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Traurig, brauche Hilfe (Achtung lang)

3. Juni 2011 um 19:25

Hallo!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen sollIch bin 24 Jahre alt und Studentin. Wie wahrscheinlich schon so viele Frauen vor mir, dachte ich eigentlich immer, ich sei heterosexuell. Ich war vor etwa drei Jahren sehr in einen Mann verliebt, der mich dann aber sehr enttäuscht hat. Ich hatte lange Liebeskummer wegen ihm. Noch während der Zeit des Liebeskummers kam ich das erste Mal ins Grübeln, was meine sexuelle Orientierung betrifft. Meine Schwester zeigte mir eine Folge von The L word. Da merkte ich das erste Mal, dass es mich erregt, Frauen beim Sex zu sehen. Zunächst machte ich mir noch nicht allzu viele Gedanken darüber, da es mich auch anmacht, heterosexuellen Sex zu sehen. Allerdings ist mir in den letzten Monaten aufgefallen, dass ich immer häufiger auch Frauen auf der Straße hinterher sehe und seit etwa einem Jahr glaube ich auch, in eine Frau verliebt zu sein. Sie ist eine Kommilitonin von mir und wir pflegen eine lockere Bekanntschaft. Da sie in der Uni viel zu tun hat, sehen wir uns nur sehr selten. Im Grunde genommen kenne ich sie also nicht besonders gut. Aber immer wenn ich sie treffe, werde ich immer nervös und frage mich, wie es wohl wäre, sie zu küssen. Auch sonst muss ich ständig an sie denken und habe sogar sexuelle Phantasien von ihr. Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass sie heterosexuell ist. Ich traue mich nicht, ihr von meinen Gefühlen zu erzählen, da ich sie ja wie gesagt kaum kenne und von daher auch nicht einschätzen kann, wie sie wohl reagieren würde. Außerdem sehen wir uns ja kaum noch. Dennoch bekomme ich sie kaum noch aus meinem Kopf. Bei unserem letzten Treffen vor zwei Tagen war ich gar nicht so nervös und fühlte mich ziemlich unbefangen in ihrer Gegenwart, was mich jetzt irgendwie noch mehr irritiert hat. Vielleicht lag es auch daran, dass noch zwei andere Freundinnen von ihr dabei waren?

Ab und zu schaue ich mir auch noch Männer an und finde sie attraktiv, aber so richtig verliebt habe ich mich schon seit drei Jahren in keinen mehr, allenfalls mal geschwärmt, und das hatte sich dann immer wieder schnell erledigt, sobald ich erfuhr, dass der Typ bereits eine Freundin hat.

Nun ging es mir gerade die letzten Monate zunehmend schlechter, da ich ständig am grübeln bin und einfach nicht für mich akzeptieren kann, dass ich offensichtlich auf Frauen stehe. Bisher habe ich nur mit meiner Mutter darüber geredet, und dass auch nur, weil sie bei meinem letzten Besuch sah, wie schlecht es mir geht und ziemlich genau nach gehakt hat. Sie hat erstaunlich positiv reagiert. Sie meinte, wenn ich wirklich lesbisch sei, dann wäre es halt so und sie würde sich schon irgendwie daran gewöhnen. Allerdings glaubt sie nicht, dass ich lesbisch bin. Sie meint, ich müsste nur den richtigen Mann finden und das Problem sei gelöst.
Aber genau da liegt ja der Haken. Ich weiß einfach nicht, ob eher ein männlicher oder ein weiblicher Partner das Richtige für mich wäre. Ich hatte noch nie eine Beziehung. Den Mann, wegen dem ich vor drei Jahren so Liebeskummer hatte, habe ich nur zweimal in meinem Leben gesehen. Diese zwei Begegnungen habe ich aber als sehr intensiv wahr genommen. Wir hatten uns sehr viel geküsst und es war sehr schön. Nur der Sex, den wir bei der zweiten Begegnung hatten, war enttäuschend, aber vielleicht war das ja auch deshalb, weil es mein erstes Mal war und er ziemlich leidenschaftslos war? Was mich momentan auch besonders quält, ist die Frage, ob ich mir damals nur eingebildet habe, in ihn verliebt zu sein, mir etwas vor gemacht habe, weil ich unbedingt eine Beziehung wollte. Und vor allem: Würde ich mich heute noch einmal in ihn verlieben?
Ich weiß es einfach nicht. Seither konnte ich mich nicht mehr in einen Mann verlieben, was mich traurig macht. Stattdessen denke ich ständig an diese Frau, bei der ich ja eh auch keine Chancen habe.
Insgesamt ist der Gedanke, lesbisch zu sein, bei mir mit sehr vielen Ängsten verbunden. Der härteste Kampf wäre erstmal, es für mich selbst zu akzeptieren. Ich habe schon seit einem Jahr das Gefühl, auf der Stelle zu treten und ich komme einfach nicht vorwärts. Es ist die Angst, zu den Gefühlen zu stehen, die ich offenbar für diese Frau habe und die ich nicht so richtig einordnen kann. Hinzu kommt, dass ich befürchte, dass ich mich ab jetzt nur noch in Frauen verliebe, womöglich in heterosexuelle Frauen, bei denen ich nie eine Chance hätte. In Lesben-Bars traue ich mich nicht, allein zu gehen. Ich befürchte, dort nur männlich aussehende Lesben zu treffen, die mich (ist nicht böse gemeint) offen gesagt eher abschrecken.

Mein Leben lang war ich nur unglücklich verliebt. Schon bei Männern war es problematisch, jemanden kennen zu lernen, der Single war und Interesse an mir hatte und der mir auch gefiel. Das ist wie gesagt seit drei Jahren nicht mehr passiert. Bei Frauen befürchte ich nun, dass mir das gleiche Schicksal blüht, zumal ich ja immer davon ausgehen muss, dass die Frauen, die ich im Alltag kennen lerne, hetero sind. Ich habe Angst davor, immer allein bleiben zu müssen, wegen meiner Neigung und meiner zurückhaltenden Art. Auch was Sex betrifft, wäre ich erst mal unglaublich gehemmt. Ich glaube, ich hätte sogar ziemliche Schuldgefühle, wenn mir der Sex mit einer Frau gefallen würde und ich dann auch noch feststellen müsste, dass ich nur noch Sex mit Frauen will. Und natürlich hätte ich große Angst davor, mich zu outen. Was, wenn all die Leute, die mir wichtig sind, sich dann deshalb von mir abwenden? Wie soll ich allgemein mit dem Thema umgehen, wenn ich Leute neu kennen lerne? Immer wieder müsste ich neu abwägen, ob ich mich oute oder nicht und wie ich mit möglichen negativen Reaktionen umgehe. Ich muss dazu sagen, dass ich nur wenig Selbstbewusstsein habe und ein eher ängstlicher Typ bin, der auch nicht so leicht neue Bekanntschaften schließt, was das Ganze doppelt schwer macht.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, wie ich endgültig heraus bekommen kann, wer ich bin. Falls ich wirklich lesbisch bin, weiß ich nicht, wie ich lernen kann damit umzugehen und vor allem selbstbewusst damit umzugehen. Mit 24 noch Single zu sein und noch nie ne Beziehung gehabt zu haben macht einen ja schon zu einem Außenseiter. Aber wie wird es sein, wenn ich noch dazu lesbisch bin?
Gerade in letzter Zeit werde ich ständig von Männern angesprochen, was mir irgendwie unangenehm ist, da ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Heute beispielsweise war ich mit einem Kommilitonen von mir essen. Und so wie es aussieht, macht er sich jetzt bereits Hoffnungen, denn er wollte meine Nummer, er will mit mir tanzen gehen und er suchte immer wieder den Körperkontakt. Ich weiß jetzt einfach nicht was ich tun soll. Ich finde ihn nett, auch nicht unattraktiv, aber ich habe Angst, bin wahnsinnig gehemmt. Mein Verstand sagt mir, dass es sowieso nicht geht, da ich bald wegziehe und mich auf mein Studium konzentrieren muss, gerade jetzt, wo ich bald meinen Abschluss mache. Und dass es nicht fair wäre, ihm Hoffnungen zu machen, wo ich doch nicht mal weiß, ob ich wirklich auf Männer stehe. Was mein Herz mir sagt, da kann ich mir überhaupt keinen Reim darauf machen. Ich weiß, dass ich eine Beziehung will, dass ich morgens neben dem richtigen Menschen aufwachen will, mit dem richtigen Gefühl, mit dem Gefühl, dass alles ok ist, so wie es ist. Aber das erscheint mir momentan unmöglich. Die Angst, mich auf jemanden einzulassen, ist überwältigend, da ich ja auch niemanden verletzen will. Wie kann ich nur rausfinden, wer ich bin und was ich will, ohne jemandem weh zu tun? Kann es denn richtig sein, für den Rest meines Lebens alle Menschen auf Abstand zu halten, solange ich nicht sicher bin, was ich will? Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Gerade heute fällt es mir wieder besonders schwer, mich auf mein Studium zu konzentrieren, und dass, wo ich so viel zu tun habe

Ich weiß, ich sehe wahrscheinlich alles viel zu negativ, aber ich musste an dieser Stelle einfach mal meine Sorgen los werden. Natürlich weiß ich, dass mir niemand sagen kann, ob ich lesbisch bin oder nicht, dass ich es selbst heraus bekommen muss. Mir ging es in erster Linie darum, mein Problem zu schildern, was mir hoffentlich halbwegs verständlich gelungen ist.

Tut mir Leid, dass mein Beitrag so lang geworden ist. Ich hoffe, dass er trotzdem gelesen wird.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen, sofern sie denn erst gemeint sind. Vielen Dank schon mal im Voraus!



4. Juni 2011 um 17:36

Jetzt bereits outen?
Hey!
Danke für deinen Beitrag.
Solche Tests im Internet habe ich schon gemacht, allerdings möchte ich mich nicht allein darauf verlassen. Es kam meistens bei diesen Tests raus, dass ich bi oder bi-neugierig bin. Das allein reicht mir aber nicht. Mich mit anderen Frauen auszutauschen, die bi oder lesbisch sind, ist ein guter Tip, das habe ich auch bereits getan bzw. tue es auch jetzt noch.
Allerdings traue ich mich nicht, meinem Kommilitonen von meiner momentanen Lage zu erzählen. Ich kenne ihn ja erst seit kurzem und wenn ich dann direkt so ein Geständnis bringe, wäre das vielleicht etwas zu viel des Guten. Ich hatte mir überlegt, dass ich ihm einfach offen sage, dass ich ihn nur nett finde, aber kein sexuelles Interesse an ihm habe.
Ich denke, für ein Outing bei Freunden und Familie sollte man sich schon sehr sicher sein. Da ich bisher noch keinerlei Erfahrungen mit Frauen gemacht habe, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich jetzt nur noch das und nichts anderes möchte oder ob ich vielleicht auch Beziehungen zu Frauen haben möchte, aber nicht ausschließlich. Oder ob das Ganze vielleicht doch nicht das Richtige für mich ist. Keine Ahnung. Jedenfalls fühle ich mich noch nicht bereit für ein Outing.
Sobald ich den Uni-Stress hinter mir habe, werde ich aber schon mal versuchen, Frauen kennen zu lernen.

Liebe Grüße,
Rosemary

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8. Juni 2011 um 10:00

An die Vorstellung gewöhnen
Hallo Flops7!

Danke für deine Tipps. Ich finde auch, du hast Recht, was diese Test im Internet angeht. Sie können einem auch keine Antwort darauf geben, wer man wirklich ist (sexuell gesehen).

Was das Outen bzw. darüber sprechen angeht: Ich habe mir vorgenommen, erstmal noch mit keinem darüber zu sprechen (abgesehen von meiner Mutter, mit der ich ja schon darüber gesprochen habe). Außer natürlich jemand spricht mich direkt auf das Thema an und ich vertraue dieser Person. Aber das wird wohl so schnell nicht passieren.
Es mag vielleicht feige erscheinen, aber ich möchte erst dann mit Familie und Freunden über das Thema sprechen bzw. mich outen, wenn ich mir ganz sicher bin. Und bis dahin ist es wohl leider noch ein langer Weg, fürchte ich.

Ich wünsche dir auch auf jeden Fall noch alles Gute!

Liebe Grüße,
Rosemary172

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16. Juni 2011 um 23:03
In Antwort auf rosemary172

An die Vorstellung gewöhnen
Hallo Flops7!

Danke für deine Tipps. Ich finde auch, du hast Recht, was diese Test im Internet angeht. Sie können einem auch keine Antwort darauf geben, wer man wirklich ist (sexuell gesehen).

Was das Outen bzw. darüber sprechen angeht: Ich habe mir vorgenommen, erstmal noch mit keinem darüber zu sprechen (abgesehen von meiner Mutter, mit der ich ja schon darüber gesprochen habe). Außer natürlich jemand spricht mich direkt auf das Thema an und ich vertraue dieser Person. Aber das wird wohl so schnell nicht passieren.
Es mag vielleicht feige erscheinen, aber ich möchte erst dann mit Familie und Freunden über das Thema sprechen bzw. mich outen, wenn ich mir ganz sicher bin. Und bis dahin ist es wohl leider noch ein langer Weg, fürchte ich.

Ich wünsche dir auch auf jeden Fall noch alles Gute!

Liebe Grüße,
Rosemary172

Du sprichst auch mir aus der Seele...
Hallo

Ich hab kürzlich deinen Beitrag gelesen und hab mich in vielem wiedererkannt!
In der Vergangenheit hab ich auch einige Beziehungen mit Männern gehabt, aber es hat nie lange gehalten und war für mich auch irgendwie nie was ernstes. Ich glaube ich hab mich schon immer eher zu Frauen hingezogen gefühlt aber ich wollte es lange selbst nicht wahrhaben und dachte das ist nur eine momentane Phase.

Mit der Zeit hab ich aber gemerkt, dass es nicht so ist. Ich erkenne immer deutlicher, dass dies wohl mein Schicksal ist, ich mag Frauen, so ist es nun mal. Genauso wie du ergeht es mir oft so, wenn ich durch die Strasse laufe, dass ich öfters mal einer nachsehe oder mich halt angezogen fühle.

Aber ich weiss nicht was ich tun soll. Ich habe konkret nie was mit einer Frau gehabt, aber ich merke, dass ich es das ist was ich will und zwar eine richtige Beziehung. Aber es ist nicht einfach....wie finde ich denn die richtige für mich???...ich meine, vielleicht erkennt man sich manchmal untereinander, aber es steht doch einer nicht auf der Stirn geschrieben, ob sie lesbisch ist?
Daher bin ich oft traurig, weil ich denke, ich bin wohl dazu verdammt nie eine für mich zu finden
Ich hoffe immer, das ergibt sich spontan, aber es geht immer schief, die Frauen, welche mich interessieren, sind immer hetero und hab fast keine Hoffnung mehr.

Hoffe dir ergeht es besser...jedenfalls ist etwas aufmunternd zu lesen, dass noch andere solche Probleme haben.

LG

Aleksandra

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21. Juni 2011 um 19:30

Von der schwierigen Suche
Erst mal möchte ich mich bei allen bedanken, die auf meinen Beitrag geantwortet haben und sich an der Diskussion beteiligt haben. Das hat Mut, Mut gemacht.
@Aleksia: Ich kann verstehen, dass du traurig bist und dir Sorgen machst, dass du nie die richtige Frau finden wirst. Vor allem, da man hier im Forum ja doch oft von Frauen liest, bei denen sich das wie selbstverständlich ergeben hat und die das Glück hatten, dass ihre Gefühle erwidert wurden.
Nun stecke ich selbst zwar noch in einem ziemlichen Gefühlschaos und weiß nicht mal genau, ob ich nur bi oder lesbisch bin. Insofern bist du mir auf jeden Fall weit voraus, da du ja schon weißt, dass du dich mehr zu Frauen hingezogen fühlst. Falls dich das ein bißchen tröstet
Aber glaub mir, auch ich kenne das Problem, wenn man sich plötzlich zu einer Hetero-Frau hingezogen fühlt und weiß, dass niemals die Chance besteht, dass diese Gefühle erwidert werden. Es ist tatsächlich sehr schwer, die richtige Frau kennen zu lernen, bei der alles passt und mit der man dann eine Beziehung haben kann. Aber wie Flops schon sagte: Du darfst einfach nicht aufgeben. Versuche, vielleicht öfter auf Partys nur für Frauen zu gehen oder im Internet Frauen kennen zu lernen. Selbst wenn du dabei Enttäuschungen erlebst, irgendwann ist bestimmt die Richtige dabei und dann war es all die Enttäuschungen, die du vorher hinnehmen musstest, wert!

Ganz liebe Grüße und noch viel Glück!

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23. Juni 2011 um 22:32


hy du!

auf den ersten blick wirkt es auf mich so als ob du dir da einfach viel zu viele gedanken machst..kann es sein, dass du dir einfach so zwanghaft eine beziehung wünschst, dass deine gefühle regelrecht dadurch unterdrückt werden? das könnt ich mir nämlich vorstellen..
natürlich will man glücklich sein, aber wenn das streben nach glück auf einmal zur last und zum zwang wird dann wirkt sich das negativ auf dein gefühlsleben und deine wahrnehmung aus.
ich würde dir raten dich mal allein auf dich zu konzentrieren und deinen kopf mal frei zu machen. bei vielen hilft sport oder yoga oder sowas..

vielleicht kannst du dann auch den uni-stress abbauen und deine gedanken etwas ordnen..

und lesbische erfahrungen hat doch fast jeder schon gemacht kann sein dass du einfach nur zu viel angst davor hast und dich zu sehr reinsteigerst..da die kollegin von dir wohl die erste person ist bei der du solche gedanken hast, ist es klar dass du diese neuen fantasien jetzt mit ihr in bezug stellst, also bist du quasi mit ihr verbunden und du "hängst" irgendwie an ihr..vielleicht empfindest du das als verliebt sein..
hoffe ich konnte dir etwas helfen

mfg

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25. Juni 2011 um 11:07
In Antwort auf studentin021


hy du!

auf den ersten blick wirkt es auf mich so als ob du dir da einfach viel zu viele gedanken machst..kann es sein, dass du dir einfach so zwanghaft eine beziehung wünschst, dass deine gefühle regelrecht dadurch unterdrückt werden? das könnt ich mir nämlich vorstellen..
natürlich will man glücklich sein, aber wenn das streben nach glück auf einmal zur last und zum zwang wird dann wirkt sich das negativ auf dein gefühlsleben und deine wahrnehmung aus.
ich würde dir raten dich mal allein auf dich zu konzentrieren und deinen kopf mal frei zu machen. bei vielen hilft sport oder yoga oder sowas..

vielleicht kannst du dann auch den uni-stress abbauen und deine gedanken etwas ordnen..

und lesbische erfahrungen hat doch fast jeder schon gemacht kann sein dass du einfach nur zu viel angst davor hast und dich zu sehr reinsteigerst..da die kollegin von dir wohl die erste person ist bei der du solche gedanken hast, ist es klar dass du diese neuen fantasien jetzt mit ihr in bezug stellst, also bist du quasi mit ihr verbunden und du "hängst" irgendwie an ihr..vielleicht empfindest du das als verliebt sein..
hoffe ich konnte dir etwas helfen

mfg


Hey!

Danke für deinen Rat. Von der Perspektive hatte ich es noch gar nicht betrachtet.

Es stimmt, ich wünsche mir schon lange eine Beziehung und manchmal frustriert es mich, wenn ich sehe, wie leicht es bei anderen Leuten funktioniert und wie schwer es bei mir ist.

Ich mache bereits Sport und Autogenes Training, was mir auch gut tut. Nur bin ich trotzdem unglücklicherweise ein Mensch, der sich immer voll viele Gedanken macht und nur schwer mit einer Sache abschließen kann.

Du sagtest, ich unterdrücke meine Gefühle. Welche Gefühle meinst du denn genau?

Es fällt mir tatsächlich schwer, diese Gefühle für meine Kommilitonin richtig einzuordnen. Ich frage mich oft, warum ich so oft an sie denke obwohl wir uns ja kaum mal sehen und auch nicht so eng befreundet sind. Und wie es gleichzeitig sein kann, dass ich doch auch noch hin und wieder gerne Männer anschaue und mit ihnen flirte. Naja, ich schätze eine wirkliche Antwort werde ich wohl nie dafür finden.

Du hast aber sicherlich Recht, dass ich zu zwanghaft danach strebe, eine Beziehung zu haben und glücklich zu sein.
Du hast mir also auf jeden Fall schon mal etwas geholfen!

Liebe Grüße

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