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Wie oft ist "normal"?

31. Dezember 2012 um 12:46

Hallo @ alle,

meine Freundin und ich sind seit etwas mehr als einem Jahr zusammen und wir lieben uns immernoch. Natürlich sind die Gefühle des Verliebtseins weg, dennoch sind wir sehr glücklich miteinander.

In den Anfangsstadien unserer Beziehung fand der Sex relativ häufig statt. Wir waren damit zufrieden. Allerdings habe ich momentan aufgrund arbeits- und lebensbezogener Situationen oft Stress und kann nur schwer "runterkommen" und abschalten. Demzufolge habe ich oft keine Lust und wenn überhaupt, dann befriedige ich mich selbst. Wenn wir mal Sex haben, dann ist der Sex fantastisch, wir machen's in verschiedenen Stellungen, es dauert mindestens 25 Minuten und sie kommt mehr als zwei Mal. Das Problem ist, sie kommt damit nicht klar, dass wir manchmal nur zwei Mal in der Woche Sex haben. Ist ihr Vorwurf berechtigt? Mir geht es um Qualität, nicht um Quantität. Ihr geht es anscheinend um beides.

Ich würde mich über eure Meinungen freuen!

31. Dezember 2012 um 13:06

Antwort
Das Verliebtsein ist ein von hormonellen Vorgängen verursachter Zustand, der nicht ewig anhalten kann, da der Körper dadurch belastet wird.

Verliebtsein hat kaum mit Gefühlen zu tun.

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31. Dezember 2012 um 13:16

Hmm
Der Typ, der mit einem Spermavampir zusammen ist, tut mir leid.

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31. Dezember 2012 um 13:41

Titel
Touche.

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31. Dezember 2012 um 14:11

Es gibt
kein normal. Jedes Paar muss für sich selbst die richtige Menge finden. 2x pro Woche ist nicht wenig, aber wenn es ihr zu wenig ist, müsst ihr euch überlegen, wie ihr damit umgehen wollt.

Dass es dir um Qualität und nicht um Quantität geht, finde ich nicht überzeugend. Qualität ist wichtig ja, aber der beste Sex gibt mir nichts, wenn ich ihn nur 1x pro Jahr bekomme. Und dass nach 1 Jahr keinerlei Verliebtheitsgefühle existieren, sollte dir auch zu denken geben.

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31. Dezember 2012 um 14:41

Ich frag mich...
ob es wirklich eine kluge Idee war, am Silvestertag in nem Sexforum zu fragen, ob 2x in der Woche Sex haben normal ist. Der durchschnittliche Mensch, wird heute wohl eher nicht ins Forum schauen.

Aber ich kann dich zumindest dahingehend beruhigen, dass 2x die Woche völlig im grünen Bereich liegt. Wobei dieser grüne Bereich halt sehr weit auseinander driftet.

Am Ende ist nicht die Frage wichtig, wie oft normal ist, sondern ob man, wenn die Bedürfnisse zu sehr auseinander liegen, einen Kompromiss finden kann.

Beispiel: Am Abend erst mal ein bisschen spazieren gehen, um runterzufahren, nur um das Wohlbefinden zu verbessern oder eine Massage z.B. Wichtig ist dabei, dass es nicht mit der Verpflichtung zusammen hängt, Sex haben zu müssen.

Oder: Andere sexuelle Praktiken ausprobieren. Ich weiss, mag sich für manche komisch anhören. Aber man kann auch ohne Sex und damit ohne eigenem Höhepunkt, einer Frau zum Orgasmus verhelfen.

Oder: Schauen ob man beruflich etwas zurücktreten kann; mit dem Chef reden. Zumindest sollte eine Situation die als sehr unangenehm empfunden wird (ich mein auf der Arbeit), nicht zum Dauerzustand werden. Vielleicht ist es ja auch eine begrenzt absehbare Zeitspanne, was das Argumentieren erleichtert.

Wichtig ist es ausserdem sich mal Gedanken zu machen, ob es wirklich am Stress alleine liegt, oder ob man sich eingestehen muss, dass man ev. auch weniger Sex braucht als der Partner.

Das sind nur mal einige Beispiele. Das Wichtigste ist, einen klaren Kopf zu kriegen und die Probleme nicht da zu suchen, wo sie nicht sind: Und entschuldigung, aber hier im Sexforum, das merkst du sicher auch an den Antworten, wirst du wenig Hilfe finden.

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31. Dezember 2012 um 14:44
In Antwort auf dcclxxvii

Ich frag mich...
ob es wirklich eine kluge Idee war, am Silvestertag in nem Sexforum zu fragen, ob 2x in der Woche Sex haben normal ist. Der durchschnittliche Mensch, wird heute wohl eher nicht ins Forum schauen.

Aber ich kann dich zumindest dahingehend beruhigen, dass 2x die Woche völlig im grünen Bereich liegt. Wobei dieser grüne Bereich halt sehr weit auseinander driftet.

Am Ende ist nicht die Frage wichtig, wie oft normal ist, sondern ob man, wenn die Bedürfnisse zu sehr auseinander liegen, einen Kompromiss finden kann.

Beispiel: Am Abend erst mal ein bisschen spazieren gehen, um runterzufahren, nur um das Wohlbefinden zu verbessern oder eine Massage z.B. Wichtig ist dabei, dass es nicht mit der Verpflichtung zusammen hängt, Sex haben zu müssen.

Oder: Andere sexuelle Praktiken ausprobieren. Ich weiss, mag sich für manche komisch anhören. Aber man kann auch ohne Sex und damit ohne eigenem Höhepunkt, einer Frau zum Orgasmus verhelfen.

Oder: Schauen ob man beruflich etwas zurücktreten kann; mit dem Chef reden. Zumindest sollte eine Situation die als sehr unangenehm empfunden wird (ich mein auf der Arbeit), nicht zum Dauerzustand werden. Vielleicht ist es ja auch eine begrenzt absehbare Zeitspanne, was das Argumentieren erleichtert.

Wichtig ist es ausserdem sich mal Gedanken zu machen, ob es wirklich am Stress alleine liegt, oder ob man sich eingestehen muss, dass man ev. auch weniger Sex braucht als der Partner.

Das sind nur mal einige Beispiele. Das Wichtigste ist, einen klaren Kopf zu kriegen und die Probleme nicht da zu suchen, wo sie nicht sind: Und entschuldigung, aber hier im Sexforum, das merkst du sicher auch an den Antworten, wirst du wenig Hilfe finden.

Ach ja
Und natürlich die Freundin so gut es geht mit einbeziehen. Sex hat man zu zweit, also sollte man auch die Probleme, so weit es geht, zu zweit lösen.

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31. Dezember 2012 um 14:56

Wenn du mich meinst...
Ich bin sicher nicht die Ausnahme. Ich würd mich zumindest nicht unbedingt als Durchschnittstyp bezeichnen.
Am Ende ist aber sowieso die Ausgangsfrage falsch gestellt, weil die Antwort darauf kaum Informationen erhalten wird, um das Problem zu lösen. Deswegen hab ich mir erlaubt, etwas weiter zu denken.

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