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Warum ist Sex ohne Liebe meist besser als in einer Beziehung?

28. April 2005 um 22:44

Hallo Ihr Lieben,
aus gegebenem Anlaß mache ich mir seit ein paar Monaten Gedanken über mein Sexualleben und auch meinen Sexualtrieb, der ist ziemlich ausgeprägt. Zwei Fragen haben sich in letzter Zeit bei mir aufgedrängt.

Zum einen habe ich festgestellt dass Männer sich zwar gerne sexuell aktive Frauen wünschen die hemmungslos sind, fast alles mitmachen und zur Überraschung aller vielleicht sogar selbst auch noch richtig Spaß daran haben. Allerdings....als Beziehung darf es dann doch gerne etwas biederer sein, da darf "Frau" bloß nicht zu "verdorben" sein, letztendlich holen einige dieser Männer sich dann aber wieder ihren Kick mit Nebenfrauen die sexuell aktiv sind.
Ein ganz krasser Widerspruch, vielleicht kann ihn mir hier ein Mann der ähnliches erlebt oder erlebt hat mal erläutern.

Dann habe ich festgestellt dass Sex viel unkomplizierter und intensiver ist wenn man sich zueinander hingezogen und attraktiv fühlt (vielleicht eine Erklärung für das was ich zuvor beschrieben habe???)aber keine Rede von Liebe oder Beziehung ist. Ich für meinen Teil habe das Gefühl mich dann einfach tiefer fallen- und gehenlassen zu können, kann die wildesten Dinge ausprobieren, bin hemmungslos und sorry, einfach nur geil drauf.
In einer Beziehung ist dies nicht möglich, zumindest nicht bei mir. Da bin ich gehemmter, obwohl das für manch einen vielleicht einen Widerspruch darstellt?

Geht es irgendeinem von euch ähnlich?

Gruß
Ixxi

29. April 2005 um 10:36

Bin da wohl eher das gegenteil...
ich brauche vertrauen und liebe, um mich richtig fallen lassen zu können. erst dann kann ich geile ... in mir rauslassen
glücklicherweise ist mein freund genauso drauf. er kam, so wie ich, beim sex ohne liebe nicht weit. da fehlt einfach was.

ich denke aber, da ist einfach jeder anders. ich war früher oft auf leute wie dich neidisch, weil ich sex "einfach so" nicht hingekriegt habe. da war irgend eine sperre in mir. aber jetzt bin ich auch zufrieden. nur muss man mit meiner "einstellung" halt meist etwas länger auf richtig guten sex warten.

ich glaube, wenn ein mann in einer beziehung nicht mit deiner geilen seite umgehen kann, fehlt ihm einfach selbstbewusstsein, oder er ist ein macho. wenn echte liebe im spiel ist, kann man sich auch ausleben und muss sich für nix schämen!

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29. April 2005 um 12:17

Kann ich nicht zustimmen
Ich für mich empfinde dieses "tiefer fallen- und gehen lassen" erst recht nur bei dem Partner, den ich liebe. Den mit ihm rede ich über Wünsche und Gedanken offener, als mit jeder anderen Person, egal wie vertraut nun.

Sexualität verbindet sich bei mir mit tiefer Vertrautheit und Liebe. NUR so fallen (bei mir zumindest) alle Hemmungen!
Jeder der Beiden, sucht danach für den anderen die größtmöglichste Befriedigung zu finden, denn das genau heizt einen ja selber wieder noch höher.

Ich kann mir nicht vorstellen einem Partner, den ich nicht liebe, diese Offenheit gegenüber zu bringen. Es ist ja letztlich doch etwas sehr intimes.

Warum Dir in einer Beziehung diese Offenheit fehlt, kann ich Dir nicht sagen. Ich denke es liegt an einem ganz anderem Ufer. Mir scheint eher, Du hast Beziehungsängste oder bist noch nicht bereit für eine tiefe emotionelle Beziehung.
Wirst Du sie einmal "WIRKLICH" haben, dann wirst Du den Unterschied auch in der Sexualität erleben. Das sind "Höhen" davon wissen einige nicht mal, dass es sie gibt, meinen aber das "Non plus Ultra" hier zu kennen und werden es auch gleich mächtig verteidigen.

Vertrauen und Liebe schafft eine Tiefe, die gerade bei der Sexualität, alles andere zu einer oberflächlichen langweiligen Nummer mutieren lässt. Um das zu erleben, muss man das Erste aber erst mal erleben dürfen!

Liebe Grüße und Erfolg
Estonia

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29. April 2005 um 12:38

Erklärung
ich denke es liegt daran, dass man den menschen am anfang kaum kennt und eher die illusion die man von ihm hat mag. will heissen man vertraut eher der eignen illusion als tatsächlich einem anderen menschen.


sparkling

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29. April 2005 um 20:15
In Antwort auf janene_12645599

Erklärung
ich denke es liegt daran, dass man den menschen am anfang kaum kennt und eher die illusion die man von ihm hat mag. will heissen man vertraut eher der eignen illusion als tatsächlich einem anderen menschen.


sparkling

Mag sein...
...dass dies so ist wenn man sich eine beziehung erhofft, aber ich kenne diesen Menschen schon seit 5 Jahren und finde ihn lediglich sympathisch, habe keinerlei Erwartungshaltung.
Und das ist nicht das erste Mal dass mir das passiert.

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29. April 2005 um 20:24
In Antwort auf estonia

Kann ich nicht zustimmen
Ich für mich empfinde dieses "tiefer fallen- und gehen lassen" erst recht nur bei dem Partner, den ich liebe. Den mit ihm rede ich über Wünsche und Gedanken offener, als mit jeder anderen Person, egal wie vertraut nun.

Sexualität verbindet sich bei mir mit tiefer Vertrautheit und Liebe. NUR so fallen (bei mir zumindest) alle Hemmungen!
Jeder der Beiden, sucht danach für den anderen die größtmöglichste Befriedigung zu finden, denn das genau heizt einen ja selber wieder noch höher.

Ich kann mir nicht vorstellen einem Partner, den ich nicht liebe, diese Offenheit gegenüber zu bringen. Es ist ja letztlich doch etwas sehr intimes.

Warum Dir in einer Beziehung diese Offenheit fehlt, kann ich Dir nicht sagen. Ich denke es liegt an einem ganz anderem Ufer. Mir scheint eher, Du hast Beziehungsängste oder bist noch nicht bereit für eine tiefe emotionelle Beziehung.
Wirst Du sie einmal "WIRKLICH" haben, dann wirst Du den Unterschied auch in der Sexualität erleben. Das sind "Höhen" davon wissen einige nicht mal, dass es sie gibt, meinen aber das "Non plus Ultra" hier zu kennen und werden es auch gleich mächtig verteidigen.

Vertrauen und Liebe schafft eine Tiefe, die gerade bei der Sexualität, alles andere zu einer oberflächlichen langweiligen Nummer mutieren lässt. Um das zu erleben, muss man das Erste aber erst mal erleben dürfen!

Liebe Grüße und Erfolg
Estonia

Du hast vielleicht Recht...
...dass ich Beziehungsängste habe, dies sind aber keine wirklichen Ängste sondern ich(zur Erklärung, ich hatte schon mehrere emotional intensive langjährige Beziehungen und bin 35 Jahre alt)habe festgestellt dass ich wahrscheinlich nicht dazu geschaffen bin monogam zu sein. Vielleicht sollte ich mir auch keine Gedanken um das warum, wieso weshalb machen sondern es einfach so hinnehmen und demtentsprechend leben (nie heiraten etc.). Irgendwie ist immer nach spätestens 4-5 Jahren die Luft raus und ich muss wieder dieses Kribbeln spüren das ja absolut nichts mit Liebe zu tun hat. es hört sich vielleicht verdorben an, aber wenn es gesellschaftlich anerkannt wäre hätte ich auch gerne einen Mann für's Herz und dann immer ab und an einen Mann für's Bett. Immer mehr Frauen stehen heutzutage dazu, aber noch ist dies ein Tabuthema.
LG
Ixxi

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29. April 2005 um 20:26

Manch einer vielleicht...
...ich bestimmt nicht

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29. April 2005 um 20:29
In Antwort auf alta_11937132

Bin da wohl eher das gegenteil...
ich brauche vertrauen und liebe, um mich richtig fallen lassen zu können. erst dann kann ich geile ... in mir rauslassen
glücklicherweise ist mein freund genauso drauf. er kam, so wie ich, beim sex ohne liebe nicht weit. da fehlt einfach was.

ich denke aber, da ist einfach jeder anders. ich war früher oft auf leute wie dich neidisch, weil ich sex "einfach so" nicht hingekriegt habe. da war irgend eine sperre in mir. aber jetzt bin ich auch zufrieden. nur muss man mit meiner "einstellung" halt meist etwas länger auf richtig guten sex warten.

ich glaube, wenn ein mann in einer beziehung nicht mit deiner geilen seite umgehen kann, fehlt ihm einfach selbstbewusstsein, oder er ist ein macho. wenn echte liebe im spiel ist, kann man sich auch ausleben und muss sich für nix schämen!

Man möchte...
...immer das was man nicht hat . Meine Freundin beneidet mich auch darum, ich hätte aber so gerne eine Beziehung in der genau dies möglich ist, aber wie ich oben schon erwähnt habe in meiner anderen Antwort, ich muss es wohl so hinnehmen dass es ist wie es ist. Die Menschen sind nun mal unterschiedlich.

Schade dass sich noch kein Mann zu meiner 1. Frage geäußert hat...warum so viele Männer es zu Hause nicht so gerne verdorben haben und sich den Kick dann draußen holen.

LG
Ixxi

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29. April 2005 um 21:58
In Antwort auf sofia_12562728

Du hast vielleicht Recht...
...dass ich Beziehungsängste habe, dies sind aber keine wirklichen Ängste sondern ich(zur Erklärung, ich hatte schon mehrere emotional intensive langjährige Beziehungen und bin 35 Jahre alt)habe festgestellt dass ich wahrscheinlich nicht dazu geschaffen bin monogam zu sein. Vielleicht sollte ich mir auch keine Gedanken um das warum, wieso weshalb machen sondern es einfach so hinnehmen und demtentsprechend leben (nie heiraten etc.). Irgendwie ist immer nach spätestens 4-5 Jahren die Luft raus und ich muss wieder dieses Kribbeln spüren das ja absolut nichts mit Liebe zu tun hat. es hört sich vielleicht verdorben an, aber wenn es gesellschaftlich anerkannt wäre hätte ich auch gerne einen Mann für's Herz und dann immer ab und an einen Mann für's Bett. Immer mehr Frauen stehen heutzutage dazu, aber noch ist dies ein Tabuthema.
LG
Ixxi

Vielleicht ...
Aber wie wäre es denn für Dich umgedreht? Heißt, Du liebst einen Mann, der hin und wieder eine andere Frau im Bett braucht? Wäre das akzeptabel für Dich? Könnte das Dein Herz so locker wegstecken?

Wenn dem so ist, wirst Du sicher nie wirklich eine tiefgehende Beziehung haben oder kennen, selbst wenn Du meinst sie wäre es gewesen.

Um eine Beziehung lange Jahre frisch zu halten, muss man um den Partner immer ein Stück kämpfen und sich nie sicher fühlen!
Klingt jetzt seltsam, aber die Theorie ist die, dass viele am Anfang um den Partner kämpfen den sie gern haben möchten. Und hat man den dann *sicher*, ist die Spannung weg und man fühlt das ewig Gleiche ohne Aufregung und Interesse am anderen.
Dann kommen schnell Gedanken wie:

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29. April 2005 um 21:59
In Antwort auf estonia

Vielleicht ...
Aber wie wäre es denn für Dich umgedreht? Heißt, Du liebst einen Mann, der hin und wieder eine andere Frau im Bett braucht? Wäre das akzeptabel für Dich? Könnte das Dein Herz so locker wegstecken?

Wenn dem so ist, wirst Du sicher nie wirklich eine tiefgehende Beziehung haben oder kennen, selbst wenn Du meinst sie wäre es gewesen.

Um eine Beziehung lange Jahre frisch zu halten, muss man um den Partner immer ein Stück kämpfen und sich nie sicher fühlen!
Klingt jetzt seltsam, aber die Theorie ist die, dass viele am Anfang um den Partner kämpfen den sie gern haben möchten. Und hat man den dann *sicher*, ist die Spannung weg und man fühlt das ewig Gleiche ohne Aufregung und Interesse am anderen.
Dann kommen schnell Gedanken wie:

Fehlt die Hälfte vom Text, also nochmal
Vielleicht ...

Aber wie wäre es denn für Dich umgedreht? Heißt, Du liebst einen Mann, der hin und wieder eine andere Frau im Bett braucht? Wäre das akzeptabel für Dich? Könnte das Dein Herz so locker wegstecken?

Wenn dem so ist, wirst Du sicher nie wirklich eine tiefgehende Beziehung haben oder kennen, selbst wenn Du meinst sie wäre es gewesen.

Um eine Beziehung lange Jahre frisch zu halten, muss man um den Partner immer ein Stück kämpfen und sich nie sicher fühlen!
Klingt jetzt seltsam, aber die Theorie ist die, dass viele am Anfang um den Partner kämpfen den sie gern haben möchten. Und hat man den dann "sicher", ist die Spannung weg und man fühlt das ewig Gleiche ohne Aufregung und Interesse am anderen.
Dann kommen schnell Gedanken wie: Ist ja immer "der" gleiche und "er/sie" ist ja praktisch ohne Probleme fast immer bereit. Die Spannung der Eroberung geht den Bach runter und verfällt in Gleichmut. Der andere "Neue" bringt plötzlich wieder das kippeln ... usw. usw.

Kommt Dir das bekannt vor?

Ein Vorwurf ist Dir hier nicht zu machen, Du bist nun mal im Moment so und das muss man so akzeptieren. Ich gehe mal davon aus, dass Du sicher auch keine Kinder hast, bzw. Dich nicht unbedingt einen Familientyp nennst.
Das wird für Dich und Dein Leben so okay sein, aber birgt die Gefahr, auch selber oft verletzt zu werden, wenn Dein Partner ähnlich denkt und handelt.

Und genau das, ist hier vielleicht das Problem am ganzen. Fair ist es immer gleich offen zu sagen, wie Du zu langjährige Beziehungen siehst. Daher wird so eine Beziehung sicher nur dann eine Bereicherung darstellen, wenn Dein Partner das ähnlich sieht.

Aber wie ich eben schrieb. Bereichernd kann es sein, aber ganz bestimmt nicht auf Dauer glücklich! Man wird ja letztlich auch nicht jünger und eine Familie ist im Alter meist auch eine feine Sache.

"Vielleicht sollte ich mir auch keine Gedanken um das warum, wieso weshalb machen sondern es einfach so hinnehmen und dementsprechend leben"

Ja, so ist es, zumindest jetzt. Vielleicht ändert es sich einmal, ich wünsche es Dir. Und dann wirst Du auch sicher erleben, dass die Sexualität ganz andere Bereiche erklimmen kann, als Du heute ahnst.

Noch ein Gedanke, "...emotional intensive langjährige Beziehungen..." daran muss man auch ewig arbeiten, sie erhalten wollen und dafür etwas tun ... wollen!
Zukunft planen, kleine Ziele, große Ziele, Gemeinsamkeiten finden, Glück teilen und am Glück des anderen teilhaben wollen.
Kannst Du Dir vorstellen nach Jahren noch mit Deinem Partner zu flirten? Es kann so spannend sein, wie am ersten Tag. Tatsächlich!

Die Sexualität ist in der Beziehung NIE zu unterschätzen. Meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Bindeglied, wenn auch nicht allein.
Das es auch mal zu Gewohnheiten kommt, ist klar. Gut aber, wenn man dann frühzeitig darüber spricht und gemeinsam mal was neues oder verrücktes anstellt.
Die Spannung am Sex können beide halten, wenn es beide wollen. Und wenn beide damit glücklich sind, dass der andere sich auch woanders vergnügen darf, ist es auch okay.
Es wird sicher einige Paare geben, die auf diese Art auch glücklich sind.

Ich gehöre nicht dazu, bin aber auch nicht Maßstab der Gesellschaft. Sex ist für mich ausschließlich ein Ausdruck von Liebe, ein Geschenk und unteilbar. Das musste ich auch erst lernen und seither geht es bei Sex tiefer und intensiver als je zuvor.

Eine Norm gibt es nicht. Lebe so, wie Du glücklich bist. Nur Dein Partner muss das gleichso sehen.

Liebe Grüße
Estonia

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29. April 2005 um 22:20
In Antwort auf estonia

Fehlt die Hälfte vom Text, also nochmal
Vielleicht ...

Aber wie wäre es denn für Dich umgedreht? Heißt, Du liebst einen Mann, der hin und wieder eine andere Frau im Bett braucht? Wäre das akzeptabel für Dich? Könnte das Dein Herz so locker wegstecken?

Wenn dem so ist, wirst Du sicher nie wirklich eine tiefgehende Beziehung haben oder kennen, selbst wenn Du meinst sie wäre es gewesen.

Um eine Beziehung lange Jahre frisch zu halten, muss man um den Partner immer ein Stück kämpfen und sich nie sicher fühlen!
Klingt jetzt seltsam, aber die Theorie ist die, dass viele am Anfang um den Partner kämpfen den sie gern haben möchten. Und hat man den dann "sicher", ist die Spannung weg und man fühlt das ewig Gleiche ohne Aufregung und Interesse am anderen.
Dann kommen schnell Gedanken wie: Ist ja immer "der" gleiche und "er/sie" ist ja praktisch ohne Probleme fast immer bereit. Die Spannung der Eroberung geht den Bach runter und verfällt in Gleichmut. Der andere "Neue" bringt plötzlich wieder das kippeln ... usw. usw.

Kommt Dir das bekannt vor?

Ein Vorwurf ist Dir hier nicht zu machen, Du bist nun mal im Moment so und das muss man so akzeptieren. Ich gehe mal davon aus, dass Du sicher auch keine Kinder hast, bzw. Dich nicht unbedingt einen Familientyp nennst.
Das wird für Dich und Dein Leben so okay sein, aber birgt die Gefahr, auch selber oft verletzt zu werden, wenn Dein Partner ähnlich denkt und handelt.

Und genau das, ist hier vielleicht das Problem am ganzen. Fair ist es immer gleich offen zu sagen, wie Du zu langjährige Beziehungen siehst. Daher wird so eine Beziehung sicher nur dann eine Bereicherung darstellen, wenn Dein Partner das ähnlich sieht.

Aber wie ich eben schrieb. Bereichernd kann es sein, aber ganz bestimmt nicht auf Dauer glücklich! Man wird ja letztlich auch nicht jünger und eine Familie ist im Alter meist auch eine feine Sache.

"Vielleicht sollte ich mir auch keine Gedanken um das warum, wieso weshalb machen sondern es einfach so hinnehmen und dementsprechend leben"

Ja, so ist es, zumindest jetzt. Vielleicht ändert es sich einmal, ich wünsche es Dir. Und dann wirst Du auch sicher erleben, dass die Sexualität ganz andere Bereiche erklimmen kann, als Du heute ahnst.

Noch ein Gedanke, "...emotional intensive langjährige Beziehungen..." daran muss man auch ewig arbeiten, sie erhalten wollen und dafür etwas tun ... wollen!
Zukunft planen, kleine Ziele, große Ziele, Gemeinsamkeiten finden, Glück teilen und am Glück des anderen teilhaben wollen.
Kannst Du Dir vorstellen nach Jahren noch mit Deinem Partner zu flirten? Es kann so spannend sein, wie am ersten Tag. Tatsächlich!

Die Sexualität ist in der Beziehung NIE zu unterschätzen. Meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Bindeglied, wenn auch nicht allein.
Das es auch mal zu Gewohnheiten kommt, ist klar. Gut aber, wenn man dann frühzeitig darüber spricht und gemeinsam mal was neues oder verrücktes anstellt.
Die Spannung am Sex können beide halten, wenn es beide wollen. Und wenn beide damit glücklich sind, dass der andere sich auch woanders vergnügen darf, ist es auch okay.
Es wird sicher einige Paare geben, die auf diese Art auch glücklich sind.

Ich gehöre nicht dazu, bin aber auch nicht Maßstab der Gesellschaft. Sex ist für mich ausschließlich ein Ausdruck von Liebe, ein Geschenk und unteilbar. Das musste ich auch erst lernen und seither geht es bei Sex tiefer und intensiver als je zuvor.

Eine Norm gibt es nicht. Lebe so, wie Du glücklich bist. Nur Dein Partner muss das gleichso sehen.

Liebe Grüße
Estonia

Oh je ...
Es kribbelt natürlich und kippelt nicht! *gg*

Bin ganz durcheinander heute ...

Gute Nacht
Estonia

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29. April 2005 um 22:21
In Antwort auf estonia

Fehlt die Hälfte vom Text, also nochmal
Vielleicht ...

Aber wie wäre es denn für Dich umgedreht? Heißt, Du liebst einen Mann, der hin und wieder eine andere Frau im Bett braucht? Wäre das akzeptabel für Dich? Könnte das Dein Herz so locker wegstecken?

Wenn dem so ist, wirst Du sicher nie wirklich eine tiefgehende Beziehung haben oder kennen, selbst wenn Du meinst sie wäre es gewesen.

Um eine Beziehung lange Jahre frisch zu halten, muss man um den Partner immer ein Stück kämpfen und sich nie sicher fühlen!
Klingt jetzt seltsam, aber die Theorie ist die, dass viele am Anfang um den Partner kämpfen den sie gern haben möchten. Und hat man den dann "sicher", ist die Spannung weg und man fühlt das ewig Gleiche ohne Aufregung und Interesse am anderen.
Dann kommen schnell Gedanken wie: Ist ja immer "der" gleiche und "er/sie" ist ja praktisch ohne Probleme fast immer bereit. Die Spannung der Eroberung geht den Bach runter und verfällt in Gleichmut. Der andere "Neue" bringt plötzlich wieder das kippeln ... usw. usw.

Kommt Dir das bekannt vor?

Ein Vorwurf ist Dir hier nicht zu machen, Du bist nun mal im Moment so und das muss man so akzeptieren. Ich gehe mal davon aus, dass Du sicher auch keine Kinder hast, bzw. Dich nicht unbedingt einen Familientyp nennst.
Das wird für Dich und Dein Leben so okay sein, aber birgt die Gefahr, auch selber oft verletzt zu werden, wenn Dein Partner ähnlich denkt und handelt.

Und genau das, ist hier vielleicht das Problem am ganzen. Fair ist es immer gleich offen zu sagen, wie Du zu langjährige Beziehungen siehst. Daher wird so eine Beziehung sicher nur dann eine Bereicherung darstellen, wenn Dein Partner das ähnlich sieht.

Aber wie ich eben schrieb. Bereichernd kann es sein, aber ganz bestimmt nicht auf Dauer glücklich! Man wird ja letztlich auch nicht jünger und eine Familie ist im Alter meist auch eine feine Sache.

"Vielleicht sollte ich mir auch keine Gedanken um das warum, wieso weshalb machen sondern es einfach so hinnehmen und dementsprechend leben"

Ja, so ist es, zumindest jetzt. Vielleicht ändert es sich einmal, ich wünsche es Dir. Und dann wirst Du auch sicher erleben, dass die Sexualität ganz andere Bereiche erklimmen kann, als Du heute ahnst.

Noch ein Gedanke, "...emotional intensive langjährige Beziehungen..." daran muss man auch ewig arbeiten, sie erhalten wollen und dafür etwas tun ... wollen!
Zukunft planen, kleine Ziele, große Ziele, Gemeinsamkeiten finden, Glück teilen und am Glück des anderen teilhaben wollen.
Kannst Du Dir vorstellen nach Jahren noch mit Deinem Partner zu flirten? Es kann so spannend sein, wie am ersten Tag. Tatsächlich!

Die Sexualität ist in der Beziehung NIE zu unterschätzen. Meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Bindeglied, wenn auch nicht allein.
Das es auch mal zu Gewohnheiten kommt, ist klar. Gut aber, wenn man dann frühzeitig darüber spricht und gemeinsam mal was neues oder verrücktes anstellt.
Die Spannung am Sex können beide halten, wenn es beide wollen. Und wenn beide damit glücklich sind, dass der andere sich auch woanders vergnügen darf, ist es auch okay.
Es wird sicher einige Paare geben, die auf diese Art auch glücklich sind.

Ich gehöre nicht dazu, bin aber auch nicht Maßstab der Gesellschaft. Sex ist für mich ausschließlich ein Ausdruck von Liebe, ein Geschenk und unteilbar. Das musste ich auch erst lernen und seither geht es bei Sex tiefer und intensiver als je zuvor.

Eine Norm gibt es nicht. Lebe so, wie Du glücklich bist. Nur Dein Partner muss das gleichso sehen.

Liebe Grüße
Estonia

Ja,
genauso wie du es beschreibst wünsche ich es mir auch, habe es selber aber leider noch nicht erlebt.
Ich möchte auch noch betonen dass ich Single bin derzeit und meine Beziehungen immer beendet habe bevor es zu einem Betrug kam, ich will keinem weh tun und will auch nicht dass man mir weh tut, das von mir angesprochene gesellschaftlich anerkannte Fremdgehen war ein reines Wunschdenken und selbst wenn es gesellschaftlich anerkannt ist kann man einen Menschen unter Umständen damit verletzten. Es sollte nie jemand leiden, wenn ich jemanden liebe dann möchte ich dass es ihm gut geht.
Tja Estonia, vielleicht bin ich wirklich noch nicht dem richtigen Mann begegnet, vielleicht ist es aber auch Unfähigkeit oder Unvermögen meinerseits. Nach ein paar Jahren Beziehung habe ich rein körperlich nichts mehr empfunden, es war mir als hätte ich Sex mit meinem Bruder, es hat auch mit noch so vielen Tricks und Versuchen nicht geklappt. Vielleicht lag es auch nicht an mir, in meinen letzten beiden Beziehungen sind meine Partner immer dicker geworden (vielleicht koche ich zu gut *g*), haben sich irgendwie gehen lassen und mich zum Schluß nicht mehr angezogen oder sogar abgestoßen.
Ob ich mir eine offene Beziehung vorstellen kann...ich weiß es nicht...habe es noch nicht ausprobiert und es wäre zumindest für so einen hoffnungslosen Fall wie mich einen Versuch wert. Ich kann eigentlich auch ganz klar zwischen dem Gefühl Liebe und dem Gefühl was sich "zwischen den Beinen abspielt", sorry, trennen. Könnte mir deswegen vorstellen dass mich dasselbe Verhalten meines Partners nicht verletzen würde. Gefährlich wird es nur wenn das Herz anfängt sich zu melden.

Kinder habe ich keine und ich bin auch kein Familienmensch Estonia, woran hast du das erkannt . Natürlich wäre es schön im Alter Familie und Kinder um sich zu haben, aber ich würde gegen meine derzeitige Überzeugung handeln, und ich lebe hier und jetzt. Wer weiß ob ich in 5 Jahren noch lebe. Ich habe in der Richtung auch mal anders gedacht bzw. mich anders benommen. Ich fange erst in den letzten 2 Jahren an meine wahren Bedürfnisse zu erkennen und sie auszuleben. Und fühle mich recht gut dabei.
Vielleicht läuft mir eines Tages der passende Partner dafür über den Weg.
Ansonsten bin ich momentan recht glücklich so. Aber wer weiß ob sich das nicht auch wieder ändert .
Liebe Grüße und vielen Dank für die Mühe die du dir mit mir machst
Ixxi

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30. April 2005 um 22:23

Liebe - Sex - Geilheit
Hallo Ixxi,

jetzt versuch ichs nochmal! Vielleicht habe ich den falschen Button angeklickt.

Ich bin auch ein Mensch mit einem ausgeprägt starken Sexualtrieb, hatte aber bisher zweimal ein riesiges Glück, Frauen mit gleicher Veranlagung kennengelernt zu haben.

Ich kannte aber auch Frauen, die, sobald sie sich auf eine Partnerschaft eingelassen hatten, ihre "Triebe" völlig zurücknahmen. Für mich als Mann völlig frustrierend - für sie selber? Ich weiß es nicht.

Ich gebe zu, daß viele Männer von einer sexuell höchst aktiven Frau überfordert sind. Frauen haben, wenn sie sich geben wie sie sind und fühlen, natürlich ein viel größeres sexuelles Potential als Männer.

In den oben genannten zwei Beziehungen, sie gingen jeweils über 7 bzw. 8 Jahre, habe ich es sehr genossen, daß es zwischen mir uns meinen Partnerinnen praktisch keine Tabus gab. Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes hemmungslos geil und haben das auch ausgelebt, indem wir uns gegenseitig mit unseren Gedanken "anstachelten". Kein noch so geiler Gedanke, von welcher Seite auch immer, der nicht in die Tat umgesetzt wurde. Ob sie nun den Wunsch äußerte, einmal mit einer Frau schlafen zu wollen, oder das Begehren,einen zweiten Mann oder eine zweite Frau im Bett zu haben, den anderen mit selbst vollzogener Masturbation "in Stimmung" zu bringen oder es an ungewöhnlichen Orten (in der Sauna, im Beichtstuhl einer Kirche usw.) zu treiben. Auch die weiße Erotik (im Volksmund Kliniksex oder Doktorspiele genannt) haben wir ausgiebig getrieben, was besonders schön war, da die zweite Frau ausgebildete Krankenschwester mit einschlägigen Fachkenntnissen und Gerätschaften war. So könnte ich Dir nch vieles Erzählen.

Aber ich habe eben auch Frauen gekannt, die wie Du offensichtlich sich in einer Partnerschaft ziemlich zurücknahmen und eben nicht ihre Lüste und Begierden auslebten oder einforderten. Das wurde dann mit der Zeit immer ziemlich langweilig. Und so sieht es , wenn man vielen glauben darf,leider in Partnerschaften und Ehen aus. Wirklich schade.

Ich sage: Es geht - Sex und Geilheit auch in einer Partnerschaft extrem auszuleben. Wenn ein Mann von Dir fordert, Dich zurückzunehmen, tut er wahrscheinlich nicht gut. Du selbst solltest Dir aber einen Mann gönnen, bei dem Du das Gefühl hast: Hier kann ich ganz "ich selbst" sein und es auch ohne negative Wirkung auf Liebe und Partnerschaft bleiben.

So, jetzt hoffe ich, daß der Text diesmal mitkommt.

Würde mich freuen, wieder von Dir zu lesen.

Beste Grüße

Wildleon

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30. April 2005 um 23:25
In Antwort auf rahim_12946376

Liebe - Sex - Geilheit
Hallo Ixxi,

jetzt versuch ichs nochmal! Vielleicht habe ich den falschen Button angeklickt.

Ich bin auch ein Mensch mit einem ausgeprägt starken Sexualtrieb, hatte aber bisher zweimal ein riesiges Glück, Frauen mit gleicher Veranlagung kennengelernt zu haben.

Ich kannte aber auch Frauen, die, sobald sie sich auf eine Partnerschaft eingelassen hatten, ihre "Triebe" völlig zurücknahmen. Für mich als Mann völlig frustrierend - für sie selber? Ich weiß es nicht.

Ich gebe zu, daß viele Männer von einer sexuell höchst aktiven Frau überfordert sind. Frauen haben, wenn sie sich geben wie sie sind und fühlen, natürlich ein viel größeres sexuelles Potential als Männer.

In den oben genannten zwei Beziehungen, sie gingen jeweils über 7 bzw. 8 Jahre, habe ich es sehr genossen, daß es zwischen mir uns meinen Partnerinnen praktisch keine Tabus gab. Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes hemmungslos geil und haben das auch ausgelebt, indem wir uns gegenseitig mit unseren Gedanken "anstachelten". Kein noch so geiler Gedanke, von welcher Seite auch immer, der nicht in die Tat umgesetzt wurde. Ob sie nun den Wunsch äußerte, einmal mit einer Frau schlafen zu wollen, oder das Begehren,einen zweiten Mann oder eine zweite Frau im Bett zu haben, den anderen mit selbst vollzogener Masturbation "in Stimmung" zu bringen oder es an ungewöhnlichen Orten (in der Sauna, im Beichtstuhl einer Kirche usw.) zu treiben. Auch die weiße Erotik (im Volksmund Kliniksex oder Doktorspiele genannt) haben wir ausgiebig getrieben, was besonders schön war, da die zweite Frau ausgebildete Krankenschwester mit einschlägigen Fachkenntnissen und Gerätschaften war. So könnte ich Dir nch vieles Erzählen.

Aber ich habe eben auch Frauen gekannt, die wie Du offensichtlich sich in einer Partnerschaft ziemlich zurücknahmen und eben nicht ihre Lüste und Begierden auslebten oder einforderten. Das wurde dann mit der Zeit immer ziemlich langweilig. Und so sieht es , wenn man vielen glauben darf,leider in Partnerschaften und Ehen aus. Wirklich schade.

Ich sage: Es geht - Sex und Geilheit auch in einer Partnerschaft extrem auszuleben. Wenn ein Mann von Dir fordert, Dich zurückzunehmen, tut er wahrscheinlich nicht gut. Du selbst solltest Dir aber einen Mann gönnen, bei dem Du das Gefühl hast: Hier kann ich ganz "ich selbst" sein und es auch ohne negative Wirkung auf Liebe und Partnerschaft bleiben.

So, jetzt hoffe ich, daß der Text diesmal mitkommt.

Würde mich freuen, wieder von Dir zu lesen.

Beste Grüße

Wildleon

Hallo
und danke für die ausführliche Antwort.
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen. ICH habe mich nie zurückgehalten in einer Beziehung. Nur war der Reiz irgendwann weg nach einer gewissen Zeit und ich brauchte einen neuen Kick. Ich habe die letzten Tage viel nachgedacht. Ich glaube ich habe mir die falschen Männer gesucht, ich wollte immer einen lieben netten verständnisvollen Mann und bin dann auch immer an ganz liebe Männer geraten auf die ich mich verlassen konnte, die im Nachhinein für mich aber irgendwie langweilig waren und auch sexuell meist nicht aktiv waren. Ich brauch einen Mann der auch ein bißchen "Arsch" ist (verstehst?), der nicht nur der liebe nette treusorgende Mann ist sondern wo man sich nie sicher sein kann was kommt und der vielleicht auch wenig verrückt ist auf seine Art und Weise. Ich glaube es war einfach mein Fehler dass ich nie erkannt habe was ich wirklich möchte und brauche. Naja, nun bin ich schon 35 aber andererseits auch erst 35, es ist noch nicht zu spät und wenn es stimmt was man so sagt hat man ab 30 sowieso größere Chancen einen Partner zu erwischen der zu einem paßt, da man seine Bedürfnisse je älter man wird umso besser kennenlernt.
Warum meinst du dass ihr mit einer sexuell aktiven Frau schnell überfordert sein könnt? Ist es Leistungsdruck oder die Angst den Ansprüchen nicht gerecht zu werden? Ich für meinen Teil bin niemand der fordert oder den Mann unter Druck setzt....ich denke mal frau merkt schon wann der richtige Zeitpunkt ist und ich habe zumindest soviel Fingerspitzengefühl etwas zu fordern wenn ich merke dass es gerade mal nicht so paßt.

Alles was du angesprochen hast kann ich so unterschreiben....das einzige Mißverständnis war dass ich mich mit meiner Lust und meinen Bedürfnissen zurückgenommen habe. Das war weiß Gott nicht der Fall. Ich wollte einfach irgendwann nur nicht mehr mit dem jeweiligen Partner und ich glaube erkannt zu haben warum. Ich war halt auf den falschen Typ Mann fixiert.....aber ich bin ja noch jung und habe hoffentlich noch einiges vor mir .
LG
Ixxi

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30. April 2005 um 23:50
In Antwort auf sofia_12562728

Hallo
und danke für die ausführliche Antwort.
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen. ICH habe mich nie zurückgehalten in einer Beziehung. Nur war der Reiz irgendwann weg nach einer gewissen Zeit und ich brauchte einen neuen Kick. Ich habe die letzten Tage viel nachgedacht. Ich glaube ich habe mir die falschen Männer gesucht, ich wollte immer einen lieben netten verständnisvollen Mann und bin dann auch immer an ganz liebe Männer geraten auf die ich mich verlassen konnte, die im Nachhinein für mich aber irgendwie langweilig waren und auch sexuell meist nicht aktiv waren. Ich brauch einen Mann der auch ein bißchen "Arsch" ist (verstehst?), der nicht nur der liebe nette treusorgende Mann ist sondern wo man sich nie sicher sein kann was kommt und der vielleicht auch wenig verrückt ist auf seine Art und Weise. Ich glaube es war einfach mein Fehler dass ich nie erkannt habe was ich wirklich möchte und brauche. Naja, nun bin ich schon 35 aber andererseits auch erst 35, es ist noch nicht zu spät und wenn es stimmt was man so sagt hat man ab 30 sowieso größere Chancen einen Partner zu erwischen der zu einem paßt, da man seine Bedürfnisse je älter man wird umso besser kennenlernt.
Warum meinst du dass ihr mit einer sexuell aktiven Frau schnell überfordert sein könnt? Ist es Leistungsdruck oder die Angst den Ansprüchen nicht gerecht zu werden? Ich für meinen Teil bin niemand der fordert oder den Mann unter Druck setzt....ich denke mal frau merkt schon wann der richtige Zeitpunkt ist und ich habe zumindest soviel Fingerspitzengefühl etwas zu fordern wenn ich merke dass es gerade mal nicht so paßt.

Alles was du angesprochen hast kann ich so unterschreiben....das einzige Mißverständnis war dass ich mich mit meiner Lust und meinen Bedürfnissen zurückgenommen habe. Das war weiß Gott nicht der Fall. Ich wollte einfach irgendwann nur nicht mehr mit dem jeweiligen Partner und ich glaube erkannt zu haben warum. Ich war halt auf den falschen Typ Mann fixiert.....aber ich bin ja noch jung und habe hoffentlich noch einiges vor mir .
LG
Ixxi

Hab gerade
noch mal mein Eingangsposting durchgelesen, ich habe mich wirklich saublöd ausgedrückt....es ist nicht so dass ich mich nicht fallenlassen konnte in meinen Beziehungen sondern ganz schnell irgendwann nicht mehr wollte.....

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6. Mai 2005 um 14:32
In Antwort auf sofia_12562728

Man möchte...
...immer das was man nicht hat . Meine Freundin beneidet mich auch darum, ich hätte aber so gerne eine Beziehung in der genau dies möglich ist, aber wie ich oben schon erwähnt habe in meiner anderen Antwort, ich muss es wohl so hinnehmen dass es ist wie es ist. Die Menschen sind nun mal unterschiedlich.

Schade dass sich noch kein Mann zu meiner 1. Frage geäußert hat...warum so viele Männer es zu Hause nicht so gerne verdorben haben und sich den Kick dann draußen holen.

LG
Ixxi

Man muss da differenzieren...
ich als mann mag es, wenn meine (ehe-)frau sich verdorben verhält. würde bei blümchensex auf dauer die lust verlieren. allerdings hat sie diese gewisse "verdorbenheit" und geilheit erst nach und nach gezeigt, was glaube ich sehr clever war. der frauentyp, der im volksmund auch gerne "schlampe" genannt wird und oft nur eine unschöne umschreibung für eine sexuell aktive frau ist, wirkt vielleicht deswegen abschreckend auf viele männer, die auf der suche nach einer festen beziehung sind, weil mann leicht das gefühl bekommt

a. ihrem sexuellen hunger nicht gewachsen zu sein
und b. das sie sich eventuell schnell nach einem anderen umschauen könnte.

beides ist für eine längere beziehung nicht förderlich und steht deshalb im gegensatz zur intention des mannes, eine partnerin für längere zeit zu finden. mann könnte übrigens mann und frau bei diesen überlegungen austauschen, so dass sich die geschlechter hier nicht unterscheiden.

beide partner wären also gut beraten, erst nach einer gewissen zeit mit ihrer ganzen verdorbenen geilheit rauszurücken. das gibt ja vielen längeren beziehungen dann den reiz, der vor schmerzhaften betrügereien schützt. so ist es jedenfalls in meiner ehe.

übrigens spielt die idee, dass meine frau es mal mit einem anderen treibt, bei mir eine große rolle. sie erregt der gedanke auch sehr und es finden sich verschiedene wege, diese fantasie in den sex mit dem partner einzubauen und ihn nicht aussenvor zu lassen. das kann eine partnerschaft festigen und beide sexuell erfüllen. ich denke, es gibt einige männer, die ihren frauen gerne diese freiheit lassen und daraus einen gewaltigen lustgewinn erzielen. brauchst nur mal unter dem stichwort "cuckold" (engl. für kukuck) zu suchen. vielleicht wäre so ein partner für dich der richtige?

hoffe, ich konnte ein bisschen helfen!?

lg!

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7. Mai 2005 um 4:23

Vielleicht
liegt das daran, dass man den sexuell aktiven frauen eher zutraut, dass sie einem ein kuckuckskind unterschieben.
is jetzt nur so ne vermutung.
vielleicht will man auch die gesundheit seiner partnerin nicht durch bestimmte praktiken gefährden. außerdem setzt man sich evtl. weniger vergleichen und erwartungen, der gefahr von infektionskrankheiten, dem getratsche in der öffentlichkeit etc. aus.
außerdem bleibt der sexuelle umgang mit sicherheit nicht ohne auswikungen auf die beziehung. möglicherweise will man ja gerade diese vermeiden...

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7. Mai 2005 um 10:29

Ne,
mir geht es nicht ähnlich. ich für meinen teil halte es für weiser und auch für viel schöner über das herz zum sex mit einem anderen menschen zu kommen.

ich denke folgendes über das was du beschreibst: gehen wir mit einem anderen menschen eine beziehung ein, dann lassen wir uns auf den anderen ein und dann bezieht sich diese verbindung meist auf vielerlei aspekte unseres lebens. dies beinhaltet schönes wie auch all die probleme und sorgen. all dies zieht sich meist wie ein roter faden durch alle bereiche dieser partnerschaft. das was du aber beschreibst ist ein-fach. es hat nur eine einzige dimension und die ist zudem auch sehr simpel. es berührt nur diesen einen einzigen aspekt und wenn dieser eine aspekt nicht passt, dann kann man diese erfahrung auch leicht vergessen und sich schnell jemand anderen suchen, bei dem es besser passt. es ist ein-fach nur mit der schokoladenseite eines anderen menschen umgehen zu müssen.
anders ist es, wenn wir mit einem anderen menschen eine liebesbeziehung eingehen. diese hat nunmal viele facetten und farben.

im übrigen denke ich auch, dass man in einer partnerschaftlichen beziehung vornehmlich zärtlichkeiten gibt und empfängt, weil es der seele gut tut und nicht weil man gierig auf fleisch ist.

gruss,
cosmic.

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