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Sex früher und Heute

27. Mai um 0:58 Letzte Antwort: 30. Mai um 18:17

Wenn ihr den Sex in der Jugend mit dem heute vergleicht welcher hat euch besser gefallen? Ich bin Anfang 40 und finde den Sex im gesetzten Alter deutlich besser. Früher war es doch mehr ein einfaches reinstecken und los. Heute bin ich nicht mehr so überempfindlich und kann mir Zeit lassen. Das meine Partnerin kommt ist mir wichtiger, meistens kommt sie vor mir und ich dann im Anschluss. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass gleichaltrige Frauen mein bestes Stück etwas weicher aufnehmen und sich darum der Genuss ein wenig hinzieht. Sorry, weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Die Damen, was haltet ihr davon?

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27. Mai um 7:58

Ich denke es entwickelt sich erst mit der Zeit und wird dann dem Alter entsprechend immer besser.

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27. Mai um 8:04
In Antwort auf leenaa99

Ich denke es entwickelt sich erst mit der Zeit und wird dann dem Alter entsprechend immer besser.

Dem stimme ich zu, wobei ich manchmal auch denke das es in jungen Jahren unkomplizierter war.  

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27. Mai um 17:43

Das Repertoire ist größer geworden und wir beide reifer in Verlangen und Sinnlichkeit. 

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27. Mai um 22:47

Also bei mir ist da keine Unterschied.
Der Sex heute unterscheidet sich nicht wirklich von dem der ersten Male in der Jugend.
Der selbe Ablauf, Die gleichen 1-2 Stellungen. Nix neues dazu gekommen.

Nur ein wenig routinierter und weniger aufregend das ganze.

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28. Mai um 16:56
In Antwort auf riddick

Dem stimme ich zu, wobei ich manchmal auch denke das es in jungen Jahren unkomplizierter war.  

Wir denken eher, daß es heute für uns unkomplizierter ist.
Früher war es bei unseren früheren Partnern immer schwieriger und hatte eher mit Bettelei und Drama zu tun.
Sex war hochbeinig und alles musste stimmen.
Heute geht es bei uns viel entspannter zu, und das schließt auch spontane Quickies zwischendurch mit ein.

Auch ist es viel entspannter mit dem Leistungsdruck...es muss nicht immer der absolut grandiose Sex im Bett mit Rosenblätter sein, oder nach einem feudalen Abendessen im Sternerestaurant.

Wir haben allerdings den Eindruck, dass es heute wieder zunehmend spießiger und verklemmter wird.
Aber vielleicht täuschen wir uns auch.

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28. Mai um 16:57

Hochbeinig....sollte hochheilig heißen

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28. Mai um 17:56
In Antwort auf richyjulia1

Wir denken eher, daß es heute für uns unkomplizierter ist.
Früher war es bei unseren früheren Partnern immer schwieriger und hatte eher mit Bettelei und Drama zu tun.
Sex war hochbeinig und alles musste stimmen.
Heute geht es bei uns viel entspannter zu, und das schließt auch spontane Quickies zwischendurch mit ein.

Auch ist es viel entspannter mit dem Leistungsdruck...es muss nicht immer der absolut grandiose Sex im Bett mit Rosenblätter sein, oder nach einem feudalen Abendessen im Sternerestaurant.

Wir haben allerdings den Eindruck, dass es heute wieder zunehmend spießiger und verklemmter wird.
Aber vielleicht täuschen wir uns auch.

Finde ich nicht unbedingt, also dass es verklemmter wird. Im Gegenteil. Heute wird vieles gleich eingefordert, bei dem man früher länger gewartet hat (zB Analsex, Bondage oder auch Oralsex). Auch Sex gleich bei den ersten Dates wird quasi vorausgesetzt. Das war vor ein paar Jahren noch anders. Dafür werden andere Dinge immer schlimmer, zB Frauen und ihre Vergangenheit, früher musste man die nicht so oft "verschweigen".

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28. Mai um 17:59

Was bei mir hinzu kam ist vor allem das Selbstbewusstsein. Ich hab gelernt, dass ich es nicht immer nur dem Partner recht machen muss, sondern auch eigene Wünsche äußern darf und den Ton angeben kann. Sex ist immer noch eine Sache zwischen zwei Personen und nicht nur von einer 😁

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28. Mai um 18:34
In Antwort auf lunarose

Finde ich nicht unbedingt, also dass es verklemmter wird. Im Gegenteil. Heute wird vieles gleich eingefordert, bei dem man früher länger gewartet hat (zB Analsex, Bondage oder auch Oralsex). Auch Sex gleich bei den ersten Dates wird quasi vorausgesetzt. Das war vor ein paar Jahren noch anders. Dafür werden andere Dinge immer schlimmer, zB Frauen und ihre Vergangenheit, früher musste man die nicht so oft "verschweigen".

Ja ich denke Du hast Recht...geht ein wenig in die Doppelmoral.
Man will immer ausgefallenere Sachen, aber nach außen hin immer schön artig.
Außer im Internet oder anonymen Foren, da kann man so herrlich die Sau rauslassen...kennt einen ja niemand.

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28. Mai um 18:40

Früher war es so geregelt,
dass jeder nur die Eig`ne vö...
Heute ist es so verzwickt,
dass jeder mit `ner Anderen fi... 

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28. Mai um 19:30
In Antwort auf lunarose

Finde ich nicht unbedingt, also dass es verklemmter wird. Im Gegenteil. Heute wird vieles gleich eingefordert, bei dem man früher länger gewartet hat (zB Analsex, Bondage oder auch Oralsex). Auch Sex gleich bei den ersten Dates wird quasi vorausgesetzt. Das war vor ein paar Jahren noch anders. Dafür werden andere Dinge immer schlimmer, zB Frauen und ihre Vergangenheit, früher musste man die nicht so oft "verschweigen".

Also ich war 13 Jahre verheiratet und bin jetzt drei Jahre alleine und bin wirklich manchmal erstaunt wie das so läuft. Hab den Eindruck, das die Frauen deutlich selbstbewusster sind. Die wissen sie wollen und nehmen sich das auch, egal ob sie selber leiert sind. Hat mich ein wenig erschreckt. Das die Vergangenheit verschwiegen wird hab ich so nicht erfahren. Im mittleren Alter hat jeder seine Geschichte und sein Päckchen was er mit sich rum trägt. Ich nenne das Lebenserfahrung! Aber stimmt schon, das rantasten hat nachgelassen, geht schneller zur Sache. Find ich schade! 

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28. Mai um 19:37
In Antwort auf lunarose

Was bei mir hinzu kam ist vor allem das Selbstbewusstsein. Ich hab gelernt, dass ich es nicht immer nur dem Partner recht machen muss, sondern auch eigene Wünsche äußern darf und den Ton angeben kann. Sex ist immer noch eine Sache zwischen zwei Personen und nicht nur von einer 😁

Na ja, wenn ich abends allei im Bett liege ist es schon für eine Person. 

Zu zweit ist Empathie wohl das Schlüsselwort. Mir ist es jedefalls wichtiger, dass sie ihren Spaß hat. Icj fühle mich auch wohl dabei wenn ich nicht rumsaue.

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29. Mai um 11:01
In Antwort auf glenn_20392788

Na ja, wenn ich abends allei im Bett liege ist es schon für eine Person. 

Zu zweit ist Empathie wohl das Schlüsselwort. Mir ist es jedefalls wichtiger, dass sie ihren Spaß hat. Icj fühle mich auch wohl dabei wenn ich nicht rumsaue.

Ahja, Selbstbefriedigung und Sex sind für mich zweierlei Dinge 😁 dass ich dann nur an mich denke, ist ja Sinn der Sache. Übrigens auch ein Aspekt: früher dachte ich, wer viel Sex haty braucht keine SB. Aber bei mir ist mittlerweile das Gegenteil der Fall. Je mehr Sex ich habe, desto dringender will ich es mir selbst machen 😅

 

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29. Mai um 11:04
In Antwort auf glenn_20392788

Also ich war 13 Jahre verheiratet und bin jetzt drei Jahre alleine und bin wirklich manchmal erstaunt wie das so läuft. Hab den Eindruck, das die Frauen deutlich selbstbewusster sind. Die wissen sie wollen und nehmen sich das auch, egal ob sie selber leiert sind. Hat mich ein wenig erschreckt. Das die Vergangenheit verschwiegen wird hab ich so nicht erfahren. Im mittleren Alter hat jeder seine Geschichte und sein Päckchen was er mit sich rum trägt. Ich nenne das Lebenserfahrung! Aber stimmt schon, das rantasten hat nachgelassen, geht schneller zur Sache. Find ich schade! 

Ich war 10 Jahre in einer festen BeziehunBeziehung un wiederrum erstaunt, wie sehr ich ich sekbst sein kann, damals musste man sich als Frau noch wirklich zurücknehmen, um de Männer nicht abzuschrecken - das findr icich aber durchaus positiv.


Achja, und ich habe gelernt, dass viel Sex nicht unbedingt auf eine stabile Beziehung hindeutet. In o. g. Beziehung hatten wir immer viel Sex, der konnte aber die Knackpunkte, die zu unerer Trennung geführt haben, auch nicht beseitigen.

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29. Mai um 11:22
In Antwort auf lunarose

Ich war 10 Jahre in einer festen BeziehunBeziehung un wiederrum erstaunt, wie sehr ich ich sekbst sein kann, damals musste man sich als Frau noch wirklich zurücknehmen, um de Männer nicht abzuschrecken - das findr icich aber durchaus positiv.


Achja, und ich habe gelernt, dass viel Sex nicht unbedingt auf eine stabile Beziehung hindeutet. In o. g. Beziehung hatten wir immer viel Sex, der konnte aber die Knackpunkte, die zu unerer Trennung geführt haben, auch nicht beseitigen.

Ja das kenne ich auch. Hab auch gebraucht um mit freizustrampeln und mich davon zu lösen zu glauben vermeintliche Männererwartungen erfüllen zu müssen.

Hab durch den richtigen Partner gelernt auf mich zu hören. Der hat mich so sein lassen wie ich will. Keinen Druck gemacht, Erwartungen gehabt, mir komplett das Zepter überlassen, wann, wie oft und wie ich Sex haben möchte

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29. Mai um 11:26

Von mir aus gesehen, lebe ich im " früher " . Das " heute " muss erst noch kommen. 
Kann aus meinen ersten Erlebnissen bis heute noch keinen allzugroßen Unterschied ausmachen. 

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29. Mai um 13:29

Es ist auch eine Sache der Erfahrung und Entwicklung. In jungen Jahren war man doch eher auf reine Befriedigung aus, heute weiß ich die sexuelle Erregung sehr zu schätzen. Das ist beim GV so als auch bei der SB. Und beides kann ich sehr gut voneinander gegtrennt betrachten, sodass letzteres auch in Beziehungen praktiziert wird.

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29. Mai um 14:39

War früher miserabel und ist heute miserabel. Nur waren wir früher ahnungslos.

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29. Mai um 17:48
In Antwort auf zauderer22

War früher miserabel und ist heute miserabel. Nur waren wir früher ahnungslos.

OMG so schlimm? Hört sich ja furchtbar an 

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29. Mai um 19:41

Naja, Zahrakahn. Du kennst mich ja jetzt schon virtuell 1 Jahr lang. Ich bin zwar fähig, anderen gute Anregungen (besseres Wort für Ratschläge zu geben), bin aber selbst beratungsresistent.

Sagen wir es mal so: Nicht jedes Mal war miserabel, sicher nicht. Aber die Bilanz ist eher negativ. Es ist mal wieder eine meiner Launen, das hier einfach so hinzuschreiben.

Es ist als Abschreckung, nicht als Vorbild für andere gedacht. Die sollen das bloß nicht als "Norm" missverstehen (selbst wenn es bei vielen so ist).

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29. Mai um 21:43
In Antwort auf zauderer22

Naja, Zahrakahn. Du kennst mich ja jetzt schon virtuell 1 Jahr lang. Ich bin zwar fähig, anderen gute Anregungen (besseres Wort für Ratschläge zu geben), bin aber selbst beratungsresistent.

Sagen wir es mal so: Nicht jedes Mal war miserabel, sicher nicht. Aber die Bilanz ist eher negativ. Es ist mal wieder eine meiner Launen, das hier einfach so hinzuschreiben.

Es ist als Abschreckung, nicht als Vorbild für andere gedacht. Die sollen das bloß nicht als "Norm" missverstehen (selbst wenn es bei vielen so ist).

Ich weiß ja nicht was du hast. Ich lese dich ja auch schon einige Zeit. Eine negative Bilanz beim Sex. Ich verstehe nicht.

Sicher war bei mir auch nicht jedes Mal gut und schön, aber ich konnte mich wenigstens gehen lassen. Das hat auch etwas damit zu tun, inwieweit man sich eigene Gefühle eingesteht. Denke mal an dich!

Ich z.B. bin so gerne sexuell erregt, es macht einfach nur Freude, mich dann gehen zu lassen. Etwas schöneres gibt es kaum.

Ich an deiner Stelle würde in der Tat mal eine Beratung in Anspruch nehmen.

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29. Mai um 23:30
In Antwort auf candy_2082

Ich weiß ja nicht was du hast. Ich lese dich ja auch schon einige Zeit. Eine negative Bilanz beim Sex. Ich verstehe nicht.

Sicher war bei mir auch nicht jedes Mal gut und schön, aber ich konnte mich wenigstens gehen lassen. Das hat auch etwas damit zu tun, inwieweit man sich eigene Gefühle eingesteht. Denke mal an dich!

Ich z.B. bin so gerne sexuell erregt, es macht einfach nur Freude, mich dann gehen zu lassen. Etwas schöneres gibt es kaum.

Ich an deiner Stelle würde in der Tat mal eine Beratung in Anspruch nehmen.

Zu Beratungen rate ich gerne anderen. Ist aber nur sinnvoll, wenn jemand noch Veränderungswillen hat. Vielleicht war in meiner Jugend Sex unbefangener, insofern besser. Aber das ist nur Nostalgie. Heute würde ich mich fragen, welchem Preis ich als Mann emotional zahle. 

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30. Mai um 8:15
In Antwort auf zauderer22

Zu Beratungen rate ich gerne anderen. Ist aber nur sinnvoll, wenn jemand noch Veränderungswillen hat. Vielleicht war in meiner Jugend Sex unbefangener, insofern besser. Aber das ist nur Nostalgie. Heute würde ich mich fragen, welchem Preis ich als Mann emotional zahle. 

Mir hat eine Freundin früher mal, vollkommen zu Recht, vorgeworfen, ich würde meinen eigenen Ratschlag nicht befolgen (es ging um Trennung wegen unbefriedigender Beziehung). Seitdem sehe ich erstmal zu, meine eigenen Ratschläge zu befolgen. Hat mir damals die Augen geöffnet und die Trennung damals, die erste für mich, war das Beste, was ich tun konnte.
Da hat sich nämlich herausgestellt, dass eine Weile Single sein, überhaupt nicht schlimm ist, im Gegenteil, und dass Liebe und Lust irgendwann von selbst wieder kommt, wenn man es zulässt.
Im anderen Forum hat py dir was ähnliches geschrieben, nämlich einfach mal alleine sein, ohne Beziehung und für dich allein etwas zu tun. Dem kann ich mich nur anschließen. Soweit ich mich erinnere, bist du doch gerade Mitte 60, oder noch nicht einmal, da kannst du noch viel zum positiven verändern. Auch wenn Veränderung zunächst Angst macht, die vergeht, wenn man sich neu orientiert. Irgendwann ist auch hoffentlich diese Corona Panik vorbei, dann kannst du wieder reisen und das Leben genießen.
Meinem Onkel ist das noch mit 70 bestens gelungen. Schade, dass er so lange gewartet hat, aber zumindest waren seine letzten Jahre voller Lebensqualität und Freude 

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30. Mai um 10:22
In Antwort auf zahrakhan

Mir hat eine Freundin früher mal, vollkommen zu Recht, vorgeworfen, ich würde meinen eigenen Ratschlag nicht befolgen (es ging um Trennung wegen unbefriedigender Beziehung). Seitdem sehe ich erstmal zu, meine eigenen Ratschläge zu befolgen. Hat mir damals die Augen geöffnet und die Trennung damals, die erste für mich, war das Beste, was ich tun konnte.
Da hat sich nämlich herausgestellt, dass eine Weile Single sein, überhaupt nicht schlimm ist, im Gegenteil, und dass Liebe und Lust irgendwann von selbst wieder kommt, wenn man es zulässt.
Im anderen Forum hat py dir was ähnliches geschrieben, nämlich einfach mal alleine sein, ohne Beziehung und für dich allein etwas zu tun. Dem kann ich mich nur anschließen. Soweit ich mich erinnere, bist du doch gerade Mitte 60, oder noch nicht einmal, da kannst du noch viel zum positiven verändern. Auch wenn Veränderung zunächst Angst macht, die vergeht, wenn man sich neu orientiert. Irgendwann ist auch hoffentlich diese Corona Panik vorbei, dann kannst du wieder reisen und das Leben genießen.
Meinem Onkel ist das noch mit 70 bestens gelungen. Schade, dass er so lange gewartet hat, aber zumindest waren seine letzten Jahre voller Lebensqualität und Freude 

Du kannst Dir vielleicht vorstellen oder auch nicht, dass Alleinsein nicht das Problem wäre. Im Prinzip bin ich das heute schon.

Aber ich habe heute meinen Tag der Ehrlichkeit: Ja, ich bin ein Materialist. Ja, ich glaube, dass Menschen mit wenig Knete ohnehin keine Chancen in dieser Gesellschaft haben. Und schon gar nicht auf Kennenlernen und Lust und LIebe, wenn man ein Mann ist. Außerdem würde ich mit Sicherheit keine Kontakte mehr knüpfen, denn die nächste Beziehung wäre bei so jemand wie mir mindestens so katastrophal wie die vorherigen.

Beziehung - da ohnehin sinnlos - wäre nicht das Problem. Aber ein 2tes Mal teilen, das würde ich finanziell nicht verkraften. So bleiben mir als Trost wenigstens erstklassige Weine im Weinkeller (die wohl sonst von anderen getrunken würden).

Die Heuchler, die meine Einstellung zum Kotzen finden, werden sich jetzt wohl schon melden. Aber Ehrlichkeit und Realismus: Das ist doch auch etwas.

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30. Mai um 14:36
In Antwort auf glenn_20392788

Wenn ihr den Sex in der Jugend mit dem heute vergleicht welcher hat euch besser gefallen? Ich bin Anfang 40 und finde den Sex im gesetzten Alter deutlich besser. Früher war es doch mehr ein einfaches reinstecken und los. Heute bin ich nicht mehr so überempfindlich und kann mir Zeit lassen. Das meine Partnerin kommt ist mir wichtiger, meistens kommt sie vor mir und ich dann im Anschluss. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass gleichaltrige Frauen mein bestes Stück etwas weicher aufnehmen und sich darum der Genuss ein wenig hinzieht. Sorry, weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Die Damen, was haltet ihr davon?

Je älter man wird umso mehr weiß man was man mag

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30. Mai um 17:41
In Antwort auf zauderer22

Du kannst Dir vielleicht vorstellen oder auch nicht, dass Alleinsein nicht das Problem wäre. Im Prinzip bin ich das heute schon.

Aber ich habe heute meinen Tag der Ehrlichkeit: Ja, ich bin ein Materialist. Ja, ich glaube, dass Menschen mit wenig Knete ohnehin keine Chancen in dieser Gesellschaft haben. Und schon gar nicht auf Kennenlernen und Lust und LIebe, wenn man ein Mann ist. Außerdem würde ich mit Sicherheit keine Kontakte mehr knüpfen, denn die nächste Beziehung wäre bei so jemand wie mir mindestens so katastrophal wie die vorherigen.

Beziehung - da ohnehin sinnlos - wäre nicht das Problem. Aber ein 2tes Mal teilen, das würde ich finanziell nicht verkraften. So bleiben mir als Trost wenigstens erstklassige Weine im Weinkeller (die wohl sonst von anderen getrunken würden).

Die Heuchler, die meine Einstellung zum Kotzen finden, werden sich jetzt wohl schon melden. Aber Ehrlichkeit und Realismus: Das ist doch auch etwas.

Also ich weiß ja nicht, vielleicht täuscht es, aber nach dem, was du so geschrieben hast - ist ja schon ein bisschen her jetzt -, habe ich eher den Eindruck, dass du zu zweit einsam bist. Eben nicht allein, was auch sehr positiv sein kann, wenn man mit sich selbst klarkommt, sondern vorwiegend stressige Zeit mit der Ehefrau, ohne dass es echte Nähe, Zuneigung, Lust und Interesse gäbe.

Dass Menschen ohne Kneten keine Chancen in der Gesellschaft haben, ist Blödsinn. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen, denn ich gehöre zu denen, die im Grunde keine Kohle haben. War in fast meinem gesamten Erwachsenenleben nie anders. Und bei meinem Partner ist es auch nicht viel anders, bei den früheren auch nicht, bis auf eine Ausnahme. Von dessen Geld hatte ich aber nichts, das hat er schön für sich behalten 
Ich verstehe immer noch nicht, wie du zu dieser Einstellung kommst . Hast du denn nie Menschen kennengelernt, die anders ticken? Ich kenne eigentlich niemanden, der ein homogenes Umfeld hat. Die meisten haben doch Kontakt zu allen möglichen Arten von Leuten und unterschiedlichen Lebensweisen. So eine Einstellung wie du sie vertrittst, kann ich mir eigentlich nur vorstellen, wenn man fast ausschließlich in elitären Kreisen verkehrt und das schon von Kindheit und Schulzeit an. 

Wer sagt denn überhaupt was von Teilen? Man kann doch auch eine Liebesbeziehung führen ohne dass man zum Standesamt latscht oder zusammenleben muss. Getrennte Wohnungen finden mein Freund und ich zum Beispiel optimal. Gemeinsame Ausgaben für Essen, Urlaub oder Haushaltsgeräte, die wir zur gemeinsamen Nutzung anschaffen, teilen wir miteinander, alles andere ist jeweils allein meine oder seine Angelegenheit. Bei finanziellen Engpässen haben wir uns auch schon geholfen, aber das wurde immer zurück gezahlt. 
Wenn es um Geld und Besitz geht, hört nicht nur Freundschaft auf, sondern oft auch Liebe, da ist was Wahres dran. Deshalb den Anfängen wehren. Früher gab es mal Personen, die Heiratsschwindler genannt wurden, die gibt's wahrscheinlich bei beiden Geschlechtern, auch wenn es heute nicht unbedingt um Heirat geht. Aber sobald Geld und materielle Dinge häufig ins Spiel gebracht werden, sollten alle Alarmglocken läuten. 
Übrigens freue ich mich durchaus, wenn mal unverhofft Geld übrig ist. Das wird dann auch gerne in Weinvorräte und dergleichen umgesetzt 
Und jetzt wird gegrillt. Schöne Pfingsten 

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30. Mai um 18:17
In Antwort auf zahrakhan

Also ich weiß ja nicht, vielleicht täuscht es, aber nach dem, was du so geschrieben hast - ist ja schon ein bisschen her jetzt -, habe ich eher den Eindruck, dass du zu zweit einsam bist. Eben nicht allein, was auch sehr positiv sein kann, wenn man mit sich selbst klarkommt, sondern vorwiegend stressige Zeit mit der Ehefrau, ohne dass es echte Nähe, Zuneigung, Lust und Interesse gäbe.

Dass Menschen ohne Kneten keine Chancen in der Gesellschaft haben, ist Blödsinn. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen, denn ich gehöre zu denen, die im Grunde keine Kohle haben. War in fast meinem gesamten Erwachsenenleben nie anders. Und bei meinem Partner ist es auch nicht viel anders, bei den früheren auch nicht, bis auf eine Ausnahme. Von dessen Geld hatte ich aber nichts, das hat er schön für sich behalten 
Ich verstehe immer noch nicht, wie du zu dieser Einstellung kommst . Hast du denn nie Menschen kennengelernt, die anders ticken? Ich kenne eigentlich niemanden, der ein homogenes Umfeld hat. Die meisten haben doch Kontakt zu allen möglichen Arten von Leuten und unterschiedlichen Lebensweisen. So eine Einstellung wie du sie vertrittst, kann ich mir eigentlich nur vorstellen, wenn man fast ausschließlich in elitären Kreisen verkehrt und das schon von Kindheit und Schulzeit an. 

Wer sagt denn überhaupt was von Teilen? Man kann doch auch eine Liebesbeziehung führen ohne dass man zum Standesamt latscht oder zusammenleben muss. Getrennte Wohnungen finden mein Freund und ich zum Beispiel optimal. Gemeinsame Ausgaben für Essen, Urlaub oder Haushaltsgeräte, die wir zur gemeinsamen Nutzung anschaffen, teilen wir miteinander, alles andere ist jeweils allein meine oder seine Angelegenheit. Bei finanziellen Engpässen haben wir uns auch schon geholfen, aber das wurde immer zurück gezahlt. 
Wenn es um Geld und Besitz geht, hört nicht nur Freundschaft auf, sondern oft auch Liebe, da ist was Wahres dran. Deshalb den Anfängen wehren. Früher gab es mal Personen, die Heiratsschwindler genannt wurden, die gibt's wahrscheinlich bei beiden Geschlechtern, auch wenn es heute nicht unbedingt um Heirat geht. Aber sobald Geld und materielle Dinge häufig ins Spiel gebracht werden, sollten alle Alarmglocken läuten. 
Übrigens freue ich mich durchaus, wenn mal unverhofft Geld übrig ist. Das wird dann auch gerne in Weinvorräte und dergleichen umgesetzt 
Und jetzt wird gegrillt. Schöne Pfingsten 

@zahrakhan.

Mir fällt auf, dass wir vor einem halben Jahr das Gleiche schon mal in einem Mailverkehr diskutiert haben

Als ich noch jung war, spielte Geld keine Rolle. Mit 26 hatte ich beispielsweise eine Beziehung zu einer 13 Jahre älteren Frau, die im Unterschied zu mir über Geld verfügte und genau wusste, was sie wollte. Nämlich einen potenten Liebhaber. Nach einem Jahr tauschte sie mich gegen einen anderen Jüngling aus, weil der im Unterschied zu mir ein hervorragender Skifahrer sei. Als der Knabe dann ebenfalls passé war, wurde sie wieder bei mir vorstellig. Da blitzte sie aber ab. - Diese Frau wollte mit Sicherheit keinen Ernährer, keinen erfolgreichen Ehemann, keinen Vater für ihre Kinder (die hatte sie obendrein noch).

Die Realität sieht anders aus, wenn man schon etwas älter ist: Zwar sind meine Kreise nicht elitär, aber wir sprechen hier vom mittleren gutbürgerlichen Milieu. Die Leute haben alle Geld, vor den Häusern stehen immer große PKW - die Leute unternehmen mehrere Reisen pro Jahr (nur jetzt zur Zeit nicht). Ihre Kinder werden ebenfalls bestens versorgt. Keine der Frauen aus diesen Ehen würde sich jemals mit einem "armen Schlucker" einlassen: Denn selbst wenn es einer Frau nur um eine Affaire ginge, sie würde entweder den jungen potenten Lover goutieren oder aber einen erfolgreichen Geschäftsmann mit viel Knete. Aber nichts dazwischen.

Andere Frauen kenne ich nicht, und wahrscheinlich würden sie mir auch gar nicht liegen. Außerdem sind mir andere Milieus ziemlich fremd. Das muss ich ehrlich zugeben. Männern wie mir wird man kaum jemals in einer Kneipe begegnen. Meine bürgerliche Wohlanständigkeit würde wohl auch Nachtclubs ausschließen. Begegnen kann man solchen Typen wie mir eigentlich nur virtuell - oder andernfalls in Vereinen, aber ich verabscheue nunmal Vereinsmeierei.

Ein Freund von mir, der nunmal nicht gerade viel Geld in seinem Leben verdient hat und kaum die Miete zahlen kann (ab und an von mir unterstützt wird), ein hochgebildeter und herzensguter Mensch, hat schon seit Jahrzehnten keine Beziehung mehr mit einer Frau. Als ich ihn einmal einer interessanten gleichaltrigen Dame (er ist Kunsthistoriker von Profession, sie ehemalige Museumsleiterin) vorstellen wollte, winkte er müde ab: Schon ihre Klamotten würden ihm signalisieren, dass es überhaupt keinen Zweck habe.

So ist das nunmal.

Eine Frau hat andere Schwierigkeiten mit Männern, aber die von mir genannten mit Sicherheit nicht.

Also relativieren wir mal: Für Männer in meinem Alter ist der Sex mit Sicherheit schlechter als in der Jugend, wo er auch nur so einigermaßen war.
 

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