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Sie ekelt sich vor ihrer Periode

24. September um 20:27

Ich bin seit 4 Jahren in Beziehung mit einer Frau, die ich sehr liebe. Nur in einem Bereich gibt es immer wieder Schwierigkeiten: in der Sexualität. Bereits in der Verliebtheitsphase wollte meine Partnerin lieber kuscheln statt Sex (Sie hatte mit ihren 35 Jahren auch noch kaum Erfahrung) und ich habe lange gebraucht, bis ich ihr klarmachen konnte, dass ich oft scharf auf sie bin, weil ich sie liebe (und nicht weil ich ein triebgesteuerter Mann bin). Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Initiative zum Sex geht noch immer zu 99% von mir aus und in 80% der Fälle macht sich wahrscheinlich auch nur mit, um mich nicht zu kränken (Abweisungen gibt es dennoch ab und zu). Zum Orgasmus kommt sie ganz selten, was ihr laut eigenen Angaben aber auch nicht wichtig ist. Immer wenn ich sie frage, wie ich sie besser verwöhnen kann, was ich für sie tun kann etc., weicht sie aus oder meint: "Das passt schon so. Ich will dich glücklich machen." Ganz schlimm wird es, wenn sie ihre Tage hat. Da ist Sex ohnehin tabu, da sie sich vor ihrem Blut ekelt. Das geht so weit, dass sie mich manchmal nur darum bittet, ihr den Tampon rauszuziehen, damit sie nicht hinsehen muss. Ich hab damit kein Problem, da es sich um einen natürlichen Vorgang handelt, find es aber dennoch etwas bizarr. Auf Wanderungen (sind oft in der Natur unterwegs) wirft sie benutzte Tampons, obwohl sie eigentlich ein umweltbewusster Mensch ist, immer in die Botanik, weil sie es zu eklig findet, sie einzuwickeln. Als ich es für sie tun wollte, hat sie es mir verboten. Ich weiß nicht, wie es anderen Frauen geht, aber ich finde das schon etwas krass. Im Vertrauen hat sie mir einmal gesagt, dass ihre Eltern ihr als Kind oft gesagt haben, dass sie ein Junge werden hätte sollen. In ihrer Pubertät hatte sie deshalb schon einmal eine schwere Krise durchlebt, da sie keine Frau werden wollte. Kann es sein, dass das immer noch in ihrem Kopf ist? Wie soll ich damit umgehen? Sie ist sonst wirklich ein liebevoller und fürsorglicher Mensch, aber ihre Einstellung zu ihrem Körper kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Top 3 Antworten

25. September um 12:11
In Antwort auf isle14

Sorry, aber ich bin gerade schockiert über die Antworten. Ich habe keinen Tamponfetisch und bin auch kein Fake. Alles, was ich geschrieben habe, ist Fakt. So leid es mir tut. Weshalb ist meine Freundin dann aber gleich ein Fall für den Psychiater? Ich weiß, dass sie ein Problem hat, aber gleich zum Psychiater? Freiwillig wird sie dort nicht hingehen, zumal sie das Problem gar nicht als solches betrachtet.

Ein Fall für den Psychiater ist sie nicht (das ist der, der ihr Tabletten verschreibt), aber für den Psychotherapeuten (das ist der, der mit ihr redet, ihr Tipps gibt und innere Konflikte mit ihr zu lösen versucht) meiner Meinung nach schon.
Nicht weil sie benutzte Tampons in die Gegend schmeißt - wobei das, wie schon geschrieben wurde, nicht nur eklig ist, sondern auch verantwortungslos und potenziell lebensgefährlich für Wildtiere. (Nein, rein organisch sind die Dinger nicht, und selbst wenn, können sie immer noch so fest gepresst sein, dass sie einem Tier im Hals oder Darmtrakt stecken bleiben.)
Auch nicht, weil sie keine Lust auf Sex hat - das soll in den besten Familien vorkommen.
Sondern weil sie anscheinend mit ihrer Geschlechtsidentität nicht klarkommt und diesbezüglich vielleicht sogar traumatisiert ist, also einen zentralen Teil von sich selbst abwehrt. Solche Äußerungen von den Eltern ("Du hättest ein Junge werden sollen" können tiefe Spuren in der Seele hinterlassen, besonders wenn sie auch noch mit tatsächlicher Missachtung des Kindes verbunden sind. Ihre extremen Probleme mit ihrer Periode hängen auf jeden Fall damit zusammen, ihre sexuellen Probleme womöglich auch (wer mit seinem eigenen Körper auf Kriegsfuß steht, der wird Sex definitiv nicht genießen können).

Aber sie muss selber was dagegen tun wollen. Also, es wird garantiert nix bringen, ihr nen Besuch beim Therapeuten zu verkaufen mit dem Zweck "damit du öfter Lust auf Sex mit mir hast". Sondern "damit du besser mit deinem eigenen Körper und deiner Identität als Frau zurechtkommst", denn darunter wird sie eher leiden. Dann ist halt die Frage, was für sie unbequemer ist - sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen, oder weiter ständig im Alltag mit den Konsequenzen zusammenzustoßen.

lg
cefeu

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27. September um 13:13
In Antwort auf isle14

Ich glaube, dass hier einige selbst ernannte "Umweltapostel" hinter ihrer kompromisslosen Einstellung gravierende soziale Mängel kaschieren.

Sorry, prismalicht und lilith, aber einen Fall für den Psychiater seid wohl eher ihr! Einen Menschen zu beschimpfen oder zu verurteilen, weil er ein Problem hat - geht's noch?

Außerdem ist das mit den Tieren totaler Unfug. Weshab sollte bitte ein Wildtier einen Tampon fressen und daran ersticken? Die müssten sich ja dann an jedem blutigen Stein verschlucken. Blut gibt es in der Natur sehr oft. Schon mal was davon gehört, dass Tiere auch andere Tiere fressen?

Ich glaube, dass manche da heutzutage echt in einen Wahn verfallen. Früher war es ganz normal, ab und zu mal ein paar Papier oder eine Dose fallen zu lassen (was wir ohnehin nicht machen), heute wird man schon angefeindet, wenn man organische Tampons wegwirft. Was ist dann mit Bananenschalen und Äpfelresten, also astreinem Biomüll? Macht ihr da auch so einen Aufstand? Als nächstes wird einem wohl noch erklärt, wo man sein Geschäft verrichten darf. Und dann klopfen wir uns alle schön auf die Schulter, weil wir ach so tolle Umweltschützer sind. Dass Kreuzfahrtsunternehmen indes Tonnen von Abfällen im Meer entsorgen und die Schadstoffausstöße jeden Tag steigen, interessiert nicht. Wetten, dass auch prismalicht nicht auf den Luxus Auto verzichtet? Dann ist dir aber hoffentlich schon klar, dass eine Autofahrt wesentlich mehr Schaden anrichtet als ein weggeworfener Tampon.

Und zum Rein- und Rausziehen: Wer's nicht verstehen will, muss es nicht verstehen. Natürlich kann sie die auch allein wechseln, sie bittet mich ja auch nicht immer darum. Es ist nur schon mal vorgekommen und das allein fand ich befremdlich. Sie meinte aber auch, das läge daran, dass sie ganz allgemein kein Blut sehen kann. Ich mag es auch nicht, ekle mich aber nicht davor.

isle

Lieber TE.

Du verstehst den Sinn von Umweltschutz nicht. 
Gibt leider genug Leute die vergessen das wir nur eine Erde zum leben haben und sich einen Dreck scheren. 
Aber das Umdenken sollte bei jedem einzelnen Menschen beginnen.
Tampons sind nun mal Müll und gehören nicht in den Wald. 

Solange sich einer immer auf den Anderen rausredet wird sich bezüglich Umweltschutz nie etwas ändern. 

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24. September um 22:50

Tampons im Wald zu entsorgen, ist jetzt nicht so schlimm. Ist ja organisch. Das Stück Plastik drüber ist da schimmer. Aber dass du ihn rausziehst, wo sie sich doch angeblich so schämt und ekelt, das nimmt dir einfach keiner ab!

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24. September um 20:33

Habe sowas noch nicht gehört, sorry. Tampons betrachtet jede Frau die ich kenne als Privatsache.

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24. September um 21:11
In Antwort auf isle14

Ich bin seit 4 Jahren in Beziehung mit einer Frau, die ich sehr liebe. Nur in einem Bereich gibt es immer wieder Schwierigkeiten: in der Sexualität. Bereits in der Verliebtheitsphase wollte meine Partnerin lieber kuscheln statt Sex (Sie hatte mit ihren 35 Jahren auch noch kaum Erfahrung) und ich habe lange gebraucht, bis ich ihr klarmachen konnte, dass ich oft scharf auf sie bin, weil ich sie liebe (und nicht weil ich ein triebgesteuerter Mann bin). Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Initiative zum Sex geht noch immer zu 99% von mir aus und in 80% der Fälle macht sich wahrscheinlich auch nur mit, um mich nicht zu kränken (Abweisungen gibt es dennoch ab und zu). Zum Orgasmus kommt sie ganz selten, was ihr laut eigenen Angaben aber auch nicht wichtig ist. Immer wenn ich sie frage, wie ich sie besser verwöhnen kann, was ich für sie tun kann etc., weicht sie aus oder meint: "Das passt schon so. Ich will dich glücklich machen." Ganz schlimm wird es, wenn sie ihre Tage hat. Da ist Sex ohnehin tabu, da sie sich vor ihrem Blut ekelt. Das geht so weit, dass sie mich manchmal nur darum bittet, ihr den Tampon rauszuziehen, damit sie nicht hinsehen muss. Ich hab damit kein Problem, da es sich um einen natürlichen Vorgang handelt, find es aber dennoch etwas bizarr. Auf Wanderungen (sind oft in der Natur unterwegs) wirft sie benutzte Tampons, obwohl sie eigentlich ein umweltbewusster Mensch ist, immer in die Botanik, weil sie es zu eklig findet, sie einzuwickeln. Als ich es für sie tun wollte, hat sie es mir verboten. Ich weiß nicht, wie es anderen Frauen geht, aber ich finde das schon etwas krass. Im Vertrauen hat sie mir einmal gesagt, dass ihre Eltern ihr als Kind oft gesagt haben, dass sie ein Junge werden hätte sollen. In ihrer Pubertät hatte sie deshalb schon einmal eine schwere Krise durchlebt, da sie keine Frau werden wollte. Kann es sein, dass das immer noch in ihrem Kopf ist? Wie soll ich damit umgehen? Sie ist sonst wirklich ein liebevoller und fürsorglicher Mensch, aber ihre Einstellung zu ihrem Körper kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Ich habe noch nie gehört, dass eine Frau so etwas macht. Ich kann Dir das nicht abnehmen.

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24. September um 21:37
In Antwort auf isle14

Ich bin seit 4 Jahren in Beziehung mit einer Frau, die ich sehr liebe. Nur in einem Bereich gibt es immer wieder Schwierigkeiten: in der Sexualität. Bereits in der Verliebtheitsphase wollte meine Partnerin lieber kuscheln statt Sex (Sie hatte mit ihren 35 Jahren auch noch kaum Erfahrung) und ich habe lange gebraucht, bis ich ihr klarmachen konnte, dass ich oft scharf auf sie bin, weil ich sie liebe (und nicht weil ich ein triebgesteuerter Mann bin). Inzwischen ist es etwas besser geworden, aber die Initiative zum Sex geht noch immer zu 99% von mir aus und in 80% der Fälle macht sich wahrscheinlich auch nur mit, um mich nicht zu kränken (Abweisungen gibt es dennoch ab und zu). Zum Orgasmus kommt sie ganz selten, was ihr laut eigenen Angaben aber auch nicht wichtig ist. Immer wenn ich sie frage, wie ich sie besser verwöhnen kann, was ich für sie tun kann etc., weicht sie aus oder meint: "Das passt schon so. Ich will dich glücklich machen." Ganz schlimm wird es, wenn sie ihre Tage hat. Da ist Sex ohnehin tabu, da sie sich vor ihrem Blut ekelt. Das geht so weit, dass sie mich manchmal nur darum bittet, ihr den Tampon rauszuziehen, damit sie nicht hinsehen muss. Ich hab damit kein Problem, da es sich um einen natürlichen Vorgang handelt, find es aber dennoch etwas bizarr. Auf Wanderungen (sind oft in der Natur unterwegs) wirft sie benutzte Tampons, obwohl sie eigentlich ein umweltbewusster Mensch ist, immer in die Botanik, weil sie es zu eklig findet, sie einzuwickeln. Als ich es für sie tun wollte, hat sie es mir verboten. Ich weiß nicht, wie es anderen Frauen geht, aber ich finde das schon etwas krass. Im Vertrauen hat sie mir einmal gesagt, dass ihre Eltern ihr als Kind oft gesagt haben, dass sie ein Junge werden hätte sollen. In ihrer Pubertät hatte sie deshalb schon einmal eine schwere Krise durchlebt, da sie keine Frau werden wollte. Kann es sein, dass das immer noch in ihrem Kopf ist? Wie soll ich damit umgehen? Sie ist sonst wirklich ein liebevoller und fürsorglicher Mensch, aber ihre Einstellung zu ihrem Körper kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Sie mag einfach nur keinen Sex und schon gar keinen während der Periode.

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24. September um 22:21

Sorry, aber ich bin gerade schockiert über die Antworten. Ich habe keinen Tamponfetisch und bin auch kein Fake. Alles, was ich geschrieben habe, ist Fakt. So leid es mir tut. Weshalb ist meine Freundin dann aber gleich ein Fall für den Psychiater? Ich weiß, dass sie ein Problem hat, aber gleich zum Psychiater? Freiwillig wird sie dort nicht hingehen, zumal sie das Problem gar nicht als solches betrachtet.

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24. September um 22:50

Tampons im Wald zu entsorgen, ist jetzt nicht so schlimm. Ist ja organisch. Das Stück Plastik drüber ist da schimmer. Aber dass du ihn rausziehst, wo sie sich doch angeblich so schämt und ekelt, das nimmt dir einfach keiner ab!

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24. September um 23:33

Naja, er spricht von "manchmal" den Tampon für sie herausziehen. Wahrscheinlich kommt es auf ihren Gemütszustand an. Möglicherweise mag sie ihre Nacktheit auch nicht besonders. Solche Menschen gibt es.

"bis ich ihr klarmachen konnte, dass ich oft scharf auf sie bin, weil ich sie liebe (und nicht weil ich ein triebgesteuerter Mann bin)"
Das macht deinen Trieb aus. Der Beweis ist, dass sie eigentlich selten mit dir schlafen will und es auch nicht richtig genießen kann, du sie aber überredest. Bestimmt nicht, weil du sie liebst, sondern aus deinem Trieb heraus. Sie selbst will es ja nicht gern. Würdest du sie tatsächlich lieben und respektieren, würdest du sie nicht ständig auffordern mit dir zu schlafen. Deshalb forderst du auch, weil du es selbst für dich willst, nicht für sie.

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25. September um 6:36

 @venus finsternis: Ich ekle mich da auch nicht davor. Und es kommt ja auch nur vor, wenn wir ohnehin gerade zusammen im Bad sind. Sie holt mich jetzt da nicht extra,. Trotzdem finde ich das eine seltsame Bitte!!

@haumichhaha: Okay, dann habe ich einen starken Trieb. Aber ich bin trotzdem treu, d.h. ich lebe ihn nicht mit irgendwem aus. Ich werde ja z.B. auch sehr stark über ihren natürlichen Körpergeruch, ihre Berührungen, die Vertrautheit, die wir inzwischen genießen, erregt. Ist das schlecht? Ich zwignge sie ja nicht, mit mir zu schlafen. Manchmal gibt sie mir ohnehin einen Korb. Natürlich fände ich es schöner, wenn sie dabei auch mehr auf ihre Kosten käme, aber sie hilft mir diesbezüglich einfach gar nicht. Lieber macht sie einfach so mit, dann muss sie sich nicht lange mit dem Thema auseinandersetzen.

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25. September um 8:53

Also jemand der sich so krass vor Tampons ekelt, lässt doch da nicht auch noch den Liebsten dran? Ich mein.. steckst du ihr dann etwa auch den neuen rein oder wie? Oder ekelt sie sich nur vor den vollen?

Sorry, aber ich glaube nicht das diese Story echt ist.

Während der Periode keinen Sex zu wollen, kann ich übrigens nachvollziehen. Hat aber bei mir nichts mit Ekel sondern mit Schmerzen zu tun. Ist aber von Frau zu Frau auch individuell

 

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25. September um 11:52

Und wer macht den tampon rein?in die natur geschleudert?hackts euch? Irgendein Tier frisst doesen Tampon,weil er nach Blut riecht.Schonmal nachgedacht.Ich kann euch sagen,ich würde,wenn ich das gesehen hätte.EUCH ZWINGEN WÜRDE DAS TEIL ZU FRESSEN.ihr seid das letzte.hoffe du bist ein fake.deine olle hat ne veritable Macke.

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25. September um 12:11
In Antwort auf isle14

Sorry, aber ich bin gerade schockiert über die Antworten. Ich habe keinen Tamponfetisch und bin auch kein Fake. Alles, was ich geschrieben habe, ist Fakt. So leid es mir tut. Weshalb ist meine Freundin dann aber gleich ein Fall für den Psychiater? Ich weiß, dass sie ein Problem hat, aber gleich zum Psychiater? Freiwillig wird sie dort nicht hingehen, zumal sie das Problem gar nicht als solches betrachtet.

Ein Fall für den Psychiater ist sie nicht (das ist der, der ihr Tabletten verschreibt), aber für den Psychotherapeuten (das ist der, der mit ihr redet, ihr Tipps gibt und innere Konflikte mit ihr zu lösen versucht) meiner Meinung nach schon.
Nicht weil sie benutzte Tampons in die Gegend schmeißt - wobei das, wie schon geschrieben wurde, nicht nur eklig ist, sondern auch verantwortungslos und potenziell lebensgefährlich für Wildtiere. (Nein, rein organisch sind die Dinger nicht, und selbst wenn, können sie immer noch so fest gepresst sein, dass sie einem Tier im Hals oder Darmtrakt stecken bleiben.)
Auch nicht, weil sie keine Lust auf Sex hat - das soll in den besten Familien vorkommen.
Sondern weil sie anscheinend mit ihrer Geschlechtsidentität nicht klarkommt und diesbezüglich vielleicht sogar traumatisiert ist, also einen zentralen Teil von sich selbst abwehrt. Solche Äußerungen von den Eltern ("Du hättest ein Junge werden sollen" können tiefe Spuren in der Seele hinterlassen, besonders wenn sie auch noch mit tatsächlicher Missachtung des Kindes verbunden sind. Ihre extremen Probleme mit ihrer Periode hängen auf jeden Fall damit zusammen, ihre sexuellen Probleme womöglich auch (wer mit seinem eigenen Körper auf Kriegsfuß steht, der wird Sex definitiv nicht genießen können).

Aber sie muss selber was dagegen tun wollen. Also, es wird garantiert nix bringen, ihr nen Besuch beim Therapeuten zu verkaufen mit dem Zweck "damit du öfter Lust auf Sex mit mir hast". Sondern "damit du besser mit deinem eigenen Körper und deiner Identität als Frau zurechtkommst", denn darunter wird sie eher leiden. Dann ist halt die Frage, was für sie unbequemer ist - sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen, oder weiter ständig im Alltag mit den Konsequenzen zusammenzustoßen.

lg
cefeu

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25. September um 13:46

@prismalicht: Zwingen, das Teil zu fressen? Du hast wohl ein Aggressionsproblem. Du tust ja geradezu, als ob es ein schweres Verbrechen wäre, einen Tampon ins Gebüsch zu werfen. Was ist dann mit den vielen Leuten, die Plastikflaschen, Dosen, Kippen, ja sogar ganze Fernsehgeräte und Kühlschränke wild entsorgen? Die können doch wohl mehr Schaden anrichten.

@cefeu: Endlich eine vernünftige Antwort. Danke dafür. Tatsächlich war meine Freundin schon mal in Therapie, aber wegen anderer Dinge. Ihr Identitäsproblem scheint sie nicht weiter zu stören. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie noch immer ein sehr enges Verhältnis zu ihren Eltern hat, sie ziemlich unkritisch sieht.

Hm, Tampons gefährlich für Wildtiere? Daran hatte ich nicht gedacht. Meine Freundin liebt Tiere. Ich glaube nicht, dass sie deren Leid mutwillig in Kauf nehmen würde. Aber es ist vielleicht nochmal ein Argument in dieser Frage. Worin wickelt man das dann am besten ein?

Beim Einsetzen gibt es übrigens kein Problem, da auch kein Blut.
 

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25. September um 14:31
In Antwort auf isle14

Sorry, aber ich bin gerade schockiert über die Antworten. Ich habe keinen Tamponfetisch und bin auch kein Fake. Alles, was ich geschrieben habe, ist Fakt. So leid es mir tut. Weshalb ist meine Freundin dann aber gleich ein Fall für den Psychiater? Ich weiß, dass sie ein Problem hat, aber gleich zum Psychiater? Freiwillig wird sie dort nicht hingehen, zumal sie das Problem gar nicht als solches betrachtet.

Was hat Deine Freundin nur all die Zeit ohne Dich gemacht ? Wer hat da ihre Tampons rausgezogen 

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25. September um 14:32
In Antwort auf volvo13

Also jemand der sich so krass vor Tampons ekelt, lässt doch da nicht auch noch den Liebsten dran? Ich mein.. steckst du ihr dann etwa auch den neuen rein oder wie? Oder ekelt sie sich nur vor den vollen?

Sorry, aber ich glaube nicht das diese Story echt ist.

Während der Periode keinen Sex zu wollen, kann ich übrigens nachvollziehen. Hat aber bei mir nichts mit Ekel sondern mit Schmerzen zu tun. Ist aber von Frau zu Frau auch individuell

 

Genau...wenn der verbrauchte raus ist, müsste ja ein neuer rein...ganz logisch.

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25. September um 14:34
In Antwort auf isle14

@prismalicht: Zwingen, das Teil zu fressen? Du hast wohl ein Aggressionsproblem. Du tust ja geradezu, als ob es ein schweres Verbrechen wäre, einen Tampon ins Gebüsch zu werfen. Was ist dann mit den vielen Leuten, die Plastikflaschen, Dosen, Kippen, ja sogar ganze Fernsehgeräte und Kühlschränke wild entsorgen? Die können doch wohl mehr Schaden anrichten.

@cefeu: Endlich eine vernünftige Antwort. Danke dafür. Tatsächlich war meine Freundin schon mal in Therapie, aber wegen anderer Dinge. Ihr Identitäsproblem scheint sie nicht weiter zu stören. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie noch immer ein sehr enges Verhältnis zu ihren Eltern hat, sie ziemlich unkritisch sieht.

Hm, Tampons gefährlich für Wildtiere? Daran hatte ich nicht gedacht. Meine Freundin liebt Tiere. Ich glaube nicht, dass sie deren Leid mutwillig in Kauf nehmen würde. Aber es ist vielleicht nochmal ein Argument in dieser Frage. Worin wickelt man das dann am besten ein?

Beim Einsetzen gibt es übrigens kein Problem, da auch kein Blut.
 

Also...nimm eine Abfalltütchen mit und da tust Du Euren Müll rein, wenn Ihr wandern/spazieren geht, und später entsorgst Du das in Deiner Restmülltonne, oder in einem öffentlichen Abfalleimer. So machen das jedenfalls NORMALE LEUTE.

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25. September um 15:47

Ja ich bin aggressiv gegen umweltverschmutzer.jeden tag laufe ich mind 6km.jedesmal sammle ich abfall ein
und ich lebe auf dem land.ja sehr tierlieb ist deine freudin.wenn sie nicht mal an das naheliegendste denkt🤮

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25. September um 15:51

TE muss ein sehr leidensfähiger Mann sein. Eine derartig seltsame Zicke wäre nix für mich. Da würde ich die Beine in die Hand nehmen und mir eine andere suchen. 

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25. September um 16:46

@mars419: Okay, du bezeichnest meine Freundin also aufgrund einer einzigen Verhaltensauffälligkeit als seltsame Zicke. Alle Achtung!

@prismalicht: Und aggressives Verhalten ist sicher besser als eine verhältnismäßig kleine Umweltsünde, die ja noch dazu auf ein bestimmtes Problem zurückgeht. Sorry, aber mit deinen Pauschalverurteilungen bist du die perfekte Anti-Werbung für den Umwelt- und Klimaschutz. Ich hoffe nur, du verhältst dich immer vorbildlich und lässt dir nie etwas zuschulden kommen. Wenn du auf uneinsichtigere Leute triffst und so reagierst, werden sie dir nächstes Mal ihren Müll in den Garten werfen. Keiner werfe den ersten Stein! Schon mal was davon gehört?

@daphne: Und du bestimmst, was "normal" ist, oder? 

Ich habe ihr ein spezifisches Problem gepostet, unter dem ich leide, aber manche Reaktionen sind echt zum Kopfschütteln. Anfeindungen gegenüber mir oder meiner Freundin nützen jedenfalls bestimmt nichts.

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25. September um 16:46
In Antwort auf mars419

TE muss ein sehr leidensfähiger Mann sein. Eine derartig seltsame Zicke wäre nix für mich. Da würde ich die Beine in die Hand nehmen und mir eine andere suchen. 

Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein Subbiefake mit Blut und Exkrementfetisch.

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25. September um 16:47
In Antwort auf venus.finsternis

Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein Subbiefake mit Blut und Exkrementfetisch.

Aha, und woher nimmst du diese Erkenntnis? Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, denn mich erregt weder das eine noch das andere. Im Gegenteil.

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