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Forum / Sex & Verhütung

Wie seid ihr aus einer Sexflaute wieder heraus gekommen?

Letzte Nachricht: 23:40
A
aquarell
16.11.22 um 13:19

Grüßt Euch. 

Wer von euch Frauen kennt das auch: In einer langen Beziehung schläft die Lust auf Erotik, Zärtlichkeit, Sex ein. Vielleicht auch nach dem Kinderkriegen, oder wegen beruflichem, familiärem Stress, egal aus welchem Grund. 

Mich interessiert eure Erfahrung, wie war eure Lustlosigkeit, wie ging sie wieder vorbei, oder blieb sie? 

Vor allem im Rückblick: Wie wünscht Ihr euch, soll euer Partner darauf reagieren? Welches Verhalten von ihm fandet ihr hilfreich? 

Mein Hintergrund: Meine Frau hat seit den Schwangerschaften oft lange Phasen, in denen die Lust weg ist. Wir reden drüber und versuchen immer wieder gemeinsam einen Ausweg zu finden. Aber das ist nicht mein Anliegen. Um meinen Horizont zu erweitern, interessieren mich Erfahrungen von anderen Frauen, Müttern die aus einer vergleichbaren Lage heraus kamen. Also Erfolgserlebnisse, wenn möglich.

Ich danke Euch vorweg!

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E
eisbrecher
16.11.22 um 13:48

In der Form kenne ich Sexflaute eigentlich gar nicht. Es kam natürlich schon vor, dass meine Frau und ich nach einiger Zeit Beziehung nicht mehr täglich Sex hatten. Das empfinde ich aber als völlig normal und nicht als Flaute. 

Am Anfang einer Beziehung spielen die Hormone verrückt, das ist nicht der Normalzustand. Man darf sich nicht erhoffen, dass das auf Dauer so bleibt. Man hat ja auch noch andere Dinge zu tun im Laufe des Lebens und wenn es dann eben nur mehr einmal die Woche Sex gibt, ist das okay. Es kann in bestimmten Situationen auch noch größere Abstände geben, beispielsweise, wenn man beruflich gerade Stress hat oder sonst irgendwie nicht so gut drauf ist. 

Ich habe das nie als Gefahr für meine Beziehung betrachtet, weil Sex einfach nie das Wichtigste in meiner Beziehung war. Mir war gegenseitige Nähe, gegenseitiges Vertrauen einfach wichtiger. 

Nun bin ich Witwer und habe überhaupt keinen Sex mehr. Kurzfristige Liebeleien, Prostitution oder ONS sind nicht mein Ding und ich bin nicht auf der Suche nach einer Partnerin, also gibt es eben auch keinen Sex. Das könnte man auf jeden Fall als Sexflaute bezeichnen, aber so ist das Leben nunmal. Ich sehe das gelassen und habe keine Panik wegen des fehlenden Sexes. 

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F
frau-coco
16.11.22 um 16:13
In Antwort auf aquarell

Grüßt Euch. 

Wer von euch Frauen kennt das auch: In einer langen Beziehung schläft die Lust auf Erotik, Zärtlichkeit, Sex ein. Vielleicht auch nach dem Kinderkriegen, oder wegen beruflichem, familiärem Stress, egal aus welchem Grund. 

Mich interessiert eure Erfahrung, wie war eure Lustlosigkeit, wie ging sie wieder vorbei, oder blieb sie? 

Vor allem im Rückblick: Wie wünscht Ihr euch, soll euer Partner darauf reagieren? Welches Verhalten von ihm fandet ihr hilfreich? 

Mein Hintergrund: Meine Frau hat seit den Schwangerschaften oft lange Phasen, in denen die Lust weg ist. Wir reden drüber und versuchen immer wieder gemeinsam einen Ausweg zu finden. Aber das ist nicht mein Anliegen. Um meinen Horizont zu erweitern, interessieren mich Erfahrungen von anderen Frauen, Müttern die aus einer vergleichbaren Lage heraus kamen. Also Erfolgserlebnisse, wenn möglich.

Ich danke Euch vorweg!

Bei mir ist die Lustlosigkeit geblieben, nachdem die da war.
Auslöser oder anders. Ich hatte oder habe eine Krankheit die schon immer mal mehr mal weniger mein Befinden beeinträchtigt hat. 
Kurz nachdem ich mir meinem Freund, jetzt Mann, zusammenkommen hatte ich einen Schub. Gelenke Tätern weh und oft auch die Haut. Also großartig Anfassen oder gar Sex stand nicht auf meiner unbedingten Wunschliste.
Die Medikamente werden dann auch noch ihren Teil beigetragen haben.
Da gab's dann Phasen von bis zu 1,5 Jahren ohne Sex.
Jetzt ruht die Krankheit seit einigen Jahren und ich nehme auch nix mehr ein, aber wir haben und irgendwie so eingerichtet oder dran gewöhnt das wir auch jetzt nicht wesentlich mehr Sex haben. So 3-5 mal im Jahr.
Da uns aber nichts fehlt, ist das auch völlig ok und für uns besteht kein Grund etwas daran zu ändern.

Mein Mann war da von Anfang an toll. Es hat nie Druck gemacht, genörgelt, schlechte Laune gehabt oder sonst ein Klischee bedient. Es hat nie was gesagt, Oder wenn ich zwischdurch mal gute, schmerzfreie Tage hatte, hat er nicht darauf gelauert und gesagt zu aber ran. Es hat immer auf ein Signal von mir gewartet und selbst die versucht Sex zu initiieren.

Aber einen Tipp für das generelle Umgehen mit einer Flaute ... Da muss jedes Paar seinen eigenen Weg finden. Ist ja auch jeder Fall anders gelagert.

Was mir falsch ist, Verständnis haben, nicht drängeln und Druck machen, nicht dauernd mit dem Thema nerven (verbal noch in Handlungen).
Und in Gesprächen zu dem Thema, keine Vorwürfe, sondern Lösungorientiert aber Verständnisvoll un ruhig reden.

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O
oana85
16.11.22 um 16:44

Nach der Geburt unseres Sohnes hatte ich krankheits und auch traumabedingt überhaupt keine Lust mehr auf Sex. 

Als der Kleine dann sechs Monate alt war und bei uns im Bett Eiszeit herrschte, hat mein Freund mit mir wieder einmal das Gespräch gesucht. Wie schon viele male zuvor. 
Nur diesmal lies er mich nicht flüchten sondern konfrontierte mich mit der Situation wie sie damals war. Es endete auch in einem handfesten Streit. Mir hat es aber auch die Augen geöffnet als er mir sagte das wir nicht nur Mama und Papa sind sondern immer noch Mann und Frau.
Und auch das er sich vernachlässigt fühlte. 
Ich habe dann auch angefangen daran zu arbeiten um etwas zu ändern. Wir gingen wieder auf Dates. 
Als der Kleine älter war machten wir auch ab und zu mal ein Elternwochenende. 
Denn für ein entspanntes und glückliches Kind braucht es auch glückliche und entspannte Eltern.  
 

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B
blowmore
16.11.22 um 22:21
In Antwort auf frau-coco

Bei mir ist die Lustlosigkeit geblieben, nachdem die da war.
Auslöser oder anders. Ich hatte oder habe eine Krankheit die schon immer mal mehr mal weniger mein Befinden beeinträchtigt hat. 
Kurz nachdem ich mir meinem Freund, jetzt Mann, zusammenkommen hatte ich einen Schub. Gelenke Tätern weh und oft auch die Haut. Also großartig Anfassen oder gar Sex stand nicht auf meiner unbedingten Wunschliste.
Die Medikamente werden dann auch noch ihren Teil beigetragen haben.
Da gab's dann Phasen von bis zu 1,5 Jahren ohne Sex.
Jetzt ruht die Krankheit seit einigen Jahren und ich nehme auch nix mehr ein, aber wir haben und irgendwie so eingerichtet oder dran gewöhnt das wir auch jetzt nicht wesentlich mehr Sex haben. So 3-5 mal im Jahr.
Da uns aber nichts fehlt, ist das auch völlig ok und für uns besteht kein Grund etwas daran zu ändern.

Mein Mann war da von Anfang an toll. Es hat nie Druck gemacht, genörgelt, schlechte Laune gehabt oder sonst ein Klischee bedient. Es hat nie was gesagt, Oder wenn ich zwischdurch mal gute, schmerzfreie Tage hatte, hat er nicht darauf gelauert und gesagt zu aber ran. Es hat immer auf ein Signal von mir gewartet und selbst die versucht Sex zu initiieren.

Aber einen Tipp für das generelle Umgehen mit einer Flaute ... Da muss jedes Paar seinen eigenen Weg finden. Ist ja auch jeder Fall anders gelagert.

Was mir falsch ist, Verständnis haben, nicht drängeln und Druck machen, nicht dauernd mit dem Thema nerven (verbal noch in Handlungen).
Und in Gesprächen zu dem Thema, keine Vorwürfe, sondern Lösungorientiert aber Verständnisvoll un ruhig reden.

Danke für Deinen so offenen Beitrag!Warum bist Du dann mit Deiner Geschichte hier in einem Sex Forum aktiv?

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F
frau-coco
17.11.22 um 9:57
In Antwort auf blowmore

Danke für Deinen so offenen Beitrag!Warum bist Du dann mit Deiner Geschichte hier in einem Sex Forum aktiv?

Um evtl. Unsicheren Menschen zu zeigen das man so sein kann, so sein darf, sich zu nichts überwinden muss oder glaubt (auch aus selbstgemachten Druck) man müsse ja dieses oder jenes erfüllen weil es ja erwartet wird und man sonst Ja unnormal ist.
Das man schlicht (sexuell) so sein kann wie man eben ist und das Mit dem richtigen Partner auch überhaupt kein Problem ist und man so trotzdem einen ganz tolle, liebevolle und harmonische Beziehung führen kann.
Und das nicht jeder Kerl gleich fremdgeht, übellaunig und abweisend ist nur weil er nicht zu jederzeit jeden Wunsch erfüllt bekommt. 

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E
eisbrecher
20.11.22 um 11:19
In Antwort auf blowmore

Danke für Deinen so offenen Beitrag!Warum bist Du dann mit Deiner Geschichte hier in einem Sex Forum aktiv?

Gegenfrage: warum nicht?

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E
eisbrecher
20.11.22 um 11:22
In Antwort auf frau-coco

Um evtl. Unsicheren Menschen zu zeigen das man so sein kann, so sein darf, sich zu nichts überwinden muss oder glaubt (auch aus selbstgemachten Druck) man müsse ja dieses oder jenes erfüllen weil es ja erwartet wird und man sonst Ja unnormal ist.
Das man schlicht (sexuell) so sein kann wie man eben ist und das Mit dem richtigen Partner auch überhaupt kein Problem ist und man so trotzdem einen ganz tolle, liebevolle und harmonische Beziehung führen kann.
Und das nicht jeder Kerl gleich fremdgeht, übellaunig und abweisend ist nur weil er nicht zu jederzeit jeden Wunsch erfüllt bekommt. 

Ich finde es ziemlich traurig, dass man darauf überhaupt extra hinweisen muss. Eigentlich sollte das der Normalzustand einer Beziehung sein.

Ich habe aber immer mehr den Eindruck, dass die Menschen sich benehmen wie trotzige Kleinkinder, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Da wird gedroht und Druck gemacht. Das ist doch lächerlich und kein guter Umgang miteinander. 

"Entweder, du machst, was ich will, oder ich verlasse dich/betrüge dich!" ist doch keine Basis für eine Beziehung! Wer so miteinander umgeht, braucht sich nicht wundern, wenn bald die Trennung erfolgt. Ich würde einen solchen Umgang mit mir jedenfalls nicht dulden. Ich wünsche mir nämlich eine erwachsene, reife Partnerin und eine Beziehung auf Augenhöhe und keinen Kindergarten. 

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D
daje
21.11.22 um 19:25
In Antwort auf aquarell

Grüßt Euch. 

Wer von euch Frauen kennt das auch: In einer langen Beziehung schläft die Lust auf Erotik, Zärtlichkeit, Sex ein. Vielleicht auch nach dem Kinderkriegen, oder wegen beruflichem, familiärem Stress, egal aus welchem Grund. 

Mich interessiert eure Erfahrung, wie war eure Lustlosigkeit, wie ging sie wieder vorbei, oder blieb sie? 

Vor allem im Rückblick: Wie wünscht Ihr euch, soll euer Partner darauf reagieren? Welches Verhalten von ihm fandet ihr hilfreich? 

Mein Hintergrund: Meine Frau hat seit den Schwangerschaften oft lange Phasen, in denen die Lust weg ist. Wir reden drüber und versuchen immer wieder gemeinsam einen Ausweg zu finden. Aber das ist nicht mein Anliegen. Um meinen Horizont zu erweitern, interessieren mich Erfahrungen von anderen Frauen, Müttern die aus einer vergleichbaren Lage heraus kamen. Also Erfolgserlebnisse, wenn möglich.

Ich danke Euch vorweg!

So Sex-Flauten kenne ich auch.
Die Kinder klein, Vollzeit berufstätig und dann noch mein Teil des (gerecht aufgeteilt) Haushalts - ich war über Jahre einfach immer so fertig das ich eher selten Lust auf Sex hatte. Manchmal habe ich mich dann doch überzeugen lassen, meistens nicht. Zum Glück hat mein Mann mich nie bedrängt oder irgendwie blöd reagiert.
Jetzt hat sich das Blatt gewendet: seit einiger Zeit ist er derjenige der wenig Interesse an Sex hat - und ich verhalte mich genauso rücksichtsvoll wie er es seinerzeit bei mir gemacht hat. Manchmal ist es gut, einfach Verständnis für den anderen zu haben oder, wenn die Gründe nicht offensichtlich sind, miteinander reden.
Ohne Vorwürfe bitte!

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F
frau-coco
21.11.22 um 21:39
In Antwort auf eisbrecher

Ich finde es ziemlich traurig, dass man darauf überhaupt extra hinweisen muss. Eigentlich sollte das der Normalzustand einer Beziehung sein.

Ich habe aber immer mehr den Eindruck, dass die Menschen sich benehmen wie trotzige Kleinkinder, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Da wird gedroht und Druck gemacht. Das ist doch lächerlich und kein guter Umgang miteinander. 

"Entweder, du machst, was ich will, oder ich verlasse dich/betrüge dich!" ist doch keine Basis für eine Beziehung! Wer so miteinander umgeht, braucht sich nicht wundern, wenn bald die Trennung erfolgt. Ich würde einen solchen Umgang mit mir jedenfalls nicht dulden. Ich wünsche mir nämlich eine erwachsene, reife Partnerin und eine Beziehung auf Augenhöhe und keinen Kindergarten. 

Ja er ist traurig. Aber leider zu oft noch nötig.

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E
eisbrecher
29.11.22 um 11:40
In Antwort auf frau-coco

Ja er ist traurig. Aber leider zu oft noch nötig.

Gut, dieses Forum hier ist nicht repräsentativ, aber trotzdem habe ich oft den Eindruck, dass manchen Menschen Sex das Allerwichtigste auf der Welt ist. Sogar wichtiger als die Liebe zur/zum Partner/in.

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F
frau-coco
29.11.22 um 14:18
In Antwort auf eisbrecher

Gut, dieses Forum hier ist nicht repräsentativ, aber trotzdem habe ich oft den Eindruck, dass manchen Menschen Sex das Allerwichtigste auf der Welt ist. Sogar wichtiger als die Liebe zur/zum Partner/in.

Das es dem einen wichtiger ist als der anderen ist völlig legitim und ganz normal. Da sehe ich nichts kritisches daran.
Was aber erschreckend ist, ist wie manche halt damit umgehen.
Das befinden des Partners wird ignoriert, Hauptsache Sex so oft wie ich es will.
Da wird nicht reflektiert dass vielleicht auch die eigene Sexualität in einem Beziehungskorsett nicht funktioniert.
Und so weiter.
Viele sind nicht ehrlich genug zu sich und dem Partner. Manche sind einfach keine oder noch keine Beziehungsmenschen. Was vollkommen ok ist. Aber gehen trotzdem welche ein, und diese enden dann meist unschön.

Aber das gibt's umgekehrten ebenso. Ist nicht so das sie denen Sex wichtig ist die blöden sind und die anderen die guten.
Auch die denen Sex nicht so wichtig ist sind oft nicht ehrlich zu sich und dem potentiellen Partner. Da wird sich verstellt und dann nach und nach der Sex runtergefahren.
Wenn man mehr dazu stehen würde sie man ist und danach den Partner sucht wäre mancher/manchem die ein oder andere emotionale Narbe erspart geblieben.

Aber da Sex oft so für überwichtig erklärt und hochstilisiert wird glauben manche halt das es normal ist ohne Rücksicht zu agieren und die anderen trauen sich nicht zuzugeben das ihnen das nicht so wichtig ist und die auch nicht so viel brauchen. Weil man ja nicht Prüde oder unnomal gelten will und einen suggeriert wird man wäre weniger wert und bekommt keine\n ab.

Etwas mehr gelassenheit, akzeptanz und Rücksichtnahme von beiden Enden wäre da oft wünschenswert.

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manwirdnichtjunger
manwirdnichtjunger
23:40

Soo und jetzt zurück zum Thema,
Aquarell du hast bestimmt über dieses Anliegen vorher gegoogelt. Gibts tauesende sollche Threads. Wieviele Erfolgserlebnise konntzest du finden?

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