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Provokante Frage

20. Mai 2004 um 10:52

Hallo!
Ich wüsste gerne ab welchem Betrag ihr bestimmte Dinge tun würdet. Denke nicht, dass ihr Nutten seid, aber ab einer bestimmten Summe wird doch jede von uns schwach.Also schreibt bitte hinter jede Frage euren "Preis" und zwar immer für Fremden/für einen Bekannten oder Freund (können auch riesige Summen sein). Für alle Moralaostel möchte ich nur klar stellen, dass das hier eine rein theorethische Umfrage ist, ich befürworte nicht unbedingt die Prostitution.
Ihm alle sexuellen Geheimnisse erzählen:
Ihn mit Zunge küssen:
Euch vor ihm obenrum ausziehen:
Oben ohne Fotos machen lassen:
Euch ganz vor ihm ausziehen:
Nacktfotos machen lassen:
Vor jemandem masturbieren:
euch fingern lassen:
euch anspritzen lassen:
jemandem einen blasen:
euch lecken lassen:
Sex mit ihm:
euch beim Sex filmen lassen:
Sex mit ihr haben:
Vor ihm mit eurer besten Freundin schlafen:
Danke fürs mitmachen!

20. Mai 2004 um 11:56

Jeder ist käuflich
Geheimnisse: 0 - 0
Zunge: ohne Liebe niemals
Oben ohne: 100 -bei bekannten niemals
Oben ohne Fotos: nie,wenn dann nur von Partner
Ausziehen: 200 -bei bekannten niemals
Nacktfotos: nie,wenn dann nut von Partner
Masturbieren: 300 -bei bekannten niemals
Fingern: nie für Geld
anspritzen: 300 -bei bekannten niemals
Blowjob: 300 -bei bekannten niemals
lecken: nie für Geld
Sex: 500 - bei bekannten niemals
Filmen beim Sex NIEMALS
Sex mit Frau: NIEMALS
Sex mit Freundin:NIEMALS

Zu der Antwort "bei bekannten niemals" möchte ich sagen, dass ich damit meine Niemals für Geld!
Die anderen Beträge sind für Männer gedacht, die mir auch gefallen, denn tun sie das nicht, wäre ich nicht für Geld zu haben.
Sex mit Frau kommt in der ganzen Sache absolut nicht in Frage!
"JEDER IST IN GEWISSER WEISE KÄUFLICH, nur gibt es keiner zu!"

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20. Mai 2004 um 22:13

Käuflich ist man
nur, wenn man insgeheim doch lust und spaß daran hätte. wenn man sich bezahlen lässt verbindet man (in unserem teil der welt) das nützliche mit dem interessanten. deshalb könnte ich bei jemandem der mich sexuell abstößt sagen: nie, auch nicht mit geld, und bei menschen die nich unsexy sind, wäre geld nicht das, was mich überzeugt es zu tun.

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21. Mai 2004 um 10:48

Jeder ist käuflich
ich glaube dass jeder ab einer bestimmten summe käuflich sein kann. vor allem wenn es finanziell gerade nicht rosig aussieht!!!
wenn man eine million dafür angebot bekommt mit jemand zu pennen, selbst wenn es nur 500 sind glaube ich dass man es sich in dem moment wirklich 2mal überlegt und ein sofortiges nein es garnicht gibt. immerhin penn man ja auch mal mit einem typen der voll schlecht war, wenn man ein one-night-stand hatte oder wenn man einfach sich den falschen ausgesucht hat und dafür nimmt man noch nicht mal geld und man kennt diese leute ja auch nicht wirklich
und es heisst ja nicht dass man es zum beruf machen soll
und was die anderen sachen angehen, hängt das glaub ich nur von der einstellung ab oder von der probierlaune, ob man es dann für geld macht

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5. Juni 2004 um 12:37

Tja..
Ich finde es zwar absolut.. unwürdig dies hier zu beantworten, aber irgendwie bin ich grade in der Laune dazu einfach ne Antwort zu schreiben,
also ich bräuchte das Geld auch wirklich nicht, also nicht wirklich, sorum, aber das Gefühl, dass er/sie es will, und es ja eher unverbindlich in Sachen wiedersehen oder gar Beziehung ist, würde mich zu einem sofortigen Nein zögern lassen.

Ihm alle sexuellen Geheimnisse erzählen: nicht ohne Liebe, wozu auch, Phantasien kann er haben, aber keine persönlichen Wahrheiten
Ihn mit Zunge küssen: eigentlich.. nur Situationsbedingt, nicht ohne Liebe
Euch vor ihm obenrum ausziehen: 150
Oben ohne Fotos machen lassen: später vielleicht mal, aber ohne Gesicht 200
Euch ganz vor ihm ausziehen: 300(und dann aus
Nacktfotos machen lassen: nur von den Bereichen einzeln, 400
Vor jemandem masturbieren: nie
euch fingern lassen: 150
euch anspritzen lassen: nie
jemandem einen blasen: in der Dusche 150
euch lecken lassen: 100
Sex mit ihm: vergiss es
euch beim Sex filmen lassen: wär ja nich schöner
Sex mit ihr haben: 0
Vor ihm mit eurer besten Freundin schlafen: nie ohne Liebe

und vor Bekannten sowieso nicht, außer ich seh sie danach nie wieder..

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5. Juni 2004 um 13:53

An die liebe Brooke...
Hi!
Erstmal wegen meiner von dir so genannten "Entschuldigungsfloskeln": Die schreibe ich rein weil ich in anderen Foren schon schrecklich angegiftet wurde, das ging dann bis zur Gewaltandrohung. Und wie gesagt, ich befürworte die Prostitution nicht. Ich finde es nicht gut wenn Frauen von brutalen Zuhältern dazu gezwungen werden, allerdings wenn die Frauen das aus freien Stücken machen...Ich verabscheue sie dafür nicht, aber zur Freundin möchte ich sie nicht haben. Ich würde auch längst nicht alles machen was auf der Liste steht. Du kannst mir nicht erzählen, dass du wenn ein junger Mann auf dich zu kommt und dir 10Millionen bietet nur um dich nackt zu sehen, du nicht schwach würdest.Wie bereits gesagt, schlafen so manche Frauen bei ONS mit Kerlen die es eigentlich nicht verdienen würden. Außerdem frage ich ja nicht nur nach "Sex für Geld" sondern auch nach anderen Dingen. Sind z.B. Playboy-Models auch Nutten für dich?
Und über den Sinn und Unsinn dieser Frage: Pures Interesse! Außerdem habe ich doch eine angeregte Diskussion verursacht.
Welchen SInn haben die dutzenden "Intimrasur ja oder nein?" oder "Flotter dreier?" Postings?

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7. Juni 2004 um 13:16

Alsoooo,
ich werde "meinen Preis" auch angeben, denn natürlich bin ich käuflich! So wie jeder. Nur sind die Preise natürlich von meiner Lebenssituation abhängig.

Eins noch: Ich verstehe nicht wie man sich für 100 fingern und lecken lässt, aber für keinen Preis anspritzen???? Oder wie man sich für 300 beim masturbieren zuschauen lässt, aber keine nacktfotos machen würde? Es gibt schon komische Leut da draußen.... also, hier mein Preis, und ich geh davon aus, dass dieser Typ mich normal nicht anmachen würde (wenn er mir gefällt, würde ichs ja auch umsonst machen)

Ihm alle sexuellen Geheimnisse erzählen: 50
Ihn mit Zunge küssen: 150 (wenns nicht allzu lang dauert...)
vor ihm obenrum ausziehen: 400
Oben ohne Fotos machen lassen: 1000
ganz vor ihm ausziehen: 1500
Nacktfotos machen lassen: 2500
Vor jemandem masturbieren: 10.000
fingern lassen: 5000
anspritzen lassen: 5000
jemandem einen blasen: 2000
lecken lassen: 5000
Sex mit ihm: 12.000
euch beim Sex filmen lassen: 12.000
Sex mit ihr haben: Wenn hässlich auch 12.000 (wer fingert schon gerne in/an einer z.B. stark behaarten, alten Frau herum, mit herunterhängene Brüsten und Bauch?????Da isses doch egal ob Frau oder Mann)
Vor ihm mit eurer besten Freundin schlafen: Geht in die Millionen....grenzt an Inzest mit der besten Freundin!!!! Welche Frau würde denn mit ihrem Bruder schlafen?, genauso krasse Frage.....

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7. Juni 2004 um 16:59

Gute Diskussion!
Wollte euch mal gratulieren! Die Debatte ist ja richtig am Laufen. Und Brooke: Du bist wohl recht allein mit deiner Meinung, trotzdem akzeptiere ich sie, sie ist wenigstens sachlich vorgetragen. Beim nächsten Mal nehme ich nicht mehr so viel Rücksicht auf selbst ernannte "Moralapostel", ich habe erkannt, dass die Leute hier offener und toleranter sind als in anderen Foren. Also hat Brookes Kritik auch was verändert. Und Lilian, Vanitas und toto: Danke für eure Ehrlichkeit, sowas bringt das Forum voran.

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7. Juni 2004 um 17:52

Sei froh...
das es frauen gibt die ihr hobby zum beruf machen und prostituierte sind, denn sonst würden noch viel mehr frauen und kinder vergewaltigt werden, weil viele männer ihre perversen phantasien nicht ausleben könnten!

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8. Juni 2004 um 13:05

Ich bin käuflich!
aber nicht billig

grundsätzlich würde ich mich für alles kaufen lassen, von dem ich annehmen würde, das es weder mir noch einem anderen schadet.
das man mich dafür kaufen würde beinhaltet bereits, dass ich es nicht FREI- WILLIG tun würde. und deswegen ist der preis immer der gleiche.

ich bin zu haben ab etwa 2 Mill. EUR.

... würde ich schätzen.


sparkling

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8. Juni 2004 um 13:50

Schon wieder....
Ich finde es langsam nervig, ohne missachtend oder arrogant zu werden, dass der Wohlstand und die Lebenslage unserer Gesellschaft in Deutschland und Mitteleuropa immer ständig mit den "armen Kindern in Afrika" verglichen wird, negativ und verschwenderisch natürlich.

Das geht einfach nicht! Ich kann mir doch nicht immerzu denken, wie ich essen, einkaufen, wohnen, leben kann in meinen zwar nicht gerade liquiden Verhältnissen, aber im Gegensatz zu den armen Kindern immer noch im totalen Luxus! Wir müssen im Verhältnis zu unserer Gesellschaft und zu unseren Standards denken, das macht doch eh fast keiner anders, obwohl dann doch immer wieder welche mit dem Afrika-vergleich kommen. Keiner spendet so viel er kann monatlich an arme Kinder! KEINER! man denkt an den Urlaub, an das Auto, an den tollen Kinderwagen, den man gerne für den Kleinen hätte und auf den man spart. Und das ist nicht egoistisch, das ist normal. jeder ist verantwortlich für sich selbst und keiner hat es sich ausgesucht so zu leben, weder wir noch die Kinder in Afrika oder Penner oder Sozialhilfeempfänger mit sieben Kindern.

Ich beschwere mich nie, dass ich nie genug Geld hatte, um einen Führerschein zu machen (und schon hier werden einige sich denken "waaas? die hat keinen Führerschein???); ich beschwere mich nie, dass ich mit 500 im Monat auskommen muss für Wohnung und allem was dazu gehört, ich bin nicht missmutig, ich verachte nicht die, die das Geld haben. Aber ich finde es nicht schändlich einige unangenehme Stunden auf mich zu nehmen, um Träume zu erfüllen - denn ich hätte sehr gern einen Führerschein! Auch wenn die Kinder in Afrika keine Schuhe haben.

Natürlich ist das ganze ein Moral-ding, aber für mich geht es um den Ekligkeitsgrad und den Überwindungsgrad - und wenn ich die Wahl hätte eine Leiche zu obduzieren, oder mit einem nicht so attraktiven Mann zu schlafen, ich würde zweiteres wählen.

Und dieses Moral-Ding, dass du hier verfolgst, von wo geht das aus? Das ist nichts anderes als das seit je her von der Gesellschaft eingesäuselte Bild, dass das falsch ist. genauso wertlos wie jede andere blödherbeigedachte Meinung, die von Tradition und Gesellschaft geschaffen wurden! Früher waren es nur die rothaarige Frauen, die verbrannt wurden, früher war es Folter, die gut geheißen wurde, früher waren es Abtreibungen, die verachtet wurden und noch viele andere schwachsinnige Regeln der Gesellschaft.
Wenn man von den ganz grundsätzlichen Dingen ausgeht, schreckt in erster Linie der Ekel vor einem sehr unattraktiven Mann vor Prostitution ab, dann die Scham sich preiszugeben und immer dieser Hintergedanke, dass er moralisch falsch ist, nur ist dieser Gedanke nicht von dir selbst geschaffen worden, er war schon da, bevor es dich gab und jeder ist damit aufgewachsen. Sicher haben Gesetze und Regeln ihren Sinn und ihre Wichtigkeit, aber solange niemand und nichts zu Schaden kommt und es in meiner eigenen Entscheidung liegt, wo meine Grenzen liegen, entscheide nunmal einfach ich selbst.

Für mich hat das wenig mit verkaufen zu tun und den Verlust meiner Würde, das ist nur eine sehr nüchterne Denkweise, wie ich mir sehr schnell große Dinge erfüllen kann (die für andere ja selbstverständlich sind!), für die ich unter anderen Umständen viel kämpfen müsste. Harte Arbeit leiste ich genug, und ich wäre nicht stolzer darauf, wenn ich mir durch einen Sommerjob in einer Fleischerei, wo ich seit 6 Uhr früh drinstehe, bei 7C, und mir die Finger wund arbeite, um mir diesen blöden Führerschein zu leisten, als wenn ich das gleiche Ziel in wenigen Stunden erreiche. Oder eher: ich würde mich ärgern meine wertvolle Zeit im Sommer mit so einer Schinderei verloren zu haben.

SO, Punkt.

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11. Juni 2004 um 9:12

Eigentlich...
wollte ich nicht die (gewerbsmäßige) Prostitution zum Thema des Threads werden lassen. Ich wollte eigentlich nur Antworten, die sich auf euch selbst beziehen. Aber was solls...

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11. Juni 2004 um 19:30

Merkwürdige Argumentation...
@ Brooke:

> Die 10 Millionen könnte der junge Mann sich in den Allerwertesten stecken. Ich würde jeden auslachen, der sich einbildet, er könne in dieser Weise über mich bzw. meinen Körper verfüggen. Hey, ich bin eine freie stolze Frau in einem demokratisch regierten Land. Was sind dagegen 10 Millionen?

Auch in einem "demokratisch regierten Land" verdammt viel Geld. Dessen Bedeutung in unserer vermeintlich zivilisierten Gesellschaft zu leugnen oder herunterzureden, ist purer Unsinn. Und so unwichtig scheint es für dich auch nicht zu sein, sonst hättest du nicht exaltiert darauf hingewiesen, "satte Karriere" gemacht zu haben und monatlich "mehr als manche Doppelverdiener" zusammen einzustreichen.

Im Übrigen erschließt sich mir dein angedeuteter Zusammenhang nicht: Was würden für Sex eingestrichene 10 Millionen in der Folgezeit daran ändern, als freie Frau in einem demokratisch regierten Land zu leben? Zumal man sich für diese Summe zukünftig diverse Freiheiten leisten könnte - die Anzahl der Dinge, die man NICHT mit Geld regeln kann, sind in einer bedauerlichen Minderheit.



> Die Playboy-Fotos sind fotografisch anspruchsvoll; ich betrachte sie daher als Kunst. Würde mich dennoch nicht für den Playboy ausziehen, weil ich meinen Körper als absolute Luxustrophäe betrachte, die exklusiv meinem Partner vorbehalten ist und daher nicht zum Preis von EUR 4,60 am Kiosk für jedermann einsehbar sein soll.

Bemerkenswerte Einstellung. In meinen Augen aber schon der Übergang von Selbstachtung zu übertriebenem Stolz - der übrigens eine NEGATIVE Eigenschaft darstellt und neben dem Neid das Fundament für die schlimmsten menschlichen Abründe, Tragödien und Katastrophen ist.

Seinen eigenen Körper allen Ernstes als "Luxustrophäe" zu bezeichnen, empfinde ich eher als amüsant bzw. peinlich. Sich selbst derart wichtig zu nehmen, entzieht sich meinem Verständnis. Erklärst du mir, was daran scheinbar so elementar sein soll?



> Sowas ist interessant für die vielen armen Schweine, die nicht mal ihre Grundbedürfnisse decken können, obwohl sie Tag für Tag unter härtesten Bedingungen für ihre Existenz und die ihrer Familien kämpfen müssen. Gemeint sind jene da draußen, in der zweiten und dritten Welt. Die haben tatsächlich oft keine andere Wahl, als ihre bzw. die Körper ihrer Kinder zu verkaufen - oder sich umzubringen. Aber hier in Deutschland hat das niemand nötig. Nicht wirklich.

Seit wann werden sämtliche Dinge, die Menschen tun, ausnahmslos von Notwendigkeiten bestimmt? Wenn dem so wäre, würde es so etwas wie Luxusgüter überhaupt nicht geben, die hat ja auch niemand wirklich "nötig". Offensichtlich scheinen die Handlungen der Menschen also auch von anderen Kräften gelenkt zu werden. Und diese egoistischen Wünsche nach z. B. Wohlstand, Müßiggang oder Spaß sind völlig legitim, da die Triebfeder jeglichen Fortschritts.

Der Vergleich mit den "vielen armen Schweinen" hinkt zudem so sehr auf beiden Beinen, dass er sofort zusammenbricht. Denn wer moralisiert, erspart sich das Denken und verliert die menschliche Natur völlig außer Augen: Selbst wenn allen Menschen dieser Erde eine Grundversorgung bzw. ein gewisser Wohlstand garantiert wäre, bestände für viele ein nachvollziehbares Interesse daran, den Lebensstandard zu steigern. "Haben wollen" ist ein angeborenes Prinzip - das Scheitern des idealistisch verblendeten Sozialismus ist der beste Beleg dafür. Insofern zielt die Frage, wie sehr man es "nötig" habe, an unserem Fall völlig vorbei.



> Und jede Frau, die sich trotzdem prostituiert, ist in meinen Augen eine billige kleine Schlampe, die in meinem Dunstkreis nichts zu suchen hat. Weil sie nämlich ein Schlag ins Gesicht der Menschen ist, die was drum geben würden, einmal nur - ein einziges Mal nur!!! - an ihrer Stelle sein zu dürfen ... um sich genau gegenteilig entscheiden zu können. Nämlich für Schule, Ausbildung, Studium, harte Arbeit... um eines Tages selbst 10 Millionen auf dem Konto zu haben, die dann hoffentlich sinnvoller investiert werden, als in perverse Machtspielchen.

Was du an dieser Stelle mit "perversen Machtspielchen" meinst, darfst du gerne näher erläutern...

Ansonsten sei darauf hingewiesen: Die Menschen streben oft oder gar immer nach den Dingen, die sie nicht haben. Die "armen Schweine" aus der dritten Welt, die sich nach Ausbildung und Arbeit sehnen, würden als Mitglieder einer solchen Gesellschaft daran wiederum oftmals wenig Gedanken verschwenden und ganz andere Prioritäten setzen. Die Generation der "Trümmerfrauen" hatte schließlich auch existenziellere Wünsche als die der heutigen Girlies unserer Spaßgesellschaft. Alles eine Frage der Umstände und somit nicht in Relation zu setzen.

Zudem glaube ich kaum, dass hungerleidende Menschen einen ernsthaften Groll gegen Prostituierte aus Wohlstandsländern hegen - die Gründe für ihre missliche Situation liegen schließlich ganz woanders. Mit erhobenem Zeigefinger ausgesprochene Fern-Solidaritäten à la "ein Schlag ins Gesicht..." dienen daher höchstens dem eigenen Ego, weil man sich dadurch ja so wunderbar als was Besseres fühlen kann. Und ein gewisser Empörungsgenuss ist ja auch nicht zu verachten, gell...


Ich finde es völlig in Ordnung, wenn du Käuflichkeit für dich entschieden ablehnst - genauso wie ich Verständnis für die andere Sicht der Dinge habe. Allerdings sollte man bei einer derart radikal vertretenen Position - ich erinnere an die "billige, kleine Schlampe" - einleuchtendere Argumente ins Feld führen können...








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11. Juni 2004 um 20:32
In Antwort auf timon_11921575

Merkwürdige Argumentation...
@ Brooke:

> Die 10 Millionen könnte der junge Mann sich in den Allerwertesten stecken. Ich würde jeden auslachen, der sich einbildet, er könne in dieser Weise über mich bzw. meinen Körper verfüggen. Hey, ich bin eine freie stolze Frau in einem demokratisch regierten Land. Was sind dagegen 10 Millionen?

Auch in einem "demokratisch regierten Land" verdammt viel Geld. Dessen Bedeutung in unserer vermeintlich zivilisierten Gesellschaft zu leugnen oder herunterzureden, ist purer Unsinn. Und so unwichtig scheint es für dich auch nicht zu sein, sonst hättest du nicht exaltiert darauf hingewiesen, "satte Karriere" gemacht zu haben und monatlich "mehr als manche Doppelverdiener" zusammen einzustreichen.

Im Übrigen erschließt sich mir dein angedeuteter Zusammenhang nicht: Was würden für Sex eingestrichene 10 Millionen in der Folgezeit daran ändern, als freie Frau in einem demokratisch regierten Land zu leben? Zumal man sich für diese Summe zukünftig diverse Freiheiten leisten könnte - die Anzahl der Dinge, die man NICHT mit Geld regeln kann, sind in einer bedauerlichen Minderheit.



> Die Playboy-Fotos sind fotografisch anspruchsvoll; ich betrachte sie daher als Kunst. Würde mich dennoch nicht für den Playboy ausziehen, weil ich meinen Körper als absolute Luxustrophäe betrachte, die exklusiv meinem Partner vorbehalten ist und daher nicht zum Preis von EUR 4,60 am Kiosk für jedermann einsehbar sein soll.

Bemerkenswerte Einstellung. In meinen Augen aber schon der Übergang von Selbstachtung zu übertriebenem Stolz - der übrigens eine NEGATIVE Eigenschaft darstellt und neben dem Neid das Fundament für die schlimmsten menschlichen Abründe, Tragödien und Katastrophen ist.

Seinen eigenen Körper allen Ernstes als "Luxustrophäe" zu bezeichnen, empfinde ich eher als amüsant bzw. peinlich. Sich selbst derart wichtig zu nehmen, entzieht sich meinem Verständnis. Erklärst du mir, was daran scheinbar so elementar sein soll?



> Sowas ist interessant für die vielen armen Schweine, die nicht mal ihre Grundbedürfnisse decken können, obwohl sie Tag für Tag unter härtesten Bedingungen für ihre Existenz und die ihrer Familien kämpfen müssen. Gemeint sind jene da draußen, in der zweiten und dritten Welt. Die haben tatsächlich oft keine andere Wahl, als ihre bzw. die Körper ihrer Kinder zu verkaufen - oder sich umzubringen. Aber hier in Deutschland hat das niemand nötig. Nicht wirklich.

Seit wann werden sämtliche Dinge, die Menschen tun, ausnahmslos von Notwendigkeiten bestimmt? Wenn dem so wäre, würde es so etwas wie Luxusgüter überhaupt nicht geben, die hat ja auch niemand wirklich "nötig". Offensichtlich scheinen die Handlungen der Menschen also auch von anderen Kräften gelenkt zu werden. Und diese egoistischen Wünsche nach z. B. Wohlstand, Müßiggang oder Spaß sind völlig legitim, da die Triebfeder jeglichen Fortschritts.

Der Vergleich mit den "vielen armen Schweinen" hinkt zudem so sehr auf beiden Beinen, dass er sofort zusammenbricht. Denn wer moralisiert, erspart sich das Denken und verliert die menschliche Natur völlig außer Augen: Selbst wenn allen Menschen dieser Erde eine Grundversorgung bzw. ein gewisser Wohlstand garantiert wäre, bestände für viele ein nachvollziehbares Interesse daran, den Lebensstandard zu steigern. "Haben wollen" ist ein angeborenes Prinzip - das Scheitern des idealistisch verblendeten Sozialismus ist der beste Beleg dafür. Insofern zielt die Frage, wie sehr man es "nötig" habe, an unserem Fall völlig vorbei.



> Und jede Frau, die sich trotzdem prostituiert, ist in meinen Augen eine billige kleine Schlampe, die in meinem Dunstkreis nichts zu suchen hat. Weil sie nämlich ein Schlag ins Gesicht der Menschen ist, die was drum geben würden, einmal nur - ein einziges Mal nur!!! - an ihrer Stelle sein zu dürfen ... um sich genau gegenteilig entscheiden zu können. Nämlich für Schule, Ausbildung, Studium, harte Arbeit... um eines Tages selbst 10 Millionen auf dem Konto zu haben, die dann hoffentlich sinnvoller investiert werden, als in perverse Machtspielchen.

Was du an dieser Stelle mit "perversen Machtspielchen" meinst, darfst du gerne näher erläutern...

Ansonsten sei darauf hingewiesen: Die Menschen streben oft oder gar immer nach den Dingen, die sie nicht haben. Die "armen Schweine" aus der dritten Welt, die sich nach Ausbildung und Arbeit sehnen, würden als Mitglieder einer solchen Gesellschaft daran wiederum oftmals wenig Gedanken verschwenden und ganz andere Prioritäten setzen. Die Generation der "Trümmerfrauen" hatte schließlich auch existenziellere Wünsche als die der heutigen Girlies unserer Spaßgesellschaft. Alles eine Frage der Umstände und somit nicht in Relation zu setzen.

Zudem glaube ich kaum, dass hungerleidende Menschen einen ernsthaften Groll gegen Prostituierte aus Wohlstandsländern hegen - die Gründe für ihre missliche Situation liegen schließlich ganz woanders. Mit erhobenem Zeigefinger ausgesprochene Fern-Solidaritäten à la "ein Schlag ins Gesicht..." dienen daher höchstens dem eigenen Ego, weil man sich dadurch ja so wunderbar als was Besseres fühlen kann. Und ein gewisser Empörungsgenuss ist ja auch nicht zu verachten, gell...


Ich finde es völlig in Ordnung, wenn du Käuflichkeit für dich entschieden ablehnst - genauso wie ich Verständnis für die andere Sicht der Dinge habe. Allerdings sollte man bei einer derart radikal vertretenen Position - ich erinnere an die "billige, kleine Schlampe" - einleuchtendere Argumente ins Feld führen können...








Eine Frage:
Hast Du hier früher mal unter dem handle "Bedman" mitgeschrieben?

Murmel

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11. Juni 2004 um 21:16
In Antwort auf murmeltierchen1

Eine Frage:
Hast Du hier früher mal unter dem handle "Bedman" mitgeschrieben?

Murmel

Eine Antwort:
> Hast Du hier früher mal unter dem handle "Bedman" mitgeschrieben?

Nein, bin erst vor einigen Tagen - per Zufall - auf dieses Forum gestoßen.

Grund deiner Frage?

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11. Juni 2004 um 21:20

Was ist findest Du eigentlich so erschreckend dran, daß es Menschen gibt, die NICHT käuflich sind?
Brooke,

stell Dir mal vor, alle Menschen dieser Welt wären Millionäre. Keine Frau hätte es mehr nötig, für Sex die Beine breitzumachen. Und trotzdem gäbe es noch welche, die das tun... würde Dich das nicht auch wahnsinnig aufregen?

Die Menschen sind eben nicht so, wie Du sie gerne hättest.

Und jetzt stell Dir bitte vor, alle Menschen dieser Welt wären Millionäre, und Du würdest tatsächlich keine Frau mehr finden, die die Beine für Sex breitmacht.

Was würden dann all die vielen dominanten Typen tun, die jetzt plötzlich dazu verdammt wären, sich ein wenig mehr einfallen zu lassen, als nur das Portemonnaie zu zücken? Würden die sich nicht wahnsinnig aufregen?

Menschen sind eben nicht so, wie sie sie gern hätten.

Aber Du gehst ja sogar noch einen Schritt weiter:

Allen Ernstes outest Du Dich als jemand, der keine Glamour-, aber im Grunde doch satt-zufriedene Existenz führt und für die 10 Millionen mehr oder weniger auf dem Konto deshalb im Grunde so unwichtig sind, daß sie nicht bereit ist, sich dafür auch nur gegen ihren Willen auszuziehen... damit nicht genug: Du stellst Dir vor, daß alle Mitteleuropäerinnen sich so verhielten und daß es auch ohne globalen Millionenausgleich keinem Mann mehr gelänge, eine Frau zu finden, die "pariert", wenn er das Portemonnaie zückt!

Mensch Brooke, ist Dir echt nicht klar, was für eine ketzerische Aufrührerin Du bist? Das ist Rebellion! Wie kannst Du es Wagen, dominant veranlagte Geldsäcke an ihrer empfindlichsten Stelle anzugreifen - der Macht ihres Portemonnaies? Wie kannst Du es wagen, selbst über Deinen Körper bestimmen zu wollen? Wie kannst Du es wagen, 10 Millionen einfach achselzuckend ablehnen und Dich für ein bescheideneres Leben entscheiden zu wollen, das dafür aber unabhängig finanziert ist?

Bist Du bescheuert? Was bildest Du Dir eigentlich ein?

Daß Du Menschenwürde besitzt?

Sag mal - spinnst Du?

Deine Würde als Frau soll mehr wert sein als 10 Millionen Euro bar in die Hand, für die Du Dich den Rest Deines Lebens vor Dir selbst ekeln wirst?

Du bist eine Gefahr für das gesunde völkische Empfinden!

Frauen wie Du gehören verbrannt!


Murmel

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11. Juni 2004 um 21:23
In Antwort auf timon_11921575

Eine Antwort:
> Hast Du hier früher mal unter dem handle "Bedman" mitgeschrieben?

Nein, bin erst vor einigen Tagen - per Zufall - auf dieses Forum gestoßen.

Grund deiner Frage?

Kein besonderer Grund,
Dein Schreibstil und auch die Argumentation haben mich ein wenig an diesen User erinnert. Er war hier letztes Jahr eine Zeitlang ziemlich aktiv, hat sich dann aber verabschiedet.

Leider, denn er brachte viel frischen Wind in die Runde, dank seiner kontroversen Diskussionsführung.

Murmel

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11. Juni 2004 um 21:33
In Antwort auf murmeltierchen1

Kein besonderer Grund,
Dein Schreibstil und auch die Argumentation haben mich ein wenig an diesen User erinnert. Er war hier letztes Jahr eine Zeitlang ziemlich aktiv, hat sich dann aber verabschiedet.

Leider, denn er brachte viel frischen Wind in die Runde, dank seiner kontroversen Diskussionsführung.

Murmel

Ah so...
> Dein Schreibstil und auch die Argumentation haben mich ein wenig an diesen User erinnert. Er war hier letztes Jahr eine Zeitlang ziemlich aktiv, hat sich dann aber verabschiedet.

Leider, denn er brachte viel frischen Wind in die Runde, dank seiner kontroversen Diskussionsführung.


Wahrscheinlich hatte er die Schnauze voll von Unterstellungen, absichtlichem Missverstehen und abstrusen Vergleichen...

Aber solange ich selbst Interesse an hiesigen Debatten habe, wird man mich so schnell nicht los. Gewisse Provokateure kann man ja auch nonchalant ignorieren...

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11. Juni 2004 um 21:37

Imandra,
nein. Denn wenn sie selbst Spaß dran haben, devot zu spielen, dann tun sie ja nichts, was gegen ihre eigentlichen inneren Neigungen verstößt.

Wenn eine Frau aber eigentlich keinen Spaß daran hat, und es - ohne eigentliche Not - für Geld dann doch tut, sehe ich das ähnlich wie Brooke:

Sie ist dann eine billige kleine Hu.. .

Was anders sind denn Huren?

Frauen, die man kaufen kann.

Ob es um ein paar Minuten Ausziehen, um ein paar Stunden GV oder um eine aus rein versorgungstechnischen Gründen geschlossene Ehe mit einem ungeliebten Partner geht, ändert an diesem Prinzip nichts.

Murmel

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11. Juni 2004 um 22:21
In Antwort auf murmeltierchen1

Imandra,
nein. Denn wenn sie selbst Spaß dran haben, devot zu spielen, dann tun sie ja nichts, was gegen ihre eigentlichen inneren Neigungen verstößt.

Wenn eine Frau aber eigentlich keinen Spaß daran hat, und es - ohne eigentliche Not - für Geld dann doch tut, sehe ich das ähnlich wie Brooke:

Sie ist dann eine billige kleine Hu.. .

Was anders sind denn Huren?

Frauen, die man kaufen kann.

Ob es um ein paar Minuten Ausziehen, um ein paar Stunden GV oder um eine aus rein versorgungstechnischen Gründen geschlossene Ehe mit einem ungeliebten Partner geht, ändert an diesem Prinzip nichts.

Murmel

Jaja, die Prinzipien...
> Wenn eine Frau aber eigentlich keinen Spaß daran hat, und es - ohne eigentliche Not - für Geld dann doch tut, sehe ich das ähnlich wie Brooke: Sie ist dann eine billige kleine Hu.. .

Also 10 Millionen find ich beispielsweise nicht mehr ganz so billig...

Ernsthaft:

Bei deiner Argumentation fällt mir eine kleine Anekdote ein, die sich 1995 im Vorfeld des Boxkampfs von Axel Schulz gegen George Foreman ereignete. Foreman war damals 46 Jahre alt und wurde von den meisten Experten als "Box-Opa" verspottet. Auf die Frage, ob es ihn nicht verletze, wenn man sich so über ihn lustig mache, antwortete er knochentrocken:

"Na, dann lass sie doch lachen. Aber wissen Sie, wann ICH anfange zu lachen? Nämlich
dann, wenn ich mir meine Kontoauszüge ansehe..."

Was ich damit sagen will: Frauen, die ein unmoralisches Angebot annehmen, um sich mit dem erhaltenen Geld anschließend das Leben ein wenig zu verschönern, dürften über solch moralingetränkte Urteile wie "billige, kleine Schlampe" gelassen mit der Schulter zucken. Was ist schon ein harmloser Fick, ein kurzweiliger Blow-Job im Vergleich zu dem, was man sich anschließend leisten kann und von dem man sicher x-fach länger was hat, als die dafür erbrachte Gegenleistung ansatzweise dauerte?

Aber hier prallen offensichtlich Welten aufeinander: Gelassene Rationalität vs. idealistischer Moral. Letzteres kann ich nur schwerlich nachvollziehen, da ich wohl nie begreifen werde, wieso man sich in ein selbst auferlegtes Moralkorsett pressen sollte. Als wenn unser Leben nicht sowieso schon reichlich fremdbestimmt wäre...



> Ob es um ein paar Minuten Ausziehen, um ein paar Stunden GV oder um eine aus rein versorgungstechnischen Gründen geschlossene Ehe mit einem ungeliebten Partner geht, ändert an diesem Prinzip nichts.

... und "Prinzipien" haben mit der Realität nicht selten eher wenig zu tun. Wie sagte schon Erich Kästner:

"Entweder man lebt, oder man ist konsequent."

Und um keinerlei Unterschied zwischen kurzzeitigem Sex und jahrelangem Ehe-Martyrium zu erkennen, muss man aber schon seeeehr konsequent sein...

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11. Juni 2004 um 22:34

Find ich persönlich wesentlich "schlimmer", weil unehrlicher.
Imandra,

beim Stichwort "unehrlich" hätte ich fast uneingeschränkt zugestimmt, aber dann fiel mir plötzlich ein, daß es doch gar nicht immer so abläuft.

Ich habe in den letzten Jahren ein paar Fälle mitbekommen, wo wohlhabende ältere Herren eine wesentlich jüngere und natürlich auch weniger gut situierte Frau geheiratet haben - aber bewußt mit Ehevertrag, um nicht über den Tisch gezogen zu werden. Diese Männer haben ganz gezielt einkalkuliert, daß die Frau sonst (dies ist ein wörtliches Zitat!) "nicht mehr pariert". Was sie so natürlich schon seit Jahren tut.

Mag ja sein, daß das Eheleben in der Praxis nicht ganz so brutal abläuft wie man sich das anhand solcher Äußerungen vorstellt - aber von "Unehrlichkeit" kann da nicht mehr die Rede sein.

Da werden ganz klar Geschäfte gemacht, ich schreibe bewußt nicht "mit der Liebe", denn die ist auf keiner der beiden Seiten vorhanden, sonst würde der Mann nicht so abfällig über seine Angetraute reden ("parieren" tut mein Hund, aber sicher nicht mein Partner, vor dem ich Respekt empfinde), und die Frau hätte sich jemand gesucht, den sie lieben und nicht fürchten muß.

"Theoretisierend" finde ich das alles übrigens nicht. Ich kenne zuviele Menschen, für die der soziale Status des Partners eine erhebliche Rolle spielt, als daß man von "Theorie" sprechen könnte.

Murmel

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12. Juni 2004 um 2:03

Wieso Sklavenvertrag?
Hallo,

ich habe Deinen Diskurs mit Murmelchen mitgelesen und klinke mich einfach ein.

So wie Murmelchen das beschreibt, handelt es sich um junge deutsche Frauen, die bewußt die Ehe mit einem gut situierten, daher meist älteren Mann eingehen, um auf diese Weise ihren sozialen Status dauerhaft zu verbessern: schöne Kleider, teurer Schmuck, Schönheitsoperationen, exotische Urlaube, flotte Autos, interessante Kontakte zu Kreisen, in die sie sonst nie reingekommen wäre, und eine testamentarisch abgesicherte, lebenslange Versorgung im Alter.

Im Gegenzug bekommt er eine gutaussehende junge Frau, die ihn sexuell anszieht und ihm keinen Stress macht. Sein Ego ist bereits zu erfolgverwöhnt, als daß es seinesgleichen neben oder gar über sich ertragen könnte.

Ergo sucht er keine Partnerin, die er erobern muß, sondern er kauft sich eine Frau, die bereit ist, sich selbst zurückzunehmen und ihn so zu ertragen, wie er ist, denn eines ist sicher: Ändern wird ER sich garantiert NIE. Dazu sieht er keinen Anlaß, denn er findet sich klasse, genau so, wie er ist.

Und er kann sich diese Einstellung leisten, im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt genug Frauen, die seine Nähe gezielt suchen, schon für bedeutend weniger als EUR 10 Mio und nicht "nur" ausländische, sondern auch welche mit deutschem Pass.

Wenig romantisch bisher, hm? Machomäßig, chauvinistisch, frauenverachtend, verabscheuungswürdig?

Warum?

Sind die Motive der Dame seines Geldbeutels ("Herzens" wäre angesichts dieser Konstellation leicht irreführend) denn wirklich soviel ehrenwerter, anständiger, respekt- und liebevoller?

Was sieht sie denn in ihm, außer den Goldesel, dank dessen Hilfe sie ihre anstehende Versorgungslücke bei der BFA auch ohne 40 Jahre harter, aber sicher weitaus niedriger bezahlter Arbeit vorzeitig schließen kann?

Was sieht sie denn in ihm, außer einem Ticket in andere Gesellschaftskreise, zu denen sie aufschaut?

Und vor allem:
Wer zwingt sie denn, sich auf ihn einzulassen?

Wie alle Deutschen hatte und hat sie die Chance auf Abitur, Studium, Karriere. Sicher: Der kürzeste Weg zum großen Geld ist das nicht, aber er existiert. Und er ist begehbar, durchaus. Andere - wie Brooke - haben ihn erfolgreich genutzt und sind stolz darauf.

Doch sie besitzt weder den erforderlichen Selbststolz, noch die Zähigkeit, noch den Weitblick, um Durststrecken zu überwinden. Sie will alles, und zwar sofort.

Also unterschreibt sie den Ehevertrag, den er ihr vorlegt. Er, der sie genau durchschaut, der genau weiß, daß ihre Verbindung sonst so ablaufen würde, wie bei vielen seiner Freunde:

Heirat, möglichst schnell 2-3 Kinder, Scheidung.

Und dann:

Zahlen, zahlen, zahlen...

... und die Kinder werden Dir auch noch entfremdet, schließlich bist Du ja der böse Sklavenhalter, der sich alles nur erkaufen wollte.

Nein, so möchte er nicht enden. Zudem sieht er überhaupt nicht ein, die Früchte seiner jahrzehntelangen harten Arbeit einer Frau in den Rachen zu werfen, die es wagt, ihm gegenüber nicht zu parieren, ihn am Ende sogar sitzenzulassen. Undenkbar!

Soweit, so berechnend. Aber mal ehrlich:
Ist sein "Liebe" erkaufen wirklich soviel schlimmer als ihr "Liebe" erfi..en?

Was hat das mit "Sklaverei" zu tun?

Sklaven werden gewaltsam an der Flucht gehindert, haben zudem auch keine Wahl, ihrem Dasein ein Ende zu bereiten, es sei denn, sie wählen den Freitod. Aber wer oder was zwingt eine deutsche Frau, einen reichen Mann zu heiraten und jahrelang bei ihm zu "parieren"?

Hat sie wirklich keinerlei Chance auf ein anderes Leben?

Führt man erst dann ein menschenwürdiges Leben, wenn man 10 Millionen auf dem Konto hat?

Ist es menschenunwürdig, einen guten Schulabschluß zu machen, eine Ausbildung hinter sich zu bringen, arbeiten zu gehen und zu sparen?

Ist es nicht zutiefst freiwillig, wenn eine junge Deutsche dennoch lieber den Weg des (vermeintlich) geringsten Widerstands wählt und es vorzieht, zu "parieren"?

Ich vermag da keine "Sklaverei" zu erkennen.

Auch keine zwangsweise oder auch nur armutsbedingte Prostitution.

Sondern nur eine absolut profitgierige Ich-AG im horizontalen Gewerbe, mehr nicht.

Alles andere wäre ein Schlag ins Gesicht derer, die wirklich versklavt werden.

Werner

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12. Juni 2004 um 17:19

Ich Bin Käuflich
Das ist auch eine Art Geld zuverdienen

Ihm alle sexuellen Geheimnisse erzählen:20
Ihn mit Zunge küssen: 10
Euch vor ihm obenrum ausziehen: 20
Oben ohne Fotos machen lassen:100
Euch ganz vor ihm ausziehen:50
Nacktfotos machen lassen:200
Vor jemandem masturbieren:100
euch fingern lassen:20
euch anspritzen lassen:50
jemandem einen blasen:20
euch lecken lassen:20
Sex mit ihm:50
euch beim Sex filmen lassen:100
Sex mit ihr haben:200
Vor ihm mit eurer besten Freundin schlafen:1000000

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15. Juni 2004 um 0:07

Nun ja...
Die gegenwärtigen Preise in einem Berliner Puff:
20 Minuten: 35
30 Minuten: 55
45 Minuten: 70
60 Minuten: 80

Alles für normalen Sex ohne Extras

Die Preise sind in manchen Puffs jedoch Schwankungen ausgesetzt.

Und kaum eine respektable Prostituierte, die etwas auf sich hält, würde die meisten Dinge, die du oben aufzählst gegen Geld machen. Das wäre wohl auch ihr Ende.
Weshalb sollte ich mich also zu einer dreckigen ... machen? ... nicht gleich Prostituierte!!!!)Will ich Geld verdienen mit Sex, arbeite ich in einem Puff und töte nicht meine Seele.
Für Geld niemals, nur aus Vertrauen geschehen die oben genannten Praktiken in meinem Sexleben...

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15. Juni 2004 um 0:09
In Antwort auf robyn_12044664

Nun ja...
Die gegenwärtigen Preise in einem Berliner Puff:
20 Minuten: 35
30 Minuten: 55
45 Minuten: 70
60 Minuten: 80

Alles für normalen Sex ohne Extras

Die Preise sind in manchen Puffs jedoch Schwankungen ausgesetzt.

Und kaum eine respektable Prostituierte, die etwas auf sich hält, würde die meisten Dinge, die du oben aufzählst gegen Geld machen. Das wäre wohl auch ihr Ende.
Weshalb sollte ich mich also zu einer dreckigen ... machen? ... nicht gleich Prostituierte!!!!)Will ich Geld verdienen mit Sex, arbeite ich in einem Puff und töte nicht meine Seele.
Für Geld niemals, nur aus Vertrauen geschehen die oben genannten Praktiken in meinem Sexleben...

Edit
Die gegenwärtigen Preise in einem Berliner Puff:
20 Minuten: 35
30 Minuten: 55
45 Minuten: 70
60 Minuten: 80

Alles für normalen Sex ohne Extras

Die Preise sind in manchen Puffs jedoch Schwankungen ausgesetzt.

Und kaum eine respektable Prostituierte, die etwas auf sich hält, würde die meisten Dinge, die du oben aufzählst gegen Geld machen. Das wäre wohl auch ihr Ende.
Weshalb sollte ich mich also zu einer dreckigen ... machen? ... ist nicht gleich Prostituierte!!!!)Will ich Geld verdienen mit Sex, arbeite ich in einem Puff und töte nicht meine Seele.
Für Geld niemals, nur aus Vertrauen geschehen die oben genannten Praktiken in meinem Sexleben...

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19. November 2004 um 21:04
In Antwort auf timon_11921575

Jaja, die Prinzipien...
> Wenn eine Frau aber eigentlich keinen Spaß daran hat, und es - ohne eigentliche Not - für Geld dann doch tut, sehe ich das ähnlich wie Brooke: Sie ist dann eine billige kleine Hu.. .

Also 10 Millionen find ich beispielsweise nicht mehr ganz so billig...

Ernsthaft:

Bei deiner Argumentation fällt mir eine kleine Anekdote ein, die sich 1995 im Vorfeld des Boxkampfs von Axel Schulz gegen George Foreman ereignete. Foreman war damals 46 Jahre alt und wurde von den meisten Experten als "Box-Opa" verspottet. Auf die Frage, ob es ihn nicht verletze, wenn man sich so über ihn lustig mache, antwortete er knochentrocken:

"Na, dann lass sie doch lachen. Aber wissen Sie, wann ICH anfange zu lachen? Nämlich
dann, wenn ich mir meine Kontoauszüge ansehe..."

Was ich damit sagen will: Frauen, die ein unmoralisches Angebot annehmen, um sich mit dem erhaltenen Geld anschließend das Leben ein wenig zu verschönern, dürften über solch moralingetränkte Urteile wie "billige, kleine Schlampe" gelassen mit der Schulter zucken. Was ist schon ein harmloser Fick, ein kurzweiliger Blow-Job im Vergleich zu dem, was man sich anschließend leisten kann und von dem man sicher x-fach länger was hat, als die dafür erbrachte Gegenleistung ansatzweise dauerte?

Aber hier prallen offensichtlich Welten aufeinander: Gelassene Rationalität vs. idealistischer Moral. Letzteres kann ich nur schwerlich nachvollziehen, da ich wohl nie begreifen werde, wieso man sich in ein selbst auferlegtes Moralkorsett pressen sollte. Als wenn unser Leben nicht sowieso schon reichlich fremdbestimmt wäre...



> Ob es um ein paar Minuten Ausziehen, um ein paar Stunden GV oder um eine aus rein versorgungstechnischen Gründen geschlossene Ehe mit einem ungeliebten Partner geht, ändert an diesem Prinzip nichts.

... und "Prinzipien" haben mit der Realität nicht selten eher wenig zu tun. Wie sagte schon Erich Kästner:

"Entweder man lebt, oder man ist konsequent."

Und um keinerlei Unterschied zwischen kurzzeitigem Sex und jahrelangem Ehe-Martyrium zu erkennen, muss man aber schon seeeehr konsequent sein...

Was ist schon ein harmloser Fick, ein kurzweiliger Blow-Job im Vergleich zu dem,..
Ich habe einen Filmtip für Dich:

"Das Mädchen Rosemarie", von Bernd Eichinger, mit Nina Hoss in der Hauptrolle.

Schau ihn Dir an - falls Du ihn nicht eh schon kennst.

Würdest Du so enden wollen wie Frl. Nitribitt?

Die hatte genau diese Prinzipien nämlich verinnerlicht und äußerst konsequent danach gelebt. Der Preis war verdammt hoch - und damit meine ich nicht, daß man sie am Ende ermorden ließ, sondern die Szene, in der sie mit dem einzigen Mann sprach, von dem es kein Band gab...

Werner

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19. November 2004 um 21:14

Naja kommt ganz auf die situation an:
Ihm alle sexuellen Geheimnisse erzählen: 200
Ihn mit Zunge küssen: 250 wenns nicht zu ellig ist, oder zu lang dauert
Euch vor ihm obenrum ausziehen: 500
Oben ohne Fotos machen lassen: 600
Euch ganz vor ihm ausziehen: 1500
Nacktfotos machen lassen: 5000
Vor jemandem masturbieren: unbezahlbar
euch fingern lassen: unbezahlbar
euch anspritzen lassen: mega- unbezahlbar
jemandem einen blasen: unbezahlbar
euch lecken lassen:unbezahlbar
Sex mit ihm: 1000000000000000
euch beim Sex filmen lassen: 10000000000000000
Sex mit ihr haben: 100000000000000000
Vor ihm mit eurer besten Freundin schlafen: nie

aber ich glaub ich würds ich endeffekt sowieso nicht tun!

kiara

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21. November 2004 um 16:20

Echt ne verrückte Welt
Ich kann es irgendwie kann nicht richtig verstehen. Wie ist dass mit den vielen willingen Damen und Herren, die jedes Wochenende nach OneNight Stands aus sind. Bezahlt man da heute je nach Richtung der Anmache Beträge wenn man geht ?
Ist das nicht vergleichbar ? Nein eigentlich nicht, wenn man von der Grundfrage ausgeht, aber die Preise kann ich gar nicht nachvollziehen. Trotzdem eine irgendwie gute Diskussion !

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17. Januar 2008 um 16:53

Provokante Frage
Also wie ihr bestimmt schon an meinem Nick sehen könnt bin ich Zeigefreudig. Ich würde mich vor einer Gruppe frauen/Paare gerne Nackt zeigen und an mir herumspielen (bis zum Flüssigkeits verlust) und das alles ohne Geld dafür zu nehmen, also wer so einen Mann sucht bitte kurz melden ich Antworte bestimmt.
Gruß cfnmfan

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