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Forum / Sex & Verhütung

Sex nach Prostata-OP

Letzte Nachricht: 3. August 2023 um 6:21
L
leuchtturm
19.10.22 um 23:09

Guten Abend, bei mir steht eine Prostata-OP an; diese wird entfernt. Welche Erfahrungen habt ihr hinsichtlich Sex nach der Prostata-OP gemacht? Was kommt da auf mich zu?

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E
easyman
19.10.22 um 23:50

Hallo Leuchtturm,
Erfahrung habe ich damit nicht, jedoch prophylaktisch vor ein paar Jahren dazu recherchiert. Bei der OP hängt es wesentlich von der Erfahrung/Übung des Operateurs ab, mit welchen Schäden du hinterher leben musst. Es ist also ratsam, sich eine "geübte" Klinik zu suchen!!!

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U
user2002134117
28.10.22 um 20:50

Na ja meiner hatte engeblich schon 2.000 Operatonen hinter sich und baff war ich mit knapp sechzig ein sexueller Kr....... Wenn ich es heute nochmals zu entscheiden hätte würde ich anders reagieren.

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easyman
28.10.22 um 21:35
In Antwort auf user2002134117

Na ja meiner hatte engeblich schon 2.000 Operatonen hinter sich und baff war ich mit knapp sechzig ein sexueller Kr....... Wenn ich es heute nochmals zu entscheiden hätte würde ich anders reagieren.

Hey, das ist echt kacke und tut mir leid für dich. War die OP denn unausweichlich oder eher sicherheitshalber - weil du von "anders entscheiden/reagieren" schreibst.
 

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U
user2002134117
28.10.22 um 23:16

Es kommt ja noch dazu, dass meine Frau wie so viele in dieser Situation dicht macht obwohl mit ein bisschen Wollen gebe es noch einiges was man tun könnte (für Beide). die andere Entscheidung möchte ich hier nicht publizieren.

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E
easyman
29.10.22 um 0:06
In Antwort auf user2002134117

Es kommt ja noch dazu, dass meine Frau wie so viele in dieser Situation dicht macht obwohl mit ein bisschen Wollen gebe es noch einiges was man tun könnte (für Beide). die andere Entscheidung möchte ich hier nicht publizieren.

hey, das ist hier doch anonym, damit man freier sagen kann, um was es wirklich geht. Ich versteh jetzt nichts so wirklich. 

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C
cyberdiver
31.10.22 um 9:09

Hi Leuchtturm,
ich bin zwar kein Mediziner, aber ich glaube daß es eine allgemeinn gültige Anwort auf Deine Frage nicht gibt. Vor 4 Jahren musste ich mich wegen eines Karzinoms einer OP mit Entfernung der Prostata unterziehen. Die OP Technik ist mittlerweile recht weit fortgeschritten und ein nervenschonender Eingriff (wenn medizinisch möglich) zieht zwangsläufig keinen "Totalverlust" aller Freuden nach sich.
Die geschonten Nerven erhalten das Gefühl, garantieren aber nicht auch die Festigkeit. Also mit erhobenem Haupt und aufrechtem Gang "hinein in die gute Stube" ist nach der OP auch mit pharmazeutischer Unterstützung zunächst nur noch selten möglich. In der Konsequenz bedeutet das, daß man(n) nach der OP durchaus noch "über die Klippe springen" kann . Dafür muss man / frau dann aber etwas energischer Hand anlegen.  Dann zündet irgendwannn das Feuerwerk wie vor der OP - das ganze läuft dann allerdings "schlaff" ab. Auch trocken (was bei mündlicher Behandlung ja kein Nachteil sein muß.
Für die Partnerin bleiben dann leider nur einfühlsame Finger und / oder Zunge. Ich weiß - es ist nicht die tolle Superlösung, aber man / frau kann sich damit arrangieren. Die möglichen Gründe für die Prostata OP zu ignorieren ist leider keine wirkliche Alternative.
Für die Beibehaltung bzw. Wiedererlangung der Standfestigkeit gibt es verschiedene Möglichkeiten. Angefangen von einer Pumpe (wer's mag.......) bis hin zu den berühmten "blauen Pillen", deren Verwendung aber auch nicht in allen Fällen hilft. Diese sollte man(n) auch dann regelmäßig nehmen, wenn kein eigentlicher Einsatz geplant ist. Allein schon um die Schwellkörper elsatisch zu halten - quasi als Ersatzfür die "Morgenlatte", die letztendlcu die gleiche Funktion hat.
Ich hoffe, ich habe Dir etwas Licht ins Dunkle bringen können.

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U
user2002134117
31.10.22 um 15:32

Uiiih diese Antwort ist gewöhnungsbedürftig.
Auch meine Operation solltenNervenschonend sein, nichts wars damit Die Operation erfolgte in der Charitee von einem der damals angeblich schon 2000 Entfernungen durchgeführt. Ich weiß nicht ob es eine Statistik gibt wieviele glücken und wieviele daneben gehen. Ich denke es wird mehr daneben gehen als glücken.
Also sollte man sich darauf einstellen, normales rein/rauß gehört der Vergangenheit an.
Das der Orgasmus trocken ist für mich als Mann einen Katastrophe. Da hilft kein Schönreden.
Die Pumpe ist der größte Blödsinn was ich jemals gehört habe, es wird einfach eine dickke labrige Wurst und hat mit einem steifen Glied nichts zu tun.
Ja und dann wird die Rechnung ohne die Dame gemacht. Glaubt jemand die Frau hält Ihre Geilheit so lange an bis das Procedere durchgeführt ist.
Also muss man sich darauf einrichten das der Sex über andere Wege läuft, genug Möglichkeiten gibt es.
Ja und die Dame muss und will das Spiel mitmachen. Aber auch dazu kenne ich keine Statistik.

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L
leuchtturm
04.11.22 um 17:00

Liebe Antwortgeber,
Danke erstmal für eure Antworten. Es ist mir wichtig zu wissen, was da auf mich zu kommt.
Erstmal muss ich auf den OP-Tisch (vermutlich nach Da Vinci) und eine gegebenenfalls notwendige Bestrahlung über mich ergehen lassen. 
Es ist gut, wenn man hier im Forum anonym und offen schreiben kann. Klasse!
Bis bald.

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leuchtturm
27.07.23 um 10:17
In Antwort auf leuchtturm

Liebe Antwortgeber,
Danke erstmal für eure Antworten. Es ist mir wichtig zu wissen, was da auf mich zu kommt.
Erstmal muss ich auf den OP-Tisch (vermutlich nach Da Vinci) und eine gegebenenfalls notwendige Bestrahlung über mich ergehen lassen. 
Es ist gut, wenn man hier im Forum anonym und offen schreiben kann. Klasse!
Bis bald.

Moin Männer, nachdem ich nun vor 8 Monaten operiert wurde, werde ich mich umgehend wieder hier zu Wort melden. Bis dann. 

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leuchtturm
02.08.23 um 23:38
In Antwort auf leuchtturm

Moin Männer, nachdem ich nun vor 8 Monaten operiert wurde, werde ich mich umgehend wieder hier zu Wort melden. Bis dann. 

Guten Abend zusammen. Meine OP erfolgte nach Da-Vinci. Also: 5 Löcher in den Bauch, Luft reinpumpen, Licht, Instrumente usw...Die Prostata wurde oberhalb des Nabels rausgepuhlt (wenn  ich das so sagen darf). Keine Chemo, keine Bestrahlung. Soweit super. Danach 5-6 Tage mit Katheter waren auch ok. Nach dem Entfernen des Katheters war ich inkontinent, was bei mir fast 5 Monate andauerte. Und dann monatelang Beckenbodentraining, was aber sehr wichtig ist; immerhin wurde der Blasenschließmuskel entfernt, und der untere Schließmuskel übernimmt die komplette Schließfunktion (Frauen haben auch nur 1 Schließmuskel). Die Impotenz blieb und bleibt, obwohl ich ja nervenschonend operiert wurde. Die Psychologin in der Anschlussheilbehandlung sagte, dass man auch ohne Erektion einen Orgasmus haben kann. Stimmt, aber das ist nicht so ganz einfach. Trotz Nervenschonung impotent! Und dann die Zahlen der Kliniken, die die besten sind? Wer überprüft, wie es den Patienten nach einem halben Jahr geht? Ich denke, hier geht es nach Fallpauschalen und Umsatz. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. VG.

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klaus26129
klaus26129
03.08.23 um 6:21

Hochstabler gibt es am meisten unter Ärzten / Lehren / Juristen / Politiker 

Und da Gesundheit wichtig ist, werden Krankenhäuser mit sehr wenig OPs künstlich am Leben gehalten.

Bei der Stundenbelastung der Ärzte  wäre auch bei einem Handwerker deutliche Fehler vorhanden

Und gute Beurteilungen hängen ja schon in jeder Arztpraxis
 

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