Forum / Sex & Verhütung

QUANTITÄT vs. QUALITÄT

Letzte Nachricht: 2. Juli 2017 um 13:21
25.06.17 um 0:51

Ich nehm mal was hier rüber, weil es einen neuen Thrad verdient und beansprucht. 
Ein altes, und wohl das größte Problem zwischen den beiden Geschlechtern. Nicht nur, denn auch Gleichgeschlechtliche Paare haben damit ihr "Tun".

Zitat:

In Antwort auf wankyman
Ne, kein fake. Ich hab meinen Spaß mit ihr. Allerdings zu selten. Und deshalb hat er zumindest teilweise recht. Bin  notgeil...

Über Quantität kann man sich gut unterhalten. Und verhaltenes Sexbedürfnis hat immer auch einen Grund. meistens fehlt der wirkliche Zugang. Du erwähntest Spaß. Das ist für Frauen nicht alles.
Worüber man sich nicht unterhalten kann ist Qualität, die muss man(n) üben...

Noch nen Tipp! 

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25.06.17 um 1:12

Dass Qualität nicht nur Männer "üben" müssen, das dürfte klar sein. Es betrifft beide, wenn sich einer mehr erwartet, unzufrieden wird.

Durch das besagte Üben folgt unweigerlich eine zunehmende Quantität.

Für mich ist dieses Üben eher eine Erkundung der Partnerin/ des Partners. Beide verändern sich im Laufe der Zeit. Das gilt doch auch für ihre sexuellen Bedürfnisse. Nicht?

Aber wie sieht es aus mit den Reizen, die sich ein Teil der Partnerschaft von außen holt?
Egal, ob es nun professionelle Medien oder anregende Austausche sind. 

Wie geht man damit um?

Und dies in beiden Fällen. 

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25.06.17 um 2:15

Nur weil du dir wenige Gedanken machst gilt das nicht für alle.
Und so wird es einen Grund haben, dass du keine Bindung hast und notg.... bist. 

Schon drübber nachgedacht die Pillen abzusetzen???

Du widersprichst dich auch. Klar, den schönsten Sex kann man emotional mit denen haben, denen man vertraut, weil man sich da fallen- und gehenlassen kann. 
Dazu braucht es keine synthetische Droge. Weil das Erlebte ist sie bereits.,

Und ja, wenn mir ein Song gefällt, dann interessieren mich die Noten!!!! Schon um es für mich zu improvisieren.

Ich habe übrigens keinen Sex mit Jungfrauen, die noch nie einen Penis gesehen haben. Nur zur Info!
Und was sollten diese jene an Emotionen bereit haben, so sie ihre eigenen Gefühle erst erkunden müssen.
Und dies ist ein Prozess. 

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25.06.17 um 2:17

Übrigens ist meine "beschränkte" Meinung über Sex nicht so, denn sie ist eher zu zu weitreichend.

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25.06.17 um 2:42

Sexuelle Zuneigung für eine Person, mit der man sich getroffen, und im Bett gelandet ist, das hat noch nicht etwas mit Gefühlen im Speziellen zu tun.
Ich sprach hier von einer Partnerschaft, und der Möglichkeit sich visuell oder verbal persönlich  anderweitig umzusehen, um dies dann mit der Partnerin (ob es ihr/ihm gefällt oder nicht) auszuleben.
Selbstverständlich ohne ihr/seinem Wissen. 

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26.06.17 um 0:39

Bist du ein DOM oder warum muss ich irgendwas???

Bisher hatte ich noch eine relativ ausbaufähige Meinung von dir. 
Nun, du stehst aber offenbar unter dem Motto: Mach kaputt, was dich angreift (mutmaßlich).

Ich möchte dich wirklich und ernsthaft bitten den Weg frei zu machen für "Gespinne", welches aber eine Form hat.

Danke!!!!!


 

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26.06.17 um 18:35

Da war!!! er... 
Schade, man hätte ja doch noch ins Gespräch kommen können.
So langsam ging es ja aufwärts. 

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26.06.17 um 18:35

Da war!!! er... 
Schade, man hätte ja doch noch ins Gespräch kommen können.
So langsam ging es ja aufwärts. 

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26.06.17 um 21:34

Natürlich gibt es keinen Standard, den sollte es auch nicht geben, alle haben unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb ist auch von Pornos lernen kein wirkliches Lernen. 
Es muss immer auf den jeweiligen Partner zugeschnitten sein. Seine Reaktionen einzubeziehen und darauf zu antworten, das sollte es doch sein. 

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27.06.17 um 11:33

Ist es auch nicht. Ich meine MIT derjenigen üben.   So werden die Bedürfnisse beider bedient, also wenn es gut läuft. 

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28.06.17 um 23:20

Und dazu braucht es ja eine halbe Ewigkeit. Stetig begegnen einem Hindernisse und Wirrnisse. 
Sich in der heutigen Zeit, gerade beim Thema Intimität, selbst treu zu bleiben ist schon eine Herausforderung. Deswegen ist es eigentlich unabdingbar sich selbet "auf die Spur zu kommen". 

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

29.06.17 um 10:53

Qualität - Quantität weiß nicht ob man das so sagen kann . Ich denke das hat auch was mit der Art der Beziehung zutun . In einer längeren Beziehung lernt man sich kennen , vertraut einander , äußert gegenseitige Wünsche und Neigungen auf die der jeweilige Partner eingehen kann . So kann man ein für beide Seiten erfülltes und befriedigendes Sexleben erreichen , was man dann wohl als " Qualität " bezeichnen kann . Oder aber man sagt nix ist mit dem anderen und sich selbst unzufrieden sucht sein Glück woanders was langfristig oft nicht besser ist sondern nur der erste neue Kick und alles geht von vorne los , das ist wohl " Quantität " .

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29.06.17 um 10:58

Für die Liebe bedarf es schon eines Einlassens auf das Gegenüber. Und das funktioniert sicher nur mit wenigen Menschen. Mit dem dann ungezwungen Sex zu genießen, das ist das I- Tüpfelchen und vollendet die Zweisamkeit. 
Das gelingt sicher nicht, wenn man sich immer mal wieder auf unterschiedliche Sexpartner einlässt. Ich denke gerade für Frauen ist dies ein großes Problem, aber auch Männer leiden oft daran, wenn sie keinen intensiven Zugang haben, und sich nur von ihrem Trieb leiten lassen. 

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29.06.17 um 13:49

Gar keines. Ich hatte eine Anregung eben hier als Grund für diese Diskussion genutzt. Und man kann sich auch gut ohne Problem austauschen, nicht?
ich denke eben gern etwas intensiver über das nach, was ich tue. 

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29.06.17 um 13:53
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Qualität - Quantität weiß nicht ob man das so sagen kann . Ich denke das hat auch was mit der Art der Beziehung zutun . In einer längeren Beziehung lernt man sich kennen , vertraut einander , äußert gegenseitige Wünsche und Neigungen auf die der jeweilige Partner eingehen kann . So kann man ein für beide Seiten erfülltes und befriedigendes Sexleben erreichen , was man dann wohl als " Qualität " bezeichnen kann . Oder aber man sagt nix ist mit dem anderen und sich selbst unzufrieden sucht sein Glück woanders was langfristig oft nicht besser ist sondern nur der erste neue Kick und alles geht von vorne los , das ist wohl " Quantität " .

Sehr gut beschrieben! 
In den meisten Bindungen hapert es eben an der Offenheit. Die Scham ist oft zu groß, und die Angst etwas zu verlieren. Wenn der Wunsch, oder die Phantasie, nicht gut bei dem Gegenüber ankommt, weil er dies nicht teilt, dann kann es auch mal Probleme geben. Das Risiko ist einzugehen. 

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29.06.17 um 21:49

Das selbst Kennenlernen hat, denke ich, nicht nur etwas mit Sex zu tun. Der Mensch besteht aus so vielen unterschiedlichen Bedürfnissen, die nicht alle auf den Trieb zurückzuführen sind.

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29.06.17 um 21:55

Ja, stimmt. Durch diese ständige Bereitschaft Sex zu haben, oder aber irgendwie zu konsumieren, gibt es auch die Gegenströmung. Eben weil der pure Sex so häufig im Mittelpunkt steht vergeht einigen die Lust daran. 
Es gibt, wie im Leben immer, zwei Seiten: die einen, die jede Gelegenheit nutzen, und die anderen, die aich sicher sein wollen, und sich nicht einfach hingeben, ohne Nachzudenken. Das sind meist Menschen, die eine innige Nähe brauchen, um diese Grenze zu überschriebten und sich fallenzulassen.

"Beschäftigung" find ich jetzt witzig. Das impliziert irgendwie, dass jemandem langweilig ist. 

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30.06.17 um 8:15
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Sehr gut beschrieben! 
In den meisten Bindungen hapert es eben an der Offenheit. Die Scham ist oft zu groß, und die Angst etwas zu verlieren. Wenn der Wunsch, oder die Phantasie, nicht gut bei dem Gegenüber ankommt, weil er dies nicht teilt, dann kann es auch mal Probleme geben. Das Risiko ist einzugehen. 

Da gebe ich dir recht .
Sich von diesem Gefühl der falschen Scham zu befreien öffnet dir aber Tür und Tor und fragen kostet ja nichts . Vieles das ich mir zu einem erfüllten Sexleben vorstelle wäre bei einem ONS garnicht möglich , weil die Verbundenheit und das Vertrauen fehlen . Manche Sachen würde man bei einer Zufallsbekantschaft nicht sofort ansprechen wollen , dazu gehört halt Vertrauen .

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30.06.17 um 12:01

Es geht ja nicht darum sich fremd zu sein, das wäre ja schon pathogen. Es geht eher darum seine Sinneswelt zu erweitern, um ganz genießen zu können und auch mit dem Partner tiefe Zuneigung und Genuß leben zu können.
Das Leben ist Entwicklung. Besonders deutlich wird es, denke ich, in einer Partnerschaft, die schon eine gewisse Zeit existiert.
Es macht ja keinen Sinn, dann irgendwann sich jemanden Neues zu suchen, nur weil der Alltag, auch beim Sex, eingekehrt ist. Dabei sind die Mittel, die einem zur Verfügung stehen, noch gar nicht ausgeschöpft worden.
Und, wie hier bereits schon angemerkt, fängt das alles ja dann von vorn an. So kann ja keine innige Zweisamkeit entstehen. 

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02.07.17 um 12:08
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Es geht ja nicht darum sich fremd zu sein, das wäre ja schon pathogen. Es geht eher darum seine Sinneswelt zu erweitern, um ganz genießen zu können und auch mit dem Partner tiefe Zuneigung und Genuß leben zu können.
Das Leben ist Entwicklung. Besonders deutlich wird es, denke ich, in einer Partnerschaft, die schon eine gewisse Zeit existiert.
Es macht ja keinen Sinn, dann irgendwann sich jemanden Neues zu suchen, nur weil der Alltag, auch beim Sex, eingekehrt ist. Dabei sind die Mittel, die einem zur Verfügung stehen, noch gar nicht ausgeschöpft worden.
Und, wie hier bereits schon angemerkt, fängt das alles ja dann von vorn an. So kann ja keine innige Zweisamkeit entstehen. 

Ich finde, dass bei diesem Aufeinanderzugehen auch ganz viel Geduld erforderlich ist - die Geduld ist genauso wichtig bei der Liebe wie die Spontanität. Also: geduldig formulieren, was man selber braucht und hineinfühlen und hören, was der andere braucht... Die Spontanität kommt dann in's Spiel, wenn die Geduld erfolgreich war und beide ein klares Bild von den Wünschen haben, die der jeweils andere hat.

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02.07.17 um 13:21
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Ich finde, dass bei diesem Aufeinanderzugehen auch ganz viel Geduld erforderlich ist - die Geduld ist genauso wichtig bei der Liebe wie die Spontanität. Also: geduldig formulieren, was man selber braucht und hineinfühlen und hören, was der andere braucht... Die Spontanität kommt dann in's Spiel, wenn die Geduld erfolgreich war und beide ein klares Bild von den Wünschen haben, die der jeweils andere hat.

Ich kann dir da nur Recht geben.e gehen immer mal eigene Wege, weil ihnen der Mut fehlt sich auf die Partnerin einzulassen. 

Das mit dem Einfühlen und Hören ist sicher gerade für Männer schwierig. Si
Und wenn man auf den gleichen Pfaden wandelt, dann lassen sich auch gemeinsam neue Wege beschreiten. Ein jeder entwickelt sich ja im Laufe seines Lebens weiter. In einer Beziehung geschieht dies bestenfalls gemeinsam. So sind für beide die persönlichen Wünsche ausbaufähig.

 

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