Forum / Sex & Verhütung

Verhütung nach Thrombose?

Letzte Nachricht: 29. April 2015 um 10:03
A
an0N_1263508399z
03.12.05 um 17:03

Hallo,

habe ein Riesenproblem. Bin 25 und hatte vor 2 Wochen eine Thrombose (tiefe Beinvenen).
Keine Ahnung wovon, muß mich im Moment spritzen später Falithrom für ein halbes Jahr.
Habe sofort die Pille absetzen müssen. War bei meiner Frauenärztin. Diese sagte mir, dass es keine Verhütung gibt ausser Kondom in Zukunft.
Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen. Die Spirale hätte zu größe Entzündungsrisiko und alle anderen Methoden seien zu unsicher.
Mir geht es sehr schlecht. Ausserdem habe ich das PCO-Syndrom. Hierfür ist ja eigentlich die Pille gut. Hatte Zysten am Eierstock. (wurden schonmal entfernt)
Meine Ärztin meinte nur ich sollte abnehmen. Habe aber auch Unterleibsschmerzen seitdem ich die Pille nicht mehr nehme.

Danke für eure ehrliche Hilfe schonmal!!

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R
rain_12179638
03.12.05 um 17:21

Alternativen
Hi!

So auswegslos ist deine Situation zum Glück nicht - die Pille ist ja nicht das einzig sichere Verhütungsmittel.
Ich nehme sie auch nicht und verhüte mit der symptothermalen Methode (auch NFP genannt). Das ist so sicher wie die Pille und 100% ohne Nebenwirkungen.
Oder du denkst doch mal über die Spirale nach. Deine Ärztin scheint mit dem hohem Enzündungsrisiko doch zu übertreiben. Schließlich gibt es viele Frauen, die damit sehr zufrieden sind.

Wie stark sind denn die Schmerzen und wann treten sie auf? Es ist normal, dass sich die Eierstöcke so melden, wenn sie nach ihrem "Pillenschlaf" wieder erwachen.

Infos über NFP findest du hier: www.nfp-info.de , ansonsten gibt es noch das www.nfp-forum.de - da gibt es sogar ein extra Unterforum für PCO.
Vielleicht ist das ja etwas für dich.

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an0N_1263508399z
03.12.05 um 17:30
In Antwort auf rain_12179638

Alternativen
Hi!

So auswegslos ist deine Situation zum Glück nicht - die Pille ist ja nicht das einzig sichere Verhütungsmittel.
Ich nehme sie auch nicht und verhüte mit der symptothermalen Methode (auch NFP genannt). Das ist so sicher wie die Pille und 100% ohne Nebenwirkungen.
Oder du denkst doch mal über die Spirale nach. Deine Ärztin scheint mit dem hohem Enzündungsrisiko doch zu übertreiben. Schließlich gibt es viele Frauen, die damit sehr zufrieden sind.

Wie stark sind denn die Schmerzen und wann treten sie auf? Es ist normal, dass sich die Eierstöcke so melden, wenn sie nach ihrem "Pillenschlaf" wieder erwachen.

Infos über NFP findest du hier: www.nfp-info.de , ansonsten gibt es noch das www.nfp-forum.de - da gibt es sogar ein extra Unterforum für PCO.
Vielleicht ist das ja etwas für dich.

Danke
für den Rat aber nfp ist mir zu unsicher.... und meine ärztin verschreibt die spirale nicht da ich noch keine kinder hatte und so weiter... weiß nicht bin total ratlos habe auch schon einiges gelesen aber jeder schreibt was anderes... Machen denn nur gestagene auch schaden? zwecks thrombose?

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R
rain_12179638
03.12.05 um 17:40
In Antwort auf an0N_1263508399z

Danke
für den Rat aber nfp ist mir zu unsicher.... und meine ärztin verschreibt die spirale nicht da ich noch keine kinder hatte und so weiter... weiß nicht bin total ratlos habe auch schon einiges gelesen aber jeder schreibt was anderes... Machen denn nur gestagene auch schaden? zwecks thrombose?

?
Wieso ist dir etwas, das mindestens so sicher ist wie die Pille zu unsicher??

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aubrey_12770539
03.12.05 um 23:47
In Antwort auf an0N_1263508399z

Danke
für den Rat aber nfp ist mir zu unsicher.... und meine ärztin verschreibt die spirale nicht da ich noch keine kinder hatte und so weiter... weiß nicht bin total ratlos habe auch schon einiges gelesen aber jeder schreibt was anderes... Machen denn nur gestagene auch schaden? zwecks thrombose?

Hormone und Thrombosen
Infos siehe hier: http://www.asstech.com/de/downloads/newsletter07_K-ontrazeptiva.pdf

Alternative..vll Gynefix und auf alle Fälle ein Gynwechsel: http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/Verhuetung/7-9800/1/

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A
aubrey_12770539
04.12.05 um 12:28

-
Vor allem interessant,wenn man (trotz erblichem Thromboserisiko wie ich eines habe)von jedem Gyn eine Mirena aufgeschwatzt bekommt > Und wie du bestimmt gelesen hast,ist bei den neuerlichen Kontrazeptiva (auch Mirena..obwohl sie ja nuuuuuuur örtlich wirkt) das Thromboserisiko so oder so schon 30-40 Mal erhöht.

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an0N_1263508399z
04.12.05 um 16:19

NFP
wie geht NFP? Muß ich da zum FA? Oder kann ich mir das selbst ausrechnen?
Danke im Voraus!!!!

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A
an0N_1263508399z
04.12.05 um 18:09

NFP
Danke für ie Erklärung ich würde es gerne mal probieren... habe ja jetzt erst die Pille abgesetzt und nehme mal an dass der Zyklus sehr unregelmäßig kommt... kann ich trotzdem diese methode anwenden? wann kann ich genau auf das kondom verzichten? oder sollte ich immer kondom nehmen und nfp?

danke schonmal hab mir den schnellkurs ausgedruckt...

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aubrey_12770539
04.12.05 um 18:32

Hast du mir
da nen onlinelink dazu ?? Würde ich gerne beim nächsten Gyn-Besuch mal vorlegen..Ja,es ist sehr,sehr schade,dass man darüber nicht aufgeklärt wird..Es scheint fast so,als wärs den Gyns egal,wenn eine Patientin von ihnen vll wegen ihnen stirbt...

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an0N_1263508399z
04.12.05 um 18:33

Hilfeeee
aber wenn ich mal ne entzündung habe oder tabletten nehme ist doch nfp auch nichts oder? ist alles mist auf die dauer sind kondome auch nix und mann macht doch auch mal nen fehler... bzw. ist kondom unspontan.... alles mist weiß nicht mehr weiter und gynefix zu großer eingriff...und östrogenfreie pille trotzdem thrombosegefahr... und jetzt?
heul...

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A
an0N_1263508399z
04.12.05 um 18:37
In Antwort auf aubrey_12770539

Hast du mir
da nen onlinelink dazu ?? Würde ich gerne beim nächsten Gyn-Besuch mal vorlegen..Ja,es ist sehr,sehr schade,dass man darüber nicht aufgeklärt wird..Es scheint fast so,als wärs den Gyns egal,wenn eine Patientin von ihnen vll wegen ihnen stirbt...

Onlinelink
welchen link stammt der nicht von dir?

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an0N_1263508399z
05.12.05 um 9:01

NFP
danke für die Erklärung gibt es dazu noch nen link wo das genau drinne steht wann ich ohne darf und wann nicht? "Am Zyklusanfang fünf Tage frei geben..." ? = auch ohne Verhütung? Wenn ich den Eisprung mal nicht genau ermittel ist alles hin oder ist das nicht unsicher ? Ich werde es auf jeden Fall probieren auch zur Kontrolle.

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A
aubrey_12770539
05.12.05 um 11:18
In Antwort auf an0N_1263508399z

Onlinelink
welchen link stammt der nicht von dir?

Einen
Link zu dem was Imandra schrieb,dass sie da was bekam von ihrer Krankenkasse..Angeblich tun ja alle Krankenkassen und manche Ärzte (die die KKs damit unterstützen) nur so gegen die Hormonersatztherapie in den WEchseljahren,weil die Krankenkasse das übernehmen muss!!Müssten sie also auch die hormonelle Verhütung komplett zahlen,wären sie völlig dagegen (hab ich mal irgendwo gelesen).

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

C
chloe_12718228
06.07.06 um 13:53

Thrombose und Verhütung
Ich weiss nicht, ob Du Dein Problem schon gelöst hast, schreibe Dir aber trotzdem.
Bei mir will der Gyn eine Gestagenverhütung in Angriff nehmen. Zuerst eine Thrombophiliediagnostik und dann wenn möglich die 3 Monatsspritze. Da soll die Regel fast ausbleiben und zumindest soll man weniger schmerzen haben.
Sprech deine Gyn doch mal darauf an!!!

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A
aubrey_12770539
06.07.06 um 14:08

Hast
du während dieser Beinvenenthrombose hormonell verhütet ?? In dem Link weiter unten,den ich gepostet habe (von der Risikomanagement Firma ASSTECH)steht nämlich auch ein Fall,wo eine Dame die gleiche Thromboseart bekam,nur durch die hormonelle Verhütung,die sie anwendete. Wie man hier lesen kann:
praxis-tischer-hirsch.de/verhuetung/3monatsspritze-.htm

kompendium.ch/Data/pi_d_pdf/ dp871cf82a-443b-404a-9b81-31c61168ff13_.pdf (gleicher Wirkstoff wie Cerazette-die fällt also auch flach)

darf man auch kein Gestagen nehmen,wenn man eine Thrombose hatte.

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O
orla_11847160
22.07.06 um 23:49

Ja, das kenne ich....
als ich meinen Mann kennen lernte nahm ich natürlich die pille. drei wochen betruhe (wegen drüsenfieber) tat ihr übriges! zack hatte ich ne tiefe bein-becken-venen thrombose! bin opperiert worden, nach fünf tagen eine erneute tiefe B-B-V-T. pille war kein thema mehr!!! ); naja die einzige methode zu verhüten war meinen eisprung zu merken. dies ging sehr gut wenn man seinen körper kennt. nur habe ich in der zeit markumar genommen. jedenfalls als ich es absetzte war natürlich auch der zyklus verändert!!!!!! jetzt haben wir ein kind und ich darf endlich die spirale haben.
ich weiß wie man sich fühlt wenn man nicht weiß wie man verhüten soll, vor allem wenn frau auch lust hat!! ich mußte mein studium abbrechen, aber ist meine tochter ein segen.
ich weiß leider nicht richtig was ich dir raten soll, aber ich weiß aus eigener erfahrung das abstinenz nicht das richtige ist. wenn du keine medikamente nimmst versuch es mit meiner methode ( ich fand sie am anfang auch öko) aber es klappt. verraussetzung ist ads nichts deinen zyklus stört (medikamente oder alkohol oder so was).

sorry wenn ich nicht konkret helfen kann.

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B
berta_12558180
18.09.06 um 19:01
In Antwort auf rain_12179638

?
Wieso ist dir etwas, das mindestens so sicher ist wie die Pille zu unsicher??

Verhütungsringund thrombose
hallo,
ich habe so ein ähnliches problem.am freitag hab ich zum ersten mal den nuvaring angefangen zu benutzen und prompt am samstag morgen hatte ich ne thrombose im rechten unterschenkel, wurde abererst heute diagnostiziert.
so, ring raus.
der ring wirkt ja wie die pille, hat nur weniger hormone drin und ich bin erst 16, teibe regelmäßig sport, kein übergewicht und rauche vielleicht alle 2 wochen mal ne shisha-also fruchttabak, is klar.
geht das so schnell? kann meine thrombose überhaupt was mit dem ring zu tun haben?`diekormonmenge entpricht ja weniger als die einer einzigen pille. davon schon ne thrombose? oder dummer zufall?
keine ahnung,was ich jetzt machen soll-helftmir bitte!

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L
leia_12886923
14.09.09 um 20:53
In Antwort auf aubrey_12770539

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Vor allem interessant,wenn man (trotz erblichem Thromboserisiko wie ich eines habe)von jedem Gyn eine Mirena aufgeschwatzt bekommt > Und wie du bestimmt gelesen hast,ist bei den neuerlichen Kontrazeptiva (auch Mirena..obwohl sie ja nuuuuuuur örtlich wirkt) das Thromboserisiko so oder so schon 30-40 Mal erhöht.

Thrombose und Mirena
Hallo! Endlich habe ich jemanden gefunden! Beschäftige mich gerade mit dem gleichen Thema. ( Spirale und Thrombose)

Erstmal meine Geschichte: Ich hatte vor 7 sieben Jahren das erste mal Thrombose und mußte mich mit dem Thema Verhütung auseinander setzen. Mein Gyn hat mir damals auch die Mirena empfohlen und auch eingesetzt.
Die Liegezeit beträgt jetzt 5 jahre und die verliefen auch wunderbar, wollte mir auch in 2 Wochen eine neue einsetzen lassen.
Vor 5 Tagen wieder Diagnose Thrombose

habe mit 2 Allg. Mediz. und einem Chirurgen gesprochen, die sind gegen Mirena und allg Verhütung mit hormonen
habe auch nochmal mit meiem Gyn gesprochen und er würde es mir weiter empfehlen.



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M
manon_12653496
15.01.13 um 22:31

Thrombose ist kein Weltuntergang
Hallo
per Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und dachte mir, ich berichte etwas über meinen Fall.
Vor bereits 7 Jahren (als 15-jährige) habe ich tiefe Beckenwehnenthrombose bekommen. Ich dachte mein Leben ist vorbei... Mit 4 Thrombosen (beide Beine geschloßen, rechte Lunge ganz und linke zur Hälfte), Lungenembolie und Herzinfakt, war ich der jüngste und 1 Fall in Europa.
Somit wusste keiner so wirklich, wie man mich behandeln sollte, da ich zu jung für Medikamente für Erwachsene war und naja... bei Kindern geht man nicht von einer Thrombose aus, somit gibt es keine Medikamente.
Nach 3 Operationen (Katheteruntersuchung), 4 Monatigem Krankenhausaufenthalt (davon 1,5 auf der Intensivstation) und Physiotherapie durfte ich in mein "altes Leben" zurück.
Leider musste ich schnell feststellen, dass NICHTS mehr so war, wie ich es gehofft habe...
Große Umstellungen haben auf mich gewartet:
- Marcumartherapie lebenslänglich
- ständige Arztbesuche/Kontrollen
- Beschränkungen beim Sport
- Verhütung
- Nebenwirkungen vom Marcumar...
Meine Thrombose ist genetisch veranlagt und ich kann absolut nichts dagegen tun.
Vor 1 Jahr hatte ich meine 5 Thrombose in der Leber. Die TIPPS-Einlage rettete mein Leben. Nun wusste ich, dass ich jederzeit immer wieder Thrombose kriegen kann.
Allerdings wollte ich noch etwas zum Thema Verhütung bei einer Thrombose sagen:
ich habe eine fabelhafte Erfahrung mit der Kupferspiralle gemacht. Meine Frauenärztin hat mich über all Vor- und Nachteile informiert und so begann ich vor 6 Jahren mit der Spiralle zu verhüten. Denn mal ganz ehrlich... Wer mag schon Kondome, besonders wenn man eine Partnerschaft hat?! Bis heute wurde ich nicht schwanger, hatte keine Komplikationen, Schmerzen o.ä. Man kann sie nicht vergessen, ausspucken, egal ob man Antibiotika nimmt oder nicht sie wirkt trotzdem, man ist nicht von Hormonen beeinflusst, die Haltbarkeit liegt bei 5 Jahren und verhütet quasi immer
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man mit Thrombose gut leben kann, wenn man auf seinen Körper hört, Medikamente regelmäßig nimmt, gesund isst, Sport treibt (fördert die Durchblutung). Kurz gesagt: für eine Balance sorgt und sich mit seinem Schicksal abfindet.
Ich bin gerade mal 22 und fange mein Leben erst richtig an

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S
sari_11925960
10.05.13 um 12:37

Sag mir, wie du das machst
Hallo leckerliii,

ich hatte selber 2011 TVT und LAE. Hab dann auch Marcumar bekommen für 8 Monate und bis dahin war auch alles gut. Ich habe damals auch die Pille genommen und geraucht und man geht davon aus, dass es davon kam.
Seit ich kein Marcumar mehr nehme, bin ich irgendwie total gestört. Bei jedem Ziehen im Bein verfalle ich eine Angststarre und muss so bald wie möglich eine ärtzliche Abklärung haben.
Mein Leben hat sich total eingeschränkt und jegliche Lebensqualität ist futsch. Ich mache eine Therapie, aber ich bin total beeindruckt, wie du das so siehst.
Und dich hat es ja wirklich voll beschissen erwischt. Hast du eine genetische Mutation (Faktor V oder ähnliches)?
Wie machst du das solch eine Einstellung zu haben? es hört sich so an, als hättest du gar keine Angst. Ich habe sonst wirklich vor nichts Angst, mache viele Extremsportarten etc, aber ich finde den Gedanken so furchtbar eines Tages einfach tod umfallen zu können, ohne es zu merken vielleicht.
Vielleicht magst du mir mal antworten.
Wie ist es bei den Anderen in diesem Forum? Wie geht ihr mit der Diagnose um?

lg

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S
sari_11925960
10.05.13 um 12:40
In Antwort auf sari_11925960

Sag mir, wie du das machst
Hallo leckerliii,

ich hatte selber 2011 TVT und LAE. Hab dann auch Marcumar bekommen für 8 Monate und bis dahin war auch alles gut. Ich habe damals auch die Pille genommen und geraucht und man geht davon aus, dass es davon kam.
Seit ich kein Marcumar mehr nehme, bin ich irgendwie total gestört. Bei jedem Ziehen im Bein verfalle ich eine Angststarre und muss so bald wie möglich eine ärtzliche Abklärung haben.
Mein Leben hat sich total eingeschränkt und jegliche Lebensqualität ist futsch. Ich mache eine Therapie, aber ich bin total beeindruckt, wie du das so siehst.
Und dich hat es ja wirklich voll beschissen erwischt. Hast du eine genetische Mutation (Faktor V oder ähnliches)?
Wie machst du das solch eine Einstellung zu haben? es hört sich so an, als hättest du gar keine Angst. Ich habe sonst wirklich vor nichts Angst, mache viele Extremsportarten etc, aber ich finde den Gedanken so furchtbar eines Tages einfach tod umfallen zu können, ohne es zu merken vielleicht.
Vielleicht magst du mir mal antworten.
Wie ist es bei den Anderen in diesem Forum? Wie geht ihr mit der Diagnose um?

lg

AN OLAZ4
Oh sorry, ich meinte OLAZ4

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piper_12329670
10.05.13 um 13:30

Hallo,
ich bin ein bißchen erstaunt darüber, wie deine Frauenärztin alternative Verhütungsmethoden zur Seite schiebt. Sicher, sobald man eine Thrombose hatte, sollte man keine hormonelle Verhütung mehr betreiben ( keine Pille, Hormonspirale, -pflaster, -stäbchen mehr), aber es bleibt doch noch einiges über.
Hat sie denn noch nie von der Gynefix gehört? Die kann auch jungen Frauen ohne Probleme gelegt werden, auch wenn sie noch keine Kinder geboren hat.
Dann gibt es noch die NFP, das LEA Contraceptivum oder auch das Diaphragma.
Praktisch ist doch auch eine Zyklusbeobachtung mit einem Zyklusrechner. Zum Beispiel der cyclotest 2 plus leistet sehr gute Dienste ( schau mal hier: http://www.familienplanung-natuerlich.de/vonabisz/cyclotest2plus.php ) .

Also manchmal kann man sich über FÄ wirklich nur aufregen

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M
manon_12653496
15.05.13 um 19:43
In Antwort auf sari_11925960

Sag mir, wie du das machst
Hallo leckerliii,

ich hatte selber 2011 TVT und LAE. Hab dann auch Marcumar bekommen für 8 Monate und bis dahin war auch alles gut. Ich habe damals auch die Pille genommen und geraucht und man geht davon aus, dass es davon kam.
Seit ich kein Marcumar mehr nehme, bin ich irgendwie total gestört. Bei jedem Ziehen im Bein verfalle ich eine Angststarre und muss so bald wie möglich eine ärtzliche Abklärung haben.
Mein Leben hat sich total eingeschränkt und jegliche Lebensqualität ist futsch. Ich mache eine Therapie, aber ich bin total beeindruckt, wie du das so siehst.
Und dich hat es ja wirklich voll beschissen erwischt. Hast du eine genetische Mutation (Faktor V oder ähnliches)?
Wie machst du das solch eine Einstellung zu haben? es hört sich so an, als hättest du gar keine Angst. Ich habe sonst wirklich vor nichts Angst, mache viele Extremsportarten etc, aber ich finde den Gedanken so furchtbar eines Tages einfach tod umfallen zu können, ohne es zu merken vielleicht.
Vielleicht magst du mir mal antworten.
Wie ist es bei den Anderen in diesem Forum? Wie geht ihr mit der Diagnose um?

lg

Kopf hoch, das braucht alles seine Zeit...
Hey sunnyyy87 ,

mach dir nicht so viele Gedanken um dein Gesundheitszustand. Indem du dir Sorgen machst und negative Gedanken hast, ziehst du automatisch Probleme an. (Das ist zumindest meine Theorie)...
Ich habe lange gebraucht um das Thema Thrombose/Krankheit überhaupt verstehen zu können.
Dass ich jemals krank sein könnte, kam mir vorher niemals in den Sinn. Ich habe mehrere Jahre Leistungssport gemacht (Schwimmen), aber auch Volleyball gespielt und war in der Schule immer beim Sport dabei. Ich war ein stink normaler Teenie. Also hab ich auch irgendwann das Rauchen für mich entdeckt... In Verbindung mit der Pille war das natürlich keine gute Idee. Aber ich war jung, unerfahren und wollte unbedingt regelmässig meine Tage haben, reine Haut, weniger Schmerzen bei den Menstruationen... Zumindest habe ich es mir erhofft. Sagte ich schon, dass ich ziemlich naiv war?!
Und dann kamen die Folgen...
Zu dieser Zeit habe ich nicht ahnen können, dass das doch nicht alles meine Schuld war. Und du kannst dir vorstellen wie schlecht ich mich gefühlt habe. Ich dachte mein Leben sei vorbei.
Tatsächlich hat sich rausgestellt, dass ich eine genetische Mutation (Faktor V Leiden) habe. Und nicht nur das. Mitlerweile bezeichne ich mich selber als weiblicher Frankenstein... (Ich nehme alles mit Humor, sonst würde ich dauernd am Rad drehen) Und glaub mir, ich war gefühlte 100 mal kurz davor zu sagen: "Bitte, Leute, ihr müsst mich in eine Geschlossene einweisen. Wie könnt ihr es nur mit mir und meinen Launen aushalten?!" Aber dazu später...
Ich habe oder hatte:
-> Vaktor V Leiden
-> APC-Resistenz
-> TVT mit LAE
-> Partielle Thrombose der Vena iliaca externa rechts
-> Heparinunverträglichkeit mit Z.n. HIT II
-> Marcumartherapie
-> Migräne
-> Portale Hypertension und Aszites akut auf chronischem Leberversagen
-> daraus folgte die TIPPS-Anlage
Zusätzlich kamen andere Krankheiten mit der Zeit (möglicherweise als Nebenwirkung von Marcumar, allerdings ist es nicht bewiesen) wie das PCO-Syndrom, Hyperandrogenämie und Hirsutismus Grad I.
Manchmal bin ich auch mit den Kräften am Ende, weil ich mich frage, was noch auf mich zukommen könnte... Ich habe Angst irgendwann das Ganze nicht mehr tragen zu können. Manchmal ist mir das alles zu viel, wenn ich noch meine anderen persönlichen Probleme bedenke. Durch die Krankheit musste ich schneller "Erwachsen werden" und lernen nach einem Fall immer aufzustehen.
Eine GROßE HILFE ist für mich die Therapie (wobei ich anmerken möchte, dass ich nie Antidepressiver genommen habe).
Ich habe mich zuvor missverstanden gefühlt. Von Allen. Von meinen Freunden, Familie und selbst von Ärzten. (Man darf nicht vergessen, dass sie auch nur Menschen sind und nicht jeder Arzt ist gleich ein "Guter Arzt") Mitlerweile habe ich so viele schlechte Erfahrungen mit Ärzten jeglicher Spezialisierung gemacht, dass ich irgendwann meine Krankheitsakte selbst in die Hand genommen habe, mich damit auseinander gesetzt habe und nur am googeln war. Es geschieht oft, dass wenn ich zu einem neuen Arzt gehe, und dieser keine Ahnung von mir und meiner Krankheitsgeschichte hat (Trotz der gesammten Unterlagen, die vor seiner Nase liegen) ich tatsächlich sagen muss was er zu tun hat. Was er untersuchen soll. Und Warum. Sie sind oft erstaunt darüber wie bestimmerisch und domminant eine 22-Jährige sein kann. (Mit anderen Worten: sie kommen nicht auf mich klar.) Aber naja was soll ich sagen, es geht hier immer noch um MICH. Und ich lasse mir halt nix erzählen. Dafür habe ich zu oft den Ärzten vertraut und sie haben mein Vertrauen missbraucht. Es wurde einiges vernachlässigt... Jetzt nehme ich alles selber in die Hand!
Aber zurück zur Therapie.
Sie ist eine Konstante in meinem Leben geworden und es ist auch gut so. Ich gehe offen mit dem Thema um und ich glaube, dass man sie braucht, um Dinge zu verarbeiten. Mit einer Krankheit wie Thrombose verändert sich das Leben für immer. Man hat dauerhafte Probleme, Sorgen, Einschränkungen. Und die Umgebung nimmt keine Rücksicht auf einen.
Ich kann mich noch erinnern wie sehr ich Kompressionsstrümpfe gehasst habe und dass ich Ewigkeiten gebraucht habe um sie anzuziehen. Und dann habe ich festgestellt, dass meine Beine dadurch schlanker aussehen und schon gab es ein Argument für die Strümpfe. (In schwarz sehen sie gar nicht so schlecht aus)
Es ist alles reine Einstellungssache!!! Mit der Zeit wirst du einen Weg finden damit zu leben. Deinen Weg! Und keiner muss ihn verstehen. Lass dir bloß nichts einreden!!! Dass du todeskrank bist, dass dein Leben ja so beschissen ist, wie es bloß weiter gehen soll... Bullshit! Du darfst natürlich traurig sein. Du darfst Angst haben. Du darfst dir Sorgen machen. Ja, es ist beschissen in ständiger Angst zu leben. Aber du darfst dich niemals längere Zeit über selbstbemitleiden. DU bist dein eigener Herr... oder Frau Du bist noch am LEBEN und das hat einen Grund!
Ich habe keine Angst vor dem Tod. So gesehen könnte ich jederzeit vom Auto überfahren werden. Die Wahscheinlichkeit ist garnicht mal so klein, wenn ich bedenke, dass ich so oft unkonzentriert durch die Gegend latsche... Wenn meine Zeit kommt, dann ist es halt so. Und bis dahin versuche ich glücklich zu leben, obwohl es mir teilweise echt schwer fällt, weil ich andere Sorgen habe.
Aber weißt du, das Leben ist so kurz hier auf der Erde, dass man sich vor allem selbst kennenlernen muss um zu wissen, wer man ist, welchen Wert man hat, wie schön es ist wahre Freunde zu haben, wie man Beziehungen pflegt, wie wichtig die Gesundheit ist, wie man sich selbstverwirklichen kann...
"Jeder Tag an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag" (von Charlie Chaplin)

Und noch was: Die Medizin geht so schnell nach vorn. Die Hoffnung stirbt zuletzt

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orli_12922603
16.05.13 um 15:47

Ich
hatte zwar noch keine Thrombose, aber habe das Faktor V leiden - darf also keine Pille mit Östrogenen nehmen. Hab mich dann fast 2 Jahre mit der Cerazette rumgequält, aber mich nie wirklich mit dieser Pille anfreunden können. Seit ich sie entgültig abgesetzt habe, geht s mir auch besser Nur meine FA war nicht glücklich und hätte mir am liebsten gleich noch die Hormonspirale aufgeschwatzt

Jetzt werde ich mir demnächst wohl eine Spirale oder Kupferkette legen lassen. Erster Beratungstermin steht schon Wieso kommt denn für dich eine Spirale / Kupferkette nicht in Frage?

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Z
zelda_12080879
29.04.15 um 10:03
In Antwort auf aubrey_12770539

Hast du mir
da nen onlinelink dazu ?? Würde ich gerne beim nächsten Gyn-Besuch mal vorlegen..Ja,es ist sehr,sehr schade,dass man darüber nicht aufgeklärt wird..Es scheint fast so,als wärs den Gyns egal,wenn eine Patientin von ihnen vll wegen ihnen stirbt...


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