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Pille + kopfschmerzen = anzeichen für schlaganfall??

15. Dezember 2011 um 19:28 Letzte Antwort: 16. Dezember 2011 um 13:21

hallo liebe leute,

ich komme grad von meiner FA (routine)-kontrolle und bin grad etwas schockiert bzw. hat mir mein FA nun ein wenig angst gemacht.. kurze vorgeschichte: ich bin 22, bin in einer festen beziehung, nehme seit 4 jahren durchgehend die pille (belara) und seit einiger zeit habe ich jedes mal, wenn ich diese einwöchige pillepause mache und meine menstruation bekommen soll an diesem einen tag derartige kopfschmerzen.. das ist ab und zu so schlimm da lieg ich teilweise diesen einen tag nur im bett.. und wenn ich dann halt zu "bluten" anfange ist alles wieder in ordnung. das habe ich meinem FA nun gesagt und er meinte, er hätte mir folgendes dazu zu sagen:
und zwar dass dies ein anzeichen für einen schlaganfall sein KANN. kann ist deswegen fettgeschrieben, weil er auch gemeint hat, es muss auch gar nichts schlimmes sein, jedoch rät er mir aus medizinischen gründen sofort mit der pille aufzuhören, da das ja so ungesund ist und mit der 3 monats spritze anzufangen (da ist seit einem jahr laut ihm so eine neue auf dem markt, die noch schwächer als die pille sein soll und wo man absolut keine beschwerden hat etc.) ich war irgendwie immer ein gegner der 3 monats spritze, da ich 1) nie probleme mit der pille hatte, diese kopfschmerzen treten erst seit einigen monaten auf und 2) immer und überall gelesen und auch gehört habe, dass wenn man mit der spritze aufhören sollte, es danach so lange dauern würde bis sich die ovulation wieder normalisiert, sprich. wenn man dann ein kind haben möchte, es ewig nicht klappen sollte usw. da ich aber in den nächsten 3-4 jahren eigentlich schon ein kind möchte, hab ich mir auch solche gedanken gemacht und bin mal bei der pille geblieben, da sollte es nämlich nicht so wild mit der stabilisierung der ovulation sein..
jetzt meine frage an euch:

1) kann das wirklich sein, dass ich mit 22, obwohl ich nichtraucherin, nicht übergewichtig oder sonstiges bin und seit 4 jahren die pille nehme schlaganfall gefährdet bin? (eben wegen meiner kopfschmerzen einmal monatlich?)immerhin ist der mann mediziner, er wird mich ja nicht belügen..

2) hat jemand von euch schon mal was von dieser "neuen" 3 monats spritze gehört und kann mir da eventuell aus erfahrung was erzählen, bzw. hat jemand von euch überhaupt erfahrung mit 3 monats spritze und kinderwunsch?

ich danke schonmal für die antworten, ich bin jetzt nämlich wirklich total verunsichert..

eure tigerlilly

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15. Dezember 2011 um 21:00

...
1) Ein Schlaganfall hat nichts mit dem Alter zu tun. Selbst ein Säugling oder ein Kleinkind kann einen Schlaganfall bekommen. Nur solche Dinge wie die Einnahme der Pille, Rauchen, Alkohol oder wenn man bestimmte Krankheiten hat ( z.B. Diabetes...) dann erhöht sich das Risiko.

2) zu der Spritze kann ich dir leider nichts sagen.

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16. Dezember 2011 um 12:11

Hm ja..
das mit dem entzugskopfweh hab ich gestern auch schon voll oft gelesen, als ich herumrecherchiert habe.. naja migräne würde ich das nicht gerade nennen, weiß nicht.. hab diese kopfschmerzen halt nur an einem einzigen tag im monat und das ist der 3. nach absetzen der pille, also eigentlich ein tag bevor ich die regel bekomme. leider kenn ich so gut wie niemanden, der erfahrungen mit der spritze hat, also ich bin irgendwie immer noch dagegen. kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass diese besser sein soll als die pille. sonst bin ich ja mit der pille total zufrieden nur diese kopfschmerzen machen mir halt bedenken und mein arzt hat mir gestern die dann auch zusätzlich volle panik gemacht und gemeint, ja er dokumentiert sich das alles, damit wir schriftlich haben, dass er mich gewarnt hat, also sollte irgendwas passieren -> er hat es mir ja gesagt. naja. ich werde denk ich auf jeden fall noch eine zweite meinung von einem anderen FA einholen bevor ich da irgendetwas mache, was ich im prinzip gar nicht möchte..

@ bine: dass ein schlaganfall nichts mit dem alter zu tun hat, ist mir durchaus bekannt. mir geht es nur darum, dass ich eben die pille noch zusätzlich nehme und vielleicht einem höheren risiko ausgesetzt sein kann. so wie mein FA gestern geredet hat, hörte es sich ganz danach an..

er versucht mir ja eigentlich schon seit über einem jahr die spritze anzudrehen, einmal meinte er, ich sei zu dünn und durch die spritze würde ich zunehmen, beim zweiten mal meinte er, da ich eine arge 6 monatige blasenentzündung durch coli bakterien hatte und starke antibiotika zur bekämpfung nehmen musste, dass die pille da versagen wir und die spritze viel klüger wäre (ich hab nicht auf ihn gehört, sondern nur in der zeit wo die pille eben versagen konnte aufgepasst und mit kondom verhütet) und wieder ist nix passiert, und gestern kommt er wieder damit an, weil ich eben die kopfschmerzen angesprochen habe hm...
keine ahnung mehr was ich von dem ganzen halten soll..

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16. Dezember 2011 um 13:21
In Antwort auf antti_11915809

Hm ja..
das mit dem entzugskopfweh hab ich gestern auch schon voll oft gelesen, als ich herumrecherchiert habe.. naja migräne würde ich das nicht gerade nennen, weiß nicht.. hab diese kopfschmerzen halt nur an einem einzigen tag im monat und das ist der 3. nach absetzen der pille, also eigentlich ein tag bevor ich die regel bekomme. leider kenn ich so gut wie niemanden, der erfahrungen mit der spritze hat, also ich bin irgendwie immer noch dagegen. kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass diese besser sein soll als die pille. sonst bin ich ja mit der pille total zufrieden nur diese kopfschmerzen machen mir halt bedenken und mein arzt hat mir gestern die dann auch zusätzlich volle panik gemacht und gemeint, ja er dokumentiert sich das alles, damit wir schriftlich haben, dass er mich gewarnt hat, also sollte irgendwas passieren -> er hat es mir ja gesagt. naja. ich werde denk ich auf jeden fall noch eine zweite meinung von einem anderen FA einholen bevor ich da irgendetwas mache, was ich im prinzip gar nicht möchte..

@ bine: dass ein schlaganfall nichts mit dem alter zu tun hat, ist mir durchaus bekannt. mir geht es nur darum, dass ich eben die pille noch zusätzlich nehme und vielleicht einem höheren risiko ausgesetzt sein kann. so wie mein FA gestern geredet hat, hörte es sich ganz danach an..

er versucht mir ja eigentlich schon seit über einem jahr die spritze anzudrehen, einmal meinte er, ich sei zu dünn und durch die spritze würde ich zunehmen, beim zweiten mal meinte er, da ich eine arge 6 monatige blasenentzündung durch coli bakterien hatte und starke antibiotika zur bekämpfung nehmen musste, dass die pille da versagen wir und die spritze viel klüger wäre (ich hab nicht auf ihn gehört, sondern nur in der zeit wo die pille eben versagen konnte aufgepasst und mit kondom verhütet) und wieder ist nix passiert, und gestern kommt er wieder damit an, weil ich eben die kopfschmerzen angesprochen habe hm...
keine ahnung mehr was ich von dem ganzen halten soll..

...
Höre Dir die Meinung eines zweiten Frauenarztes an. Das kann überhaupt nicht schaden.
Mir kommt es so vor, als würden sehr viele Frauenärzte ihren Patientinnen gerne etwas andrehen. Auch ich habe schon diese Erfahrung gemacht. Mein Frauenarzt will mir ständig die Hormonspirale aufschwätzen. Obwohl er ganz genau weiß, wie ich zu dieser Spirale stehe, versucht er es immer wieder. Ich gehe einfach nicht darauf ein.

Wenn Du nicht von der Spritze überzeugt bist, dann höre auf Deine innere Stimme und lass Dich zu nichts überreden. Nicht Dein Frauenarzt muss mit den eventuellen Nebenwirkungen der Spritze klar kommen, sondern DU.

Und zu Deinen Kopfschmerzen kann ich folgendes sagen:
Ich hatte diese Kopfschmerzen ebenfalls in der Pillenpause, als ich damals noch die Yasminelle genommen hatte. Dann wurde die Yaz hier in Deutschland zugelassen, mit der man nur 4 Tage Pause macht und bat meinen Frauenarzt, mir diese zu verschreiben. Die Kopfschmerzen traten dann nicht so gehäuft und nicht mehr so stark auf.

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