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Sexuell gehemmt

6. Juni um 22:07

Ich bin sicher,  ich habe mich durch sämtliche Threads der letzten 15 Jahre, verschiedener Foren gewühlt, aber jede Geschichte ist individuell und so habe ich mich durchgerungen meine persönliche Situation zu schildern, in der Hoffnung,  dass ich mir aus euren Antworten neue Denkanstöße oder gar Tipps herausziehen kann. Allerdings könnte es etwas länger werden.

Ich, weiblich bin Mitte 40 und war bis 2015 in einer 16 Jahre dauernden Beziehung,  lange auch verheiratet. Vor der Beziehung zu meinem Mann, war ich 2 Jahre lang in einem On/Off Ding gefangen, welches er schließlich beendete, ganz vergessen habe ich ihn nie. Es ging damals hauptsächlich um Sex, den ich zwar genoss, in dem ich aber keine wirkliche Befriedigung fand. Meinen ersten Orgasmus hatte ich mit meinem Mann. Von Beginn an und auch schon vor mir hatte dieser jedoch eine sehr schwach ausgeprägte Libido. Viel Sex hatten wir nie und vor der Trennung lief 2,5 Jahre gar nichts mehr. Der Sex den wir hatten war nicht außergewöhnlich,  aber ich hatte keine Hemmungen,  insbesondere auch was Oralverkehr anging. Ich machte mir keinen Kopf,  sondern machte einfach. 


Grund für die Trennung war unser Auseinanderleben. Wir waren wie Bruder und Schwester, was natürlich durch das nicht vorhandene Sexleben begünstigt wurde. Endgültiger Auslöser für die Trennung war dann sein Vorgänger,  mit dem ich seitdem eine Beziehung führe, wenn auch in einer sehr eigenwilligen Form. Im Gegensatz zu damals haben wir viele Gemeinsamkeiten,wie Humor, Musik und Filmgeschmack. Auch anders als damals, wiege ich heute 20 KG mehr und war absolut erstaunt,  dass ihm das nichts auszumachen schien. Er lässt keinen Zweifel daran  dass er mich begehrenswert und hübsch findet. Ich möchte jedoch auch nichts beschönigen. 2015/2016 bis März waren es nur gelegentliche Treffen.  Dann 4 Monate Funkstille,  dann 3 Monate sehr seltene Treffen. Ab da kamen auch bei ihm Gefühle ins Spiel,  so dass wir uns seit November 2016 regelmäßig jedes Wochenende sehen. Seit Sommer 2017 mit dem gegenseitigen Anspruch,  dass wir monogam leben. Inzwuschen auch mit verbalen Zuneigungsbekundungen. Er braucht viel Freiraum und hat Bindungsprobleme, dennoch machen wir Minischritte nach vorn. Ein, zweimal im Jahr bricht er jedoch auch komplett aus und trennt sich, für ein, zwei Wochen,  aber auch diese Phasen werden immer seltener. Es gibt gemeinsame Unternehmungen,  Kurztrips, auch überlegen wir einen gemeinsamen Urlaub. Die meiste Zeit verbringen wir jedoch zu zweit. Neben unserem Beziehungsstatus, der immer weniger problematisch ist, haben wir eine zweite Baustelle, den Sex.


Unser Sexleben ist grundsätzlich sehr gut, wir haben Lust auf und aneinander. Es könnte jedoch wahrlich grandios sein, wenn ich nicht so gehemmt wäre. Zwar kann ich mich fallen lassen, das ist kein Problem.Ich mache mir auch keine Gedanken,  ob er mich wirklich so leiden mag, wie ich bin, obwohl er mich in schlank kennen gelernt hat und er deutlich attraktiver ist als ich. Es geht vielmehr um Mut initiativ zu sein.
Das beste Beispiel ist, dass ich nicht in der Lage bin die Initiative zum Fellatio zu übernehmen. Er hat 3 Jahre gewartet,  bis er  mich das erste  Mal darum bat und ich hatte das Gefühl ich stelle mich an wie der erste Mensch. Ich hatte und habe Angst alles verkehrt zu bachen, was total bekloppt ist, weil mein Mann mich nie daran zweifeln ließ meine Blowjobs zu genießen und auffordern musste er mich auch nicht.  Ich hätte es demnach durchaus mit einem gesunden Selbstbewusstsein angehen können.  Dem ist aber nicht so.
 Vor kurzem bat er mich erneut liebevoll darum es mit dem Mund zu machen und er sagte sogar, dass es ihm gefiel (er ist eher die leise Fraktion), dennoch befürchte ich,  dass ich mich beim nächsten Mal erneut nicht unaufgefordert traue...
Auch ansonsten bin ich eher der mitmachende Part, ich habe kein Problem den Sex zu initiieren,  lasse mich aber gern führen, was nicht heißt,  dass ich mich nicht gern bewege oder mich gegen Neues wehre. 


Was soll denn der Mist? Wo kommt das her und wie werde ich das wieder los? Ich bin ratlos...
 

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6. Juni um 22:23
In Antwort auf user20918

Ich bin sicher,  ich habe mich durch sämtliche Threads der letzten 15 Jahre, verschiedener Foren gewühlt, aber jede Geschichte ist individuell und so habe ich mich durchgerungen meine persönliche Situation zu schildern, in der Hoffnung,  dass ich mir aus euren Antworten neue Denkanstöße oder gar Tipps herausziehen kann. Allerdings könnte es etwas länger werden.

Ich, weiblich bin Mitte 40 und war bis 2015 in einer 16 Jahre dauernden Beziehung,  lange auch verheiratet. Vor der Beziehung zu meinem Mann, war ich 2 Jahre lang in einem On/Off Ding gefangen, welches er schließlich beendete, ganz vergessen habe ich ihn nie. Es ging damals hauptsächlich um Sex, den ich zwar genoss, in dem ich aber keine wirkliche Befriedigung fand. Meinen ersten Orgasmus hatte ich mit meinem Mann. Von Beginn an und auch schon vor mir hatte dieser jedoch eine sehr schwach ausgeprägte Libido. Viel Sex hatten wir nie und vor der Trennung lief 2,5 Jahre gar nichts mehr. Der Sex den wir hatten war nicht außergewöhnlich,  aber ich hatte keine Hemmungen,  insbesondere auch was Oralverkehr anging. Ich machte mir keinen Kopf,  sondern machte einfach. 


Grund für die Trennung war unser Auseinanderleben. Wir waren wie Bruder und Schwester, was natürlich durch das nicht vorhandene Sexleben begünstigt wurde. Endgültiger Auslöser für die Trennung war dann sein Vorgänger,  mit dem ich seitdem eine Beziehung führe, wenn auch in einer sehr eigenwilligen Form. Im Gegensatz zu damals haben wir viele Gemeinsamkeiten,wie Humor, Musik und Filmgeschmack. Auch anders als damals, wiege ich heute 20 KG mehr und war absolut erstaunt,  dass ihm das nichts auszumachen schien. Er lässt keinen Zweifel daran  dass er mich begehrenswert und hübsch findet. Ich möchte jedoch auch nichts beschönigen. 2015/2016 bis März waren es nur gelegentliche Treffen.  Dann 4 Monate Funkstille,  dann 3 Monate sehr seltene Treffen. Ab da kamen auch bei ihm Gefühle ins Spiel,  so dass wir uns seit November 2016 regelmäßig jedes Wochenende sehen. Seit Sommer 2017 mit dem gegenseitigen Anspruch,  dass wir monogam leben. Inzwuschen auch mit verbalen Zuneigungsbekundungen. Er braucht viel Freiraum und hat Bindungsprobleme, dennoch machen wir Minischritte nach vorn. Ein, zweimal im Jahr bricht er jedoch auch komplett aus und trennt sich, für ein, zwei Wochen,  aber auch diese Phasen werden immer seltener. Es gibt gemeinsame Unternehmungen,  Kurztrips, auch überlegen wir einen gemeinsamen Urlaub. Die meiste Zeit verbringen wir jedoch zu zweit. Neben unserem Beziehungsstatus, der immer weniger problematisch ist, haben wir eine zweite Baustelle, den Sex.


Unser Sexleben ist grundsätzlich sehr gut, wir haben Lust auf und aneinander. Es könnte jedoch wahrlich grandios sein, wenn ich nicht so gehemmt wäre. Zwar kann ich mich fallen lassen, das ist kein Problem.Ich mache mir auch keine Gedanken,  ob er mich wirklich so leiden mag, wie ich bin, obwohl er mich in schlank kennen gelernt hat und er deutlich attraktiver ist als ich. Es geht vielmehr um Mut initiativ zu sein.
Das beste Beispiel ist, dass ich nicht in der Lage bin die Initiative zum Fellatio zu übernehmen. Er hat 3 Jahre gewartet,  bis er  mich das erste  Mal darum bat und ich hatte das Gefühl ich stelle mich an wie der erste Mensch. Ich hatte und habe Angst alles verkehrt zu bachen, was total bekloppt ist, weil mein Mann mich nie daran zweifeln ließ meine Blowjobs zu genießen und auffordern musste er mich auch nicht.  Ich hätte es demnach durchaus mit einem gesunden Selbstbewusstsein angehen können.  Dem ist aber nicht so.
 Vor kurzem bat er mich erneut liebevoll darum es mit dem Mund zu machen und er sagte sogar, dass es ihm gefiel (er ist eher die leise Fraktion), dennoch befürchte ich,  dass ich mich beim nächsten Mal erneut nicht unaufgefordert traue...
Auch ansonsten bin ich eher der mitmachende Part, ich habe kein Problem den Sex zu initiieren,  lasse mich aber gern führen, was nicht heißt,  dass ich mich nicht gern bewege oder mich gegen Neues wehre. 


Was soll denn der Mist? Wo kommt das her und wie werde ich das wieder los? Ich bin ratlos...
 

Was könnte passieren wenn du innitiativ wirst? 
Deine Angst scheint dort begründet. 
Vielleicht genießt du auch einfach Passivität. 

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6. Juni um 22:27
In Antwort auf sisteronthefly

Was könnte passieren wenn du innitiativ wirst? 
Deine Angst scheint dort begründet. 
Vielleicht genießt du auch einfach Passivität. 

Alles in mir befürchtet, dass ich etwas falsch machen könnte, mich blamiere...

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6. Juni um 22:34
In Antwort auf user20918

Alles in mir befürchtet, dass ich etwas falsch machen könnte, mich blamiere...

Muss in diesem sensiblen Bereich 1a abgeliefert werden???
Entdecke doch zunächst, was dir gefällt und sich für dich gut anfühlt. 

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6. Juni um 22:45
In Antwort auf sisteronthefly

Muss in diesem sensiblen Bereich 1a abgeliefert werden???
Entdecke doch zunächst, was dir gefällt und sich für dich gut anfühlt. 

Natürlich muss nicht 1a abgeliefert werden und es fühlt sich für mich auch gut an...wenn ich denn dabei bin. Ich finde es nur so schade, dass es mir unmöglich ist eigenintiativ zu handeln...

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7. Juni um 8:55
In Antwort auf user36953

Natürlich muss nicht 1a abgeliefert werden und es fühlt sich für mich auch gut an...wenn ich denn dabei bin. Ich finde es nur so schade, dass es mir unmöglich ist eigenintiativ zu handeln...

Da du deine mangelnde Eigeninitiative selbst schade empfindest frage ich dich noch einmal, was dich daran hindert. 
Aktivität kommt aus dem Geben heraus, Passivität aus Nehmen. 

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