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Sexblockade bei Freundin lösen

Letzte Nachricht: 12. April um 15:35
06.04.21 um 12:26

Hallo Leute, ich habe mich extra für diesen Thread hier angemeldet.
Da meine Möglichkeiten zur Lösung des gleich beschriebenen Problems weitestgehend ausgeschöpft sind, dachte ich, ich versuche es hier noch einmal.
Ich bin 25 jetzt seit über 2 Jahren mit meiner 8 Jahre älteren Freundin zusammen. Sie ist auch meine erste Freundin und Sexualpartnerin. Sie hingegen hatte schon mehrere Beziehungen und als Single hat sie auch reichlich sexuelle Erfahrung gesammelt.
Als wir zusammen kamen hatten wir im ersten halben Jahr noch recht viel Sex, an manchen Tagen auch 3x am Tag aber zumindest mehrere Male in der Woche.
Jedenfalls hat es seitdem sehr nachgelassen. Zunächst meinte sie es läge an stressigen Phasen z.B. durch die Arbeit. Als diese vorbei waren oder auch im Urlaub wurde es allerdings kaum besser.
Zu allem Überfluss hat sie seit dem letzten Jahr auch immer wieder mit einer Vaginose (einer bakteriellen Fehlbesiedlung der Scheidenflora mit Bakterien) zu kämpfen, welche sich durch Brennen und Geruch bemerkbar macht.
Jedenfalls war sie zu Beginn sexuell sehr aktiv und es ging sogar meist von ihr aus, ich würde sie schon fast als etwas versaut (find ich gut) beschreiben. Inzwischen ist davon jedoch überhaupt nichts mehr übrig. 
Natürlich habe ich sie sehr oft darauf angesprochen woran das denn liegen würde, denn inzwischen hatten wir oft über mehrere Wochen keinen Sex mehr.
Daraufhin meinte sie es läge zum einen an der Vagionse (versteh ich natürlich) und dass es bei ihr schon immer so war, dass sie als Single total viel Lust hat und in einer Beziehung dann nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Sie hätte dann das Gefühl sie müsse in einer Beziehung eben Sex haben und das würde sie dann blockieren. Daher habe ich das Thema auch schon mal über mehrere Wochen ruhen lassen, jedoch erfolglos.
Auch habe ich ihr einen Womanizer Druckwellenvibrator gekauft, da mir dies von weiblichen Bekannten empfohlen wurde. Leider kann sie vaginal nicht zum Orgasmus kommen und auch nur schwer klitoral. Daher auch nicht mit dem "Spielzeug".
Meine Freundin ist schonunglos ehrlich (auch wenn es weh tut) daher bin ich mir sicher sicher, dass sie nichts verheimlicht hat und auch nichts beschönigt. Wir finden uns gegenseitig sehr attraktiv und verstehen uns auch sonst gut. Jedoch weiß ich einfach nicht wie man die Blockade ,von wegen das man in der Beziehung Sex haben muss, lösen kann. Auf Dauer kann ich mir nämlich nicht vorstellen nur alle paar Wochen mal Sex zu haben der dann, wenn sie es nur aus Pflichtbewusstsein macht, natürlich auch nicht gerade berauschend ist. Was meint ihr, was kann man da noch machen?

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10.04.21 um 1:41

Nimmt sie Hormone ein?

Ich kenne einiges davon tatsächlich selbst. Die Unlust bei Stress oder bei Vainose/ Pilz. Oft habe ich auch erst längere Zeit nach den Stressigen Phasen erst wieder richtig Lust auf Sex, habe meinem Partner zuliebe aber trotzdem Sex mit ihm gehabt, wodurch die Lust auf ihn dann wieder gemindert wird.

Habt ihr denn Abwechslung beim Sex dabei? Probiert ihr auch neues oder ist das immer nur der selbe eintönige Sex?
Vielleicht auch mal beim Frauenarzt nachfragen, der weiß natürlich besser, wie es um deine Freundin steht und ob es hormonelle Gründe haben könnte. Ansonsten vielleicht einen entsprechenden Therapeuten aufsuchen. Vielleicht hat der noch Ideen, woran es liegen könnte. Bei uns Frauen (zumindest was mich persönlich betrifft) spielt auch viel die Psyche mit.

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10.04.21 um 9:15
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Hallo Leute, ich habe mich extra für diesen Thread hier angemeldet.
Da meine Möglichkeiten zur Lösung des gleich beschriebenen Problems weitestgehend ausgeschöpft sind, dachte ich, ich versuche es hier noch einmal.
Ich bin 25 jetzt seit über 2 Jahren mit meiner 8 Jahre älteren Freundin zusammen. Sie ist auch meine erste Freundin und Sexualpartnerin. Sie hingegen hatte schon mehrere Beziehungen und als Single hat sie auch reichlich sexuelle Erfahrung gesammelt.
Als wir zusammen kamen hatten wir im ersten halben Jahr noch recht viel Sex, an manchen Tagen auch 3x am Tag aber zumindest mehrere Male in der Woche.
Jedenfalls hat es seitdem sehr nachgelassen. Zunächst meinte sie es läge an stressigen Phasen z.B. durch die Arbeit. Als diese vorbei waren oder auch im Urlaub wurde es allerdings kaum besser.
Zu allem Überfluss hat sie seit dem letzten Jahr auch immer wieder mit einer Vaginose (einer bakteriellen Fehlbesiedlung der Scheidenflora mit Bakterien) zu kämpfen, welche sich durch Brennen und Geruch bemerkbar macht.
Jedenfalls war sie zu Beginn sexuell sehr aktiv und es ging sogar meist von ihr aus, ich würde sie schon fast als etwas versaut (find ich gut) beschreiben. Inzwischen ist davon jedoch überhaupt nichts mehr übrig. 
Natürlich habe ich sie sehr oft darauf angesprochen woran das denn liegen würde, denn inzwischen hatten wir oft über mehrere Wochen keinen Sex mehr.
Daraufhin meinte sie es läge zum einen an der Vagionse (versteh ich natürlich) und dass es bei ihr schon immer so war, dass sie als Single total viel Lust hat und in einer Beziehung dann nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Sie hätte dann das Gefühl sie müsse in einer Beziehung eben Sex haben und das würde sie dann blockieren. Daher habe ich das Thema auch schon mal über mehrere Wochen ruhen lassen, jedoch erfolglos.
Auch habe ich ihr einen Womanizer Druckwellenvibrator gekauft, da mir dies von weiblichen Bekannten empfohlen wurde. Leider kann sie vaginal nicht zum Orgasmus kommen und auch nur schwer klitoral. Daher auch nicht mit dem "Spielzeug".
Meine Freundin ist schonunglos ehrlich (auch wenn es weh tut) daher bin ich mir sicher sicher, dass sie nichts verheimlicht hat und auch nichts beschönigt. Wir finden uns gegenseitig sehr attraktiv und verstehen uns auch sonst gut. Jedoch weiß ich einfach nicht wie man die Blockade ,von wegen das man in der Beziehung Sex haben muss, lösen kann. Auf Dauer kann ich mir nämlich nicht vorstellen nur alle paar Wochen mal Sex zu haben der dann, wenn sie es nur aus Pflichtbewusstsein macht, natürlich auch nicht gerade berauschend ist. Was meint ihr, was kann man da noch machen?

Mhmm, vielleicht geht es eigentlich für dich darum zu erkennen, dass sexuelle Hochphasen nicht die Norm sind, sondern es im Laufe der Jahre auch zu sexlosen Phasen kommt. Eine stressige Arbeit und eine langwierige Erkrankung können das Intimleben zusätzlich massiv negartiv belasten.  
Natürlich kann man an Blockaden im Kopf was machen, allerdings nicht ohne auch an deiner Einstellung etwas zu verändern. Das Ziel sollte letztendlich euer beiden Zufriedenheit sein. Ich lese deinen Text so...sie sagt dir schonungslos "ich komme nicht" ...du sagst ihr..."auf die Dauer alle paar Wochen Sex nicht meins" 
Was meinst du, worauf es hier hinausläuft?

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10.04.21 um 10:58
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Hallo Leute, ich habe mich extra für diesen Thread hier angemeldet.
Da meine Möglichkeiten zur Lösung des gleich beschriebenen Problems weitestgehend ausgeschöpft sind, dachte ich, ich versuche es hier noch einmal.
Ich bin 25 jetzt seit über 2 Jahren mit meiner 8 Jahre älteren Freundin zusammen. Sie ist auch meine erste Freundin und Sexualpartnerin. Sie hingegen hatte schon mehrere Beziehungen und als Single hat sie auch reichlich sexuelle Erfahrung gesammelt.
Als wir zusammen kamen hatten wir im ersten halben Jahr noch recht viel Sex, an manchen Tagen auch 3x am Tag aber zumindest mehrere Male in der Woche.
Jedenfalls hat es seitdem sehr nachgelassen. Zunächst meinte sie es läge an stressigen Phasen z.B. durch die Arbeit. Als diese vorbei waren oder auch im Urlaub wurde es allerdings kaum besser.
Zu allem Überfluss hat sie seit dem letzten Jahr auch immer wieder mit einer Vaginose (einer bakteriellen Fehlbesiedlung der Scheidenflora mit Bakterien) zu kämpfen, welche sich durch Brennen und Geruch bemerkbar macht.
Jedenfalls war sie zu Beginn sexuell sehr aktiv und es ging sogar meist von ihr aus, ich würde sie schon fast als etwas versaut (find ich gut) beschreiben. Inzwischen ist davon jedoch überhaupt nichts mehr übrig. 
Natürlich habe ich sie sehr oft darauf angesprochen woran das denn liegen würde, denn inzwischen hatten wir oft über mehrere Wochen keinen Sex mehr.
Daraufhin meinte sie es läge zum einen an der Vagionse (versteh ich natürlich) und dass es bei ihr schon immer so war, dass sie als Single total viel Lust hat und in einer Beziehung dann nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Sie hätte dann das Gefühl sie müsse in einer Beziehung eben Sex haben und das würde sie dann blockieren. Daher habe ich das Thema auch schon mal über mehrere Wochen ruhen lassen, jedoch erfolglos.
Auch habe ich ihr einen Womanizer Druckwellenvibrator gekauft, da mir dies von weiblichen Bekannten empfohlen wurde. Leider kann sie vaginal nicht zum Orgasmus kommen und auch nur schwer klitoral. Daher auch nicht mit dem "Spielzeug".
Meine Freundin ist schonunglos ehrlich (auch wenn es weh tut) daher bin ich mir sicher sicher, dass sie nichts verheimlicht hat und auch nichts beschönigt. Wir finden uns gegenseitig sehr attraktiv und verstehen uns auch sonst gut. Jedoch weiß ich einfach nicht wie man die Blockade ,von wegen das man in der Beziehung Sex haben muss, lösen kann. Auf Dauer kann ich mir nämlich nicht vorstellen nur alle paar Wochen mal Sex zu haben der dann, wenn sie es nur aus Pflichtbewusstsein macht, natürlich auch nicht gerade berauschend ist. Was meint ihr, was kann man da noch machen?

Meine erste Frage wäre auch gewesen, ob Sie hormonell verhütet und wenn ja, ob sie vor eurer Beziehung auch hormonell verhütet hat. 
Ich hatte auch das Problem als ich die Minipille genommen habe, keine Lust mehr auf Sex zu haben. Außerdem können die Hormone auch Pilzinfektionen usw. auslösen.

Ich bin mittlerweile mit meinem Freund auch schon 4 Jahre zusammen und im ersten Jahr hatten wir auch viel mehr Sex als jetzt. Ich denke das ist ganz normal. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht mehr attraktiv findet, sondern dass man einfach ein erwachsenes Sexleben hat, was nun mal nicht aus 3x pro Tag Sex besteht. Ich denke, wenn du mit Sexlosenphasen nicht leben kannst, ist eine langfristige Beziehung vielleicht nichts für dich (ohne dir zu nahe treten zu wollen) und vielleicht ist deine Freundin auch mehr der Single Mensch.. Besser ihr findet das jetzt heraus als nach noch weiteren Jahren..

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10.04.21 um 20:51
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Hallo Leute, ich habe mich extra für diesen Thread hier angemeldet.
Da meine Möglichkeiten zur Lösung des gleich beschriebenen Problems weitestgehend ausgeschöpft sind, dachte ich, ich versuche es hier noch einmal.
Ich bin 25 jetzt seit über 2 Jahren mit meiner 8 Jahre älteren Freundin zusammen. Sie ist auch meine erste Freundin und Sexualpartnerin. Sie hingegen hatte schon mehrere Beziehungen und als Single hat sie auch reichlich sexuelle Erfahrung gesammelt.
Als wir zusammen kamen hatten wir im ersten halben Jahr noch recht viel Sex, an manchen Tagen auch 3x am Tag aber zumindest mehrere Male in der Woche.
Jedenfalls hat es seitdem sehr nachgelassen. Zunächst meinte sie es läge an stressigen Phasen z.B. durch die Arbeit. Als diese vorbei waren oder auch im Urlaub wurde es allerdings kaum besser.
Zu allem Überfluss hat sie seit dem letzten Jahr auch immer wieder mit einer Vaginose (einer bakteriellen Fehlbesiedlung der Scheidenflora mit Bakterien) zu kämpfen, welche sich durch Brennen und Geruch bemerkbar macht.
Jedenfalls war sie zu Beginn sexuell sehr aktiv und es ging sogar meist von ihr aus, ich würde sie schon fast als etwas versaut (find ich gut) beschreiben. Inzwischen ist davon jedoch überhaupt nichts mehr übrig. 
Natürlich habe ich sie sehr oft darauf angesprochen woran das denn liegen würde, denn inzwischen hatten wir oft über mehrere Wochen keinen Sex mehr.
Daraufhin meinte sie es läge zum einen an der Vagionse (versteh ich natürlich) und dass es bei ihr schon immer so war, dass sie als Single total viel Lust hat und in einer Beziehung dann nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Sie hätte dann das Gefühl sie müsse in einer Beziehung eben Sex haben und das würde sie dann blockieren. Daher habe ich das Thema auch schon mal über mehrere Wochen ruhen lassen, jedoch erfolglos.
Auch habe ich ihr einen Womanizer Druckwellenvibrator gekauft, da mir dies von weiblichen Bekannten empfohlen wurde. Leider kann sie vaginal nicht zum Orgasmus kommen und auch nur schwer klitoral. Daher auch nicht mit dem "Spielzeug".
Meine Freundin ist schonunglos ehrlich (auch wenn es weh tut) daher bin ich mir sicher sicher, dass sie nichts verheimlicht hat und auch nichts beschönigt. Wir finden uns gegenseitig sehr attraktiv und verstehen uns auch sonst gut. Jedoch weiß ich einfach nicht wie man die Blockade ,von wegen das man in der Beziehung Sex haben muss, lösen kann. Auf Dauer kann ich mir nämlich nicht vorstellen nur alle paar Wochen mal Sex zu haben der dann, wenn sie es nur aus Pflichtbewusstsein macht, natürlich auch nicht gerade berauschend ist. Was meint ihr, was kann man da noch machen?

Gewöhn Dich daran! Sie sagte eh schon es sei bei ihr so normal.
wenn ihr Mal Kinder habt wird es noch weniger. Kenne ich von vielen meiner Freundinnen.

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11.04.21 um 21:58
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Meine erste Frage wäre auch gewesen, ob Sie hormonell verhütet und wenn ja, ob sie vor eurer Beziehung auch hormonell verhütet hat. 
Ich hatte auch das Problem als ich die Minipille genommen habe, keine Lust mehr auf Sex zu haben. Außerdem können die Hormone auch Pilzinfektionen usw. auslösen.

Ich bin mittlerweile mit meinem Freund auch schon 4 Jahre zusammen und im ersten Jahr hatten wir auch viel mehr Sex als jetzt. Ich denke das ist ganz normal. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht mehr attraktiv findet, sondern dass man einfach ein erwachsenes Sexleben hat, was nun mal nicht aus 3x pro Tag Sex besteht. Ich denke, wenn du mit Sexlosenphasen nicht leben kannst, ist eine langfristige Beziehung vielleicht nichts für dich (ohne dir zu nahe treten zu wollen) und vielleicht ist deine Freundin auch mehr der Single Mensch.. Besser ihr findet das jetzt heraus als nach noch weiteren Jahren..

Ich gebe dir völlig recht, dass der sex in einer langfristigen beziehung weniger wird und sicher nicht mehr 3x täglich statt findet. Der TE spricht aber von mehreren wochen ohne sex zwischen den beiden. Ich finde das ist alles andere als ein erwachsenes sexualleben. Der mensch ist ein sexuelles wesen und es ist völlig natürlich diesem trieb ausleben zu wollen. Ich halte es nicht für eine gesunde beziehung, wenn der sex nur noch alee paar wochen (viell. Monate) stattfindet. Wenn beide es so wollen ok, dann ist alles in ordnung aber hier scheint das nicht der fall zu sein. Wenn sie nur als single wirklich lust auf sex hat und diesen dann auch häufig auslebt, ist das nicht verwerflich aber der beziehung sicher nicht zuträglich. Ob die beiden da auf einen gemeisamen nenner kommen ist fraglich.

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12.04.21 um 5:19

Hormone sind wirklich ein gaaaanz wichtiger Aspekt. Noch dazu die dauernde Krankheit, das schmerzt und wird unter Umständen dauerhaft so verknüpft.
Die Pille und andere Medikamente haben auch bei mir, leider, über längere Zeit zu viel Unlust geführt.
Da weder ich noch mein Partner das wussten kam es zu sehr viel Frust und Streit, wodurch ich etwas Ähnliches wie eine Blockade bekam, immer unter Druck heute endlich mal wieder zu wollen...

Das machte die Lust noch viel mehr kaputt. Seit mein Partner weiß woran es lag, bzw auch einfach so verstanden hat dass ich es ja selbst gar nicht so will, es halt nicht anders geht, klappt es wieder.

Aber das Vertrauen wieder aufbauen dauert, also ja, unterstütze sie, rede mit ihr vielleicht über allgemeines Sexuelles, bzw zeig ihr, dass du dich interessierst warum es bei ihr nicht klappt, aber wie man es auch auflösen kann, zb entspannende sexy Massage (ohne Sex!!!). 

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12.04.21 um 15:35
In Antwort auf

Ich gebe dir völlig recht, dass der sex in einer langfristigen beziehung weniger wird und sicher nicht mehr 3x täglich statt findet. Der TE spricht aber von mehreren wochen ohne sex zwischen den beiden. Ich finde das ist alles andere als ein erwachsenes sexualleben. Der mensch ist ein sexuelles wesen und es ist völlig natürlich diesem trieb ausleben zu wollen. Ich halte es nicht für eine gesunde beziehung, wenn der sex nur noch alee paar wochen (viell. Monate) stattfindet. Wenn beide es so wollen ok, dann ist alles in ordnung aber hier scheint das nicht der fall zu sein. Wenn sie nur als single wirklich lust auf sex hat und diesen dann auch häufig auslebt, ist das nicht verwerflich aber der beziehung sicher nicht zuträglich. Ob die beiden da auf einen gemeisamen nenner kommen ist fraglich.

Der Mensch ist ein sexuelles Wesen aber auch ein Individuum mit ganz eigenen Bedürfnissen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht immer konform gehen müssen mit denen des Partners. Sexualität ist nur ein Aspekt einer Beziehung, es macht sie aber niemals im Ganzen aus. Würde dies der Fall sein bekäme die Beziehung viel eher das Prädikat ungesund, weil das, was eine Beziehung wirklich ausmacht kaum Priorität ist. Erwachsen ist meiner Ansicht nach eine Auseinandersetzung mit den individuellen Bedürfnissen und den Bedürfnissen in einer Partnerschaft. Eine dauerhaft sexuelle Schieflage ist sicherlich nicht förderlich, dennoch sehe ich in diesem Fall nicht, dass die Freundin ihre Bedürfnisse nur als Single ausleben möchte. Sie war lange krank und sexuell eingeschränkt und hat zusätzlich Schwierigkeiten während des Sex. Einen gemeinsamen Nenner wird es nur geben, sofern beide auf ihre Kosten kommen und beide Sex als Bereicherung erleben. Dies wäre eine Option, an der man etwas verändern müsste.
LG Sis 

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