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Sexueller Frust

13. Januar um 17:55 Letzte Antwort: 14. Januar um 8:28

Hi,
 
ich muss mir mal was von der Seele reden (schreiben) und wollte mal Fragen, wie ihr das so seht.  
 
Meine Frau und ich kennen uns seit ca. 16 Jahren.
 
Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir ein relativ normales Sexleben, was die Häufigkeit von Sex anbelangt. Allerdings konnte ich nie meine sexuelle Fantasie ausleben. Ich habe sie auch oft gefragt, was sie sich wünscht, aber ich habe immer nur als Antwort bekommen, das sei schon o.k., wie es ist. Wenn ich ihr mal erzählt habe, was ich mir im Bett wünsche, wurde alles abgeblockt, egal ob Rollenspiel, Fesselspiele, Dirty Talk, Porno  zusammen schauen usw für sie ist das alles nichts. Wir haben dann das Thema sexuelle Wünsche todgeschwiegen.
 
Nach ca. vier Jahren haben wir uns getrennt. Nach einigen Monaten haben wir uns dann wieder getroffen. Sie erzählte dann, dass sie mit einem Typen, den sie in der Zwischenzeit kennengelernt hat, Analsex hatte. Das fände sie so toll und war voll am Schwärmen. Ich war zum einen gekränkt und verwundert, weil sie nie etwas während unserer Beziehung gesagt hat. Analsex ist und war nie mein absoluter Favorit meiner Sexwünsche, aber ich habe mich darauf eingelassen. Auf meine Wünsche ist sie aber nie eingegangen.
 
Nach der Geburt unseres Sohnes war allerdings alles schlagartig vorbei. Der Sex wurde immer weniger. Sie hatte immer wieder Gründe, warum wir keinen Sex haben sollten, entweder taten ihr die Brüste weh, dann hatte sie Angst vor einer erneuten Schwangerschaft und oft war es ihr Berufsleben. Wenn ich in der Woche mal die Möglichkeit hatte, habe ich mich selbst befriedigt.
 
Ich habe meine Frau immer wieder mal auf unser Sexleben angesprochen. Das ich mir wieder mehr Sex wünsche und wir uns unsere Fantasien teilen sollten, doch nichts ist passiert. Vor einigen Monaten sind wir nochmal kurz auf das Thema Analsex gekommen. Plötzlich war sie bereit dafür. Ich habe sofort Gleitgel gekauft und war voll gespannt darauf, nach so vielen Jahren zumindest wieder etwas anderen Sex zu bekommen, doch leider ist nichts daraus geworden und das Gleitgel verschwand wieder im Schrank. Entweder war sie zu müde oder es gab andere Gründe von ihrer Seite es nicht zu tun.
 
Im letzten Jahr hatte ich dann einen schlimmen Unfall. Seit dieser Zeit kann ich meinen Arm nicht mehr richtig bewegen und ich habe auch nicht mehr so viel Kraft in dem Arm. In der Zeit, wo ich im Krankenhaus lag, ist mir klar geworden, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Mittlerweile bin ich 48. Mein Sohn ist für mich das Wichtigste im Leben. Ich habe schon oft über eine Trennung nachgedacht, doch die Vorstellung, dass ich dann meinen Sohn nicht mehr jeden Tag sehen könnte und an seinem Leben teilhaben kann, hat mich davor immer zurückschrecken lassen.Aber ich weiß auch, dass ich nur ein Leben habe.
 
Bisher hat mich mein schlechtes Gewissen immer davon abgehalten, ins Bordell zu gehen, aber mittlerweile fange ich an, das anders zu sehen. Dort habe ich immerhin die Chance, dass eine Frau auf meine sexuellen Wünsche eingeht. Ich hätte zwar viel lieber eine Frau an meiner Seite, mit der ich ein tolles Sexleben habe, aber wenn ich das nicht bekommen kann, dann muss ich halt mir meine Wünsche woanders erfüllen lassen.
 
Ich weiß nicht, ob ich danach das Gefühl haben werde, dass ich meine Familie betrogen habe, aber ich bin zur Zeit so frustriert über mein Sexleben, dass ich nicht anders weiter weiß. Ich hoffe ihr könnt mich ein wenig verstehen.

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13. Januar um 17:55

Wieso geht mein Beitrag nicht online?

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13. Januar um 18:10
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Wieso geht mein Beitrag nicht online?

Manchmal klemmts. 🙄

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13. Januar um 22:39

Im Prinzip hast du von Anfang an gewusst, dass deine Frau nicht so experimentierfreudig ist. Auch nach der Trennung und der Wiedervereinigung war es nicht viel besser. Im Gegenteil. Du bist sogar vermehrt auf Ihre Wünsche eingegangen, sie aber überhaupt nicht auf deine. Ich frage mich ernsthaft, was Du erwartet hast?

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14. Januar um 5:02
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Hi,
 
ich muss mir mal was von der Seele reden (schreiben) und wollte mal Fragen, wie ihr das so seht.  
 
Meine Frau und ich kennen uns seit ca. 16 Jahren.
 
Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir ein relativ normales Sexleben, was die Häufigkeit von Sex anbelangt. Allerdings konnte ich nie meine sexuelle Fantasie ausleben. Ich habe sie auch oft gefragt, was sie sich wünscht, aber ich habe immer nur als Antwort bekommen, das sei schon o.k., wie es ist. Wenn ich ihr mal erzählt habe, was ich mir im Bett wünsche, wurde alles abgeblockt, egal ob Rollenspiel, Fesselspiele, Dirty Talk, Porno  zusammen schauen usw für sie ist das alles nichts. Wir haben dann das Thema sexuelle Wünsche todgeschwiegen.
 
Nach ca. vier Jahren haben wir uns getrennt. Nach einigen Monaten haben wir uns dann wieder getroffen. Sie erzählte dann, dass sie mit einem Typen, den sie in der Zwischenzeit kennengelernt hat, Analsex hatte. Das fände sie so toll und war voll am Schwärmen. Ich war zum einen gekränkt und verwundert, weil sie nie etwas während unserer Beziehung gesagt hat. Analsex ist und war nie mein absoluter Favorit meiner Sexwünsche, aber ich habe mich darauf eingelassen. Auf meine Wünsche ist sie aber nie eingegangen.
 
Nach der Geburt unseres Sohnes war allerdings alles schlagartig vorbei. Der Sex wurde immer weniger. Sie hatte immer wieder Gründe, warum wir keinen Sex haben sollten, entweder taten ihr die Brüste weh, dann hatte sie Angst vor einer erneuten Schwangerschaft und oft war es ihr Berufsleben. Wenn ich in der Woche mal die Möglichkeit hatte, habe ich mich selbst befriedigt.
 
Ich habe meine Frau immer wieder mal auf unser Sexleben angesprochen. Das ich mir wieder mehr Sex wünsche und wir uns unsere Fantasien teilen sollten, doch nichts ist passiert. Vor einigen Monaten sind wir nochmal kurz auf das Thema Analsex gekommen. Plötzlich war sie bereit dafür. Ich habe sofort Gleitgel gekauft und war voll gespannt darauf, nach so vielen Jahren zumindest wieder etwas anderen Sex zu bekommen, doch leider ist nichts daraus geworden und das Gleitgel verschwand wieder im Schrank. Entweder war sie zu müde oder es gab andere Gründe von ihrer Seite es nicht zu tun.
 
Im letzten Jahr hatte ich dann einen schlimmen Unfall. Seit dieser Zeit kann ich meinen Arm nicht mehr richtig bewegen und ich habe auch nicht mehr so viel Kraft in dem Arm. In der Zeit, wo ich im Krankenhaus lag, ist mir klar geworden, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Mittlerweile bin ich 48. Mein Sohn ist für mich das Wichtigste im Leben. Ich habe schon oft über eine Trennung nachgedacht, doch die Vorstellung, dass ich dann meinen Sohn nicht mehr jeden Tag sehen könnte und an seinem Leben teilhaben kann, hat mich davor immer zurückschrecken lassen.Aber ich weiß auch, dass ich nur ein Leben habe.
 
Bisher hat mich mein schlechtes Gewissen immer davon abgehalten, ins Bordell zu gehen, aber mittlerweile fange ich an, das anders zu sehen. Dort habe ich immerhin die Chance, dass eine Frau auf meine sexuellen Wünsche eingeht. Ich hätte zwar viel lieber eine Frau an meiner Seite, mit der ich ein tolles Sexleben habe, aber wenn ich das nicht bekommen kann, dann muss ich halt mir meine Wünsche woanders erfüllen lassen.
 
Ich weiß nicht, ob ich danach das Gefühl haben werde, dass ich meine Familie betrogen habe, aber ich bin zur Zeit so frustriert über mein Sexleben, dass ich nicht anders weiter weiß. Ich hoffe ihr könnt mich ein wenig verstehen.

Deinen Frust kann ich zwar nachvollziehen, aber der wäre nicht nötig gewesen, wenn ihr es bei der Trennung belassen hättet und euch einen auch sexuell passenden Partner gesucht hättet. 
Hat deine Frau ja anscheinend auch zwischenzeitlich, es sei denn sie hat dir was vom Pferd erzählt.
Das klingt so, als würde sie dich sexuell nicht attraktiv finden (war vermutlich auch früher schon so, denn prickelnd war es ja anscheinend nie), aber wahrscheinlich taugt du zur Familiengründung.
Versteh ich tatsächlich nicht, warum du dich da wieder drauf eingelassen und auch noch ein Kind mit ihr bekommen hast. Das war doch absehbar, dass das in erotischer Hinsicht nichts wird, da dürfte leberwurst recht haben.
Das Kind ist aber da und wird von euch beiden geliebt, also müsst ihr eine Lösung finden. Eine Trennung ist kein Weltuntergang, auch für das Kind nicht, wenn die Eltern vernünftig miteinander umgehen.
Alternativ könnt ihr auch eine Öffnung der Ehe vereinbaren. Finde ich persönlich zwar grauslich, aber in dem Fall vielleicht gerechtfertigt. Ist dann eine-hoffentlich-freundschaftliche WG und sexuell kann jeder sein Leben leben.
Falls doch eine Trennung : pass das nächste Mal mehr auf, ob ihr da passt. Sexuell plus der Rest passend gibt es nämlich durchaus, aber nicht an jeder Ecke 

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14. Januar um 6:46

Wir haben alle nur ein Leben...denkt dran und macht was draus

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14. Januar um 8:28
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Deinen Frust kann ich zwar nachvollziehen, aber der wäre nicht nötig gewesen, wenn ihr es bei der Trennung belassen hättet und euch einen auch sexuell passenden Partner gesucht hättet. 
Hat deine Frau ja anscheinend auch zwischenzeitlich, es sei denn sie hat dir was vom Pferd erzählt.
Das klingt so, als würde sie dich sexuell nicht attraktiv finden (war vermutlich auch früher schon so, denn prickelnd war es ja anscheinend nie), aber wahrscheinlich taugt du zur Familiengründung.
Versteh ich tatsächlich nicht, warum du dich da wieder drauf eingelassen und auch noch ein Kind mit ihr bekommen hast. Das war doch absehbar, dass das in erotischer Hinsicht nichts wird, da dürfte leberwurst recht haben.
Das Kind ist aber da und wird von euch beiden geliebt, also müsst ihr eine Lösung finden. Eine Trennung ist kein Weltuntergang, auch für das Kind nicht, wenn die Eltern vernünftig miteinander umgehen.
Alternativ könnt ihr auch eine Öffnung der Ehe vereinbaren. Finde ich persönlich zwar grauslich, aber in dem Fall vielleicht gerechtfertigt. Ist dann eine-hoffentlich-freundschaftliche WG und sexuell kann jeder sein Leben leben.
Falls doch eine Trennung : pass das nächste Mal mehr auf, ob ihr da passt. Sexuell plus der Rest passend gibt es nämlich durchaus, aber nicht an jeder Ecke 

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