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Ratlos, wie ich weitermachen soll.

1. August um 11:10

Hallo liebes Forum,

ich (w, 35) bin seit 7 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir haben seit knapp 3 Jahren ein gemeinsames Kind.
Wir haben schon viel zusammen durchlebt und nach der Geburt unseres Kindes auch eine lange Krise überstanden. Wir verstehen uns inzwischen wieder ganz gut und können uns auch super unterhalten. Nur gibt es einen wesentlichen Aspekt, der in unserer Beziehung fast gänzlich fehlt: Seit mein Mann und ich uns kennen, war es immer so, dass er kaum das Bedürfnis nach Sex hat. Anfangs dachte ich, ich gewöhne mich vielleicht daran oder er ändert sich noch, aber es scheint eher schlimmer als besser zu werden. Mich stört das aus mehreren Gründen: Zum einen mag ich Sex wegen der Intimität einfach und ich würde meinen Mann gerne häufiger spüren. Zum anderen verunsichert mich seine Unlust auch, weil ich mir dann unattraktiv und ungeliebt vorkomme. Wenn wir Sex haben (aktuell alle 1-2 Monate einmal, es gab aber auch schon monatelange Phasen, in denen gar nichts lief), dann ausschließlich auf meine Initiative hin und eher farblos. Ich habe aufgegeben, mich zu fragen, woran es bei ihm liegt und da ich in sämtlichen Versuchen, seine Lust zu wecken, gescheitert bin, habe ich mich inzwischen damit abgefunden, dass er halt so ist. Ich kann ihn ohnehin nicht ändern und es ist mühsam, weiterhin Energie in eine Sache zu investieren, die so wenig Aussicht auf Erfolg hat.
Wir verstehen uns gut und wir haben ein gemeinsames Kind. Diesem möchte ich keine Scheidung zumuten. Deshalb sehe ich darin eigentlich keine Option. Andererseits sehe ich es auch nicht länger ein, mich sexuell so sehr einzuschränken und ich spüre, wie mich diese Geschichte immer unzufriedener macht und auch unsere Beziehung belastet. Ich habe meinem Mann in den letzten Jahren immer wieder vorgeschlagen, eine offene Beziehung zu führen, was er stets abgelehnt hat. Mir wäre früher nie in den Sinn gekommen, meinen Mann zu betrügen, aber inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich mich frage, ob ich mir dennoch heimlich jemanden suchen soll, mit dem ich mein Bedürfnis stillen kann.
(Es wäre vielleicht verwerflich, meinen Mann zu hintergehen. Andererseits bin ich mittlerweile der Meinung, dass es von ihm nicht weniger verwerflich ist, mir jahrelang den Sex nahezu zu verweigern und mir andererseits zu verbieten, diesen an anderer Stelle zu erleben.)

Hat jemand von Euch in einer ähnlichen Situation diesen Schritt getan? Wir erging es Euch damit? Habt Ihr das in irgendeiner Form bereut? Was waren die Konsequenzen? Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

LG Queen
 

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1. August um 11:28
Beste Antwort
In Antwort auf queenofperfection

Hallo liebes Forum,

ich (w, 35) bin seit 7 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir haben seit knapp 3 Jahren ein gemeinsames Kind.
Wir haben schon viel zusammen durchlebt und nach der Geburt unseres Kindes auch eine lange Krise überstanden. Wir verstehen uns inzwischen wieder ganz gut und können uns auch super unterhalten. Nur gibt es einen wesentlichen Aspekt, der in unserer Beziehung fast gänzlich fehlt: Seit mein Mann und ich uns kennen, war es immer so, dass er kaum das Bedürfnis nach Sex hat. Anfangs dachte ich, ich gewöhne mich vielleicht daran oder er ändert sich noch, aber es scheint eher schlimmer als besser zu werden. Mich stört das aus mehreren Gründen: Zum einen mag ich Sex wegen der Intimität einfach und ich würde meinen Mann gerne häufiger spüren. Zum anderen verunsichert mich seine Unlust auch, weil ich mir dann unattraktiv und ungeliebt vorkomme. Wenn wir Sex haben (aktuell alle 1-2 Monate einmal, es gab aber auch schon monatelange Phasen, in denen gar nichts lief), dann ausschließlich auf meine Initiative hin und eher farblos. Ich habe aufgegeben, mich zu fragen, woran es bei ihm liegt und da ich in sämtlichen Versuchen, seine Lust zu wecken, gescheitert bin, habe ich mich inzwischen damit abgefunden, dass er halt so ist. Ich kann ihn ohnehin nicht ändern und es ist mühsam, weiterhin Energie in eine Sache zu investieren, die so wenig Aussicht auf Erfolg hat.
Wir verstehen uns gut und wir haben ein gemeinsames Kind. Diesem möchte ich keine Scheidung zumuten. Deshalb sehe ich darin eigentlich keine Option. Andererseits sehe ich es auch nicht länger ein, mich sexuell so sehr einzuschränken und ich spüre, wie mich diese Geschichte immer unzufriedener macht und auch unsere Beziehung belastet. Ich habe meinem Mann in den letzten Jahren immer wieder vorgeschlagen, eine offene Beziehung zu führen, was er stets abgelehnt hat. Mir wäre früher nie in den Sinn gekommen, meinen Mann zu betrügen, aber inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich mich frage, ob ich mir dennoch heimlich jemanden suchen soll, mit dem ich mein Bedürfnis stillen kann.
(Es wäre vielleicht verwerflich, meinen Mann zu hintergehen. Andererseits bin ich mittlerweile der Meinung, dass es von ihm nicht weniger verwerflich ist, mir jahrelang den Sex nahezu zu verweigern und mir andererseits zu verbieten, diesen an anderer Stelle zu erleben.)

Hat jemand von Euch in einer ähnlichen Situation diesen Schritt getan? Wir erging es Euch damit? Habt Ihr das in irgendeiner Form bereut? Was waren die Konsequenzen? Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

LG Queen
 

Passt zwar nicht auf Deine Frage, aber versuch es mal im Beziehungsforum.

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1. August um 11:49
Beste Antwort

Warum führst du nicht erstmal ein ernstes Gespräch mit ihm? Es ist gut, dass du aufgehört hast dich zu fragen woran es liegt, denn du solltest das ihn fragen. Sexuelle Erfüllung ist ein wichtiger Aspekt einer romantischen Beziehung, deswegen hast du Recht damit, dass er das nicht einfach abtun kann. Andererseits hat er natürlich auch das Recht, keinen Sex und dennoch eine monogame Beziehung führen zu wollen. Da muss er dann mit den Konsequenzen leben. Im wesentlichen wären das bei euch eine unglückliche Partnerin, eine fremdgehende Partnerin oder eine Trennung. Ersteres solltest du dir nicht zumuten und letzeres wäre natürlich auch für dich und das Kind sehr unschön. Allerdings ist die Frage, ob du dich mit der Heimlichkeit und der Angst vor dem Auffliegen wirklich glücklicher machen würdest. Letztlich ist es zwar in so einer Situation außerdem nachvollziehbarer, aber moralisch dennoch fragwürdig, eine Affäre anzufangen. Solange beide Seiten mit offenen Karten spielen kann jeder entscheiden, ob er mit den Parametern der Beziehung einverstanden ist oder sie lieber beendet. Das von dir angedeutete Auge um Auge kann ich verstehen, wird aber schnell zu einer Schlammschlacht.

Deswegen sage ihm genau das, was du hier geschrieben hast. Spiele mit offenen Karten und mache deutlich, dass du die Stärke hast dazu zu stehen und er das nicht einfach abwimmeln kann. Das ist natürlich schwierig, aber was bedeutet es für dich und dein Kind, wenn eine Affäre auffliegt? Das kann deutlich schlimmer werden als jetzt reinen Tisch zu machen, auf die eine oder andere Art, und du überlässt ihm moralisch noch das Feld.

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1. August um 12:29
In Antwort auf melvin_13663707

Passt zwar nicht auf Deine Frage, aber versuch es mal im Beziehungsforum.

Leider lässt sich der Thread nicht mehr verschieben.

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1. August um 12:47
In Antwort auf ichichich

Warum führst du nicht erstmal ein ernstes Gespräch mit ihm? Es ist gut, dass du aufgehört hast dich zu fragen woran es liegt, denn du solltest das ihn fragen. Sexuelle Erfüllung ist ein wichtiger Aspekt einer romantischen Beziehung, deswegen hast du Recht damit, dass er das nicht einfach abtun kann. Andererseits hat er natürlich auch das Recht, keinen Sex und dennoch eine monogame Beziehung führen zu wollen. Da muss er dann mit den Konsequenzen leben. Im wesentlichen wären das bei euch eine unglückliche Partnerin, eine fremdgehende Partnerin oder eine Trennung. Ersteres solltest du dir nicht zumuten und letzeres wäre natürlich auch für dich und das Kind sehr unschön. Allerdings ist die Frage, ob du dich mit der Heimlichkeit und der Angst vor dem Auffliegen wirklich glücklicher machen würdest. Letztlich ist es zwar in so einer Situation außerdem nachvollziehbarer, aber moralisch dennoch fragwürdig, eine Affäre anzufangen. Solange beide Seiten mit offenen Karten spielen kann jeder entscheiden, ob er mit den Parametern der Beziehung einverstanden ist oder sie lieber beendet. Das von dir angedeutete Auge um Auge kann ich verstehen, wird aber schnell zu einer Schlammschlacht.

Deswegen sage ihm genau das, was du hier geschrieben hast. Spiele mit offenen Karten und mache deutlich, dass du die Stärke hast dazu zu stehen und er das nicht einfach abwimmeln kann. Das ist natürlich schwierig, aber was bedeutet es für dich und dein Kind, wenn eine Affäre auffliegt? Das kann deutlich schlimmer werden als jetzt reinen Tisch zu machen, auf die eine oder andere Art, und du überlässt ihm moralisch noch das Feld.

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich versucht habe, mit ihm zu reden. Leider ohne Erfolg. Er reagiert massiv genervt, oder er schießt mit Vorwürfen gegen mich um sich. Als ich vor längerer Zeit zu ihm gesagt habe, dass ich deshalb über eine Trennung nachdenke, meinte er schnippisch: "Dann geh doch!" Das Problem hierbei ist, dass ich weiß, wie sehr er an uns hängt. Nur kann er im Affekt nicht mit einem möglichen Gesichtsverlust umgehen. Würde ich in diesem Moment dann tatsächlich meine Sachen packen, würde er darunter leiden, wäre aber unfähig, etwas dagegen zu unternehmen. Wahrscheinlich würde ich mich sogar trennen, wenn wir kein gemeinsames Kind hätten, da ich erkannt habe, wie wichtig mir Sexualität in einer Beziehung ist. Aber da wir uns insgesamt ganz gut verstehen und ich meinem Kind wünsche, in einer Familie und nicht bei einer alleinerziehenden Mutter aufzuwachsen, habe ich mich weitestgehend mit der Situation arrangiert. Wie gesagt: Wir verstehen uns insgesamt auch gut und können uns über die meisten Dinge gut unterhalten, abgesehen von der Sexualität.
Gestern Abend hatten wir auf mein Drängen hin wieder Sex. Ich habe richtig gespürt, wie er sich überwunden hat. Das ist für uns beide doch kein Zustand. Er hat kein Verlangen nach etwas, wonach ich mich sehne. Die logische Konsequenz daraus ist für mich, dass ich mich anderweitig umsehe. Dann hat er seine Ruhe und ich meinen Spaß. Mir geht es hierbei nicht um Rache, sondern wirklich nur darum, dass ich es nicht mehr einsehe, seinetwegen wie eine Nonne zu leben. Sicherlich kommt inzwischen noch hinzu, dass ich mich darüber ärgere, wie wenig er auf meine Bedürfnisse eingeht, aber das ist nur ein Nebenaspekt und nicht die Hauptsache.
Dass eine Affäre auffliegen könnte, darüber habe ich mir bisher noch nicht allzu viele Gedanken gemacht. Eher, wie ich jemanden kennenlernen soll, mit dem ich eine Affäre eingehen kann. Letztlich gebe ich Dir Recht, dass ich mir diesen Aspekt nochmals durch den Kopf gehen lassen sollte.

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1. August um 13:01

Ich muss leider auch sagen, dass es ein offenes Gespräch das beste ist. Ich finde immer schade, dass viele sich nur geliebt und begehrt fühlen, wenn der Partner auch Sex will. Wir wissen doch selber, dass keine Lust auf Sex oft mit uns selbst zu tun hat. Bei Depression kann zum Beispiel gänzlich die Lust auf Sex vergehen... 
Einfach eine Affaire anzufangen finde ich auch reichlich bedenklich. Es gibt aber durchaus Beziehungen in denen ein Partner zb asexuell ist und der andere Partner frei mit anderen Sex haben darf. Vielleicht wäre das auch für euch, das kannst du aber nur erfahren, wenn du mit ihm offen darüber sprichst.

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1. August um 13:02
In Antwort auf bergamotten

Ich muss leider auch sagen, dass es ein offenes Gespräch das beste ist. Ich finde immer schade, dass viele sich nur geliebt und begehrt fühlen, wenn der Partner auch Sex will. Wir wissen doch selber, dass keine Lust auf Sex oft mit uns selbst zu tun hat. Bei Depression kann zum Beispiel gänzlich die Lust auf Sex vergehen... 
Einfach eine Affaire anzufangen finde ich auch reichlich bedenklich. Es gibt aber durchaus Beziehungen in denen ein Partner zb asexuell ist und der andere Partner frei mit anderen Sex haben darf. Vielleicht wäre das auch für euch, das kannst du aber nur erfahren, wenn du mit ihm offen darüber sprichst.

PS: Paartherapie?

Wenn er komplett ungewillt ist auch nur darüber zu reden, bleibt wohl nichts anderes als Trennung übrig.

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1. August um 13:09
In Antwort auf bergamotten

PS: Paartherapie?

Wenn er komplett ungewillt ist auch nur darüber zu reden, bleibt wohl nichts anderes als Trennung übrig.

Wie gesagt habe ich schon etliche Male versucht, mit ihm zu reden. Wir hatten aus anderen Gründen auch schon eine Paartherapie, wo ich das Thema auch angesprochen habe, aber da hat er geblockt. Eine Affäre würde ich daher auch nicht "einfach" beginnen, sondern nach einem jahrelangen Kampf, unsere Sexualität auf ein für mich akzeptables Niveau anzuheben in Kauf nehmen. Und eine Trennung kommt für mich aus o.g. Gründen nicht in Frage, da es nicht nur um uns als Paar geht. Wir sind Eltern und haben daher eine Aufgabe, die wichtiger ist, als das.
Wie gesagt: Wir verstehen uns ja eigentlich gut und sind auch gute Eltern. Nur die sexuelle Ebene ist halt miserabel bzw. nicht vorhanden. Danke für Deine Gedanken.

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1. August um 13:15
In Antwort auf queenofperfection

Wie gesagt habe ich schon etliche Male versucht, mit ihm zu reden. Wir hatten aus anderen Gründen auch schon eine Paartherapie, wo ich das Thema auch angesprochen habe, aber da hat er geblockt. Eine Affäre würde ich daher auch nicht "einfach" beginnen, sondern nach einem jahrelangen Kampf, unsere Sexualität auf ein für mich akzeptables Niveau anzuheben in Kauf nehmen. Und eine Trennung kommt für mich aus o.g. Gründen nicht in Frage, da es nicht nur um uns als Paar geht. Wir sind Eltern und haben daher eine Aufgabe, die wichtiger ist, als das.
Wie gesagt: Wir verstehen uns ja eigentlich gut und sind auch gute Eltern. Nur die sexuelle Ebene ist halt miserabel bzw. nicht vorhanden. Danke für Deine Gedanken.

die logische Konsequenz sollte halt nicht eine Affäre, sondern eine Trennung sein. Oder eben ein Kompromiss wo er vielleicht weiß, dass du andere sexuelle Partner hast. Und für ein Kind ist es immer noch schädlicher Eltern zu haben, die unglücklich zusammen sind, als welche die glücklich geschieden sind. Ihr könnt euch immer alle gar nicht vorstellen, wie viel so ein Kind mitbekommt, auch wenn ihr versucht es zu verstecken oder euch nicht anmerken zu lassen.
Gerade wenn ihr euch doch so noch gut versteht, dürfte eine Trennung doch problemlos sein. Oder ihr werdet Mitbewohner statt Paar und du suchst dir generell jemand neues? 

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1. August um 13:22
Beste Antwort
In Antwort auf queenofperfection

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich versucht habe, mit ihm zu reden. Leider ohne Erfolg. Er reagiert massiv genervt, oder er schießt mit Vorwürfen gegen mich um sich. Als ich vor längerer Zeit zu ihm gesagt habe, dass ich deshalb über eine Trennung nachdenke, meinte er schnippisch: "Dann geh doch!" Das Problem hierbei ist, dass ich weiß, wie sehr er an uns hängt. Nur kann er im Affekt nicht mit einem möglichen Gesichtsverlust umgehen. Würde ich in diesem Moment dann tatsächlich meine Sachen packen, würde er darunter leiden, wäre aber unfähig, etwas dagegen zu unternehmen. Wahrscheinlich würde ich mich sogar trennen, wenn wir kein gemeinsames Kind hätten, da ich erkannt habe, wie wichtig mir Sexualität in einer Beziehung ist. Aber da wir uns insgesamt ganz gut verstehen und ich meinem Kind wünsche, in einer Familie und nicht bei einer alleinerziehenden Mutter aufzuwachsen, habe ich mich weitestgehend mit der Situation arrangiert. Wie gesagt: Wir verstehen uns insgesamt auch gut und können uns über die meisten Dinge gut unterhalten, abgesehen von der Sexualität.
Gestern Abend hatten wir auf mein Drängen hin wieder Sex. Ich habe richtig gespürt, wie er sich überwunden hat. Das ist für uns beide doch kein Zustand. Er hat kein Verlangen nach etwas, wonach ich mich sehne. Die logische Konsequenz daraus ist für mich, dass ich mich anderweitig umsehe. Dann hat er seine Ruhe und ich meinen Spaß. Mir geht es hierbei nicht um Rache, sondern wirklich nur darum, dass ich es nicht mehr einsehe, seinetwegen wie eine Nonne zu leben. Sicherlich kommt inzwischen noch hinzu, dass ich mich darüber ärgere, wie wenig er auf meine Bedürfnisse eingeht, aber das ist nur ein Nebenaspekt und nicht die Hauptsache.
Dass eine Affäre auffliegen könnte, darüber habe ich mir bisher noch nicht allzu viele Gedanken gemacht. Eher, wie ich jemanden kennenlernen soll, mit dem ich eine Affäre eingehen kann. Letztlich gebe ich Dir Recht, dass ich mir diesen Aspekt nochmals durch den Kopf gehen lassen sollte.

Ich kann verstehen, dass das eine schwierige Situation ist. Tatsächlich solltest du aber deine Drohung dann eventuell tatsächlich wahr machen und zumindest für ein paar Tage die Sachen packen. Dann hat er ein bisschen Zeit, sich Gedanken zu machen. Wie du sagst ist das für euch beide kein vernünftiger Dauerzustand und das wäre dann mal das Zeichen, dass es eben wirklich nicht ewig beim Status quo bleiben kann. So verdrängt er es weiter.

Vorher wäre aber noch interessant zu wissen, ob er dir mal die Gründe für seine Lustlosigkeit genannt hat. Ob ihr mal verständnisvoll miteinander gesprochen habt und das in beide Richtungen. Die Lustlosigkeit scheint ja nicht an dir zu liegen und er überwindet sich, muss sich demnach aber auch für Sex überwinden. Also ist ihm dein Bedürfnis zumindest nicht völlig egal, er hat aber ein grundlegendes Problem mit dem Bedürfnis an sich. Es gibt asexuelle Menschen oder ihm fällt es selbst schwer, sich mit seiner Lustlosigkeit (dem "Problem" auseinanderzusetzen. Du sagst er hat Angst vor Gesichtsverlust, also ist es für ihn vielleicht ein Angriff auf seine Männlichkeit, wenn du ihn auf mangelnde Befriedigung ansprichst. Wenn er sich bewusst machen müsste, dass er anders als andere Männer ist ("mit ihm als man etwas nicht stimmt". Soweit ich weiß gibt es zahlreiche Gründe für sexuelle Lustlosigkeit, auch bei Männern, also vielleicht lässt sich da sogar etwas ändern. Wichtig ist, und das muss er eben wirklich verstehen, dass ihr beide (auch er) euch mit der Situation auseinandersetzen und Lösungen finden müsst. Auf der einen Seite den Gründen für die Lustlosigkeit nachgehen und ggf. sogar dort Lösungen zu finden (medizinisch, sexuelle Dinge die er vielleicht lieber mag als andere...). Oder/Und auf der anderen Seite dir eine Möglichkeit zu schaffen, deine Bedürfnisse zu erfüllen. Offene Beziehung klingt immer sehr hart, vielleicht könnt ihr euch auch gemeinsam nach jemandem umschauen oder gemeinsam ab und an in einen entsprechenden Club gehen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten und genügend Onlineportale, die grade Frauen sogar bei kostenloser Mitgliedschaft einiges bieten um einen Mann oder eine Örtlichkeit zu finden.

Den Worst case solltest du unbedingt klar durchspielen, denn er kann kommen. Und eine persönliche Erfahrung durch meine Eltern zum Schluss. Als Kind ist eine jahrelange unglückliche Ehe der Eltern nicht zwangsläufig besser als eine rechtzeitige Trennung. Es ist toll, wenn du an dein Kind denkst, aber beide Elternteile um jeden Preis zusammen zu halten ist auch nicht im Interesse des Kindes. Noch sagst du zwar es läuft ansonsten ganz harmonisch. Dein Kind ist aber erst 3(?), wie sieht es wenn sich nichts ändert mit 13 aus?

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1. August um 13:25

Die Smilies sollen da nicht hin..

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1. August um 13:27
In Antwort auf bergamotten

die logische Konsequenz sollte halt nicht eine Affäre, sondern eine Trennung sein. Oder eben ein Kompromiss wo er vielleicht weiß, dass du andere sexuelle Partner hast. Und für ein Kind ist es immer noch schädlicher Eltern zu haben, die unglücklich zusammen sind, als welche die glücklich geschieden sind. Ihr könnt euch immer alle gar nicht vorstellen, wie viel so ein Kind mitbekommt, auch wenn ihr versucht es zu verstecken oder euch nicht anmerken zu lassen.
Gerade wenn ihr euch doch so noch gut versteht, dürfte eine Trennung doch problemlos sein. Oder ihr werdet Mitbewohner statt Paar und du suchst dir generell jemand neues? 

"die logische Konsequenz sollte halt nicht eine Affäre, sondern eine Trennung sein. Oder eben ein Kompromiss wo er vielleicht weiß, dass du andere sexuelle Partner hast."
--> Das ist Deine Vorstellung, wie es laufen sollte. Nicht die absolute Wahrheit.

"Und für ein Kind ist es immer noch schädlicher Eltern zu haben, die unglücklich zusammen sind"
--> Als Scheidungskind kann ich das nur bedingt bestätigen. Und wir sind nicht wirklich unglücklich. Das einzige, was mich stört, ist die Sache mit der Sexualität. Und um darin nicht unglücklich zu werden, suche ich aktuell nach einer Lösung, die für mich stimmt.

Wie gesagt ist eine Trennung für mich keine Option. Dennoch danke für Deinen Input.
 

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1. August um 13:29
In Antwort auf queenofperfection

"die logische Konsequenz sollte halt nicht eine Affäre, sondern eine Trennung sein. Oder eben ein Kompromiss wo er vielleicht weiß, dass du andere sexuelle Partner hast."
--> Das ist Deine Vorstellung, wie es laufen sollte. Nicht die absolute Wahrheit.

"Und für ein Kind ist es immer noch schädlicher Eltern zu haben, die unglücklich zusammen sind"
--> Als Scheidungskind kann ich das nur bedingt bestätigen. Und wir sind nicht wirklich unglücklich. Das einzige, was mich stört, ist die Sache mit der Sexualität. Und um darin nicht unglücklich zu werden, suche ich aktuell nach einer Lösung, die für mich stimmt.

Wie gesagt ist eine Trennung für mich keine Option. Dennoch danke für Deinen Input.
 

Auf Dauer bist du ja aber unglücklich, oder? Wenn du schon mit Trennung drohst, bist du ja anscheinend auch gewillt.
Ich bin selber Scheidungskind und bin froh, dass meine Eltern sich getrennt haben. Danach war das Leiden endlich vorbei, beide waren glücklicher und meine Beziehung zu den beiden wurde auch wieder besser.

Und ich sage nicht, dass meine Vorstellung die absolute Wahrheit ist, aber wenn betrügen eine logische Konsequenz ist, sagt das halt genug über dich aus  Aber helfe gerne und hoffe du findest eine Lösung die anscheinend nur für dich richtig sein soll.

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1. August um 13:29
In Antwort auf queenofperfection

"die logische Konsequenz sollte halt nicht eine Affäre, sondern eine Trennung sein. Oder eben ein Kompromiss wo er vielleicht weiß, dass du andere sexuelle Partner hast."
--> Das ist Deine Vorstellung, wie es laufen sollte. Nicht die absolute Wahrheit.

"Und für ein Kind ist es immer noch schädlicher Eltern zu haben, die unglücklich zusammen sind"
--> Als Scheidungskind kann ich das nur bedingt bestätigen. Und wir sind nicht wirklich unglücklich. Das einzige, was mich stört, ist die Sache mit der Sexualität. Und um darin nicht unglücklich zu werden, suche ich aktuell nach einer Lösung, die für mich stimmt.

Wie gesagt ist eine Trennung für mich keine Option. Dennoch danke für Deinen Input.
 

Auf Dauer bist du ja aber unglücklich, oder? Wenn du schon mit Trennung drohst, bist du ja anscheinend auch gewillt.
Ich bin selber Scheidungskind und bin froh, dass meine Eltern sich getrennt haben. Danach war das Leiden endlich vorbei, beide waren glücklicher und meine Beziehung zu den beiden wurde auch wieder besser.

Und ich sage nicht, dass meine Vorstellung die absolute Wahrheit ist, aber wenn betrügen eine logische Konsequenz ist, sagt das halt genug über dich aus  Aber helfe gerne und hoffe du findest eine Lösung die anscheinend nur für dich richtig sein soll.

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1. August um 13:58
In Antwort auf bergamotten

Auf Dauer bist du ja aber unglücklich, oder? Wenn du schon mit Trennung drohst, bist du ja anscheinend auch gewillt.
Ich bin selber Scheidungskind und bin froh, dass meine Eltern sich getrennt haben. Danach war das Leiden endlich vorbei, beide waren glücklicher und meine Beziehung zu den beiden wurde auch wieder besser.

Und ich sage nicht, dass meine Vorstellung die absolute Wahrheit ist, aber wenn betrügen eine logische Konsequenz ist, sagt das halt genug über dich aus  Aber helfe gerne und hoffe du findest eine Lösung die anscheinend nur für dich richtig sein soll.

Während unserer Krise habe ich tatsächlich über eine Trennung nachgedacht. Habe diesen Gedanken aber wieder verworfen. Mit einer Trennung ist die Paarebene zwar offiziell aufgelöst, aber wegen des Kindes muss man ja dennoch weiterhin kommunizieren und sich absprechen. Das ist als Paar schon manchmal schwierig, aber wenn man getrennt ist, stelle ich mir das erst recht kompliziert vor.
Bei alleinerziehenden Eltern aus dem Freundeskreis sieht man, wie schwierig es sein kann, die Kinder da nicht zwischen die Räder geraten zu lassen. Ich habe lange und sorgfältig abgewogen und kam zu dem Schluss, dass es aktuell für alle drei am besten ist, wenn ich bleibe. Es mag sein, dass sich das in den nächsten Jahren ändert. Aber im Moment ist das die beste Lösung.
Die optimale Lösung wäre natürlich, wenn wir uns nicht nur auf der platonischen Ebene gut verstehen würden. Aber diese Lösung kann ich nicht allein herbeiführen. Deshalb muss ich schauen, dass ich zufrieden bin. Wenn ich zu Hause keine Befriedigung finde, dann eben anderweitig. Und zufriedene Mutter --> zufriedene Familie. So mein Gedankengang.

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1. August um 14:05
In Antwort auf queenofperfection

Während unserer Krise habe ich tatsächlich über eine Trennung nachgedacht. Habe diesen Gedanken aber wieder verworfen. Mit einer Trennung ist die Paarebene zwar offiziell aufgelöst, aber wegen des Kindes muss man ja dennoch weiterhin kommunizieren und sich absprechen. Das ist als Paar schon manchmal schwierig, aber wenn man getrennt ist, stelle ich mir das erst recht kompliziert vor.
Bei alleinerziehenden Eltern aus dem Freundeskreis sieht man, wie schwierig es sein kann, die Kinder da nicht zwischen die Räder geraten zu lassen. Ich habe lange und sorgfältig abgewogen und kam zu dem Schluss, dass es aktuell für alle drei am besten ist, wenn ich bleibe. Es mag sein, dass sich das in den nächsten Jahren ändert. Aber im Moment ist das die beste Lösung.
Die optimale Lösung wäre natürlich, wenn wir uns nicht nur auf der platonischen Ebene gut verstehen würden. Aber diese Lösung kann ich nicht allein herbeiführen. Deshalb muss ich schauen, dass ich zufrieden bin. Wenn ich zu Hause keine Befriedigung finde, dann eben anderweitig. Und zufriedene Mutter --> zufriedene Familie. So mein Gedankengang.

"zufriedene Mutter --> zufriedene Familie"
--> bis der Vater dahinter kommt
--> wie sehr würde dich die Sorge belasten, dass er dahinter kommt? Wie viel zufriedener wärst du wirklich? Das sollte man nicht unterschätzen

Wenn du dich aber schon für eine Affäre entschieden hast, melde dich bei einer Erotikplattform an oder geh raus unter Leute, da wirst du bestimmt jemanden finden. 

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1. August um 14:05
In Antwort auf ichichich

Ich kann verstehen, dass das eine schwierige Situation ist. Tatsächlich solltest du aber deine Drohung dann eventuell tatsächlich wahr machen und zumindest für ein paar Tage die Sachen packen. Dann hat er ein bisschen Zeit, sich Gedanken zu machen. Wie du sagst ist das für euch beide kein vernünftiger Dauerzustand und das wäre dann mal das Zeichen, dass es eben wirklich nicht ewig beim Status quo bleiben kann. So verdrängt er es weiter.

Vorher wäre aber noch interessant zu wissen, ob er dir mal die Gründe für seine Lustlosigkeit genannt hat. Ob ihr mal verständnisvoll miteinander gesprochen habt und das in beide Richtungen. Die Lustlosigkeit scheint ja nicht an dir zu liegen und er überwindet sich, muss sich demnach aber auch für Sex überwinden. Also ist ihm dein Bedürfnis zumindest nicht völlig egal, er hat aber ein grundlegendes Problem mit dem Bedürfnis an sich. Es gibt asexuelle Menschen oder ihm fällt es selbst schwer, sich mit seiner Lustlosigkeit (dem "Problem" auseinanderzusetzen. Du sagst er hat Angst vor Gesichtsverlust, also ist es für ihn vielleicht ein Angriff auf seine Männlichkeit, wenn du ihn auf mangelnde Befriedigung ansprichst. Wenn er sich bewusst machen müsste, dass er anders als andere Männer ist ("mit ihm als man etwas nicht stimmt". Soweit ich weiß gibt es zahlreiche Gründe für sexuelle Lustlosigkeit, auch bei Männern, also vielleicht lässt sich da sogar etwas ändern. Wichtig ist, und das muss er eben wirklich verstehen, dass ihr beide (auch er) euch mit der Situation auseinandersetzen und Lösungen finden müsst. Auf der einen Seite den Gründen für die Lustlosigkeit nachgehen und ggf. sogar dort Lösungen zu finden (medizinisch, sexuelle Dinge die er vielleicht lieber mag als andere...). Oder/Und auf der anderen Seite dir eine Möglichkeit zu schaffen, deine Bedürfnisse zu erfüllen. Offene Beziehung klingt immer sehr hart, vielleicht könnt ihr euch auch gemeinsam nach jemandem umschauen oder gemeinsam ab und an in einen entsprechenden Club gehen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten und genügend Onlineportale, die grade Frauen sogar bei kostenloser Mitgliedschaft einiges bieten um einen Mann oder eine Örtlichkeit zu finden.

Den Worst case solltest du unbedingt klar durchspielen, denn er kann kommen. Und eine persönliche Erfahrung durch meine Eltern zum Schluss. Als Kind ist eine jahrelange unglückliche Ehe der Eltern nicht zwangsläufig besser als eine rechtzeitige Trennung. Es ist toll, wenn du an dein Kind denkst, aber beide Elternteile um jeden Preis zusammen zu halten ist auch nicht im Interesse des Kindes. Noch sagst du zwar es läuft ansonsten ganz harmonisch. Dein Kind ist aber erst 3(?), wie sieht es wenn sich nichts ändert mit 13 aus?

Danke für Deinen hilfreichen Input. Ich werde eine Nacht darüber schlafen und dann morgen erneut das Gespräch mit ihm suchen, sobald unser Kind schläft.
Klingt das für Dich so, als würde er es verdrängen, wenn es gerade nicht akut ist? Daran habe ich noch gar nicht gedacht.
Er sagt, er fände GV anstrengend und sei Abends zu müde von der Arbeit. (Morgens sagt er, er könne sich nicht entspannen.) Dazu kommt, dass er tatsächlich weniger Verlangen zu haben scheint als die meisten Männer, bei denen ich diesbezüglich einen Einblick habe/hatte. Es scheint wirklich ein wenig in die asexuelle Richtung zu gehen bei ihm.
Da ich selbst Scheidungskind bin, weiß ich, was Du meinst. Aber richtig unglücklich sind wir eigentlich gar nicht. Es ist eben "nur" dieser Aspekt, der mich im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigt zurück lässt. Es kann doch nicht ernsthaft notwendig sein, jemanden zu verlassen, mit dem ansonsten alles stimmt?

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1. August um 14:38

Ich wünsche dir viel Erfolg

Ich denke, vielen fällt es schwer sich selbst eine "Andersartigkeit" einzugestehen. Und als Mann hat man ja nochmal mehr eines gewisses Bild in Kopf, dem man entsprechen muss/will. Da findet man dann viele Gründe, warum es so ist, um nicht bei sich selbst anzufangen. Sex ist oft anstrengend, aber fühlt sich normalerweise ja trotzdem gut an. Wenn du ihn oral befriedigst, kann er das wohl kaum anstrengend finden Aber das scheint ihn ja auch nicht zu reizen, also liegt es nicht an Faulheit und ist eher eine Ausrede.

Grade weil ihr nicht unglücklich seid, würde eine Affäre ja schon viel kaputt machen bzw. könnte sie es. Deswegen wünsche ich dir, dass ihr das anderweitig geklärt bekommt. Sag ihm vielleicht sogar, dass du daran gedacht hast, es aber doch eigentlich mit ihm hinbekommen möchtest. Du hast ja schon erkannt, dass du alleine das nicht richten kannst, deswegen muss er aufwachen.

Eine Beziehung besteht aus vielen Facetten, deswegen findet man auch nicht an jeder Ecke seinen Lebenspartner. Fast immer bedarf es kleiner Kompromisse, aber am Ende muss es sich richtig anfühlen. Tut es das nicht, war es letztlich eben leider auch ein knapp daneben. (Ich muss da an die Serie "How I met your mother" denken, in der wird das ausgiebigst thematisiert. :roll

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1. August um 17:42
In Antwort auf ichichich

Ich wünsche dir viel Erfolg

Ich denke, vielen fällt es schwer sich selbst eine "Andersartigkeit" einzugestehen. Und als Mann hat man ja nochmal mehr eines gewisses Bild in Kopf, dem man entsprechen muss/will. Da findet man dann viele Gründe, warum es so ist, um nicht bei sich selbst anzufangen. Sex ist oft anstrengend, aber fühlt sich normalerweise ja trotzdem gut an. Wenn du ihn oral befriedigst, kann er das wohl kaum anstrengend finden Aber das scheint ihn ja auch nicht zu reizen, also liegt es nicht an Faulheit und ist eher eine Ausrede.

Grade weil ihr nicht unglücklich seid, würde eine Affäre ja schon viel kaputt machen bzw. könnte sie es. Deswegen wünsche ich dir, dass ihr das anderweitig geklärt bekommt. Sag ihm vielleicht sogar, dass du daran gedacht hast, es aber doch eigentlich mit ihm hinbekommen möchtest. Du hast ja schon erkannt, dass du alleine das nicht richten kannst, deswegen muss er aufwachen.

Eine Beziehung besteht aus vielen Facetten, deswegen findet man auch nicht an jeder Ecke seinen Lebenspartner. Fast immer bedarf es kleiner Kompromisse, aber am Ende muss es sich richtig anfühlen. Tut es das nicht, war es letztlich eben leider auch ein knapp daneben. (Ich muss da an die Serie "How I met your mother" denken, in der wird das ausgiebigst thematisiert. :roll

Vielen Dank für Deinen Input. Dieser regt mich tatsächlich zum Nachdenken an und ich werde heute in jedem Fall eine Nacht darüber schlafen.
Du hast Recht: Mein Mann überwindet sich immerhin, also ist es ihm nicht völlig egal. Ich werde ihn nochmals darauf ansprechen, ob es eine Möglichkeit gibt, wie wir gemeinsam an unserer sexuellen Zufriedenheit arbeiten können. Bisher klang das von meiner Seite aus auch immer ziemlich vorwurfsvoll, glaube ich. Dabei geht es mir nicht darum, ihn zu verurteilen. Ich wünsche mir nur, dass wir auch in diesem Aspekt der Beziehung wieder zueinander finden. Und ich zweifle in keinster Weise an seiner Männlichkeit. Im Gegenteil: Ich schätze ihn ja sogar dafür, dass er Verantwortung übernehmen kann und nicht gleich jeder Frau auf die Brüste schielt. Ich schätze seine ganze Art und ich bin froh, dass er an meiner Seite ist. Als Eltern sind wir ein super Team und niemand bringt mich zum Lachen wie er. Es wäre ein Jammer, wenn es an der Sexualität scheitert. Ich möchte mich nicht trennen. Deshalb suche ich ja auch nach einer Lösung...

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1. August um 18:10
Beste Antwort

Das freut mich Sag ihm das ruhig alles, und dass es nicht um ihn geht sondern einfach nur deine Bedürfnisse (die ja zudem völlig normal sind). Normalerweise sollte er doch auch ein Interesse an deiner Zufriedenheit haben und sich dafür alle paar Wochen zum Sex quälen ist für ihn genauso blöd wie für dich. Er ist ein verantwortungsvoller Mann, also übernimmt er doch auch bestimmt da ganz männlich die Verantwortung

Nur einen Fehler nicht machen: Ihn denken lassen, er kann es wieder aussitzen. 

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1. August um 18:22

Und du glaubst du machst es mit einer Affäre aus Sicht deines Kindes besser? Wenn du wirklich so unzufrieden bist, dann solltest du so ehrlich und fair genug zu deinem Partner sein und einen Schlussstrich ziehen. Eine Affäre ist do ziemlich das Letzte. Sorry wenn ich das so direkt sage, aber ich sage dir das als geschädigte, als Kind einer Mutter, die fremd ging... wenn dir an eurer Ehe und an ihm als Person wirklich etwas liegt ist eine Affäre wahrscheinlich das Schlimmste, was du tun kannst. Eine größere Kränkung kann man einem Partner kaum zufügen.

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1. August um 21:58
In Antwort auf lairely

Und du glaubst du machst es mit einer Affäre aus Sicht deines Kindes besser? Wenn du wirklich so unzufrieden bist, dann solltest du so ehrlich und fair genug zu deinem Partner sein und einen Schlussstrich ziehen. Eine Affäre ist do ziemlich das Letzte. Sorry wenn ich das so direkt sage, aber ich sage dir das als geschädigte, als Kind einer Mutter, die fremd ging... wenn dir an eurer Ehe und an ihm als Person wirklich etwas liegt ist eine Affäre wahrscheinlich das Schlimmste, was du tun kannst. Eine größere Kränkung kann man einem Partner kaum zufügen.

Ich habe an mehreren Stellen bereits geschrieben, dass wir an sich nicht unglücklich sind und dass ich mich - so gesehen - nicht trennen möchte.

Ich kann mir vorstellen, dass Deine familiäre Konstellation für Dich nicht einfach war. Dennoch finde ich es schwierig, dass Du die Schuld ausschließlich bei Deiner Mutter zu suchen scheinst. Fremdgehen ist moralisch verwerflich, das ist richtig. Es ist aber nicht minder verwerflich, die Bedürfnisse des Partners bewusst zu ignorieren und diesen aushungern zu lassen. Das ist ebenfalls kränkend und aus meiner Sicht sogar passiv aggressiv. Aber moralische Bewertungen sind ja bekanntlich verschieden. 

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1. August um 22:23
In Antwort auf queenofperfection

Ich habe an mehreren Stellen bereits geschrieben, dass wir an sich nicht unglücklich sind und dass ich mich - so gesehen - nicht trennen möchte.

Ich kann mir vorstellen, dass Deine familiäre Konstellation für Dich nicht einfach war. Dennoch finde ich es schwierig, dass Du die Schuld ausschließlich bei Deiner Mutter zu suchen scheinst. Fremdgehen ist moralisch verwerflich, das ist richtig. Es ist aber nicht minder verwerflich, die Bedürfnisse des Partners bewusst zu ignorieren und diesen aushungern zu lassen. Das ist ebenfalls kränkend und aus meiner Sicht sogar passiv aggressiv. Aber moralische Bewertungen sind ja bekanntlich verschieden. 

Dass zu einer Trennung immer zwei gehören ist mir durchaus klar Ich schrieb dich auch nicht um dich in irgendeiner Art und Weise anzugreifen oder zu verurteilen. Sollte das so rüber gekommen sein tut mir das Leid.

Ich wollte dies nur anmerken, da du durch eine Affäre ja durchaus dein Familienleben aufs Spiel setzen würdest. Viele Partner würden, wenn diese dann doch einmal ans Licht kommt, dem keine Chance mehr geben können, womit ja eben der Fall eintreffen würde, den du vermeiden willst. Das Vertrauen deines Mannes wäre weg, die Wut groß, und das, meiner persönlichen Meinung nach, zu Recht. Wie gesagt, ich weiß selbst wie unschön eine solche Trennung aussehen kann, worunter auch letztlich die Kinder leiden. Das ist wohl in niemandes Interesse. Vor allem, wenn du dich eigentlich auch nicht trennen magst und sonst glücklich bist.

Dass deine Situation sehr hart für dich ist verstehe ich. Es ist aus Sicht deines Mannes auch nicht in Ordnung dich da so aushungern zu lassen. Was du hast ist ein absolut natürliches Bedürfnis, der eine hat es mehr, der andere weniger. Ob das nun aber eine Affäre und den absoluten Vertrauensbruch an deinen Mann rechtfertigen würde, das muss wohl jeder selbst für sich entscheiden. Letztlich musst du für dich selbst entscheiden, ob dir das Bedürfnis nach körperlicher Nähe in diesem Falle das riskieren deiner Familie wert wäre. Ich hoffe nur, dass dir die möglichen Konsequenzen einer Affäre auch bewusst sind, und du in deiner Verzweiflung und deinem absolut nachvollziehbaren Bedürfnis nach Sexualität dich nicht zu sehr davon beeinflussen lässt und etwas tust, was du nicht mehr rückgängig machen kannst. Du wärst nicht die erste, Welche es hinterher bitter bereut.  

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2. August um 9:30

War das bei dir dann so wie bei der Themenstarterin dass es von Anfang an sexuell nicht gut gepasst hat oder hat sich das mit der Zeit eingeschlichen?

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2. August um 10:12
In Antwort auf queenofperfection

Hallo liebes Forum,

ich (w, 35) bin seit 7 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir haben seit knapp 3 Jahren ein gemeinsames Kind.
Wir haben schon viel zusammen durchlebt und nach der Geburt unseres Kindes auch eine lange Krise überstanden. Wir verstehen uns inzwischen wieder ganz gut und können uns auch super unterhalten. Nur gibt es einen wesentlichen Aspekt, der in unserer Beziehung fast gänzlich fehlt: Seit mein Mann und ich uns kennen, war es immer so, dass er kaum das Bedürfnis nach Sex hat. Anfangs dachte ich, ich gewöhne mich vielleicht daran oder er ändert sich noch, aber es scheint eher schlimmer als besser zu werden. Mich stört das aus mehreren Gründen: Zum einen mag ich Sex wegen der Intimität einfach und ich würde meinen Mann gerne häufiger spüren. Zum anderen verunsichert mich seine Unlust auch, weil ich mir dann unattraktiv und ungeliebt vorkomme. Wenn wir Sex haben (aktuell alle 1-2 Monate einmal, es gab aber auch schon monatelange Phasen, in denen gar nichts lief), dann ausschließlich auf meine Initiative hin und eher farblos. Ich habe aufgegeben, mich zu fragen, woran es bei ihm liegt und da ich in sämtlichen Versuchen, seine Lust zu wecken, gescheitert bin, habe ich mich inzwischen damit abgefunden, dass er halt so ist. Ich kann ihn ohnehin nicht ändern und es ist mühsam, weiterhin Energie in eine Sache zu investieren, die so wenig Aussicht auf Erfolg hat.
Wir verstehen uns gut und wir haben ein gemeinsames Kind. Diesem möchte ich keine Scheidung zumuten. Deshalb sehe ich darin eigentlich keine Option. Andererseits sehe ich es auch nicht länger ein, mich sexuell so sehr einzuschränken und ich spüre, wie mich diese Geschichte immer unzufriedener macht und auch unsere Beziehung belastet. Ich habe meinem Mann in den letzten Jahren immer wieder vorgeschlagen, eine offene Beziehung zu führen, was er stets abgelehnt hat. Mir wäre früher nie in den Sinn gekommen, meinen Mann zu betrügen, aber inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich mich frage, ob ich mir dennoch heimlich jemanden suchen soll, mit dem ich mein Bedürfnis stillen kann.
(Es wäre vielleicht verwerflich, meinen Mann zu hintergehen. Andererseits bin ich mittlerweile der Meinung, dass es von ihm nicht weniger verwerflich ist, mir jahrelang den Sex nahezu zu verweigern und mir andererseits zu verbieten, diesen an anderer Stelle zu erleben.)

Hat jemand von Euch in einer ähnlichen Situation diesen Schritt getan? Wir erging es Euch damit? Habt Ihr das in irgendeiner Form bereut? Was waren die Konsequenzen? Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

LG Queen
 

Ich stimme hier der allgemeinen Meinunung zu. Ein offenes Gespräch scheint das Beste zu sein. Warum kannst du ihm nicht sagen, dass du dich nicht nur als Mutter seines Kindes fühlen magst, sondern auch als Frau, die sexuell begehrt sein möchte. Resignation bringt dich nur weiter in einen Teufelskreis bis ihr irgendwann gar nicht mehr über eure Bedürfnisse sprecht. Interessant wäre vielleicht auch die Frage, was ihm gefällt und was ihn erregt. By the way....Krisen haben immer Auswirkungen. Was sind das für Krisen gewesen und sind sie beidseitig erledigt?  

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2. August um 10:18
In Antwort auf sisteronthefly

Ich stimme hier der allgemeinen Meinunung zu. Ein offenes Gespräch scheint das Beste zu sein. Warum kannst du ihm nicht sagen, dass du dich nicht nur als Mutter seines Kindes fühlen magst, sondern auch als Frau, die sexuell begehrt sein möchte. Resignation bringt dich nur weiter in einen Teufelskreis bis ihr irgendwann gar nicht mehr über eure Bedürfnisse sprecht. Interessant wäre vielleicht auch die Frage, was ihm gefällt und was ihn erregt. By the way....Krisen haben immer Auswirkungen. Was sind das für Krisen gewesen und sind sie beidseitig erledigt?  

Scheinbar habe ich noch nicht oft genug erwähnt, dass ich das Gespräch schon etliche Male gesucht habe. Mit allen Punkten, die Du aufführst. Ich kann wirklich nicht mehr zählen, wie oft ich versucht habe, mit ihm darüber zu reden. Die Resignation folgt zwangsläufig irgendwann.
Wir hatten nach der Geburt unseres Kindes eine schwierige Phase, wie es bei den allermeisten Paaren ist. Aber die Probleme im Bett hatten wir schon vorher. Da besteht kein Zusammenhang. Inzwischen verstehen wir uns wieder gut und bilden ein gutes Team.

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2. August um 10:20

Danke für Deine Erfahrungen. Hast Du Deine Frau denn betrogen? War die Sexualität der Scheidungsgrund?
Ich möchte ja auch nicht, dass mein Mann sich verbiegt. Mir ist es nur wichtig, ein erfülltes Sexualleben zu haben. Wenn das mit ihm nicht geht, würde ich für eine offene Beziehung plädieren. Aber so lange er so tut, als ginge ihn das alles nichts an, komme ich nicht weiter damit.

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2. August um 10:34

Ok, bei uns ist es anders, die ersten Jahre war es super, erst allmählich klappte es immer schlechter

Der Themastarterin kann ich leider auch keinen Rat geben, bräuchte selbst eine Lösung 
Wünsche trotzdem viel Erfolg und Durchhaltevermögen 

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5. August um 11:28
In Antwort auf queenofperfection

Hallo liebes Forum,

ich (w, 35) bin seit 7 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir haben seit knapp 3 Jahren ein gemeinsames Kind.
Wir haben schon viel zusammen durchlebt und nach der Geburt unseres Kindes auch eine lange Krise überstanden. Wir verstehen uns inzwischen wieder ganz gut und können uns auch super unterhalten. Nur gibt es einen wesentlichen Aspekt, der in unserer Beziehung fast gänzlich fehlt: Seit mein Mann und ich uns kennen, war es immer so, dass er kaum das Bedürfnis nach Sex hat. Anfangs dachte ich, ich gewöhne mich vielleicht daran oder er ändert sich noch, aber es scheint eher schlimmer als besser zu werden. Mich stört das aus mehreren Gründen: Zum einen mag ich Sex wegen der Intimität einfach und ich würde meinen Mann gerne häufiger spüren. Zum anderen verunsichert mich seine Unlust auch, weil ich mir dann unattraktiv und ungeliebt vorkomme. Wenn wir Sex haben (aktuell alle 1-2 Monate einmal, es gab aber auch schon monatelange Phasen, in denen gar nichts lief), dann ausschließlich auf meine Initiative hin und eher farblos. Ich habe aufgegeben, mich zu fragen, woran es bei ihm liegt und da ich in sämtlichen Versuchen, seine Lust zu wecken, gescheitert bin, habe ich mich inzwischen damit abgefunden, dass er halt so ist. Ich kann ihn ohnehin nicht ändern und es ist mühsam, weiterhin Energie in eine Sache zu investieren, die so wenig Aussicht auf Erfolg hat.
Wir verstehen uns gut und wir haben ein gemeinsames Kind. Diesem möchte ich keine Scheidung zumuten. Deshalb sehe ich darin eigentlich keine Option. Andererseits sehe ich es auch nicht länger ein, mich sexuell so sehr einzuschränken und ich spüre, wie mich diese Geschichte immer unzufriedener macht und auch unsere Beziehung belastet. Ich habe meinem Mann in den letzten Jahren immer wieder vorgeschlagen, eine offene Beziehung zu führen, was er stets abgelehnt hat. Mir wäre früher nie in den Sinn gekommen, meinen Mann zu betrügen, aber inzwischen bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich mich frage, ob ich mir dennoch heimlich jemanden suchen soll, mit dem ich mein Bedürfnis stillen kann.
(Es wäre vielleicht verwerflich, meinen Mann zu hintergehen. Andererseits bin ich mittlerweile der Meinung, dass es von ihm nicht weniger verwerflich ist, mir jahrelang den Sex nahezu zu verweigern und mir andererseits zu verbieten, diesen an anderer Stelle zu erleben.)

Hat jemand von Euch in einer ähnlichen Situation diesen Schritt getan? Wir erging es Euch damit? Habt Ihr das in irgendeiner Form bereut? Was waren die Konsequenzen? Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

LG Queen
 

Ja ich habe den Schritt getan und ich bereue nichts. 

Aus heutiger Sicht hätte ich aber bereits als alles begann gehen sollen. Dann hätte ich mir viele Jahre ohne Sex und Zärtlichkeit ersparen können. 

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6. August um 22:49

dann setze deinem mann einfach ein ultimatum, wenn du wie ich dir ohne zweifel glaube, schon solange alles durchgekaut hast. mach ihm einen vertrag entweder die offene ehe oder die scheidung.

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8. August um 12:45
In Antwort auf bimetall2019

dann setze deinem mann einfach ein ultimatum, wenn du wie ich dir ohne zweifel glaube, schon solange alles durchgekaut hast. mach ihm einen vertrag entweder die offene ehe oder die scheidung.


Danke für den Input. Scheidung kommt nicht in Frage. Wie gesagt geht es nicht nur um mich. Wir haben ein kleines Kind, dem ich keine Scheidung zumuten kann. Zumal ich meinen Mann wirklich schätze. Er ist sozusagen mein engster Vertrauter.
Im Austausch mit den Forenteilnehmern hier wird mir auch zunehmend klar, dass mir Sex in Verbindung mit Vertrautheit fehlt und dass eine plumpe Affäre, in der es ausschließlich um Sex geht, mein Bedürfnis nicht stillen wird. Das macht das Problem nicht einfacher. Seit ich hier geschrieben habe, wird mir klar, dass Männer, die mit mir ins Bett wollen, alles andere als Mangelware sind. Geht es aber um eine langfristige Affäre, wird es schon komplexer.

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