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Warum hat man es mit einigen Vorlieben so schrecklich schwer?

16. September 2016 um 14:22

AW.: "Hass" ist ein unschönes Wort
Mag sein, dass ich mich unschöner Worte bedient habe. Aber ich sehe nicht ein warum ich ihn lieben sollte, Alex. Hat sich doch gefühlsmäßig eher das Gegenteil eingestellt.

Klar kennt man die Personen hinter dem PC nicht, dennoch vermitteln einem die Beiträge die die einzelnen User hinter lassen einen ersten Eindruck.

Dieser, sagt mehr aber, dass ich wohl mit dir (obwohl du genauso gegen jeglichen Fetischismus eingestellt bist) wenigstens vernünftig diskutieren kann, während ich von Usern wie Dr. Albern, und reloaded keine intelligenten Beiträge erwarten kann, die die Debatte auch nur einen Schritt weiterbringen würden.

Also wenn ich nun die Wahl hätte, würde ich mich lieber zu einem netten Bierchen mit dir treffen, als nun mit den anderen beiden.

Wenn du meinst, dass die 2 nur ihre Meinung widergegeben hätten, dann verharmlost du die ganze Geschichte. Seit es diesem Thread gibt, beleidigen u. diffamieren sie alle User, die hier eingeräumt haben, dass sie einen Fetisch haben. Dies lässt sich auch sehr leicht nachweisen, und wenn du ehrlich bist, dann gibst du es unumwunden zu.

Nun noch etwas zu den anderen Punkten:

Es gibt zwar einen wissenschaftlich nachweisbaren Brustfetisch, aber den Beweis dafür, dass es als Paraphilie eingeordnet wird, bleibst du schuldig. Es ist doch vielmehr so, dass die meisten die ihn haben (auch wenn eine Ausschließlichkeit vorliegt) sich kaum als Fetischisten einordnen würden, weil dieser Fetisch umgangssprachlich gesehen gar nicht "existiert". Das ist ja mein Problem mit reloaded.

Und zu deinem letzten Punkt sei gesagt: Ja ich bin mir sicher dass keine konjunktive Verzerrung vorliegt. - Dies ist auch weitem nicht nur mein Standpunkt, sondern der Mehrzahl aller Fetischisten. Dies belegen sogar einige Studien.

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17. September 2016 um 13:56

Umgangsprachliche Definition versus wissenschaftliche Definition
Sein Rechtsanwalt wird ihm vermutlich dazu geraten haben, es als seinen Fetisch zu bezeichnen. Aber streng genommen (nach wissenschaftlicher Definition) gehörte die Koprophilie eben nie zu den sexuellen Fetischen.

Vielmehr wird umgangsprachlich, alles als Fetisch definiert, was eben heutzutage als Paraphilie gilt. Dies ist aber schlichtweg falsch.

Außerdem hat dieser Hundezüchter nicht mehr Rechte als ein Terrorverdächtiger. Dies ist einfach Quatsch ! - Wurde dem Angeklagten ein Hundehalteverbot auferlegt.

Er hat also den Prozess verloren.

Lässt sich auch hier alles nachlesen:
http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/altenkirchen-betzdorf_artikel,-sexueller-kotfetisch-gericht-bestaetigt-tierhalteverbot-gegen-westerwaelder-hundezuechter-_arid,1515600.html

Auch am Ablauf dieser Gerichtsverhandlung kann man erkennen, dass man mit reloaded nicht vernünftig diskutieren kann. Weil er alles verdreht. Werde ihm auch nie mehr direkt antworten.

Habe diesen Beitrag nur deswegen verfasst um manches richtigzustellen. - Denn wenn man reloadeds Beitrag durchliest, könnte man glatt den Eindruck gewinnen, dass der Hundezüchter, die Gerichtsverhandlung für sich entschieden hätte.

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17. September 2016 um 14:51

Re.: Einen Platz in ihr finden
Hallo Alex,

Alex: Oh, ich bin gar nicht gegen Fetischismus, sondern ich bin gegen die Entwicklung/Entstehung einer Paraphilie.
_______________________________________________

Bin aber der Meinung, dass der Fetischist selbst (bei diesem Fallbeispiel ist eine Sexualpartnerin vorausgesetzt), ein erfülltes u. glückliches Sexualleben nur dann hat, wenn er mit seiner Frau oder Freundin, eben auch seine Fetischfantasien ausleben kann. Wenn er wegen seiner Frau (Freundin) darauf verzichten muss, dann sucht er sich für die Erfüllung seiner Fantasien meistens andere Dienste. Und die führen (Geld ist natürlich vorausgesetzt) oft genug ins Rotlichtmileu. Die Beziehung kann also daran kurzum gesagt zerbrechen.

Nun habe ich ja auch ausgeführt, dass selbst Sigmund Freud, der Auffassung war, dass für Fetischisten keinerlei ärzliche Therapie notwendig ist, und auch kein Leidenssyndrom festzustellen ist. Auf jeden Fall gilt dies für die meisten von ihnen.

Aber um bei unserem Fallbeispiel zu bleiben, behaupte ich mal, dass sich ein Leidenssyndrom einstellen würde, wenn der Fetischist, um seine Beziehungskiste nicht zu gefährden, eben seinen Fetisch unterdrücken muss.
Und was ich von der heutigen Einordnung der meisten Fetische als Paraphilie halte, habe ich ja schon erläutert. Im Grunde genommen nichts.
_______________________________________________

Alex: "Die beste Studie mit dem besten Nachweis ist Cornelia Wurst, Eurovision Siegerin. Eine zuvor unbekannte Person mit außergewöhnlicher sexueller Orientierung holte die meisten Stimmen aus ganz Europa. Ich brauche keine anderen Studien um zu erkennen, dass immer der Mensch selbst zählt. Das zeigt dann auch die Täuschung durch die kognitive Verzerrung ganz gut, denen man unterliegt.

Anstatt gegen die Gesellschaft zu kämpfen, solltest du Frieden schließen und deinen Platz in ihr suchen und finden. Geh mit deiner Lederkluft auf die Straße und wünsche mit einem Lächeln jeden Passanten einen schönen guten Tag. Sei zu Kindern freundlich, tobe und kasperle mit ihnen herum. Sei aufmerksam, um hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen Dann wirst auch du erkennen, dass du nicht deine sexuelle Neigung verteidigen, sondern deine guten inneren Werte zeigen solltest."
_______________________________________________

O.k., aber viele Transsexuelle, haben weniger Glück in ihrem Leben als Cornelia Wurst. Werden doch viele Transsexuelle in der Schule diskriminiert:

Angst vor einem Outing in der Schule
Eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) bestätigt, dass homo- oder transsexuelle Jugendliche immer wieder Diskriminierung in der Schule erfahren. Dementsprechend hoch ist die Rate der Jugendlichen, die sich vor einem Outing in der Schule scheuen.
Quelle:

L.MAG Das Magazin für Lesben
http://www.l-mag.de/news-1010/homo-transphobie-schulen.html

Könnte natürlich noch mehr Beispiele hierfür aufzählen, aber dies mag für das Erste genügen. Natürlich sieht die Situation für Transsexuelle in anderen Ländern viel schlimmer aus, aber dies hatten wir ja nicht zum Thema.

Aus anderen Gründen die nichts mit meinem Fetisch zu tun haben, werde ich keinen Frieden mit der Gesellschaft schließen. - Aber deinen Ratschlag, weiter unten werde ich mal beherzigen.

Gruß

Glovelover2

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17. September 2016 um 17:07

Nochmals: Wissenschaftliche Definition des Fetischimus
Als Fetische gelten alle sexuellen Neigungen, in denen ein toter Gegenstand zur sexuellen Befriedigung beiträgt. Dies ist beim einem der Handschuh und bei dem anderen der Overknee-Stiefel.

Andere Fetische beziehen sich auf Körperteile des anderen Geschlechts, sei es die Brust oder die Füsse der Frau.

Alle anderen Paraphilien sind keine Fetische. Dies ist die wissenschaftliche Definition der sexuellen Fetische und dies steht auch hier drin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Fetischismus#Definitionen

Aber es soll ja auch Leute geben die dies bis zum Ende ihrer Tage nie begreifen werden. Sei es drum ich hab jetzt keine Zeit mehr und

Schau

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