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Was versteht man unter devot?

16. April 2008 um 9:40

Nachdem ich nach 14 Jahre Ehe (siehe mein Text vom 15.)festgestellt habe dass ich anscheinend devote Neigungen habe, stellt sich mir die Frage was versteht ihr unter devot? Bin auf vielen (teilweise wirklich anspruchsvollen Seiten) im Internet gewesen, aber da hat vieles mit körperlichem Schmerz zu tun, und dass spricht mich überhaupt nicht an. Vielmehr macht mich die Vorstellung an völlige Hingabe, dem anderen die Verantwortung übergeben, ihm zu dienen und "schlecht" behandelt zu werden an. Diese Vorstellung macht mich nicht nur an, ich habe eine totale Sehnsucht danach. Bin ich dann devot? Mein Mann mit dem ich inzwischen über fast alles geredet habe versucht manches beim Sex einzubauen, und ich merke dass ich ohne solche Anteile kaum erregt bin. Wäre schön wenn mir auch Leute antworten die in der selben Lage sind und vielleicht schon weiter. Aber auch die Meinung anderer interessiert mich. Muss mit irgendjemandem darüber reden, ist alles so neu für mich.

16. April 2008 um 10:00

Hingabe!
Es muß ja kein harter Sex sein,der weh tun muß.Ich lasse mich zb. von meinen Mann vorführen,beim FKK sich presentieren zu lassen.Devot ist schon unten liegen u. sich ......lassen.Wenn du beim Frauenarzt bist u.er Dich unten weit auf macht,und du es schön findes?Wichtig ist es, das es dir selber Spaß macht,mal nichts zu machen,sondern einen Anderen machen zu lassen!

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16. April 2008 um 13:08

Ja.
Ich würde das schon devot nennen. Da gibt es natürlich ein ganz breites Spektrum. Meine Frau ist auch devot und sie hat auch lange gebraucht, um es herauszufinden und dann noch mal eine Weile, bis es für sie okay war. Wenn ich so zurückschaue, begann es ganz harmlos damit, dass sie eine Vorliebe für doggy style und harte Gangarten entwickelte Dann kam ans Bett fesseln und ein paar Spiele dazu und viel weiter wird es wohl auch nicht mehr gehen, schätze ich. Schmerzen (außer hartem Verkehr) und wilde Beschimpfungen sind nicht dabei. Und es bleibt auch immer so auf der Kippe zwischen extrem leidenschaftlich und schon rein erniedrigend.

Bei uns bleibt diese Neigung auch rein auf den Sex beschränkt. Im Alltag spielt es überhaupt keine Rolle. Man könnte so sagen, sie weiß, was sie will, und im Bett will sie eben, dass ich der Chef-Hengst bin. (Ich liebe das! )
Ich glaube, diese Spielart ist weiter verbreitet, als man denkt, schließlich reden ja normale Menschen nicht öffntlich darüber. Uns merkt man es jedenfalls nicht an. Glaub ich jedenfalls.

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17. April 2008 um 8:42

"ein devotes spiel"
Bei mir geht das auch in den Alltag hinein, bin aber sehr unsicher wie das für Ihn ist. Er steht auf selbstbewusste starke Frauen, und als solche hat er mich auch kennengelernt. Ausserdem haben wir ja auch Kinder, so das manche Dinge einfach nicht gehen, da man den Kindern ja auch gewisse Dinge vorleben möchte. So such ich mir im Alltag Nischen in denen wir alleine sind um ihn zu bedienen, und ihm die Kontrolle zu geben. Das ganze Thema ist sehr vielschichtig, und ich merke auch dass es da nicht nur um Sex, und was einen dabei anmacht geht.

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17. April 2008 um 8:46
In Antwort auf johannes39

Ja.
Ich würde das schon devot nennen. Da gibt es natürlich ein ganz breites Spektrum. Meine Frau ist auch devot und sie hat auch lange gebraucht, um es herauszufinden und dann noch mal eine Weile, bis es für sie okay war. Wenn ich so zurückschaue, begann es ganz harmlos damit, dass sie eine Vorliebe für doggy style und harte Gangarten entwickelte Dann kam ans Bett fesseln und ein paar Spiele dazu und viel weiter wird es wohl auch nicht mehr gehen, schätze ich. Schmerzen (außer hartem Verkehr) und wilde Beschimpfungen sind nicht dabei. Und es bleibt auch immer so auf der Kippe zwischen extrem leidenschaftlich und schon rein erniedrigend.

Bei uns bleibt diese Neigung auch rein auf den Sex beschränkt. Im Alltag spielt es überhaupt keine Rolle. Man könnte so sagen, sie weiß, was sie will, und im Bett will sie eben, dass ich der Chef-Hengst bin. (Ich liebe das! )
Ich glaube, diese Spielart ist weiter verbreitet, als man denkt, schließlich reden ja normale Menschen nicht öffntlich darüber. Uns merkt man es jedenfalls nicht an. Glaub ich jedenfalls.

Zu "ja"
Hat Deine Frau mit Dir geredet, oder war dir das alles irgendwie klar weil, wie du schon sagtest, es sich entwickelt hat. Und, wie ist das für Dich als Partner. Ist es besser als vorher, kannst Du es Dir nur noch wie beschrieben denken, oder wäre es anders auch okay für Dich.

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17. April 2008 um 9:10

"oder leider auch nicht"
Habe ich schon genauso versucht. Mein Mann ist eher der genügsame Typ. Für ihn ist alles in Ordnung, er hat kaum eigene Vorstellungen, und ich sehne mich total danach etwas von ihm zu spüren. Forderungen zum Beispiel. Auch ist das ganze ja noch ein sehr neues Thema für uns, und ich glaube so ganz hat er sich noch nicht darauf eingelassen. Dann habe ich noch eine Frage: Ich habe ja bestimmte Wünsche und Sehnsüchte, zum Beispiel dass er die Kontrolle übernimmt und der "Bestimmer" ist, aber stehen diese Wünsche nicht in einem Widerspruch zum Devotismus, bei dem man ja dem anderen die Kontrolle übergibt, und es einem das wichtigste ist zu tun was er will. Und wenn er zum Beispiel nicht Dom sein will? Ich hoffe Du kannst meinen krausen Gedanken folgen. Bin wirklich noch sehr durcheinander über das alles was sich da bei mir auftut.

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