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Schmerzen

12. November um 19:09

Hallo zusammen,  ich bin etwas verzweifelt, frustriert, enttäuscht etc. Und vllt gibt es ja hier Gleichgesinnte, die eine ähnliche Leidensgeschichte haben u zwischenzeitlich hoffentlich auch positive Erfahrungen machen konnten u das vllt teilen möchten! Also zum Thema: Ich habe so starke Schmerzen beim Sex, dass seit Jahren nur noch Petting geht und ein Eindringen nicht mehr möglich ist. Ich bin seit 10 Jahren in einer Beziehung und das Thema ist natürlich dauernd präsent, inzwischen macht es mich eigentlich nur noch müde darüber zu sprechen....ich hatte auch davor schon Beziehungen, wusste aber dass keiner der Richtige war u dachte,dass es mit dem Sex deshalb auch nicht klappt. Als ich dann meinen jetzigen Partner kennenlernte war ich mir sicher, dass er es ist! Wir liesen uns anfangs Zeit u er machte mir keinen Druck, war sehr einfühlsam. Sagen wir mal so, es funktionierte, war aber nie wirklich lustvoll u völlig schmerzfrei möglich....dachte aver auch,dass sich das mit der Zeit dann gibt. Tja u dann hatte ich einige Blasenentzündungen nacheinander u da habe ich dann den Eindruck, dass ich danach “dicht“ gemacht habe. Naja und das ist nun ca 10 Jahre her...von meiner FA werde ich nicht wirklich Ernst genommen, zwischenzeitlich habe ich mir durch lesen etc selbst die Diagnose Vaginismus erteilt. Das Einführen von Tampons geht inzwischen übrigens, sofern meine Periode etwas störker ist und dementsprechend feuchter...Untersuchung beim FA ist auch möglich. Nur beim Eindringen des Penis habe ich den Eindruck, ich bin viel zu eng, bzw der Penis viel zu groß. Das Thema nagt sehr an mir, während Freundinnen sich spontan mit Männern vergnügen können, Erfahrungen sammeln können etc. War bzw ist das bei mir nicht möglich. Dadurch hab ich auch immer das Gefühl nicht erwachsen zu sein, nicht dazuzugehören....außer natürlich meinem Freund, meiner Hausärztin, und meiner FA weiß keiner von meinem Problem, weil ich mich total schäme, mich im Freundeskreis zu öffnen, vor allem auch in einer 10-jährigen Beziehung...ich bin nun Anfang 30, um uns herum werden die Freundinnen zunehmend schwanger u natürlich auch wir werden ständig auf das Babythema angesprochen...und natürlich auch bei mir steigt der Druck, ich hätte natürlich auch gerne Kinder...aber davon bin ich noch weit entfernt, denn es funktioniert nicht mal ansatzweise. Zwischenzeitlich hab ich mich so verschlossen, dass ich auch immer weniger Lust auf Sex habe...ja habe das Gegühl es wird alles nur noch schlimmer, finde aber auch irgendwie keinen Weg wie es besser werden soll...die Beziehung leidet natürlich, meinem Partner ist Sexualität sehr wichtig, er ist trotzdem sehr geduldig, aber klar auf Dauer kann das so nicht weitergehen. Ich bin momentan schon soweit, dass ich über eine Trennung nachdenke, einfach damit ich nicht immer mit diesem Thema konfrontiert werde und vor allem aber auch, weil mein Partner sich natürlich auch Kinder wünscht,das mit mir aber nicht möglich ist....puh ich hasse es,dass ich es all die Jahre nicht geschafft habe etwas zu verändern...in den Medien, Freundeskreis etc wird Sex immer als das Wundervollste und Einfachste auf der Welt dargestellt...es ist furchtbar daran nicht teilhaben zu können... Geht es denn jmd ähnlich? Wie geht ihr damit um? Habt ihr positive Entwicklungen gemacht? Wenn ja, was hat euch dabei geholfen? Freue mich über Austausch!

12. November um 23:58

Hört sich nach einer typischen Nebenwirkung von hormoneller Verhütung (Pille) an... auch das mit den ständigen Blasenentzündungen würde in dieses Muster passen. Ich hab mal gehört, dass die Pille in seltenen Fällen zu irreversiblen Gewebeveränderungen im Bereich der Vulva führt, die dann dauerhaft zu Schmerzen führen. Ich hoffe, dass das bei dir nicht der Fall ist... falls du die Pille oder andere hormonelle Verütungsmittel (noch) nimmst, würd ich dir empfehlen, sie mal abzusetzen und ein paar Monate lang zu beobachten, wie es dir dann geht. In vielen Fällen hilft das schon sehr viel... Alles Gute!

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13. November um 0:19
In Antwort auf flari

Hallo zusammen,  ich bin etwas verzweifelt, frustriert, enttäuscht etc. Und vllt gibt es ja hier Gleichgesinnte, die eine ähnliche Leidensgeschichte haben u zwischenzeitlich hoffentlich auch positive Erfahrungen machen konnten u das vllt teilen möchten! Also zum Thema: Ich habe so starke Schmerzen beim Sex, dass seit Jahren nur noch Petting geht und ein Eindringen nicht mehr möglich ist. Ich bin seit 10 Jahren in einer Beziehung und das Thema ist natürlich dauernd präsent, inzwischen macht es mich eigentlich nur noch müde darüber zu sprechen....ich hatte auch davor schon Beziehungen, wusste aber dass keiner der Richtige war u dachte,dass es mit dem Sex deshalb auch nicht klappt. Als ich dann meinen jetzigen Partner kennenlernte war ich mir sicher, dass er es ist! Wir liesen uns anfangs Zeit u er machte mir keinen Druck, war sehr einfühlsam. Sagen wir mal so, es funktionierte, war aber nie wirklich lustvoll u völlig schmerzfrei möglich....dachte aver auch,dass sich das mit der Zeit dann gibt. Tja u dann hatte ich einige Blasenentzündungen nacheinander u da habe ich dann den Eindruck, dass ich danach “dicht“ gemacht habe. Naja und das ist nun ca 10 Jahre her...von meiner FA werde ich nicht wirklich Ernst genommen, zwischenzeitlich habe ich mir durch lesen etc selbst die Diagnose Vaginismus erteilt. Das Einführen von Tampons geht inzwischen übrigens, sofern meine Periode etwas störker ist und dementsprechend feuchter...Untersuchung beim FA ist auch möglich. Nur beim Eindringen des Penis habe ich den Eindruck, ich bin viel zu eng, bzw der Penis viel zu groß. Das Thema nagt sehr an mir, während Freundinnen sich spontan mit Männern vergnügen können, Erfahrungen sammeln können etc. War bzw ist das bei mir nicht möglich. Dadurch hab ich auch immer das Gefühl nicht erwachsen zu sein, nicht dazuzugehören....außer natürlich meinem Freund, meiner Hausärztin, und meiner FA weiß keiner von meinem Problem, weil ich mich total schäme, mich im Freundeskreis zu öffnen, vor allem auch in einer 10-jährigen Beziehung...ich bin nun Anfang 30, um uns herum werden die Freundinnen zunehmend schwanger u natürlich auch wir werden ständig auf das Babythema angesprochen...und natürlich auch bei mir steigt der Druck, ich hätte natürlich auch gerne Kinder...aber davon bin ich noch weit entfernt, denn es funktioniert nicht mal ansatzweise. Zwischenzeitlich hab ich mich so verschlossen, dass ich auch immer weniger Lust auf Sex habe...ja habe das Gegühl es wird alles nur noch schlimmer, finde aber auch irgendwie keinen Weg wie es besser werden soll...die Beziehung leidet natürlich, meinem Partner ist Sexualität sehr wichtig, er ist trotzdem sehr geduldig, aber klar auf Dauer kann das so nicht weitergehen. Ich bin momentan schon soweit, dass ich über eine Trennung nachdenke, einfach damit ich nicht immer mit diesem Thema konfrontiert werde und vor allem aber auch, weil mein Partner sich natürlich auch Kinder wünscht,das mit mir aber nicht möglich ist....puh ich hasse es,dass ich es all die Jahre nicht geschafft habe etwas zu verändern...in den Medien, Freundeskreis etc wird Sex immer als das Wundervollste und Einfachste auf der Welt dargestellt...es ist furchtbar daran nicht teilhaben zu können... Geht es denn jmd ähnlich? Wie geht ihr damit um? Habt ihr positive Entwicklungen gemacht? Wenn ja, was hat euch dabei geholfen? Freue mich über Austausch!

Ich bin zwar keine Frau, aber wenn dein Arzt dich nicht ernst nimmt, dann solltest du ihn vielleicht einfach mal wechseln. Ansonsten behandelt man Vaginismus mit Desensibilisierungsübungen, Beckenbodentraining, Entspannungsübungen und möglicherweise einer psychologischen Therapie. Hast du davon schon etwas versucht?
Möglicherweise hilft es auch, wenn du mit einem naturgeträuen Dildo für dich selbst an der Sache arbeitest, mit viel Gleitmittel und ohne den Druck Sex haben zu müssen. 

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13. November um 6:09
In Antwort auf ichichich

Ich bin zwar keine Frau, aber wenn dein Arzt dich nicht ernst nimmt, dann solltest du ihn vielleicht einfach mal wechseln. Ansonsten behandelt man Vaginismus mit Desensibilisierungsübungen, Beckenbodentraining, Entspannungsübungen und möglicherweise einer psychologischen Therapie. Hast du davon schon etwas versucht?
Möglicherweise hilft es auch, wenn du mit einem naturgeträuen Dildo für dich selbst an der Sache arbeitest, mit viel Gleitmittel und ohne den Druck Sex haben zu müssen. 

Super Antwort und das als Mann 👍

TE am besten klärst du noch ab ob du Verwachsungen, Myome oder ein Lichen hast. 
Beim Naturheilkunde Gyn. kannst du auch vaginale Akupunktur oder Spritzen bekommen.  

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13. November um 9:35
In Antwort auf bblubb456

Hört sich nach einer typischen Nebenwirkung von hormoneller Verhütung (Pille) an... auch das mit den ständigen Blasenentzündungen würde in dieses Muster passen. Ich hab mal gehört, dass die Pille in seltenen Fällen zu irreversiblen Gewebeveränderungen im Bereich der Vulva führt, die dann dauerhaft zu Schmerzen führen. Ich hoffe, dass das bei dir nicht der Fall ist... falls du die Pille oder andere hormonelle Verütungsmittel (noch) nimmst, würd ich dir empfehlen, sie mal abzusetzen und ein paar Monate lang zu beobachten, wie es dir dann geht. In vielen Fällen hilft das schon sehr viel... Alles Gute!

Tatsächlich nehme ich die Pille und hatte auch schon mal daran gedacht, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Allerdings war das mit den Blasenentzündung bevor ich mit der Pille begonnen hatte.

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13. November um 9:36
In Antwort auf ichichich

Ich bin zwar keine Frau, aber wenn dein Arzt dich nicht ernst nimmt, dann solltest du ihn vielleicht einfach mal wechseln. Ansonsten behandelt man Vaginismus mit Desensibilisierungsübungen, Beckenbodentraining, Entspannungsübungen und möglicherweise einer psychologischen Therapie. Hast du davon schon etwas versucht?
Möglicherweise hilft es auch, wenn du mit einem naturgeträuen Dildo für dich selbst an der Sache arbeitest, mit viel Gleitmittel und ohne den Druck Sex haben zu müssen. 

Danke! Das habe ich noch nicht versucht...Scham und das Gefühl,dass mit mir was nicht stimmt, war bisher immer zu groß...aber das sollte ich wohl mal angehen

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13. November um 9:37
In Antwort auf nadu2.0

Super Antwort und das als Mann 👍

TE am besten klärst du noch ab ob du Verwachsungen, Myome oder ein Lichen hast. 
Beim Naturheilkunde Gyn. kannst du auch vaginale Akupunktur oder Spritzen bekommen.  

Danke, das mit einer NaturheilkundeGyn hatte ich noch gar nicht aif dem Schirm!

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14. November um 11:49

Ihr das ist ja eine richtige Odyssee, die du da erleben musstest. Das einem so etwas auf Dauer schafft, ist verständlich.

Aber erst einmal und das ist echt wichtig, ist mit dir als Frau absolut alles in Ordnung. Das kann so viele Gründe haben und sollte genauer untersucht werden. Wenn deine Gynäkologin dich nicht ernst nimmt, solltest du sie schnellstens wechseln. Die von ihr getroffene Diagnose erscheint mir sowieso etwas vorschnell getroffen, aber das ist meine Meinung.

Es gibt verschiedenste Gründe, die da vorliegen können. Hormonelles Vethütungsmittel passt nicht--> für mehrere Monate absetzen, was ich als erstes tun würde.

Unbedingt Druck für dich rausnehmen. Für Babys ist noch Zeit genug wenn das Problem gelöst ist. Verwirf bitte den Gedanken an Trennung falls der Grund dafür nur dieser erwähnte sein sollte. Der Mann hat die ganze Zeit zu dir gehalten.

Es kann auch eine Autoimmunerkrankung vorliegen die zu diesem Symptomen führt und und und. Das kann nur ein Guter Arzt oder später ggf. Sexualtherapeut genau herausfinden. Aber bei vielen Frauen ist das erfolgreich zu beseitigen.

Bei meiner Frau war es auch über viele Jahre zu Beginn unserer Ehe so, gab sich dann nach Jahren aber von alleine.
Kinder haben wir trotzdem bekommen, also bitte nichts überstürzen.
Ich wünsche dir die richtigen Leute die dir wirklich helfen können.
Viel Glück, Erfolg und die nötige Geduld.

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15. November um 0:43
In Antwort auf renesis

Ihr das ist ja eine richtige Odyssee, die du da erleben musstest. Das einem so etwas auf Dauer schafft, ist verständlich.

Aber erst einmal und das ist echt wichtig, ist mit dir als Frau absolut alles in Ordnung. Das kann so viele Gründe haben und sollte genauer untersucht werden. Wenn deine Gynäkologin dich nicht ernst nimmt, solltest du sie schnellstens wechseln. Die von ihr getroffene Diagnose erscheint mir sowieso etwas vorschnell getroffen, aber das ist meine Meinung.

Es gibt verschiedenste Gründe, die da vorliegen können. Hormonelles Vethütungsmittel passt nicht--> für mehrere Monate absetzen, was ich als erstes tun würde.

Unbedingt Druck für dich rausnehmen. Für Babys ist noch Zeit genug wenn das Problem gelöst ist. Verwirf bitte den Gedanken an Trennung falls der Grund dafür nur dieser erwähnte sein sollte. Der Mann hat die ganze Zeit zu dir gehalten.

Es kann auch eine Autoimmunerkrankung vorliegen die zu diesem Symptomen führt und und und. Das kann nur ein Guter Arzt oder später ggf. Sexualtherapeut genau herausfinden. Aber bei vielen Frauen ist das erfolgreich zu beseitigen.

Bei meiner Frau war es auch über viele Jahre zu Beginn unserer Ehe so, gab sich dann nach Jahren aber von alleine.
Kinder haben wir trotzdem bekommen, also bitte nichts überstürzen.
Ich wünsche dir die richtigen Leute die dir wirklich helfen können.
Viel Glück, Erfolg und die nötige Geduld.

Vielen lieben Dank erstmal für die lieben und aifmunternden Worze! Ich bin sehr positiv überrascht wie das Thema hier aufgenommen wird,danke!! Die Diagnose hab ich mir sozusagen selbst gestellt, weil meine FA immer nur meint,dass alles in Ordnung sei u sich das mit bissel Gleitgel legt...bzw nach der ersten Geburt...aber wie gesagt das ist erstmal noch weit entfernt. Du hast absolut recht, ich hab wohl den geduldigsten Mann, den man sich in dieser Situation wünschen kann! Danke für deine Nachricht, das gibt mir Mut!

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15. November um 16:52

und da kommst du seit Jahren nicht drauf endlich mal den Arzt zu wechseln??? 

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