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Warum hat man es mit einigen Vorlieben so schrecklich schwer?

5. September 2016 um 15:57
In Antwort auf 6rama9

@bjoern33
Sorry, aber deine Argumentation findest Du bei vielen psychischen Störungen: "Es ist nichts eingebildetes, nichts krankhaftes, es war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer sein. Seit frühester Kindheit hat mich das gereizt und das wird auch immer so bleiben."

Ich will damit nicht behaupten, dass Du eine psychische Störung hast, sonden nur sagen, dass Du eine Möglichkeit finden solltest, das einmal professionell zu reflektieren. Denn, wenn der Fetisch schon vor der Pubertät vorhanden war, ist das für mich schon ein Alarmzeichen.

Was für eine "Störung"?
Hallo rama,

du wiederholst dauernd das geltende gesellschaftliche Urteil über den Fetischismus, dass es eben eine psychische Störung wäre, ohne Vergangenes zu reflektieren.

Deshalb wird ja auch von dir behauptet, dass der Vergleich mit der Homosexualität nicht zuträfe.

Dabei wurde in Deutschland die Homosexualität noch in den 70ern ebenfalls als psychische Krankheit eingestuft und die Betroffenen konnten gar zwangsweise in einer forensischen Psychiatrie untergebracht werden. Auch bei ihnen nahm man fälschlicherweiser an, das sie unter ihrer sexuellen Neigung leiden würden.

Die Diagnose selbst, gleicht sich bis auf das Haar. Über den Transvestismus denkt man ja ebenso. Dieses Denken, geht aber nicht konform mit einer angeblich sexuell aufgeklärten Gesellschaft.

Man sollte einfach akzeptieren lernen, dass es auch andere sexuelle Orientierungen gibt, die den Betroffenen ebenso viel Spaß u. Freude bereiten, wie anderen der Kuschelsex.

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5. September 2016 um 17:27

Ohje....
...das geht so langsam in die falsche Richtung irgendwie.
Es wird ja hier immer Partnerschaft und Sexualleben mit dem Fetisch verknüpft. Tendenziell ja nicht verkehrt, aber vielleicht sollte man das doch getrennt betrachten. Also eine Partnerschaft gibt es derzeit auch nicht, aber das ist ja nicht das Thema
Es gibt zwar Fetischszenen, die sind aber mittlerweile, nunja, ich sag mal vorsichtig sehr, kommerziell. So gibt es eine große deutschsprachige Community dafür wo es auch sehr viele Frauen gibt, allerdings alles gegen Cash und wir reden hier nicht von Kleingeld sondern ab 100 aufwärts für eine halbe Stunde Trampling z.b. Eine Community für Männer gibt es in dem umfang nicht direkt, allerdings viele Communities für homosexuelle im allgemeinen. Aber auch dort wird entweder Geld verlangt, oder Sex. Ähh....und auch wenn ich meinen Fetisch auch mit Männern auslebe und Spaß daran habe, käme Sex mit einem Mann nicht in Frage. Aufrichtige Tops die Spaß daran haben scheinen sehr, sehr selten.
Und das führt mich ja zu meiner Ursprungsfrage: warum ist das so? Eigentlich bin ich immer davon ausgangen dass es zu jeder Seite ein passendes Gegenstück gibt

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5. September 2016 um 17:39

Also...
...auf diese Frage bin ich weiter unten schon mehrfach eingangen. Und beanworte auch immer gerne alle Fragen, aber diese Frage geht, wohlgleich sie auch schon mehrfach erläutert wurde, in die falsche Richtung. Die Frage war ja warum ist so ein Fetisch so verpönt und nicht, wie krankhaft ist es etwas anderes zu mögen.
Mittlerweile finde ich es sogar extrem anstrengend, dieses "krankhafte" zu diskutieren, denn ob ich auch ohne Leben und Spaß haben kann, ändert an der Situation nichts.
Aber ja, um es erneut zu bestätigen, ich könnte auch ohne Leben und nein, ich möchte nicht drauf verzichten weil es mir Spaß macht. Also warum drauf verzichten.
Aber mittlerweile kann ich durchaus verstehen, warum so viele ein Geheimnis aus ihrer Vorliebe machen, wenn man permanent als "krank" bezeichnet wird. Das ist zudem auch recht verletztend, aber das nur am Rande.
Es ist absolut nichts krankhaftes daran, etwas anderes (in dem Fall Füße/Socken in denen Füße stecken) zu mögen. Krankhaft wäre es vielleicht, wenn man besessen davon ist, dass es nicht ohne geht, wie eine Sucht. Aber da ich nun schon mehrere Jahre verzicht übe, wenn auch nicht ganz freiwillig, ist das wohl noch im Rahmen. Und ich sage Verzicht üben, weil es einfach nur etwas ist, was Spaß macht und gefällt, nicht weil ich es zwanghaft brauche.

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5. September 2016 um 17:57

@eintony
Auf den ersten Teil deines Posts gehe ich nicht mehr ein, das hatten wir schon zig mal, irgendwann muss auch mal gut sein.
Und zum zweiten Teil:
nein, zumindest wüßte ich nichts, was ich krankhaft bezeichnen würde. Mir gefällt nicht alles, das ist wohl wahr, aber wems gefällt, bitte sehr. Just do it. Solange es im Rahmen der Legalität ist, natürlich!

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5. September 2016 um 19:50

So einfach ist es denn doch nicht
Langsam wird es lächerlich, wenn sich hier einer informieren sollte, dann bist du es eintony. Denn über die existierenden Fetische scheinst du nichtts das Geringste zu wissen. Und deine gängigen Vorurteile, kann ich auch an irgendeinem x-beliebigen Stammtisch, von Leuten erhalten, die noch nie in ihrem Leben etwas von irgendeinem Fetisch gehört haben.

Warum wird es lächerlich ? - Nun der Fetischist, der eben auf Leder, Lack oder Latex steht (manchmal kommt auch alles zusammen) hat diesen Fetisch nicht nur deswegen, weil es sich letzten Endes wie eine zweite Haut anfühlt, sondern ihn auch der Geruch des Leders oder des Latex animiert. - Und natürlich empfindet er die größte Lust mit seinem Fetisch, und nicht ohne ihn.

Aber dies ist nicht krank sondern entspricht dem Inhalt seines Fetisches. Wenn er auch ohne seinen Fetisch Lust empfinden könnte, dann wäre er auch logischierweise kein Fetischist.

Manchmal hat man schon das Gefühl bei dir, dass du nicht das Geringste von der Sache verstehst, über die wir eigentlich diskutieren.

Außerdem könntest du mal ein paar Quellen aufschlagen, die dem gängigen Klischeebild widersprechen, und eben irgendwelche Fetischisten keineswegs als Kranke einstufen.

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5. September 2016 um 20:16
In Antwort auf 6rama9

Warum den Fetisch aufgeben?
Ich denke es gibt gute potentielle Gründe einen Fetisch aufzugeben. Bei einem Handschuhfetisch sehe ich jetzt auf den ersten Blick keinen Grund, aber reden wir doch von handfesteren Dingen (zB einem ausgeprägten Pipi-Fetisch).

Ein "normales" Familienleben wird nur in den seltensten Fällen möglich sein. Es wird fast unmöglich sein, eine Partnerin zu finden, die den Fetisch teilt. Selbst wenn man sie findet, wäre das wie wenn ein Normalo in ein beliebiges Haus gehen würde um dort die erstbeste Frau zu ehelichen (also keine Partnerwahl vornimmt). Denn ein gemeinsamer Fetisch heißt noch längst nicht, dass man eine Beziehung führen kann und will. Die Partnerschaft würde nicht auf Liebe, Vertrauen usw beruhen, sondern nur auf dem Fetisch.

Ein "normales" Berufsleben und eine freie Berufswahl kann je nach Fetisch scher oder unmöglich werden.

Ein Leben im "normalen" Freundeskreis kann schwierig werden, wenn der Fetisch progressiv nach außen getragen wird oder wenn man ihn ständig verheimlichen muss.

Im Endeffekt stellt sich dann die Frage: nehme ich alle diese Nachteile für meine totale Befriedigung in Kauf oder versuche ich durch einen Therapie, meine Lust vom Fetisch weg auf andere Dinge zu erweitern.

Ganz persönlich finde ich, dass Fetischisten ein sehr eingeschränktes Sexualleben haben. Ihnen steht nicht die gesamte Palette der Lust zur Verfügung. Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

Der Vergleich verbietet sich nicht!
Rama: Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

Nein dieser Vergleich verbietet sich nicht, sondern trifft den Kern der Sache, wenn man weiß das die Homosexualität als psychische Krankheit eingestuft wurde, und die selbe Diagnose nun bei Fetischisten erstellt wird. - Allerdings lebt diese Einschätzung von egal ob nun bei der Homosexualität in der Vergangenheit, oder gegenüber den existenten Fetischen heutzutage von gängigen Vorurteilen, gegenüber sexuellen Neigungen, die von der der vorgeschriebenen Norm (der Heterosexualität) abweichen.

Nun führst du weiter aus, dass einem potenitiell gesehen als Homosexueller 50% der Weltbevölkerung zur Verfügung stünden. Nun deinem Beispiel entgegnend, muss man wohl erläutern, dasss sowohl Heterossexuelle, wie auch Homosesxuelle unter den Fetischisten zu finden sind. Da die meisten, ihren Fetisch im Verborgenen ausleben, und sich kaum dazu so öffentlich äußern, wie Bjoern und ich es tun, ist es schwer zu beziffern was für einen Prozentsatz von der Gesamtbevölkerung sie insgesamt ausmachen. - Aber eines ist gewiss: So mickrig wie du annimmst, ist dieser keineswegs!

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6. September 2016 um 14:36

Harmlose Fetische für "krankhaft" und abartig zu erklären ist krank!
Die Pädophilie zählt aber nicht zu den sexuellen Fetischen. Genauswenig übrigens, die Lust mit Greisen oder gar Tieren zu verkehren.

Schon hieran merkt man, dass du in Wirklichkeit nicht viel über den sexuellen Fetischismus weist, und sich deine Meinung über ihn eigentlich nur aus Vorurteilen speist.

Also muss man sich bei dir, doch wohl erst der sexuellen Aufklärung widmen, bevor wir über das Thema vernünftig diskutieren können.

Natürlich ist es auch keineswegs logisch harmlose Fetische als krankhaft zu bezeichnen, aber dass diese Definition äußerst umstritten ist, weißt du ja sicherlich bereits. - Wenn nicht würde sich für dich ein Blick ins Wikipedia-Lexikon lohnen.

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6. September 2016 um 15:02
In Antwort auf derspieltdochblos

Jeder darf von mir aus so "anders" sein, wie er (oder sie) möchte...
... und ich darf das - je nachdem - geil oder ungeil, lustig oder lächerlich, interessant oder sterbenslangweilig finden - wie ICH möchte!!!

Was ich lächerlich finde!
Wenn du meinst. - Lächerlich, finde ich persönlich eigentlich nur die hier von vielen vertretene Meinung, dass alles was nicht der heterosexuellen Norm entspricht, als abartig und krankhaft zu bezeichen. Ob wir nun über den sexuellen Fetischismus oder über den Transvestismus reden ist hierbei gleichgültig.

O.K., die Homosexuellen u. Lesben, haben es nun nach jahrzehntelangen Ringen geschafft, dass man gleichgeschlechtliche Beziehungen anerkennt, aber wehe, unter ihnen habe einige irgend einen Fetisch, dann können sie sich glatt wiederum von Leuten wie dir als krankhaft u. abartig bezeichnen lassen.

Mir braucht keiner mehr mit dem Argument zu kommen, dass wir doch in einer sexuell aufgeklärten Gesellschaft leben würden. Es ist und bleibt eine Lüge.

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6. September 2016 um 15:55

AW.: Toleranzerweiterung bzw. "Um was es wirklich geht"!
Hallo Alex,

1. Zur Gesellschaft:
Wenn ich der Gesellschaft irgendeine Schuld zuschreibe, so ist dies nur der Indiz dafür, dass mich manchmal die Einschätzung dessen, dass eben jeglicher Fetisch eigentlich abartig ist stört. Seit den 70ern ist diese Lehrmeinung zwar umstritten, aber wie in diesem Forum vertreten sie die meisten immer noch.

2. Toleranzerweiterung
Es redet ja auch keiner davon mit dir zusammenkommen. Wir sind viel zu weit voneinander entfernt. Und dennoch würde eine Toleranzerweiterung für Fetischisten oder Transvestiten, für die Betroffenen sehr viel bringen. Könnte doch so macher Transvestit sein Doppelleben glatt aufgeben. Das selbe gilt natürlich für Fetischisten jeglicher Ausrichtung.

3. Zufriedenheit
Ja, ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Fetisch. - Auch wenn die höchste Erfüllung dieser Neigung für mich darin besteht, eine Frau zu finden, die mit mir diesen Fetisch teilt, so werde ich ihn selbst nie aufgeben.

4. Angebliches Leiden
Siehst du, dass ist ein Grund, weswegen ich hier schreibe. Ohne mich im geringsten zu kennen, willst du mir nun einreden, dass ich unter meinem Fetisch leiden würde. Und auch wenn du dies nicht glauben willst, deine Mutmaßung entspricht nicht der Wirklichkeit. Wahr ist: Befriedigung finde ich zur Zeit nur mit meinem Fetisch. Wenn ich mal eine Frau kennenzulernen sollte, die meinen Fetisch teilt, oder ihn zumindest toleriert (wir sprechen hier nicht von dir) dann ist dies natürlich umso besser. - Aber mich überkommt (um dies nochmals zu betonen) kein Leiden, wenn ich mich mit meinem Handschuhfetischismus auseinandersetze, sondern die reine sexuelle Lust.

5.Um was es wirklich geht !

Was Bjoern betrifft, so sieht für mich Hilfe anders aus. - Auch er selbst hat mehrfach betont, dass er unter seinem Fussfetisch nicht leidet, sondern ihm eigentlich nur stört wie andere drüber denken. Aus diesem Grund, hat er überhaupt die Diskussion hier eröffnet. Da dies aber nicht der gängigen Lehrmeinung entspricht, seid ihr andauernd dabei, ihm einzureden, wie er doch unter seinem Fetisch leidet, bzw. wie krank er doch ist.

Er konnte einem schon leid tun. Genau aus diesem Grunde bin ich hier. Um mich selber ging es nicht. Und erst Recht nicht darum, dass ich mir Hoffnungen darin machte in diesem Forum irgendeinen Partner zu finden. Dies habe ich mir auch ungelogen während der ganzen Debatte hier niemals vorgenommen. Denn so wie die meisten Leute hier über den sexuellen Fetischismus denken, ist für mich eine Partnerschaft mit einer von ihnen von vorneherein ausgeschlossen.

Wenn du dennoch den Eindruck gehabt haben solltest, dass es vielmehr um mich selbst geht, dann ist dies wohl dem Umstand zu verdanken, dass mich schon stört, wie so mancher hier im Forum über dieses Thema denkt.

Gruß
Glovelover2

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6. September 2016 um 16:14

Veränderung der gesellschaftlichen Norm
Ach du meine Güte, google du erstmal lieber. Ändert sich doch auch die gesellschaftliche Norm ständig. - Was an der relativen Gleichstellung von heterosexuellen u. gleichgeschlechtlichen Beziehungskisten geschehen ist. Von der Materie selbst scheinst du wenig Ahnung zu haben.

Es geht mir also kaum darum, dass du selbst oder besser ausgedrückt "die Anderen" die existenten Fetische erotisch finden mögen, sondern schlicht und ergreifend, wäre es sehr schön, wenn sich die gesellschaftliche Norm dahingehend ändert, dass auch der Fetischismus, wie die Homosexualität zumindest so toleriert wird, damit man sich mit seinem Fetisch nicht mehr in der Stube verstecken muss.

Gleiches wäre natürlich auch den Transvestiten zu wünschen.

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6. September 2016 um 17:54

Ich denke wir machen hier Schluss.....
ich hätte nicht mal im Ansatz damit gerechnet, eine solch umfangreiche und emotionale Diskussion los zu treten.
Ich denke solangsam kann ich mir ein Bild machen.

Es ist in erster Linie wohl wirklich Unverständnis. Nicht jeder muss alles mögen, ich mag ja auch nicht alles, aber man sollte nicht alles was anders ist vorveruteilen. Es gab hier sehr viele kontruktive Beiträge und Antworten, danke an dieser Stelle dafür. Auch das Thema Paraphilie haben wir geklärt, wobei das meinem Verständnis nach wirklich Ansichtssache ist, ob man nun darunter leidet oder nicht. Fakt ist, nicht jeder Fetisch ist gleich eben mit dieser Krankheit zu verbinden. Und das Thema Sex an sich gehört meiner Meinung nach eh nicht zwigend zu einem Fetisch, denn wie ich ja bereits erwähnte kann man einen Fetisch auch mit jemandem ausleben ohne gleich auch Sex zu wollen. Ich z.b. hatte in der Vergangenheit mal das Glück, dass mcih ein Freund (also ein Kumpel, völlig asexuell) hat an seinen Socken riechen lassen und wir beide wollten nie Sex mit einander, er war stock hetero. Dennoch hat es mir gefallen.

Ich finde es sehr schade, dass wir doch auch heut zu Tage immer noch sehr verklemmt sind, wenn es eben um solche Themen geht. Wie gesagt, nicht jeder muss alles mögen, aber zumindest dem anderen seins lassen, ohne gleich abwertend zu werden, was ja hier stellenweise geschehen ist. Ich möchte jetzt nicht weinerlich wirken, ich habe es ja im Grunde selbst provoziert, aber wenn man mit seine, Fetisch an die Öffentlichkeit geht, um ggf. auch Gleichgesinnte oder Interessierte zu finden oder sich einfach mal aus zu tauschen, also wenn jemand zu sich und seiner Vorliebe steht und sich nicht immer verstecken will, könnte man verletzt sein wenn die meisten Antworten lauten: "Du bist krank" oder "ich will Dich auslachen"
Darüber sollte man einfach mal nachdenken, was sowas für Auswirkungen hat. Es betrifft ja nicht nur mich persönlich, sondern jeden der einen Fetisch hat und diesen auch gerne aktiv lebt.
Jemand hier hatte geschrieben: "Man sollte dafür kämpfen, dass so etwas gesellschaftsfähig wird" - ich denke einen kleinen Schritt habe ich hiermit getan. Hier bin ich und ich mag es immer noch, ob jemand lacht oder nicht!
Dir gefällts nicht? Dann lies nicht weiter, Du hast ernstgemeinte Fragen, schreib mir.
Ich habe mich dazu entschieden weiter dafür zu kämpfen, jemanden zu finden, der eben damit kein Problem hat, dem es vielleicht sogar Spaß macht oder es auf eine nette Art und Weise lustig findet. Geht nicht? Doch geht! ist schon ein paar Jahre her da habe ich mit einem sehr netten Mädel getroffen, die fand das Thema Trampling spannend und wollte es einmal ausprobieren. Also haben wir uns getroffen und während sie auf mir rum lief mußte sie mehrmals kichern und ein bisschen lachen. Aber nicht abwertend oder böse, einfach weil die Situation an sich lustig wirken kann, wenn man nichts sexuell erregendes damit verbindet. Aber das ist ok, ich habe mich nicht schlecht gefühlt deswegen, weil es ja nicht böse gemeint ist. Sie meinte auch selbst dass sie sich nie hätte vorstellen können, dass jemand so etwas mögen würde und ganz zum Schluss hat sie mir sogar erlaubt an ihren Füßen bzw. an den Socken riechen zu dürfen. Und das ohne dass sie dabei etwas sexuelle empfunden hat, trotzdem hatten wir beide einen schönen und interessanten Nachmittag.
Zugegeben, so wie ich meinen Fetisch lebe mit z.b. Trampling, gehört ein gewisses Maß an Unterwürfigkeit dazu, denn der/die andere könnte ja auch ein bisschen sadistisch sein . Anders ist es nicht möglich jemand anderen auf sich rumlaufen zu lassen. Das heißt aber nicht, dass man sich vollkommen unterwirft oder gar aufgibt.


Bin ich nun anders? Ja bestimmt, wie viele, viele andere auch. Aber ich bin es gerne und stehe auch weiterhin dazu und ich hoffe, dass sich irgendwann die Ansicht der allgemeinheit zumindest so ändert, dass wir anfangen andere einfach zu akzeptieren.
Wie gesagt man muss es nicht mögen, aber auch nicht verurteilen.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen für diese kontruktive Unterhaltung bedanken und für den Einblick, den ich erhalten durfte um die andere Seite zu verstehen. Es war für mich auf jeden Fall interessant mal ehrliche Antworten zu bekommen, wie andere das so sehen.


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6. September 2016 um 20:00

Warum offenbarst du dein Nichtwissen der ganzen Welt ?
Du bist wirklich zu blöd. Wollte eigentlich nicht auf dich eindreschen, aber bei soviel Ignoranz (die von dir aus geht) hast du es verdient.

Hiermit kläre ich dich mal über den Fetischismus auf:

Sexueller Fetischismus
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Fetischismus

Hierin wird dir u.a. nahegelegt, dass sich dieser bei allen Fetischen auf einen Gegenstand bezieht, der entweder aus Lack, Leder oder Latex ist.

Auf jeden Fall wird auch ein Ignorant wie du dort alle sexuellen Fetische kennenlernen, aber keine Padophilie dort erwähnt finden weil er eben nicht zu den sexuellen Fetischen zählt.

Auch im Wikipedia-Eintrag über Pädophilie wirst du nichts darüber finden, dass der Kindesmissbrauch ein sexueller Fetisch wäre.

Diesen Unsinn verbreitest eigentlich nur du. Außerdem kennt sich die katholische Kirche mit Kindesmissbrauch sehr viel besser aus. Bei den vielen Pädophilen, die sie unter ihren Amtsträgern haben.

Den Vorwurf, "dumm" zu sein, muss ich also nun an dich zurückgeben. Du weißt schlicht überhaupt nichts über das hier diskutierte Thema, und schreist dein Nichtwissen quasi in die ganze Welt hinaus. Dies ist wirklich dumm!

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6. September 2016 um 20:44

Nicht alle Paraphilien, sind dem sexuellen Fetischismus zuzuorden
Bevor wir dazu kommen, noch eine Bemerkung dazu, dass die Deutung der sexuellen Fetische als Paraphilie spätestens seit den 70ern umstritten ist:

"Im Zuge der sexuellen Revolution veränderte sich das Verständnis menschlicher Sexualität grundlegend: Es war nicht mehr akzeptabel, alle von der Norm abweichenden sexuellen Haltungen als psychische Krankheiten zu werten."

Weiter geht es unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Fetischismus

Wäre schön, wenn wir unter diesem Ansatz weiter diskutieren könnten. Ansonsten ergibt es fast keinen Sinn mehr.

Und unter Paraphilien versteht die Ärzteschaft nicht nur irgendwelche Fetische, sondern zum Beispiel auch den Voyeurismus (bei dem wir uns hoffentlich einig sind, dass dieser nicht zu den Fetischen zählt)

Siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Paraphilie

Man sollte sich hier in dem Forum also von der Meinung verabschieden, dass alle Paraphilien als sexuelle Fetische zu definieren sind. Dies ist eben falsch.

Da man hier im Forum wohl die Meinung vertritt, dass auch der Kindesmissbrauch zu den sexuellen Fetischen zu zählen ist, muss ich davon ausgehen, in einer Community gelandet zu sein, die von diesem Thema nicht die geringste Ahnung hat.

Denn zur Definition des sexuellen Fetischismus gehört eben auch dies:

"Das international gebräuchliche Handbuch ICD, das von der Weltgesundheitsorganisation herausgegeben wird, kehrte zur ursprünglichen enger gefassten Bedeutung zurück und versteht unter Fetischismus nur die sexuelle Fixierung auf Gegenstände. Die einflussreiche American Psychiatric Association, die das zunächst nur national verwendete Handbuch DSM herausgibt, entschied sich für eine erweiterte Definition und versteht unter Fetischismus die Fixierung auf Gegenstände oder Körperteile."

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Fetischismus

Der Fetisch kann sich also auch auf Körperteile wie den Fuss oder die Brust der Frau beziehen. Und auch wenn es hier wiederum abgestritten wurde, so hat jener der einen Fimmel nach Brüsten hat, eben einen Fetisch, auch wenn dieser weit mehr gesellschaftliche Akzeptanz findet.

Aber dass der Kindesmissbrauch eben nicht zu den sexuellen Fetischen zu zählen ist, solltet ihr hier nachlesen:

Pädopilie
https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie

Aber wenn nun wider Erwarten, weiter daran festgehalten wird, dass der Kindesmissbrauch als auch das Verlangen danach mit Tieren zu verkehren, zu den sexuellen Fetischen zu rechnen ist, muss ich mich wohl von diesem Forum verabschieden.

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7. September 2016 um 11:59

Akzeptieren müssen
Davon ausgehend das die User die hier schreiben erwachsen sind...zumindestens vom Alter her, sind hier einige leider mit sehr wenig Toleranz und Benehmen.

Ist es so schwer wenn man hier in ein Thema reinliest sich zu denken das es sich nicht deckt mit den eigenen Vorlieben, aber jeder wie er/ sie will.
Das Thema Sex bietet so viel an Reizthemen im doppelten Sinne...LEBEN und LEBEN lassen!!!

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7. September 2016 um 13:36

Eintony beging hier die Verdrehung bzw. Verwechle nicht die Henne mit dem Ei!
reloaded, eintony brachte hier alles durcheinander nicht ich. Er schrieb, dass zu den sexuellen Fetischen nicht nur der Gebrauch von Leder, Lack u. Latex gehörten, sondern eben auch der Kindesmissbrauch, der Sex mit Tieren, und mit Kreisen.

Allein dieser User, hat keine Ahnung von irgendwelchen Fetischen. Dies merkt man an seinen wirren Beiträgen. Auch von ihm stammt die Formulierung, dass alle Paraphilien gleich Fetische sind. Er hat nichts verstanden, nicht ich.

Du musst also schon richtig die Beiträge lesen, bevor du dich zu Wort meldest. Sorry, aber diese Anmerkung konnte ich mir nicht verkneifen.

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7. September 2016 um 13:52

Meinetwegen
Hallo Alex,

Alex: "Und somit beende ich auch hier die Diskussion mit dir. Ich wünsche dir alles Gute."

Meinetwegen, kann doch bei dieser festgefahrenen Debatte eh nichts mehr herauskommen. Ergibt es doch auch meiner Meinung nach keinen Sinn darüber zu diskutieren, ob ich leide oder nicht.

Vielleicht nur noch eines: "Liebe" ist ein großes Wort, ich glaube nicht mehr an sie! - Eine Gespielin für meine Fetisch-Fantasien wäre zwar ganz nett, aber solange dies nicht der Fall ist, lebe ich meinen Fetisch eben alleine aus.

Und da ich auch noch anderes zu tun habe, soll die Debatte hiermit gestorben sein.

Gruss
Glovelover2

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7. September 2016 um 14:00
In Antwort auf seismic

Akzeptieren müssen
Davon ausgehend das die User die hier schreiben erwachsen sind...zumindestens vom Alter her, sind hier einige leider mit sehr wenig Toleranz und Benehmen.

Ist es so schwer wenn man hier in ein Thema reinliest sich zu denken das es sich nicht deckt mit den eigenen Vorlieben, aber jeder wie er/ sie will.
Das Thema Sex bietet so viel an Reizthemen im doppelten Sinne...LEBEN und LEBEN lassen!!!

Richtige Einstellung
Hallo seismic,

du hast meine Meinung nach die richtige Einstellung zu diesem Thema. Von dir könnten die anderen glatt noch was lernen.

Einen schönen Tag, wünsche ich dir noch.

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7. September 2016 um 14:13

Und ich lache über dich, reloaded !
An reloaded,

Und ich lache über dich! - Über dich und deine asexuellen Klamotten. - Kannst ja drehen und wenden wie du willst, eine Jeans die beispielsweise keinen Arsch in der Hose hat, über die muss ich nun mal lachen. Nun ist dies auch noch in Mode gekommen und jeder hat es getragen. Wie blöd muss man sein! - Ich hingegen trage nur was mir gefällt, und passe mich nicht zwangsläufig jeder Modewelle an.

Du selbst lachst nur aus Unwissenheit, auf jeden Fall lese ich dies aus deinen Beiträgen heraus. Und auch wenn ich mir Mühe gebe, so muss ich doch an meiner Meinung festhalten, dass meine Lederhosen schicker und eleganter aussehen, als so eine asexuelle Jeans ohne Arsch (die du vielleicht trägst oder auch nicht).

Und wenn mir einer weißmachen wollte, dass es sich umgekehrt verhielte, müsste ich schon an seinem Verstand zweifeln!

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7. September 2016 um 15:21

Verklemmter reloaded, Teil1
Scheinst wirklich den ganzen Tag nichts anderes zu tun zu haben, als deine intoleranten Beiträge loszuwerden.

Klar willst du mich damit provozieren! - Deshalb können sie auch keine Basis für eine Diskussion darstellen.

Für mich ist an diesem Punkt die "Debatte" (sofern man sie überhaupt so nennen kann) beendet.

Und für alle anderen:

Habe natürlich kein Sex mit Tieren (dafür hab ich sie viel zu gern). Darum ging es übrigens nie! - Sondern darum, dass diese Veranlagung, mit dem sexuellen Fetischismus nichts zu tun hat, und nicht miteinander vermengt werden sollte.

Bei soviel Intoleranz und Verklemmtheit, bleibt für mich eigentlich nur eines zu tun: Mich von euch zu verabschieden.

Denn auf solche primitiven Beiträge auch noch zu antworten (nun habe ich es zwar getan), ist mir in der Regel die Zeit zu schade.

Da gehe ich lieber mal raus an die frische Luft, und lass euch alleine.

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7. September 2016 um 23:49

Lerne erstmal was tolerant ist!
Bin nun wieder zu Hause angekommen. Eigentlich ohne mit irgendwelchen Hunden zu schlafen (dafür habe ich sie ja viel zu gerne).

Aber dies verstehst du eh nicht. So ist es nun mal mit der Ignoranz.

Gerade mit diesem Beitrag hast du diese nämlich erneut bewiesen. Und wenn du lesen könntest, dann weist du warum ich hier bin.

Habe eigentlich Alex schon offenbart, dass ich es gar nicht leiden kann, wenn hier alle so auf bjoern eindreschen. Und dies war der Fall (wenn du ehrlich bist gibst du es freiwillig unumwunden zu).

Bjöern habe ich übrigens gerne beigestanden, auch wenn nun zusehends ich zum Opferlamm mutiere. Und damit ich aus diesem Forum rausfliege provozierst du mich auch ständig. Dies ist mir vollauf bewusst.

Aber dies muss dir wohl noch gesagt werden: Toleranz besteht nicht darin, alles andere als die gesellschaftlich vorgeschriebene Norm als abartig u. krank zu definieren.

Ach ja, bevor du folgendes in deinem nächsten Beitrag thematisierst: Nein, ich schlafe auch nicht mit Greisen oder gar Kindern. Hab ich nie und werde ich nie.

Habe hier meinen Fetisch, und alles was dazugehört beschrieben, und der wo immer noch nicht verstanden hat, dass dazu eben kein Kindesmissbrauch, oder der Sex mit Tieren u. Greisen zählt, der wird es wohl nie kapieren.

Aber dies muss man eben immer erklären, weil intolerante Typen, wie du eben nie aussterben. - Lerne erst mal vernünftig diskutieren. Ohne gleich persönlich zu werden, oder einem gar zu beleidigen. Normalerweise müsstet du nämlich hier schon längst rausfliegen, bei all den verbalen Kraftausdrücken die du mir nun schon an den Kopf geworfen hast.

Meine Güte, ich habe den Tag rundum genossen. - Habe mir auch ein neues Lederteil zugelegt, und eben erst nach Hause gekommen versaust du mir den ganzen restlichen Abend.

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