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Sex am Sonntagmorgen

4. November 2012 um 11:33

hatte ich doch heute morgens meine erste Kliniksex-Session, war schwer aufregend, das. Deshalb erzähl ich euch mal, wie so alles kam:

es war früh morgens, so Viertel nach 6 und noch dunkel, da läutete das Notfall-Telefon. Hasi, meine tapfere Landärztin wie von Furien gejagt aus dem fein warmen Bettchen aufgesprungen und nach unten ins Wohnzimmer geeilt. Ich in meinem morgentlichen Dusel dachte mir noch "was gibt das denn?" und hörte dann nur die entscheidenden Worte "ich komme sofort". Als moderner, solidarisch mitfühlender Mann hieß es jetzt natürlich aufstehen und unrasiert und ungewaschen in die Bux und fertig machen zur Abfahrt. Zuerst noch schnell rüber in die Praxis geeilt um dort den Wagen aufzumunitionieren: Gaze, Mullbinden, Jodtinktur, Pflaster usw., ein kleines Notfallpaket eben. Dann die Fahrt durch die morgentlichen Herbstwälder, sehr schön anzuschauen. Da, ein Hirsch quert die Bahn, Hasi ist zum Glück schon wach...

Endlich, am Ort der Kliniksexparty eingetroffen, leichter Zugang (Schlüssel steckt an der Haustür außen) und rein mit uns. Hasis Freundin quiekte nur schwach aus dem Hintergrund, aber eine Blutlache, die Alfred Hitchcock alle Ehre gemacht hätte, wies uns den Weg. Ah, endlich mal in kübelweise Blut baden, lecker! Hasi macht sich also an ihrer Freundin zu schaffen, während ich die reichlich mitgebrachten Tuchvorräte mit beängstigender Geschindigkeit aufbrauchte, um den Boden wenigstens wieder ansatzweise sauber zu kriegen. Gar nicht so leicht. Das dünnflüssige Blut geht ja gut und haftet fein an den Einmaltüchern, schieriger wird es mit der von Lymphe durchsetzten Schlatze, die mir echt mulmige Gefühle bescherte. Irgendwann - ich war schon einige Zeit kopfüber am Aufwischen, spürte ich eine gewisse Bedrängnis im Rachen und fand spontan zu der Entscheidung, dass eine Erholungszigarette im Garten jetzt eigentlich das Mittel der Wahl wäre. Dumm nur, dass ich die Kippen in der Hektik in Hasis Küche vergessen hatte. Naja, also Kiemen zusammen beißen und sich einfach vorstellen, dass andere Leute da ne Menge Geld für bezahlen würden für diese filmreife Szenerie (wir schätzen ca. ein Liter Blut verteilt auf 15m). Keine Stunde später war auch alles wieder gut, die ganzen mitgebrachten Materialien an Hasis Freundin befestigt und vor allem die Blutung gestillt. Der Boden wurde dann noch von uns beiden unter quiekendem Protest gesäubert (okay, ein FBI Clean Team ist sicher besser), bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

Dort angekommen, wollten wir nach einem stärkenden Frühstück und gemeinsamem Bad das tun, was Liebende üblicherweise an einem ruhigen Sonntagmorgen so tun, weshalb wir uns also in Positur warfen. Dumm nur, dass Kläffi davon Wind bekam. und spontan eine Tiersexnummer mit mir durchziehen wollte (wusste gar nicht, dass er homoreotische Gefühle für mich pflegt) und sich an meinen Weichteilen zu schaffen machte. Resultat: Pipi kaputt und zweiter Einsatz meiner tapferen Landärztin erforderlich. Das Blut verteilte sich diesmal nicht auf dem Boden, sondern auf der Matratze.

Also, wenn ihr mich fragt, ich finde Sex am Sonntagmorgen doof!

Freundliche Grüße,
Christoph

4. November 2012 um 12:24


Ach mein Hasi....bester Assistent der Welt.

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4. November 2012 um 13:06

Klinik- oder Tiersex?
Ich find beides doof.

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4. November 2012 um 18:12

Nicht wirklich beneidenswert
Mein bzw. unser Sonntagmorgen ging da sehr viel entspannter, kuscheliger, sanfter, langsamer und genießerischer ab

Wenn auf mich nicht eine Einladung zum Essen und auf ihn nicht die Arbeit (ein Hoch auf verkaufsoffene Sonntage...) gewartet hätte, wären wir wohl immer noch "faul" im Bett

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