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Wie feucht ist feucht genug - gerissene Kondome

23. Juli 2015 um 23:20 Letzte Antwort: 22. Januar 2017 um 14:41

Hallo,

folgendes Problem: Mit meiner neuen Partnerin, die aus verschiedenen Gründen die Pille nicht nimmt, ist mir nun schon zwei mal ein Kondom gerissen.
Nun bin ich zwar nicht unerfahren, aber allzu viel Erfahrung habe ich auch nicht. Ist vorher jedenfalls noch nicht passiert.

Um gleich mal die "einfachen" Gründe auszuschließen:
- Ich bin vorsichtig beim Öffnen, keine Fingernägel, Zähne etc
- natürlich halte ich das Reservoir zu, keine Intimpiercings oder andere Einflüsse
- keine Cremes oder Öle sind im Spiel
- hab verschiedene Marken ausprobiert
- man kann nicht davon sprechen, dass wir besonders hart zur Sache gehen (trauen uns auch einfach nicht mehr so richtig solange das Problem nicht gelöst ist).

Natürlich hat man sich seine Gedanken gemacht und zwei bis drei Möglichkeiten kommen in Betracht.
Erstens: Falsche Größe. Darüber habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Nun ergab ein Nachmessen, dass 12,7 Umfang für 53er zwar vllt noch möglich aber nicht gerade das Passende ist und man durchaus 57er oder 60er probieren könnte.
So richtig glaube ich aber nicht, dass es nur daran liegt, denn dann hätte es ja auch schon früher mal passieren müssen. Allerdings hab ich früher aus Gewohnheit Durex gefühlsecht verwendet, die von Haus aus nicht die 53er Größe haben, sondern 56er. Bei einem Markenwechsel merkte ich dann, dass 53er sich teilw. auch von selbst wieder ein wenig aufrollen und sich auch zu eng anfühlen. Umgekehrt rutschen (selbst die) 60er nicht ab und ich hab bei denen eigentlich ein gutes Gefühl.

Hier im Forum gehts mir aber weniger um die Größensache. Die zweite Möglichkeit ist noch, dass meine Partnerin nicht feucht genug ist. Und da habe ich eher wenige Vergleiche - zwei um genau zu sein, wenn man mal ein oder zwei "flüchtige Bekanntschaften" an die ich mcih auch nicht so genau in dieser Hinsicht erinnern kann raus lässt. Wie soll man(n) das einschätzen? Sie selbst hat kaum Vergleichswerte (mit anderen Männern mit Kondom, weil vorher Pille und laaange Beziehung) - das Naheliegende zu fragen, wie es denn sonst so war, steht also nicht zur Debatte. Gerissen ist bei ihr vor mir jedenfalls noch nie eins.

Und ja, in meinem Vergleich ist sie nicht gerade sehr feucht und zugleich sehr eng. Natürlich merkt man den Unterschied zwischen erregt und nicht erregt und bei fortgeschrittenem Spiel auch deutlich. Aber "nass" ist anders und ich habe auch das Gefühl, dass sie nicht durchgehend richtig feucht ist und bleibt. (Klingt furchtbar wenn man das so analytisch aufschreibt).
Dazu kommt, dass wir typischerweise eher länger zu Werke sind und ich immer mal wieder etwas schlaffer werde, dann wieder härter und so fort. Das ist natürlich für das Material (ausdehnen, entspannen, evtl. kurzzeitig reibende Falten) als auch was das Feuchtsein angeht "problematisch".
Um es mal auf den Punkt zu bringen: Es hat in der Tat schon besser geflutscht - aus verschiedenen Gründen (weniger eng, feuchter, ich härter...)

Meine Frage nun: Wie feucht ist denn feucht genug in hinblick auf Kondome? Sie selbst sagt, dass gerade wenn ich nicht richtig hart bin es schon ein für sie manchmal unangenehm reibendes Gefühl ist (wir haben eine sehr gute und offene Kommunikation und darauf nimmt Mann dann natürlich Rücksicht). Das spricht ja eigentlich für sich und man könnte sagen "nicht vollkommen hart=Falten+trocken+eng=reißendes Material - ist doch logisch". Andererseits dachte ich eigentlich bisher, dass Kondome noch ganz andere Sachen aushalten sollten als ein wenig Blümchensex unter erschwerten Bedingungen. Aber das ist wohl doch nicht so. Und dann frage ich mich eben, wie feucht frau denn so wird? Reden wir da von tropfend nass? Ein bisschen feucht aber nicht mal überall richtig "glitschig"?

Klar kann man jetzt sagen: Probierts halt aus mit verschiedenen Größen und (für Kondome geeignetem) Gleitgel und das ist richtig und das werden wir auch (da Fernbeziehung sieht man sich momentan eher selten). Ich würde mich aber einfach sicherer fühlen, wenn man endlich mal raus gefunden hat, woran es liegt. Macht ja auch nur halb so viel Spaß, wenn man ständig aufpassen muss ob nichts passiert ist und eine Fernbeziehung mit dem Zyklus zu koordinieren ist auch kein Spaß

Vielleicht kann ja die eine oder der andere mal berichten - oder gibt es andere, die das schon als Ursache gerissener Kondome hatten und berichten können?

Zweite Frage: Wie geht ihr damit um, wenn die Erektion mal nachlässt (nicht aber ganz weg geht) und (schon kurz darauf) wiederkommt. Also nicht soweit, dass das Kondom abrutschen würde oder so, aber eben auch nicht mehr faltenfrei ist und dann wieder spannt. Neues Kondom?

Hoffe das war nicht zu viel Text. Würde mich über Hinweise (auch auf Dinge, die ich bisher ganz übersehen habe) und oder Erfahrungsberichte freuen. In der Hoffnung, dass wir bald wieder mehr Vertrauen in die Dinger finden.

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22. Januar 2017 um 14:41
In Antwort auf arseni_12664831

Hallo,

folgendes Problem: Mit meiner neuen Partnerin, die aus verschiedenen Gründen die Pille nicht nimmt, ist mir nun schon zwei mal ein Kondom gerissen.
Nun bin ich zwar nicht unerfahren, aber allzu viel Erfahrung habe ich auch nicht. Ist vorher jedenfalls noch nicht passiert.

Um gleich mal die "einfachen" Gründe auszuschließen:
- Ich bin vorsichtig beim Öffnen, keine Fingernägel, Zähne etc
- natürlich halte ich das Reservoir zu, keine Intimpiercings oder andere Einflüsse
- keine Cremes oder Öle sind im Spiel
- hab verschiedene Marken ausprobiert
- man kann nicht davon sprechen, dass wir besonders hart zur Sache gehen (trauen uns auch einfach nicht mehr so richtig solange das Problem nicht gelöst ist).

Natürlich hat man sich seine Gedanken gemacht und zwei bis drei Möglichkeiten kommen in Betracht.
Erstens: Falsche Größe. Darüber habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Nun ergab ein Nachmessen, dass 12,7 Umfang für 53er zwar vllt noch möglich aber nicht gerade das Passende ist und man durchaus 57er oder 60er probieren könnte.
So richtig glaube ich aber nicht, dass es nur daran liegt, denn dann hätte es ja auch schon früher mal passieren müssen. Allerdings hab ich früher aus Gewohnheit Durex gefühlsecht verwendet, die von Haus aus nicht die 53er Größe haben, sondern 56er. Bei einem Markenwechsel merkte ich dann, dass 53er sich teilw. auch von selbst wieder ein wenig aufrollen und sich auch zu eng anfühlen. Umgekehrt rutschen (selbst die) 60er nicht ab und ich hab bei denen eigentlich ein gutes Gefühl.

Hier im Forum gehts mir aber weniger um die Größensache. Die zweite Möglichkeit ist noch, dass meine Partnerin nicht feucht genug ist. Und da habe ich eher wenige Vergleiche - zwei um genau zu sein, wenn man mal ein oder zwei "flüchtige Bekanntschaften" an die ich mcih auch nicht so genau in dieser Hinsicht erinnern kann raus lässt. Wie soll man(n) das einschätzen? Sie selbst hat kaum Vergleichswerte (mit anderen Männern mit Kondom, weil vorher Pille und laaange Beziehung) - das Naheliegende zu fragen, wie es denn sonst so war, steht also nicht zur Debatte. Gerissen ist bei ihr vor mir jedenfalls noch nie eins.

Und ja, in meinem Vergleich ist sie nicht gerade sehr feucht und zugleich sehr eng. Natürlich merkt man den Unterschied zwischen erregt und nicht erregt und bei fortgeschrittenem Spiel auch deutlich. Aber "nass" ist anders und ich habe auch das Gefühl, dass sie nicht durchgehend richtig feucht ist und bleibt. (Klingt furchtbar wenn man das so analytisch aufschreibt).
Dazu kommt, dass wir typischerweise eher länger zu Werke sind und ich immer mal wieder etwas schlaffer werde, dann wieder härter und so fort. Das ist natürlich für das Material (ausdehnen, entspannen, evtl. kurzzeitig reibende Falten) als auch was das Feuchtsein angeht "problematisch".
Um es mal auf den Punkt zu bringen: Es hat in der Tat schon besser geflutscht - aus verschiedenen Gründen (weniger eng, feuchter, ich härter...)

Meine Frage nun: Wie feucht ist denn feucht genug in hinblick auf Kondome? Sie selbst sagt, dass gerade wenn ich nicht richtig hart bin es schon ein für sie manchmal unangenehm reibendes Gefühl ist (wir haben eine sehr gute und offene Kommunikation und darauf nimmt Mann dann natürlich Rücksicht). Das spricht ja eigentlich für sich und man könnte sagen "nicht vollkommen hart=Falten+trocken+eng=reißendes Material - ist doch logisch". Andererseits dachte ich eigentlich bisher, dass Kondome noch ganz andere Sachen aushalten sollten als ein wenig Blümchensex unter erschwerten Bedingungen. Aber das ist wohl doch nicht so. Und dann frage ich mich eben, wie feucht frau denn so wird? Reden wir da von tropfend nass? Ein bisschen feucht aber nicht mal überall richtig "glitschig"?

Klar kann man jetzt sagen: Probierts halt aus mit verschiedenen Größen und (für Kondome geeignetem) Gleitgel und das ist richtig und das werden wir auch (da Fernbeziehung sieht man sich momentan eher selten). Ich würde mich aber einfach sicherer fühlen, wenn man endlich mal raus gefunden hat, woran es liegt. Macht ja auch nur halb so viel Spaß, wenn man ständig aufpassen muss ob nichts passiert ist und eine Fernbeziehung mit dem Zyklus zu koordinieren ist auch kein Spaß

Vielleicht kann ja die eine oder der andere mal berichten - oder gibt es andere, die das schon als Ursache gerissener Kondome hatten und berichten können?

Zweite Frage: Wie geht ihr damit um, wenn die Erektion mal nachlässt (nicht aber ganz weg geht) und (schon kurz darauf) wiederkommt. Also nicht soweit, dass das Kondom abrutschen würde oder so, aber eben auch nicht mehr faltenfrei ist und dann wieder spannt. Neues Kondom?

Hoffe das war nicht zu viel Text. Würde mich über Hinweise (auch auf Dinge, die ich bisher ganz übersehen habe) und oder Erfahrungsberichte freuen. In der Hoffnung, dass wir bald wieder mehr Vertrauen in die Dinger finden.

Hallo

Hier findest du ein paar Shops die auch guides dafür haben. http://beste-erotikshops.de/Kondome.html

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