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Vergewaltigung

25. Juli 2005 um 14:17 Letzte Antwort: 29. Juli 2005 um 14:15

Ich möchte mal wissen ob es hier auch person gibt die Sexuell missbraucht worden sind, und wurde dann gerne mal wissen wie eure leben danach ausgesehen hat! Ich wurde auch sehr weh getan. Und möchte gerne halt infos haben. Ich bitte um antworten.

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25. Juli 2005 um 14:22

Es wird nie wieder so sein wie früher
Als ich 12Jahre alt war,verging sich mein Opa im Urlaub an mir...
Ich sagte niemandem etwas und schrieb es nur in mein Tagebuch, was mein Vater dann fand, der nichts besseres zu tun hatte als zur Zeitung zu rennen und mich bloss zu stellen.
Bei der Polizei fragte man mich dann ob es wirklich war sei und ich kam mir echt verlassen vor..
Hab es bis heute nicht verwunden und denke oft noch dran, es wird mich nie los lassen und ich habe immer noch mit den Folgen zu kämpfen

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25. Juli 2005 um 14:24
In Antwort auf henja_12852450

Es wird nie wieder so sein wie früher
Als ich 12Jahre alt war,verging sich mein Opa im Urlaub an mir...
Ich sagte niemandem etwas und schrieb es nur in mein Tagebuch, was mein Vater dann fand, der nichts besseres zu tun hatte als zur Zeitung zu rennen und mich bloss zu stellen.
Bei der Polizei fragte man mich dann ob es wirklich war sei und ich kam mir echt verlassen vor..
Hab es bis heute nicht verwunden und denke oft noch dran, es wird mich nie los lassen und ich habe immer noch mit den Folgen zu kämpfen

Du arme
Und was für folgen sind das denn?

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25. Juli 2005 um 15:36
In Antwort auf ianthe_12298335

Du arme
Und was für folgen sind das denn?

Hallo Babygirl,
sexueller missbrauch geschieht leider häufiger als man denkt.
und die folgen sind leider oft sehr verheerend. - therapie, unterstützung und beratung tut hier wirklich not!
wenn dir weh getan wurde, dann rate ich dir, dir hilfe und unterstützung zu holen. hilfe bekommst du bei familienberatungsstellen, ärzten, psychologen und verschiedenen vereinen, z.b. wildwasser (gibt es in ganz deutschland) dort bekommst du hilfe, unterstützung, beratung und therapie.

www.wildwasser.de/adressen.

und wenn du magst, dann schreib auch einfach hier ins forum, was dir angetan wurde, wie du dich fühlst, etc. wie auch immer... einfach von der seele zu schreiben kann manchmal schon eine kleinere oder auch grössere wunde bei der verheilung unterstützen, ersetzt allerdings keine therapie.

ich wünsche dir viel kraft und alles liebe!
cosmic.

Folgen:

Überlebende geben sich oft selbst die Schuld für den Missbrauch, meinen sich nicht genügend gewehrt zu haben ("Wenn ich nein gesagt hätte, wäre es nicht passiert", oder "Ich hätte mich doch dagegen wehren können").

Mangelndes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl

durch die Nutzlosigkeit der Abwehrversuche, Ohnmachts- und Hilflosigkeitsgefühle gegenüber dem Täter und anderen Menschen gegenüber. Auch wird den Kindern oft impliziert, dass sie es nicht anders verdient hätten, weil sie schlecht seien. Das hat oft zur Folge, dass die Kinder irgendwann selbst glauben, wenn der Täter meint, sie seinen nichts wert, tatsächlich nichts wert zu sein.

Angstzustände

Angst wird oft zum bestehenden Lebensgefühl durch die sexuellen Übergriffe, vor Veröffentlichung des Geheimnisses, vor Zerfall der Familie, Reaktionen der Umwelt, Verlust von Liebe

Gestörtes Verhältnis zu den eigenen Gefühlen

Oft geschieht es auch, dass die Betroffenen sich nicht sicher sind, ob ihre Gefühle "richtig" sind oder ihren Gefühlen nicht mehr trauen können. Häufig wird dies hervorgerufen durch Sätze des Täters ("Das ist normal." "Du magst das doch auch!" "Es gefällt dir." "Natürlich darf ich das, das machen alle Väter, Brüder, Onkel, Großväter usw.") Auch wenn der Körper erregt reagiert, werden die Kinder unsicher, ob es ihnen nicht doch gefallen hat. Sie wissen nicht, dass es eine natürliche Körperreaktion ist, die nichts mit ihren Gefühlen des Ekels, Hasses und der Abneigung an sich zu tun hat.

Verlust der Gefühle und Dissoziation

Während des Missbrauchs werden die unangenehmen Gefühle zum Überleben abgespalten (Dissoziation). Viele Betroffene kennen das Gefühl, aus ihrem Körper auszusteigen, von Gesprächen nur wenig bewußt mitzubekommen, obwohl sie die ganze Zeit über geredet haben, auch Tagträumereien und eine große Phantasie wird oft beobachtet. Diese Symptome können sich bis hin zur multiplen Persönlichkeitsstörung entwickeln.

Schamgefühle

Diese entstehen dadurch, dass die sexuellen Handlungen ekelerregend sind und sie sich schmutzig/ benutzt und wertlos fühlen. Oft reagiert der Körper auch erregt, obwohl sie den Missbrauch nicht wollen ("anscheinend hat es mir doch gefallen, aber es war so schrecklich"). Auch schämen sie sich dafür, dass sie es "mitgemacht" haben.

Zwanghaftes Verhalten

(wie z.B.: Wasch- und Kontrollzwang)

Ständiges Waschen kann bedeuten, dass das Kind aus einem inneren Zwang heraus versucht, die Schande und den Schmutz, den der Missbrauch verursacht hat, einfach abzuwaschen und so die Reinheit wiederherzustellen. Auch andere Zwänge wie der Kontrollzwang werden beobachtet. Der Kontrollzwang hat die Ursache meist darin, dass die Kinder immer wissen müssen, wo sich der Täter gerade aufhält, oder auch die Situationen einschätzen lernt. Wenn die Kinder glauben, selbst die Kontrolle übernehmen zu können, fühlen sie sich weniger ausgeliefert.

Selbsthass und Selbstverletzung

Suizidversuche und selbstverletzendes Verhalten wie das sogenannte "Schnippeln", oft verbrennen sich die Betroffenen auch mit Zigaretten die Haut. Meist sind dir Gründe darin zu suchen, dass die Betroffenen ihren inneren Schmerz nicht mehr fühlen wollen, oder dass ihre Empfindungen (auch die körperlichen) verschwunden sind und sie wenigstens etwas fühlen wollen.

Depression

Die Kinder können häufig durch das große Leiden kaum noch Freude empfinden, und durch das häufige Abspalten der Gefühle werden sie depressiv und fast nur och traurig und ängstlich.

Agressivität

Im Gegensatz zu autoaggressivem Verhalten (=Selbstverletzendes Verhalten) können nach außen gerichtete Aggressionen ein Zeichen dafür sein, dass "Angriff die beste Verteidigung" ist. ("Bevor mir jemand etwas antut, werde lieber ich aktiv.")

Regressives Verhalten

(Frühkindliche Verhaltensweisen)

(Einnässen, Einkoten, Anklammern u.ä.) sind oft ein Zeichen dafür, dass sich das Kind wünscht, wieder wie früher als Baby zu jeder Zeit geschützt und umhegt zu werden. Auch erzeugt das eine übersteigerte Aufmerksamkeit der Eltern (des Nicht-Täters). ("Wenn du mich mehr beachtest, kannst du vielleicht entdecken, was mir geschieht und mir helfen. Sagen kann ich es nicht.")

Überangepasstsein

Dies kann Ausdruck davon sein, dass das Kind sein Selbstbewusstsein verloren hat, oder einfach versucht, nicht noch mehr aufzufallen ("Wenn niemand bemerkt, dass ich da bin, kann mir auch keiner etwas antun.")

Ablehnung der Geschlechterrolle und/oder des Körpers

Viele Mädchen setzen das "Frau sein" gleich mit "für Männer verfügbar sein" und wollen deshalb keine Frau sein. Auch denken die Mädchen, wenn sie nicht attraktiv für Männer sind, "will keiner etwas von ihnen". Daraus ergibt sich häufig auch eine Magersucht, da dadruch der weibliche Körper unkenntlich gemacht wird, die weiblichen Rundungen und Reize verschwinden fast vollständig. Ein anderer Aspekt der Ablehnung des Körpers kann sein, dass die Körperpflege vernachlässigt wird als unbewusste Abwehrmassnahme gegen eventuelle Angriffe oder dass evtl. jemand den Betroffenen attraktiv finden könnte. Das kann sogar soweit gehen, dass beispielsweise jahrelang die Zähne nicht geputzt werden und es so zum vollständigen Zahnverlust führen kann. Auch andere Folgen wie immer wiederkehrende Entzündungen, die auf mangelnde Hygiene zurückzuführen sind, können dadurch auftreten.

Kontaktstörungen, gestörtes Sozialverhalten

Entweder der Täter unterbindet den Kontakt des Kindes zu Freunden, oder die Schwierigkeiten ergeben sich aus dem geringen Selbstwertgefühl des Opfers ("Mich kann niemand mögen." "Wenn die Leute genauer hinsehen, werden sie entdecken, wie schlecht ich eigentlich bin und wollen nichts mehr mit mir zu tun haben.")

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Gestörte Sexualität
Schwierigkeit, eine lustvolle Sexualität zu erleben
Häufig wechselnde Sexualpartner
Sexuell aggressives Verhalten
Altersunangemessenes sexuelles Spiel; Pseudoreife
Übersteigerte sexuelle Neugierde
Ablehnung der eigenen Geschlechterrolle


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Psychosomatische Folgen
Kopfschmerzen/ Migräne
Hauterkrankungen und Allergien
Erstickungsanfälle/ Asthma
Lähmungen, Verspannungen, Haltungsschäden, Autismus
Konzentrations- und Leistungsstörungen
Ohnmachtsanfälle/ Kreislaufschwächen
Bauchschmerzen/ Unterleibsschmerzen
Essstörungen wie Magersucht und Bulimie
Einkoten und Verdauungsstörungen
Schlafstörungen (um nicht im Schlaf vom Täter überrascht zu werden und/oder Vermeidung von Träumen über das Erlebte)
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Krankheiten und andere physische Folgen
Verletzungen an den Geschlechtsorganen/ am After: Risse, Blutergüsse, Narben etc.
Knochenbrüche
Häufige Harnwegsinfektionen
Geschlechtskrankheiten
Entzündungen mit Schwellungen, Hautrötungen, Ausfluss, unklare Blutungen oder Juckreiz im Genital- und Analbereich
Verletzungen, Hämatome, Infektionen, Bißspuren, Abschürfungen, Striemen an erogenen Zonen
Schwangerschaft
Aids
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Folgen im Sozialverhalten
Anklammern an Bezugspersonen
Verschlossenheit, Misstrauen, Einzelgängertum
Sehen Personen dem Täter in irgendeiner Weise ähnlich, entwickeln missbrauchte Kinder oft auch gegen diese eine Abneigung
Verlust des Vertrauens in andere Menschen als Suche nach Schutz vor weiteren Missbrauchshandlungen
Verlust in die eigene Wahrnehmung
Auffälliges Verhalten gegenüber bestimmten Frauen- und Männertypen
Plötzlicher schulischer Leistungsanstieg- oder -abfall (Missbrauchte Kinder sind mit ihren Gedanken oft beim Missbrauch, so dass sie unkonzentriert sind und somit schlechtere Leistungen aufweisen)
Übersteigertes Fremdeln
Meiden bestimmter Orte, Personen und Situationen, um der Missbrauchssituation so aus dem Weg zu gehen
Kriminalität, Stehlen, Lügen (als Versuch, auf sich aufmerksam zu machen
Weitere Auffälligkeiten im Sozialverhalten: Weglaufen von zu Hause, Fernbleiben vom Unterricht, Rückzugsverhalten, Hyperaktivität, delinquentes Verhalten, aggressives Verhalten

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Langzeitfolgen
Die folgenden Symptome können vor allem dann auftreten, wenn das Opfer nicht umgehend nach der Tat psychologische Hilfe bekommt und die Verarbeitung erst im Erwachsenenalter erfolgen kann

Besonders die Partner wissen von den Langzeitfolgen, denn sie bekommen diese ganz intensiv und teilweise auf sich bezogen mit, sie erleben einen grossen Teil dieser schrecklichen Folgen tagtäglich. Viele der möglichen Langzeitfolgen können eine Partnerschaft gefährden oder gar zum Scheitern bringen, wenn nicht daran gearbeitet wird. Jedoch sei gesagt, das Arbeiten an den Folgen selbst ist Sache der Überlebenden, nicht die Aufgabe des Partners, wohingegen die Aufrechterhaltung der Beziehung in den Händen beider liegt!

Im Jugendalter sind mögliche Langzeitfolgen:

Sicheres Auftreten in Gruppen bei gleichzeitigem ängstlichen Verhalten im Einzelkontakt
Depressionen, niederes Selbstwertgefühl
Suchtverhalten: Drogen-, Alkohol-, Tablettenabhängigkeit, Spielsucht, Ess- oder Magersucht
Suizidversuche, selbstverletzendes Verhalten
Auch im Erwachsenenalter können sich die Auswirkungen sexuellen Missbrauchs zeigen:

Prostitution
Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen und das eigene Leben zu bestimmen
Verweigerung/ Negierung sexueller Bedürfnisse
Sexuelle Funktionsstörungen
Probleme in Beziehungen zu anderen Menschen
Gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper
Geringes Selbstbewusstsein
Schwierigkeiten im Berufsleben (zu hohe Ansprüche an sich selbst)
Selbstverletzende Verhaltensweisen (SVV)
Ess-/ Alkohol-/ Drogensucht
Auch werden oft die Folgen aus der Kindheit mit in das Erwachsenleben hineingetragen, besonders, wenn sie nicht therapeutisch behandelt wurden.
Sonstige Langzeitfolgen

Depressionen
Angstzustände verschiedener Art
Schuld- und Schamgefühle
Emotionale und "den Verstand betreffende" Störungen
Einsamkeitsgefühle
Negative Selbstwahrnehmung (z.B. "Ich bin zu dick.")
Bei negativen Ereignissen ein Gefühl, als wenn man selbst daran Schuld ist ("Ich bin daran schuld, dass es so gekommen ist! Ich hab den schlechten Ausgang verursacht.")
Niedriges Selbstwertgefühl (z.B. "Ich bin nichts wert.")
Dissoziative Störungen wie Amnesien, Multiple Persönlichkeitsstörung und andere
Persönlichkeitsstörungen wie die Borderline-Persönlichkeitsstörung
Vielfältige psychosomatische Symptome
Schlafstörungen
posttraumatische Belastungsstörungen
Essstörungen
Sexuelle Störungen wie sexuelle Orientierungsprobleme
Sexuelle Funktionsstörungen
Promiskuität (= Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern)
Unbefriedigende Sexualität
Suchtverhalten wie illegale Drogen, Alkohol, Medikamente (z.B. Abführmittel, Schlafmittel, Schmerzmittel)

-quelle:www.hilfe-fuer-partner.de/missbrauch/folge-n.htm-

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25. Juli 2005 um 15:41

Du wirst immer damit leben müssen
bei mir ist es schon länger her, bin jetzt fast 24 und wurde mit 16 vergewaltigt. Wirklich überwunden habe ich es bis heute nicht. Wichtig ist dass du herausfindest wer/was dir helfen kann. Ich habs die ersten Jahre verdrängt, durch eine neue große Liebe ist es dann rausgekommen, da ich sexuelle Schwierigkeiten hatte. Mein Körper hat sich einfach gegen Sex gewehrt, ich konnte lange nichts machen. Danach war ich bei einer Psychologin, bin aber nur 2 Mal hingegangen. Ich kann einfach nicht mit jemandem darüber reden außer mit meinem Mann. Er ist nämlich diese neue Liebe und er hat das alles mit mir durchgestanden. Ich habe mich übers Internet informiert mit meinem Frauenarzt gesprochen und mir einfach viel Zeit gelassen. Mittlerweile habe ich wieder ein normales Sexleben, aber die Erinnerungen kommen immer wieder und jede Form von Gewalt bringt mich zum Nervenzusammenbruch. Ich kann dir wirklich nur empfehlen, lass dir helfen. Geh zu einem Frauenhaus oder rede mit deiner Mutter, Freundin und vor allem wenn du eine Beziehung hast rede mit deinem Partner darüber. Wenn er dich liebt wird er dir helfen das durchzustehen.

Alles Gute Ally

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25. Juli 2005 um 16:07

Eine Geschichte für euch
ich weiss leider nicht, von wem die ist, ich weiss nur, dass es sich bei dem autor um ein männliches missbrauchsopfer handelt.

Das kleine weisse Häschen

Es war einmal ein kleines weisses Häschen, das lebte mit seinen Eltern und seinen Geschwistern in einem grossen ruhigen Wald.Der Wald war gemütlich, und weil keine Autobahn hineinführte, ja nicht einmal eine 4-spurige Schnellstrasse, kamen dort sehr selten irgendwelche Menschen vorbei.Eines Tages jedoch führte ein böses Schicksal den grossen, grünen Waldscheisser des Wegs. Dem gefiel der Wald ebenfalls so gut, dass er beschloss dort eine Weile zu wohnen. Zufällig fand er ein Zuhause bei Häschens nebenan und weil er so ein netter grosser grüner Waldscheisser war, war er bei den Eltern des Häschens sehr beliebt.Irgendwann fragte der grosse grüne Waldscheisser dann das Häschen, ob es nicht mit ihm spielen wollte. Das Häschen dachte daran, wie sehr die Eltern den grossen grünen Waldscheisser schätzten und war stolz darauf, dass so ein grosser grüner Waldscheisser sich mit kleinen weissen Häschen abgab. Es folgte dem grossen grünen Waldscheisser in den Wald, wo dieser einen grossen stinkenden Haufen in den Wald schiss und sich anschliessend mit dem kleinen weissen Häschen den grünen Waldscheisserhintern abwischte. Das kitzelte das Häschen ganz komisch und deshalb musste es ein wenig lachen.Da sagte der grosse grüne Waldscheisser: "Siehst Du, es hat dir ja Spass gemacht! Du siehst aber auch aus, wie ein Stück kleines weisses Klopapier." Das kleine weisse Häschen sah sein schmutziges Fell und fand das gar nicht mehr schön; Aber es stimmte, gelacht hatte es - es war also selbst schuld, wenn der grosse grüne Waldscheisser das in Zukunft immer wieder tat. Und ausserdem musste es zugeben, dass kleine weisse Häschen wirklich ein wenig wie Klopapier aussahen.Da schämte sich das kleine weisse Häschen und versteckte sich vor seinen Eltern und Geschwistern. Es wickelte sich in viele Lagen Klopapier ein und vergass allmählich wie es ausgesehen hatte. Es vergass seine Eltern, seine Geschwister, es hatte keine Freunde - denn, wer freundet sich schon mit einer Rolle Klopapier an, die so tut, als wäre sie ein Häschen! So lebte das Klopapier-Häschen viele Jahre und spielte seine Rolle als Häschen immer perfekter. Eines Tages jedoch kam das Klopapier-Häschen zu einer Expertin für kleine weisse verkleidete Klopapier-Häschen. Die packte ein Ende der Klopapierwicklung und wickelte das Häschen behutsam aus seiner, inzwischen meterdick gewordenen Klopapier-Wicklung aus. Meter für Meter, Kilometer um Kilometer.Das war für das Häschen sehr schmerzhaft, denn oft war das Klopapier dermassen verklebt, dass das Abwickeln weh tat. Das verwirrte das Häschen auch, denn oft ging die Wicklung so schnell ab, dass das Häschen glaubte, sich wie rasend im Kreis zu drehen. Doch irgendwann, nach so langer Zeit, dass es schon keiner mehr daran glaubte, kam das Ende des Klopapiers. Das Häschen konnte es selbst kaum glauben; Und als die Expertin für kleine weisse verkleidete Klopapier-Häschen ihm einen Spiegel gab, bemerkte es, dass es gar kein kleines weisses Häschen mehr war! Es war durch die tonnenschwere Klopapierlast, die es immer mit herumschleppte zu einem grossen, starken, weissen Bären geworden!Der grosse starke weisse Bär rannte nun flugs dahin, wo der grosse grüne Waldscheisser wohnte, packte ihn, biss ihn in seinen grünen Waldscheisserhintern und jagte ihn solange, soweit, bis er in eine Schlucht fiel, wo es keine kleinen weissen Häschen mehr gab, und wo er für den Rest seines Leben nicht mehr heraus konnte um sich mit kleinen weissen Häschen den Hintern abzuwischen.Da lachte der grosse starke weisse Bär, drehte sich um und ging in seinen Wald zurück. Dort wacht er seitdem, dass sich niemals mehr ein grosser grüner Waldscheisser an kleinen weissen Häschen vergreifen kann. Und wenn er nicht gestorben ist, haben die grossen grünen Waldscheisser in diesem Wald immer noch einen sehr schweren Stand.

liebe grüsse + *B*B* !
cosmic.

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25. Juli 2005 um 17:53

Hallo Babygirl.....
also ich bin als Kind mit ca. 12 Jahren sexuell belästigt worden von einem Nachbarn! Ich habe sehr lange geschwiegen und auch vor meinem Eltern geheehalten!

Ich bin bis heute nicht darüber hinweg und habe auch oft Probleme damit, wenn ich dran erinnert werde. Mein Sexleben ist dadurch auch nicht so normal und ich kann mich in bestimmten Situationen auch überhaupt nicht dafür begeistern, ich ekle mich regelrecht! Leider!!!!

Ich bin auch nie zu einem Psychologen gegangen, aber ich merke, dass ich heute mit 25 wirklich manchmal mehr Probleme damit habe, als vielleicht noch vor fünf Jahren. Nicht immer, aber manchmal holt es einen einfach ein!

Wenn du den Mut hast, lass dir helfen!!!!

Ich wünsche allen, dir sowas hinter sich haben, egal ob Belästigung oder sogar Vergewaltigung, dass sie irgendwann ein einigermassen normales Leben führen können!

Alles Gute für dich,

Taschi

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29. Juli 2005 um 14:15

Ja das bin ich...
Hallo,

ja ich wurde von meinem Nachbarn im Alter von sechs Jahren sexuell missbraucht. Er drohte mir damals mich umzubringen, falls ich jemanden etwas sagen würde. Später verging sich meine Tante an mir und meinte, das wäre normal.
Außerdem drohte mir die Freundin meines besten Freundes, dass sie erzählen würde ich hätte sie missbraucht, wenn ich nicht mit ihr schlafe.
Es gab noch weiter Übergriffe. Die Erlebnisse haben mich insgesamt gebrochen. Sie haben dazu geführt, dass ich mich nicht mehr liebenswert fand und dachte alle wollen nur Sex von mir.
Interessanterweise komme ich aber wohl auch noch recht gut bei Frauen an und habe dann auch andere sexuelle Erlebnisse verdrängt. Das alles habe ich erst durch über 2 Jahre tiefenpsychologische Betreuung herausgefunden. Würde mich freuen was von dir zu hören.

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