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Ungleiches Verlangen

26. Juli 2017 um 18:32

Hallo

Ich (m25), sie (w25), sind seit einem halben Jahr "wieder" zsm, davor aber schon eine jahrelange gemeinsame Vergangenheit gehabt.

Ich musste in letzter Zeit feststellen, dass sich schleichend wieder alte Gewohnheiten ihrerseits einschleichen die ich nicht nachvollziehen kann.

Als sie Anfangs 2017 ihre Annäherungsversuche startete war ich eher ablehnend gegenüber ihr. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass ich sie immer noch schätze und unter gewissen Voraussetzung bereit wäre, es noch einmal zu versuchen (Unsere letzte Beziehung scheiterte aufgrund ihrer Libido die nach und nach "verloren" ging).

Sie meinte zu Beginn des Jahres, dass es nicht wieder wie früher sein wird und es schien für mich so als ob sie gewisse Fehler erkannt hatte und verbessern möchte - nicht nur im Bezug auf Sex.

Jan-Mär war dann auch toll, wir hatten oft Sex, sie öffnete sich mir gegenüber wie sie es bis dato noch nie gemacht hatte (in den Jahren zuvor) und alles war mehr oder weniger super, bis auf kleine Meinungsverschiedenheiten etc.

In letzter Zeit muss ich aber feststellen, dass Ihre Lust wieder abnimmt, dass sie träge wird wenn es darum geht Abwechslung zu haben und auch nie von selbst auf die Idee kommen würde, mir z.B. einen Blowjob zu machen - das tat sie Anfangs Jahr noch.

Es gibt für sie nur diese eine Stellung die für sie, wie sie sagt, "befriedigend" ist - anders komme sie nicht zum Höhepunkt. Das führt jetzt dazu, dass wir die letzten 5-6 Mal immer in dieser Stellung Sex haben und ihrem Anschein nach, es keinen Grund zur Veränderung gibt.

Das stört mich, weil ich denke das Sex etwas "gemeinsames" sein soll und dabei die Bedürfnisse beider Personen berücksichtigt werden sollten. Wenn ich sie darauf anspreche, kontert sie direkt und sagt "meine Lust könnte nie gestillt werden", "ich werde dir nie genügen" usw. Aber sie scheint sich auch gar keine Mühe zu machen. Anfangs Jahr war ich durchaus zufrieden, jetzt wo sich unsere Beziehung wieder eingefädelt und gefestigt hat, scheint es als ob sie sich die Mühe nicht mehr machen müsste.

Es ist auch sehr schwierig mit ihr über dieses Thema zu sprechen, da es für sie immer eine Art Belastung hervorruft die, wie sie sagt, sie weiter vom Sex "distanziert". Das heisst, ich laufe also die Gefahr, wenn ich mit ihr darüber rede, ihre Libido komplett zu "verdrängen" bis gar nichts mehr geht.

Was sollte ich eurer Meinung nach tun?

26. Juli 2017 um 18:55

Bin deiner Meinung, nur, wie kann ich mir erklären, dass sie Anfangs Jahr noch viel offener und selbstloser war, wenn es darum ging ihren Freund zu verwöhnen und das jetzt komplett ablehnt?

Ich bin gegenüber ihr sehr selbstlos, sie wird immer verwöhnt, nicht in sexueller Hinsicht (weil sie das nicht wünscht oder nicht zum Ausdruck bringen kann), aber wenn es um Zärtlichkeiten geht, denke ich, kann sie nicht behaupten, dass sie davon nicht genug bekommt.

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26. Juli 2017 um 19:12

Würdest du es denn schätzen, wenn dir jemand der dich begehrt, dir falsche Versprechen macht um dich rumzukriegen und du aber mit der Zeit feststellen musst, dass alles nur gelogen war?

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26. Juli 2017 um 19:25

Danke, finde ich auch, dass es ein geben und nehmen ist.

Meine Lust sollte sie zur Zeit nicht überfordern. Wir haben ungefähr einmal die Woche Sex, muss aber auch dazu sagen, dass wir nicht viel öfter die Gelegenheit hätten da wir getrennt wohnen und uns vielleicht 2-3 Mal die Woche sehen, deswegen passt das schon so - auch für mich - obwohl ich nichts dagegen hätte wenn es mehr wäre. Aber wie gesagt, kann ich gut mit leben.

Mich stört einfach, dass wir dann nur so Sex haben können wie sie es mag und darüber reden geht kaum, weil ich aufpassen muss was ich sage, weil sie ansonsten einen Rückzug macht.

Das ist eigentlich auch das Problem. Wenn es nicht möglich ist zu kommunizieren, wie soll dann ein Problem gelöst werden? Stillschweigen ist ok, einmal, zweimal, aber auf Dauer kann das auch für mich zur Belastung werden.

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26. Juli 2017 um 19:35

Stimmt, gelogen ist vielleicht das falsche Wort.

Ich finde es einfach schade, nicht mit ihr darüber reden zu können und so einen Kompromiss zu finden. Sie ist in dieser Hinsicht sehr Ich-bezogen und fühlt sich schnell Mal in die Ecke gedrängt, was aber überhaupt nicht meine Absicht ist.

Ich will sie im Endeffekt auch nicht überreden, ich würde mir nur wünschen, dass sie offen ist, dass sie mit mir über alles redet und man so zu einer Lösung kommt die für beide stimmt. Ich bin auch kein dominanter Typ, bei dem es gerechtfertigt wäre, dass sie sich so bedrängt fühlen würde nur fällt es uns aus irgendeinem Grund schwer einen gemeinsamen Nenner zu finden.

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26. Juli 2017 um 19:40

Ich werde ihr diesen Vorschlag machen. Bin gespannt ob sie sich darauf einlassen wird, vermute nein.

Aber danke für die Idee, vielleicht klappt es ja doch und bewirkt etwas.

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26. Juli 2017 um 19:44

Aufgewärmte Teigwaren mag ich aber fast mehr als frisch gekochte , muss wohl ein Zufall sein..

Mal sehen ob sich dieser Zustand auf Dauer irgendwie verbessern lässt, andernfalls müssen wir wohl beide akzeptieren, dass das mit uns nicht sein sollte.

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26. Juli 2017 um 19:59

Ich strebe diesen Zustand seit langer Zeit an. Scheint nicht zu klappen, zumindest beim Sex nicht. Das hat auch tiefer gehende Gründe wie Kultur, Vergangenheit usw.

Ich würde gerne Mal einen Tag in ihren Schuhe gehen, um ihre Beweggründe besser nachvollziehen zu können.

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