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Sexuelle Unlust in langjäriger Partnerschaft

19. Oktober um 16:00

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

Top 3 Antworten

21. Oktober um 11:05

Ich kann dir nur raten mal mit dir selbst in Klausur zu gehen und dich zu reflektieren warum du keinen Sex möchtest und wo deine Grenzen sind. Denn du weißt ja, so wird dein Mann eure Ehe nicht mehr lange aushalten. Vom Aussourcen des Sex halte ich persönlich nicht viel. In eurem Alter ist die Gefahr groß eine passende neu Lebenspartnerin zu finden und entscheidend ist auch, wie stark er Bindungshormone beim Sex ausschüttet. 

Ich bin auch nicht der Meinung der Sexsklave des Partners sein zu müssen und verbiegen soll sich auch niemand in der Erotik....aber ER leidet und Partnerschaft heißt für mich auch zu versuchen einander gerecht zu werden. Was hältst du davon dir erotische Massagetechniken anzueignen, Sexspielzeug an ihm zu probieren, ihn zwischendurch mal mit der Hand zu bespielen oder ähnliches? So musst du nicht "hinhalten" und vlt entsteht ja in dir ein gewisser Ehrgeiz ihn zu verwöhnen. 

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19. Oktober um 16:53
In Antwort auf andrea24

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

Kann es sein, dass du relativ konservativ erzogen wurdest? Ohne euch insgesamt zu nahe treten zu wollen, dein Mann übt Druck aus, weil du das Spiel ne lange Zeit mitgemacht hast.

Ich frage mich wofür du dich schämst? Wir leben im 21 Jahrhundert. Sex ist längst nicht mehr rein der Fortpflanzung zugeschrieben. Sex ist Spaß, Befriedigung, Druckabbau, Zweisamkeit. Und gerade die Vielfältigkeit und Vielzahl an Praktiken abseits von Stellungswechseln bringen oft frischen Wind. Dafür braucht man sich nicht schämen. Dein Mann hat doch schon alles von dir gesehen.

Ich sehe das Problem eher darin, dass du alles ablehnst, was euch zusammen auf einen grünen Zweig bringen könnte. Sex möchtest du nicht, rum experementieren erst recht nicht. Das allein ist ja erstmal kein Weltuntergang. Das du aber Paartherapien oder genrell Hilfe von Profis ablehnst um mal zu gucken wie man was machen kann, das ist strange.

Damit nimmst du deinem Mann jede Chance ein erfülltes Sexleben zu haben. Dir im übrigen auch.

Was du machen kannst und auch unbedingt solltest:
Rede mit deinem Mann. Sag ihm wie die Zeit für dich war, als du ihm zu Liebe mitgemacht hast. Nach 20 Jahren Ehe solltet ihr das abkönnen. 
Als nächstes könntest du mal eben jene Zeit revue passieren lassen und mal überlegen ob es nicht irgendwas an den vielen Dingen gab, an denen du vielleicht doch Spaß hattest. Dort kann man anknüpfen und vielleicht den Sprung da raus schaffen.

Ansonsten wirst du damit rechnen müssen, dass dein Mann sich gewisse Dinge woanders holt. 

Ne offenere Beziehung, wie hier angesprochen, wäre ebenfalls eine Option. Du wirst nicht belastet mit Dingen, die du nicht möchtest, und er bekkommt seine Befriedigung wie er sie braucht, denn an Kompromisse ist ja derzeit wohl weniger denken.

Und offene Beziehungen kann man vielfältig gestalten. Du kannst dort viel mitbestimmen und zu zweit könnt ihr Regeln aufstellen.

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19. Oktober um 16:28

"Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet"

Dein Mann ist aber nicht glücklich verheiratet.

"Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind."

Warum? Bist du so erzogen worden?

"Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab."

Manchmal muss man über seinen Schatten springen. Ein bisschen Flexibilität und Entgegenkommen musst du schon an den Tag legen, wenn du die Ehe retten willst.
Sonst wird er sich früher oder später anderweitig schadlos halten.
 

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19. Oktober um 16:08

Wir haben Kinder, aber die sind kein Problem und sicherlich auch nicht der Grund.
Freizeitaktivitäten sind durchaus erfüllend und wir haben dabei auch eine Menge Spaß.
Im Moment möchte ich überhaupt keinen Sex und alles , was über „Gänseblümchen“ hinausgeht will ich ohnehin nicht. Das reicht aber meinem Mann nicht!

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19. Oktober um 16:17

Tja das ist das Problem, wenn man (Frau) irgendetwas vorspielt!!

"....In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht..."

TOLL!! Also hat Dein Mann, übertrieben gesagt eine Mögelpackung gekauft!
Ich versteh´s nicht.....
Wie stellst Du dir das jetzt vor?? Dein Mann verzichtet Seine Lust auszuleben? Das ist genauso bescheuert wie wenn Du hinhälst um Ihn ruhig zu stellen!!

Das geht irgendwann schief!! Wie man jetzt sieht!!

Bist Du bereit für eine offene Beziehung?? Das er sich diesen Part woanders holt??

Ansonsten seh ich schwarz......
 

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19. Oktober um 16:24

....unterm Strich bleibt zu sagen:

Viel Sex, wenig Sex, garkein Sex, zusammen Wohnen, Dreier, Vierer, mit und ohen Peitsche

...solange es BEIDE wollen! und BEIDE damit glücklich sind iszt das klasse!
Lust und Libido grundsäztlich immer individuell sind! Dem einen reicht einmal im Monat der andere würde gerne 3 mal am Tag! Denn der eine fühlt sich ständig unter Druck gesetzt, der andere verhungert am langen Ast!

==> Beide unglücklich!

Wenn einem Teil davon das ganze nicht wichtig ist ist das Problem vorprogrammiert, weil er/sie wird auch nichts daran ändern wollen! wozu? es ist ihm/ihr ja NICHT wichtig.

Der Frust wird immer größer und irgendwann wird es die Beziehung killen! "Schuld" ist dann  für jeden der Andere, obohl es eigentlich keinen Schuldigen gibt! Es passt einfach nicht!!

So... welche Möglichkeiten gibts jetzt?

1. so lassen wie es ist, die schlechte Laune Deines Gatten ertragen.
2. offene Beziehung ansprechen (nur Mut vielleicht rettet Euch das!!)
3. Trennung
4. Dein Mann holt sich heimlich eine Affaire (geht irgendwann schief!!)
 

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19. Oktober um 16:25

Du könntest im Internet in ein Sexforum gehen und lesen, was andere so alles für tolle Sex-Dinge machen.

Vielleicht bekommst du dadurch ja auch wieder mehr Lust.

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19. Oktober um 16:27

Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber könnten evtl. die Wechseljahre schon ein Thema werden? Die Veränderungen im Hormonhaushalt können durchaus auch zu totaler Unlust führen. Hier könnte evtl. ein Besuch beim Gyn, der sich mit bioidentischen Hormonen auskennt, weiterhelfen. Zumindest für eine Rückkehr der Libido sorgen.

 Lust auf die Praktiken deines Mannes bekommst du dadurch natürlich nicht, das ist ein anderes Thema..

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19. Oktober um 16:28

"Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet"

Dein Mann ist aber nicht glücklich verheiratet.

"Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind."

Warum? Bist du so erzogen worden?

"Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab."

Manchmal muss man über seinen Schatten springen. Ein bisschen Flexibilität und Entgegenkommen musst du schon an den Tag legen, wenn du die Ehe retten willst.
Sonst wird er sich früher oder später anderweitig schadlos halten.
 

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19. Oktober um 16:40
In Antwort auf andrea24

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

Ich hab auch so eine Frau? Wie kann man nur so langweilig und leidenschaftslos sein? Sich keine Gedanken machen wie es dem Mann dabei geht. Warum ist es euch egal ob wir in dem Punkt glücklich sind. Was ist so schlimm an sex und seiner Facettenreichheit... Kein Spaß im Bett haben und kein Spaß und Esprit mit ins Bett bringen. Und dann noch erwarten das Mann treu ist... Hauptsache ihr seit glücklich und zufrieden...

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19. Oktober um 16:53
In Antwort auf andrea24

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

Kann es sein, dass du relativ konservativ erzogen wurdest? Ohne euch insgesamt zu nahe treten zu wollen, dein Mann übt Druck aus, weil du das Spiel ne lange Zeit mitgemacht hast.

Ich frage mich wofür du dich schämst? Wir leben im 21 Jahrhundert. Sex ist längst nicht mehr rein der Fortpflanzung zugeschrieben. Sex ist Spaß, Befriedigung, Druckabbau, Zweisamkeit. Und gerade die Vielfältigkeit und Vielzahl an Praktiken abseits von Stellungswechseln bringen oft frischen Wind. Dafür braucht man sich nicht schämen. Dein Mann hat doch schon alles von dir gesehen.

Ich sehe das Problem eher darin, dass du alles ablehnst, was euch zusammen auf einen grünen Zweig bringen könnte. Sex möchtest du nicht, rum experementieren erst recht nicht. Das allein ist ja erstmal kein Weltuntergang. Das du aber Paartherapien oder genrell Hilfe von Profis ablehnst um mal zu gucken wie man was machen kann, das ist strange.

Damit nimmst du deinem Mann jede Chance ein erfülltes Sexleben zu haben. Dir im übrigen auch.

Was du machen kannst und auch unbedingt solltest:
Rede mit deinem Mann. Sag ihm wie die Zeit für dich war, als du ihm zu Liebe mitgemacht hast. Nach 20 Jahren Ehe solltet ihr das abkönnen. 
Als nächstes könntest du mal eben jene Zeit revue passieren lassen und mal überlegen ob es nicht irgendwas an den vielen Dingen gab, an denen du vielleicht doch Spaß hattest. Dort kann man anknüpfen und vielleicht den Sprung da raus schaffen.

Ansonsten wirst du damit rechnen müssen, dass dein Mann sich gewisse Dinge woanders holt. 

Ne offenere Beziehung, wie hier angesprochen, wäre ebenfalls eine Option. Du wirst nicht belastet mit Dingen, die du nicht möchtest, und er bekkommt seine Befriedigung wie er sie braucht, denn an Kompromisse ist ja derzeit wohl weniger denken.

Und offene Beziehungen kann man vielfältig gestalten. Du kannst dort viel mitbestimmen und zu zweit könnt ihr Regeln aufstellen.

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19. Oktober um 18:40
In Antwort auf andrea24

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

zusammengefasst:
Dein Mann versucht mit Ideen Eure Ehe zu retten und du willst dazu am liebsten garnichts beitragen, nichts ausprobieren, keine Therapie.
Du bist ihm böse, weil ihn das frustriert.

Natürlich ist er frustriert, er ist genauso frustriert wie du, nur will er etwas gegen seine frustriertheit tun und du einen unglücklichen Partner an dich binden.

"Eine ständige und grundlose Verweigerung des Geschlechtsverkehrs sieht das Eherecht weiterhin als Eheverfehlung". Das heißt nicht, dass ihr Sex haben müsst, aber soll Dir vor Augen halten, dass das dann keine glückliche Ehe sein kann und vermutlich auch nicht mehr lange so funktioniert wie es jetzt ist.

- unternimm etwas
- lass ihn sich den Sex wo anders holen
- trennt euch

andere Optionen sehe ich nicht.

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20. Oktober um 1:41

Tja, was willst Du hören respektive lesen? Zumindest, dass er sich nicht bemühen würde, kannst Du Deinem Mann ja anscheinend nicht vorwerfen. Und es wäre auch nach zwanzig Jahren Ehe zu viel erwartet, dass ein Partner keine Lust auf Sex mehr haben soll. Insofern muss man ihm auch zugute halten, dass er sich (anscheinend) nicht hinter Deinem Rücken holt, was ihm fehlt, sondern immer wieder neue Anläufe nimmt.

So weit, so gut. Die erste Frage, die Du Dir stellen musst, ist, warum hast Du keine Lust auf Sex? Sind es die Spielarten, die er möchte, wenn ja, welche? Empfindest Du ihn (inzwischen) als unattraktiv, gibt es andere Männer, die Dich (mehr) reizen würden? Damit will ich nicht sagen, dass Du alle Spielarten mögen musst, die er Dir anträgt. Wer keinen Urin im Mund haben will, muss weder "Natursekt" noch "Kaviar" sexy finden, um ein plakatives Beispiel zu nennen. Und es wäre auch richtig, darüber zu reden, was für Dich nicht ok ist. Es ist normal, dass in einer Beziehung / Ehe auch Kompromisse gesucht werden müssen.

Die zweite wesentliche Frage: Wenn Deine Libido so wesentlich geringer ausgeprägt ist, der Rest der Ehe aber so schön, dass Ihr weiter zusammen leben wollt - kannst Du Dir vorstellen, ihm zu "erlauben", dass er sich anderswo holt, was ihm fehlt? Falls nicht, musst Du Dir Gedanken machen, was Ihr anders gestalten könnt, um wieder Lust aufeinander zu bekommen. Denn so sehr er sich um Dich bemüht, so sehr versucht, Deine Sexualität zu stimulieren, sicher ist auch: Je länger er nicht zum Zuge kommt, desto schöner und reizvoller wird für ihn der letzte Drachen. Auf Dauer hält das Gefühl, nicht mehr begehrt zu werden, das Gefühl fehlender (auch körperlicher) Nähe und Wärme niemand aus. Denke darüber nach, wie Ihr den Alltag durchbrechen könnt, so dass auch Du wieder den Kopf frei für Lust bekommst, wie Ihr Auszeiten nehmen könnt, was Dich reizen könnte usw. Die Varianten können sehr vielfältig sein - von romantischen Ausflügen über Sex im Freien bis hin zu frivolen Bars und Clubs gibt es unzählige Möglichkeiten, wieder etwas Schwung und neuen Reiz hineinzubringen.

Nicht in Ordnung ist, den Versuch professioneller Hilfe zu verweigern. Niemand erwartet, dass Du einem Therapeuten im Detail jeden Akt schilderst. Das ist auch nicht der Sinn einer Paartherapie. Der Sinn ist aufzuzeigen, wo die Potenziale liegen, sich wieder neu zu entdecken und Eurer Ehe wieder eine solde Chance zu geben.

 

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20. Oktober um 12:46

Ihr solltet Euch zusammentun. Während die Beiden ihren Spaß haben, geht Ihr ein Eis essen.... Ist allen geholfen.

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20. Oktober um 12:51
In Antwort auf andrea24

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

Sorry, aber das ganze klingt so gar nicht nach einer 20 jährigen glücklichen und harmonischen beziehung wenn man ein paar Sätze weiter lesen muss das du das ganze nur mitgemacht hast und das dir einiges dabei sogar zuwider war.

Ihr müsst euch beide darüber klar  werden und sein was ihr wollt. Was jeder einzelne möchte und was man gemeinsam möchte.
Sind die Differenzen zu groß würde ich meine Schlußfolgerung daraus ziehen.

 

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20. Oktober um 18:02
In Antwort auf djurgarden

Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber könnten evtl. die Wechseljahre schon ein Thema werden? Die Veränderungen im Hormonhaushalt können durchaus auch zu totaler Unlust führen. Hier könnte evtl. ein Besuch beim Gyn, der sich mit bioidentischen Hormonen auskennt, weiterhelfen. Zumindest für eine Rückkehr der Libido sorgen.

 Lust auf die Praktiken deines Mannes bekommst du dadurch natürlich nicht, das ist ein anderes Thema..

Sie hatte doch nie wirklich Lust. Da braucht man das nicht auf die Wechseljahre zu schieben. Wenn Lust grundsätzlich vorhanden war und ist, verliert die auch dadurch nicht (ist jedenfalls meine Erfahrung).
Und das mit der Mogelpackung stimmt. Erst was vorgespielt, um den Mann sicher an sich zu binden und sich dann wundern, dass er das weiterhin will. Obwohl er wahrscheinlich längst hätte bemerken können, dass in Wirklichkeit die Libido gegen null tendiert.
Lösungen haben ja die anderen schon aufgezeigt. 

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21. Oktober um 4:28
In Antwort auf madman79

Ich hab auch so eine Frau? Wie kann man nur so langweilig und leidenschaftslos sein? Sich keine Gedanken machen wie es dem Mann dabei geht. Warum ist es euch egal ob wir in dem Punkt glücklich sind. Was ist so schlimm an sex und seiner Facettenreichheit... Kein Spaß im Bett haben und kein Spaß und Esprit mit ins Bett bringen. Und dann noch erwarten das Mann treu ist... Hauptsache ihr seit glücklich und zufrieden...

Warum das Fragezeichen hinter deinem ersten Satz???
Falls es eigentlich ein Ausrufezeichen sein sollte, es zwingt dich keiner, mit ihr zusammen zu bleiben. Wieso seid ihr überhaupt eine Beziehung eingegangen? Da sollte doch eigentlich beidseitige (!!!!!)sexuelle Anziehungskraft bestehen und Lust aufeinander. Wie es um die Leidenschaft und Libido steht, merkt man doch eigentlich schnell. Oder gab's auch erst eine oscarreife Vorstellung?
Zu deiner Beruhigung, es gibt auch Frauen, die genauso viel Lust auf Sex haben und für die eine Beziehung ohne oder bloß mit so verklemmtem Pflichtsex nie infrage käme.

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21. Oktober um 11:05

Ich kann dir nur raten mal mit dir selbst in Klausur zu gehen und dich zu reflektieren warum du keinen Sex möchtest und wo deine Grenzen sind. Denn du weißt ja, so wird dein Mann eure Ehe nicht mehr lange aushalten. Vom Aussourcen des Sex halte ich persönlich nicht viel. In eurem Alter ist die Gefahr groß eine passende neu Lebenspartnerin zu finden und entscheidend ist auch, wie stark er Bindungshormone beim Sex ausschüttet. 

Ich bin auch nicht der Meinung der Sexsklave des Partners sein zu müssen und verbiegen soll sich auch niemand in der Erotik....aber ER leidet und Partnerschaft heißt für mich auch zu versuchen einander gerecht zu werden. Was hältst du davon dir erotische Massagetechniken anzueignen, Sexspielzeug an ihm zu probieren, ihn zwischendurch mal mit der Hand zu bespielen oder ähnliches? So musst du nicht "hinhalten" und vlt entsteht ja in dir ein gewisser Ehrgeiz ihn zu verwöhnen. 

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21. Oktober um 11:22
In Antwort auf gwenhy

Ich kann dir nur raten mal mit dir selbst in Klausur zu gehen und dich zu reflektieren warum du keinen Sex möchtest und wo deine Grenzen sind. Denn du weißt ja, so wird dein Mann eure Ehe nicht mehr lange aushalten. Vom Aussourcen des Sex halte ich persönlich nicht viel. In eurem Alter ist die Gefahr groß eine passende neu Lebenspartnerin zu finden und entscheidend ist auch, wie stark er Bindungshormone beim Sex ausschüttet. 

Ich bin auch nicht der Meinung der Sexsklave des Partners sein zu müssen und verbiegen soll sich auch niemand in der Erotik....aber ER leidet und Partnerschaft heißt für mich auch zu versuchen einander gerecht zu werden. Was hältst du davon dir erotische Massagetechniken anzueignen, Sexspielzeug an ihm zu probieren, ihn zwischendurch mal mit der Hand zu bespielen oder ähnliches? So musst du nicht "hinhalten" und vlt entsteht ja in dir ein gewisser Ehrgeiz ihn zu verwöhnen. 

Nachtrag: Was ich auch ganz wichtig finde, frei und offen über seine Gefühle, Ängste und Sorgen miteinander zu sprechen...nur so kann der Partner verstehen.  

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21. Oktober um 14:33
In Antwort auf andrea24

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

Dann machst du seit 20 Jahren was falsch! Wenn du schon immer nur mitgemacht hast damit er Ruhe gibt habt ihr beide eure Zeit vergeudet. Beende das sodass er seine guten Jahre mit einer weniger Verklemmten verbringen kann die auch Spass an Sex hat und nicht nur Missionarsstellung bei ausgeschalteten Licht.
 

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21. Oktober um 14:34

Dann machst du seit 20 Jahren was falsch! Wenn du schon immer nur mitgemacht hast damit er Ruhe gibt habt ihr beide eure Zeit vergeudet. Beende das sodass er seine guten Jahre mit einer weniger Verklemmten verbringen kann die auch Spass an Sex hat und nicht nur Missionarsstellung bei ausgeschalteten Licht.
 

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21. Oktober um 21:21
In Antwort auf andrea24

Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und lebe in einer insgesamt harmonischen Beziehung.

Leider wir das schon lange durch das Thema Sex getrübt. Wahrend Sex mir nicht so wichtig war und ist, ist mein Mann experimentierfreudig bzgl. Stellungen, Hilfsmittel, Kleidung usw. In den ersten Jahren habe ich das einigermaßen mitgemacht, aber dadurch habe ich nur noch weniger Lust gehabt und nun habe ich eigentlich gar keine mehr. Mittlerweile übt mein Partner Druck aus, um die Frequenz und die "Varianten" zu steigern (nicht körperlich, eher durch seine schlechte Laune und Unaufmerksamkeit).

Jetzt hat es ziemlich gekracht, da ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich das so nicht mehr möchte. Allerdings möchte ich ihn nicht verlieren, da ich ihn liebe und weiter mit ihm zusammen sein möchte. Eine von ihm vorgeschlagene Paartherapie lehne ich ab, da ich nicht mein Sexualleben vor fremden Menschen erläutern möchte. Außerdem schäme ich mich für die Praktiken und sexuellen Handlungen, die ich vollzogen habe und die mir zuwider sind.

Sexuell war ich noch nie sonderlich aktiv (bspw. Selbstbefriedigung) und auch sexuelle Fantasien habe ich eigentlich keine. Körperlich steht dem Sex nichts im Wege. Was soll ich tun?

Hmmmm, wenn ich das so lese..., denke ich doch glatt, da schreibt meine Nochehefrau. Wir sind auf dem Papier 23 Jahre verheiratet, allerdings habe ich mich vor 1 1/2 Jahren von ihr getrennt. Ursache dafür war im Prinzip genau das, was du beschrieben hast. Ich will es mal so ausdrücken: Nachdem die 2 Kinder da waren, ich auch noch ein Haus organisiert hatte, war es dann weitgehend vorbei. Meine Frau ist/war eine tolle Mama, aber in Sachen Erotik und Liebesspiel definitiv ein Rohrkrepierer. Das Thema Paarberatung hatten wir auf mein Betreiben dann irgendwann auch durch...., ihre Aussage, sie will sich nicht von Dritten in die Seele schauen lassen. Genützt hat es letztendlich nix, nach der Paarberatung fiel sie recht schnell in ihre alten Muster zurück. Sie hatte nie wirklich Spaß am Sex und war froh wenn’s rum war. 
Nun, seit 3 Monaten bin ich in einer neuen Beziehung, sie hatte Ähnliches bei ihrem Mann erlebt. Somit erleben wir nun als Ü50iger das, was man/frau als erfüllenden Sex bezeichnet. Es ist sooo schön, diese Leidenschaft gemeinsam zu erleben und zu genießen und Neues auszuprobieren.... .

Wenn du keine Freude am Sex hast, lass deinen Mann ziehen, er hat auch ein Recht auch Liebe und Sexualität....und man kann sich auch ohne Zoff und Rosenkrieg trennen... - meiner Frau und mir ist das jedenfalls sehr gut gelungen, obwohl die Kinder bei mir geblieben sind.

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