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Umgang mit Traumata?

6. Januar 2017 um 15:08

Hallo ^-^
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich lange gebraucht habe, bis ich die Kraft fand, um mich hierzu zu bringen, also diese Geschichte irgendwie doch zu veröffentlichen.

Im Sommer letzten Jahres wurde ich fast vergewaltigt, zum Glück hat das noch jemand gemerkt und den Täter verscheucht. 
Das Ganze ist schon ein halbes Jahr her.
Ich dachte, ich wäre längst drüber hinweg, aber sobald ich wieder drüber nach denke könnte ich einfach nur losheulen, da dieses Gefühl und die Angst immer noch in mir sitzen.
Dazu muss man sagen, das ich es bisher auch nur alleine versuchte mit diesem Gefühl umzugehen, zwar erzählte ich jemanden davon aber den hat es nicht wirklich interessiert. Mittlerweile weiß ich das, das ein Fehler und sich das Problem nur weiter in mich rein gegraben hat. Ich bezweifle mittlerweile das ich diese Angst oder dieses Gefühl des bedrückt sein bei einigen Themen einfach nicht mehr los werde. Es fühlt sich wie ein Traumata an, weil ich eine Art Angst bekomme, wenn ich schon über irgendwelche intimen sexuellen Themen schreibe. An, welchen man in meinen Alter doch eigentlich Spaß haben sollte. Meine Frage ist nun, ob es ratsam wäre, einen Psychologen für die Lösung dieses Problems aufzusuchen oder erst mal anders vorzugehen. 

Sorry wenn das der falsche Bereich ist .-. 

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6. Januar 2017 um 15:55

Hallo,
du solltest unbedingt Hilfe suchen - am besten professionelle, also eine Psychologin (wenn du nicht eine persönliche Vertrauensperson hast, mit der du das besprechen kannst).
Wie du selbst richtig siehst, kommst du alleine nicht weiter. So kann sich dieses Trauma nicht wirklich bessern - und du wirst viel länger darunter leiden, als es notwendig wäre.

Klar kann man nicht erwarten, dass alles nach ein paar Tagen/Wochen wie vorher ist, aber die Schritte musst du möglichst bald setzen ...

Alles Gute

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6. Januar 2017 um 16:01

Ich muss mich locusiste anschließen, so etwas kann langfristige Folgen haben. Dass Du hier schreibst, ist schon ein erster Schritt, Du musst dieses Trauma aufarbeiten, um damit klar zu kommen, und dazu sind persönliche Gespräche oder eine Therapie notwendig.

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12. Januar 2017 um 23:04

Ich bin euch sehr dankbar, dass ihr mir so schnell (und hilfreich) geanwortet hat. Ich hatte mich nun mal ein wenig schlau gemacht und entschied mich dafür erstmal an einer Kunsttherapie teilzunehmen, welche ich nun auch in ein paar Wochen starten werde ^-^. 
Nochmal danke für eure Antworten ^-^

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