen unterhalten? Gab es Themen, die ihr ausgeklammert habt?

Ich finde es erstaunlich, dass du von Erektionsstörungen sprichst, während dein Mann sagt, dass er keine hat. Anscheinend verbindet er mit Erektionsstörungen die Vorstellung, dass dann überhaupt nichts mehr geht, während du lediglich registrierst, dass die Erektion nicht mehr so wie früher ist. Aber auch wenn erste Schwierigkeiten auftauchen, ist das ein Grund, über die Ursachen nachzudenken. Männer geben sich oft der Illusion hin, dass die Erektion von alleine wieder besser wird. Diese Hoffnung ist sicher berechtigt, wenn es sich um kurze Perioden mit leichten Störungen handelt. Aber wenn die Störungen über Monate anhalten, dann wird in der Regel nichts von alleine besser. Wenn dein Mann von Stress spricht, dann mag das ja zutreffen. Stress ist ein ganz großer Feind von gutem Sex. Aber dann wäre es auch an der Zeit, dass ihr beide darüber nachdenkt, wie der Stress abgebaut werden kann.

Zum Schluss noch ein Gedanke, der mir wichtig ist. Es wäre sicher hilfreich, wenn du deinem Mann irgendwie klar machen kannst, dass du ihm nichts "reindrücken" willst und das du ihn überhaupt nicht ablehnst. Und sicher wäre es auch nicht falsch, wenn du ihm sagst, dass es dir sehr leid tut, wenn da bei ihm etwas anderes angekommen ist. Aber das ist es dann auch! Es gibt keinen Grund, dass du jetzt in Sack und Asche Buße tust, und dir den Kopf darüber zerbrichst, was du falsch gemacht hast. In einer funktionierenden und liebevollen Beziehung muss es doch möglich sein, auch solche Themen anzusprechen. Und wenn eine Aussage beim Partner aus irgendeinem (nicht vorhersehbaren!) Grund ins Schwarze trifft, dann sollte es auch möglich sein, die damit verbundenen Verletzungen anzusprechen und auszuräumen.

Jetzt habe ich allerdings das Gefühl, dass du der falsche Adressat für meinen Beitrag bist, denn dir habe ich jetzt sicher nichts Neues sagen können. Ich würde mich sehr gerne mal mit deinem Mann unterhalten.

Günther

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midge_12139979
06.05.05 um 21:39

Ja, das kann ich ...
... ausschließen.
Sogar ganz sicher.

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solist
07.05.05 um 6:57

Dieser Beitrag ist zwar schon alt....
...und ich habe mir nich alle Antworten durchgelesen. Das ist aber doch ein echter Fall für Viagra. Also, ab zum Arzt....

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midge_12139979
07.05.05 um 21:06
In Antwort auf alter_12171414

Wenn Gespräche misslingen
Hallo Fragerin,
du schreibst "Er ist zutiefst getroffen und fühlt sich von mir abgelehnt". Ich denke, dass du hier ansetzen musst und ihm klar machen musst, dass du ihn nicht ablehnst, sondern im Gegenteil dir Sorgen um ihn gemacht hast.

Wenn allerdings ruhige und offene Gespräche nicht möglich sind, dann wird es schwierig. Für mich wäre in so einer Situation ein Brief sinnvoll, weil du da deine Gedanken, deine Gefühle für ihn und deine Sorgen ausdrücken kannst, ohne von ihm unterbrochen zu werden. Umgekehrt kann dein Mann all das, was dich bewegt, einmal am Stück mitbekommen, ohne dass er gleich verletzt dazwischen reden muss. Da bist auf meine Anregung mit dem Brief nicht eingegangen. Ist das keine Möglichkeit für dich? Vielleicht haben auch ja die LeserInnen dieses Threads noch andere Ideen, wie das Gespräch wieder in Gang kommen könnte.

Wie ist eigentlich bis jetzt die Kommunikation bei euch gelaufen? Konntet ihr euch offen über kontroverse Themen unterhalten? Gab es Themen, die ihr ausgeklammert habt?

Ich finde es erstaunlich, dass du von Erektionsstörungen sprichst, während dein Mann sagt, dass er keine hat. Anscheinend verbindet er mit Erektionsstörungen die Vorstellung, dass dann überhaupt nichts mehr geht, während du lediglich registrierst, dass die Erektion nicht mehr so wie früher ist. Aber auch wenn erste Schwierigkeiten auftauchen, ist das ein Grund, über die Ursachen nachzudenken. Männer geben sich oft der Illusion hin, dass die Erektion von alleine wieder besser wird. Diese Hoffnung ist sicher berechtigt, wenn es sich um kurze Perioden mit leichten Störungen handelt. Aber wenn die Störungen über Monate anhalten, dann wird in der Regel nichts von alleine besser. Wenn dein Mann von Stress spricht, dann mag das ja zutreffen. Stress ist ein ganz großer Feind von gutem Sex. Aber dann wäre es auch an der Zeit, dass ihr beide darüber nachdenkt, wie der Stress abgebaut werden kann.

Zum Schluss noch ein Gedanke, der mir wichtig ist. Es wäre sicher hilfreich, wenn du deinem Mann irgendwie klar machen kannst, dass du ihm nichts "reindrücken" willst und das du ihn überhaupt nicht ablehnst. Und sicher wäre es auch nicht falsch, wenn du ihm sagst, dass es dir sehr leid tut, wenn da bei ihm etwas anderes angekommen ist. Aber das ist es dann auch! Es gibt keinen Grund, dass du jetzt in Sack und Asche Buße tust, und dir den Kopf darüber zerbrichst, was du falsch gemacht hast. In einer funktionierenden und liebevollen Beziehung muss es doch möglich sein, auch solche Themen anzusprechen. Und wenn eine Aussage beim Partner aus irgendeinem (nicht vorhersehbaren!) Grund ins Schwarze trifft, dann sollte es auch möglich sein, die damit verbundenen Verletzungen anzusprechen und auszuräumen.

Jetzt habe ich allerdings das Gefühl, dass du der falsche Adressat für meinen Beitrag bist, denn dir habe ich jetzt sicher nichts Neues sagen können. Ich würde mich sehr gerne mal mit deinem Mann unterhalten.

Günther

Re: Wenn Gespräche misslingen
Hallo Guenther,
ich habe ein paar Tage gebraucht zum Antworten und Dir nun eine PN
geschrieben. Ich hoffe, dass sie ankommt - das funktioniert hier nämlich nicht immer.
Viele Grüße
Fragerin

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ece_11872151
16.08.06 um 10:16
In Antwort auf alter_12171414

Männer und Erektionsstörungen
Hallo Fragerin,
natürlich hast du dich richtig verhalten, als du das Problem angesprochen hast! Wir Männer haben mit unserem Penis ein tolles Frühwarnsystem, das uns schon lange bevor andere Symptome auftreten auf ein ernsthaftes Problem hinweisen kann. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass viele Männer, die einen Herzinfarkt erlebten, schon 5 bis 7 Jahre vorher Erektionsstörungen hatten. Auch andere Krankheiten wie beispielsweise Diabetes, können sich als zuerst durch Erektionsstörungen bemerkbar machen. Natürlich können Erektionsstörungen auch harmlosere Ursachen haben. Aber bei Erektionsstörungen, die über Monate anhalten, sollte unbedingt abgeklärt werden, ob da nicht eine noch nicht erkannte Krankheit dahinter steckt. Je früher man eine Krankheit entdeckt und behandelt, desto besser kann man sie in der Regel in den Griff bekommen. (Aber das weißt du offensichtlich schon alles).

Vor diesem Hintergrund ist schon tragisch, dass viele Männer (und da ist dein Mann keine Ausnahme) den Gang zum Arzt scheuen. Ich habe gerade eine neue Studie gelesen, in der festgestellt wurde, dass in Deutschland maximal 20% der Männer mit Erektionsstörungen deswegen zum Arzt gehen. Und die brauchen in der Regel ein bis zwei Jahre, bis sie diesen Schritt wirklich wagen. Leider ist es dann oft so, dass sie bei einem Urologen landen, der ihnen einfach nur ein Rezept in die Hand drückt.

Warum es so schwierig ist darüber zu reden? Tja, das ist für eine Frau wohl schwer zu verstehen, Männer verstehen das ja auch nicht . In unseren Männerhirnen ist offensichtlich ganz tief verwurzelt, dass Männlichkeit und Potenz zusammengehören. Ein Mann, der nicht beim Anblick einer willigen Frau sofort eine Super-Erektion bekommt, ist halt kein Mann, sondern ein Schlappschwanz, ein Versager. Und wer will schon gern ein ein Schlappschwanz oder Versger sein?

In Hunderten von Internetseiten kann man lesen, wie wichtig es ist, dass die Partnerin in so einer Situation keinen Druck macht, den Druck verstärkt ja nur das Problem. Das ist nur begrenzt richtig. Ich denke, wenn dein Mann heute nicht mit dir reden will, dann ist das etwas, was du einfach nur respektieren kannst. Aber das darf nicht bedeuten, dass solche Gespräche auf den St-Nimmerleins-Tag verschoben werden!

Nun ist eure Situation ja schon etwas verfahren. Ein offenes Gespräch ist ja offensichtlich (zur Zeit) nicht möglich. Aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten. Du könntest ihm z.B. einen Brief schreiben, in dem du noch einmal ausdrückst, wie wichtig dir die Beziehung zu ihm ist und dass du dir Gedanken um ihn machst. Und zum Beleg deiner Aussage, dass hinter Erektionsstörungen andere Krankheiten stecken können, kannst du ihm ja eine entsprechende Interseite ausdrucken und beilegen. Ich bin dir da gerne bei der Suche nach einer ansprechenden Seite behilflich. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Argument mit der Krankheit nicht bei allen Männern hilfreich ist. Manche haben einfach Angst davor, dass es bei ihnen tatsächlich so sein könnte und stecken lieber den Kopf in den Sand. Da wäre vielleicht der Hinweis besser, dass man heute Erektionsstörungen gut behandeln kann (leider kann man bei körperlichen Ursachen nur in wenigen Fällen die Ursache beseitigen).

Günther
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
Internet: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/

Urologe
Hallo Uenther!

Mein Freund leidet unter dem selben Problemen. Seit einiger Zeit dränge ich ihn zum Urologen zu gehen. Du scheinst Dich gut auszukennen. Kannst Du mir bitte einen Urologen im Großraum Köln empfehlen? Ich möchte an keinen geraten, der unsensibel mit diesem Thema umgeht.

Vielen Dank!

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D
dacre_12043930
08.06.07 um 16:10

"Wie über Erektionsschwierigkeiten reden?"
die hauptsache überhaupt drüber reden. verschweigen brint ganichts.
bin selbst ein betroffener wegen krankheit.
ich komme mir so unnütz vor

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K
kermit_12716084
05.12.07 um 15:11

Versuchs mal mit gutem Potenzmittel!!
Hallo! Hatte teilweise ähnliche Probleme.
Wenn es mal wieder länger dauern soll, dann kann ich nur eines empfehlen. Karmagra. Die haben meinem Sexleben gehörig Pepp verpasst.
Der Service bei Karmagrashop.net ist glaube ich dabei am seriösesten.

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alf_12907460
17.10.08 um 22:43
In Antwort auf midge_12139979

Hallo heuscheke,
>Kann Dir die Adresse nennen, wo Du die Tabletten sehr günstig kaufen kannst.<
Potenzmittel sind im Moment bei uns nicht aktuell, aber vielleicht wird das im Laufe der nächsten hundert Jahre ja doch noch ändern.

Potenzprobleme
Ich habe Potenzprobleme. Naja das liegt wohl an meinem jahrelangen Umgang mit Frauen. Ick hab jahrelang Frauen nur für das eine benutzt, wollte keine Beziehung mit ihnen, nur ... hab dadurch einigen Mädels das Herz gebrochen und jetzt kam die Straffe... Potenzprobleme.
Naja in Wirklichkeit hab ich es verdient.

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alf_12907460
17.10.08 um 22:46
In Antwort auf alter_12171414

Männer und Erektionsstörungen
Hallo Fragerin,
natürlich hast du dich richtig verhalten, als du das Problem angesprochen hast! Wir Männer haben mit unserem Penis ein tolles Frühwarnsystem, das uns schon lange bevor andere Symptome auftreten auf ein ernsthaftes Problem hinweisen kann. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass viele Männer, die einen Herzinfarkt erlebten, schon 5 bis 7 Jahre vorher Erektionsstörungen hatten. Auch andere Krankheiten wie beispielsweise Diabetes, können sich als zuerst durch Erektionsstörungen bemerkbar machen. Natürlich können Erektionsstörungen auch harmlosere Ursachen haben. Aber bei Erektionsstörungen, die über Monate anhalten, sollte unbedingt abgeklärt werden, ob da nicht eine noch nicht erkannte Krankheit dahinter steckt. Je früher man eine Krankheit entdeckt und behandelt, desto besser kann man sie in der Regel in den Griff bekommen. (Aber das weißt du offensichtlich schon alles).

Vor diesem Hintergrund ist schon tragisch, dass viele Männer (und da ist dein Mann keine Ausnahme) den Gang zum Arzt scheuen. Ich habe gerade eine neue Studie gelesen, in der festgestellt wurde, dass in Deutschland maximal 20% der Männer mit Erektionsstörungen deswegen zum Arzt gehen. Und die brauchen in der Regel ein bis zwei Jahre, bis sie diesen Schritt wirklich wagen. Leider ist es dann oft so, dass sie bei einem Urologen landen, der ihnen einfach nur ein Rezept in die Hand drückt.

Warum es so schwierig ist darüber zu reden? Tja, das ist für eine Frau wohl schwer zu verstehen, Männer verstehen das ja auch nicht . In unseren Männerhirnen ist offensichtlich ganz tief verwurzelt, dass Männlichkeit und Potenz zusammengehören. Ein Mann, der nicht beim Anblick einer willigen Frau sofort eine Super-Erektion bekommt, ist halt kein Mann, sondern ein Schlappschwanz, ein Versager. Und wer will schon gern ein ein Schlappschwanz oder Versger sein?

In Hunderten von Internetseiten kann man lesen, wie wichtig es ist, dass die Partnerin in so einer Situation keinen Druck macht, den Druck verstärkt ja nur das Problem. Das ist nur begrenzt richtig. Ich denke, wenn dein Mann heute nicht mit dir reden will, dann ist das etwas, was du einfach nur respektieren kannst. Aber das darf nicht bedeuten, dass solche Gespräche auf den St-Nimmerleins-Tag verschoben werden!

Nun ist eure Situation ja schon etwas verfahren. Ein offenes Gespräch ist ja offensichtlich (zur Zeit) nicht möglich. Aber vielleicht gibt es andere Möglichkeiten. Du könntest ihm z.B. einen Brief schreiben, in dem du noch einmal ausdrückst, wie wichtig dir die Beziehung zu ihm ist und dass du dir Gedanken um ihn machst. Und zum Beleg deiner Aussage, dass hinter Erektionsstörungen andere Krankheiten stecken können, kannst du ihm ja eine entsprechende Interseite ausdrucken und beilegen. Ich bin dir da gerne bei der Suche nach einer ansprechenden Seite behilflich. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Argument mit der Krankheit nicht bei allen Männern hilfreich ist. Manche haben einfach Angst davor, dass es bei ihnen tatsächlich so sein könnte und stecken lieber den Kopf in den Sand. Da wäre vielleicht der Hinweis besser, dass man heute Erektionsstörungen gut behandeln kann (leider kann man bei körperlichen Ursachen nur in wenigen Fällen die Ursache beseitigen).

Günther
Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
Internet: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/

Ich hab Potenzprobleme
Ich habe Potenzprobleme. Naja das liegt wohl an meinem jahrelangen Umgang mit Frauen. Ick hab jahrelang Frauen nur für das eine benutzt, wollte keine Beziehung mit ihnen,wollte nur ... hab dadurch einigen Mädels das Herz gebrochen und jetzt kam die Straffe... Potenzprobleme.
Naja in Wirklichkeit hab ich es verdient.

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alf_12907460
17.10.08 um 22:49
In Antwort auf midge_12139979

Re: Der Mann
Hallo,

ich wünschte, mein Mann würde genauso selbstverständlich mit der ganzen Sache umgehen.

Er wird nicht zum Urologen gehen. Er war auch schon ewig nicht mehr bei einem normalen Gesundheits-Check-up. Ich verstehe nicht, was Männer davor zurückhält(?)

>Übrigens gibt es prima Mittel, Erektionsproblemen (temporär) entgegenzuwirken.<
Ich denke, damit könnte man diesen Teufelskreis durchbrechen und beim Sex die Anspannung vermindern. Aber von Potenzmitteln will er nichts wissen.

Danke für Deinen Betrag.

Mittel für Potenzprobleme
Kann man es auch in Berlin kaufen? Da wohn ick.

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alf_12907460
17.10.08 um 22:53
In Antwort auf paride_12952694

Erektionsschwierigkeiten
Hallo,
habe Suhagra mit 100mg Sildenafil, identisch mit Kamagra, Silagra, Edegra usw. also der gleich Wirkstoff wie Viagra.
Die Suhagra hab ich selbst ausprobiert, die Wirkung ist genial und hält etwa 12 h. an.

Kann Dir die Adresse nennen, wo Du die Tabletten sehr günstig kaufen kannst. Schreib mir einfach.
Wichtig: Gruß Wolf wwolfen@gmx.de

Super werde es ausprobieren.
...schade kann jetzt nicht mehr ... Hat echt Spaß gemacht Mädchen Gefühle vorzuspielen um sie ins Bett zu kriegen. So dumm sind die Weiber! grins. Nur leider kann ich jetzt nicht: mehr-(

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