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Wenig Sexpartner

22. März 2004 um 9:18 Letzte Antwort: 26. April 2004 um 13:24

Hi,
ich hätte auch eine Frage: mein Lebensgefährte, mit dem ich über 5 Jahre schon zusammen bin-hat mir nach langem mal erzählt-daß er vor mir noch nie mit einer Frau geschlafen hat.
Hat für mich eigentlich keine Bedeutung, doch wir haben mal darüber gesprochen-wie das ist, wenn man dann vielleicht doch glaubt-etwas versäumt zu haben...wenn man nur mit einem das Ganze erlebt hat. Muß es passieren, daß man dann darüber nachdenkt-auch mal mit jemand andrem Sex haben zu wollen??
Natürlich ist man dann neugieriger darauf, zu erfahren-wie der Sex wohl mit andren Partnern wäre. Was glaubt ihr, kann das gutgehen-ein Leben lang zusammen sein ohne daß der andre dann mal in Versuchung kommt. Wie würdet ihr das dann sehen, wenn das 1x praktisch zum ausprobieren passieren würde??
Hört sich jetzt echt blöd an, aber ich denke-daß das leicht so sein könnte.

Würde mich freuen über eure Erfahrungen, Gerli

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22. März 2004 um 11:16

*.....*
Ich bin so n fall
hab bis jetzt nur mit meiner freundin geschlafen
und wir sind 6 monate zusammen

und ich denke darüber nach wie sex mit einer anderen frau ist

aber ein grund Fremd zu gehen ist das auf keinen fall für mich
nur intressehalber
jede frau mag was anderes jede reagiert anders
jede geht anders ab und um sehr viele reaktionen von
frauen mitzubekommen
glaub ich weckt in mir das intresse mit mehr frauen zu schlaften

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22. März 2004 um 11:54

Kein Problem..
Hi,
also ich bin mit meiner Frau nun 17 Jahre zusammen und sie war auch meine erste und einzigste Sexpartnerin. Ich habe nie das Gefühl etwas verpasst zu haben, da ich ein Beziehungsmensch bin und ich die erste Zeit recht anstrengend finde eine Partnerschaft aufzubauen. Was eigendlich viel interesanter ist, ist das der Sex irgendwie einschläft. Das ist schon ein anderes Problem, denn durch das gute "sich kennen", ist es schwer immer wieder den Reiz zu setzen. Aber deshalb fremd zu gehen finde ich völlig die falsche Richtung. Da man ja nun eine ganze Zeit auf das Spiel setzt und ein völliges Harmonieren. Ich empfinde es auch als etwas besonderes nicht fremd zu gehen, eine Art Orden für die Beziehung. Auch sollte man immer daran denken, Sex ist nur ein Teil der Beziehung und in einer gut gehenden Beziehung sind viele Faktoren genauso wichtig wie Sex. Wenn man sich die Wünsche und Träume gemeinsam erfüllt ist das eine schöne und vor alledem beruhigende Sache.

Sei froh solch einen Partner zu haben, denkt für euch.

Gruß Ger

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22. März 2004 um 15:43

Wenig Sexpartner
Hi Gerli,
ich stehe noch sehr am Anfang mit meinen Sexerfahrungen. Und bis jetzt habe ich auch nur mit einem Mann geschlafen. Ich finde es nicht schlimm, wenn man nur mit einem Mann bzw. nur einer Frau in seinem Leben Sex hat. So ist man sich viel vertrauter und man kann sich einfach alles sagen. Bei jeder neuen Beziehung muss man doch erst wieder sich neu eingewöhnen. Ich würde es schön finden, wenn ich von dir sagen kann, wenn ich alt und schrumpelig bin*g*, dass ich nur mit einem Mann geschlafen habe und alles mit ihm ausprobieren konnte. Natürlich habe ich auch manchmal Sexfantasien, wo ich mit anderen Männern schlafen möchte, aber schließlich bleibe ich doc bei meinem Schatz, weil er mich auch seelisch beim Sex beglücken kann. Ich würde also schon sagen, dass es gut gehen kann, wenn man nur mit einem Partner in seinem Leben Sex hatte.

Viele Grüße Zauberin

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23. März 2004 um 8:27
In Antwort auf

Kein Problem..
Hi,
also ich bin mit meiner Frau nun 17 Jahre zusammen und sie war auch meine erste und einzigste Sexpartnerin. Ich habe nie das Gefühl etwas verpasst zu haben, da ich ein Beziehungsmensch bin und ich die erste Zeit recht anstrengend finde eine Partnerschaft aufzubauen. Was eigendlich viel interesanter ist, ist das der Sex irgendwie einschläft. Das ist schon ein anderes Problem, denn durch das gute "sich kennen", ist es schwer immer wieder den Reiz zu setzen. Aber deshalb fremd zu gehen finde ich völlig die falsche Richtung. Da man ja nun eine ganze Zeit auf das Spiel setzt und ein völliges Harmonieren. Ich empfinde es auch als etwas besonderes nicht fremd zu gehen, eine Art Orden für die Beziehung. Auch sollte man immer daran denken, Sex ist nur ein Teil der Beziehung und in einer gut gehenden Beziehung sind viele Faktoren genauso wichtig wie Sex. Wenn man sich die Wünsche und Träume gemeinsam erfüllt ist das eine schöne und vor alledem beruhigende Sache.

Sei froh solch einen Partner zu haben, denkt für euch.

Gruß Ger

Danke...
für die interessanten Antworten. Ich bin auch sehr froh, einen so tollen Partner gefunden zu haben. Ich finde Untreue auch absolut schlimm, kann mir gar nicht vorstellen-fremd zu gehen. Ich könnte ihm nicht mehr in die Augen schauen und nebenbei noch mit ihm ins Bett zu steigen.
Schön, daß du schon 17 Jahre eine Beziehung hast und es nicht bereut hast-nur den einen Sexpartner gehabt zu haben.
Grüße von Gerli

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23. April 2004 um 10:41
In Antwort auf

Wenig Sexpartner
Hi Gerli,
ich stehe noch sehr am Anfang mit meinen Sexerfahrungen. Und bis jetzt habe ich auch nur mit einem Mann geschlafen. Ich finde es nicht schlimm, wenn man nur mit einem Mann bzw. nur einer Frau in seinem Leben Sex hat. So ist man sich viel vertrauter und man kann sich einfach alles sagen. Bei jeder neuen Beziehung muss man doch erst wieder sich neu eingewöhnen. Ich würde es schön finden, wenn ich von dir sagen kann, wenn ich alt und schrumpelig bin*g*, dass ich nur mit einem Mann geschlafen habe und alles mit ihm ausprobieren konnte. Natürlich habe ich auch manchmal Sexfantasien, wo ich mit anderen Männern schlafen möchte, aber schließlich bleibe ich doc bei meinem Schatz, weil er mich auch seelisch beim Sex beglücken kann. Ich würde also schon sagen, dass es gut gehen kann, wenn man nur mit einem Partner in seinem Leben Sex hatte.

Viele Grüße Zauberin

Ein Thema für mich - leider ... (langer Text)
Ich bin 27 Jahre alt (m) und bin seit 4 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir leben zudem seit knapp 4 Jahren zusammen.

Sie war meine "Erste" und entmannte mich 2 Monate vor meinem 24.Geburtstag.

Ich war glücklich über diesen Umstand, schießlich war sie (und ist es immer noch) die große Liebe. Ich weiß, man ist mit diesen Worten schnell bei der Hand. Aber nach 4 Jahren Beziehung ist unsere Liebe gereift und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.

So weit so gut.

Da ich vor ihr nur eine "richtige" Freundin (ohne Sex) mit 17 Jahren hatte, kam also schnell der "große Hunger" auf das andere Geschlecht.

Obwohl oder trotz meiner Freundin. Wie man es sehen will.

Denn nach 9 Monaten mit ihr ging ich fremd und wurde bei einer 20jährigen schwach, die mich in ihren Bann zog.

Das Problem war, ich mußte mich noch nicht mal groß anstrengen, um sie für mich zu gewinnen.

Das sollte sich noch als Problem rausstellen (wie weiter unten).

Ich war kurz davor, mit der Geliebten Sex zu machen, ich machte diesen "letzten Schritt" aber nicht. Ich war gehemmt und schob den Sex mit ihr erstmal auf die lange Bank. Dementsprechend zog ich den Schlußstrich unter diese kurze Affäre.

Nach Beendigung des Seitensprungs und einer Aussprache mit meiner Freundin (die die Beziehung fast zerstörte) waren andere Frauen erst mal tabu für mich.

Nach 2 Jahren aber (2003) lernte ich wieder eine sehr hübsche Frau kennen, die sehr nymphomanisch veranlagt war und meine sexuellen Interessen wiederspiegelte. Ich wollte mit ihr ins Bett und nur das. Meine Freundin wollte ich aber nicht aufgeben, schließlich war da die Liebe. Die wilden unausgelebten Triebe sollten die sogennten "Sex-Luder" erfüllen, welche mir entsprechene Angebote unterbreiten würden1.

Wir waren wild aufeinander und sie "gab" mir den "Schlüssel" zu diesem Abenteuer in die Hand.
Ich zögerte und lehnte aber nach einem Tag Bedenkzeit ab.
Sie brach den Kontakt mit mir ab, nachdem ich ihr Angebot ablehnte, eine Freundschaft zu mir aufzubauen. Ich hatte Angst, meine Freundin würde sie kennenlernen und schnell wissen, warum ich gerade zu dieser Frau Kontakt hätte.
Sie hätte mich schnell zur Rede gestellt, ob ich die als "Sexhäschen" haben wollte.

Anfang diesen Jahres lernte ich widerum eine Frau kennen, die mir binnen 2 Tagen erneut das Sex-Angebot machte.

Ich wollte, lehnte aber wieder ab.
Mein Körper fühlte sich erneut in 2 Lager gespalten:
Meine Triebe wollten sich bei anderen Frauen entfalten, meine Seele redete mir aber ein schlechtes Gewissen ein und siegte letztendlich.

Um noch einige Hintergrundfakten aufzuführen:

Meine Freundin ist attraktiv und wir haben noch Sex. Dieser ist qualitativ schön, aber qualitativ sowie quantitativ durchaus steigerungsfähig. Will sagen, im Monat kommen wir ungefähr auf 3-5 mal und es fehlt dabei das viel zitierte Prickeln und die wilde Leidenschaft. Dennoch will ich ihr nicht die alleinige Schuld zuschieben. Das wäre zu billig und falsch. Auch bei mir hat sich diese gefährliche Routine eingestellt, die einer gewünschten Leidenschaft im Wege steht.

Also, ich habe auch meine Schuld, fühle mich dennoch sexuell unterfordert.
Denn egal wie viel "Energie" ich im Bett investiere, sie gibt ungefähr gleichbleibend viel an mich zurück. Dementsprechend hat sich diese Routine bei uns eingestellt.

Initiativen von mir stoßen nicht immer auf Gegenliebe und werden mehrheitlich nicht umgesetzt.
Wir hatten uns mal auf den Nenner geeinigt, daß jeder Vorschläge einbringen kann, die nicht umgesetzt werden müssen, sobald einer von beiden Bedenken hat. Denn mit Druck kann und sollte man seinen Kopf nicht durchsetzen und den anderen zu Sachen nötigen, die er nicht will. Logisch.
Wenn beide aber mit einem Versuch einverstanden sind und es in die Praxis umsetzen, dann sollten wir hinterher darüber reden, ob wir es mochten oder nicht.
So hatte ich mal "Bukkake-Sex" bei ihr gemacht und merkte hinterher, daß sie doch nicht darauf stand. Ihre Entscheidung war für mich ok (ich fühlte mich dabei auch nicht wohl) und ich werde sie auch nicht mehr darauf ansprechen.

Oder zum Thema Analsex. Sie hatte verständlicherweise Angst und scheute sich. Ich zog meinen Vorschlag zurück, da ich nicht auf ihre Kosten einen Lustgewinn haben möchte. Wenn sie Schmerzen hätte, wäre meine Lust eh dahin.
Soviel dazu.


Sie ist eben für mich die Frau, mit der ich mein Leben erleben möchte.
Sie hatte vor mir 4 Männer, mit denen sie sexuellen Kontakt hatte. Zudem sind wir absolut gleichaltrig.

Sie weiß um meine Problematik und bringt dafür bedingt Verständnis auf. Ich habe zudem vor einigen Monaten das Thema "3er" oder "4er" ins Spiel gebracht.
Nach anfänglicher Ablehnung öffnete sie sich später fürs Thema und gab ihr leichtes Interesse gepaart mit vorhandenen Risiken bekannt.

Diese Diskussion "liegt aber zur Zeit auf Eis", da auch ich diese Risiken sehe und man Theorie und Praxis ja niemals gleichsetzen darf.

Ich beobachte entsprechende Foren seit Jahren und kenne die Beiträge von Personen, die praktische Erfahrungen zu diesem Thema besitzen.

Der aktuelle Stand bei mir ist, daß ich einen "4er" ("3er" hat sich zu 99% erledigt) schon möchte, allerdings nicht weiß, wie ich bei einem anderen Pärchen emotional reagieren würde.

Darum bedränge ich sie zu diesem Thema nicht und habe ihr angeboten, daß wir diese Diskussion beenden (war vor 2 Monaten) und ich ihr die Zeit gebe, die sie braucht, um sich mit der Theorie auseinanderzusetzen.

Nun weiß ich auch, daß ich mit dem "3er"/"4er" angefangen habe und sie daraufhin reagiert hat. Es ist daher durchaus realistisch, daß sie die Liebe zu mir und die Zweisamkeit nicht durch andere Sexpartner gefährden und das Thema nach Kohlscher Art "aussitzen" will. Durchaus möglich.

Ich weiß auch nicht, wie ich mich in den nächsten Monaten/Jahren sexuell entwickeln werde und was ich für zusätzliche Neigungen entdecke?

Eines aber möchte ich auf keinen Fall:

Meine Freundin verlieren. Ich glaube, daß wäre ein größerer Verlust für mich, als mit (ver-)lockenden Frauen Sex haben zu können.


So, da war mein Posting zu diesem Thema.

Grüße,
nutellahai

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23. April 2004 um 11:19
In Antwort auf

Ein Thema für mich - leider ... (langer Text)
Ich bin 27 Jahre alt (m) und bin seit 4 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir leben zudem seit knapp 4 Jahren zusammen.

Sie war meine "Erste" und entmannte mich 2 Monate vor meinem 24.Geburtstag.

Ich war glücklich über diesen Umstand, schießlich war sie (und ist es immer noch) die große Liebe. Ich weiß, man ist mit diesen Worten schnell bei der Hand. Aber nach 4 Jahren Beziehung ist unsere Liebe gereift und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.

So weit so gut.

Da ich vor ihr nur eine "richtige" Freundin (ohne Sex) mit 17 Jahren hatte, kam also schnell der "große Hunger" auf das andere Geschlecht.

Obwohl oder trotz meiner Freundin. Wie man es sehen will.

Denn nach 9 Monaten mit ihr ging ich fremd und wurde bei einer 20jährigen schwach, die mich in ihren Bann zog.

Das Problem war, ich mußte mich noch nicht mal groß anstrengen, um sie für mich zu gewinnen.

Das sollte sich noch als Problem rausstellen (wie weiter unten).

Ich war kurz davor, mit der Geliebten Sex zu machen, ich machte diesen "letzten Schritt" aber nicht. Ich war gehemmt und schob den Sex mit ihr erstmal auf die lange Bank. Dementsprechend zog ich den Schlußstrich unter diese kurze Affäre.

Nach Beendigung des Seitensprungs und einer Aussprache mit meiner Freundin (die die Beziehung fast zerstörte) waren andere Frauen erst mal tabu für mich.

Nach 2 Jahren aber (2003) lernte ich wieder eine sehr hübsche Frau kennen, die sehr nymphomanisch veranlagt war und meine sexuellen Interessen wiederspiegelte. Ich wollte mit ihr ins Bett und nur das. Meine Freundin wollte ich aber nicht aufgeben, schließlich war da die Liebe. Die wilden unausgelebten Triebe sollten die sogennten "Sex-Luder" erfüllen, welche mir entsprechene Angebote unterbreiten würden1.

Wir waren wild aufeinander und sie "gab" mir den "Schlüssel" zu diesem Abenteuer in die Hand.
Ich zögerte und lehnte aber nach einem Tag Bedenkzeit ab.
Sie brach den Kontakt mit mir ab, nachdem ich ihr Angebot ablehnte, eine Freundschaft zu mir aufzubauen. Ich hatte Angst, meine Freundin würde sie kennenlernen und schnell wissen, warum ich gerade zu dieser Frau Kontakt hätte.
Sie hätte mich schnell zur Rede gestellt, ob ich die als "Sexhäschen" haben wollte.

Anfang diesen Jahres lernte ich widerum eine Frau kennen, die mir binnen 2 Tagen erneut das Sex-Angebot machte.

Ich wollte, lehnte aber wieder ab.
Mein Körper fühlte sich erneut in 2 Lager gespalten:
Meine Triebe wollten sich bei anderen Frauen entfalten, meine Seele redete mir aber ein schlechtes Gewissen ein und siegte letztendlich.

Um noch einige Hintergrundfakten aufzuführen:

Meine Freundin ist attraktiv und wir haben noch Sex. Dieser ist qualitativ schön, aber qualitativ sowie quantitativ durchaus steigerungsfähig. Will sagen, im Monat kommen wir ungefähr auf 3-5 mal und es fehlt dabei das viel zitierte Prickeln und die wilde Leidenschaft. Dennoch will ich ihr nicht die alleinige Schuld zuschieben. Das wäre zu billig und falsch. Auch bei mir hat sich diese gefährliche Routine eingestellt, die einer gewünschten Leidenschaft im Wege steht.

Also, ich habe auch meine Schuld, fühle mich dennoch sexuell unterfordert.
Denn egal wie viel "Energie" ich im Bett investiere, sie gibt ungefähr gleichbleibend viel an mich zurück. Dementsprechend hat sich diese Routine bei uns eingestellt.

Initiativen von mir stoßen nicht immer auf Gegenliebe und werden mehrheitlich nicht umgesetzt.
Wir hatten uns mal auf den Nenner geeinigt, daß jeder Vorschläge einbringen kann, die nicht umgesetzt werden müssen, sobald einer von beiden Bedenken hat. Denn mit Druck kann und sollte man seinen Kopf nicht durchsetzen und den anderen zu Sachen nötigen, die er nicht will. Logisch.
Wenn beide aber mit einem Versuch einverstanden sind und es in die Praxis umsetzen, dann sollten wir hinterher darüber reden, ob wir es mochten oder nicht.
So hatte ich mal "Bukkake-Sex" bei ihr gemacht und merkte hinterher, daß sie doch nicht darauf stand. Ihre Entscheidung war für mich ok (ich fühlte mich dabei auch nicht wohl) und ich werde sie auch nicht mehr darauf ansprechen.

Oder zum Thema Analsex. Sie hatte verständlicherweise Angst und scheute sich. Ich zog meinen Vorschlag zurück, da ich nicht auf ihre Kosten einen Lustgewinn haben möchte. Wenn sie Schmerzen hätte, wäre meine Lust eh dahin.
Soviel dazu.


Sie ist eben für mich die Frau, mit der ich mein Leben erleben möchte.
Sie hatte vor mir 4 Männer, mit denen sie sexuellen Kontakt hatte. Zudem sind wir absolut gleichaltrig.

Sie weiß um meine Problematik und bringt dafür bedingt Verständnis auf. Ich habe zudem vor einigen Monaten das Thema "3er" oder "4er" ins Spiel gebracht.
Nach anfänglicher Ablehnung öffnete sie sich später fürs Thema und gab ihr leichtes Interesse gepaart mit vorhandenen Risiken bekannt.

Diese Diskussion "liegt aber zur Zeit auf Eis", da auch ich diese Risiken sehe und man Theorie und Praxis ja niemals gleichsetzen darf.

Ich beobachte entsprechende Foren seit Jahren und kenne die Beiträge von Personen, die praktische Erfahrungen zu diesem Thema besitzen.

Der aktuelle Stand bei mir ist, daß ich einen "4er" ("3er" hat sich zu 99% erledigt) schon möchte, allerdings nicht weiß, wie ich bei einem anderen Pärchen emotional reagieren würde.

Darum bedränge ich sie zu diesem Thema nicht und habe ihr angeboten, daß wir diese Diskussion beenden (war vor 2 Monaten) und ich ihr die Zeit gebe, die sie braucht, um sich mit der Theorie auseinanderzusetzen.

Nun weiß ich auch, daß ich mit dem "3er"/"4er" angefangen habe und sie daraufhin reagiert hat. Es ist daher durchaus realistisch, daß sie die Liebe zu mir und die Zweisamkeit nicht durch andere Sexpartner gefährden und das Thema nach Kohlscher Art "aussitzen" will. Durchaus möglich.

Ich weiß auch nicht, wie ich mich in den nächsten Monaten/Jahren sexuell entwickeln werde und was ich für zusätzliche Neigungen entdecke?

Eines aber möchte ich auf keinen Fall:

Meine Freundin verlieren. Ich glaube, daß wäre ein größerer Verlust für mich, als mit (ver-)lockenden Frauen Sex haben zu können.


So, da war mein Posting zu diesem Thema.

Grüße,
nutellahai

Kurzer Nachtrag
Sollte das aus meinem obigen Posting nicht rauszulesen sein, dann schreibe ich es jetzt:

Über (sachliche) Reaktionen würde ich mich freuen.

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23. April 2004 um 11:54
In Antwort auf

Wenig Sexpartner
Hi Gerli,
ich stehe noch sehr am Anfang mit meinen Sexerfahrungen. Und bis jetzt habe ich auch nur mit einem Mann geschlafen. Ich finde es nicht schlimm, wenn man nur mit einem Mann bzw. nur einer Frau in seinem Leben Sex hat. So ist man sich viel vertrauter und man kann sich einfach alles sagen. Bei jeder neuen Beziehung muss man doch erst wieder sich neu eingewöhnen. Ich würde es schön finden, wenn ich von dir sagen kann, wenn ich alt und schrumpelig bin*g*, dass ich nur mit einem Mann geschlafen habe und alles mit ihm ausprobieren konnte. Natürlich habe ich auch manchmal Sexfantasien, wo ich mit anderen Männern schlafen möchte, aber schließlich bleibe ich doc bei meinem Schatz, weil er mich auch seelisch beim Sex beglücken kann. Ich würde also schon sagen, dass es gut gehen kann, wenn man nur mit einem Partner in seinem Leben Sex hatte.

Viele Grüße Zauberin

Wenig sexpartner
hallo

ich bin in der gleichen situation gewesen.
meine partnerschaft dauert nun schon 27 jahre.
ich habe vorher und bis vor kurzem nie mit einer anderen frau geschlafen.
über die jahre ist der drang es mit einer anderen person zu machen immer mehr gestiegen was ich dann auch gemacht habe.
meine patnerschaft besteht immernoch und das soll auch weiterhin so bleiben.

viele grüße
dmue40

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24. April 2004 um 19:52

Reicht nicht einer?
Nun ich bin zwar erst 19, aber ich habe mit 18 mit meinem jetzigen freund mein erstes Mal gehabt und er war auch genau der richtige und ist es bis zum heutigen tag, aber wir hatten auch einmal darüber gesprochen, ob es für uns (denn für ihn war es auch sein erstes mal) ein problem wäre vielleicht nur mit einer person im Leben zu schlafen. Ich denke allerdings es ist weniger ein Problem, man sollte vielmehr glücklich darüber sein, nicht zu denjenigen zu gehören, die ewig auf den richtigen warten und mehrere "Sex-beziehungen" hatten bis es soweit ist.

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25. April 2004 um 20:40
In Antwort auf

Ein Thema für mich - leider ... (langer Text)
Ich bin 27 Jahre alt (m) und bin seit 4 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir leben zudem seit knapp 4 Jahren zusammen.

Sie war meine "Erste" und entmannte mich 2 Monate vor meinem 24.Geburtstag.

Ich war glücklich über diesen Umstand, schießlich war sie (und ist es immer noch) die große Liebe. Ich weiß, man ist mit diesen Worten schnell bei der Hand. Aber nach 4 Jahren Beziehung ist unsere Liebe gereift und ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.

So weit so gut.

Da ich vor ihr nur eine "richtige" Freundin (ohne Sex) mit 17 Jahren hatte, kam also schnell der "große Hunger" auf das andere Geschlecht.

Obwohl oder trotz meiner Freundin. Wie man es sehen will.

Denn nach 9 Monaten mit ihr ging ich fremd und wurde bei einer 20jährigen schwach, die mich in ihren Bann zog.

Das Problem war, ich mußte mich noch nicht mal groß anstrengen, um sie für mich zu gewinnen.

Das sollte sich noch als Problem rausstellen (wie weiter unten).

Ich war kurz davor, mit der Geliebten Sex zu machen, ich machte diesen "letzten Schritt" aber nicht. Ich war gehemmt und schob den Sex mit ihr erstmal auf die lange Bank. Dementsprechend zog ich den Schlußstrich unter diese kurze Affäre.

Nach Beendigung des Seitensprungs und einer Aussprache mit meiner Freundin (die die Beziehung fast zerstörte) waren andere Frauen erst mal tabu für mich.

Nach 2 Jahren aber (2003) lernte ich wieder eine sehr hübsche Frau kennen, die sehr nymphomanisch veranlagt war und meine sexuellen Interessen wiederspiegelte. Ich wollte mit ihr ins Bett und nur das. Meine Freundin wollte ich aber nicht aufgeben, schließlich war da die Liebe. Die wilden unausgelebten Triebe sollten die sogennten "Sex-Luder" erfüllen, welche mir entsprechene Angebote unterbreiten würden1.

Wir waren wild aufeinander und sie "gab" mir den "Schlüssel" zu diesem Abenteuer in die Hand.
Ich zögerte und lehnte aber nach einem Tag Bedenkzeit ab.
Sie brach den Kontakt mit mir ab, nachdem ich ihr Angebot ablehnte, eine Freundschaft zu mir aufzubauen. Ich hatte Angst, meine Freundin würde sie kennenlernen und schnell wissen, warum ich gerade zu dieser Frau Kontakt hätte.
Sie hätte mich schnell zur Rede gestellt, ob ich die als "Sexhäschen" haben wollte.

Anfang diesen Jahres lernte ich widerum eine Frau kennen, die mir binnen 2 Tagen erneut das Sex-Angebot machte.

Ich wollte, lehnte aber wieder ab.
Mein Körper fühlte sich erneut in 2 Lager gespalten:
Meine Triebe wollten sich bei anderen Frauen entfalten, meine Seele redete mir aber ein schlechtes Gewissen ein und siegte letztendlich.

Um noch einige Hintergrundfakten aufzuführen:

Meine Freundin ist attraktiv und wir haben noch Sex. Dieser ist qualitativ schön, aber qualitativ sowie quantitativ durchaus steigerungsfähig. Will sagen, im Monat kommen wir ungefähr auf 3-5 mal und es fehlt dabei das viel zitierte Prickeln und die wilde Leidenschaft. Dennoch will ich ihr nicht die alleinige Schuld zuschieben. Das wäre zu billig und falsch. Auch bei mir hat sich diese gefährliche Routine eingestellt, die einer gewünschten Leidenschaft im Wege steht.

Also, ich habe auch meine Schuld, fühle mich dennoch sexuell unterfordert.
Denn egal wie viel "Energie" ich im Bett investiere, sie gibt ungefähr gleichbleibend viel an mich zurück. Dementsprechend hat sich diese Routine bei uns eingestellt.

Initiativen von mir stoßen nicht immer auf Gegenliebe und werden mehrheitlich nicht umgesetzt.
Wir hatten uns mal auf den Nenner geeinigt, daß jeder Vorschläge einbringen kann, die nicht umgesetzt werden müssen, sobald einer von beiden Bedenken hat. Denn mit Druck kann und sollte man seinen Kopf nicht durchsetzen und den anderen zu Sachen nötigen, die er nicht will. Logisch.
Wenn beide aber mit einem Versuch einverstanden sind und es in die Praxis umsetzen, dann sollten wir hinterher darüber reden, ob wir es mochten oder nicht.
So hatte ich mal "Bukkake-Sex" bei ihr gemacht und merkte hinterher, daß sie doch nicht darauf stand. Ihre Entscheidung war für mich ok (ich fühlte mich dabei auch nicht wohl) und ich werde sie auch nicht mehr darauf ansprechen.

Oder zum Thema Analsex. Sie hatte verständlicherweise Angst und scheute sich. Ich zog meinen Vorschlag zurück, da ich nicht auf ihre Kosten einen Lustgewinn haben möchte. Wenn sie Schmerzen hätte, wäre meine Lust eh dahin.
Soviel dazu.


Sie ist eben für mich die Frau, mit der ich mein Leben erleben möchte.
Sie hatte vor mir 4 Männer, mit denen sie sexuellen Kontakt hatte. Zudem sind wir absolut gleichaltrig.

Sie weiß um meine Problematik und bringt dafür bedingt Verständnis auf. Ich habe zudem vor einigen Monaten das Thema "3er" oder "4er" ins Spiel gebracht.
Nach anfänglicher Ablehnung öffnete sie sich später fürs Thema und gab ihr leichtes Interesse gepaart mit vorhandenen Risiken bekannt.

Diese Diskussion "liegt aber zur Zeit auf Eis", da auch ich diese Risiken sehe und man Theorie und Praxis ja niemals gleichsetzen darf.

Ich beobachte entsprechende Foren seit Jahren und kenne die Beiträge von Personen, die praktische Erfahrungen zu diesem Thema besitzen.

Der aktuelle Stand bei mir ist, daß ich einen "4er" ("3er" hat sich zu 99% erledigt) schon möchte, allerdings nicht weiß, wie ich bei einem anderen Pärchen emotional reagieren würde.

Darum bedränge ich sie zu diesem Thema nicht und habe ihr angeboten, daß wir diese Diskussion beenden (war vor 2 Monaten) und ich ihr die Zeit gebe, die sie braucht, um sich mit der Theorie auseinanderzusetzen.

Nun weiß ich auch, daß ich mit dem "3er"/"4er" angefangen habe und sie daraufhin reagiert hat. Es ist daher durchaus realistisch, daß sie die Liebe zu mir und die Zweisamkeit nicht durch andere Sexpartner gefährden und das Thema nach Kohlscher Art "aussitzen" will. Durchaus möglich.

Ich weiß auch nicht, wie ich mich in den nächsten Monaten/Jahren sexuell entwickeln werde und was ich für zusätzliche Neigungen entdecke?

Eines aber möchte ich auf keinen Fall:

Meine Freundin verlieren. Ich glaube, daß wäre ein größerer Verlust für mich, als mit (ver-)lockenden Frauen Sex haben zu können.


So, da war mein Posting zu diesem Thema.

Grüße,
nutellahai

Na so halt
hallo nutellahai!
ich habe über 10 jahre in beziehung gelebt, die jugendliebe. aber da bei uns vieles nicht mehr stimmte, bin ich fremdgegangen und merke jetzt, dass ich mit dieser person richtig viel spaß im bett hab. blöderweise haben wir in unserer beziehung wenig über sex geredet und wenig ausprobiert, ich frag mich selbst warum. für mich persönlich war das fremdgehen und trennen in bezug auf sex echt ein fortschritt, was aber nicht heißt.
heißt aber nicht, dass ich dir dazu unbedingt rate. rede mit deiner freundin, vielleicht lässt sie sich ja noch auf den 3er ein. man soll ja niemals nie sagen...

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26. April 2004 um 10:50
In Antwort auf

Na so halt
hallo nutellahai!
ich habe über 10 jahre in beziehung gelebt, die jugendliebe. aber da bei uns vieles nicht mehr stimmte, bin ich fremdgegangen und merke jetzt, dass ich mit dieser person richtig viel spaß im bett hab. blöderweise haben wir in unserer beziehung wenig über sex geredet und wenig ausprobiert, ich frag mich selbst warum. für mich persönlich war das fremdgehen und trennen in bezug auf sex echt ein fortschritt, was aber nicht heißt.
heißt aber nicht, dass ich dir dazu unbedingt rate. rede mit deiner freundin, vielleicht lässt sie sich ja noch auf den 3er ein. man soll ja niemals nie sagen...

Habe ich alles hinter mir!
Ich rede mit meiner Freundin schon seit 3 Jahren über unser Problem.

Mit dem "3er" ("4er") hat sich nun rausgestellt, daß sie das Thema nur "warmgehalten" hat, damit wir zusammenbleiben können.

Nee, wir haben schon zuviel gesprochen und dadurch schon manches zerredet.

Klar möchte ich weiterhin Sex mit anderen Frauen und einige "verrückte" Dinge ausprobieren ("3er" / "4er" / Swingerclub / ev. Bi-Sex / ...).

Allerdings geht mit mir sowas nicht und ohne sie will ich nicht leben.

Daher versuche ich jetzt, mich innerlich auf mein reduziertes Sexleben einzustellen.

Man(n) kann leider nicht alles im Leben haben, was man(n) sich erträumt.

Grüße,
nutellahai

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26. April 2004 um 11:45
In Antwort auf

Kurzer Nachtrag
Sollte das aus meinem obigen Posting nicht rauszulesen sein, dann schreibe ich es jetzt:

Über (sachliche) Reaktionen würde ich mich freuen.

Ich verstehe nicht...
...warum Männer solche Fantasien haben...ok gut,wenn ihr solche Träume und so habt,dann könnt ihr ja nichts dagegen machen,aber warum sich dann eine Freundin suchen,wenn man doch lieber ein Sololeben haben will.
Bleib solo gehe von Disko zu Disko schleppe Frauen ab eine oder zwei oder drei,schlaf dann mit anderen Männern,gehe in Swingerclubs,oder wohin du willst.Ist doch ganz klar,dass deine Freundin sich darauf nicht einstellen kann!!ich meine wenn ich jemanden liebe,wirklich liebe,dann werde ich doch nicht zusehen können,wie mein Freund eine andere Frau küsst oder auch mit ihr schläft ich würde es niemals ertragen können,das wäre für mich nie mals möglich!!!
Kann natürlich sein,dass du dich vor dieser Frau nicht ausgelebt hast und das deshalb sozusagen nachholen kannst.bin echt froh,dass mein freund 24 ist und seit er 17 ist alle mäglichen sexuellen erfahrungen hatte und sich deshalb mehr auf eine frau konzentrieren kann...
eins verstehe ich auch nicht...ich meine sex ist doch nicht nur gut und abwechslungsvoll wenn man solche abgefahrenen sachen macht wie dreier,bi-sex oder swingerclub...oder???
da gibt es viele möglichkeiten,stellungen und leidenschaft auch zwischen 2 personen...
ich bin echt der meinung,wenn man auf solche sachen steht und nicht ohne sie leben kann,dann sollte man definitiv solo bleiben oder sich jemanden suchen,der genau so denkt...denn früher oder später zerstörst du die beziehung auch nur durch diese gespräche...
lg rica

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26. April 2004 um 12:54
In Antwort auf

Ich verstehe nicht...
...warum Männer solche Fantasien haben...ok gut,wenn ihr solche Träume und so habt,dann könnt ihr ja nichts dagegen machen,aber warum sich dann eine Freundin suchen,wenn man doch lieber ein Sololeben haben will.
Bleib solo gehe von Disko zu Disko schleppe Frauen ab eine oder zwei oder drei,schlaf dann mit anderen Männern,gehe in Swingerclubs,oder wohin du willst.Ist doch ganz klar,dass deine Freundin sich darauf nicht einstellen kann!!ich meine wenn ich jemanden liebe,wirklich liebe,dann werde ich doch nicht zusehen können,wie mein Freund eine andere Frau küsst oder auch mit ihr schläft ich würde es niemals ertragen können,das wäre für mich nie mals möglich!!!
Kann natürlich sein,dass du dich vor dieser Frau nicht ausgelebt hast und das deshalb sozusagen nachholen kannst.bin echt froh,dass mein freund 24 ist und seit er 17 ist alle mäglichen sexuellen erfahrungen hatte und sich deshalb mehr auf eine frau konzentrieren kann...
eins verstehe ich auch nicht...ich meine sex ist doch nicht nur gut und abwechslungsvoll wenn man solche abgefahrenen sachen macht wie dreier,bi-sex oder swingerclub...oder???
da gibt es viele möglichkeiten,stellungen und leidenschaft auch zwischen 2 personen...
ich bin echt der meinung,wenn man auf solche sachen steht und nicht ohne sie leben kann,dann sollte man definitiv solo bleiben oder sich jemanden suchen,der genau so denkt...denn früher oder später zerstörst du die beziehung auch nur durch diese gespräche...
lg rica

@ Kesha19
Hallo Kesha19.

Danke für Dein Posting.

Ich will mit meiner Antwort mal versuchen, etwas Unklarheit zu beseitigen:

"...warum Männer solche Fantasien haben...ok gut,wenn ihr solche Träume und so habt,dann könnt ihr ja nichts dagegen machen,aber warum sich dann eine Freundin suchen,wenn man doch lieber ein Sololeben haben will."


Das stimmt, daß hätte ich vor über 4 Jahren bedenken müssen, als ich mit meiner Freundin zusammen kam. Nur hatte ich damals noch nicht solche Gedanken und Träume, diese haben sich erst innerhalb dieser Beziehung entwickelt.

Ich bin aber kein Einzelphänomen.
Viele Männer träumen von so einem Sex-Leben, so wie ich es weiter oben beschrieben habe.
Wenn dann die Partnerin diese Meinung nicht teil, sollte der Mann diese Phantasien in einem Sololeben in die Tat umsetzen.

Nur, ich habe versucht, meine Partnerin für diese Sexualität zu "erwärmen". Über das "Wie" kann man nochmal eine Extradiskussion führen, das übergehe ich an dieser Stelle mal.
OK, dieser Versuch ist gescheitert, nun bleiben mir zwei Optionen:
a.) zu gehen,
b.) zu bleiben und diesen Phantasien nicht nachzugehen.

Eine Möglichkeit c.) stellt sich mir nicht, nach der ich z.B. heimlich andere Frauen kontaktiere. Das habe ich hinter mir, das brauche ich nicht mehr.


"Ist doch ganz klar,dass deine Freundin sich darauf nicht einstellen kann!!ich meine wenn ich jemanden liebe,wirklich liebe,dann werde ich doch nicht zusehen können,wie mein Freund eine andere Frau küsst oder auch mit ihr schläft ich würde es niemals ertragen können,das wäre für mich nie mals möglich!!!"


Wieder richtig und logisch.
Ich kenne jetzt die Einstellung meiner Freundin und werde diese respektieren.
Nur, ich kenne sie JETZT, nach über 4 Jahren.
Ich hatte am Anfang auch Hemmungen, schließlich war sie die erste Frau, mit der ich geschlafen hatte. Mit der Zeit versuchte ich, einige "Test-Ballons" zu starten, um herauszufinden, welche Neigungen und Wünsche sie hat.

Sie hatte vor mir zwar 4 andere Männer (einen in einer langen Beziehung), allerdings bezeichnete sie ihr früheres Sexleben als nicht zufriedenstellend und unausgeglichen.
Daher hatte ich vermutet, daß sie genauso wie ich Sehnsüchte und Träume besitzt, die logischerweise nicht mit den meinen übereinstimmen mußten und welche sie evt. erst in einer längeren Beziehung preisgibt.

In den Jahren "öffnete" ich mich immer mehr, alleine schon, um mal eine Reaktion von ihr zu bekommen. Das ich dabei den oben genannten Fehler machte, in dem ich das Sex-Thema zu sehr überstrapazierte, ist und war mein Fehler.
Nicht ihrer.

Ich erwähnte vor einem Jahr zum ersten Mal das Thema 3er/Pärchentausch.
Nachdem es auf keine Resonanz stieß, versuchte ich es einige Montae später erneut, diesesmal mit einer direkten Konfrontation.
Das Ergebnis habe ich ja schon geschildert.


"Kann natürlich sein,dass du dich vor dieser Frau nicht ausgelebt hast und das deshalb sozusagen nachholen kannst."


Stimmt. Ich hatte zwar in den letzten Jahren genügend Gelegenheiten (soll kein Angeben sein, ist die Wahrheit!), um mit anderen Frauen zu schlafen, genutzt habe ich davon aber keine.


"bin echt froh,dass mein freund 24 ist und seit er 17 ist alle möglichen sexuellen erfahrungen hatte und sich deshalb mehr auf eine frau konzentrieren kann..."


Eben. Er hat seinen Trieben (ums mal so auszudrücken) die Gelegenheit gegeben, sich zu entfalten. Ich kenne von Leuten, die mit 10, 20 oder mehr Frauen Sex hatten, den Hinweis, daß irgendwann die Luft raus ist und z.B. Frau Nr. 18 oder 23 nichts mehr neues zu bieten hat und man dementsprechend die Lust auf andere Frauen verlieren würde. Muß natürlich nicht für jeden Mann gelten.


"eins verstehe ich auch nicht...ich meine sex ist doch nicht nur gut und abwechslungsvoll wenn man solche abgefahrenen sachen macht wie dreier,bi-sex oder swingerclub...oder???"


Ich sage ja nicht, daß der Sex mit meiner Freundin total langweilig ist und daß nur der Sex in entsprechenden Clubs mit anderen Frauen und Männern DER abwechslungsreiche Sex ist.

Nur, es ist genau wie mit dem Rauchen, den Süßigkeiten oder den Burgern vom Fastfood-Bruzler:
Was Du nicht kennst und noch nicht "geschmeckt" hast, ist für Dich reizvoll und macht Dich neugierig.
Das muß wie gesagt nicht für jeden gelten, aber nicht wenige erliegen entsprechenden Reizen.


"da gibt es viele möglichkeiten,stellungen und leidenschaft auch zwischen 2 personen..."

Klar. Das machen wir auch bzw. wollen entsprechendes ausprobieren.
Nur wenn ein Mann wie ich den Reiz nach einer anderen Frau hat, dann kann er noch 134 andere Stellungen mit seiner Freundin ausprobieren, der Reiz geht nicht weg. Jedenfalls bei mir.


"ich bin echt der meinung,wenn man auf solche sachen steht und nicht ohne sie leben kann,dann sollte man definitiv solo bleiben oder sich jemanden suchen,der genau so denkt...denn früher oder später zerstörst du die beziehung auch nur durch diese gespräche..."


Ich habe ja leider meine Beziehung beinahe durch diese Sexthematik zerstört. Also weiß ich, welche "Sprengkraft" das ganze haben kann.


"lg rica"
LG Lars

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26. April 2004 um 13:24

Ach ein lebenlang treu...
...daran glaub ich nicht wirklich.
denke aber,wenn sich jemand dermaßen ausgelebt hat,dann kann das durchaus sein,dass er etwas ruhigere abwechslung brauchen könnte

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