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Welche Rolle hat Sex für uns?

19. Januar 2018 um 8:25

Hallo liebe Community!

Gestern hatte ich über die Rolle von Sex im Leben nachgedacht, und würde gern eure Meinung dazu hören. Besonders von denen, die sich in einer festen Partnerschaft sehen, wo also nicht "schnell gewechselt" werden kann/soll.
Geht schon in die Richtung Psychologie, behandelt aber mehr sexuelles, daher hier.

Wir sagen ja, "mache nur das, was du selbst willst". Wenn der Partner etwas anderes, für dich nicht akzeptables möchte, hat er dein Wunsch zu respektieren und "trotzdem glücklich zu sein".
Das ist doch auch in anderen Bereichen so: mit Anzahl der Kinder, Urlaubszielen, Hauskauf, Kleidung... Doch dort sucht man meistens nach Alternativen und einigt sich irgendwie. Beim Sex dagegen kommen öfter Empfehlungen "Trennt euch!"
Warum? Ist Sex ein so kritisches Teil des Lebens?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Frau mich verlässt, nur wenn ich z.B. mit der Arbeit aufhöre und "nix mache". Es wird Unverständnis auslösen, viele Gespräche geben, finanzielle Einschnitte... Aber sie wird Lösung suchen, zusammen.
Wenn ich dagegen mit einer anderen Frau schlafe - da ist die Lösung schnell und klar.
Beides wäre ein "Eingriff" in die Beziehung; warum so unterschiedlich bewertet?

Wenn der Partner z.B. aus gesundheitlichen Gründen keinen Sex (GV) haben kann, würden wir das doch akzeptieren, oder? Andere Lösungen suchen, alternative Wege... Wenn der Partner aber etwas nicht will (meinetwegen, Partnertausch), keimt eine Art "Beleidigung", Frust, Enttäuschung. Es fällt (zumindest mir) schwer, das genauso einfach zu akzeptieren.
Also, auf einer Seite kann man ja auf Sex verzichten, wenn es sein muss, und auf der anderen doch nicht..?

Kann man sagen, dass Sex im Leben eine "interdisziplinäre" Rolle einnimmt, gleichzeitig entscheidend für die Beziehung und doch nicht so wichtig? Sagen unsere Vorlieben, Praktiken und Wunschvorstellungen über uns als Mensch etwas aus?
Oder ist es das WIE, die unsere Persönlichkeit beschreibt: wie stecke ich die Dinge weg, wie verhalte ich mich, wie reagiere ich und wie weit ich bereit bin, das Gewohnte zu überschreiten?..

Was meint ihr?

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19. Januar 2018 um 10:07

Ich denke das liegt an unserer "Erziehung"

Man bekommt vieles bereits im Kindesalter/Jugend mit was "in Ordnung" ist und was nicht. Sei es bei den eigenen Eltern, größeren Geschwistern, Bekannten oder aber auch aus Film- und Fernsehsendungen. Wie du schon sagst ist es immer so, dass in jeder Lebenslage irgendwie eine Lösung gefunden wird oder Kompromisse eingegangen werden damit beide Partner am Ende zufrieden weiterleben können. Ausser beim Thema Sex... da bekommt man von klein auf von überall eingebläut was in Ordnung ist und was nicht. Es sei denn man wächst in einem Umfeld auf, welches das Thema Sex lockerer sieht. Ich denke die die so aufwachsen haben am ehesten die Chance das auch selbst lockerer zu sehen und auch hier kompromissbereiter zu sein. So meine Einschätzung.

Ich sehe ein großes Problem wenn es in einer Beziehung einen Part gibt, der gerne etwas ausleben will was er aber mit dem Gegenpart nicht kann und wenn dieser Gegenpart dann nicht zu Kompromissen bereit ist, eben weil er schon immer darauf "gedrillt" wurde dass es einfach nicht okay ist. Der Wunsch/Das Verlangen danach wird weiter bestehen und sich möglicherweise auf Dauer sogar verstärken, sodass es am Ende zu Heimlichkeiten wie Fremdgehen kommt. Meist zerbrechen die Partnerschaften dann, wenn man dann immernoch kein Verständis aufbringen kann. 

Also entweder man hat Glück und kann dafür Verständnis zeigen und von vornherein auch hier mit dem Partner eine Lösung finden, oder man steht irgendwann allein da... 

Ich kann selbst nicht sagen wie ich damit klar kommen würde wenn mein Partner mir einen Wunsch offenbart der für mich selbst nicht umsetzbar ist. Wenn er so ehrlich wäre und mit mir darüber sprechen würde, wäre ich bereit nach einer Lösung zu suchen da ich ihn keinesfalls verlieren wollen würde und ich für mich weiß dass lediglich die falsche Denkweise darüber ein wirkliches "Problem" aus der Sache machen würde. 
Diese Situation hatte ich aber noch nicht weshalb ich nicht sagen kann, ob ich dann am Ende mit der Lösung tatsächlich glücklich sein könnte. Aber es wäre für mich klar es zumindest zu versuchen. 

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19. Januar 2018 um 11:46

@arunadevi:
D.h. rein hypothetisch, würdest du dich von deinem Partner trennen, wenn er z.B. durch einen Unfall nicht mehr in der Lage wäre, GV zu haben?

@gwenhy:
Genau dieser "Verlust der Respekt" will ich vermeiden, durch die "Neubewertung" der Bedeutung von sexuellen Dingen für sich selbst.
Ist aber gar nicht so einfach

@shaun:
Das ist das, was ich jetzt auch versuche in den Vordergrund zu ziehen, der Mensch, und nicht der Sexpartner. Führt mich dann einerseits zur Meinung, dass "ich das alles nicht so wirklich brauche" beim Sex. Nice to have, but not must be. Andererseits, ist es doch wichtig?...

@kieselstein:
Deine Grundeinstellung ist meiner recht ähnlich (auch aus anderen Threads).
Doch einen erwachsenen Partner umzuerziehen ist ja auch blöd; entweder kommt man mit ihm zurecht, oder nicht.


Ich denke, es gibt keine pauschale Antwort; für jeden ist es irgendwie anders...
Und ich suche nicht nach einer schnellen Lösung, eher nach gedanklichen Ansätzen.
Danke euch erst mal!
 

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19. Januar 2018 um 15:54

Das Meiste, was ich dazu zu sagen habe, wurde hier schon gesagt.
Aber ich möchte nochmal zum Ausdruck bringen, wie wichtig die Kompromissbereitschaft auch beim Beziehungssex ist!

Kompromissbereitschaft ist beim Sex genauso wichtig, wie in allen anderen Lebenslagen! Den Partner zu verlassen, nur weil er nach längerer Beziehung kein Verlangen mehr am Sex hat oder gar aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, ist genauso schäbig, wie das Verlassen, wenn der Partner aus Frust den Job wechselt und weniger verdient oder gar arbeitsunfähig wird - nur damit man seinen Lebensstandart beibehalten kann!
Ok, manche machen es sich so einfach, aber im Normalfall sucht man doch auch da einen guten Mittelweg.
Sollte ich die Lust am Sex verlieren und alle Versuche dies wieder zu ändern scheitern, dann würde ich meinem Partner gestatten, zu einer Professionellen zu gehen oder ihm anderweitig eine reine Sexaffäre gönnen.
Wenn es um sexuelle Wünsche geht, die einfach nicht erfüllt werden wollen, dann sollte man da genauso einen Kompromiss suchen.
Z. B.: Eine Frau lehnt Analsex strikt ab, weil sie vielleicht sogar schonmal ganz üble Erfahrungen machen dahingehend machen musste. Ihr Mann ist diesbezüglich aber sehr offen, würde sich AV aktiv sowie passiv wünschen.
Der gesunde Mittelweg wäre dann, dass sie sich zumindest ein paar Mal daran versucht, ihn anal zu stimulieren, aber dafür ist und bleibt ihr Popo tabu. Er sollte ihr das dann auch so angenehm wie möglich machen - wenn gewünscht besonders waschen, rasieren, ect....
Noch ein Beispiel: Sie ist jungfräulich oder mit kaum Erfahrungswerten in die Beziehung gegangen, die schon einige Jahre besteht - er dagegen hatte schon einige Sexualpartnerinnen vor ihr. Nun wächst der Wunsch und die Neugier in ihr nach einer Abwechslung. Ihr zu erlauben, sich "austoben" zu dürfen, wäre für ihn ein NoGo.
Ein gesunder Kompromiss wäre dann z.B. man geht zusammen in ein Pärchenclub, vereinbart aber, dass man anderen Pärchen beim Sex nur zusieht - ohne Anfassen oder Anfassenlassen. Das kostet auch Überwindung, aber das könnte vollkommen ausreichen, ohne das "Besitzdenken" anzukratzen und vielleicht neuen Schwung ins Beziehungsliebesleben bringen.
..... So, genug der Beispiele; ich glaube, du weißt, worauf ich hinaus will

Zu einer gut funktionierenden Beziehung gehört Kompromissbereitschaft im Sexuellen Bereich genauso, wie in allen Lebenslagen. Und wenn man den Partner liebt, dann respektiert man auch seine Wünsche und nimmt ihn so wie er ist - egal, mit welchen Ecken und Kanten!

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19. Januar 2018 um 16:05
In Antwort auf purplerain76

Das Meiste, was ich dazu zu sagen habe, wurde hier schon gesagt.
Aber ich möchte nochmal zum Ausdruck bringen, wie wichtig die Kompromissbereitschaft auch beim Beziehungssex ist!

Kompromissbereitschaft ist beim Sex genauso wichtig, wie in allen anderen Lebenslagen! Den Partner zu verlassen, nur weil er nach längerer Beziehung kein Verlangen mehr am Sex hat oder gar aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, ist genauso schäbig, wie das Verlassen, wenn der Partner aus Frust den Job wechselt und weniger verdient oder gar arbeitsunfähig wird - nur damit man seinen Lebensstandart beibehalten kann!
Ok, manche machen es sich so einfach, aber im Normalfall sucht man doch auch da einen guten Mittelweg.
Sollte ich die Lust am Sex verlieren und alle Versuche dies wieder zu ändern scheitern, dann würde ich meinem Partner gestatten, zu einer Professionellen zu gehen oder ihm anderweitig eine reine Sexaffäre gönnen.
Wenn es um sexuelle Wünsche geht, die einfach nicht erfüllt werden wollen, dann sollte man da genauso einen Kompromiss suchen.
Z. B.: Eine Frau lehnt Analsex strikt ab, weil sie vielleicht sogar schonmal ganz üble Erfahrungen machen dahingehend machen musste. Ihr Mann ist diesbezüglich aber sehr offen, würde sich AV aktiv sowie passiv wünschen.
Der gesunde Mittelweg wäre dann, dass sie sich zumindest ein paar Mal daran versucht, ihn anal zu stimulieren, aber dafür ist und bleibt ihr Popo tabu. Er sollte ihr das dann auch so angenehm wie möglich machen - wenn gewünscht besonders waschen, rasieren, ect....
Noch ein Beispiel: Sie ist jungfräulich oder mit kaum Erfahrungswerten in die Beziehung gegangen, die schon einige Jahre besteht - er dagegen hatte schon einige Sexualpartnerinnen vor ihr. Nun wächst der Wunsch und die Neugier in ihr nach einer Abwechslung. Ihr zu erlauben, sich "austoben" zu dürfen, wäre für ihn ein NoGo.
Ein gesunder Kompromiss wäre dann z.B. man geht zusammen in ein Pärchenclub, vereinbart aber, dass man anderen Pärchen beim Sex nur zusieht - ohne Anfassen oder Anfassenlassen. Das kostet auch Überwindung, aber das könnte vollkommen ausreichen, ohne das "Besitzdenken" anzukratzen und vielleicht neuen Schwung ins Beziehungsliebesleben bringen.
..... So, genug der Beispiele; ich glaube, du weißt, worauf ich hinaus will

Zu einer gut funktionierenden Beziehung gehört Kompromissbereitschaft im Sexuellen Bereich genauso, wie in allen Lebenslagen. Und wenn man den Partner liebt, dann respektiert man auch seine Wünsche und nimmt ihn so wie er ist - egal, mit welchen Ecken und Kanten!

Eine Beziehung ohne Sex ist für mich keine, sondern, wie hier schon gesagt Freundschaft... Und Sex in der Beziehung ist Liebe und damit an den Wünschen und Beziehungen der Partnerin orientiert. Wenn ich solo bin, kann ich mich anderweitig austoben, mit Gleichgesinnten. Und eine Öffnung der Beziehung, um mit anderen Sex zu haben kann reizvoll sein, aber auch im völligen gegenseitigen Einverständnis sehr gefährlich... man überschaut die Folgen am Anfang nicht unbedingt, weder bei sich noch bei der Partnerin...

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19. Januar 2018 um 17:00
In Antwort auf genttlemann

Eine Beziehung ohne Sex ist für mich keine, sondern, wie hier schon gesagt Freundschaft... Und Sex in der Beziehung ist Liebe und damit an den Wünschen und Beziehungen der Partnerin orientiert. Wenn ich solo bin, kann ich mich anderweitig austoben, mit Gleichgesinnten. Und eine Öffnung der Beziehung, um mit anderen Sex zu haben kann reizvoll sein, aber auch im völligen gegenseitigen Einverständnis sehr gefährlich... man überschaut die Folgen am Anfang nicht unbedingt, weder bei sich noch bei der Partnerin...

Das kann man doch nicht pauschalisieren.
Ich rede hier von langjährigen Beziehungen, oder zumindest längeren.
Da ich von dem TE schon länger lese, gehe ich davon aus, dass es ihm auch um den Sex in längeren Beziehungen geht.
Ich hatte in der Vergangenheit auch schon langjährige Beziehungen - die Längste 13 Jahre. Und ich hatte irgendwann keine Lust auf Sex - er jedoch ein ganz normales Bedürfnis danach. Auch, wenn unsere Beziehung ziemlich sexarm war - wir haben uns trotzdem geliebt, MEHR als nur Freundschaft!
Aus Liebe zu ihm gestattete ich ihm, sein sexuelles Bedürfnis mit einer anderen Frau bzw einer Professionellen zu stillen, trotz dem ich sehr eifersüchtig und besitzdenkend war/bin. Meine Angst, er könne sich dabei in eine andere verlieben war natürlich da! Aber auch die Angst davor, ihn zu verlieren, weil ich mich zum Sex nicht aufraffen konnte - egal was wir versuchten! (Sex war mir damals einfach nicht wichtig)

Und sollte meinem jetzigen Partner etwas zustoßen, dass er aus gesundheitlichen Gründen (Lähmung, sonstige Behinderungen,....) keinen Sex mehr haben kann, oder das Bedürfnis danach komplett weg wäre; meinst du wirklich, dass ich ihn dann nicht mehr lieben könnte??? Wir würden die richtigen Kompromisse für uns versuchen zu finden!

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19. Januar 2018 um 17:04
In Antwort auf purplerain76

Das kann man doch nicht pauschalisieren.
Ich rede hier von langjährigen Beziehungen, oder zumindest längeren.
Da ich von dem TE schon länger lese, gehe ich davon aus, dass es ihm auch um den Sex in längeren Beziehungen geht.
Ich hatte in der Vergangenheit auch schon langjährige Beziehungen - die Längste 13 Jahre. Und ich hatte irgendwann keine Lust auf Sex - er jedoch ein ganz normales Bedürfnis danach. Auch, wenn unsere Beziehung ziemlich sexarm war - wir haben uns trotzdem geliebt, MEHR als nur Freundschaft!
Aus Liebe zu ihm gestattete ich ihm, sein sexuelles Bedürfnis mit einer anderen Frau bzw einer Professionellen zu stillen, trotz dem ich sehr eifersüchtig und besitzdenkend war/bin. Meine Angst, er könne sich dabei in eine andere verlieben war natürlich da! Aber auch die Angst davor, ihn zu verlieren, weil ich mich zum Sex nicht aufraffen konnte - egal was wir versuchten! (Sex war mir damals einfach nicht wichtig)

Und sollte meinem jetzigen Partner etwas zustoßen, dass er aus gesundheitlichen Gründen (Lähmung, sonstige Behinderungen,....) keinen Sex mehr haben kann, oder das Bedürfnis danach komplett weg wäre; meinst du wirklich, dass ich ihn dann nicht mehr lieben könnte??? Wir würden die richtigen Kompromisse für uns versuchen zu finden!

Nein, das denk ich nicht... das ist dann ein Schicksal, das man teilt, denk ich mal. Und der andere sorgt halt dafür, daß der Verzichtende nicht verdurstet. Das ist doch Liebe.

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19. Januar 2018 um 17:04
In Antwort auf heva38

Hallo liebe Community!

Gestern hatte ich über die Rolle von Sex im Leben nachgedacht, und würde gern eure Meinung dazu hören. Besonders von denen, die sich in einer festen Partnerschaft sehen, wo also nicht "schnell gewechselt" werden kann/soll.
Geht schon in die Richtung Psychologie, behandelt aber mehr sexuelles, daher hier.

Wir sagen ja, "mache nur das, was du selbst willst". Wenn der Partner etwas anderes, für dich nicht akzeptables möchte, hat er dein Wunsch zu respektieren und "trotzdem glücklich zu sein".
Das ist doch auch in anderen Bereichen so: mit Anzahl der Kinder, Urlaubszielen, Hauskauf, Kleidung... Doch dort sucht man meistens nach Alternativen und einigt sich irgendwie. Beim Sex dagegen kommen öfter Empfehlungen "Trennt euch!"
Warum? Ist Sex ein so kritisches Teil des Lebens?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Frau mich verlässt, nur wenn ich z.B. mit der Arbeit aufhöre und "nix mache". Es wird Unverständnis auslösen, viele Gespräche geben, finanzielle Einschnitte... Aber sie wird Lösung suchen, zusammen.
Wenn ich dagegen mit einer anderen Frau schlafe - da ist die Lösung schnell und klar.
Beides wäre ein "Eingriff" in die Beziehung; warum so unterschiedlich bewertet?

Wenn der Partner z.B. aus gesundheitlichen Gründen keinen Sex (GV) haben kann, würden wir das doch akzeptieren, oder? Andere Lösungen suchen, alternative Wege... Wenn der Partner aber etwas nicht will (meinetwegen, Partnertausch), keimt eine Art "Beleidigung", Frust, Enttäuschung. Es fällt (zumindest mir) schwer, das genauso einfach zu akzeptieren.
Also, auf einer Seite kann man ja auf Sex verzichten, wenn es sein muss, und auf der anderen doch nicht..?

Kann man sagen, dass Sex im Leben eine "interdisziplinäre" Rolle einnimmt, gleichzeitig entscheidend für die Beziehung und doch nicht so wichtig? Sagen unsere Vorlieben, Praktiken und Wunschvorstellungen über uns als Mensch etwas aus?
Oder ist es das WIE, die unsere Persönlichkeit beschreibt: wie stecke ich die Dinge weg, wie verhalte ich mich, wie reagiere ich und wie weit ich bereit bin, das Gewohnte zu überschreiten?..

Was meint ihr?

Nachtrag @ heva38:

"Wir sagen ja, "mache nur das, was du selbst willst". "

Ja, das sage ich jedem, der Sex ohne Beziehung hat, oder zumindest noch keine feste Beziehung! Irgendwann zählt das aber nicht mehr - eben dann, wenn man von Liebe spricht!

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19. Januar 2018 um 17:05
In Antwort auf genttlemann

Nein, das denk ich nicht... das ist dann ein Schicksal, das man teilt, denk ich mal. Und der andere sorgt halt dafür, daß der Verzichtende nicht verdurstet. Das ist doch Liebe.

Das sag ich doch

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19. Januar 2018 um 18:09

Lust auf Sex und als Frau wahrgenommen zu werden sind doch 2 paar Stiefel!

ich sehe schon, dass ich hier komplett missverstanden werde...

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19. Januar 2018 um 21:51

Naja, Sex betrifft wohl uns alle. jeder denkt darüber nach. Lediglich die Ausrichtung der Fantasie ist bei jedem wohl unterschiedlich. Sollte aber respektiert werden. Auch wenn manche Dinge im eigenem Kopf wohl kurios wirken.

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19. Januar 2018 um 22:01

Irgendwie denken wir doch alle an Sex. Ich denke sogar sehr oft am Tag daran. Es ist nunmal eine Veranlagung des Lebens die in uns allen steckt. irgendwie verabscheue ich Sex, aber kann die Finger nicht von lassen. Es steckt in unseren Genen. Auch wenn alle Physik mir sagt, das Sex eine ekelhafte Geschichte sei, so muss ich es dennoch tun. Es st einfach zu schön um es zu vergeuden.

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20. Januar 2018 um 6:45

weißt du wie du klingst? Wie eine, die Jahrelang nich gebügelt wurde und jetzt froh is, nen Stecher gefunden zu haben.

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20. Januar 2018 um 6:51

blein beim rumficken,Schlampe! is dein Ding.

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20. Januar 2018 um 8:37

Also nen Bückstück........wofür dann ne Beziehung? ?? Aus Altersgründen, ne??  Regelmäßig gebonert zu werden is bei deinem Tachostand nich so einfach. Kategorie Altersgeilheit oder auch 'Der letzte Versuch'.

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20. Januar 2018 um 11:42

Ist das ne gräßliche Krankheit?

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20. Januar 2018 um 14:10

Und in der Hölle mach ich weiter, Vögelfotze.

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20. Januar 2018 um 14:48
In Antwort auf heva38

Hallo liebe Community!

Gestern hatte ich über die Rolle von Sex im Leben nachgedacht, und würde gern eure Meinung dazu hören. Besonders von denen, die sich in einer festen Partnerschaft sehen, wo also nicht "schnell gewechselt" werden kann/soll.
Geht schon in die Richtung Psychologie, behandelt aber mehr sexuelles, daher hier.

Wir sagen ja, "mache nur das, was du selbst willst". Wenn der Partner etwas anderes, für dich nicht akzeptables möchte, hat er dein Wunsch zu respektieren und "trotzdem glücklich zu sein".
Das ist doch auch in anderen Bereichen so: mit Anzahl der Kinder, Urlaubszielen, Hauskauf, Kleidung... Doch dort sucht man meistens nach Alternativen und einigt sich irgendwie. Beim Sex dagegen kommen öfter Empfehlungen "Trennt euch!"
Warum? Ist Sex ein so kritisches Teil des Lebens?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Frau mich verlässt, nur wenn ich z.B. mit der Arbeit aufhöre und "nix mache". Es wird Unverständnis auslösen, viele Gespräche geben, finanzielle Einschnitte... Aber sie wird Lösung suchen, zusammen.
Wenn ich dagegen mit einer anderen Frau schlafe - da ist die Lösung schnell und klar.
Beides wäre ein "Eingriff" in die Beziehung; warum so unterschiedlich bewertet?

Wenn der Partner z.B. aus gesundheitlichen Gründen keinen Sex (GV) haben kann, würden wir das doch akzeptieren, oder? Andere Lösungen suchen, alternative Wege... Wenn der Partner aber etwas nicht will (meinetwegen, Partnertausch), keimt eine Art "Beleidigung", Frust, Enttäuschung. Es fällt (zumindest mir) schwer, das genauso einfach zu akzeptieren.
Also, auf einer Seite kann man ja auf Sex verzichten, wenn es sein muss, und auf der anderen doch nicht..?

Kann man sagen, dass Sex im Leben eine "interdisziplinäre" Rolle einnimmt, gleichzeitig entscheidend für die Beziehung und doch nicht so wichtig? Sagen unsere Vorlieben, Praktiken und Wunschvorstellungen über uns als Mensch etwas aus?
Oder ist es das WIE, die unsere Persönlichkeit beschreibt: wie stecke ich die Dinge weg, wie verhalte ich mich, wie reagiere ich und wie weit ich bereit bin, das Gewohnte zu überschreiten?..

Was meint ihr?

UND TONI SPRACH: Hör mir auf mit de Weiba,de dreckigen Fotzen die.  Eine wie de andere. Alles abgefuckte Huren,ich weiß es doch.Da wollen se Experimente machen, 3er 4er usw.Und fremdgehen tun se " bitte erzähl das net rum, isch hab schon ein schlechtes Gewissen" so sind se, die Huren. Die sagen "isch habn Freund aber der bringt nix im Bett,so Beziehung is ok. Und dann such sie sich einen schönen Assi,der se rischtisch dreckig wegfickt. Und dann furzen se aus der Muschi "oh das is mir aber peinlisch" Das is ihn peinlich aber das se fremdgehen, nööö. Die alten Fotzen,die nehmen doch jeden Schwanz in den Mund,schön bis zu n Eiern abschlucken " oh, so schlecht schmeckt das doch net" UND DA HOLEN DIE SICH DIE SEUCHE, diese Huren. Und wir müssen aufpasse und de Gummis nehmen, machts bloß net ohne Kondom, jungs!!! Die sind die Schweine, wenn sie ihre Tage ham " ja fick misch doch wenns dir net ausmacht" Oder wenn ses in Arsch wollen und stößt die ganze Zeit aufn Brocken weil se vorher nich scheißen warn. Ja, so sind die Vögelfotzen. Wollen richtig rangenommen werden bambabam und wenn ihn nochn Finger in Arsch steckst, da wern se nass, da spritzen se ab und da muss du rischtisch reinhämmern,die geile Sau bambambam, de Eier schön ranklatschen "oh so n Orgasmus hat isch noch niiiiiieeeee!!! Das is e das is de Mann fürs Leben" kenn mer alle die Sprüch, kenn mer alle!!!!so sind Huren Grade die, die gut aussehen, die Bredder sind, das sind die schlimmsten.  Und deswegen werden so viele Frauen meiner Generation enttäuscht, weils alles abgefuckte Fotzen sind!!!!! Und von dicken Mädels brauchen wer gar net anfangen zu sabbeln,die fressen sisch nen Frust an,weil se keinen ham der se mal schön durchfickt. Jetzt denkt ihr, er is wieder der durchgepeitschte,aber ihr wisst das ich Recht hab, sind wahre Gedanken, sind Geschichten ausm LEBEN!!!!!! Isch reg misch grad net auf!!! Gibt auch noch paar gute Frauen..........aber da dauerts nur länger!!!!!!!! DA DAUERTS NUR!! Sind alles billige Flittchen,diese abgefuckten Huren!!! Isch bin der beste und der liebste Mensch aber sobald isch merke, nur Fickschlampe........DA FICK ISCH DIE DREGGISCH WEG!!! Isch fickse und fickse und schmeiß die Hure weg. So sind die Fotzen, und sagen dat auch ihren anderen Fotzen " Beziehung? ? nee!!! net mit de Toni aber wenn mal rischtisch durschgefickt werde willst, geh zum Toni, der bamt disch weg von alle Seite in alle Löscher" So sind die abgefuckten Fotzen, ihr wisst es, ihr wisst es genau. Nur isch hab halt auch die Qurasch das auszuspreche. Bin raus, peace.

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20. Januar 2018 um 16:51

Siehst arunadevi, DEINE Beziehung und deine Einstellung dazu sei dir gegönnt, aber sorry - an diesem Thema weit vorbei!
Deine Beziehung ist keine wirkliche Liebesbeziehung, da sie nicht beständig ist!
Du verlässt deinen Freund, wenn er keinen mehr hochbekommen würde, so wie ihr euch wieder räumlich getrennt habt, als es zu kompliziert wurde.

Aber in diesem Thema geht es um den Stellenwert des Sex bei festen, längeren Beziehungen! Das was du Liebe nennst, ist keine WAHRE Liebe!

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22. Januar 2018 um 9:10

Danke, Ladies!

@arunadevi:
Gerade wenn einer es wagt, eine alternative Meinung zu äußern und zu vertreten, wird es interessanter! Daher: es war gut, dass du deine Sicht zeigst
Für dich ist Sex bzw. Erotik eine tragende Säule der Partnerschaft, sogar die dominierende, so wie ich es verstanden habe. Für jemand anderen nicht, was soll's?

Und was "feste Partnerschaften" angeht, meinte ich etwas, was für euch selbst fest ist: für einen ist es 10 Jahre Ehe, für anderen - "schon ganze 3 Monate!!!" Nur wenn man sich als Single ansieht, oder "noch nicht bereit zu etwas längerem", dann spielen ja die Wünsche bzw. Vorgaben des Partners noch keine große Rolle... Das war die Abgrenzung.

Ich empfinde mich als erstes als Mensch und liebe die Freundschaft und Seelenverwandtschaft...
Exakt so dachte ich in meiner Jugend-Zeit; deswegen hatte auch lange keine Freundin, weil mir das so viel wichtiger war, als Fummeln. Meine Frau meint immer, wäre sie nicht so "direkt" und hätte nicht den ersten Schritt gemacht (nach 3 Wochen), würden wir wohl jahrelang "nur Händchen halten" Inzwischen hat sich die Situation komplett gedreht...
Also ändert sich wohl die Wahrnehmung auch mit der Zeit...

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