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Warum hat man es mit einigen Vorlieben so schrecklich schwer?

27. August 2016 um 6:48

Wer auf normalen Sex steht, der hats vermutlich etwas leichter im Leben, so zumindest mein Eindruck. Denn man ist kein Freak oder Spinner, man passt in die gesellschaftlichen Normen. Aber warum ist alles was anders ist, so schrecklich verpöhnt?
Ich lebe mit meiner Vorliebe seit ich denken kann, also schon über 30 Jahre und mittlerweile nervt es mich.Jemanden zu finden der ernsthaft damit umgehen würde, ist fast unmöglich. Wie viele teile ich einen Fußfetisch, bzw. ich mag lieber Socken. Für mich gibt es nichts schöneres als für einen jungen Mann oder eine junge Frau den Fußschemel spielen zu dürfen. Es ist ein unglaubliches Gefühl wenn ich vor jemandem auf dem Boden liege, die Person zieht ihre Schuhe aus und zum vorscheinen kommen weiße, getragene Socken, die diese Person mit einem sadistischen Grinsen in mein Gesicht stellt. Ich weiss dass es demütigend und ein bisschen entwürdigend ist, aber das Gefühl, sich der anderen Person in gewisser Weise zu unter werfen gehört auch irgendwie dazu. Besonders intensiv ist es natürlich wenn die Socken auch nocht verschwitzt oder ein bisschen schmutzig sind oder aber wenn die andere Person sich auf mich drauf stellt, auf meine Brust z.b. und ich das aushalten muss.
Im Grunde ist da absolut nichts perverses dran, nicht abstoßendes, trotzdem ist man irgendwie der Freak, der komische.Im Grunde ist ja nicht mal was intimes. Ok es ist nicht alltäglich, das gebe ich zu, aber ist das gleich ein Grund es so nieder zu machen?
Warum sind solche Vorlieben (oder auch andere) so wenig akzeptiert in unserer Gesellschaft?

28. August 2016 um 13:02


es ist traurig, wenn man sein leben auf die sexuellen vorlieben reduziert, und sich dann über "DIE gesellschaft" beschwert. aber selbst dann könnte man, am genannten beispiel, auch in schuhgeschäft, bei der pediküre oder orthopädie arbeiten, oder einem BarfussPark, usw. Doch das alles erfordert eben Eigeninitiative und nicht ....

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28. August 2016 um 18:45

Das ist immer auch eine Sache...
.... des Umgangs- also wie DU darüber redest du wie du es dann interpretierst wie dein Umfeld auf dich reagiert.
Ich hab nen Freund, der hat einen ziemlichen ... Fetisch- der hat überhaupt kein Problem damit, steht auch dazu und erzählt das auch, wenn er gefragt wird. Und ganz ehrlich: In den Kreisen, in denen ich unterwegs bin, wird er weder niedergemacht noch nicht akzeptiert. Ich hab mit ihm sogar geschlafen und es war absolut toll.
Ich hab auch eine Affäre, die total auf Füße steht- ich brauche das zwar nicht unbedingt, finde es aber toll, das ihn das so erregt- auch er wird also weder fertiggemacht noch sieht ihn irgendwer als Abschaum an.

Was ich damit sagen will: Wenn du diese "Opfer"-Rolle schon ausstrahlst, ist es auch klar, dass die Leute ablehnend reagieren. Wenn du aber sagst: "Ich weiß, ich tue damit niemandem weh und stehe dazu" werden die Leute auch ganz anders reagieren.

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28. August 2016 um 18:49
In Antwort auf specialedition

Das ist immer auch eine Sache...
.... des Umgangs- also wie DU darüber redest du wie du es dann interpretierst wie dein Umfeld auf dich reagiert.
Ich hab nen Freund, der hat einen ziemlichen ... Fetisch- der hat überhaupt kein Problem damit, steht auch dazu und erzählt das auch, wenn er gefragt wird. Und ganz ehrlich: In den Kreisen, in denen ich unterwegs bin, wird er weder niedergemacht noch nicht akzeptiert. Ich hab mit ihm sogar geschlafen und es war absolut toll.
Ich hab auch eine Affäre, die total auf Füße steht- ich brauche das zwar nicht unbedingt, finde es aber toll, das ihn das so erregt- auch er wird also weder fertiggemacht noch sieht ihn irgendwer als Abschaum an.

Was ich damit sagen will: Wenn du diese "Opfer"-Rolle schon ausstrahlst, ist es auch klar, dass die Leute ablehnend reagieren. Wenn du aber sagst: "Ich weiß, ich tue damit niemandem weh und stehe dazu" werden die Leute auch ganz anders reagieren.

Oh mann...
...diese Zensierung hier geht mir echt auf die Nerven. Das was durch "..." ersetzt wurde beschreibt einen Fetisch, der was mit Pipi zu tun hat.

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28. August 2016 um 20:15
In Antwort auf specialedition

Das ist immer auch eine Sache...
.... des Umgangs- also wie DU darüber redest du wie du es dann interpretierst wie dein Umfeld auf dich reagiert.
Ich hab nen Freund, der hat einen ziemlichen ... Fetisch- der hat überhaupt kein Problem damit, steht auch dazu und erzählt das auch, wenn er gefragt wird. Und ganz ehrlich: In den Kreisen, in denen ich unterwegs bin, wird er weder niedergemacht noch nicht akzeptiert. Ich hab mit ihm sogar geschlafen und es war absolut toll.
Ich hab auch eine Affäre, die total auf Füße steht- ich brauche das zwar nicht unbedingt, finde es aber toll, das ihn das so erregt- auch er wird also weder fertiggemacht noch sieht ihn irgendwer als Abschaum an.

Was ich damit sagen will: Wenn du diese "Opfer"-Rolle schon ausstrahlst, ist es auch klar, dass die Leute ablehnend reagieren. Wenn du aber sagst: "Ich weiß, ich tue damit niemandem weh und stehe dazu" werden die Leute auch ganz anders reagieren.

Danke
Danke für Deine Worte, das lässt einen ein bisschen hoffen.
Ich gehe eigentlich auch recht offen damit um, und wenn jemand fragt stehe ich auch dazu, nur leider waren die Antworten darauf meist ablehnend.
Na mal schauen, vlt wirds ja noch was

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31. August 2016 um 23:23

Tolerante Gesellschaft ?
Da muss ich aber laut auflachen. Bezeichnete man noch vor ein paar Jahrzehnten, die Homosexualität als krankhafte sexuelle Neigung, tut man dies heutzutage mit den Fetischisten.

Beide Fälle ähneln sich auch in anderer Hinsicht. Homosexuelle wurde entweder eine ärztliche Behandlung empfohlen, oder man verfrachtete sie zwangsweise in Psychiatrien.

Genauso verfährt man heutzutage mit Fetischisten. Dies ist aber kein Merkmal einer sexuell aufgeklärten Gesellschaft.

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31. August 2016 um 23:40

Intolerante Gesellschaft
Noch ein Wort zu dir Alex. Hätten sich die Homosexuellen damals der Gesellschaft angepasst (also auf ihre sexuell Neigung verzichtet), wäre die selbige kaum toleranter geworden.

Nur der Kampf um die vollkommene Gleichberechtigung der Homosexualität, hat dazu geführt, dass diese sexuelle Neigung nun nicht mehr als abartig angesehen wird,

Deshalb kann man jeglichem Fetischisten eigentlich nur den Ratschlag geben, seinen Fetisch auszuleben. Es muss aber auch darum gekämpft werden, dass diese sexuellen Neigungen (wie bei der Homosexualität schon geschehen) von der intoleranten Gesellschaft nicht mehr als Krankheiten wahrgenommen werden.

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2. September 2016 um 12:02

Normen einer Gesellschaft
Ich muss Alex absolut zustimmen. Es gibt nun einmal so etwas wie Normen in einer Gesellschaft, die sich in Laufe der Zeit herausbilden aber auch wieder verschwinden können.

Diese Normen können von Kultur zu Kultur oder Jahrzehnt zu Jahrzenht ganz unterschiedlich sein. In Südostasien ist der Hund auf der Speisekarte gern gesehen, hier dagegen ist das ein klares (und seit 2010 strafbewehrtes) Tabu. Im grün-alternativen Milieu der späten 60er Jahre war Pädophilie ein zumindest toleriertes Phänomen, inzwischen stellt es eines der strengsten Tabus unserer Gesellschaft dar.

Wer nun aus Lustempfinden oder aus reinem Interesse eine Lebensweise (hier im Forum sprechen wir über sexuelle Spielart) bevorzugt, die mit einem Tabu belegt ist oder die von der gesellschaftlichen Norm abweicht, muss sich im Klaren sein, dass sein Lustempfinden in der Regel als abnorm (im Sinne des Wortes außerhalb der Norm) empfunden wird.

Ergo gibt es 4 Alternativen:
1. Ich kämpfe darum, dass mein Fetisch gesellschaftlich akzeptiert wird (hier fällt mir eine Foristin auf, die vehement für Polyamorie kämpft) und gehe progressiv mit meinem Fetisch um
2. Ich versuche meinen Fetisch mittels Therapie in gesellschaftlich akzeptierte Bahnen zu lenken.
3. Ich verheimliche meinen Fetisch und lebe ihn nur im geheimen aus.
4. Ich unterdrücke oder verneine meinen Fetisch. Das erzeugt in der Regel starken Leidensdruck.

Ich persönlich würde plädieren, mit der obigen Priorität voranzugehen, also mit 1. Priorität kämpfen und aufklären. Wenn das aufgrund der eigenen Persönlichkeit oder der Abnormität des Fetisches nicht geht, würde ich zur Therapie gehen, um den Leidensdruck zu vermindern.

Das reine Lamentieren über die Intoleranz der Gesellschaft ist dagegen sinnlos und erzeugt nur zunehmende Frustation, da es immer erfolglos sein wird.

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2. September 2016 um 15:35
In Antwort auf specialedition

Oh mann...
...diese Zensierung hier geht mir echt auf die Nerven. Das was durch "..." ersetzt wurde beschreibt einen Fetisch, der was mit Pipi zu tun hat.

@specialedition
Glaub mir, außerhalb Deines polyamoren Kreises würden beide Deiner Bekannten sehr sehr schräg angeschaut werden. In der realen Welt da draußen (Beruf, Sport, Hobby, et) oder womöglich außerhalb der Großstadt bist du scehr schnell als abartig stigmatisiert.

Traurig, denn die meisten Fetische schmerzen nur den Fetischisten. Und ich glaube, die wenigsten sind wirklich glücklich mit ihrer Paraphilie. Aber das bedingt die Paraphilie ja.

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2. September 2016 um 16:42

Erstmal vielen lieben Dank an alle...
....für die vielen Antworten und ich freue mich sehr über die vielen netten Antworten und auch private Nachrichten mit Eurer Ansicht dazu.

@6rama9
Warum Fußfetisch nicht so gesellschaftsfähig ist, verstehe ich eigentlich nicht so sehr, denn angeblich soll es einer verbreitetsten Fetisch sein, zählt man alles zusammen was so dazu gehört.
Aber ich stehe nach wie vor dazu, früher wussten auch viele meiner Kumpels davon einfach weil dann in Favouriten vom Browser schonmal verdächtige Lesezeichen waren oder ich vvergessen habe den Verlauf zu löschen bevor Besuch anstand.
Und auch wenn einige Mal nachgefragt wurde so konnte doch niemand verstehen, dass das sooooo aufreizend sein kann.
Aber man sieht auch an der Resonanz bei Kontaktanzeigen dass man es hier echt schwer hat. Ich sage es mal ganz platt und primitiv: es ist leichter jemanden für Sex zu finden als dafür. Ich hatte es auch schon einige Mal versucht jemanden zu finden, aber der Erfolg war mehr als dünn. Egal ob bei Männern oder bei Frauen, ich bin da sehr flexibel solange die Fußbekleidung stimmt Es scheint doch extrem abstoßend zu wirken, wenn man gerne an den Socken schnuppern würde oder wenn man es mag dass andere über einen (vorsichtig) rüber laufen.
Ich konnte es mir auch leider nicht verkneifen einen Arbeitskollegen den ich ganz nett finde zu fragen, vorallem weil soooo schrecklich perfekte Füße hat, aber auch er war dagegen und meinte: das ist ja extrem persönlich. Natürlich das ist sein gutes Recht dagegen zu sein, ich mache ihm keinen Vowurf, bitte nicht falsch nicht verstehen, aber so sind die Reaktion meistens.
Und ja bei Kontaktanzeigen sieht das ähnlich aus. Entweder greift man ganz tief in die Tasche oder guckt in Röhre. Wie man ja an meinem Profilbild sieht habe ich einen Hund und als er noch jung war und wie viel unterwegs gewesen sind kannte ich auch viele Leute. Ich habe damals mal all meinen Mut zusammen genommen und eine Bekannte, die ich von der Hundewiese her kannte, darauf angesprochen ob das mal machen würde. Die Antwort war: Ieeh....ne das is ja voll komisch. Sex wäre kein Problem aber das neeeee. Ihr könnt Euch garnicht vorstellen wie sparsam ich damals geguckt hab. (ich habe übrigens abgelehnt, bevor jemand fragt )

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3. September 2016 um 11:56

Fussfetisch
Hallo Murmeltier,

Stimme dir natürlich in allem zu. Und natürlich kann man den Fussfetisch nur mit seiner Partnerin ausleben (sofern einem eine zur Verfügung steht). Auf jeden Fall, wäre es traurig (auch dies gibt es oft genug), wenn man trotz des Zusammenlebens mit einer Partnerin, wegen seines Fussfetisches, sich einer Prostituierten zuwenden müsste, weil nur diese dazu gewillt ist, diese sexuelle Neigung zu befriedigen.

Gruss

Glovelover2

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3. September 2016 um 12:13
In Antwort auf 6rama9

Normen einer Gesellschaft
Ich muss Alex absolut zustimmen. Es gibt nun einmal so etwas wie Normen in einer Gesellschaft, die sich in Laufe der Zeit herausbilden aber auch wieder verschwinden können.

Diese Normen können von Kultur zu Kultur oder Jahrzehnt zu Jahrzenht ganz unterschiedlich sein. In Südostasien ist der Hund auf der Speisekarte gern gesehen, hier dagegen ist das ein klares (und seit 2010 strafbewehrtes) Tabu. Im grün-alternativen Milieu der späten 60er Jahre war Pädophilie ein zumindest toleriertes Phänomen, inzwischen stellt es eines der strengsten Tabus unserer Gesellschaft dar.

Wer nun aus Lustempfinden oder aus reinem Interesse eine Lebensweise (hier im Forum sprechen wir über sexuelle Spielart) bevorzugt, die mit einem Tabu belegt ist oder die von der gesellschaftlichen Norm abweicht, muss sich im Klaren sein, dass sein Lustempfinden in der Regel als abnorm (im Sinne des Wortes außerhalb der Norm) empfunden wird.

Ergo gibt es 4 Alternativen:
1. Ich kämpfe darum, dass mein Fetisch gesellschaftlich akzeptiert wird (hier fällt mir eine Foristin auf, die vehement für Polyamorie kämpft) und gehe progressiv mit meinem Fetisch um
2. Ich versuche meinen Fetisch mittels Therapie in gesellschaftlich akzeptierte Bahnen zu lenken.
3. Ich verheimliche meinen Fetisch und lebe ihn nur im geheimen aus.
4. Ich unterdrücke oder verneine meinen Fetisch. Das erzeugt in der Regel starken Leidensdruck.

Ich persönlich würde plädieren, mit der obigen Priorität voranzugehen, also mit 1. Priorität kämpfen und aufklären. Wenn das aufgrund der eigenen Persönlichkeit oder der Abnormität des Fetisches nicht geht, würde ich zur Therapie gehen, um den Leidensdruck zu vermindern.

Das reine Lamentieren über die Intoleranz der Gesellschaft ist dagegen sinnlos und erzeugt nur zunehmende Frustation, da es immer erfolglos sein wird.

Normen der Gesellschaft
Den Normen der Gesellschaft, entsprach lange Zeit, nur die Heterosexualität. Jegliche andere Spielarten, ob ich nun von der Homosexualität oder von der Transsexualität rede, wurden als abnormes krankhaftes Sexualverhalten abgestempelt.

Ohne die Aufklärungsarbeit, die dieser in meiner Hinsicht abnormalen Sicht auf die verschiedensten sexuellen Neigung widersprochen hat, hätte sich bis heute nichts geändert.

Deshalb plädiere ich natürlich wie du Rama, dafür darüber aufzuklären, dass Leute, die ihrem Fetisch (ob nun Leder oder Latex) auch mal spazieren gehen wollen, nicht gleich irgendwelche krankhaften Triebtäter darstellen. Mag jetzt etwas übertrieben sein. Aber wenn ihr wüsstet was für Blicke ich auf mich ziehe, wenn ich mich alleine mit meinen Lederklamotten, in der Stadt zeige dann würdet ihr anders drüber denken.

Aber dies ist mir inzwischen egal, da sich für mich nur ein Leidensdruck einstellte, wenn ich meinen Fetisch aufgab, und mich der Gesellschaft mal wieder angepasst hatte.

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3. September 2016 um 16:16
In Antwort auf annluanne


es ist traurig, wenn man sein leben auf die sexuellen vorlieben reduziert, und sich dann über "DIE gesellschaft" beschwert. aber selbst dann könnte man, am genannten beispiel, auch in schuhgeschäft, bei der pediküre oder orthopädie arbeiten, oder einem BarfussPark, usw. Doch das alles erfordert eben Eigeninitiative und nicht ....

Sexuelle Vorlieben
Hallo annluanne,

keiner reduziert sich hier auf sexuelle Vorlieben. Aber wir reden hier eben nicht über meine Bücherbibliothek, sondern eben schon über gewisse Fetische. Im übrigen bist du ziemlich vorschnell in deinem Urteil.

Woher willst du wissen, dass ich u. andere Fetischisten nicht schon längst die Eigeninitiative ergriffen haben ? - Und dennoch brauche ich mit meinen Lederklamotten (im Moment reduziert sich dies natürlich auf eine relativ kurze Lederhose) nur auf die Straße zu gehen, um mein Urteil über die Gesellschaft bestätigt zu bekommen.

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3. September 2016 um 16:36
In Antwort auf 6rama9

@specialedition
Glaub mir, außerhalb Deines polyamoren Kreises würden beide Deiner Bekannten sehr sehr schräg angeschaut werden. In der realen Welt da draußen (Beruf, Sport, Hobby, et) oder womöglich außerhalb der Großstadt bist du scehr schnell als abartig stigmatisiert.

Traurig, denn die meisten Fetische schmerzen nur den Fetischisten. Und ich glaube, die wenigsten sind wirklich glücklich mit ihrer Paraphilie. Aber das bedingt die Paraphilie ja.

Warum kein Fetisch den Betroffenen schadet!
6rama9: "Traurig, denn die meisten Fetische schmerzen nur den Fetischisten. Und ich glaube, die wenigsten sind wirklich glücklich mit ihrer Paraphilie. Aber das bedingt die Paraphilie ja."

Mein Handschuhfetischismus, schadet keinem und am aller wenigsten mir selbst. - Bereitet mir dieser Fetisch doch sexuelles Vergnügen, und vor allem eine gewisse Befriedigung, die ich bei der Aufgabe meines Fetisches natürlich nicht mehr hätte.

Warum sollte ich ihn also aufgeben ?

Genauso geht es den meisten anderen Fetischisten. Mit ihrem Fetisch selbst, erleben sie die aller höchste Befriedigung die sich denken lässt. Nur die Reaktion der "Normalos" empfinden sie als stören. Vielen ist dies eben nicht egal (mir selbst schon). Es ist dieser Druck mit dem viele nicht klar kommen.

Manche geben diesem Druck dann schon mit der Aufgabe ihres Fetisches nach. Ein erfülltes Sexualleben haben sie danach aber noch lange nicht. Wäre genauso, wie wenn ein Homosexueller, wegen dem Druck der Gesellschaft (mit dem er nicht klar kommt) wieder heterosexuell wird, und gar eine Frau heiratet. Ob er danach glücklicher ist, ist wiederum eine andere Frage.

Und es gibt sie wohl noch die Gegenden, wo Homosexuelle eine Scheinehe führen, und nur sehr verdeckt (so dass es kaum einer mitbekommt) ihrem wirklichen Sexualverhalten nachgehen.

Was spricht also nun eigentlich dagegen seinem Fetisch nachzugehen, und dieses sexuelle Bedürfnis zu befriedigen? - Warum sollen die Betroffenen auf ihre sexuellen Bedürfnisse Verzicht leisten? Nur um gewissen "Normalos" einen Gefallen zu tun, mit denen man ansonsten eh keinen Kontakt pflegt? - Und dafür sollen sie auch noch ein unbefriedigendes Sexualleben ihrerseits in Kauf nehmen? - Warum eigentlich ?

"Normalos" in Anführungsstrichen deshalb, weil es eben ein relativer Maßstab ist, was nun bei einer Gesellschaft als "normal" durchgeht, und was eben nicht.

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3. September 2016 um 17:16

AW.: Fetischismus
Hallo Alex,

Alex": Aber wie sieht der Kampf zur freien Entfaltung aus, wenn der Partner oder die Partnerin diese sexuelle Spielart nicht umsetzen kann oder will ?"

Kommt ganz darauf an, was für einen Fetisch man hat! - Für die Auslebung meines Handschuhfetisches brauche ich nicht unbedingt, eine Partnerin. Dann ziehe ich mir eben meine eleganten ungefütterten Damenlederhandschuhe an, und los gehts. Wenn du verstehst was ich meine. - Andere wiederum verspüren dasselbe Vergnügen wenn sie bei sich zu Hause, ihre High Heels, oder Overknee-Stiefel anziehen.

Manchen (die selbstbewusst genug sind), genügt es eben nicht mehr, sich die erworbenen Artikel nur zu Hause anzuziehen, sie wollen auch zeigen was sie haben. Zumal der Fetisch mit der Zeit schon bei manche als Ersatz für die z.B. fehlende Partnerin fungiert.

Und auch wenn ich schon wie ein Wesen von einem anderen Stern begutäugelt worden bin, nur weil ich (jederzeit wenn es das Wetter erlaubt) eben nicht nur behandschuht, sondern auch mit feinen Lederjeans, Ledermantel und den dazugehörigen Cowboy-Boots durch die Stadt stolziere, werde ich nichts davon aufgeben.

Sehe auch nicht ein warum. Kann sich doch angeblich jeder so kleiden wie er gerne mag. Stimmt anscheinend doch nicht so ganz. - Zugegeben, stelle ich die gesellschaftliche "Toleranz" natürlich auch manchmal bis auf die Spitze zur Probe, wenn ich meine Lederleggins anziehe.

Aber solange es mir Spass macht, und keinem anderen schadet, sollte sich wohlweislich keiner dran stören.

Natürlich gibt es andere Fetische (wie den bereits genannten Fussfetisch) bei dem es schon ganz praktisch wäre, eine Partnerin zu haben, die diese sexuelle Vorliebe mit einem teilt, oder ihn eben zumindest toleriert, und auf die Wünsche ihres Partners eingeht.

Bei den Ehegemeinschaften, wo dies nicht der Fall ist, ist der Betroffene denn oft dazu genötigt, die Dienste einer Prostituierten in Anspruch zu nehmen, um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Dies ist eigentlich traurig. Denn nach meinem Dafürhalten, würde die Prostitution überflüssig werden, die sexuellen Bedürfnisse eines jeden in den Ehegemeinschaften bzw. eheähnlichen Gemeinschaften erfüllt würden. Denn die meisten Freier sind bekanntlich Ehemänner. Aber dies ist ein ganz anderes Thema.

Um nochmal auf den Fussfetisch zurückzukommen: Die meisten die ihn haben, erregt schon der Anblick von schönen Frauenfüssen. Ich selbst habe diesen Fetisch zwar nicht, aber ich wüsste jetzt keinen Grund, warum man diesen eigentlich harmlosen Fetisch nicht mit seiner Partnerin ausleben sollte.

Gruss
Glovelover2

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3. September 2016 um 18:36
In Antwort auf mendel_12131020

Warum kein Fetisch den Betroffenen schadet!
6rama9: "Traurig, denn die meisten Fetische schmerzen nur den Fetischisten. Und ich glaube, die wenigsten sind wirklich glücklich mit ihrer Paraphilie. Aber das bedingt die Paraphilie ja."

Mein Handschuhfetischismus, schadet keinem und am aller wenigsten mir selbst. - Bereitet mir dieser Fetisch doch sexuelles Vergnügen, und vor allem eine gewisse Befriedigung, die ich bei der Aufgabe meines Fetisches natürlich nicht mehr hätte.

Warum sollte ich ihn also aufgeben ?

Genauso geht es den meisten anderen Fetischisten. Mit ihrem Fetisch selbst, erleben sie die aller höchste Befriedigung die sich denken lässt. Nur die Reaktion der "Normalos" empfinden sie als stören. Vielen ist dies eben nicht egal (mir selbst schon). Es ist dieser Druck mit dem viele nicht klar kommen.

Manche geben diesem Druck dann schon mit der Aufgabe ihres Fetisches nach. Ein erfülltes Sexualleben haben sie danach aber noch lange nicht. Wäre genauso, wie wenn ein Homosexueller, wegen dem Druck der Gesellschaft (mit dem er nicht klar kommt) wieder heterosexuell wird, und gar eine Frau heiratet. Ob er danach glücklicher ist, ist wiederum eine andere Frage.

Und es gibt sie wohl noch die Gegenden, wo Homosexuelle eine Scheinehe führen, und nur sehr verdeckt (so dass es kaum einer mitbekommt) ihrem wirklichen Sexualverhalten nachgehen.

Was spricht also nun eigentlich dagegen seinem Fetisch nachzugehen, und dieses sexuelle Bedürfnis zu befriedigen? - Warum sollen die Betroffenen auf ihre sexuellen Bedürfnisse Verzicht leisten? Nur um gewissen "Normalos" einen Gefallen zu tun, mit denen man ansonsten eh keinen Kontakt pflegt? - Und dafür sollen sie auch noch ein unbefriedigendes Sexualleben ihrerseits in Kauf nehmen? - Warum eigentlich ?

"Normalos" in Anführungsstrichen deshalb, weil es eben ein relativer Maßstab ist, was nun bei einer Gesellschaft als "normal" durchgeht, und was eben nicht.

Warum den Fetisch aufgeben?
Ich denke es gibt gute potentielle Gründe einen Fetisch aufzugeben. Bei einem Handschuhfetisch sehe ich jetzt auf den ersten Blick keinen Grund, aber reden wir doch von handfesteren Dingen (zB einem ausgeprägten Pipi-Fetisch).

Ein "normales" Familienleben wird nur in den seltensten Fällen möglich sein. Es wird fast unmöglich sein, eine Partnerin zu finden, die den Fetisch teilt. Selbst wenn man sie findet, wäre das wie wenn ein Normalo in ein beliebiges Haus gehen würde um dort die erstbeste Frau zu ehelichen (also keine Partnerwahl vornimmt). Denn ein gemeinsamer Fetisch heißt noch längst nicht, dass man eine Beziehung führen kann und will. Die Partnerschaft würde nicht auf Liebe, Vertrauen usw beruhen, sondern nur auf dem Fetisch.

Ein "normales" Berufsleben und eine freie Berufswahl kann je nach Fetisch scher oder unmöglich werden.

Ein Leben im "normalen" Freundeskreis kann schwierig werden, wenn der Fetisch progressiv nach außen getragen wird oder wenn man ihn ständig verheimlichen muss.

Im Endeffekt stellt sich dann die Frage: nehme ich alle diese Nachteile für meine totale Befriedigung in Kauf oder versuche ich durch einen Therapie, meine Lust vom Fetisch weg auf andere Dinge zu erweitern.

Ganz persönlich finde ich, dass Fetischisten ein sehr eingeschränktes Sexualleben haben. Ihnen steht nicht die gesamte Palette der Lust zur Verfügung. Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

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3. September 2016 um 18:54
In Antwort auf 6rama9

Warum den Fetisch aufgeben?
Ich denke es gibt gute potentielle Gründe einen Fetisch aufzugeben. Bei einem Handschuhfetisch sehe ich jetzt auf den ersten Blick keinen Grund, aber reden wir doch von handfesteren Dingen (zB einem ausgeprägten Pipi-Fetisch).

Ein "normales" Familienleben wird nur in den seltensten Fällen möglich sein. Es wird fast unmöglich sein, eine Partnerin zu finden, die den Fetisch teilt. Selbst wenn man sie findet, wäre das wie wenn ein Normalo in ein beliebiges Haus gehen würde um dort die erstbeste Frau zu ehelichen (also keine Partnerwahl vornimmt). Denn ein gemeinsamer Fetisch heißt noch längst nicht, dass man eine Beziehung führen kann und will. Die Partnerschaft würde nicht auf Liebe, Vertrauen usw beruhen, sondern nur auf dem Fetisch.

Ein "normales" Berufsleben und eine freie Berufswahl kann je nach Fetisch scher oder unmöglich werden.

Ein Leben im "normalen" Freundeskreis kann schwierig werden, wenn der Fetisch progressiv nach außen getragen wird oder wenn man ihn ständig verheimlichen muss.

Im Endeffekt stellt sich dann die Frage: nehme ich alle diese Nachteile für meine totale Befriedigung in Kauf oder versuche ich durch einen Therapie, meine Lust vom Fetisch weg auf andere Dinge zu erweitern.

Ganz persönlich finde ich, dass Fetischisten ein sehr eingeschränktes Sexualleben haben. Ihnen steht nicht die gesamte Palette der Lust zur Verfügung. Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

Therapie
Damit sagst Du im Grunde dass "andere" ehr wie eine Art Krankheit zu sehen sind, die man wegtherapieren kann. Das ist doch blödsinn. Das ist so wie Meinung von früher Homosexualität ist eine Krankheit, was ja auch nicht stimmt.
Ich denke nicht man das einen Fetisch einfach so therapieren oder "heilen" kann, denn es ist ja ein natürliches Bedürfniss etwas an einer Person oder einen speziellen Gegenstand erregend zu finden. Dein Beispiel mit dem Pipifetisch ist jetzt schon etwas sehr extrem, davon war ja ursprünglich nicht die Rede. Ich kann es nur für meine Vorliebe beurteilen und ich möchte eigentlich nicht, dass sie jemand wegtherapiert. Sie gehört zu mir wie alles andere auch.Egal ob Soft-Fußfetisch oder Trampling oder sonst was, es ist ein Teil von mir und meinen Bedürfnissen, was man auch prima mit einer Partnerin teilen könnte. Letzlich würde es in einer Beziehung doch auch dazu gehören, den Bedürfnissen des anderen gerecht zu werden oder? Warum soll sich einer komplett für den anderen aufgeben. Das sollte nicht das Ziel einer Beziehung sein. Wie gesagt von Extremen mal abgesehen, wo ich es durchaus verstehen könnte wenn da jemand ein akutes Problem mit hat.

Aber ich muss zugeben, ständig als "anders" betrachtet zu werden ist schon depremierent auf Dauer. Nur weil man nicht standartsex so abfährt wie viele andere ist man doch nicht gleich krank oder ein Freak.
Und wer sagt denn, dass bei jedem die Familiengründung im Vordergrund steht? Nicht jeder möchte unbedingt eine Familie gründen, ein Haus bauen und sonntags morgens Rama auf die frisch gebackenen Bröttchen schmieren, während der Golden Retriever mit den Kindern im Garten tollt.
Was ist denn so schwer daran andere einfach mal zu akzpetieren wie sie sind?

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3. September 2016 um 19:06
In Antwort auf 6rama9

Warum den Fetisch aufgeben?
Ich denke es gibt gute potentielle Gründe einen Fetisch aufzugeben. Bei einem Handschuhfetisch sehe ich jetzt auf den ersten Blick keinen Grund, aber reden wir doch von handfesteren Dingen (zB einem ausgeprägten Pipi-Fetisch).

Ein "normales" Familienleben wird nur in den seltensten Fällen möglich sein. Es wird fast unmöglich sein, eine Partnerin zu finden, die den Fetisch teilt. Selbst wenn man sie findet, wäre das wie wenn ein Normalo in ein beliebiges Haus gehen würde um dort die erstbeste Frau zu ehelichen (also keine Partnerwahl vornimmt). Denn ein gemeinsamer Fetisch heißt noch längst nicht, dass man eine Beziehung führen kann und will. Die Partnerschaft würde nicht auf Liebe, Vertrauen usw beruhen, sondern nur auf dem Fetisch.

Ein "normales" Berufsleben und eine freie Berufswahl kann je nach Fetisch scher oder unmöglich werden.

Ein Leben im "normalen" Freundeskreis kann schwierig werden, wenn der Fetisch progressiv nach außen getragen wird oder wenn man ihn ständig verheimlichen muss.

Im Endeffekt stellt sich dann die Frage: nehme ich alle diese Nachteile für meine totale Befriedigung in Kauf oder versuche ich durch einen Therapie, meine Lust vom Fetisch weg auf andere Dinge zu erweitern.

Ganz persönlich finde ich, dass Fetischisten ein sehr eingeschränktes Sexualleben haben. Ihnen steht nicht die gesamte Palette der Lust zur Verfügung. Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

Warum die Aufgabe des Fetisches die Betroffenen nicht glücklich macht!
Du solltest nicht gleich davon ausgehen, dass alle Fetischisten Singles sind, und vergeblich seit Jahren eine Partnerin suchen. Dies ist nicht der Fall. Schließlich gibt es eine Fetisch-Szene, und die Männer sind da nicht unter sich. Auch Frauen sind da mit an Bord, oft genug mit ihrem männlichen Anhang.

Natürlich kann so ein P-Fetisch, eine schon bestehende Beziehung auch belasten u. zerstören. Dies will ich nicht in Frage stellen.

Dennoch führen Fetischisten nur dann ein eingeschränktes Sexualleben, wenn sie nur weil es der vorgeschriebenen Norm nicht entspricht, ihren Fetisch glatt sausen lassen.

Der Vergleich mit der Homosexualität bietet sich schon an, wenn man davon ausgeht, was in dieser Gesellschaft noch vor Jahrzehnten, als krankhaftes u. abnormes Sexualverhalten galt. - Letzteres galt noch vor Jahren für die Homosexualität.

Aber auch deswegen, dass (wenn wir schon über Singles reden) weil der Fetisch selbst, ob nun dies der Handschuh oder der Overknee-Stiefel, mit der Zeit bei manchen schon als Ersatz für den Sexualpartner dient.

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3. September 2016 um 19:20
In Antwort auf bjoern33essen

Therapie
Damit sagst Du im Grunde dass "andere" ehr wie eine Art Krankheit zu sehen sind, die man wegtherapieren kann. Das ist doch blödsinn. Das ist so wie Meinung von früher Homosexualität ist eine Krankheit, was ja auch nicht stimmt.
Ich denke nicht man das einen Fetisch einfach so therapieren oder "heilen" kann, denn es ist ja ein natürliches Bedürfniss etwas an einer Person oder einen speziellen Gegenstand erregend zu finden. Dein Beispiel mit dem Pipifetisch ist jetzt schon etwas sehr extrem, davon war ja ursprünglich nicht die Rede. Ich kann es nur für meine Vorliebe beurteilen und ich möchte eigentlich nicht, dass sie jemand wegtherapiert. Sie gehört zu mir wie alles andere auch.Egal ob Soft-Fußfetisch oder Trampling oder sonst was, es ist ein Teil von mir und meinen Bedürfnissen, was man auch prima mit einer Partnerin teilen könnte. Letzlich würde es in einer Beziehung doch auch dazu gehören, den Bedürfnissen des anderen gerecht zu werden oder? Warum soll sich einer komplett für den anderen aufgeben. Das sollte nicht das Ziel einer Beziehung sein. Wie gesagt von Extremen mal abgesehen, wo ich es durchaus verstehen könnte wenn da jemand ein akutes Problem mit hat.

Aber ich muss zugeben, ständig als "anders" betrachtet zu werden ist schon depremierent auf Dauer. Nur weil man nicht standartsex so abfährt wie viele andere ist man doch nicht gleich krank oder ein Freak.
Und wer sagt denn, dass bei jedem die Familiengründung im Vordergrund steht? Nicht jeder möchte unbedingt eine Familie gründen, ein Haus bauen und sonntags morgens Rama auf die frisch gebackenen Bröttchen schmieren, während der Golden Retriever mit den Kindern im Garten tollt.
Was ist denn so schwer daran andere einfach mal zu akzpetieren wie sie sind?

Andere akzeptieren...
...sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Wie auch Toleranz und Weltoffenheit usw. Allein es ist so, wie Adenauer einmal gesagt hat: "Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen". Die Mehrheit ist nicht tolerant und weltoffen. Also gilt es sich zur eigenen seelischen Hygiene mit den anderen zu arrangieren.

Ob jetzt ein Fetisch eine behandlungsbedürftige Paraphilie darstellt, hängt vom Leidensdruck, aber auch der Sozialprognose des Betroffenen ab. Dir mag die Familiengründung nicht wichtig sein, anderen Fetischisten aber schon. Du magst nicht unter den schrägen Blicken leiden, andere aber schon. Und es ist tatsächlich so, dass Paraphilien therapiert werden können. Manchen wird es wie eine Befreiung vorkommen, denn es gibt natürlich auch Fetische oder Neigungen, die ein hohes Maß an Selbstzerstörung (oder der Anderer) beinhalten. SM in extremer Form erlaubt kein normales Leben. Und auch wenn SM weitestgehend schon eine tolerierte sexuelle Spielart ist, erinnere ich doch gern an das eine der beiden alternativen Enden der "Geschichte der O", die im "genehmigten Freitod" der Hauptfigur endet. Egal nach welchen Maßstäben, therapeutische Hilfe für beide Beteiligten wäre dringend und weit früher nötig gewesen. Ich kann auch nicht gutheißen, wenn sich extreme cuckolds entmannen lassen, um ihre ultimative Unterwerfung und Befriedigung zu demonstrieren.

Es ist wie bei Giften: es kommt immer auf die Dosis an. In geringen Maßen können sie positive oder heilende Eigenschaften haben. Aber es besteht immer die Gefahr, dass schleichend eine Grenze überschritten wird, die nicht mehr reversibel ist.

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4. September 2016 um 14:17

Therapie - damals für Homosexuelle - heute für Fetischisten
Hallo Alex,

Alex: "Menschen, die körperlich oder/und seelisch unter einer Sache leiden, sind krank. Seelisches Leiden kann man therapieren."

In die selbe Kategorie ordnete man vor nicht allzu langer Zeit die Homosexuellen ein. Dass sie eben seelisch leiden u. therapiert werden müssen.

Gerade deshalb trifft der Vergleich mit der Homosexualität zu, und dies lässt sich auch nicht wegdiskutieren.

Zudem haben auch so manche Homosexuelle einen Fetisch, der sie u.a. dazu verleitet in der Fetischszene aktiv zu werden. Es sind also bei weitem nicht alle derartige Einrichtungen heterosexuell ausgerichtet.

Und um auf dem Teppich zu bleiben, musst du wohl zu geben, dass es kaum um einen Kompromiss geht, wenn in einer Partnerschaft, vom Manne die vollkommene Aufgabe des Fetisches zur Debatte geht. Denn ein Kompromiss, würde vielmehr darin bestehen, dass beide zum Zuge kommen, damit eben auch die Beziehung weiter existieren kann.

Viele verheimlichen ja, aus stichhaltigen Gründen ihren Fetisch vor der Ehepartnerin. - Und da sie diese nie gänzlich sexuell befriedigen kann, suchen sie sich diese eben glatt woanders.

Letztendlich muss aber auch klar sein, dass es die Ehepartnerin ist, die sich in dem von dir genannten Fallbeispiel auf keinerlei Kompromisse einlässt, weil sie eben von ihrem Partner (wie oben schon erwähnt) schon verlangt, dass er seine sexuellen Vorlieben total einstellt.

Und dass jemand, der einen Fussfetisch hat, in seinem Leben keine Frau kennenlernen wird, die auf seine sexuellen Bedürfnisse eingeht, kannst du in Wirklichkeit gar nicht wissen.

Bei beiden Geschlechtern gibt es dominante u. devote Persönlichkeiten. Und es ist glatt vielmehr vorstellbar, das eine dominante Frau schon eher dazu bereit ist, den Bedürfnissen von Björn gerecht zu werden.

Noch ein Wort zu deinem Fallbeispiel Alex: Eine Frau, die von ihrem Mann die vollkommene Aufgabe seines Fetisches fordert, riskiert schon die Fortexistenz der Beziehung selbst. Stattdessen wäre es einen Gedanken wert, ob man diese Gefahr wirklich auf sich nehmen will, oder mal (wie es in einer angeblich sexuell aufgeklärten Gesellschaft üblich sein sollte) was neues ausprobieren will.

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4. September 2016 um 15:08

Was ist sexy ?
Hallo Lunapurpleviolet,

bloß was ist ein "normaler" Mensch. Einer der unter "normalem" Sex, nur die Missionarsstellung versteht ? - Die Rede ist davon, dass in verschiedenen US-Bundesstaaten, der Analsex bis heute verpönt ist, und strafrechtlich belangt wird. Für andere wiederum stellt diese Spielart, eine Form des "normalen" Sex eben schon dar. Du siehst, jeder definiert dieses "normal" irgendwie anders.

Und wenn ein Mann findet, dass es einfach sexy aussieht, wenn er von Kopf bis Fuss in Leder gekleidet ist, anstatt einen lächerlichen Anzug zu tragen (der für ihn alles andere als sexy ist) dann sollte dies nicht dein Problem sein. Denn er muss sich in seinen Klamotten wohl fühlen und nicht du!

Oder sehe ich dies irgendwie verkehrt ?

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4. September 2016 um 15:17
In Antwort auf bjoern33essen

Erstmal vielen lieben Dank an alle...
....für die vielen Antworten und ich freue mich sehr über die vielen netten Antworten und auch private Nachrichten mit Eurer Ansicht dazu.

@6rama9
Warum Fußfetisch nicht so gesellschaftsfähig ist, verstehe ich eigentlich nicht so sehr, denn angeblich soll es einer verbreitetsten Fetisch sein, zählt man alles zusammen was so dazu gehört.
Aber ich stehe nach wie vor dazu, früher wussten auch viele meiner Kumpels davon einfach weil dann in Favouriten vom Browser schonmal verdächtige Lesezeichen waren oder ich vvergessen habe den Verlauf zu löschen bevor Besuch anstand.
Und auch wenn einige Mal nachgefragt wurde so konnte doch niemand verstehen, dass das sooooo aufreizend sein kann.
Aber man sieht auch an der Resonanz bei Kontaktanzeigen dass man es hier echt schwer hat. Ich sage es mal ganz platt und primitiv: es ist leichter jemanden für Sex zu finden als dafür. Ich hatte es auch schon einige Mal versucht jemanden zu finden, aber der Erfolg war mehr als dünn. Egal ob bei Männern oder bei Frauen, ich bin da sehr flexibel solange die Fußbekleidung stimmt Es scheint doch extrem abstoßend zu wirken, wenn man gerne an den Socken schnuppern würde oder wenn man es mag dass andere über einen (vorsichtig) rüber laufen.
Ich konnte es mir auch leider nicht verkneifen einen Arbeitskollegen den ich ganz nett finde zu fragen, vorallem weil soooo schrecklich perfekte Füße hat, aber auch er war dagegen und meinte: das ist ja extrem persönlich. Natürlich das ist sein gutes Recht dagegen zu sein, ich mache ihm keinen Vowurf, bitte nicht falsch nicht verstehen, aber so sind die Reaktion meistens.
Und ja bei Kontaktanzeigen sieht das ähnlich aus. Entweder greift man ganz tief in die Tasche oder guckt in Röhre. Wie man ja an meinem Profilbild sieht habe ich einen Hund und als er noch jung war und wie viel unterwegs gewesen sind kannte ich auch viele Leute. Ich habe damals mal all meinen Mut zusammen genommen und eine Bekannte, die ich von der Hundewiese her kannte, darauf angesprochen ob das mal machen würde. Die Antwort war: Ieeh....ne das is ja voll komisch. Sex wäre kein Problem aber das neeeee. Ihr könnt Euch garnicht vorstellen wie sparsam ich damals geguckt hab. (ich habe übrigens abgelehnt, bevor jemand fragt )

Fetish - Why not ?
Hallo Bjoern,

wünsche dir von Herzen alles Gute, und lasse dich nicht unterkriegen. Denn es ist nichts Abartiges dran, wenn man seinen sexuellen Neigungen nachgeht.

Und vielleicht klappt es ja doch noch bei dir mit der Partnersuche. Wünsche dir auf jeden Fall, noch viel Erfolg damit.


Gruß
Glovelover2

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4. September 2016 um 15:22

Dominante Frauen ?
Alex, gehe nicht immer von dir aus! - Es gibt sicherlich nicht wenige dominante Frauen, die auf diese Weise ihren Ehepartner im Bett (oder sonst wo) nur allzu gern erniedrigen würden, und dabei auch noch ihren Spaß hätten!

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4. September 2016 um 15:37
In Antwort auf bjoern33essen

Therapie
Damit sagst Du im Grunde dass "andere" ehr wie eine Art Krankheit zu sehen sind, die man wegtherapieren kann. Das ist doch blödsinn. Das ist so wie Meinung von früher Homosexualität ist eine Krankheit, was ja auch nicht stimmt.
Ich denke nicht man das einen Fetisch einfach so therapieren oder "heilen" kann, denn es ist ja ein natürliches Bedürfniss etwas an einer Person oder einen speziellen Gegenstand erregend zu finden. Dein Beispiel mit dem Pipifetisch ist jetzt schon etwas sehr extrem, davon war ja ursprünglich nicht die Rede. Ich kann es nur für meine Vorliebe beurteilen und ich möchte eigentlich nicht, dass sie jemand wegtherapiert. Sie gehört zu mir wie alles andere auch.Egal ob Soft-Fußfetisch oder Trampling oder sonst was, es ist ein Teil von mir und meinen Bedürfnissen, was man auch prima mit einer Partnerin teilen könnte. Letzlich würde es in einer Beziehung doch auch dazu gehören, den Bedürfnissen des anderen gerecht zu werden oder? Warum soll sich einer komplett für den anderen aufgeben. Das sollte nicht das Ziel einer Beziehung sein. Wie gesagt von Extremen mal abgesehen, wo ich es durchaus verstehen könnte wenn da jemand ein akutes Problem mit hat.

Aber ich muss zugeben, ständig als "anders" betrachtet zu werden ist schon depremierent auf Dauer. Nur weil man nicht standartsex so abfährt wie viele andere ist man doch nicht gleich krank oder ein Freak.
Und wer sagt denn, dass bei jedem die Familiengründung im Vordergrund steht? Nicht jeder möchte unbedingt eine Familie gründen, ein Haus bauen und sonntags morgens Rama auf die frisch gebackenen Bröttchen schmieren, während der Golden Retriever mit den Kindern im Garten tollt.
Was ist denn so schwer daran andere einfach mal zu akzpetieren wie sie sind?

Homosexualität war nie eine "Krankheit" u. Fetischismus ist keine "Krankheit"!
Bjoern: "Damit sagst Du im Grunde dass "andere" ehr wie eine Art Krankheit zu sehen sind, die man wegtherapieren kann. Das ist doch blödsinn. Das ist so wie Meinung von früher Homosexualität ist eine Krankheit, was ja auch nicht stimmt. Ich denke nicht man das einen Fetisch einfach so therapieren oder "heilen" kann, denn es ist ja ein natürliches Bedürfniss etwas an einer Person oder einen speziellen Gegenstand erregend zu finden.

Richtig, um eine "Heilung" geht es auch in Wirklichkeit nicht, sondern vielmehr darum dass der Betroffene wieder gesellschaftsfähig zu machen ist. Und dies ist er nach Meinung derer die dieses "Krankheitsbild" entworfen haben, erst dann, wenn der Fetischist wieder der sexuellen Norm entspricht.

Um diese Therapie zu rechtfertigen, wird argumentiert, dass Fetischisten unter ihrer Neigung leiden würden. Dabei stimmt eben gerade dies überhaupt nicht. Auch mir ging es so wie dir: Bevor mir die Beurteilung durch andere Leute so ziemlich egal war, störte mich eigentlich nur das Urteil, dass die Anderen über mich fällten.

Bloß dieser Leidensdruck ist nur damit zu therapieren, in dem der Fetischismus gesellschaftsfähig gemacht wird.

Gruss
Glovelover2

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4. September 2016 um 15:52

Sexpeeles Outfit
Wiederhole mich nur ungern Luna. Aber wenn mir eine oder einer damit käme, was für ein Sexypeel doch so ein eher konservativer Anzug ausstrahlt, müsste ich laut auf lachen.

Aber ich stimme dir wohlweislich darin zu, dass man jemand finden sollte, der einem was den Fetisch angeht gleichgesinnt ist. - Obwohl sich die Sachlage wiederum anders verhält, wenn erst nach dem Zustandekommen der Beziehung, der Fetisch des Ehepartners sich herauskristallisiert.

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4. September 2016 um 15:59

Fetisch - Partnerschaft
Alex: "Und wenn der Fetisch nicht harmlos ist und die Neigung die Basis der eigenen Sexualität stellt ?"

Verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Du musst schon etwas genauer definieren, an was für einen Fetisch du jetzt denkt.

Gruss
Glovelover2

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4. September 2016 um 16:14
In Antwort auf 6rama9

Warum den Fetisch aufgeben?
Ich denke es gibt gute potentielle Gründe einen Fetisch aufzugeben. Bei einem Handschuhfetisch sehe ich jetzt auf den ersten Blick keinen Grund, aber reden wir doch von handfesteren Dingen (zB einem ausgeprägten Pipi-Fetisch).

Ein "normales" Familienleben wird nur in den seltensten Fällen möglich sein. Es wird fast unmöglich sein, eine Partnerin zu finden, die den Fetisch teilt. Selbst wenn man sie findet, wäre das wie wenn ein Normalo in ein beliebiges Haus gehen würde um dort die erstbeste Frau zu ehelichen (also keine Partnerwahl vornimmt). Denn ein gemeinsamer Fetisch heißt noch längst nicht, dass man eine Beziehung führen kann und will. Die Partnerschaft würde nicht auf Liebe, Vertrauen usw beruhen, sondern nur auf dem Fetisch.

Ein "normales" Berufsleben und eine freie Berufswahl kann je nach Fetisch scher oder unmöglich werden.

Ein Leben im "normalen" Freundeskreis kann schwierig werden, wenn der Fetisch progressiv nach außen getragen wird oder wenn man ihn ständig verheimlichen muss.

Im Endeffekt stellt sich dann die Frage: nehme ich alle diese Nachteile für meine totale Befriedigung in Kauf oder versuche ich durch einen Therapie, meine Lust vom Fetisch weg auf andere Dinge zu erweitern.

Ganz persönlich finde ich, dass Fetischisten ein sehr eingeschränktes Sexualleben haben. Ihnen steht nicht die gesamte Palette der Lust zur Verfügung. Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

Fetisch - Sexualleben
Rama: "Im Endeffekt stellt sich dann die Frage: nehme ich alle diese Nachteile für meine totale Befriedigung in Kauf oder versuche ich durch einen Therapie, meine Lust vom Fetisch weg auf andere Dinge zu erweitern.

Ganz persönlich finde ich, dass Fetischisten ein sehr eingeschränktes Sexualleben haben. Ihnen steht nicht die gesamte Palette der Lust zur Verfügung."

Sehe ich ganz anders! - Nehmen wir einen Schuhfetischisten, der total auf Overkneestiefel abfährt, und in dem fiktiven Fallbeispiel auch Schwierigkeiten hat eine Frau kennen zu lernen.

Nach der Aufgabe seines Fetisches, hat er aber gar kein Sexualleben mehr, weil das eine nicht unbedingt mit dem anderen zu tun hat. Und es doch sehr unbefriedigend, für den Schuhfetischisten, nun gar kein Sexualleben mehr zu haben. Deshalb kehrt er logischerweise wieder zu seinem Fetisch zurück. Warum auch nicht !

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4. September 2016 um 18:59
In Antwort auf mendel_12131020

Fetish - Why not ?
Hallo Bjoern,

wünsche dir von Herzen alles Gute, und lasse dich nicht unterkriegen. Denn es ist nichts Abartiges dran, wenn man seinen sexuellen Neigungen nachgeht.

Und vielleicht klappt es ja doch noch bei dir mit der Partnersuche. Wünsche dir auf jeden Fall, noch viel Erfolg damit.


Gruß
Glovelover2

Danke für Deine Worte Glovelover2
Manchmal fühlt es sich an wie ein Kampf gegen Windmühlen.
Ich sehe an schon allein an dieser Diskussion wie kompliziert es ist, allein wenn die Rede von "normal" und "unnormal" ist. Ich sehe es nicht ein, mich als nicht normal zu bezeichnen. Es ist nichts eingebildetes, nichts krankhaftes, es war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer sein. Seit frühester Kindheit hat mich das gereizt und das wird auch immer so bleiben.
Zugegeben, es ist schwieriger mit so etwas Partner zu finden, aber es muss einfach möglich sein. Ich will nicht glauben, dass die ganze Welt so verklemmt ist. Zumal will ich nicht glauben, dass wirklich alle die sich darüber lustig machen, wirklich zu 100% normal sind. Das ist wie mit MC Donalds, alle sagen igit da geh ich nicht hin, aber da ist immer voll.
Ich habe auch einige PN`s zu dem Thema bekommen und kann nur jedem raten der etwas mag was nicht "alltäglich" ist, steht dazu und lasst es nicht zu als abartig abgestempelt zu werden.

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4. September 2016 um 20:16
In Antwort auf bjoern33essen

Danke für Deine Worte Glovelover2
Manchmal fühlt es sich an wie ein Kampf gegen Windmühlen.
Ich sehe an schon allein an dieser Diskussion wie kompliziert es ist, allein wenn die Rede von "normal" und "unnormal" ist. Ich sehe es nicht ein, mich als nicht normal zu bezeichnen. Es ist nichts eingebildetes, nichts krankhaftes, es war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer sein. Seit frühester Kindheit hat mich das gereizt und das wird auch immer so bleiben.
Zugegeben, es ist schwieriger mit so etwas Partner zu finden, aber es muss einfach möglich sein. Ich will nicht glauben, dass die ganze Welt so verklemmt ist. Zumal will ich nicht glauben, dass wirklich alle die sich darüber lustig machen, wirklich zu 100% normal sind. Das ist wie mit MC Donalds, alle sagen igit da geh ich nicht hin, aber da ist immer voll.
Ich habe auch einige PN`s zu dem Thema bekommen und kann nur jedem raten der etwas mag was nicht "alltäglich" ist, steht dazu und lasst es nicht zu als abartig abgestempelt zu werden.

@bjoern33
Sorry, aber deine Argumentation findest Du bei vielen psychischen Störungen: "Es ist nichts eingebildetes, nichts krankhaftes, es war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer sein. Seit frühester Kindheit hat mich das gereizt und das wird auch immer so bleiben."

Ich will damit nicht behaupten, dass Du eine psychische Störung hast, sonden nur sagen, dass Du eine Möglichkeit finden solltest, das einmal professionell zu reflektieren. Denn, wenn der Fetisch schon vor der Pubertät vorhanden war, ist das für mich schon ein Alarmzeichen.

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4. September 2016 um 20:47
In Antwort auf 6rama9

@bjoern33
Sorry, aber deine Argumentation findest Du bei vielen psychischen Störungen: "Es ist nichts eingebildetes, nichts krankhaftes, es war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer sein. Seit frühester Kindheit hat mich das gereizt und das wird auch immer so bleiben."

Ich will damit nicht behaupten, dass Du eine psychische Störung hast, sonden nur sagen, dass Du eine Möglichkeit finden solltest, das einmal professionell zu reflektieren. Denn, wenn der Fetisch schon vor der Pubertät vorhanden war, ist das für mich schon ein Alarmzeichen.

@6rama9
Dann scheint es für Dich ja doch etwas krankhaftes zu sein. Nur verstehe ich nicht, was daran krankhaftes sein soll. Als Krankhaft könnte so etwas beschreiben, wenn es das komplette Leben dominiert, man nicht ohne Leben, es braucht wie eine Art Droge. Aber unter diesen Voraussetzungen wäre wohl alles krankhaft.
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber solche Worte wie Du sie verwendest hat man vor nicht all zu langer auf Homosexuellen an den Kopf geworfen, und heute wissen wir, totaler Blödsinn. Und ich finde das lässt sich vergleichen, denn jeder hat empfindet Lust auf unterschiedliche Art und Weise. Ich weiss nicht ob Du mänlich oder weiblich bist, dass geht aus Deinem Profil nicht hervor, also versuche allgemein zu bleiben, sollt es Mißverständnisse geben bitte ich um Entschuldigung.
Die einen empfinden Lust beim Anblick einer wohlgeformten Brust bei einer Frau, andere finden den Hintern sexuell anziehend, dritte vielleicht einen vollen Schmollmund (ich hoffe übrigens dass alle Hände auf den Tischen liegen Spaß muss sein) und andere Menschen halt Füße. Why not? Ein Körperteil wie jedes andere auch. Warum ist ausgerechnet das so schrecklich schlimm oder krank? Die einen mögen die Brüste großund prall, andere lieber klein, der eine mag einen runden Apfelpopo, andere ehr eine Birnenform, der eine Fußfetischist mag die Füße groß, der andere klein. Alles das gleiche. Sogar Wäsche finden "normale" Menschen aufreizend, wie sexy BH`s oder knappe schwarze mit Spitze. Der Fußfetischist mag halt entweder Socken oder Nylons oder beides nicht. Wo ist der Unterschied zwischen einem BH und Nylons (die ich übrigens garnicht mag)? Beides Wäscheteile die getragen werden, beides kann einen gewissen Reiz auslösen. Da gibt es keinen unterschied, aber das eine darf man mögen, das andere ist krank.
Und nur weil man einen Fetisch hat, heißt das noch lange nicht, dass man ein gestörtes Verhältniss zur Sexualität hat. Ich kann an normalen Sex genau so viel Spaß haben wie alle anderen auch, im Gegenzug kann ich aber auch meinen Fetisch mit jemandem ausleben ohne gleich mit ihm oder ihr Sex haben zu müssen.
Und ja ich könnte ohne meine Vorliebe leben, aber warum, wenn es mir doch Spaß macht und es schadet ja auch keinem. Ich tue niemandem weh, verletze keine Gefühle. Ehr im Gegenteil sogar, wie ich finde.
Also ich sehe da keinerlei krankhaftes Verhalten oder die Notwendigkeit einer Therapie.

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4. September 2016 um 23:05
In Antwort auf bjoern33essen

@6rama9
Dann scheint es für Dich ja doch etwas krankhaftes zu sein. Nur verstehe ich nicht, was daran krankhaftes sein soll. Als Krankhaft könnte so etwas beschreiben, wenn es das komplette Leben dominiert, man nicht ohne Leben, es braucht wie eine Art Droge. Aber unter diesen Voraussetzungen wäre wohl alles krankhaft.
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber solche Worte wie Du sie verwendest hat man vor nicht all zu langer auf Homosexuellen an den Kopf geworfen, und heute wissen wir, totaler Blödsinn. Und ich finde das lässt sich vergleichen, denn jeder hat empfindet Lust auf unterschiedliche Art und Weise. Ich weiss nicht ob Du mänlich oder weiblich bist, dass geht aus Deinem Profil nicht hervor, also versuche allgemein zu bleiben, sollt es Mißverständnisse geben bitte ich um Entschuldigung.
Die einen empfinden Lust beim Anblick einer wohlgeformten Brust bei einer Frau, andere finden den Hintern sexuell anziehend, dritte vielleicht einen vollen Schmollmund (ich hoffe übrigens dass alle Hände auf den Tischen liegen Spaß muss sein) und andere Menschen halt Füße. Why not? Ein Körperteil wie jedes andere auch. Warum ist ausgerechnet das so schrecklich schlimm oder krank? Die einen mögen die Brüste großund prall, andere lieber klein, der eine mag einen runden Apfelpopo, andere ehr eine Birnenform, der eine Fußfetischist mag die Füße groß, der andere klein. Alles das gleiche. Sogar Wäsche finden "normale" Menschen aufreizend, wie sexy BH`s oder knappe schwarze mit Spitze. Der Fußfetischist mag halt entweder Socken oder Nylons oder beides nicht. Wo ist der Unterschied zwischen einem BH und Nylons (die ich übrigens garnicht mag)? Beides Wäscheteile die getragen werden, beides kann einen gewissen Reiz auslösen. Da gibt es keinen unterschied, aber das eine darf man mögen, das andere ist krank.
Und nur weil man einen Fetisch hat, heißt das noch lange nicht, dass man ein gestörtes Verhältniss zur Sexualität hat. Ich kann an normalen Sex genau so viel Spaß haben wie alle anderen auch, im Gegenzug kann ich aber auch meinen Fetisch mit jemandem ausleben ohne gleich mit ihm oder ihr Sex haben zu müssen.
Und ja ich könnte ohne meine Vorliebe leben, aber warum, wenn es mir doch Spaß macht und es schadet ja auch keinem. Ich tue niemandem weh, verletze keine Gefühle. Ehr im Gegenteil sogar, wie ich finde.
Also ich sehe da keinerlei krankhaftes Verhalten oder die Notwendigkeit einer Therapie.

Nun...
...der Unterschied zwischen den Liebhabern bestimmter Brustgrößen und Fetischisten ist, dass im ersten Fall keinerlei Leidensdruck da ist, bei Dir aber sehr wohl. Wenn der Brustliebhaber nur noch durch große Brüste erregt wird und sich sein sexuelles Empfinden nur noch darauf konzentriert, so wäre es allerdigns doch es eine klare Paraphilie.

Bei Dir neheme ich zur Kenntnis, dass Du außer durch Deinen Fetisch auch anders Erregung und sexuelle Befriedigung erlangen kannst, damit scheint es keine Paraphilie. Demgegenüber ist die Fokussierung seit früher Kindheit ein klares Anzeichen dafür. Die Entscheidung, ob Du einmal mit einem Therapeuten darüber sprichst oder nicht, ist nur Deine. Wenn es Dir gut geht, gibt es keinen Grund, wenn Du drunter leidest, dann rede einfach mal. was vergibst Du Dir dadurch?

Der Vergleich mit Homosexualität ist nicht valide und Du weißt das sehr gut. H.S. steht für eine sehr grobe Orientierung am Geschlecht. Ein Fetisch ist aber eine sehr dedizierte Sache (also ein Ding oder eine Handlung), nicht ein geschlechtliche Fokussierung. Und die Fokussierung auf dieses Ding oder diese Handlung hat die Neigung wichtiger zu werden, als der Partner, der diesen Fetisch bedient oder ausführt. Und DAS ist der entscheidende Unterschied zur H.S. Das eine hat also mit dem anderen absolut nichts zu tun. Sorry, aber die Behauptung, dass Fetischisten mit Homosexuellen zu vergleichen sind, ist schlicht und ergreifend falsch.

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5. September 2016 um 6:00
In Antwort auf 6rama9

Nun...
...der Unterschied zwischen den Liebhabern bestimmter Brustgrößen und Fetischisten ist, dass im ersten Fall keinerlei Leidensdruck da ist, bei Dir aber sehr wohl. Wenn der Brustliebhaber nur noch durch große Brüste erregt wird und sich sein sexuelles Empfinden nur noch darauf konzentriert, so wäre es allerdigns doch es eine klare Paraphilie.

Bei Dir neheme ich zur Kenntnis, dass Du außer durch Deinen Fetisch auch anders Erregung und sexuelle Befriedigung erlangen kannst, damit scheint es keine Paraphilie. Demgegenüber ist die Fokussierung seit früher Kindheit ein klares Anzeichen dafür. Die Entscheidung, ob Du einmal mit einem Therapeuten darüber sprichst oder nicht, ist nur Deine. Wenn es Dir gut geht, gibt es keinen Grund, wenn Du drunter leidest, dann rede einfach mal. was vergibst Du Dir dadurch?

Der Vergleich mit Homosexualität ist nicht valide und Du weißt das sehr gut. H.S. steht für eine sehr grobe Orientierung am Geschlecht. Ein Fetisch ist aber eine sehr dedizierte Sache (also ein Ding oder eine Handlung), nicht ein geschlechtliche Fokussierung. Und die Fokussierung auf dieses Ding oder diese Handlung hat die Neigung wichtiger zu werden, als der Partner, der diesen Fetisch bedient oder ausführt. Und DAS ist der entscheidende Unterschied zur H.S. Das eine hat also mit dem anderen absolut nichts zu tun. Sorry, aber die Behauptung, dass Fetischisten mit Homosexuellen zu vergleichen sind, ist schlicht und ergreifend falsch.

Ich musste....
....erstmal googlen was Paraphilie überhaupt ist. War mir gänzlich unbekannt. Ein interessantes Thema, aber wenn ich dem Wiki Artikel glauben schenken darf dann wird die Definition der Paraphilie permanent überarbeitet, weil es neue Erkenntnisse gibt. Was für mich bedeutet, dass man sich garnicht so sicher ist, was nun krankhaft ist und was nicht. Ich habe weder Leidensdruck, noch verspühre ich den Drang etwas verbotenes zu tun um meine Vorliebe aus zu leben. Auch stelle ich andere Menschen nicht über das was ich mag. Also schließe ich Paraphilie einfach mal aus für mich. Es ist schlicht einfach ein Fetisch, eine Vorliebe die eine Menge Spaß macht. Eine Vorliebe für die ein anderer Mensch nötig ist, also eine soziale Interaktion. Und was ich aus Erfahrung sagen kann, es macht auch nicht mit jedem Spaß. Mal angenommen es meldet sich hier jemand der kein Problem damit hat, dann heißt das noch lange nicht, dass mir die Sache auch gefällt oder in irgendeiner Form befriedigt. Denke bei Paraphilien Menschen ist das anders, da gilt hautpsache Aktion. Ich finde es sehr wichtig, meinen Gegenüber symphatisch zu finden, die Chemie muss stimmen und nicht nur das was für den Fetisch an sich wichtig ist, sondern der Mensch zählt.

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5. September 2016 um 8:01
In Antwort auf bjoern33essen

Ich musste....
....erstmal googlen was Paraphilie überhaupt ist. War mir gänzlich unbekannt. Ein interessantes Thema, aber wenn ich dem Wiki Artikel glauben schenken darf dann wird die Definition der Paraphilie permanent überarbeitet, weil es neue Erkenntnisse gibt. Was für mich bedeutet, dass man sich garnicht so sicher ist, was nun krankhaft ist und was nicht. Ich habe weder Leidensdruck, noch verspühre ich den Drang etwas verbotenes zu tun um meine Vorliebe aus zu leben. Auch stelle ich andere Menschen nicht über das was ich mag. Also schließe ich Paraphilie einfach mal aus für mich. Es ist schlicht einfach ein Fetisch, eine Vorliebe die eine Menge Spaß macht. Eine Vorliebe für die ein anderer Mensch nötig ist, also eine soziale Interaktion. Und was ich aus Erfahrung sagen kann, es macht auch nicht mit jedem Spaß. Mal angenommen es meldet sich hier jemand der kein Problem damit hat, dann heißt das noch lange nicht, dass mir die Sache auch gefällt oder in irgendeiner Form befriedigt. Denke bei Paraphilien Menschen ist das anders, da gilt hautpsache Aktion. Ich finde es sehr wichtig, meinen Gegenüber symphatisch zu finden, die Chemie muss stimmen und nicht nur das was für den Fetisch an sich wichtig ist, sondern der Mensch zählt.

Dann...
...klingt das doch wie eine schöne Spielart für Dich. Damit hast Du es zwar schwerer, aber es ist nichts, das Dein Leben für Dich steuert. Also, genieße es!

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5. September 2016 um 11:26
In Antwort auf bjoern33essen

Ich musste....
....erstmal googlen was Paraphilie überhaupt ist. War mir gänzlich unbekannt. Ein interessantes Thema, aber wenn ich dem Wiki Artikel glauben schenken darf dann wird die Definition der Paraphilie permanent überarbeitet, weil es neue Erkenntnisse gibt. Was für mich bedeutet, dass man sich garnicht so sicher ist, was nun krankhaft ist und was nicht. Ich habe weder Leidensdruck, noch verspühre ich den Drang etwas verbotenes zu tun um meine Vorliebe aus zu leben. Auch stelle ich andere Menschen nicht über das was ich mag. Also schließe ich Paraphilie einfach mal aus für mich. Es ist schlicht einfach ein Fetisch, eine Vorliebe die eine Menge Spaß macht. Eine Vorliebe für die ein anderer Mensch nötig ist, also eine soziale Interaktion. Und was ich aus Erfahrung sagen kann, es macht auch nicht mit jedem Spaß. Mal angenommen es meldet sich hier jemand der kein Problem damit hat, dann heißt das noch lange nicht, dass mir die Sache auch gefällt oder in irgendeiner Form befriedigt. Denke bei Paraphilien Menschen ist das anders, da gilt hautpsache Aktion. Ich finde es sehr wichtig, meinen Gegenüber symphatisch zu finden, die Chemie muss stimmen und nicht nur das was für den Fetisch an sich wichtig ist, sondern der Mensch zählt.

Erstmal danke für die Erklärung
Guten morgen Alex,
die Frage warum ich den Sex abgelehnt habe ist recht einfach beantwortet. Für mich ist Sex, also im klassischen Sinn, etwas sehr intimes, etwas ganz besonderes. Ich mag nicht mit jemanden schlafen nur weil sich eine Gelegenheit bietet. Für echten Sex finde ich gehört Liebe dazu und ein besonderer Mensch. Ja die Einstellung mag selten sein und vielleicht auch Männeruntypisch. Für mich ist nach meinem Verständnis ein grosser unterschied ob ich mit jemanden Sex habe, intim und sinnlich werde oder eben nur meine Vorliebe auslebe, was ich mit jedem machen könnte ( theoretisch) der mir nur sympathisch ist.
Klar beides sind sexuelle Handlungen aber ich sehe da einen unterschied. Allein schon die Tatsache dass man sex ja nackt sein muss und für den fetisch nicht, ist das ein gewaltiger unterschied.
Glücklich.... Naja.... Das nicht gerade. Ich kann zwar damit leben den Fetisch nicht so leben zu können wie ich es gerne hätte, aber ein bisschen ärgerlich ist es schon und logischer weise kommt dann auch irgendwann ein bisschen Frust.
Es wäre natürlich schön jemanden zu haben mit dem man diesbezüglich ein bisschen Spass haben könnte, frei von allen Vorurteilen.
Ich hatte mal eine Zeit lang, ist aber schon Jahre her. Das war eine schöne Zeit muss ich gestehen und ja das fehlt mir auch ein bisschen.
Es ist sehr schwer jemanden zu finden der dafür zu begeistern ist oder Verständnis für eine solche Vorliebe hat. Und das ist nicht nur meine Erfahrung, sondern och habe viel mit "Leidensgenossen" geschrieben die ähnliche Probleme haben. Viele trauen sich auch nicht, dazu zu stehen aus Angst, verspottet zu werden. Das finde ich sehr schade.
Dee Grund für mein Threat ist eben der dass ich es verstehen möchte warum so viele da ein Problem mit haben und ich möchte gerne zeigen dass wir trotz unserer Vorliebe liebe, nette Menschen sind die auch normal sein können und natürlich auch weil ich ein wenig gefrustet bin, wie oben beschrieben, was aber nicht heißt das es mein leben dominiert.
Und mich beschäftigt die Frage ob es überhaupt ein passendes Gegenstück gibt zu so einer Vorliebe. Wenn es Menschen gibt die es mögen wenn jemand über sie läuft z.b muss es doch auch eigentlich Menschen geben die das gerne machen oder?
Versucht man jemanden zu finden für so etwas, ist man immer darauf angewiesen Geld zu bieten, zumindest so meine Erfahrung, egal ob man dafür nach einem Mann oder einer Frau sucht.
Also scheint es JS niemanden zu geben dem das als "Top" (ich nenne es mal so) Spass macht.

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5. September 2016 um 14:13

"Krankheitsbild"
Mir ist noch kein Fetischist untergekommen, der unter seinem Fetisch selbst leidet. - Auch wenn dies die vorherrschende Meinung ist, so ist sie dennoch falsch. Man leidet darunter, seinen Fetisch im stillen Kämmerlein ausüben zu müssen, nur weil ihre sexuellen Neigungen auf keine gesellschaftliche Akzeptanz stoßen.

Und auch beim Lesen von Bjoern's Beiträgen, ist mir aufgefallen, dass er sehr wohl nur darunter leidet, wie andere über seinen Fetisch denken. Ein Ende seines Leidens ist nur dann in Sicht, wenn ihm das Urteil der Gesellschaft egal ist, oder eben seine sexuelle Neigung zukünftig (wir wissen beide nicht was in den folgenden Jahrzehnten in dieser Hinsicht geschieht) toleriert wird.

Was mich ein wenig stört, ist auch dass man das Problem, warum Bjoern noch keine Partnerin hat, alleine seinem Fussfetisch zuschreibt.

Um dies zu revidieren, muss ich nun doch aus meinen eigenen persönlichen Erfahrungen zurückgreifen (was ich eigentlich nicht wollte):

Ich selbst, hatte schon immer Schwierigkeiten damit, eine Frau kennenzulernen. Auch zu Zeiten, wo ich meinen Fetisch nur im stillen Kämmerlein ausübte, oder ihn (auch das kam schon gelegentlich vor) zwischenzeitlich ganz aufgab.

Durch die Aufgabe meines Fetisches änderte sich an meinen Kontaktschwierigkeiten zum anderen Geschlecht relativ wenig. - Habe keinen Schimmer woran es liegt, aber wenn es an meinem gelegentlichen Stottern legen mag, so kann ich daran (nach 3 Sprachlehrern) wenig ändern.

Aber ich sehe ganz und gar nicht mehr ein, warum deswegen auf meinen Fetisch verzichten sollte und lebe ihn einfach aus.

Dies wird bei Bjoern eher schwierig werden, da er einen Fussfetisch hat, und von daher auf einen Sexualpartner angewiesen ist (wie viele andere eben auch), aber so hoffnungslos eine dominante Frau kennenzulernen ist die Situation für ihn keineswegs. Sehe ich doch die eher darin Schwierigkeiten für irgendeinen Fetisch eine devote Frau zu finden. Aber dominante Persönlichkeiten, gibt es wahrlich beim weiblichen Geschlecht genügend.

Was ich nun gar nicht verstehe, ist der Ekel, den eine Frau beim Fussfetisch empfindet. Vielleicht könntest du mir den mal erklären. Schließlich unterwirft sich beim Fussfetisch nicht die Frau dem Manne, sondern es verhält sich umgekehrt.

Und wenn du dich frägst, warum wir überhaupt diskutieren, wenn das Problem, dass der Fetischist angeblich unter seiner Neigung "leiden" würde, dann eben nur deshalb weil ich zufällig beim Googlen auf diesen Thread stieß, und feststellen musste, dass Bjoern, hier eigentlich ziemlich alleine war, und nur Prügel (im sinnbildlichen Sinne) abbekam. - Deshalb habe ich mich dazu entschlossen ihm ein wenig unter die Arme zu greifen.

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5. September 2016 um 14:32

Partnerschaft
Alex: "Aber ich gebe zu, es wird irgendwo auf dieser weiten Welt einen Menschen geben. Da bin ich mir sicher."

Dann sind wir uns zumindest mal darin einig, auch wenn es ihn leider in diesem Forum nicht mehr klappen wird.

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5. September 2016 um 14:57

"krankhaft"?
Hallo eintony,

was soll daran "krankhaft" sein, die sexuellen Neigungen die man hat, auch noch auszuleben ?

Für mich ist dies vollkommen normal. Aber wie schon an anderer Stelle gesagt, das definiert eben jeder anders.

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5. September 2016 um 15:07
In Antwort auf bjoern33essen

Danke für Deine Worte Glovelover2
Manchmal fühlt es sich an wie ein Kampf gegen Windmühlen.
Ich sehe an schon allein an dieser Diskussion wie kompliziert es ist, allein wenn die Rede von "normal" und "unnormal" ist. Ich sehe es nicht ein, mich als nicht normal zu bezeichnen. Es ist nichts eingebildetes, nichts krankhaftes, es war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer sein. Seit frühester Kindheit hat mich das gereizt und das wird auch immer so bleiben.
Zugegeben, es ist schwieriger mit so etwas Partner zu finden, aber es muss einfach möglich sein. Ich will nicht glauben, dass die ganze Welt so verklemmt ist. Zumal will ich nicht glauben, dass wirklich alle die sich darüber lustig machen, wirklich zu 100% normal sind. Das ist wie mit MC Donalds, alle sagen igit da geh ich nicht hin, aber da ist immer voll.
Ich habe auch einige PN`s zu dem Thema bekommen und kann nur jedem raten der etwas mag was nicht "alltäglich" ist, steht dazu und lasst es nicht zu als abartig abgestempelt zu werden.

Fetisch
Hallo Bjoern,

habe auch meinen Handschuhfetisch sein frühester Kindheit, und sehe nun (nach mehrmaliger Aufgabe meiner sexuellen Neigung) gar nicht mehr ein darauf zu verzichten. Warum sollte man auch eine (wie du schon richtig formuliert hast) verklemmte Gesellschaft in ihrem engstirnigen Urteil bestätigen. Alle hier lebenden Individuen teilen diese vorherrschende Meinung über die verschiedensten Fetische wohlweislich nicht, und deshalb ist deine Lage auch nicht ganz so hoffnungslos, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag.

Gruß
Glovelover2

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5. September 2016 um 15:57
In Antwort auf 6rama9

@bjoern33
Sorry, aber deine Argumentation findest Du bei vielen psychischen Störungen: "Es ist nichts eingebildetes, nichts krankhaftes, es war schon immer Teil meines Lebens und wird es auch immer sein. Seit frühester Kindheit hat mich das gereizt und das wird auch immer so bleiben."

Ich will damit nicht behaupten, dass Du eine psychische Störung hast, sonden nur sagen, dass Du eine Möglichkeit finden solltest, das einmal professionell zu reflektieren. Denn, wenn der Fetisch schon vor der Pubertät vorhanden war, ist das für mich schon ein Alarmzeichen.

Was für eine "Störung"?
Hallo rama,

du wiederholst dauernd das geltende gesellschaftliche Urteil über den Fetischismus, dass es eben eine psychische Störung wäre, ohne Vergangenes zu reflektieren.

Deshalb wird ja auch von dir behauptet, dass der Vergleich mit der Homosexualität nicht zuträfe.

Dabei wurde in Deutschland die Homosexualität noch in den 70ern ebenfalls als psychische Krankheit eingestuft und die Betroffenen konnten gar zwangsweise in einer forensischen Psychiatrie untergebracht werden. Auch bei ihnen nahm man fälschlicherweiser an, das sie unter ihrer sexuellen Neigung leiden würden.

Die Diagnose selbst, gleicht sich bis auf das Haar. Über den Transvestismus denkt man ja ebenso. Dieses Denken, geht aber nicht konform mit einer angeblich sexuell aufgeklärten Gesellschaft.

Man sollte einfach akzeptieren lernen, dass es auch andere sexuelle Orientierungen gibt, die den Betroffenen ebenso viel Spaß u. Freude bereiten, wie anderen der Kuschelsex.

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5. September 2016 um 17:27

Ohje....
...das geht so langsam in die falsche Richtung irgendwie.
Es wird ja hier immer Partnerschaft und Sexualleben mit dem Fetisch verknüpft. Tendenziell ja nicht verkehrt, aber vielleicht sollte man das doch getrennt betrachten. Also eine Partnerschaft gibt es derzeit auch nicht, aber das ist ja nicht das Thema
Es gibt zwar Fetischszenen, die sind aber mittlerweile, nunja, ich sag mal vorsichtig sehr, kommerziell. So gibt es eine große deutschsprachige Community dafür wo es auch sehr viele Frauen gibt, allerdings alles gegen Cash und wir reden hier nicht von Kleingeld sondern ab 100 aufwärts für eine halbe Stunde Trampling z.b. Eine Community für Männer gibt es in dem umfang nicht direkt, allerdings viele Communities für homosexuelle im allgemeinen. Aber auch dort wird entweder Geld verlangt, oder Sex. Ähh....und auch wenn ich meinen Fetisch auch mit Männern auslebe und Spaß daran habe, käme Sex mit einem Mann nicht in Frage. Aufrichtige Tops die Spaß daran haben scheinen sehr, sehr selten.
Und das führt mich ja zu meiner Ursprungsfrage: warum ist das so? Eigentlich bin ich immer davon ausgangen dass es zu jeder Seite ein passendes Gegenstück gibt

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5. September 2016 um 17:39

Also...
...auf diese Frage bin ich weiter unten schon mehrfach eingangen. Und beanworte auch immer gerne alle Fragen, aber diese Frage geht, wohlgleich sie auch schon mehrfach erläutert wurde, in die falsche Richtung. Die Frage war ja warum ist so ein Fetisch so verpönt und nicht, wie krankhaft ist es etwas anderes zu mögen.
Mittlerweile finde ich es sogar extrem anstrengend, dieses "krankhafte" zu diskutieren, denn ob ich auch ohne Leben und Spaß haben kann, ändert an der Situation nichts.
Aber ja, um es erneut zu bestätigen, ich könnte auch ohne Leben und nein, ich möchte nicht drauf verzichten weil es mir Spaß macht. Also warum drauf verzichten.
Aber mittlerweile kann ich durchaus verstehen, warum so viele ein Geheimnis aus ihrer Vorliebe machen, wenn man permanent als "krank" bezeichnet wird. Das ist zudem auch recht verletztend, aber das nur am Rande.
Es ist absolut nichts krankhaftes daran, etwas anderes (in dem Fall Füße/Socken in denen Füße stecken) zu mögen. Krankhaft wäre es vielleicht, wenn man besessen davon ist, dass es nicht ohne geht, wie eine Sucht. Aber da ich nun schon mehrere Jahre verzicht übe, wenn auch nicht ganz freiwillig, ist das wohl noch im Rahmen. Und ich sage Verzicht üben, weil es einfach nur etwas ist, was Spaß macht und gefällt, nicht weil ich es zwanghaft brauche.

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5. September 2016 um 17:57

@eintony
Auf den ersten Teil deines Posts gehe ich nicht mehr ein, das hatten wir schon zig mal, irgendwann muss auch mal gut sein.
Und zum zweiten Teil:
nein, zumindest wüßte ich nichts, was ich krankhaft bezeichnen würde. Mir gefällt nicht alles, das ist wohl wahr, aber wems gefällt, bitte sehr. Just do it. Solange es im Rahmen der Legalität ist, natürlich!

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5. September 2016 um 19:50

So einfach ist es denn doch nicht
Langsam wird es lächerlich, wenn sich hier einer informieren sollte, dann bist du es eintony. Denn über die existierenden Fetische scheinst du nichtts das Geringste zu wissen. Und deine gängigen Vorurteile, kann ich auch an irgendeinem x-beliebigen Stammtisch, von Leuten erhalten, die noch nie in ihrem Leben etwas von irgendeinem Fetisch gehört haben.

Warum wird es lächerlich ? - Nun der Fetischist, der eben auf Leder, Lack oder Latex steht (manchmal kommt auch alles zusammen) hat diesen Fetisch nicht nur deswegen, weil es sich letzten Endes wie eine zweite Haut anfühlt, sondern ihn auch der Geruch des Leders oder des Latex animiert. - Und natürlich empfindet er die größte Lust mit seinem Fetisch, und nicht ohne ihn.

Aber dies ist nicht krank sondern entspricht dem Inhalt seines Fetisches. Wenn er auch ohne seinen Fetisch Lust empfinden könnte, dann wäre er auch logischierweise kein Fetischist.

Manchmal hat man schon das Gefühl bei dir, dass du nicht das Geringste von der Sache verstehst, über die wir eigentlich diskutieren.

Außerdem könntest du mal ein paar Quellen aufschlagen, die dem gängigen Klischeebild widersprechen, und eben irgendwelche Fetischisten keineswegs als Kranke einstufen.

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5. September 2016 um 20:16
In Antwort auf 6rama9

Warum den Fetisch aufgeben?
Ich denke es gibt gute potentielle Gründe einen Fetisch aufzugeben. Bei einem Handschuhfetisch sehe ich jetzt auf den ersten Blick keinen Grund, aber reden wir doch von handfesteren Dingen (zB einem ausgeprägten Pipi-Fetisch).

Ein "normales" Familienleben wird nur in den seltensten Fällen möglich sein. Es wird fast unmöglich sein, eine Partnerin zu finden, die den Fetisch teilt. Selbst wenn man sie findet, wäre das wie wenn ein Normalo in ein beliebiges Haus gehen würde um dort die erstbeste Frau zu ehelichen (also keine Partnerwahl vornimmt). Denn ein gemeinsamer Fetisch heißt noch längst nicht, dass man eine Beziehung führen kann und will. Die Partnerschaft würde nicht auf Liebe, Vertrauen usw beruhen, sondern nur auf dem Fetisch.

Ein "normales" Berufsleben und eine freie Berufswahl kann je nach Fetisch scher oder unmöglich werden.

Ein Leben im "normalen" Freundeskreis kann schwierig werden, wenn der Fetisch progressiv nach außen getragen wird oder wenn man ihn ständig verheimlichen muss.

Im Endeffekt stellt sich dann die Frage: nehme ich alle diese Nachteile für meine totale Befriedigung in Kauf oder versuche ich durch einen Therapie, meine Lust vom Fetisch weg auf andere Dinge zu erweitern.

Ganz persönlich finde ich, dass Fetischisten ein sehr eingeschränktes Sexualleben haben. Ihnen steht nicht die gesamte Palette der Lust zur Verfügung. Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

Der Vergleich verbietet sich nicht!
Rama: Daher verbietet sich meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Homosexualität. Dort geht es um die Fixierung auf das Geschlecht, nicht um die Fixierung auf einen abstrakten Gegenstand (z.B. Handschuh). Durch Homosexualität wird nicht eingeschränkt. Potenitiell stehen immer noch 50% der Weltbevölkerung als Partner zur Verfügung.

Nein dieser Vergleich verbietet sich nicht, sondern trifft den Kern der Sache, wenn man weiß das die Homosexualität als psychische Krankheit eingestuft wurde, und die selbe Diagnose nun bei Fetischisten erstellt wird. - Allerdings lebt diese Einschätzung von egal ob nun bei der Homosexualität in der Vergangenheit, oder gegenüber den existenten Fetischen heutzutage von gängigen Vorurteilen, gegenüber sexuellen Neigungen, die von der der vorgeschriebenen Norm (der Heterosexualität) abweichen.

Nun führst du weiter aus, dass einem potenitiell gesehen als Homosexueller 50% der Weltbevölkerung zur Verfügung stünden. Nun deinem Beispiel entgegnend, muss man wohl erläutern, dasss sowohl Heterossexuelle, wie auch Homosesxuelle unter den Fetischisten zu finden sind. Da die meisten, ihren Fetisch im Verborgenen ausleben, und sich kaum dazu so öffentlich äußern, wie Bjoern und ich es tun, ist es schwer zu beziffern was für einen Prozentsatz von der Gesamtbevölkerung sie insgesamt ausmachen. - Aber eines ist gewiss: So mickrig wie du annimmst, ist dieser keineswegs!

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6. September 2016 um 14:36

Harmlose Fetische für "krankhaft" und abartig zu erklären ist krank!
Die Pädophilie zählt aber nicht zu den sexuellen Fetischen. Genauswenig übrigens, die Lust mit Greisen oder gar Tieren zu verkehren.

Schon hieran merkt man, dass du in Wirklichkeit nicht viel über den sexuellen Fetischismus weist, und sich deine Meinung über ihn eigentlich nur aus Vorurteilen speist.

Also muss man sich bei dir, doch wohl erst der sexuellen Aufklärung widmen, bevor wir über das Thema vernünftig diskutieren können.

Natürlich ist es auch keineswegs logisch harmlose Fetische als krankhaft zu bezeichnen, aber dass diese Definition äußerst umstritten ist, weißt du ja sicherlich bereits. - Wenn nicht würde sich für dich ein Blick ins Wikipedia-Lexikon lohnen.

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6. September 2016 um 15:02

Was ich lächerlich finde!
Wenn du meinst. - Lächerlich, finde ich persönlich eigentlich nur die hier von vielen vertretene Meinung, dass alles was nicht der heterosexuellen Norm entspricht, als abartig und krankhaft zu bezeichen. Ob wir nun über den sexuellen Fetischismus oder über den Transvestismus reden ist hierbei gleichgültig.

O.K., die Homosexuellen u. Lesben, haben es nun nach jahrzehntelangen Ringen geschafft, dass man gleichgeschlechtliche Beziehungen anerkennt, aber wehe, unter ihnen habe einige irgend einen Fetisch, dann können sie sich glatt wiederum von Leuten wie dir als krankhaft u. abartig bezeichnen lassen.

Mir braucht keiner mehr mit dem Argument zu kommen, dass wir doch in einer sexuell aufgeklärten Gesellschaft leben würden. Es ist und bleibt eine Lüge.

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6. September 2016 um 15:55

AW.: Toleranzerweiterung bzw. "Um was es wirklich geht"!
Hallo Alex,

1. Zur Gesellschaft:
Wenn ich der Gesellschaft irgendeine Schuld zuschreibe, so ist dies nur der Indiz dafür, dass mich manchmal die Einschätzung dessen, dass eben jeglicher Fetisch eigentlich abartig ist stört. Seit den 70ern ist diese Lehrmeinung zwar umstritten, aber wie in diesem Forum vertreten sie die meisten immer noch.

2. Toleranzerweiterung
Es redet ja auch keiner davon mit dir zusammenkommen. Wir sind viel zu weit voneinander entfernt. Und dennoch würde eine Toleranzerweiterung für Fetischisten oder Transvestiten, für die Betroffenen sehr viel bringen. Könnte doch so macher Transvestit sein Doppelleben glatt aufgeben. Das selbe gilt natürlich für Fetischisten jeglicher Ausrichtung.

3. Zufriedenheit
Ja, ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Fetisch. - Auch wenn die höchste Erfüllung dieser Neigung für mich darin besteht, eine Frau zu finden, die mit mir diesen Fetisch teilt, so werde ich ihn selbst nie aufgeben.

4. Angebliches Leiden
Siehst du, dass ist ein Grund, weswegen ich hier schreibe. Ohne mich im geringsten zu kennen, willst du mir nun einreden, dass ich unter meinem Fetisch leiden würde. Und auch wenn du dies nicht glauben willst, deine Mutmaßung entspricht nicht der Wirklichkeit. Wahr ist: Befriedigung finde ich zur Zeit nur mit meinem Fetisch. Wenn ich mal eine Frau kennenzulernen sollte, die meinen Fetisch teilt, oder ihn zumindest toleriert (wir sprechen hier nicht von dir) dann ist dies natürlich umso besser. - Aber mich überkommt (um dies nochmals zu betonen) kein Leiden, wenn ich mich mit meinem Handschuhfetischismus auseinandersetze, sondern die reine sexuelle Lust.

5.Um was es wirklich geht !

Was Bjoern betrifft, so sieht für mich Hilfe anders aus. - Auch er selbst hat mehrfach betont, dass er unter seinem Fussfetisch nicht leidet, sondern ihm eigentlich nur stört wie andere drüber denken. Aus diesem Grund, hat er überhaupt die Diskussion hier eröffnet. Da dies aber nicht der gängigen Lehrmeinung entspricht, seid ihr andauernd dabei, ihm einzureden, wie er doch unter seinem Fetisch leidet, bzw. wie krank er doch ist.

Er konnte einem schon leid tun. Genau aus diesem Grunde bin ich hier. Um mich selber ging es nicht. Und erst Recht nicht darum, dass ich mir Hoffnungen darin machte in diesem Forum irgendeinen Partner zu finden. Dies habe ich mir auch ungelogen während der ganzen Debatte hier niemals vorgenommen. Denn so wie die meisten Leute hier über den sexuellen Fetischismus denken, ist für mich eine Partnerschaft mit einer von ihnen von vorneherein ausgeschlossen.

Wenn du dennoch den Eindruck gehabt haben solltest, dass es vielmehr um mich selbst geht, dann ist dies wohl dem Umstand zu verdanken, dass mich schon stört, wie so mancher hier im Forum über dieses Thema denkt.

Gruß
Glovelover2

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6. September 2016 um 16:14

Veränderung der gesellschaftlichen Norm
Ach du meine Güte, google du erstmal lieber. Ändert sich doch auch die gesellschaftliche Norm ständig. - Was an der relativen Gleichstellung von heterosexuellen u. gleichgeschlechtlichen Beziehungskisten geschehen ist. Von der Materie selbst scheinst du wenig Ahnung zu haben.

Es geht mir also kaum darum, dass du selbst oder besser ausgedrückt "die Anderen" die existenten Fetische erotisch finden mögen, sondern schlicht und ergreifend, wäre es sehr schön, wenn sich die gesellschaftliche Norm dahingehend ändert, dass auch der Fetischismus, wie die Homosexualität zumindest so toleriert wird, damit man sich mit seinem Fetisch nicht mehr in der Stube verstecken muss.

Gleiches wäre natürlich auch den Transvestiten zu wünschen.

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6. September 2016 um 17:54

Ich denke wir machen hier Schluss.....
ich hätte nicht mal im Ansatz damit gerechnet, eine solch umfangreiche und emotionale Diskussion los zu treten.
Ich denke solangsam kann ich mir ein Bild machen.

Es ist in erster Linie wohl wirklich Unverständnis. Nicht jeder muss alles mögen, ich mag ja auch nicht alles, aber man sollte nicht alles was anders ist vorveruteilen. Es gab hier sehr viele kontruktive Beiträge und Antworten, danke an dieser Stelle dafür. Auch das Thema Paraphilie haben wir geklärt, wobei das meinem Verständnis nach wirklich Ansichtssache ist, ob man nun darunter leidet oder nicht. Fakt ist, nicht jeder Fetisch ist gleich eben mit dieser Krankheit zu verbinden. Und das Thema Sex an sich gehört meiner Meinung nach eh nicht zwigend zu einem Fetisch, denn wie ich ja bereits erwähnte kann man einen Fetisch auch mit jemandem ausleben ohne gleich auch Sex zu wollen. Ich z.b. hatte in der Vergangenheit mal das Glück, dass mcih ein Freund (also ein Kumpel, völlig asexuell) hat an seinen Socken riechen lassen und wir beide wollten nie Sex mit einander, er war stock hetero. Dennoch hat es mir gefallen.

Ich finde es sehr schade, dass wir doch auch heut zu Tage immer noch sehr verklemmt sind, wenn es eben um solche Themen geht. Wie gesagt, nicht jeder muss alles mögen, aber zumindest dem anderen seins lassen, ohne gleich abwertend zu werden, was ja hier stellenweise geschehen ist. Ich möchte jetzt nicht weinerlich wirken, ich habe es ja im Grunde selbst provoziert, aber wenn man mit seine, Fetisch an die Öffentlichkeit geht, um ggf. auch Gleichgesinnte oder Interessierte zu finden oder sich einfach mal aus zu tauschen, also wenn jemand zu sich und seiner Vorliebe steht und sich nicht immer verstecken will, könnte man verletzt sein wenn die meisten Antworten lauten: "Du bist krank" oder "ich will Dich auslachen"
Darüber sollte man einfach mal nachdenken, was sowas für Auswirkungen hat. Es betrifft ja nicht nur mich persönlich, sondern jeden der einen Fetisch hat und diesen auch gerne aktiv lebt.
Jemand hier hatte geschrieben: "Man sollte dafür kämpfen, dass so etwas gesellschaftsfähig wird" - ich denke einen kleinen Schritt habe ich hiermit getan. Hier bin ich und ich mag es immer noch, ob jemand lacht oder nicht!
Dir gefällts nicht? Dann lies nicht weiter, Du hast ernstgemeinte Fragen, schreib mir.
Ich habe mich dazu entschieden weiter dafür zu kämpfen, jemanden zu finden, der eben damit kein Problem hat, dem es vielleicht sogar Spaß macht oder es auf eine nette Art und Weise lustig findet. Geht nicht? Doch geht! ist schon ein paar Jahre her da habe ich mit einem sehr netten Mädel getroffen, die fand das Thema Trampling spannend und wollte es einmal ausprobieren. Also haben wir uns getroffen und während sie auf mir rum lief mußte sie mehrmals kichern und ein bisschen lachen. Aber nicht abwertend oder böse, einfach weil die Situation an sich lustig wirken kann, wenn man nichts sexuell erregendes damit verbindet. Aber das ist ok, ich habe mich nicht schlecht gefühlt deswegen, weil es ja nicht böse gemeint ist. Sie meinte auch selbst dass sie sich nie hätte vorstellen können, dass jemand so etwas mögen würde und ganz zum Schluss hat sie mir sogar erlaubt an ihren Füßen bzw. an den Socken riechen zu dürfen. Und das ohne dass sie dabei etwas sexuelle empfunden hat, trotzdem hatten wir beide einen schönen und interessanten Nachmittag.
Zugegeben, so wie ich meinen Fetisch lebe mit z.b. Trampling, gehört ein gewisses Maß an Unterwürfigkeit dazu, denn der/die andere könnte ja auch ein bisschen sadistisch sein . Anders ist es nicht möglich jemand anderen auf sich rumlaufen zu lassen. Das heißt aber nicht, dass man sich vollkommen unterwirft oder gar aufgibt.


Bin ich nun anders? Ja bestimmt, wie viele, viele andere auch. Aber ich bin es gerne und stehe auch weiterhin dazu und ich hoffe, dass sich irgendwann die Ansicht der allgemeinheit zumindest so ändert, dass wir anfangen andere einfach zu akzeptieren.
Wie gesagt man muss es nicht mögen, aber auch nicht verurteilen.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen für diese kontruktive Unterhaltung bedanken und für den Einblick, den ich erhalten durfte um die andere Seite zu verstehen. Es war für mich auf jeden Fall interessant mal ehrliche Antworten zu bekommen, wie andere das so sehen.


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6. September 2016 um 20:00

Warum offenbarst du dein Nichtwissen der ganzen Welt ?
Du bist wirklich zu blöd. Wollte eigentlich nicht auf dich eindreschen, aber bei soviel Ignoranz (die von dir aus geht) hast du es verdient.

Hiermit kläre ich dich mal über den Fetischismus auf:

Sexueller Fetischismus
https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Fetischismus

Hierin wird dir u.a. nahegelegt, dass sich dieser bei allen Fetischen auf einen Gegenstand bezieht, der entweder aus Lack, Leder oder Latex ist.

Auf jeden Fall wird auch ein Ignorant wie du dort alle sexuellen Fetische kennenlernen, aber keine Padophilie dort erwähnt finden weil er eben nicht zu den sexuellen Fetischen zählt.

Auch im Wikipedia-Eintrag über Pädophilie wirst du nichts darüber finden, dass der Kindesmissbrauch ein sexueller Fetisch wäre.

Diesen Unsinn verbreitest eigentlich nur du. Außerdem kennt sich die katholische Kirche mit Kindesmissbrauch sehr viel besser aus. Bei den vielen Pädophilen, die sie unter ihren Amtsträgern haben.

Den Vorwurf, "dumm" zu sein, muss ich also nun an dich zurückgeben. Du weißt schlicht überhaupt nichts über das hier diskutierte Thema, und schreist dein Nichtwissen quasi in die ganze Welt hinaus. Dies ist wirklich dumm!

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