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Forum / Sex & Verhütung

Vibratoren schlecht für "natürliche" Orgamusfähigkeit?

Letzte Nachricht: 31. August 2010 um 14:04
N
neva_12714715
23.08.10 um 13:29

Hallo Leute,

ich habe meinem Freund neulich erzählt, dass ich vor ihm in meiner mehrjährigen Singlezeit nicht keusch gelebt hab, wie er es wohl bisher angenommen hatte, sondern immer einen guten Vibrator unterm Kopfkissen hatte.
Er ist fast ausgeflippt vor Erleichterung. Denn: hier kurz unser Problem:

Er schafft es nicht mich beim Sex zu befriedigen. Ich sage, dass es daran liegt, dass wir nie ein Vorspiel machen und ich deshalb nicht richtig erregt bin, und er mich nicht leckt und auch sonst beim Sex nicht die Klitoris berührt oder ähnliches.
Er sagt, dass er bisher immer nur positives Feedback über seine Loverqualitäten bekommen hat, und die anderen (und es waren seeeeeehr viele) auch ohne "diesen Schnickschnack" gekommen sind. (also allein durchs Stoßen).
Das hab ich ihm gesagt, ist Schwachsinn, da nicht mal die Hälfte aller Frauen vaginal kommen kann. Die hätten ihm entweder was vorgemacht, oder er hätt gar nicht gecheckt, ob das für die mit O geeendet hat oder nicht, Frauen kann es ja schließlich auch ohne Spaß machen.
Er geht nun mehr auf mich ein. Leckt mal ab und zu, das aber natürlich schlecht, weil er ja noch nie gemacht hat, aber der Wille ist da. Fasst mich bei Sex öfter an, nur Vorspiel findet er sinnlos und zeitverschwendend, deshalb lassen wir das meist komplett weg.

Jedenfalls nun die Geschichte mit den Vibratoren.
Er meinte, dass es eindeutig daran liegt, dass ich vaginal nicht kommen kann, weil mein Körper das nie gelernt hätte. (hab die Vibs auch immer nur zur Außenanwendung gebraucht)
Hätte meinen Körper damit auf klitorale Stimulation allein konditioniert, und alle anderen Empfindungen wären dadurch verkümmert.
Ich muss dazu sagen, dass ich vor ihm nur eine richtige mehrjährige Beziehung hatte. Die Liebe war groß, aber der Sex mehr als schlecht. Er konnte nie länger als fünf Minuten.
Na ja. Da lief vaginal also nicht sehr viel.

Mein jetziger Freund jedenfalls fühlt sich nach der Vibratorgeschichte wieder voll in seiner Männlichkeit bestätigt. Er hat, nach eigenem Bekunden, nämlich schon an seinen Fähigkeiten gezweifelt (seine Worte), und war deshalb schon etwas zum Sexmuffel geworden, weil er dachte, ich hätte ja eh keinen Spaß dran.
Er meint nun, wir würden jetzt Gefühl außen vor lassen, und mal richtig "üben".

Was meint ihr dazu? Bringt das was? Könnte da was dran sein, dass Vibratorengebrauch das "natürliche" Sexempfinden beeinflusst? Oder ist das ausgemachter Schwachsinn?
Ich muss sagen, anfangs dachte ich, dass es doch vielleicht plausibel sein könnte, aber mittlerweile tendiere ich dazu, dass es sicher Quatsch ist.

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L
lelia_12319084
23.08.10 um 14:11


Also ich hab zwar keine wirklichen Erfahrungen mit Vibratoren, aber seine Theorie halte ich schlichtweg für Schwachsinn!
Ich glaube kaum, dass Vibratoren so gut im Geschäft wären, wie die in irgend einer Art und Weise dann Einfluss auf natürlichen Sex nehmen würden!
Was ist das außerdem für ein Mann, der seine Freundin nicht richtig berührt und nicht mal für ein Vorspiel sorgt? Es muss ja nicht immer sein, aber das gehört doch mit dazu. Eine Frau ist kein Computer und reagiert daher doch nicht mechanisch auf den Mann. Es ist auch totaler Schwachsinn da bei irgendwem oder irgendwas die Schuld zu suchen. Will er dass der Sex dir Spaß macht und du auch mal zum Höhepunkt kommst? Dann sollte er sich ab und zu mal auf deine Wünsche und Bedürfnisse einstellen, anstatt nur sein Programm durchzuziehen.
Wenigstens versucht er langsam mal dich zu lecken
Und die Masche mit vorhergehenden Frauen anzukommen ist auch daneben, denn du bist nicht die anderen!

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H
henda_11954970
31.08.10 um 10:16


wenn ich das so lese, werd ich richtig wütend! dein freund is ein egozentrisches, selbstverliebtes ... dem es nur um sich geht. das ist totaler dünnschiss was er da von sich gibt. ich kann nur etwas zu dem sagen, was du hier schreibst und ich geb dir aufgrunddessen den wirklich gut gemeinten rat: MACH SCHLUSS!

alles liebe dir

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E
emelie_12431373
31.08.10 um 13:24

@sweetpea
Ich bin davon überzeugt, dass sich ein Mensch sexuell konditionieren kann, sei es mental oder auch körperlich durch Praktiken.
Meine Überzeugung rührt aus eigener Erfahrung mit mir selbst.
Über die Jahre wechselte ich immer wieder die Art in Eigenregie.
War es ganz zu Beginn nur der Wasserstrahl, war es später das Drücken + Reiben der Klitoris von der Seite her, so ist es heute der Finger der unterhalb der Klitoris auf und ab rutscht und die kleinen Venuslippen links liegen lässt.
Der Orgasmus fühlt sich jedesmal anders an.
Mit jedem Übergang von der einen zur anderen Art konnte ich anfänglich auf die neue Art nicht kommen. Es dauerte also schon einiges an Wochen, und ständigem wieder auf die neue Art versuchen, bis es dann klappte. Und es klappte mit der Zeit immer besser, sodass ich dann wie jetzt z.b. innerhalb zwei Minuten schätzungsweise komme und früher so auf diese Weise gar nicht und nie konnte.
Es scheint schon so, als konditioniert sich das Gehirn. Kommt ein unbekannter, neuer Reiz, wird das nicht verarbeitet. Im Zusammenhang mit Konditionierung habe ich mal etwas von Synapsen gehört, welches sich erst bilden müssen und wachsen und auf der anderen Seite Synapsen die sich beim nicht-mehr- Bedienen einer Art oder einer Stimulationsform wieder zurück bilden.
Tatsächlich konnte ich in einer Beziehung oral wunderbar mit gespreizten Beinen kommen, ohne je einen Muskel anspannen zu müssen, so folgte auf jene Beziehung einige Zeit Solo-Dasein und Eigenregie (womit ich mich wieder neu konditionierte). Bei der folgenden Beziehung konnte ich erst mal wieder sehr lange nicht oral mit gespreizten Beinen. Meine Synapse an der Stelle war wohl wieder verkümmert.

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emelie_12431373
31.08.10 um 13:28
In Antwort auf emelie_12431373

@sweetpea
Ich bin davon überzeugt, dass sich ein Mensch sexuell konditionieren kann, sei es mental oder auch körperlich durch Praktiken.
Meine Überzeugung rührt aus eigener Erfahrung mit mir selbst.
Über die Jahre wechselte ich immer wieder die Art in Eigenregie.
War es ganz zu Beginn nur der Wasserstrahl, war es später das Drücken + Reiben der Klitoris von der Seite her, so ist es heute der Finger der unterhalb der Klitoris auf und ab rutscht und die kleinen Venuslippen links liegen lässt.
Der Orgasmus fühlt sich jedesmal anders an.
Mit jedem Übergang von der einen zur anderen Art konnte ich anfänglich auf die neue Art nicht kommen. Es dauerte also schon einiges an Wochen, und ständigem wieder auf die neue Art versuchen, bis es dann klappte. Und es klappte mit der Zeit immer besser, sodass ich dann wie jetzt z.b. innerhalb zwei Minuten schätzungsweise komme und früher so auf diese Weise gar nicht und nie konnte.
Es scheint schon so, als konditioniert sich das Gehirn. Kommt ein unbekannter, neuer Reiz, wird das nicht verarbeitet. Im Zusammenhang mit Konditionierung habe ich mal etwas von Synapsen gehört, welches sich erst bilden müssen und wachsen und auf der anderen Seite Synapsen die sich beim nicht-mehr- Bedienen einer Art oder einer Stimulationsform wieder zurück bilden.
Tatsächlich konnte ich in einer Beziehung oral wunderbar mit gespreizten Beinen kommen, ohne je einen Muskel anspannen zu müssen, so folgte auf jene Beziehung einige Zeit Solo-Dasein und Eigenregie (womit ich mich wieder neu konditionierte). Bei der folgenden Beziehung konnte ich erst mal wieder sehr lange nicht oral mit gespreizten Beinen. Meine Synapse an der Stelle war wohl wieder verkümmert.

@sweetpea
Es macht natürlich keinen Sinn, dass der Freund nun dich aufs Eis stellen will. Erstens schadet das der Beziehung, zweitens sollte er deinen freien Willen akzeptieren, wie du kommen willst und ob überhaupt.
Er sollte erst mal das machen, was dir gefällt und dir Orgasmen beschert.
Ausserdem ist es so, dass viele Frauen bei der Penetration gar keinen Orgasmus bekommen können, WEIL der Mann es falsch macht, siehe hierzu:
http://forum.gofeminin.de/forum/couple2/__f79505_couple2-Wie-man-eine-Frau-befriedigt-eine-Anleitung.html#81r

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E
emelie_12431373
31.08.10 um 13:46

@Doriane
Ich hatte auch schon Orgasmen wie folgt:
Es war dann so, dass er ganz tief drin war. Mich reizt es am sogenannten A-Punkt. Dann haben wir aneinander gerutscht. Dh ich bin mit meinen Becken hoch und runter an ihm gerutscht, ohne dass der Penis gross das rein-raus gemacht hat. Meine Vulva "sass" sozusagen permanent an ihm dran (egal ob er von hinten oder ich unten und er oben oder was auch immer).
Mich haben dabei sehr schnell die Stösse gegen die Scheidenvorderwand (also ganz am Eingang oberhalb zur Bauchdecke hin) so dermassen erregt, dass ich wie im Flug kam. Meine Klit hat auch etwas abgekriegt, weil ich quasi an ihm gerutscht bin.
Dem Mann habe ich dabei gar keine Gelegenheit gelassen, seine Rein-Raus-Nummer durchzuziehen, weil ich ihn mit Beinen und Armen so eingeengt habe und an mich gedrückt (seinen Po).
Auf diese Weise spielt der Abstand von Klit und Penis keine Rolle und sollte bei jeder Frau gehen.

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E
emelie_12431373
31.08.10 um 14:04

@Doriane
Versuche dich mal nicht so an dem Wort aufzuhalten.
Also ich erkläre es mal anders:
Wenn er in mir ist, so bewegt er sich nicht rein-raus (weil ich das auch nicht zulasse), sondern ICH bewege mich.
Wenn wir also z.B. die Missionarstellung - ich unten- nehmen.
Er ist in mir.
Nun hebe ich mein Becken, sodass meine Vulva komplett an ihm aufsitzt.
Nun bewege ich mich so, dass der Kontakt zwischen Vulva und ihm weiterhin besteht, aber ich reibe mein Becken rauf an ihm (Richtung Bauchnabel) und wieer runter (Richtung Beine). Dabei "stösst" die Oberseite seines Penis jedesmal an den oberen Vaginaleingang (wo angeblich auch die Nerven der Klit langgehen, bei mir scheint es zu stimmen).
Ihn stimuliert das auch sehr, weil er dabei immer härter und grösser wird. Er sagt, dass es ihn so reizt, weil ich im Laufe meiner Bewegungen die ich an ihm vollziehe, immer enger werde und die Vagina würde ihn "massieren" ohne dass er rein-raus haben müsste.
Mit ein bisschen abstimmen, können beide dann auch gemeinsam kommen.
Wichtig ist, dass der Mann nicht gleich austickt und kommt, nur weil frau bisschen stöhnt, sondern dass er auf die Frau am Anfang wartet, wenn frau noch übt (sonst vergeht es ihr in Zukunft).

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