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Pillenwechsel - gute Idee?

22. Juli 2018 um 23:47

Hallo zusammen,

da ich mit meiner Pille (Bellissima) die ich seit ca. 8 Jahren nehme (bin 24) aufgrund diverser Nebenwirkungen (Wassereinlagerungen, depressive Verstimmungen, unregelmäßige Blutungen u.v.m.) nicht mehr ganz zufrieden war, wollte ich vor ca. 2,5 Jahren die Pille gänzlich absetzen. Leider habe ich als Reaktion schwere Akne bekommen, die auch nach über einem Jahr nicht besser, sondern nur immer schlimmer wurde. Aus diesem Grund habe ich die Pille leider wieder genommen, da ich das irgendwann nicht mehr aushalten konnte und von meinem FA keine wirkliche Unterstützung erhielt.
Nun habe ich einen neuen Arzt, dieser schien meinen Wunsch die Pille abzusetzen bzw erst mal auf eine ganz leichte Pille der ersten Generation zu wechseln gut zu verstehen. Er schlug vor, den Körper langsam von der "antiandrogenen" Wirkung der Bellissima zu entwöhnen, weswegen ich nun die Lamuna20 bzw Gabrielle 20 bekommen habe. Sofern ich mit dieser Pille gut zurecht komme, möchte er das ganze immer weiter herunterfahren sozusagen. Er sagt die Gabrielle 20 ist gegenüber der Bellissima zu ca. 50% hautaffin.
In der letzten Zeit habe ich viel über die verschiedenen Hormone in Pillen gelesen und insbesondere auch über Gestagene, da ich ja momentan noch auf gestagenhaltigen Pillen sitze. Wie ich feststellte, ist das Thromboserisiko mit diesen Pillen höher als mit anderen Pillen mit z.B. Lenovorgestrel. Die Bellissima hat laut meiner Recherche noch einmal ein größeres Thromboserisiko als die Gabrielle 20. Nun ist das Risiko ja immer im ersten Einnahmejahr am höchsten. Nun frage ich mich, gilt das für die allgemeine Einnahme einer Kombinationspille oder wirklich um jede individuelle Pille/Dosierung? Sprich erhöht sich mein Risiko jetzt für ein Jahr wieder mehr, weil ich auf ein anderes Gestagen gewechselt habe? Und wird das immer so weiter gehen, sollte ich auf dem Wege der Entwöhnung noch öfter das Präparat wechseln? Sagen wir ich kriege noch 2 x ein anderes Präparat mit einem anderen Gestagen und der ganze Prozess dauert fiktive 2 Jahre, laufe ich dann 2 Jahre mit einem erhöhten Risiko herum? Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine. Ich weiß, dass die Chance zu erkranken sehr gering ist und ich falle auch in keine der Risikogruppen. Habe aber eine Freundin, die durch die Pille eine schwere Thrombose bekam und ebenfalls nicht in die Gruppe fiel und deswegen ist das Thema für mich wohl präsenter als für andere.
Und denkt ihr generell, dass diese Herangehensweise vom Arzt eine gute Idee ist? 

Danke und liebe Grüße
Genie

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