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Selbstbefriedigung der Frau in der Ehe

17. September 2009 um 22:18

In diesem Forum ist vielfach die Rede von der ... des Mannes in der Ehe. Aber auch die Ehefrauen befriedigen sich nach den zahlreichen Berichten regelmäßig und mehrmals die Woche. Wann macht ihr das, wenn der Mann schläft, aus dem Haus ist, unter der Dusche, in der Badewanne, vor dem Fernseher.

Was ist genau der Grund: keine ausreichend Befriedigung oder Erfüllung nach dem GV? Oder hat der Partner keine Lust.

Ist das von Alter zu Alter unterschiedlich. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn auch ältere Ehefrauen antworten würden.

Wie oft befriedigt Ihr euch in der Woche.

Führt die ... zu einem intensiveren Höhepunkt.

23. September 2009 um 18:08

....
unterschiedlich... wenn er schläft oder weg ist meist...

hat nichts mit nicht ausreichender befriedigung zu tun... ist einfach egostischer sex ...) nur an sich selbst denken müssen... ist halt einfach und man hat schnell befriedigung...

hat genauso wenig wie beim mann damit zu tun das der sex nicht befriedigend ist... mache aus trotz tollem sexuallleben gerne ... fast täglich ...

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23. September 2009 um 21:22

Verschieden!
Wenn er schläft, auf der Arbeit ist oder zugucken mag.

Der Grund? Öhm...einfach weil ich Lust habe. Außerdem kann ich öfter. Sex ist Sex und ... eben ... Beides ist nicht austauschbar oder ersetzbar. Es ist eben etwas völlig anderes.

Keine Ahnung in wie weit das Alter mit zu tun hat. Aber ich hab jenseits der 30 durchaus höhere Bedürfnisse als früher.
Wie oft? Unterschiedlich. Wenn ich täglich Sex hab, dann so alle zwei Tage, sonst öfter.

Ach, und der Höhepunkt ist nicht intensiver, aber in null-komma-nix erreicht.

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23. September 2009 um 21:50
In Antwort auf zara_12234981

Verschieden!
Wenn er schläft, auf der Arbeit ist oder zugucken mag.

Der Grund? Öhm...einfach weil ich Lust habe. Außerdem kann ich öfter. Sex ist Sex und ... eben ... Beides ist nicht austauschbar oder ersetzbar. Es ist eben etwas völlig anderes.

Keine Ahnung in wie weit das Alter mit zu tun hat. Aber ich hab jenseits der 30 durchaus höhere Bedürfnisse als früher.
Wie oft? Unterschiedlich. Wenn ich täglich Sex hab, dann so alle zwei Tage, sonst öfter.

Ach, und der Höhepunkt ist nicht intensiver, aber in null-komma-nix erreicht.

... in Ehe
Ich habe Bedenken.

Du schreibst, Du kannst öfter, ok. Das spricht dafür, dass es sich nicht um zwei völlig verschiedene Sachen handelt. Du bestätigst auch das Austauschverhältnis, denn wenn Du täglich Sex hast .... alle zwei Tage. Gehe ich recht in der Annahme, dass sich Dein Verhalten ändert, wenn Du nicht jeden Tag Sex hast.

Dann handelt es sich zwar um etwas ganz anderes, aber die Sache bleibt dieselbe, d. h. das Handeln richtet sich nach der Art der sexuellen Befriedigung.

Der -erlaube mir die nüchterne Betrachtung- Zeitgewinn, der ist allerdings beachtlich, aber bei richtiger und geschulter Übung beider Partner müsste dieser Gesichtspunkt eigentilch zurücktreten. Da kein intensiverer Höhep. erreicht oder angestrebt wird, verbleibt logisch betrachtet nur der Umstand der nicht oder nicht vollständigen Befriedigung, auf den natürlich auch kein Anspruch besteht.

Ein unterschiedliche altersabhängige Entwicklung scheint mir überdies von Dir bestätigt zu sein, denn Du stellt zutreffend darauf ab, dass Du jenseits der 30 schließlich höhere Bedürfnisse hast.

Wenn ich im Übrigen die zahlreichen Beschwerden ... des anderen Partners) anhöhre, bleibt die Situation für mich weiterhin unklar, es sei denn ich muss von meinen Vorstellungen über eine glückliche Beziehung in sexueller Hinischt Abstand nehmen. Dazu war ich bisher nicht bereit.




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23. September 2009 um 21:58
In Antwort auf coira_12825490

....
unterschiedlich... wenn er schläft oder weg ist meist...

hat nichts mit nicht ausreichender befriedigung zu tun... ist einfach egostischer sex ...) nur an sich selbst denken müssen... ist halt einfach und man hat schnell befriedigung...

hat genauso wenig wie beim mann damit zu tun das der sex nicht befriedigend ist... mache aus trotz tollem sexuallleben gerne ... fast täglich ...

... in Ehe
Kannst Du mir bitte mitteilen, weshalb sich egoistischer Sex nur mit sich selbst definieren soll, oder weshalb das nicht auch in gemeinsamer Zweisamkeit möglich ist.

Bei ausreichender sex. Befriedigung wäre die ... doch nicht erforderlich. Z. B. kann auch bei tollem Sexualleben ein Teil unbefriedigt bleiben, also nach Häufigkeit oder Art und Weise betrachtet.

Meinst Du im Übrigen, dass die Neigung zur ... geschlechtsbezogen sogar neutral ist. Die Beiträge in diesem Forum belegen eine andere Situation. Überwiegend beschweren sich Frauen über die ... des Mannes. Genau ein solcher bin ich, der der Sach gern etwas mehr auf den Grund gehen würde.

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25. September 2009 um 21:26

Wann ich eben Lust habe?
Weshalb ist GV mit dem Ehemann überhaupt etwas anderes und wieso kannst Du Dich ohne Ehemann ganz auf Dich konzentrieren oder Deinen Phantasien hingeben oder weshalb ist das eigentlich mit dem Ehemann nicht möglich. Dass Du evtl. sonst nicht zu einem befiedigenden Ergebnis kommt, müsste doch Anreiz für den Ehemann sein, der davon vielleicht (?) nichts weiß. Würde er sich anders verhalten, wenn er das wüsste? Oder weshalb kommt es 'Dir darauf an, es so oft zu machen, wenn der Ehemann nicht dabei ist bzw. weshalb besteht die Lust, wenn das S-Leben im Übrigen befriedigend ist.

Genau genommen ist das aus der Sicht einer optimalen Partnerschaft nicht zu verstehen.

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28. September 2009 um 9:20
In Antwort auf geranto

... in Ehe
Ich habe Bedenken.

Du schreibst, Du kannst öfter, ok. Das spricht dafür, dass es sich nicht um zwei völlig verschiedene Sachen handelt. Du bestätigst auch das Austauschverhältnis, denn wenn Du täglich Sex hast .... alle zwei Tage. Gehe ich recht in der Annahme, dass sich Dein Verhalten ändert, wenn Du nicht jeden Tag Sex hast.

Dann handelt es sich zwar um etwas ganz anderes, aber die Sache bleibt dieselbe, d. h. das Handeln richtet sich nach der Art der sexuellen Befriedigung.

Der -erlaube mir die nüchterne Betrachtung- Zeitgewinn, der ist allerdings beachtlich, aber bei richtiger und geschulter Übung beider Partner müsste dieser Gesichtspunkt eigentilch zurücktreten. Da kein intensiverer Höhep. erreicht oder angestrebt wird, verbleibt logisch betrachtet nur der Umstand der nicht oder nicht vollständigen Befriedigung, auf den natürlich auch kein Anspruch besteht.

Ein unterschiedliche altersabhängige Entwicklung scheint mir überdies von Dir bestätigt zu sein, denn Du stellt zutreffend darauf ab, dass Du jenseits der 30 schließlich höhere Bedürfnisse hast.

Wenn ich im Übrigen die zahlreichen Beschwerden ... des anderen Partners) anhöhre, bleibt die Situation für mich weiterhin unklar, es sei denn ich muss von meinen Vorstellungen über eine glückliche Beziehung in sexueller Hinischt Abstand nehmen. Dazu war ich bisher nicht bereit.





"Gehe ich recht in der Annahme, dass sich Dein Verhalten ändert, wenn Du nicht jeden Tag Sex hast."

Nein, mein Verhalten ändert sich nicht, aber ich habe außer Sex auch noch anderes zu tun.

"Dann handelt es sich zwar um etwas ganz anderes, aber die Sache bleibt dieselbe, d. h. das Handeln richtet sich nach der Art der sexuellen Befriedigung."

Ich denke, du missverstehst hier etwas gewaltig! Du gehst anscheinend davon aus, dass je häufiger man befriedigenden Sex hat, desto "gesättigter" ist man danach. Das ist zwar bei Männern häufig so, dass sie danach einfach länger ohne können, bei Frau aber eher umgekehrt. Je häufiger Frau einen Höhepunkt erlebt, desto schneller will sie wieder.

"aber bei richtiger und geschulter Übung beider Partner müsste dieser Gesichtspunkt eigentilch zurücktreten"

Ach? Wieso ist es so unverständlich, dass man als Frau nicht nur dann ... praktiziert, wenn man sexuell unbefriedigt ist?
Verstehe ich nicht! Wie schauts da aus mit Abbau von Spannungen, also rein zur Entspannung, oder einfach Lust an der Lust selbst? Prinzipiell so klasse wie ein tolles Schaumbad, viel schneller, aber genauso effizient!

"dass Du jenseits der 30 schließlich höhere Bedürfnisse hast"

Das hat wohl verschiedene mentale Ursachen, aber grundsätzlich und rein theoretisch hat es auch biologische Gründe. Frauen erreichen Mitte 30 quasi den Höhepunkt ihrer sexuellen Potenz und somit wohl auch einen Libidoanstieg.

Wie dem auch sei, ich kann deinen Gedankengängen einfach nicht folgen. Eine Frau die ihren Körper und seine Reaktionen bestens kennt, kann für den Mann doch nur bereichernd sein. Unsereins muss es eben auch erst lernen, wie man tickt und bekommt es nicht so auf dem Präsentierteller serviert, wie die männlichen Zeitgenossen.

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29. September 2009 um 0:42
In Antwort auf zara_12234981


"Gehe ich recht in der Annahme, dass sich Dein Verhalten ändert, wenn Du nicht jeden Tag Sex hast."

Nein, mein Verhalten ändert sich nicht, aber ich habe außer Sex auch noch anderes zu tun.

"Dann handelt es sich zwar um etwas ganz anderes, aber die Sache bleibt dieselbe, d. h. das Handeln richtet sich nach der Art der sexuellen Befriedigung."

Ich denke, du missverstehst hier etwas gewaltig! Du gehst anscheinend davon aus, dass je häufiger man befriedigenden Sex hat, desto "gesättigter" ist man danach. Das ist zwar bei Männern häufig so, dass sie danach einfach länger ohne können, bei Frau aber eher umgekehrt. Je häufiger Frau einen Höhepunkt erlebt, desto schneller will sie wieder.

"aber bei richtiger und geschulter Übung beider Partner müsste dieser Gesichtspunkt eigentilch zurücktreten"

Ach? Wieso ist es so unverständlich, dass man als Frau nicht nur dann ... praktiziert, wenn man sexuell unbefriedigt ist?
Verstehe ich nicht! Wie schauts da aus mit Abbau von Spannungen, also rein zur Entspannung, oder einfach Lust an der Lust selbst? Prinzipiell so klasse wie ein tolles Schaumbad, viel schneller, aber genauso effizient!

"dass Du jenseits der 30 schließlich höhere Bedürfnisse hast"

Das hat wohl verschiedene mentale Ursachen, aber grundsätzlich und rein theoretisch hat es auch biologische Gründe. Frauen erreichen Mitte 30 quasi den Höhepunkt ihrer sexuellen Potenz und somit wohl auch einen Libidoanstieg.

Wie dem auch sei, ich kann deinen Gedankengängen einfach nicht folgen. Eine Frau die ihren Körper und seine Reaktionen bestens kennt, kann für den Mann doch nur bereichernd sein. Unsereins muss es eben auch erst lernen, wie man tickt und bekommt es nicht so auf dem Präsentierteller serviert, wie die männlichen Zeitgenossen.

Ich denke, du missverstehst hier etwas gewaltig!
nein das glaube ich nicht.

Deine Argumente kann ich voll und ganz akzeptieren, sie erhellen allerdings nicht den ganzen Hintergrund. Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen. Ich spreche keinem Ehepartner das Recht ab, ... zu betreiben, ebensowenig kommt es mir auf eine Kontrolle des jeweils anderen Partners an, es kommt mir im Gegenteil auf das wechselseitige Vertrauensverhältnis an.

1)
Eine Frau die ihren Körper und seine Reaktionen bestens kennt, kann für den Mann doch nur bereichernd sein.

Absolut in Ordnung und ohne Weiteres verständlich, aber ist das Argument auch für eine Frau jenseits von 30 noch überzeugend. Das wäre der Fall, wenn es weiterhin Neues zu entdecken gäbe. Trifft das tatsächlich zu? Willst Du das auch noch jenseits von 50 als Argument anführen, vermutlich nicht.

2)
Je häufiger Frau einen Höhepunkt erlebt, desto schneller will sie wieder.

In Ordnung, aber wenn das so ist,, weshalb geht das nicht mit dem Partner und was genau weiß der Partner. Wird das offen diskutiert? Wie kommst du im Übrigen darauf, dass das bei dem Mann nicht der Fall ist. Ich kenne diese Situation zu genau, z. B aum darauf folgenden Morgen.

3)
Abbau von Spannungen, also rein zur Entspannung, oder einfach Lust an der Lust selbst?

In Ordnung, wenn der Partner das weiß oder von beiden Partnern akzeptiert wird. Oder soll es ein eigener Freifraum sein, wenn ja weshalb ist der eigentlich notwendig, wenn Spannungen auch gemeinsam abgebaut werden können. Anderenfalls baut jeder Partner selbst seine Spannungen ab und die Gemeinsamkeit bleibt auf der Strecke.

4)
Frauen erreichen Mitte 30 quasi den Höhepunkt ihrer sexuellen Potenz und somit wohl auch einen Libidoanstieg.

Ich vermute, dass Mitte 30 wohl tatsächlich ein Höhepunkt erreicht wird, der muss jedoch nicht auf die Libido gerichtet sein. Diese kann auch nach den Wechseljahren noch hoch sein, da z.B. Schwangerschaft nicht mehr zu befürchten ist, so dass durchaus ein freieres Empfinden zum Tragen kommt.

5)
Nur angenommen, es wird nicht im allseitigen Einverständnis praktiziert, besteht dann aus Deiner Sicht in keiner Weise ein Vertrauensverlust? Mit der gleichen Begründung befürchte ich, könnte ein Partner anderenfalls auch einen Seitensprung untermauern, auch wenn der Vergleich natürlich abwegig ist. Die vorgebrachten Argument würde jedoch ohne Weiteres auch dafür ins Feld zu bringen sein.

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29. September 2009 um 1:00

Der alleinige "Glücksbringer"
ich kann Dir versichern, es geht mir weder um die Stellung eines alleinigen Glücksbringers noch die Wahrnehmung einer Habachtstellung oder um eine katholische Interpretation., aber doch um die Frage, weshalb Mann/Frau einfach allein mit sich selbst sein will.

Es geht ebensowenig daraum, ob ich etwas für akzetabel halte. ich beschwere mich überhaupt nicht und bewerte auch kein Verhalten eines Partners, sondern stelle die Frage, ob es heimlich praktiziert, oder der andere Partener Kenntnis hat, es also im beiderseitigen Einverständnis erfolgt.

Weißt Du wann und wo es sich Dein Partner selbst besorgt, oder an was er denkt, oder Dir nicht mitteilen möchte? Ist das für Dich jederzeit akzeptabel? Oder hast Du Grenzen.

Das Lustprinzip, Entdeckungsprinzig kann meines Erachtens nicht die abschließende Lösung sein, erst Recht nicht die Annahme, jeder würde gern mit sich allein sein wollen.

Doch wenn es so wäre, würde sich weiterhin die Frage nach dem Warum stellen. Die ist für mich nicht überzeugende gelöst.

Aber vielleicht können wir diese Frage weiter austragen. Möglicher Weise müssen wir nur die Fragestellung genauer definieren, um Mißverständnissen vorzubeugen. Dann bitte ich um Deine Hilfe, ohne mir derartiges zu unterstellen.

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29. September 2009 um 9:25
In Antwort auf geranto

Ich denke, du missverstehst hier etwas gewaltig!
nein das glaube ich nicht.

Deine Argumente kann ich voll und ganz akzeptieren, sie erhellen allerdings nicht den ganzen Hintergrund. Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen. Ich spreche keinem Ehepartner das Recht ab, ... zu betreiben, ebensowenig kommt es mir auf eine Kontrolle des jeweils anderen Partners an, es kommt mir im Gegenteil auf das wechselseitige Vertrauensverhältnis an.

1)
Eine Frau die ihren Körper und seine Reaktionen bestens kennt, kann für den Mann doch nur bereichernd sein.

Absolut in Ordnung und ohne Weiteres verständlich, aber ist das Argument auch für eine Frau jenseits von 30 noch überzeugend. Das wäre der Fall, wenn es weiterhin Neues zu entdecken gäbe. Trifft das tatsächlich zu? Willst Du das auch noch jenseits von 50 als Argument anführen, vermutlich nicht.

2)
Je häufiger Frau einen Höhepunkt erlebt, desto schneller will sie wieder.

In Ordnung, aber wenn das so ist,, weshalb geht das nicht mit dem Partner und was genau weiß der Partner. Wird das offen diskutiert? Wie kommst du im Übrigen darauf, dass das bei dem Mann nicht der Fall ist. Ich kenne diese Situation zu genau, z. B aum darauf folgenden Morgen.

3)
Abbau von Spannungen, also rein zur Entspannung, oder einfach Lust an der Lust selbst?

In Ordnung, wenn der Partner das weiß oder von beiden Partnern akzeptiert wird. Oder soll es ein eigener Freifraum sein, wenn ja weshalb ist der eigentlich notwendig, wenn Spannungen auch gemeinsam abgebaut werden können. Anderenfalls baut jeder Partner selbst seine Spannungen ab und die Gemeinsamkeit bleibt auf der Strecke.

4)
Frauen erreichen Mitte 30 quasi den Höhepunkt ihrer sexuellen Potenz und somit wohl auch einen Libidoanstieg.

Ich vermute, dass Mitte 30 wohl tatsächlich ein Höhepunkt erreicht wird, der muss jedoch nicht auf die Libido gerichtet sein. Diese kann auch nach den Wechseljahren noch hoch sein, da z.B. Schwangerschaft nicht mehr zu befürchten ist, so dass durchaus ein freieres Empfinden zum Tragen kommt.

5)
Nur angenommen, es wird nicht im allseitigen Einverständnis praktiziert, besteht dann aus Deiner Sicht in keiner Weise ein Vertrauensverlust? Mit der gleichen Begründung befürchte ich, könnte ein Partner anderenfalls auch einen Seitensprung untermauern, auch wenn der Vergleich natürlich abwegig ist. Die vorgebrachten Argument würde jedoch ohne Weiteres auch dafür ins Feld zu bringen sein.

Naja...
"es kommt mir im Gegenteil auf das wechselseitige Vertrauensverhältnis an"

Ich finde hierbei von Vertrauensverhältnis zu sprechen schlicht das Wort. Kann sein, dass ich mich irre, hat aber den Beigeschmack von "ich vertraue dir, dass du das nicht machst...".

1)
"Das wäre der Fall, wenn es weiterhin Neues zu entdecken gäbe. Trifft das tatsächlich zu? Willst Du das auch noch jenseits von 50 als Argument anführen, vermutlich nicht."

Meine Güte! Sorry! Aber es gibt IMMER etwas Neues zu entdecken. Weibliche Sexualität ist nun einmal ständigem Wandel unterzogen und weniger konstant. Veränderungen treten im Laufe der Jahre immer wieder ein und man muss sich neu darauf einstellen. Wer hier behauptet, er hätte irgendwann "ausgelernt" ist entweder ziemlich arrogant oder schlicht und ergreifend landweilig.

2.)
"In Ordnung, aber wenn das so ist,, weshalb geht das nicht mit dem Partner und was genau weiß der Partner. Wird das offen diskutiert?"

Mit dem Partner geht alles, aber den hat man nicht 24 Stunden zur Verfügung. Außerdem ist ... für mich kein Ersatz für etwas, was beliebig austauschbar wäre, sondern eine Erzänzung. Seit dem frühesten Teenageralter praktiziere ich ... und soll jetzt einfach so auf die Freiheit verzichten mich wann ich will zum Höhepunkt bringen zu können? Zugunsten von was? Dem Höheren zweck von nun an die Verantwortung für meine Sexualität an jemand anderen abzugeben? Das klingt mir viel zu sehr nach Freud! Als nächstes willst du mir noch weißmachen, ich solle den "unreifen" klitoralen O. zugunsten des "reifen" vaginalen aufgeben.

Tja, seit jeher haben Männer anscheinen einen Kontrollzwang, was die weibliche Lust angeht, wollen darüber bestimmen und der Frau vorschreiben wie sie die zu leben hat und wie nicht. Meine Meinung nach die reinste Neurose, weil der Mann hier Ängste besitzt, nicht auszureichen.

Und natürlich wird, zumnindest bei uns Klartext gesprochen! Wieso auch ein Geheimnis daraus machen? Mein Mann weiß genau, dass ich es mache, sogar wann ich es mache und ich umgekehrt von ihm auch. Wir finden es aufregend und erzählen uns davon und (o weh!) wir machens sogar voreinander.

3.)
"Anderenfalls baut jeder Partner selbst seine Spannungen ab und die Gemeinsamkeit bleibt auf der Strecke."

Wir sind als Paar jetzt aber nicht per Heiratsurkunde zu einer einzigen Teigmasse geworden. Jeder ist ein Individuum und hat ein Recht auf seine persönlichen Freiheiten auch ohne den Anderen. Um tiefe Verbundenheit miteinander zu teilen, muss man nicht ständig aneinander kleben. Nicht jeder hat immer Lust und ist jederzeit verfügbar.

4.)
"Ich vermute, dass Mitte 30 wohl tatsächlich ein Höhepunkt erreicht wird, der muss jedoch nicht auf die Libido gerichtet sein."

Ist er aber! Das ist nicht so daher gesagt.
Der Geschlechtstrieb des Mannes steigt in der Pubertät steil an und hat mit Anfang 20 seinen Höhepunkt. Erst ab dem dreißigsten Geburtstag lässt er dann wieder deutlich spürbar nach. Der weibliche dagegen steigt deutlich langsamer an als der junger Männer, und in der Regel ist ab Anfang 30 dann auch ihr sexuelles Verlangen so stark oder gar stärker ausgeprägt wie bei gleichaltrigen Männern und zeigt im Verlauf des weiteren Lebens Dauerhaftigkeit.

5.)
"Nur angenommen, es wird nicht im allseitigen Einverständnis praktiziert, besteht dann aus Deiner Sicht in keiner Weise ein Vertrauensverlust? Mit der gleichen Begründung befürchte ich, könnte ein Partner anderenfalls auch einen Seitensprung untermauern, auch wenn der Vergleich natürlich abwegig ist."

Na also! Da haben wirs! Hier liegt der Hase begraben! Eine masturbierende Frau ist also eine potenzielle Fremdgeherin und hat per Definition einen Hang zur Untreue!
Was heißt hier ohne Einverständnis?
Wer hat denn hier dann den Vertrauensverlust begangen. Die Ehefrau, die munter weiter masturbiert, oder der Ehemann, der ihr schlichtweg ein eigenes Sexualleben abspricht. Meiner Ansicht nach, ist er derjenige, der Verlustängste und unangemessene Besitzansprüche hegt und mit dem ein offener Umgang mit Sexualität schwierig bis hin zu unmöglich wird.
Das obige Argument zieht in soweit nicht, als Fremdgehen auch nur Sex mit einer anderen Person darstellt und in keinster Weise mit "Selbstliebe" vergleichbar ist.


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29. September 2009 um 18:50

Der Glücksbringer
Du bist ja offenbar eine ganz Süße,

es imponiert mir, wie offen die klar und deutlich zum Ausdruck bingen kannst, dass Du eigentlich nur provozieren wolltest, hatte ich ursprünglich nicht erwartet. Alle Achtung, auch was Deine geheimnisvolle Mitteilung betrifft - vermutlich aber auch für Deinen Partner schade. Meinst Du der würde sich nicht freuen, wenn er ausreichend davon erfährt, wie geil Du bist? Vielleicht wäre er sogar besonders stolz, oder seine Selbstwertgefühl würde steigen.

Natürlich gibt es Momente, anläßlich derer die Befriedigung sogleich ausgelöst werden sollte, alles andere wäre einen weitere Verheimlichung. Ich vermute allerdings, es handelt sich nicht nur irgendwie um einzelne Momente, sondern um eine vermtulich feste Ritual.

Ich finde die Offenheit absolut großartig, mich wundert nur Folgendes:

Dich interssiert es nicht, ob oder wann es sich Dein Mann selbst besorgt, ok. Das klingt akzeptabel, aber nicht glaubwürdig. Warum interessiert es Dich eigentlich nicht. Selbst wenn beide Partner von einem erfüllten Sexualleben ausgehen und das auch wechselseitig erklären, ist es das dann wirklich so, wenn Du andererseits Befriedigung zu anderer Zeit sofort benötigst.

Habe ich im Übrigen aus Deinen Äußerugen herausgehört, dass unterschiedliche Auffassungen bestehen, wie weit Du mitgehst. Soll das heißen, seine Vorstellung gehen weitere Deine Bereitschaft. Könnte sich daraus ergeben, dass sich jeder (teilweise) in sein eigenes Schneckenhaus zurückzieht, um Sexualität mit sich selbst in dieser Weise auszuleben.

Wenn es Deinen Mann auch nicht interssiert (abgesehen von den gemeinsamen Übungen), besteht wechselseitig in einem nicht unbeachtlichen Teilbereich Gleichgültigkeit. Warum ist das so und warum stört das nicht?
Wer sagt Dir, dass diese Gleichgültigkeit nicht irgendwann andere Teile des Lebens ergreift.

Sicherlich wäre es Dir doch nicht gleichgültig, wenn sich Dein Ehemann Befriedigung in dieser Weise oder sogar mit Hilfe andere Personen verschafft. Aber warum ist es Dir Gleichgültig ob, wie und wann sich Dein Ehemann anderweitig behilft. Kannst Du mir das erklären?

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29. September 2009 um 19:32
In Antwort auf zara_12234981

Naja...
"es kommt mir im Gegenteil auf das wechselseitige Vertrauensverhältnis an"

Ich finde hierbei von Vertrauensverhältnis zu sprechen schlicht das Wort. Kann sein, dass ich mich irre, hat aber den Beigeschmack von "ich vertraue dir, dass du das nicht machst...".

1)
"Das wäre der Fall, wenn es weiterhin Neues zu entdecken gäbe. Trifft das tatsächlich zu? Willst Du das auch noch jenseits von 50 als Argument anführen, vermutlich nicht."

Meine Güte! Sorry! Aber es gibt IMMER etwas Neues zu entdecken. Weibliche Sexualität ist nun einmal ständigem Wandel unterzogen und weniger konstant. Veränderungen treten im Laufe der Jahre immer wieder ein und man muss sich neu darauf einstellen. Wer hier behauptet, er hätte irgendwann "ausgelernt" ist entweder ziemlich arrogant oder schlicht und ergreifend landweilig.

2.)
"In Ordnung, aber wenn das so ist,, weshalb geht das nicht mit dem Partner und was genau weiß der Partner. Wird das offen diskutiert?"

Mit dem Partner geht alles, aber den hat man nicht 24 Stunden zur Verfügung. Außerdem ist ... für mich kein Ersatz für etwas, was beliebig austauschbar wäre, sondern eine Erzänzung. Seit dem frühesten Teenageralter praktiziere ich ... und soll jetzt einfach so auf die Freiheit verzichten mich wann ich will zum Höhepunkt bringen zu können? Zugunsten von was? Dem Höheren zweck von nun an die Verantwortung für meine Sexualität an jemand anderen abzugeben? Das klingt mir viel zu sehr nach Freud! Als nächstes willst du mir noch weißmachen, ich solle den "unreifen" klitoralen O. zugunsten des "reifen" vaginalen aufgeben.

Tja, seit jeher haben Männer anscheinen einen Kontrollzwang, was die weibliche Lust angeht, wollen darüber bestimmen und der Frau vorschreiben wie sie die zu leben hat und wie nicht. Meine Meinung nach die reinste Neurose, weil der Mann hier Ängste besitzt, nicht auszureichen.

Und natürlich wird, zumnindest bei uns Klartext gesprochen! Wieso auch ein Geheimnis daraus machen? Mein Mann weiß genau, dass ich es mache, sogar wann ich es mache und ich umgekehrt von ihm auch. Wir finden es aufregend und erzählen uns davon und (o weh!) wir machens sogar voreinander.

3.)
"Anderenfalls baut jeder Partner selbst seine Spannungen ab und die Gemeinsamkeit bleibt auf der Strecke."

Wir sind als Paar jetzt aber nicht per Heiratsurkunde zu einer einzigen Teigmasse geworden. Jeder ist ein Individuum und hat ein Recht auf seine persönlichen Freiheiten auch ohne den Anderen. Um tiefe Verbundenheit miteinander zu teilen, muss man nicht ständig aneinander kleben. Nicht jeder hat immer Lust und ist jederzeit verfügbar.

4.)
"Ich vermute, dass Mitte 30 wohl tatsächlich ein Höhepunkt erreicht wird, der muss jedoch nicht auf die Libido gerichtet sein."

Ist er aber! Das ist nicht so daher gesagt.
Der Geschlechtstrieb des Mannes steigt in der Pubertät steil an und hat mit Anfang 20 seinen Höhepunkt. Erst ab dem dreißigsten Geburtstag lässt er dann wieder deutlich spürbar nach. Der weibliche dagegen steigt deutlich langsamer an als der junger Männer, und in der Regel ist ab Anfang 30 dann auch ihr sexuelles Verlangen so stark oder gar stärker ausgeprägt wie bei gleichaltrigen Männern und zeigt im Verlauf des weiteren Lebens Dauerhaftigkeit.

5.)
"Nur angenommen, es wird nicht im allseitigen Einverständnis praktiziert, besteht dann aus Deiner Sicht in keiner Weise ein Vertrauensverlust? Mit der gleichen Begründung befürchte ich, könnte ein Partner anderenfalls auch einen Seitensprung untermauern, auch wenn der Vergleich natürlich abwegig ist."

Na also! Da haben wirs! Hier liegt der Hase begraben! Eine masturbierende Frau ist also eine potenzielle Fremdgeherin und hat per Definition einen Hang zur Untreue!
Was heißt hier ohne Einverständnis?
Wer hat denn hier dann den Vertrauensverlust begangen. Die Ehefrau, die munter weiter masturbiert, oder der Ehemann, der ihr schlichtweg ein eigenes Sexualleben abspricht. Meiner Ansicht nach, ist er derjenige, der Verlustängste und unangemessene Besitzansprüche hegt und mit dem ein offener Umgang mit Sexualität schwierig bis hin zu unmöglich wird.
Das obige Argument zieht in soweit nicht, als Fremdgehen auch nur Sex mit einer anderen Person darstellt und in keinster Weise mit "Selbstliebe" vergleichbar ist.


Vertrauensverhältnis
Ich weiß nicht wie Du auf die Idee kommst, ich würde der Frau ein eigenes Sexualleben absprechen. Ebensowenig kommt es mir auf Überzeugungsarbeit an, ob der Orgasmus klitoral(unreif) oder vaginal (reif) /Freude verspricht. Das ist bei jede Frau verschieden und die Freude bleibt jeder Frau selbst überlassen. Es hilft auch nicht weiter dem Mann einen Kontrollzwang zu unterstellen, oder die Masturbation per Definition als Vorwurf und damit Hang zur Untreue zu unterstellen.

Du versteckst Dich hinter Worthülsen, von dem Hampelmann, den Du aufzubauen versuchst, um ihn abschießen zu wollen, ganz zu schweigen. Wenn in Deiner Ehe die ... offen praktiziert wirst, ist das völlig in Ordnung.

Natürlich hat nicht jeder immer Lust oder ist jederzeit verfügbar. Du masturbierst nach eigenen Angaben seit der frühen Pubertät, in Ordnung. Die Beziehung hat daran nichts geändert. Wieso eigentlich nicht?

Oder weshalb ist es für Dich so wichtig, Freiheit in Anspruch zu nehmen, um Dich wann immer Du willst, zum Höhepunkt bringen zu können? Du verstehst mich falsch, wenn Du meinst , ich würde diese Freiheit in Frage zu stellen. Ich stelle sie nicht in Frage, sondern stelle die Frage, weshalb das in einer langfristigen Partnerschaft so ist (fehlt möglicher Weise die Liebe), oder wenn diese Freiheit benötigt wird, ob und welchen Verlust die Partnerschaft langfristig in Kauf nimmt.

Dass Du die ständige Vorreiterrolle übernimmst, weil weibliche Sexualität nun einmal einem ständigen Wandel unterzogen und weniger konstant sei, ist bewunderswert. Bis Du sicher, dass Deine Sexualität einem ständigen Wandel unterliegt oder dass alles ander langweilig wäre und deshalb die ... weiterhilft oder die Beziehung fördert? Ich habe in jeder Hinsicht Bedenken, akzeptiere aber, dass aus Deiner Sicht die Freiheit dominiert und ein Teil Deiner selbst bei Dir verbleibt und oder nichts mit der Partnerschaft zu tun hat oder haben muss. Diesen Teil holt ihr jedoch wieder zurück, weil beide voneinander wissen, dass und wann, wer es macht. Ist das wirklich so? Und keiner von Euch beiden ist aus irgend welchen Gründen später verletzt?

Würde es dabei auch bleiben, wenn einer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitspielen könnte. Meinst Du Dein Selbstwertgefühl wäre nicht verletzt, wenn der Andere sich auf Heimlichkeit zurückzieht, um Dich nicht zu verletzen? Was wird dann aus dieser Offenheit?

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30. September 2009 um 9:59
In Antwort auf geranto

Vertrauensverhältnis
Ich weiß nicht wie Du auf die Idee kommst, ich würde der Frau ein eigenes Sexualleben absprechen. Ebensowenig kommt es mir auf Überzeugungsarbeit an, ob der Orgasmus klitoral(unreif) oder vaginal (reif) /Freude verspricht. Das ist bei jede Frau verschieden und die Freude bleibt jeder Frau selbst überlassen. Es hilft auch nicht weiter dem Mann einen Kontrollzwang zu unterstellen, oder die Masturbation per Definition als Vorwurf und damit Hang zur Untreue zu unterstellen.

Du versteckst Dich hinter Worthülsen, von dem Hampelmann, den Du aufzubauen versuchst, um ihn abschießen zu wollen, ganz zu schweigen. Wenn in Deiner Ehe die ... offen praktiziert wirst, ist das völlig in Ordnung.

Natürlich hat nicht jeder immer Lust oder ist jederzeit verfügbar. Du masturbierst nach eigenen Angaben seit der frühen Pubertät, in Ordnung. Die Beziehung hat daran nichts geändert. Wieso eigentlich nicht?

Oder weshalb ist es für Dich so wichtig, Freiheit in Anspruch zu nehmen, um Dich wann immer Du willst, zum Höhepunkt bringen zu können? Du verstehst mich falsch, wenn Du meinst , ich würde diese Freiheit in Frage zu stellen. Ich stelle sie nicht in Frage, sondern stelle die Frage, weshalb das in einer langfristigen Partnerschaft so ist (fehlt möglicher Weise die Liebe), oder wenn diese Freiheit benötigt wird, ob und welchen Verlust die Partnerschaft langfristig in Kauf nimmt.

Dass Du die ständige Vorreiterrolle übernimmst, weil weibliche Sexualität nun einmal einem ständigen Wandel unterzogen und weniger konstant sei, ist bewunderswert. Bis Du sicher, dass Deine Sexualität einem ständigen Wandel unterliegt oder dass alles ander langweilig wäre und deshalb die ... weiterhilft oder die Beziehung fördert? Ich habe in jeder Hinsicht Bedenken, akzeptiere aber, dass aus Deiner Sicht die Freiheit dominiert und ein Teil Deiner selbst bei Dir verbleibt und oder nichts mit der Partnerschaft zu tun hat oder haben muss. Diesen Teil holt ihr jedoch wieder zurück, weil beide voneinander wissen, dass und wann, wer es macht. Ist das wirklich so? Und keiner von Euch beiden ist aus irgend welchen Gründen später verletzt?

Würde es dabei auch bleiben, wenn einer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitspielen könnte. Meinst Du Dein Selbstwertgefühl wäre nicht verletzt, wenn der Andere sich auf Heimlichkeit zurückzieht, um Dich nicht zu verletzen? Was wird dann aus dieser Offenheit?

Vertrauensverhältnis...
"Die Beziehung hat daran nichts geändert. Wieso eigentlich nicht?"

Wieso hätte sie sollen? Klar hat die Häufigkeit nachgelassen, aber es gehört einfach auch zu mir. Manchmal habe ich einfach AUCH darauf Lust, was eben als Ergänzung und niemals als Ersatz dient. Hätte ich dadurch weniger Lust auf meinen Mann oder würde dem den Vorzug geben, könnte ich verstehen, wenn sich der Partner verletzt fühlen würde. Dem ist aber nicht so. Der Partner erleidet dadurch weder Nachteile (eher im Gegenteil), noch steht er in Konkurrenz dazu.

"Bis Du sicher, dass Deine Sexualität einem ständigen Wandel unterliegt oder dass alles ander langweilig wäre und deshalb die ... weiterhilft oder die Beziehung fördert?"

Klar bin ich sicher. Zum einen ist Frau schon allein im Monatszyklus einem viel stärkeren Hormoncocktail ausgesetzt, zum anderen wirken alltägliche Einflüsse von Außen stärker ein. Da muss man kein Genie viel sein um zu erkennen, dass Frauen allgemein sehr viel kopflastiger sind.
Ein anderer Faktor des Wandels tritt sicher auch mit den Veränderungen im Lebenszyklus zusammen. Sex in der Jugend ist etwas völlig anderes, als z.B. während und nach Schwangerschaften und Geburten. Das Leben verändert sich völlig und mit ihm auch die Sexualität, ganz zu schweigen von den Hormoneinflüssen. Auch hormonelle Verhütungsmittel beeinflussen nicht unerheblich Lust und Laune, worüber ich mir zum Glück keine Gedanken machen muss.
Aber auch mit der Zeit kommen andere Wünsche ans Licht, auf die im Opimalfall sich beide Partner wieder neu einstellen müssen.
Von Langeweile kann man nicht sprechen. Langeweile im Bett hat vielfach andere Gründe, meist liegen die Schlicht in der Bequemlichkeit der Parteien.

"Diesen Teil holt ihr jedoch wieder zurück, weil beide voneinander wissen, dass und wann, wer es macht. Ist das wirklich so? Und keiner von Euch beiden ist aus irgend welchen Gründen später verletzt?"

Natürlich ist das so. Unsere Beziehung baut auf absolutem Vertrauen. "Erwische" ich meinen Mann dabei (oder umgekehrt) fühle ich mich absolut nicht verletzt, kann mich höchstens nicht zügeln ihm zur Hand zu gehen. Ansonsten erhählen wir es uns gegenseitig und berichten uns auch von unseren Erfahrungen und Fantasien.
Verletzt wäre ich, wenn ich denken würde, dass ich meinem Mann nicht genüge, was ich aber mit Sicherheit ausschließen kann. Wir sind als Team gemeinsam gewachsen und sind uns unserer Zuneigung mehr als gewiss.

"Würde es dabei auch bleiben, wenn einer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitspielen könnte. Meinst Du Dein Selbstwertgefühl wäre nicht verletzt, wenn der Andere sich auf Heimlichkeit zurückzieht, um Dich nicht zu verletzen? Was wird dann aus dieser Offenheit?"

Mal angenommen es wäre so und mein Partner würde aus genannten Gründen Heimlichtuerei betreiben. Wenn ich es wüßte, würde ich mit ihm darüber reden, ansonsten gibt es auch in schwierigen Lebenslagen Mittel und Wege dem Partner sexuelle Lust zu bereiten, die man eben auch finden kann. Könnte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mitspielen, würde ich von meinem Partner ganz sicher keine Abstinenz mit zuliebe verlangen. Sowas finde ich furchtbar egoistisch. Sex ist mir zwar sehr wichtig, aber uns verbindet eben auch die Liebe, die über die Jahre gewachsen ist. Ich schmeiße eben nicht alles in einen Topf.

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30. September 2009 um 13:06

Wann immer ich mag!
Also ich befriede mich sehr gerne selber.
Manchmal auch bei der Arbeit (auf der Toilette).
Wenn mein Mann grad keine Lust hat, oder nicht da ist.
Wenn ich ein geiles Foto sehe..
Es ist einfach entspannend.

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1. Oktober 2009 um 0:59
In Antwort auf geranto

Der Glücksbringer
Du bist ja offenbar eine ganz Süße,

es imponiert mir, wie offen die klar und deutlich zum Ausdruck bingen kannst, dass Du eigentlich nur provozieren wolltest, hatte ich ursprünglich nicht erwartet. Alle Achtung, auch was Deine geheimnisvolle Mitteilung betrifft - vermutlich aber auch für Deinen Partner schade. Meinst Du der würde sich nicht freuen, wenn er ausreichend davon erfährt, wie geil Du bist? Vielleicht wäre er sogar besonders stolz, oder seine Selbstwertgefühl würde steigen.

Natürlich gibt es Momente, anläßlich derer die Befriedigung sogleich ausgelöst werden sollte, alles andere wäre einen weitere Verheimlichung. Ich vermute allerdings, es handelt sich nicht nur irgendwie um einzelne Momente, sondern um eine vermtulich feste Ritual.

Ich finde die Offenheit absolut großartig, mich wundert nur Folgendes:

Dich interssiert es nicht, ob oder wann es sich Dein Mann selbst besorgt, ok. Das klingt akzeptabel, aber nicht glaubwürdig. Warum interessiert es Dich eigentlich nicht. Selbst wenn beide Partner von einem erfüllten Sexualleben ausgehen und das auch wechselseitig erklären, ist es das dann wirklich so, wenn Du andererseits Befriedigung zu anderer Zeit sofort benötigst.

Habe ich im Übrigen aus Deinen Äußerugen herausgehört, dass unterschiedliche Auffassungen bestehen, wie weit Du mitgehst. Soll das heißen, seine Vorstellung gehen weitere Deine Bereitschaft. Könnte sich daraus ergeben, dass sich jeder (teilweise) in sein eigenes Schneckenhaus zurückzieht, um Sexualität mit sich selbst in dieser Weise auszuleben.

Wenn es Deinen Mann auch nicht interssiert (abgesehen von den gemeinsamen Übungen), besteht wechselseitig in einem nicht unbeachtlichen Teilbereich Gleichgültigkeit. Warum ist das so und warum stört das nicht?
Wer sagt Dir, dass diese Gleichgültigkeit nicht irgendwann andere Teile des Lebens ergreift.

Sicherlich wäre es Dir doch nicht gleichgültig, wenn sich Dein Ehemann Befriedigung in dieser Weise oder sogar mit Hilfe andere Personen verschafft. Aber warum ist es Dir Gleichgültig ob, wie und wann sich Dein Ehemann anderweitig behilft. Kannst Du mir das erklären?

Wenn man sich einmischen darf
Sei so lieb und akzeptiere folgende einfache Fakten, die dir schon mehrere Damen hier dargelegt haben und ich unterschreiben kann:

1. Selbstbefriedigung ist NICHT das gleiche wie Sex. NICHT das Gleiche, NICHT das Gleiche, NICHT das Gleiche. Soll ich es noch irgendwie deutlicher schreiben, bunt ausmalen, irgendein Wort unterstreichen?

2. Von Punkt 1 ausgehend ist es NICHT Möglich, Sex mit Selbstbefriedigung zu ersetzen oder umgekehrt. Ein einfacherer Vergleich nur für dich ganz allein: wenn ich ganz viele Gurken esse, schmecken sie immer noch nicht nach Tomaten.

3. Der Mensch ist nicht nur Partner, sondern auch Individuum. Man braucht Zeit für sich, ob für Gedanken, eigene Hobby, oder auch eine eigene Körperlichkeit. Das ist so. Wenn du allen ernstes niemals und bei nichts allein sein möchtest und alles nur gemeinsam erleben willst, dann sollten wir alle hier von DIR erfahren, warum eigentlich.

4. Wenn du denkst, dass man über alle Gedanken und intime, ich-bezogene Tätigkeiten des Partners bescheid wissen sollte, solltest du eine Karriere als Stalker anstreben.

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