Forum / Sex & Verhütung

Spärlich bekleidet im Freibad

Letzte Nachricht: 6. August um 15:21
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ricardo
24.06.22 um 10:56
In Antwort auf lina_85

Das Wort Toleranz ist in diesem Thread irgendwie fehl am Platz. 

Das dieses Forum hier bezüglich Nacktheit und Sexualität anders tickt habe ich inzwischen gemerkt. 
Nur frage ich mich warum man automatisch ein Spießer ist oder im Mittealter lebt wenn man keine Strings mag oder die Brüste nicht gerne herzeigt? 

Jeder sollte so leben wie er möchte aber warum muss man seinen Lebensstil oder seine Meinung anderen Leuten aufdrängen?
Es wäre ja umgekehrt auch nicht fair wenn ich mir einen FKK Strand aussuche, mich im Badeanzug dort hinlege und auf mein Recht behaare. 
Ich komme übrigens aus einem Land wo Frauen noch gar nichts zu sagen haben. Die würden sich über die Meldung das blanke Brüste ein Schritt zur Gleichberechtigung sind kaputt lachen. 
Bis sowas Thema wird wären andere Dinge wichtiger. 
 

Zu Recht behaaren sollte Frau sich sowieso nicht am FKK Strand🤣

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jana23072002
24.06.22 um 11:49
In Antwort auf ricardo

Das Leben nicht so ernst zu nehmen, ist eher ein Zeichen von hoher Intelligenz als von Niveaulosigkeit. Das sollte dazu dienen alle ein bisschen aufzuheitern und Freude hervor zu bringen, da wir doch in einer so düsteren Welt leben. Aber ich bin mir sicher das Jana sehr ernst sein kann, wenn sie denn nett gefragt wird, statt sie zu beschimpfen.

Ricardo, es ist wichtig, zu unterscheiden:

Bis jetzt ist mir hier noch niemand in einer Weise an den Karren gefahren, die ich rational betrachtet nicht tolerieren könnte:

Die Leute dürfen anderer Ansicht sein, sie dürfen sagen was sie von dem halten was ich schreibe, sie dürfen ihre Befindlichkeit ausdrücken, sie brauchen nicht übertrieben nett sein, sie dürfen sich auch irren - diese heutzutage übliche völlig übertriebene In-Watte-Packerei, die einen zwingt, in allem, was einen innerlich bewegt, Verrenkungen zu machen ohne Ende, nervt mich.

Beleidigen im SInne des StGB dürfte übrigens insofern schwierig sein als die Leute hier unter Nickname posten, sodass fraglich wäre, inwiefern zB eine gegen meinen Nickname gerichtete Äusserung tatsächlich das Ansehen meiner realen (juristischen/natürlichen) Person schädigen würde, aber dafür haben die Forenbetreiber ein paar eigene Verhaltensregeln erlassen, die sie zB mit Wahrung des Forumsfriedens begründen.

Was man zB nicht darf, ist, Schadenszufügung in unrechtmäßiger Weise anstreben oder Dinge absichtlich verdrehen, die jemand anders geschrieben hat. Was das angeht, sehe ich mir gegenüber bisher keine Grenzüberschreitungen: Es hat zB bisher niemand versucht, die Leserschaft dazu aufzuhetzen, mich im realen Leben ausfindig zu machen und mich auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen oder so etwas.  Und bis jetzt hat hier meiner Einschätzung nach noch niemand wirklich böswillig versucht, Dinge, die ich geschrieben habe, zu verdrehen.

Zusammengefasst:

Ich finde es nett, dass du ein gutes Wort für mich einlegen möchtest, aber im Moment sehe ich noch keinen Grund für Besorgnis. Alles gut. 

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ricardo
24.06.22 um 11:53
In Antwort auf jana23072002

Ricardo, es ist wichtig, zu unterscheiden:

Bis jetzt ist mir hier noch niemand in einer Weise an den Karren gefahren, die ich rational betrachtet nicht tolerieren könnte:

Die Leute dürfen anderer Ansicht sein, sie dürfen sagen was sie von dem halten was ich schreibe, sie dürfen ihre Befindlichkeit ausdrücken, sie brauchen nicht übertrieben nett sein, sie dürfen sich auch irren - diese heutzutage übliche völlig übertriebene In-Watte-Packerei, die einen zwingt, in allem, was einen innerlich bewegt, Verrenkungen zu machen ohne Ende, nervt mich.

Beleidigen im SInne des StGB dürfte übrigens insofern schwierig sein als die Leute hier unter Nickname posten, sodass fraglich wäre, inwiefern zB eine gegen meinen Nickname gerichtete Äusserung tatsächlich das Ansehen meiner realen (juristischen/natürlichen) Person schädigen würde, aber dafür haben die Forenbetreiber ein paar eigene Verhaltensregeln erlassen, die sie zB mit Wahrung des Forumsfriedens begründen.

Was man zB nicht darf, ist, Schadenszufügung in unrechtmäßiger Weise anstreben oder Dinge absichtlich verdrehen, die jemand anders geschrieben hat. Was das angeht, sehe ich mir gegenüber bisher keine Grenzüberschreitungen: Es hat zB bisher niemand versucht, die Leserschaft dazu aufzuhetzen, mich im realen Leben ausfindig zu machen und mich auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen oder so etwas.  Und bis jetzt hat hier meiner Einschätzung nach noch niemand wirklich böswillig versucht, Dinge, die ich geschrieben habe, zu verdrehen.

Zusammengefasst:

Ich finde es nett, dass du ein gutes Wort für mich einlegen möchtest, aber im Moment sehe ich noch keinen Grund für Besorgnis. Alles gut. 

War nur eine Frage der Zeit bis der kommt.🤣

Typisch Jana

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jana23072002
24.06.22 um 11:59
In Antwort auf ricardo

Jana ist voll eine Advocado

Advocado?  Ich ess gern Avocados.  Zum Beispiel mit Paprika, Schnittlauch und Cheddar gefüllt, mit Hackfleisch und dünnen Speckscheiben umwickelt, mit Barbecue-Sauce bepinselt im Ofen gebacken. 

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ricardo
24.06.22 um 12:02
In Antwort auf jana23072002

Advocado?  Ich ess gern Avocados.  Zum Beispiel mit Paprika, Schnittlauch und Cheddar gefüllt, mit Hackfleisch und dünnen Speckscheiben umwickelt, mit Barbecue-Sauce bepinselt im Ofen gebacken. 

Anwältin - Advocado🤣 Mag das Wortspiel

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jana23072002
24.06.22 um 12:02
In Antwort auf ricardo

Nein, ich will keine Männer anschauen.

Es verlangt ja keiner, dass du anschaust/hinschaust. 

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ricardo
24.06.22 um 12:03
In Antwort auf ricardo

Anwältin - Advocado🤣 Mag das Wortspiel

Also eigentlich Anwalt sonst würde es Advocada heissen

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ricardo
24.06.22 um 12:04
In Antwort auf jana23072002

Advocado?  Ich ess gern Avocados.  Zum Beispiel mit Paprika, Schnittlauch und Cheddar gefüllt, mit Hackfleisch und dünnen Speckscheiben umwickelt, mit Barbecue-Sauce bepinselt im Ofen gebacken. 

Pöse Vegcarnivorin

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jana23072002
24.06.22 um 12:05
In Antwort auf ricardo

Anwältin - Advocado🤣 Mag das Wortspiel

Weiss ich doch. 

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jana23072002
24.06.22 um 12:06
In Antwort auf ricardo

Pöse Vegcarnivorin

Eine Vegetarierin kann och nicht sein weil mir die Pflanzen zu sehr leid tun. 

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ricardo
24.06.22 um 12:10
In Antwort auf jana23072002

Eine Vegetarierin kann och nicht sein weil mir die Pflanzen zu sehr leid tun. 

Pflanzen haben auch ein Leben. Daher warte ich bis die Pflanzen eines natürlichen Todes sterben, bevor ich diese in mich einverleibe um dann wieder auszuscheiden.

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ricardo
24.06.22 um 12:13
In Antwort auf jana23072002

Es verlangt ja keiner, dass du anschaust/hinschaust. 

Da müsste ich ja im Freibad die ganze Zeit pennen, weil die Michaels ja die ganze Zeit vor mir herumlatschen wenn ich wach bin

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elly3799
24.06.22 um 14:25

Ich persönlich trag auch nur bikinis die wirklich nur das allernötigste Bedecken, kann schon sein dass mal was verrutscht und man bisschen mehr sieht. Aber das stört mich nicht bin stolz auf meinem Körper, hab auch kein problem mich vor anderen umzuziehen

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ricardo
24.06.22 um 14:31
In Antwort auf elly3799

Ich persönlich trag auch nur bikinis die wirklich nur das allernötigste Bedecken, kann schon sein dass mal was verrutscht und man bisschen mehr sieht. Aber das stört mich nicht bin stolz auf meinem Körper, hab auch kein problem mich vor anderen umzuziehen

Meine Fresse, ja so gehts auch🤣

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jana23072002
24.06.22 um 17:32
In Antwort auf dickunddoof

@ Jana



18 Punkte!

Durchweg tolle Argumentation.

Leider ist es vielfach so, dass Menschen falsche Vorstellungen von Recht/von Gesetzen haben.
Sieht man hier deutlich: da hat man mal irgendwas davon gehört, dass Diskriminierung verboten ist, das Bad diskriminiert (in den Augen einiger), also muss man sich nicht an die Regeln des Bades halten, und darf sich benehmen wie man will.

Dass nicht jeder Einzelne mit seiner persönlichen Rechtsauffassung diese Beurteilung trifft, sondern dafür in einem Rechtsstaat Gerichte zuständig sind, wird ignoriert.
Vielleicht liegt gar keine Diskriminierung vor, vielleicht gibt es sachliche Gründe - sonstige Badegäste, Kinder, Menschen mit anderem kulturellen Background, die sich gestört fühlen könnten; vielleicht bestehen räumliche, zeitliche Regelungen, um den Wünschen und Vorstellungen aller Badegäste gerecht zu werden und man selbst hat dies nicht mitbekommen...

Der "Witz" an dieser Haltung - man muss sich nicht an Regeln/Gesetze halten - besteht darin, dass das selbstverständlich nur für einen selbst gilt.
Halten sich andere nicht an Gesetze wird ganz schnell, spätestens wenn man selbst dabei mal benachteiligt ist oder gar (schwer) geschädigt wird, nach dem Rechtsstaat gerufen, und erwartet, dass der dem bösen Gegenüber Einhalt gebietet


Btw
mit Par 19 AGG, der dann aber von Par 20 AGG wieder "kassiert" wird, dürftest du richtig liegen

Bäder sind in der Regel privatrechtliche Einrichtungen, so dass Zivilrecht Anwendung findet.
Selbst wenn Bäder mit kommunaler Beteiligung betrieben werden, nehmen sie im allgemeinen trotzdem keine hoheitlichen Aufgaben wahr, so dass sich die Zuordnung zum Rechtsgebiet nicht ändert
allerdings sind "Ungleichbehandlungen" wegen eines sachlichen Grundes immer möglich, und als solcher dürften hier die Wert- und Moral-Vorstellungen anderer Badegäste genügen.

> Dass nicht jeder Einzelne mit seiner persönlichen Rechtsauffassung diese Beurteilung trifft, sondern dafür in einem Rechtsstaat Gerichte zuständig sind, wird ignoriert.

Nicht nur die Judikative, sondern auch die Legislative. In vielen Bereichen ist auch der Exekutive Ermessensspielraum eingeräumt.

Was viele, die nach Gleichbehandlung/Gleichberechtigung schreien, übersehen, ist, dass in der Juristerei mitunter in objektives und subjektives Recht unterteilt wird, und zwar aus gutem Grund. Und dass in unserem Rechtssystem auch einiges an praktischer Lebenserfahrung steckt, die sich über Generationen hinweg angesammelt hat und die man besser nicht achtlos ignorieren sollte wenn man sich nicht in einer weiteren Iteration mit den selben Problemen herumschlagen will, mit denen sich die Leute früherer Zeiten herumgeschlagen haben. 

Wenn es um Gleichberechtigung geht, denke ich manchmal, dass erstens damit auch Gleichverpflichtung einhergehen sollte, und zweitens die Leute in der Lage und fähig sein müssen, ihren Rechten und Pflichten gerecht zu werden.
Wenn man Gleichberechtigung auf Teufel komm raus in allen Lebensbereichen erreichen wil, muss folglich überall das Anforderungsniveau so heruntergeschraubt sein, dass auch die Unfähigsten mit den Rechten und Pflichten noch klarkommen.
Alles aus Gründen der Gleichmacherei aufs Befähigungsminimum zu reduzieren, ist aber das Todesurteil für eine im positiven Sinne humane Gesellschaft. In China haben sie während der Kulturrevolution mancherorts Leuten, die Klavier spielen konnten, die Finger gebrochen, um sie denen gleich zu machen, die es nicht konnten. Die Roten Khmer in Kambodscha haben massenweise gebildetere Leute liquidiert, die nicht in ihr Gleichheitsschema passten - teilweise war allein schon der Umstand fatal, dass jemand rausfand/wusste/behauptete, dass man rechnen kann.
Meiner Meinung nach haben wir jetzt schon viel zu viele Leute, die über das Schicksal anderer befinden dürfen ohne sich bewusst zu sein, dass ihre eigene Selbstwahrnehmung hauptsächlich dem Kruger-Dunning-Effekt geschuldet ist und es besser wäre, das Recht, über andere zu befinden, statt ihnen Leuten einzuräumen, die es besser/verantwortungsvoller ausüben können.

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jana23072002
24.06.22 um 17:44
In Antwort auf ricardo

Kommt drauf an, wenns Kinder im Freibad hat, finde ich knappe Bikinis problematisch. Wobei ich nur Microbikinis als knapp bezeichne.

Als Kind hatte ich nie Probleme mit der Nacktheit anderer, die in ihrem Verhalten auf dem Teppich blieben und wussten welches Verhalten in welchen Situationen angemessen ist und ihr Verhalten an diesem Wissen ausrichteten. Als meine Eltern noch lebten und wir (Klein-)Kinder waren, haben sie uns oft zum FKK mitgenommen, und das war nie ein Problem.

In der Anwesenheit von Kindern sehe ich nicht per se ein Problem, sondern eher in dem Umstand, dass im Freibad Menschen unterschiedlichster Sozialisation zusammenkommen und dass auch welche dabei sind, die nicht von gestern sind sondern jetzt leben, für die das ein Kulturschock ist bzw die nicht angemessen damit umgehen können.
Auch wenn man solche Menschen zB als "ewig gestrige" einstuft ändert das nichts an den vermeidbaren Problemen, die sich ergeben können.

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richyjulia1
24.06.22 um 17:55
In Antwort auf maegan_22693287

Ich bin bestimmt keine Heldin, aber alles andere als ein Engel und bin daran gewöhnt meinen Kopf durchzusetzen.
Davon wird mich bestimmt kein "Bademeisterchen" oder die Mitbadenden abhalten, besteht Diskusionsbedarf so verlange ich den/die Geschäftsführer/in und kläre die Sache!
Zum einen ist eine Ungleichbehandlung laut Gesetz nicht zulässig, zum anderen geht es auch im allgemeinen um die Zuordnung meiner Person zu einem bestimmten Geschlecht durch Dritte.
Gestützt allei auf der Basis der selektiven Wahrnehmung des "Bademeisterchens" mich als "weiblich" zu deklarieren und  basierend auf den Statuten der Badeordnung, mir den Zwang aufzuerlegen meinen Oberkörper bekleiden zu müssen.

Es steht ihm nicht zu mein Geschlecht zu bestimmen oder zu bewerten.

Diese Unterhaltung kann ich in den seltensten Fällen mit dem "Meisterchen" führen und wende mich dann an die Geschäftsführung, welche diesbezüglich bei dem heiklen Thema zurückrudern, einlenken und mich gewähren lassen.
Ist halt oft von Vorteil, fundierte juristische Beratung in der Family zu finden....

Das ich das schamlos ausnütze und mir einen Spaß daraus mache, mit meinen relativ großen Brüsten, immerhin C und beidseitig gepiercten Brustwarzen für Aufsehen zu sorgen, wird noch von der Tatsache untermauert, dass meine Strings im Schrittbereich nur wenig mehr Stoff als eine Briefmarke aufweisen.

Ähnliches wirst du von der Benutzung der Toiletten im Club/ Disco kennen. Damentoiletten endlos überfüllt, Herren frei.
Ich gehe ungeniert auf die Herrentoilette, nutze falls dort keine Kabine frei sein sollte auch das Urinal. Stellt beim kurzen Rock kein Problem dar!
Soll nur einer wagen mich dumm anzumachen oder davon abzuhalten, dann bin ich überhaupt nicht mehr Ladylike!

Selbstsicherheit, gutes Aussehen und ein etwas überheblicher, arroganter Blick öffnen sicherlich auch hier Tür und Tor, die Fähigkeit nackt einem bekleidetem Menschen gegenüberzustehen und allein durch mein Verhalten und meine Blicke die Dominanz auszustrahlen, dass dieser sich ausgezogen fühlt, die ist unbezahlbar!

Hab gerade von Berichten über Freibäder in Berlin gelesen, die sehr gerne von unseren sehr fortschrittlichen Neubürgern besucht werden.
Da würde ich mal gerne deine Diskussionskunst sehen wenn die dich anmachen oder dich als Hure aus dem Bad jagen.
ja und das wäre dann wahrscheinlich noch der angenehmste Fall.
Die lassen sich bestimmt von einer selbstbewußten Frau wie du es wohl bsit einschüchtern wenn du dann noch behauptest ein Mann zu sein.

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jana23072002
24.06.22 um 18:00
In Antwort auf dickunddoof

@ Jana



18 Punkte!

Durchweg tolle Argumentation.

Leider ist es vielfach so, dass Menschen falsche Vorstellungen von Recht/von Gesetzen haben.
Sieht man hier deutlich: da hat man mal irgendwas davon gehört, dass Diskriminierung verboten ist, das Bad diskriminiert (in den Augen einiger), also muss man sich nicht an die Regeln des Bades halten, und darf sich benehmen wie man will.

Dass nicht jeder Einzelne mit seiner persönlichen Rechtsauffassung diese Beurteilung trifft, sondern dafür in einem Rechtsstaat Gerichte zuständig sind, wird ignoriert.
Vielleicht liegt gar keine Diskriminierung vor, vielleicht gibt es sachliche Gründe - sonstige Badegäste, Kinder, Menschen mit anderem kulturellen Background, die sich gestört fühlen könnten; vielleicht bestehen räumliche, zeitliche Regelungen, um den Wünschen und Vorstellungen aller Badegäste gerecht zu werden und man selbst hat dies nicht mitbekommen...

Der "Witz" an dieser Haltung - man muss sich nicht an Regeln/Gesetze halten - besteht darin, dass das selbstverständlich nur für einen selbst gilt.
Halten sich andere nicht an Gesetze wird ganz schnell, spätestens wenn man selbst dabei mal benachteiligt ist oder gar (schwer) geschädigt wird, nach dem Rechtsstaat gerufen, und erwartet, dass der dem bösen Gegenüber Einhalt gebietet


Btw
mit Par 19 AGG, der dann aber von Par 20 AGG wieder "kassiert" wird, dürftest du richtig liegen

Bäder sind in der Regel privatrechtliche Einrichtungen, so dass Zivilrecht Anwendung findet.
Selbst wenn Bäder mit kommunaler Beteiligung betrieben werden, nehmen sie im allgemeinen trotzdem keine hoheitlichen Aufgaben wahr, so dass sich die Zuordnung zum Rechtsgebiet nicht ändert
allerdings sind "Ungleichbehandlungen" wegen eines sachlichen Grundes immer möglich, und als solcher dürften hier die Wert- und Moral-Vorstellungen anderer Badegäste genügen.

> Btwmit Par 19 AGG, der dann aber von Par 20 AGG wieder "kassiert" wird, dürftest du richtig liegen

So hab ich das aber, was das Schwimmbad angeht, nicht geschrieben. Mag sein, dass §20 AGG kassieren würde, aber ich denke, das ist obsolet, weil schon §19 gar nicht greift, weil das beim Freibadbesuch zustandekommende zivile Schuldverhältnis die in §19 genannten Kriterien nicht erfüllt.

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jana23072002
24.06.22 um 18:15
In Antwort auf ricardo

Zu Recht behaaren sollte Frau sich sowieso nicht am FKK Strand🤣

Wieso nicht? Zugegebenermaßen eher unwahrscheinlich, aber wenn eine Frau sich zB grade auf rechtmäßige Weise ein Winterfell wachsen lässt, braucht sie doch das Fellwachstum am FKK-Strand nicht einstellen? 

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ricardo
24.06.22 um 18:24
In Antwort auf jana23072002

Wieso nicht? Zugegebenermaßen eher unwahrscheinlich, aber wenn eine Frau sich zB grade auf rechtmäßige Weise ein Winterfell wachsen lässt, braucht sie doch das Fellwachstum am FKK-Strand nicht einstellen? 

Warum sollte man im Winter an den Strand Baden gehen?

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jana23072002
24.06.22 um 18:26
In Antwort auf ricardo

Warum sollte man im Winter an den Strand Baden gehen?

Wieso im Winter? Das Winterfell muss doch wahsen bevor de Winter da ist? 

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ricardo
24.06.22 um 18:27
In Antwort auf jana23072002

Als Kind hatte ich nie Probleme mit der Nacktheit anderer, die in ihrem Verhalten auf dem Teppich blieben und wussten welches Verhalten in welchen Situationen angemessen ist und ihr Verhalten an diesem Wissen ausrichteten. Als meine Eltern noch lebten und wir (Klein-)Kinder waren, haben sie uns oft zum FKK mitgenommen, und das war nie ein Problem.

In der Anwesenheit von Kindern sehe ich nicht per se ein Problem, sondern eher in dem Umstand, dass im Freibad Menschen unterschiedlichster Sozialisation zusammenkommen und dass auch welche dabei sind, die nicht von gestern sind sondern jetzt leben, für die das ein Kulturschock ist bzw die nicht angemessen damit umgehen können.
Auch wenn man solche Menschen zB als "ewig gestrige" einstuft ändert das nichts an den vermeidbaren Problemen, die sich ergeben können.

Ich finde es eher problematisch das in Behindertenheimen der Geschlechtsverkehr unterbunden wird. Könnten ja unter Umständen noch mehr Behinderte zur Welt kommen die Kosten.

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ricardo
24.06.22 um 18:28
In Antwort auf jana23072002

Wieso im Winter? Das Winterfell muss doch wahsen bevor de Winter da ist? 

Wozu wachsen lassen wenn der eh nicht gebraucht wird?

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dickunddoof
24.06.22 um 20:08
In Antwort auf jana23072002

> Btwmit Par 19 AGG, der dann aber von Par 20 AGG wieder "kassiert" wird, dürftest du richtig liegen

So hab ich das aber, was das Schwimmbad angeht, nicht geschrieben. Mag sein, dass §20 AGG kassieren würde, aber ich denke, das ist obsolet, weil schon §19 gar nicht greift, weil das beim Freibadbesuch zustandekommende zivile Schuldverhältnis die in §19 genannten Kriterien nicht erfüllt.

Kann sein, kann nicht sein, ich hab die 19 ff nur überflogen und nicht wirklich durchgeprüft.

Tendiere aber nach dem ersten Lesen schon eher dazu, den Anwendungsbereich als eröffnet anzusehen.
Woran genau möchtest du es scheitern lassen?

Mir ging es auch eigentlich eher darum, dass hier, wenn überhaupt, die Par 19 ff. in Betracht kommen und definitiv nicht der hier ins Feld geführt Par 3.

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thunder0982
24.06.22 um 20:14

Ach das würde ich einfach einmal ausprobieren. Ich setzt dich vor die Tür. Sprüche mit Klage, Anwalt, sie kriegen Ärger. hab ich schon so oft gehört... Nein, ein Anrecht den Geschäftsführer zu sprechen hast du keins. Kannst ihn gern einen Brief schicken. 

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thunder0982
24.06.22 um 20:17
In Antwort auf maegan_22693287

Oh, eine juristische Fachberatung für lau, erstaunlich was hier so alles möglich ist. Danke dafür!
Ich hoffe du verübelst mir nicht,  wenn ich mich diesbezüglich der Auskünfte von Juristen aus meinem familiären Umfeld bediene.
Damit möchte ich deine Qualifikationen, welche mir leider nicht bekannt sind, keinesfalls schmälern!
Du meinst es wahrscheinlich nur gut und möchtest mich vor weiterem Schaden bewahren.

Sicherlich gibt es das Hausrecht und auch eine Vertragsfreiheit. Demnach kann frei entschieden werden wer, wann und wo jemandem Zugang zu den Örtlichkeiten gewährt wird. Diese Privatautonomie endet aber dort wo sie mit anderen Gesetzen kollidiert!

In dieser Kausaliät sprechen wir über das Antidiskriminierungsgesetz. Ich werde hier keine Auszüge veröffentlichen, zum eigenständigen googeln dürften selbst die geneigten User dieser Plattform in der Lage sein!

Im Fallbeispiel würde das Geschlecht und die sexuelle Identität der Einlass suchenden Person in unzumutbarer Weise benachteilgt.

Nacktheit per se ist keine Straftat, auch die Unterstellung einer exhibitionistischen Handlung würde erst dann greifen, wenn andere belästigt würden. Ein Entblößen müßte mit eindeutiger sexueller Motivation einhergehen und das auch nachgewiesen werden können.

Ordnungswidrig handelt, wer eine grob ungehörige Handlung vornimmt die geeignet ist, die Allgemeinheit zu belästigen oder zu gefährden und die öffentliche Ordnung zu beeinträchtigen! Es ist jeweils der konkrete Einzelfall zu berücksichtigen und zu werten...

Das "Bademeisterchen" hat übrigens nicht durch mich (s)ein "Geschlecht" aufgedrückt bekommen, sondern sich als Herr ..... vorgestellt, selbstverständlich hätte ich sonst die Person "neutral" angesprochen.

Trotzig mit den Füßen stampfe ich selten, dazu bin ich zu grazil gebaut, dieses Feld überlasse ich stämmigeren Personen.

Im übrigen lasse ich mir - zumindest bei diesem Sommerwetter - von niemanden die Freiheit nehmen, "oben ohne" in meinem Cabriolet am Strassenverkehr teilzunehmen...

 

Ach das würde ich einfach einmal ausprobieren. Ich setzt dich vor die Tür. Sprüche mit Klage, Anwalt, sie kriegen Ärger. hab ich schon so oft gehört... Nein, ein Anrecht den Geschäftsführer zu sprechen hast du keins. Kannst ihn gern einen Brief schicken.

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maegan_22693287
24.06.22 um 20:38
In Antwort auf richyjulia1

Hab gerade von Berichten über Freibäder in Berlin gelesen, die sehr gerne von unseren sehr fortschrittlichen Neubürgern besucht werden.
Da würde ich mal gerne deine Diskussionskunst sehen wenn die dich anmachen oder dich als Hure aus dem Bad jagen.
ja und das wäre dann wahrscheinlich noch der angenehmste Fall.
Die lassen sich bestimmt von einer selbstbewußten Frau wie du es wohl bsit einschüchtern wenn du dann noch behauptest ein Mann zu sein.

Was nichts anderes bedeutet, als züchtig mit Badeanzug, am besten wohl in Burka, die Badeanstalt zu betreten.
Wäre das nach deinem Ermessen der richtige Weg? Dann mußt du ihn gehen!
Ich weiß was ich mir erlauben kann und bin nicht auf gutgemeinte Ratschläge der User und selbsternannten Hobbypsychologen angewiesen..., im übrigen war es nur meine diesbezügliche Stellungnahme zur Thematik, ich habe zu keinem Zeitpunkt um die Akzeptanz oder Zustimmung Dritter gebeten, eine persönliche Eigenschaft die mich deutlich von den meisten hier sondert!

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alina93
24.06.22 um 20:43

Bei dem schönen Wetter bin ich mit meinem Mann fast täglich im Freibad. 
Bikini würde ich keinen anziehen. Ich trage lieber Badeanzüge die aussehen wie kurze Kleider. Gefällt mir einfach besser. 
Außerdem habe ich doch immer Angst braun zu werden. Deshalb lieber mehr Stoff. 

Aber ich bin der Meinung jeder sollte so rumlaufen wie er möchte. Da ich ein intoleranter Mensch bin achte ich ohnehin nicht darauf was andere tun oder lassen. 

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fuechslein-101
fuechslein-101
24.06.22 um 20:56

Wir sind früher in unserer Jugend nackt baden gegangen. Und keiner hat sich daran gestört!

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maegan_22693287
24.06.22 um 21:01
In Antwort auf thunder0982

Ach das würde ich einfach einmal ausprobieren. Ich setzt dich vor die Tür. Sprüche mit Klage, Anwalt, sie kriegen Ärger. hab ich schon so oft gehört... Nein, ein Anrecht den Geschäftsführer zu sprechen hast du keins. Kannst ihn gern einen Brief schicken.

Ich kenne nicht deinen Namen, ich weiß nicht wer du bist, scheinst aber irgendwas "offizielles" hier zu sein oder versuchst zumindest diesen Eindruck zu erwecken.  Na schön.
Bist du zumindest ein Geschäftsführer von Bäderbetrieben, oder betrachten wir den Fall rein hypothetisch?
Mich setzt man nicht vor die Tür, vor keine!
Solltest du persönlich Gewalt anwenden oder von Zivilpersonen anwenden lassen dann..., doch lassen wir die Drohungen.
Das Hauverbot auszusprechen liegt in dem Ermessen des Betreibers, es auch durchzusetzen ist Sache der Exekutive, soviel dazu!
Selbstverständlich gibt es keine Handhabe ein Erscheinen des Geschäftsfüheres zu erzwingen, ist meistens auch nicht nötig, die Beteiligten lenken von selbst ein.
Erteiltes Hausverbot würde meinerseits selbstverständlich mit Klageerhebung quittiert.

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dionysos
dionysos
24.06.22 um 21:08
In Antwort auf alina93

Bei dem schönen Wetter bin ich mit meinem Mann fast täglich im Freibad. 
Bikini würde ich keinen anziehen. Ich trage lieber Badeanzüge die aussehen wie kurze Kleider. Gefällt mir einfach besser. 
Außerdem habe ich doch immer Angst braun zu werden. Deshalb lieber mehr Stoff. 

Aber ich bin der Meinung jeder sollte so rumlaufen wie er möchte. Da ich ein intoleranter Mensch bin achte ich ohnehin nicht darauf was andere tun oder lassen. 

Meidest du tolerant , ?? 

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maegan_22693287
24.06.22 um 21:12
In Antwort auf fuechslein-101

Wir sind früher in unserer Jugend nackt baden gegangen. Und keiner hat sich daran gestört!

Recht hattet ihr, ich mache es allerdings auch heute noch. Nur nicht im Bad, da nutze ich halt den Spielraum.
Die Bevölkerung wird zunehmend spießiger und zugeknöpfter, traut sich nur was an der Tastatur, nicht im Reallife.
Kein Wunder, dass die Zustände in diesem Land in allen Bereichen eskalieren, im Land der Vollpfosten!

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alina93
24.06.22 um 21:14
In Antwort auf dionysos

Meidest du tolerant , ?? 

Ich meinte eigentlich ignorant.

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dickunddoof
24.06.22 um 21:39
In Antwort auf maegan_22693287

Ich kenne nicht deinen Namen, ich weiß nicht wer du bist, scheinst aber irgendwas "offizielles" hier zu sein oder versuchst zumindest diesen Eindruck zu erwecken.  Na schön.
Bist du zumindest ein Geschäftsführer von Bäderbetrieben, oder betrachten wir den Fall rein hypothetisch?
Mich setzt man nicht vor die Tür, vor keine!
Solltest du persönlich Gewalt anwenden oder von Zivilpersonen anwenden lassen dann..., doch lassen wir die Drohungen.
Das Hauverbot auszusprechen liegt in dem Ermessen des Betreibers, es auch durchzusetzen ist Sache der Exekutive, soviel dazu!
Selbstverständlich gibt es keine Handhabe ein Erscheinen des Geschäftsfüheres zu erzwingen, ist meistens auch nicht nötig, die Beteiligten lenken von selbst ein.
Erteiltes Hausverbot würde meinerseits selbstverständlich mit Klageerhebung quittiert.

Kommt doch echt mal weder runter von deinem hohen Ross. 

Dich setzt man vor keine Tür?
Doch, tut man.
Und wenn man eben die "Exekutive" dazu herbeirufen müsste.

Was machst du dann?
Einem erteilten Hausverbot nicht Folge zu leisten, ist bereits eine Straftat.
Sich anschließend auch noch der Polizei zu widersetzen, wäre eine weitere.

Da kann man dann viel Spaß mit wenigstens zwei (An)Klagen wünschen!

Und auf die angebliche >>>fundierte juristische Beratung in der Family<<<  würde ich wirklich nicht setzen.
Wenn diese "fundierte Beratung" dir ernsthaft den 3 AGG als angeblich einschlägige Norm "verkauft hat", dann herzliches Beileid.

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thunder0982
24.06.22 um 22:03

Anscheinend bist du rechtlich doch nicht somgut beraten wie du hier behauptest. Kannst du dann gerne vor de, Grundstück diskutien, vor dem du gesetzt wurdest, dann mit der staatlichen Exikutive. Die aber nach meinen Erfahrungen nicht einmal vor Ort kommen wird sondern dich auffordert auf die nächste Dienststelle zu kommen.

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maegan_22693287
24.06.22 um 22:17
In Antwort auf dickunddoof

Kommt doch echt mal weder runter von deinem hohen Ross. 

Dich setzt man vor keine Tür?
Doch, tut man.
Und wenn man eben die "Exekutive" dazu herbeirufen müsste.

Was machst du dann?
Einem erteilten Hausverbot nicht Folge zu leisten, ist bereits eine Straftat.
Sich anschließend auch noch der Polizei zu widersetzen, wäre eine weitere.

Da kann man dann viel Spaß mit wenigstens zwei (An)Klagen wünschen!

Und auf die angebliche >>>fundierte juristische Beratung in der Family<<<  würde ich wirklich nicht setzen.
Wenn diese "fundierte Beratung" dir ernsthaft den 3 AGG als angeblich einschlägige Norm "verkauft hat", dann herzliches Beileid.

Oje, da habe ich die Kleinbürger wieder aufgemischt, des Volkes Zorn in Form von "Tastaturhelden" auf mich geladen, ihrer kleinen bescheidenen Existenz, mit sehr viel Tagesfreizeit Anlass gegeben, sich hier zu profillieren.

Unterstellung helfen hier nicht weiter, wie klein und d*** zu unterstellen, §3 AGG als Quellenangabe wäre juristischer Fachberatung entsprungen, war lediglich mein untauglicher Versuch als Nichtjuristin dem Fragesteller Jana, auf deren explizite Nachfrage, dahingehend zu entgegnen.

Ein Kampf welcher von vornherein mit ungleichen Mitteln ausgetragen wird.

Daran sich zu brüsten zeigt mir, wie ich dich einzuschätzen habe, welch Geistes Kind du bist!
 

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thunder0982
24.06.22 um 22:41

Die Exikutive wird fragen, wahrscheinlich nicht vor Ort, sondern auf der Dienststelle: Haben sie nach mehrmaliger Aufforderung des Hausrechtsinhabenden das Grundstück verlassen ? Nein ? Dann können wir ihnen nicht helfen.

Dann kannst du gerne zu deinem Anwalt gehen. Der wird dir dann erklären das das Hausrecht eine notwehrfähiges Rechtsgut ist und du nicht wirkliche eine aussichtsreiche Möglichkeits hast dagegen vorzugehen.

Danach kannst du gerne den zivilrechtlichen Weg einschlagen und das Bad wegen Diskriminierung verklagen. Dann nach bestimmt über einem Jahr, bei der Verhandlung vor Gericht werde ich dann aussagen das ich dich aus aggresiven Verhaltensgründen vor das Grundstück gesetzt habe, mein Kollege Herr Badermeisterchen kann das bezeugen. Das das Badbetreiber eine einjähriges Hausverbot und nach Eingang der Klage natürlich eine einstweilige Verfügung gegen dich erwirken wird, gegen die du während einen laufendes Prozesses keine wirkliche Möglichkeit haben wirst dagegen Einspruche einzulegen, ist selbstverständlich.  

Dies alles selbst herauszufinden ist für dich souveräne Person sicher keine Problem.

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ricardo
24.06.22 um 22:44
In Antwort auf thunder0982

Die Exikutive wird fragen, wahrscheinlich nicht vor Ort, sondern auf der Dienststelle: Haben sie nach mehrmaliger Aufforderung des Hausrechtsinhabenden das Grundstück verlassen ? Nein ? Dann können wir ihnen nicht helfen.

Dann kannst du gerne zu deinem Anwalt gehen. Der wird dir dann erklären das das Hausrecht eine notwehrfähiges Rechtsgut ist und du nicht wirkliche eine aussichtsreiche Möglichkeits hast dagegen vorzugehen.

Danach kannst du gerne den zivilrechtlichen Weg einschlagen und das Bad wegen Diskriminierung verklagen. Dann nach bestimmt über einem Jahr, bei der Verhandlung vor Gericht werde ich dann aussagen das ich dich aus aggresiven Verhaltensgründen vor das Grundstück gesetzt habe, mein Kollege Herr Badermeisterchen kann das bezeugen. Das das Badbetreiber eine einjähriges Hausverbot und nach Eingang der Klage natürlich eine einstweilige Verfügung gegen dich erwirken wird, gegen die du während einen laufendes Prozesses keine wirkliche Möglichkeit haben wirst dagegen Einspruche einzulegen, ist selbstverständlich.  

Dies alles selbst herauszufinden ist für dich souveräne Person sicher keine Problem.

Gehts jetzt nicht mehr um gesparte Kleidung?

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thunder0982
24.06.22 um 23:16
In Antwort auf ricardo

Gehts jetzt nicht mehr um gesparte Kleidung?

Na die Exikutive wird danach natürlich zum strippen anfangen

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ricardo
24.06.22 um 23:18

Es heisst doch Exekutive? Oder war das ein Wortspiel das ich nicht checke?

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dickunddoof
24.06.22 um 23:25
In Antwort auf maegan_22693287

Oje, da habe ich die Kleinbürger wieder aufgemischt, des Volkes Zorn in Form von "Tastaturhelden" auf mich geladen, ihrer kleinen bescheidenen Existenz, mit sehr viel Tagesfreizeit Anlass gegeben, sich hier zu profillieren.

Unterstellung helfen hier nicht weiter, wie klein und d*** zu unterstellen, §3 AGG als Quellenangabe wäre juristischer Fachberatung entsprungen, war lediglich mein untauglicher Versuch als Nichtjuristin dem Fragesteller Jana, auf deren explizite Nachfrage, dahingehend zu entgegnen.

Ein Kampf welcher von vornherein mit ungleichen Mitteln ausgetragen wird.

Daran sich zu brüsten zeigt mir, wie ich dich einzuschätzen habe, welch Geistes Kind du bist!
 

Ausreden helfen ebenfalls nicht weiter.

Du hast hier die juristische Karte gezogen und mehr als einmal deine angeblich so tolle juristische Beratung betont, vor und nach deinen Verweis auf das AGG. Und auf dem bist du trotz Janas Einwänden herumgeritten, sogar mit Ausrufezeichen etc.
Nichts als heiße Luft.

Wes Geistes Kind ich bin, darfst du getrost mir selbst überlassen.

Aber wes Geistes Kind jemand ist, der 
- zuerst einen Vertrag freiwillig eingeht
- anschließend bewusst und absichtlich die Erfüllung des Vertrages verweigert 
- und schließlich sogar vor der Begehung von Straftaten nicht zurückschreckt, sondern mit kriminellem Verhalten noch hier angibt,
DAS steht wohl außer Frage!

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jana23072002
25.06.22 um 1:01
In Antwort auf dickunddoof

Ausreden helfen ebenfalls nicht weiter.

Du hast hier die juristische Karte gezogen und mehr als einmal deine angeblich so tolle juristische Beratung betont, vor und nach deinen Verweis auf das AGG. Und auf dem bist du trotz Janas Einwänden herumgeritten, sogar mit Ausrufezeichen etc.
Nichts als heiße Luft.

Wes Geistes Kind ich bin, darfst du getrost mir selbst überlassen.

Aber wes Geistes Kind jemand ist, der 
- zuerst einen Vertrag freiwillig eingeht
- anschließend bewusst und absichtlich die Erfüllung des Vertrages verweigert 
- und schließlich sogar vor der Begehung von Straftaten nicht zurückschreckt, sondern mit kriminellem Verhalten noch hier angibt,
DAS steht wohl außer Frage!

> Aber wes Geistes Kind jemand ist, der ...

Wes Geistes Kind so jemand ist überlege ich mir allenfalls wenn ich weiss ob überhaupt schon Strafmündigkeit vorliegt. 

Bitter finde ich nur immer wieder wenn die Leute in ihrer naiven Ahnungslosigkeit nicht erfassen wer es im Grunde genommen trotz allem gut mit ihnen meint... 

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jana23072002
25.06.22 um 1:30
In Antwort auf thunder0982

Die Exikutive wird fragen, wahrscheinlich nicht vor Ort, sondern auf der Dienststelle: Haben sie nach mehrmaliger Aufforderung des Hausrechtsinhabenden das Grundstück verlassen ? Nein ? Dann können wir ihnen nicht helfen.

Dann kannst du gerne zu deinem Anwalt gehen. Der wird dir dann erklären das das Hausrecht eine notwehrfähiges Rechtsgut ist und du nicht wirkliche eine aussichtsreiche Möglichkeits hast dagegen vorzugehen.

Danach kannst du gerne den zivilrechtlichen Weg einschlagen und das Bad wegen Diskriminierung verklagen. Dann nach bestimmt über einem Jahr, bei der Verhandlung vor Gericht werde ich dann aussagen das ich dich aus aggresiven Verhaltensgründen vor das Grundstück gesetzt habe, mein Kollege Herr Badermeisterchen kann das bezeugen. Das das Badbetreiber eine einjähriges Hausverbot und nach Eingang der Klage natürlich eine einstweilige Verfügung gegen dich erwirken wird, gegen die du während einen laufendes Prozesses keine wirkliche Möglichkeit haben wirst dagegen Einspruche einzulegen, ist selbstverständlich.  

Dies alles selbst herauszufinden ist für dich souveräne Person sicher keine Problem.

> Die Exikutive wird fragen...

Nicht immer ist die Exekutive so nett, zu fragen, geschweige denn einem zu sagen, worauf sie beim Fragen wirklich aus ist. Die Exekutive stellt oft auch nur lakonisch fest und zieht Konsequenzen, die für manche unerwartet kommen. 

Mit was vom Witzigsten, was ich mal erlebt habe, war, wie jemand, die ich nicht davon überzeugen konnte, sich erst zu beruhigen und klar zu denken, auf der Polizeiwache sehr aufgebracht eine völlig abwegige Anzeige zu Protokoll gegeben hat, und die Polizistin, die in stoischer Ruhe alles zu Protokoll genommen hat, hinterher zu ihr sagte, jetzt brauche sie ihr abgelegtes und zu Protokoll genommenes Geständnis nur noch unten unterschreiben.

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jana23072002
25.06.22 um 3:26
In Antwort auf dickunddoof

Kann sein, kann nicht sein, ich hab die 19 ff nur überflogen und nicht wirklich durchgeprüft.

Tendiere aber nach dem ersten Lesen schon eher dazu, den Anwendungsbereich als eröffnet anzusehen.
Woran genau möchtest du es scheitern lassen?

Mir ging es auch eigentlich eher darum, dass hier, wenn überhaupt, die Par 19 ff. in Betracht kommen und definitiv nicht der hier ins Feld geführt Par 3.

Meine These: AGG §19 eignet sich auch ohne Zusammenspiel mit §20 nicht als Legitimation dafür, Badbetreibern aufzuerlegen, das Baden oben ohne bei Frauen bzw solchen Menschen, die Busen haben, zu dulden.

> Woran genau möchtest du es scheitern lassen?

| AGG §19 (Zivilrechtliches Benachteiligungsverbot)

| (1) Eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der 
|     ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion,
|     einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität
|     bei der Begründung, Durchführung und Beendigung 
|     zivilrechtlicher Schuldverhältnisse, die

In Hinblick auf die Zweckbestimmung eines normalen Schwimmbades ist es fraglich, ob ein Verbot, mit entblöstem Busen zu baden, überhaupt eine Benachteiligung bei der Begründung, Durchführung und Beendigung  eines zivilen Schuldverhältnisses darstellt.
 
|     1. typischerweise ohne Ansehen der Person zu vergleichbaren
|        Bedingungen in einer Vielzahl von Fällen zustande kommen
|        (Massengeschäfte) oder bei denen das Ansehen der Person
|        nach der Art des Schuldverhältnisses eine nachrangige
|        Bedeutung hat und die zu vergleichbaren Bedingungen in
|        einer Vielzahl von Fällen zustande kommen oder

Für das Geschäft "Schwimmbadbesuch" ist es nicht typisch, ohne Ansehen der Person zustandezukommen, und die Aspekte, auf die es im Schwimmbad hinsichtlich "Ansehen der Person" ankommt, sind nicht nachrangig:
Ansehen der Person spielt im Schwimmbad ganz klar eine Rolle - zB gibt es deswegen in vielen Schwimmbädern geschlechtergetrennte Umkleiden/Duschen, zB in vielen Schwimmbädern Umkleide- und Waschbereiche für Versehrte, die von Unversehrten weder genutzt noch blockiert werden dürfen,  zB in vielen Schwimmbädern Frauentage an denen Männer keinen Einlass finden ...

Das fragliche zivilrechtliche Schuldverhältnis besteht, wenn die Forderung, mit entblöstem Busen baden zu dürfen, im Raume steht, nicht mehr im Rahmen eines Geschäfts "Eintrittsgeld - Aufenthalt im Schwimmbad" sondern im Rahmen eines Geschäfts "Eintrittsgeld - Aufenthalt im Schwimmbad mit entblöstem Busen".

Noch sind wir nicht so weit, dass dieses Geschäft in einer Vielzahl von Fällen zustandekommt. 
Unter anderem, weil derzeit die Mehrheit derjenigen Frauen/Menschen, die Busen haben, im Schwimmbad ausserhalb der Umkleidebereiche gar nicht ihren Busen entblösen möchte und deshalb nicht nach dem Abschluss eines solchen Geschäftes strebt.
Unter anderem, weil dieses Geschäft vielerorts durch Schwimmbadsatzung/Badeordnung/Hausordnung/dergleichen ausgeschlossen ist und deshalb nicht in einer Vielzahl von Fällen zustandekommen kann.

|     2.  eine privatrechtliche Versicherung zum Gegenstand haben,

Schwimmbadbesuche haben keine privatrechtliche Versicherung zum Gegenstand, bei der Schwimmbadbesuchende und Badbetreiber Vertragspateien wären.
 
|     ist unzulässig.

| (2) Eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der
|     ethnischen Herkunft ist darüber hinaus auch bei der 
|     Begründung, Durchführung und Beendigung sonstiger
|     zivilrechtlicher Schuld­verhältnisse im Sinne des 
|     § 2 Abs. 1 Nr. 5 bis 8 unzulässig.

Ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden, stellt keine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft dar. Bezogen auf so ein Verbot kommt dieser Absatz also nicht zur Anwendung
 
| (3) Bei der Vermietung von Wohnraum ist eine unterschiedliche
|     Behandlung im Hinblick auf die Schaffung und Erhaltung sozial
|     stabiler Bewohnerstrukturen und ausgewogener
|     Siedlungsstrukturen sowie ausgeglichener wirtschaftlicher,
|     sozialer und kultureller Verhältnisse zulässig.

Bei einem Schwimmbadbesuch handelt es sich nicht um Vermietung von Wohnraum. Bezogen auf ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden kommt dieser Absatz nicht zur Anwendung.
 
| (4) Die Vorschriften dieses Abschnitts finden keine Anwendung auf
|     familien- und erbrechtliche Schuldverhältnisse.

Bei einem Schwimmbadbesuch geht es eher nicht um familien- und erbrechtliche Schuldverhältnisse. Bezogen auf ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden kommt dieser Absatz nicht zur Anwendung.
 
| (5) Die Vorschriften dieses Abschnitts finden keine Anwendung auf
|     zivilrechtliche Schuldverhältnisse, bei denen ein besonderes
|     Nähe- oder Vertrauensverhältnis der Parteien oder ihrer
|     Angehörigen begründet wird. Bei Mietverhältnissen kann dies
|     insbesondere der Fall sein, wenn die Parteien oder ihre
|     Angehörigen Wohnraum auf demselben Grundstück nutzen. Die
|     Vermietung von Wohnraum zum nicht nurvorübergehenden Gebrauch
|     ist in der Regel kein Geschäft im Sinne des Absatzes 1 Nr. 1,
|     wenn der Vermieter insgesamt nicht mehr als 50 Wohnungen
|     vermietet.

Bei einem Schwimmbadbesuch wird kein besonderes Nähe- oder Vertrauensverhältnis der Parteien oder ihrer Angehörigen begründet.
Bei Schwimmbadbesuchen handelt es sich nicht um Mietverhältnisse. Bezogen auf ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden kommt dieser Absatz nicht zur Anwendung.

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fuechslein-101
fuechslein-101
25.06.22 um 6:16

Guten Morgen!

Mal völlig abgesehen von einer gesetzlichen Regelung: Ich halte es für diskriminierend, dass Frauen, z.B. die recht knackige 20-jährige mit Körbchengröße A, in den meisten Frei- und Hallenbädern gezwungen sind, ihre Brust zu bedecken, während Männer, z.B. der 55 jährige mit 150 kg Körpergewicht und damit sehr ausgeprägten Schwabbelbauch und -busen nicht. Eine Abdeckung der Geschlechtsteile: ok! Aber es gibt doch z.B. auch keine Regelungen, wer durch das Tragen von Tangas seine Arschbacken präsentieren darf und wer nicht.  

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U
user843456800
25.06.22 um 9:18

Das sit doch nun wirklich nichts Schlechtes!
Meine Eltern haben mich schon so erzogen, dass der Körper eines menschen nicht schlecht ist. Wenn Jemand im Bad sich leicht bekleidet, na und?
Ich bin dafür, dass endlich aus überholten Gesellschaften und vielleicht einiger Kirchen stammende Moralvorstellungen widersprochen wird! Ich bin auch dafür, dass auch für Frauen oben ohne gelten sollte. Bitte keinen Vorschriften, lasst uns machen, was ja niemanden wirklich stört!
Henrietta, verh. 34

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jana23072002
25.06.22 um 14:26
In Antwort auf jana23072002

Meine These: AGG §19 eignet sich auch ohne Zusammenspiel mit §20 nicht als Legitimation dafür, Badbetreibern aufzuerlegen, das Baden oben ohne bei Frauen bzw solchen Menschen, die Busen haben, zu dulden.

> Woran genau möchtest du es scheitern lassen?

| AGG §19 (Zivilrechtliches Benachteiligungsverbot)

| (1) Eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der 
|     ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion,
|     einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität
|     bei der Begründung, Durchführung und Beendigung 
|     zivilrechtlicher Schuldverhältnisse, die

In Hinblick auf die Zweckbestimmung eines normalen Schwimmbades ist es fraglich, ob ein Verbot, mit entblöstem Busen zu baden, überhaupt eine Benachteiligung bei der Begründung, Durchführung und Beendigung  eines zivilen Schuldverhältnisses darstellt.
 
|     1. typischerweise ohne Ansehen der Person zu vergleichbaren
|        Bedingungen in einer Vielzahl von Fällen zustande kommen
|        (Massengeschäfte) oder bei denen das Ansehen der Person
|        nach der Art des Schuldverhältnisses eine nachrangige
|        Bedeutung hat und die zu vergleichbaren Bedingungen in
|        einer Vielzahl von Fällen zustande kommen oder

Für das Geschäft "Schwimmbadbesuch" ist es nicht typisch, ohne Ansehen der Person zustandezukommen, und die Aspekte, auf die es im Schwimmbad hinsichtlich "Ansehen der Person" ankommt, sind nicht nachrangig:
Ansehen der Person spielt im Schwimmbad ganz klar eine Rolle - zB gibt es deswegen in vielen Schwimmbädern geschlechtergetrennte Umkleiden/Duschen, zB in vielen Schwimmbädern Umkleide- und Waschbereiche für Versehrte, die von Unversehrten weder genutzt noch blockiert werden dürfen,  zB in vielen Schwimmbädern Frauentage an denen Männer keinen Einlass finden ...

Das fragliche zivilrechtliche Schuldverhältnis besteht, wenn die Forderung, mit entblöstem Busen baden zu dürfen, im Raume steht, nicht mehr im Rahmen eines Geschäfts "Eintrittsgeld - Aufenthalt im Schwimmbad" sondern im Rahmen eines Geschäfts "Eintrittsgeld - Aufenthalt im Schwimmbad mit entblöstem Busen".

Noch sind wir nicht so weit, dass dieses Geschäft in einer Vielzahl von Fällen zustandekommt. 
Unter anderem, weil derzeit die Mehrheit derjenigen Frauen/Menschen, die Busen haben, im Schwimmbad ausserhalb der Umkleidebereiche gar nicht ihren Busen entblösen möchte und deshalb nicht nach dem Abschluss eines solchen Geschäftes strebt.
Unter anderem, weil dieses Geschäft vielerorts durch Schwimmbadsatzung/Badeordnung/Hausordnung/dergleichen ausgeschlossen ist und deshalb nicht in einer Vielzahl von Fällen zustandekommen kann.

|     2.  eine privatrechtliche Versicherung zum Gegenstand haben,

Schwimmbadbesuche haben keine privatrechtliche Versicherung zum Gegenstand, bei der Schwimmbadbesuchende und Badbetreiber Vertragspateien wären.
 
|     ist unzulässig.

| (2) Eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der
|     ethnischen Herkunft ist darüber hinaus auch bei der 
|     Begründung, Durchführung und Beendigung sonstiger
|     zivilrechtlicher Schuld­verhältnisse im Sinne des 
|     § 2 Abs. 1 Nr. 5 bis 8 unzulässig.

Ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden, stellt keine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft dar. Bezogen auf so ein Verbot kommt dieser Absatz also nicht zur Anwendung
 
| (3) Bei der Vermietung von Wohnraum ist eine unterschiedliche
|     Behandlung im Hinblick auf die Schaffung und Erhaltung sozial
|     stabiler Bewohnerstrukturen und ausgewogener
|     Siedlungsstrukturen sowie ausgeglichener wirtschaftlicher,
|     sozialer und kultureller Verhältnisse zulässig.

Bei einem Schwimmbadbesuch handelt es sich nicht um Vermietung von Wohnraum. Bezogen auf ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden kommt dieser Absatz nicht zur Anwendung.
 
| (4) Die Vorschriften dieses Abschnitts finden keine Anwendung auf
|     familien- und erbrechtliche Schuldverhältnisse.

Bei einem Schwimmbadbesuch geht es eher nicht um familien- und erbrechtliche Schuldverhältnisse. Bezogen auf ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden kommt dieser Absatz nicht zur Anwendung.
 
| (5) Die Vorschriften dieses Abschnitts finden keine Anwendung auf
|     zivilrechtliche Schuldverhältnisse, bei denen ein besonderes
|     Nähe- oder Vertrauensverhältnis der Parteien oder ihrer
|     Angehörigen begründet wird. Bei Mietverhältnissen kann dies
|     insbesondere der Fall sein, wenn die Parteien oder ihre
|     Angehörigen Wohnraum auf demselben Grundstück nutzen. Die
|     Vermietung von Wohnraum zum nicht nurvorübergehenden Gebrauch
|     ist in der Regel kein Geschäft im Sinne des Absatzes 1 Nr. 1,
|     wenn der Vermieter insgesamt nicht mehr als 50 Wohnungen
|     vermietet.

Bei einem Schwimmbadbesuch wird kein besonderes Nähe- oder Vertrauensverhältnis der Parteien oder ihrer Angehörigen begründet.
Bei Schwimmbadbesuchen handelt es sich nicht um Mietverhältnisse. Bezogen auf ein in einem Schwimmbad speziell an Frauen gerichtetes Verbot, oben ohne zu baden kommt dieser Absatz nicht zur Anwendung.

Um Mißverständnissen hinsichtlich meines Standpunktes vorzubeugen:

Meine Ergüsse zu AGG §19 sind meine Interpretation der derzeitigen Rechtslage, die wiederum nichts mit meiner Meinung darüber zu tun hat, wie die Dinge sein sollten.

Meinetwegen könnte man überall vom nackt übers nur oben ohne oder nur unten ohne oder vollständig bekleidet Herumlaufen alles erlauben.

Müssen würde das dann niemand, aber die, die wollen, könnten. Kosten für sich realisierende Risiken, zB gesundheitliche Risiken in Zusammenhang mit Wetterlagen oder in zusammenhang mit Zusammenstößen von (Sub-)Kulturen, sollten aber nicht der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

Jetzt bin ich mal bösartig:
Wenn der Klimawandel in Richtung Erärmung weitergeht, kämen die Sozialämter dann vielleicht auf die Idee, Hilfeempfänger/inne/n das Geld für Kleidung zu kürzen weil sie ja nackt herumlaufen können. 
Vielleicht würde weltweit die Textilproduktion zurückgehen, was gut für die Umwelt wäre - Textilproduktion ist unter anderem mit einer der größten Wasserverschmutzer und Boden-Auslauger.

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L
luc_y
25.06.22 um 17:20

Lässt man mal die ganzen Paragraphen weg ist es am Ende doch nicht viel mehr als ein zonriges aufstampfen mit dem Fuß. 

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S
sefa_28064752
26.06.22 um 10:14

Was ist denn daran unnormal? Es ist warm und man mag sich leicht bekleiden. Ist gerade noch zu kläre wie das mit dem weiblichen orgasmus aussieht... ich lecke....

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R
ricardo
26.06.22 um 12:50
In Antwort auf sefa_28064752

Was ist denn daran unnormal? Es ist warm und man mag sich leicht bekleiden. Ist gerade noch zu kläre wie das mit dem weiblichen orgasmus aussieht... ich lecke....

Was ist knapp was nich?

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