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Sexnachhilfe via erotische Geschichte

5. September 2011 um 14:58

Hallo!

Der Sex zwischen mir und meinem Freund ist inzwischen (zumindest für mich) ziemlich schlecht. An sich macht mir das nicht so große Sorgen, weil es ja oft vorkommt nach einer Weile, aber ich würde schon gerne etwas dagegen tun. Gestern war es nun so schlecht, dass ich einfach etwas unternehmen musste.
Das Problem ist hierbei vielmehr, dass ich nicht mit ihm darüber reden kann. Ich versuchte es zwar schon oft auf verschiedenste Art und Weise, aber entweder drücke ich es jedes Mal falsch aus oder er will es nicht annehmen. Jedenfalls scheint er jedes Mal beleidigt und genervt zu sein, zu gestresst von der Arbeit, oder er findet es albern wenn ich sage "Ich wünsche mir dieses oder jenes" und er dann genau das tut. Man merkt, dass er es nicht hören will. Außerdem habe ich das Gefühl, dass er regelrecht genervt davon ist, wie mein Körper und meine Sexualität nunmal funktioniert. Ich brauche (muss ja nicht jedes Mal sein,aber schon öfter mal) wirkliche Leidenschaft, Begehren und auch Zärtlichkeit. Ich brauche meistens ein Vorspiel. Von ihm kommt da gar nix mehr. Er fässt mich wenn überhaupt und dann auch nur kurz an den Brüsten an und zwischen den Beinen und los geht die wilde Fahrt.
Wenn ich ihm zu verstehen geben, wie ich es gern anders hätte, ist er genervt, dass ich besondere Wünsche habe so nach dem Motto "Warum funktionierst du nicht einfacher? Warum gehts nicht so, wie ich will?" Aber das kann ich nunmal nicht durch Willenskraft ändern. So ist mein Körper nunmal. Manchmal spiele ich ihm schon vor, dass ich bestimmte Dinge ganz toll finde, nur weil ich nicht wieder Ablehnung erfahren will, weil ich andere Sachen möchte. Selbst als ich ihm das sozusagen als "Hilferuf" sagte, merkte er nix.
Ich fühle mich davon total unter Druck gesetzt, funktionieren zu müssen, wie es ihm gefällt und langsam habe ich überhaupt keinen Spaß mehr am Sex. Meistens habe ich zwar einen Orgasmus, aber nur, weil ich mich selbst berühre und selbst dann ist es einfach nur ein Krampf, so weit zu kommen. Das ist nicht schön und wenig befriedigend. Früher ging es ja auch anders...

Da nun Reden nicht half, habe ich ihm gestern eine Art erotische Geschichte geschrieben, in der meine sexuellen Wünsche verpackt sind.
Es geht um eine Frau - an mich angelehnt natürlich - die zunächst im Bett darüber fantasiert,wie toll ihr Freund im Bett ist, weil er ihre Wünsche kennt, die ich dann auch beschreibe und weil er weiß, was sie nicht mag, was auch beschrieben wird. Dann kommt ihr Freund nach hause und sie haben Sex. Dabei beschreibe ich anschaulich was sie tun vom Vorspiel bis zum Ende und es ist eben genau so, wie ich mir richtig schönen Sex wünsche.
Das soll eine Art Wink mit dem Zaunpfahl sein. Er erfährt somit genau meine Wünsche, ohne dass es wie ein Vorwurf klingt (hoffe ich) und merkt vielleicht auch, dass unser Sex inzwischen das komplette Gegenteil dieser Geschichte ist. Im Schlusssatz wird noch der Ausblick darauf gegeben, dass das nächste Mal seine Wünsche dran sind, damit er merkt: Was er mir gibt, das gebe ich auch gern zurück.

Heute abend oder morgen (je nachdem, ob er zu viel Stress hatte) will ich sie ihm vorlegen. Aber ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass er es albern findet oder sinnlos/unnötig, dass er beleidigt ist, weil er vllt nicht damit klar kommt, dass er mich nicht voll befriedigt im Moment oder dass er einfach nur ablehnend und aggressiv wird, sich angegriffen fühlt.
Mir fällt nix anderes ein, wie ich es ihm möglichst "sanft" verklickern kann.

Was haltet ihr von dieser Idee? Wie würdet ihr reagieren? (Vielleicht auch ein paar männliche Antworten).

Danke schonmal!

5. September 2011 um 15:23

Also
in besseren Zeiten hatte er einfach noch Spaß daran, mir Spaß zu bereiten. Er hat sich auch aktiv um meine Lust bemüht, jetzt bin ich dafür nur noch allein verantwortlich, indem ich mich selbst berühre. Ab und zu ist das ja kein Thema, aber wenn es jedes Mal der einzige Lustfaktor für mich ist, kann ich das genauso gut alleine, was auch noch um einiges weniger krampfig wäre .

Ich weiß nicht so recht, wie ich an diese "besseren Zeiten" anknüpfen soll. Ich kann ihm ja nur zu verstehen geben, was ich gern anders hätte und hoffen, dass er was merkt oder?

Also sollte ich ihm die Geschichte gar nicht erst zeigen?

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5. September 2011 um 18:19

Verunsichert
...naja wenn mir alle abraten, dann lasse ich das mit der Geschichte vielleicht doch.

Aber was kann man denn sonst machen, wenn Reden eher das Gegenteil von dem bewirkt, was ich möchte?

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6. September 2011 um 1:12


Denke mal, dass Dir ein bischen Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein abhanden gekommen ist. Du stehst nicht mehr zu Deinen Wünschen und Bedürfnissen.
Wenn mich jemand nicht heiß macht und sich nicht ein bischen Mühe gibt gibt es keinen Sex. Ganz einfache Sache. Das Leben ist halt nehmen und geben.
Die Beine aus Gefälligkeit breit machen und das mit Zuneigung verwechseln- nö.Das bringt auch die Beziehung nur weiter in Talfahrt.
Versuch das mit der Geschichte ruhig, aber eigentlich sollte er sich etwas überlegen.
Denk auch dran- Männer sind Jäger. Machs ihnen nicht zu einfach und verkauf Dich nicht unter Wert...

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6. September 2011 um 1:54
In Antwort auf herbstblume6


Denke mal, dass Dir ein bischen Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein abhanden gekommen ist. Du stehst nicht mehr zu Deinen Wünschen und Bedürfnissen.
Wenn mich jemand nicht heiß macht und sich nicht ein bischen Mühe gibt gibt es keinen Sex. Ganz einfache Sache. Das Leben ist halt nehmen und geben.
Die Beine aus Gefälligkeit breit machen und das mit Zuneigung verwechseln- nö.Das bringt auch die Beziehung nur weiter in Talfahrt.
Versuch das mit der Geschichte ruhig, aber eigentlich sollte er sich etwas überlegen.
Denk auch dran- Männer sind Jäger. Machs ihnen nicht zu einfach und verkauf Dich nicht unter Wert...

Was du schreibst ist richtig.
Ganz so ist es nicht. Ich habe selber ja auch oft Lust auf Sex und muss mich dazu nicht überreden lassen und es nur machen, um ihm zu gefallen. Nur wenn ich, er oder einfach wir beide Lust auf Sex haben, ist es eben nur so, wie ich es schon beschrieben habe und das ist für mich langsam nicht mehr befriedigend, auch wenn ich durch meine eigenen Berührungen und einige Anstrengung dabei einen Orgasmus haben kann. Der ist einfach nicht so schön. Mal wieder frei im Kopf zu sein, vor Lust überwältigt, weil seine Berührungen so schön sind - das hätte ich gern mal wieder. Ohne diesen Druck, dass ich gerade nicht so "funktioniere", wie er es gern hätte, sondern dass er meine Sexualität annimmt, umsetzt und vor allem vorbehaltslos schön findet! Statt dessen gibt er mir das Gefühl, irgendwas sei mit mir nicht in Ordnung und dass es ihn nervt und anstrengt, dass ich mehr als die Brüste-antatschen-Mumu-antatschen-los-gehts-Rein-Raus-Nummer brauche.

Wie du sagst, ist es ein Nehmen und Geben. Ich bemühe mich ja auch oft um seine Lust und dann möchte ich dafür auch meine Wünsche erfüllt bekommen.

Ja - er müsste sich etwas ausdenken. Er weiß ja auch, dass ich andere Dinge schön finde,weil ich es ihm gesagt habe, aber er macht es nicht. Er sagt, er hätte dafür keine Zeit, weil er durch die Arbeit genug Stress hat -.-. Also möchte ich eben irgendwas tun.

Ich habe ihm nun die Geschichte gegeben - es hat ja auch Arbeit gemacht und ich wollte es versuchen. Er hat sie gelesen und zumindest nicht abfällig reagiert. Eigentlich hat er gar nicht groß reagiert. Er sagte nur, es sei schön geschrieben und als ich fragte, ob er weiß, was ich ihm damit sagen möchte, bejahte er. Dabei ließ ich es bewenden, denn ich hab gemerkt, dass er nicht weiter darüber reden möchte. Ich möchte ihm keinen Druck machen, denn Druck bewirkt ja eher das Gegenteil.

Nun muss ich abwarten, ob er wirklich verstanden hat, was ich meine....

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6. September 2011 um 18:21

Meine Sichtweise
Also ich kann nur von mir reden, aber ICH fänd es eine tolle Idee. Wenn meine Freundin mir generell erotische Geschichten erzählt turnt mich das in jedem Fall an. Wenn sie sich sogar die Mühe macht, selber eine zu schreiben, fänd ich das echt süß. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir sehr offen über alles reden und wir auch Rücksicht aufeinander nehmen, was bei euch ja nicht so zu sein scheint. Daher ist und bleibt es deine Entscheidung. Notfalls lies sie mir vor .

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