Home / Forum / Sex & Verhütung / Patienten sexuell befriedigt, aus Mitgefühl

Patienten sexuell befriedigt, aus Mitgefühl

25. Oktober 2016 um 11:06

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

25. Oktober 2016 um 11:15

Puh....
Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust.
Warum?
Zum einen das es absolut unprofessionell ist, muss ich gerade dir nicht sagen.

Zum Anderen....wenn man bedenkt, dass jeder Mensch (also die meisten) Sehnsucht habe nach Nähe, Zweisamkeit...Sexuelle Erfüllung....
von Liebe spreche ich diesen Fall betreffend jetzt mal ganz bewusst nicht!
Dann denke ich werden es die Patienten dankbar annehmen, dass du sie befriedigt hast.

WOBEI....nicht zu vergessen!!!
Sicherst du dich hoffentlich auf welche Art auch immer ab, dass der Patient es auch W I R K L I C H möchte!?!?!!!
Den ein Samenerguss ist noch lange keine Einwilligung/ Zustimmung, dass ein Mann sexuell befriedigt werden möchte.
 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 11:23
In Antwort auf seismic

Puh....
Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust.
Warum?
Zum einen das es absolut unprofessionell ist, muss ich gerade dir nicht sagen.

Zum Anderen....wenn man bedenkt, dass jeder Mensch (also die meisten) Sehnsucht habe nach Nähe, Zweisamkeit...Sexuelle Erfüllung....
von Liebe spreche ich diesen Fall betreffend jetzt mal ganz bewusst nicht!
Dann denke ich werden es die Patienten dankbar annehmen, dass du sie befriedigt hast.

WOBEI....nicht zu vergessen!!!
Sicherst du dich hoffentlich auf welche Art auch immer ab, dass der Patient es auch W I R K L I C H möchte!?!?!!!
Den ein Samenerguss ist noch lange keine Einwilligung/ Zustimmung, dass ein Mann sexuell befriedigt werden möchte.
 

Ja, natürlich schaue ich genau hin und habe es nur getan, wenn ganz klar war, dass sie es möchten... Das wäre verrückt, wenn ich es gegen ihren Willen täte. Ich leide nicht am Helfersyndrom und möchte sie nicht zwangsbeglücken : ).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 12:01
In Antwort auf marna_12465978

Ja, natürlich schaue ich genau hin und habe es nur getan, wenn ganz klar war, dass sie es möchten... Das wäre verrückt, wenn ich es gegen ihren Willen täte. Ich leide nicht am Helfersyndrom und möchte sie nicht zwangsbeglücken : ).

Helfen...hmmm...
Ich habe deswegen so explizit nachgefragt da ich nicht weiß, in welchen Zustand die betreffenden Patienten sind.
Ob sie noch sprechen können...deine Hand weg schieben, was und wie auch immer.
Ich denke das Ganze ist eine sehr heikle Sache.

Zum einen das sich niemand genötigt fühlt von wegen, wer weiß was sonst mit mir passiert.
Ich möchte dir und dem Haus in dem du arbeitest nichts unterstellen, aber wir wissen alle es gibt nicht nur positiv geführte Häuser.
Andererseits wenn das mal wer Falscher mit bekommt, dann hast du eine patzen Anzeige wegen sexueller Nötigung am Hals.

Es gibt ja einiges was dafür und dagegen spricht.
BEDENKE....in der Gesellschaft ist vielen schon gesunden älteren Leuten ab 60 + Sexualität weder vergönnt, noch das es als normal angesehen wird. noch sexuelle Gelüste zu haben.
Leider!

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 12:03

Ich finde, dass ist reine Menschlichkeit und eigentlich fehlt es an dieser ach so sehr. Klar, die Formalisten und Hüter der Professionalitäts-Grals würden abwinken. Aber ich finde das klar ok. Aber wenns rauskommt und ruchbar wird, na dann hast Du vermutlich verloren. Etwas anderes noch: Hats Dich selber erregt?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 12:03

Ich finde, dass ist reine Menschlichkeit und eigentlich fehlt es an dieser ach so sehr. Klar, die Formalisten und Hüter der Professionalitäts-Grals würden abwinken. Aber ich finde das klar ok. Aber wenns rauskommt und ruchbar wird, na dann hast Du vermutlich verloren. Etwas anderes noch: Hats Dich selber erregt?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 12:34

bevor man so einen Kommentar abgibt, sollte man lieber reinlesen...
und den Thread W O R T L O S und ganz schnell wieder verlassen.
Wobei....von dir ist man ja nichts anderes gewöhnt!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:13
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

Hi, also ich finde es in diesem fall völlig in ordnung!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:23
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

Ich versetze mich mal in die Lage des totkranken Patienten...

Doch für mich wäre es OK. Aber auch nur, wenn es der Schwester auch gefallen würde.

wenn ich merken würde, dass sie es wirklich gerne macht und dabei auch irgendwo ihren Spaß hat, wäre das super OKAY.

Eine Frau, die keinen Spaß hat mich zu verwöhnen, sondern es einfach nur tut, weil ich es will, finde ich pervers. Dann würde ich lieber auch etwas weibliches verzichten und lieber ein Spielzeug nehmen.

Es ist vielleicht nicht professionell, aber menschlich!

Vergiss nicht, dir muss es auch gefallen. Du darfst dadurch nicht leiden und es darf dein Sexualleben nicht auf den Kopf stellen.


Empfindest du dabei selbst Lust??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:26
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

wenn es sein Wunsch ist das nochmal erleben zu dürfen finde ich das ok...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:26
In Antwort auf seismic

Helfen...hmmm...
Ich habe deswegen so explizit nachgefragt da ich nicht weiß, in welchen Zustand die betreffenden Patienten sind.
Ob sie noch sprechen können...deine Hand weg schieben, was und wie auch immer.
Ich denke das Ganze ist eine sehr heikle Sache.

Zum einen das sich niemand genötigt fühlt von wegen, wer weiß was sonst mit mir passiert.
Ich möchte dir und dem Haus in dem du arbeitest nichts unterstellen, aber wir wissen alle es gibt nicht nur positiv geführte Häuser.
Andererseits wenn das mal wer Falscher mit bekommt, dann hast du eine patzen Anzeige wegen sexueller Nötigung am Hals.

Es gibt ja einiges was dafür und dagegen spricht.
BEDENKE....in der Gesellschaft ist vielen schon gesunden älteren Leuten ab 60 + Sexualität weder vergönnt, noch das es als normal angesehen wird. noch sexuelle Gelüste zu haben.
Leider!

 

Der erste Patient war Mitte 50, der zweite Anfang 70, sie waren beide deutlich geschwächt, aber sie hätten reden können und sich auch motorisch zu Erkennen geben können, wenn es ihnen nicht recht gewesen wäre.
   Wie gesagt, es war deutlich einvernehmlich und wortlos, sie haben mir durch "klar männliche" Geräusche zu erkennen gegeben, dass sie es wollen...
  Es ergäbe keinen Sinn für mich, sie zur Ejakulation zu zwingen, denn ich habe mich nicht daran aufgegeilt. Es war eher die Freude, dem kranken Menschen einen Gefallen zu tun.   

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 13:52

Bitte schalte einmal nur dein Hirn ein !
Da gehr es um tod kranke Menschen im Hospiz oder ähnlicher Örlichkeit.
Hättest du schon mal davon gehört, dass sich eine zu Tode geweihter eine Professionelle kommen lässt? 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 20:48
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

professionell oder nicht: ist in diesem Fall völlig belanglos.
Wichtig ist: Du hast nach deinem Gewissen gehandelt - und das ist nie verkehrt: Nach dem eigenen Gewissen zu handeln ist grundsätzlich immer richtig!  Außerdem: Du hast gehandelt aus Menschlichkeit, aus Mitgefühl, hast wirklich aus Liebe gehandelt, ohne selbst Vorteile dadurch zu haben: Was kann man gerade einem alten Menschen in seiner letzten Lebensphase besseres geben? Hut ab, ich möchte dir meinen größten Respekt zum Ausdruck bringen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Oktober 2016 um 23:00

Abgesehen davon das ich das nicht verwerflich finde, was machst du wenn es rauskommt?

Dann wirst du gekündigt und bewirbst dich woanders, und wenn die dich dann fragen oder in deiner ehm. Firma anrufen? Äußerst peinlich..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 14:44
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

du hast echt ein gutes Herz

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 19:13
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

Also es war klar, dass einige das sehr abstoßend finden.
Aber ich sehe das ein wenig anders. Ich habe auch mal mit Pflegebedürftigen gearbeitet. Nicht ausschließlich palliativ eingestufte, aber ich denke mehr oder weniger sind wir alle palliativ, weil der Sterbeprozess im Prinzip mit der Geburt beginnt. Ist aber Ansichtssache.

Also ich finde es schön, dass es dir scheinbar keine Schwierigkeiten bereitet, ... seelisch. Ich denke viele, die das abartig finden, betrachten das recht oberflächlich.

Jeder Mensch, egal ob alt, krank, behindert, oder sterbenskrank ist ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen. Diese zu befriedigen, aus Zuneigung oder Mitgefühl, finde ich alles andere als abartig. Es weicht halt etwas davon ab, was diese Gesellschaft unter einer sexuellen Beziehung unter Erwachsenen versteht.

Es ist zum Beispiel okay, sich einen Partner zu suchen, mit diesem zu Schlafen und seine Bedürfnisse zu befriedigen. Oft gilt es auch dann noch als in Ordnung, wenn keine Liebesbeziehung besteht. Wenn also das sexuelle Verhältnis nur dem Vergnügen dient. Oder der persönlichen Bereicherung, die bei vielen Beziehungen unterschwellig eine Rolle spielt.
Aber tut es jemand aus Mitgefühl, Nächstenliebe, selbstlos für jemanden, der im Leben keine Chance mehr haben wird, sexuell beglückt zu werden, liest man hier Kommentare, dass das blöd sei, abartig, dass du dafür Geld nehmen solltest.

Ich finde dieses Handeln hat mit dem einer Prostituierten nichts zu tun.
Eine Prostituierte bietet eine Dienstleistung an, für die sie Geld nimmt.
Wenn aber ein Mensch einen anderen Menschen unentgeldlich befriedigt ist das nicht okay? Ich verstehe die moralischen Keulen hier nicht, die geschwungen werden.

Wenn der Patient klar machen kann, ob er es möchte oder nicht und die Schwester das heimlich macht, weil sie weiß, dass sie dem einen oder anderen Patienten dadurch ein Stück Lebensqualität, Freude und Wohlfühlen vermitteln kann. Da kann ich nicht nachvollziehen, dass es Leute gibt die das verurteilen, nur weil das keine Leistung ist, die von der Krankenkasse übernommen wird.
Kann man ja als basale Stimulation verbuchen

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2016 um 21:20
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

Hallo Lalouisa21,
lass dich von diesen Schwätzern nicht irritieren,ich finde es ganz nobel was du gemacht hast aus Nächstenliebe.Mach so weiter, kein Mann,der dem Tot ins Auge sieht, wird etwas gegen deine Hilfsbereitschaft haben-
Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Oktober 2016 um 21:29

"Pflege mit Hingabe" hat Florence Nightingale garantiert anders gemeint. Da es diese Fälle tatsächlich schon gab werde ich dem Glauben schenken.
Es ist tatsächlich entscheidend ob du es mit dem Gummihandschuh oder mit der bloßen Hand getan hast, in welcher Intensität...
Ich würde mich nicht so weit nicht herablassen wollen. denn Würde ist für jeden, und in jedem Alter wichtig. Übrigens auch für dich. Hinzu kommt das Persönlichkeitsrecht, das Selbstbestimmungsrecht, ganz zu schweigen von dem Recht auf Intimität (auch wenn wir der Grenze immer gefährlich nahe kommen, so sollten wir sie doch akzeptieren) Dass du damit unserem Berufsstand schadest dürfte dir klar sein, sind doch Krankenschwestern vermeintlich ohnehin schon zu allem bereit und leicht zu haben. 
Dass bei der Grundpflege Steifigkeit auftritt ist normal, nicht immer möchte diese auch bedient werden, es ist eben ein Reiz.
Stell dir vor ein Pfleger würde eine Patientin intensiv streicheln, nur weil ihre Schamlippen unter dem Einfluss von warmem Wasser anschwellen und sich ausdehnen....??? 
Damit sollte und muss Pflegeprsonal umgehen können und müssen. Sonst sind die Überschreitungen vorprogrammiert.
Auch wenn ich deine Ambitionen verstehe, auch wenn sie mir eindeutig zu weit gehen, ist die Frage ob du einem Mann, der Mangel an gelegenheit hat oder einfach nur geil ist, deshalb bei dem Blick in deinen Ausschnitt eine Erektion bekommt, auch "helfen" würdest.

So ist die Frage wem du einen Gefallen getan hast... vllt. wolltest du dir auch selbst Fragen beantworten.
Übrigens ist bei schwer Kranken tatsächlich möglich, dass eine Professionelle hinzugezogen wird. Das kann tasächlich, etwa bei Querschnittsgelähmten im Paraplegiebereich, zur Diagnostik, dienen. Und das wird deshalb gemacht, dass das höhere und mittlere medizinische Personal nicht damit belastet wird, weil es schlicht auch nicht die Aufgabe desen ist.  

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Oktober 2016 um 21:45
In Antwort auf jonas1989

Also es war klar, dass einige das sehr abstoßend finden.
Aber ich sehe das ein wenig anders. Ich habe auch mal mit Pflegebedürftigen gearbeitet. Nicht ausschließlich palliativ eingestufte, aber ich denke mehr oder weniger sind wir alle palliativ, weil der Sterbeprozess im Prinzip mit der Geburt beginnt. Ist aber Ansichtssache.

Also ich finde es schön, dass es dir scheinbar keine Schwierigkeiten bereitet, ... seelisch. Ich denke viele, die das abartig finden, betrachten das recht oberflächlich.

Jeder Mensch, egal ob alt, krank, behindert, oder sterbenskrank ist ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen. Diese zu befriedigen, aus Zuneigung oder Mitgefühl, finde ich alles andere als abartig. Es weicht halt etwas davon ab, was diese Gesellschaft unter einer sexuellen Beziehung unter Erwachsenen versteht.

Es ist zum Beispiel okay, sich einen Partner zu suchen, mit diesem zu Schlafen und seine Bedürfnisse zu befriedigen. Oft gilt es auch dann noch als in Ordnung, wenn keine Liebesbeziehung besteht. Wenn also das sexuelle Verhältnis nur dem Vergnügen dient. Oder der persönlichen Bereicherung, die bei vielen Beziehungen unterschwellig eine Rolle spielt.
Aber tut es jemand aus Mitgefühl, Nächstenliebe, selbstlos für jemanden, der im Leben keine Chance mehr haben wird, sexuell beglückt zu werden, liest man hier Kommentare, dass das blöd sei, abartig, dass du dafür Geld nehmen solltest.

Ich finde dieses Handeln hat mit dem einer Prostituierten nichts zu tun.
Eine Prostituierte bietet eine Dienstleistung an, für die sie Geld nimmt.
Wenn aber ein Mensch einen anderen Menschen unentgeldlich befriedigt ist das nicht okay? Ich verstehe die moralischen Keulen hier nicht, die geschwungen werden.

Wenn der Patient klar machen kann, ob er es möchte oder nicht und die Schwester das heimlich macht, weil sie weiß, dass sie dem einen oder anderen Patienten dadurch ein Stück Lebensqualität, Freude und Wohlfühlen vermitteln kann. Da kann ich nicht nachvollziehen, dass es Leute gibt die das verurteilen, nur weil das keine Leistung ist, die von der Krankenkasse übernommen wird.
Kann man ja als basale Stimulation verbuchen

Du hast mit Pflegebedürftigen gearbeitet? Dann weißt du ja, dass Überschreitungen der Pflegenormen an der Tagesordnung sind. 
Und diese Überschreitungen kann man sich nicht aussuchen, nur weil sie einem in den Kram passen könnten. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Oktober 2016 um 23:21
In Antwort auf siaccabadora

"Pflege mit Hingabe" hat Florence Nightingale garantiert anders gemeint. Da es diese Fälle tatsächlich schon gab werde ich dem Glauben schenken.
Es ist tatsächlich entscheidend ob du es mit dem Gummihandschuh oder mit der bloßen Hand getan hast, in welcher Intensität...
Ich würde mich nicht so weit nicht herablassen wollen. denn Würde ist für jeden, und in jedem Alter wichtig. Übrigens auch für dich. Hinzu kommt das Persönlichkeitsrecht, das Selbstbestimmungsrecht, ganz zu schweigen von dem Recht auf Intimität (auch wenn wir der Grenze immer gefährlich nahe kommen, so sollten wir sie doch akzeptieren) Dass du damit unserem Berufsstand schadest dürfte dir klar sein, sind doch Krankenschwestern vermeintlich ohnehin schon zu allem bereit und leicht zu haben. 
Dass bei der Grundpflege Steifigkeit auftritt ist normal, nicht immer möchte diese auch bedient werden, es ist eben ein Reiz.
Stell dir vor ein Pfleger würde eine Patientin intensiv streicheln, nur weil ihre Schamlippen unter dem Einfluss von warmem Wasser anschwellen und sich ausdehnen....??? 
Damit sollte und muss Pflegeprsonal umgehen können und müssen. Sonst sind die Überschreitungen vorprogrammiert.
Auch wenn ich deine Ambitionen verstehe, auch wenn sie mir eindeutig zu weit gehen, ist die Frage ob du einem Mann, der Mangel an gelegenheit hat oder einfach nur geil ist, deshalb bei dem Blick in deinen Ausschnitt eine Erektion bekommt, auch "helfen" würdest.

So ist die Frage wem du einen Gefallen getan hast... vllt. wolltest du dir auch selbst Fragen beantworten.
Übrigens ist bei schwer Kranken tatsächlich möglich, dass eine Professionelle hinzugezogen wird. Das kann tasächlich, etwa bei Querschnittsgelähmten im Paraplegiebereich, zur Diagnostik, dienen. Und das wird deshalb gemacht, dass das höhere und mittlere medizinische Personal nicht damit belastet wird, weil es schlicht auch nicht die Aufgabe desen ist.  

"Es ist tatsächlich entscheidend ob du es mit dem Gummihandschuh oder mit der bloßen Hand getan hast, in welcher Intensität..." "Hinzu kommt das Persönlichkeitsrecht, das Selbstbestimmungsrecht, ganz zu schweigen von dem Recht auf Intimität ..." "...dass eine Professionelle hinzugezogen wird"

Diese Worte und Begrifflichkeiten mag man ja in der theoretischen Ausbildung lernen, bei mir wecken sie eher Ängste durch die Assoziation, einmal einer berechnenden, lieblosen Pflege in einem "kalten", unpersönlichen Pflegesystem ausgeliefert zu sein, wo den zu Pflegenden nur noch Pflegehandschuhe berühren und der Mensch nur noch darauf reduziert wird, wie viele Minuten ihm für das Kämmen, das Essen oder den kleinen oder großen Toilettengang zustehen... 

Wenn ich mich als Mann (!!) im durchaus fortgeschrittenen Alter in so eine Situation eines alten Pflegebedürftigen hineinversetze, der nur noch kurze Zeit in dieser Welt in einem Zimmer leben darf, dann kämen mir die oben genannten Überlegungen wie "Gummihandschuh oder nicht" und die genannten Begrifflichkeiten ganz bestimmt nicht in den Sinn - und da bin ich mir ganz sicher. Vielmehr wäre entscheidend, ob mir das Glück zuteil würde, eine liebevolle Pflege "mit Herz" zu erhalten, wo sich die Pflegekraft Zeit nehmen könnte und auch gerne nehmen würde, auch mal nette Worte zu wechseln und hoffentlich auch bereit wäre, ein Lächeln zu schenken. Dies gehört zur Würde des zu Pflegenden. Und eine Pflegekraft, die diese Würde ernst nimmt und ihren Beruf mit Hingabe macht, weiß einfach, was dem zu Pfelgenden gut tut und sie würde es außerdem auch sofort instinktiv merken, wenn ein alter Mann mental schon so krank wäre, dass ihn eine Streicheleinheit durch eine junge und attraktive Krankenschwester stören würde.

​Handeln aus Liebe und Menschlichkeit ist nie verkehrt, sondern immer moralisch richtig und ehrenvoll, so war es immer und so wird es immer sein. 

Dem Pflegebedürftigen das Bedürfnis nach Zärtlichkeit aus formalen oder moralisierenden Gründen verweigern zu wollen - obwohl die Pflegende dazu sogar bereit wäre - würde der Situation überhaupt nicht gerecht, ich persönlich hielte es für geradezu absurd, für weltfremd, für unmoralisch und - wenn man es ganz hart ausdrücken würde, ich bitte um Entschuldigung für das böse Wort - in letzter Konsequenz sogar für menschenverachtend.
   


 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Oktober 2016 um 9:21
In Antwort auf siaccabadora

Du hast mit Pflegebedürftigen gearbeitet? Dann weißt du ja, dass Überschreitungen der Pflegenormen an der Tagesordnung sind. 
Und diese Überschreitungen kann man sich nicht aussuchen, nur weil sie einem in den Kram passen könnten. 

Das stimmt, Überschreitungen sind an der Tagesordnung. Viele Denkwürdige Überschreitungen. Wo kranke Menschen ziemlich respektlos und verständnislos behandelt werden. Jetzt nicht, weil die Pflegekräfte so schlechte Menschen sind, sondern weil sie oft nicht die Zeit und die Kraft haben sich mit den Leuten adäquat auseinanderzusetzen.
Ich helfe heute noch gelegentlich in einem Altenheim aus, aber mache dies nicht mehr hauptberuflich, weil es zu hektisch ist, um es jeden Tag zu machen.

Also ich hab es oft erlebt, dass Pflegekräfte sehr abwertend über die Leute sprechen. Da gibt es von Kollegen so gar noch Zustimmung.
Kaum holt eine Schwester wem einen runter, kommt es zu abscheu?
Das einzig perverse ist, dass unprofessionelles Verhalten auf der einen Seite sogar unterstützt wird. Vom System, von Führungskräften, ... von Kollegen auf der Station.

Ich hatte damals Altenpfleger gelernt. Was ich da alles an Pflegekräften erlebt habe, ... da fällt einem nichts mehr zu ein. Und umso schlimmer die Pflegekraft, umso größer die Akzeptanz. Manchmal kam man auf Station und musste die Leute erstmal trösten, weil Schester x die letzte Schicht dort war. Leute die heulten, weil eine bestimmte Pflegekraft da war. Solche Dinge haben mich aus dem Bereich rausgezwungen, obwohl ich das eigentlich sehr gern gemacht habe.
Aber wie oft die Würde dieser Leute mit Füßen getreten wird, das kann man sich nicht mit ansehen. Jetzt gehe ich mal davon aus, dass in der Palliativpflege nicht ganz so viel hektik herscht.
Aber ich kann nicht nachvollziehen, warum diese Überschreitung so schlecht ankommt. Das ganze Land schaut quasi weg, wenn sich Pflegekräfte kaputt schufften, .... in einem demokratischen Staat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Oktober 2016 um 9:24
In Antwort auf marna_12465978

Liebe Leute, die Sache ist heikel, und ich bitte um seriöse Antworten, bitte keine Albernheiten.
   Ich arbeite als Krankenschwester in der Palliativmedizin, also bei unheilbar kranken Menschen. Natürlich wasche ich sie auch, sie liegen mir am Herzen. Anfang des Jahres habe ich mit meiner Arbeit begonnen, zwei Männer sind steif geworden, als ich sie da unten gewaschen habe - sie stöhnten leise. Und ich habe sie angefasst, aus Mitgefühl, weil ich merkte, wie gut es ihnen tat. Und sie gestreichelt, bis sie kamen. Sie haben gelächelt, das erste Mal seit langer Zeit. Denn sie haben sonst keine großen Freuden, kriegen kaum Besuch. Und sind sehr krank.
  Mir ist klar, dass das absolut nicht professionell ist und dass es gegen rechtliche Vorschriften verstößt. Aber es erfährt niemand. Es ist ein Gefallen für jemanden, der nicht mehr lange lebt. Und sich darüber freut. Mir gibt es ein gutes Gefühl und belastet mich seelisch nicht.
  Findet ihr das okay, oder meint ihr, es ist ein großer Fehler?

Es ist ok darf aber nicht zur Routine werden

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. Oktober 2016 um 12:47
In Antwort auf bruna_12510113

"Es ist tatsächlich entscheidend ob du es mit dem Gummihandschuh oder mit der bloßen Hand getan hast, in welcher Intensität..." "Hinzu kommt das Persönlichkeitsrecht, das Selbstbestimmungsrecht, ganz zu schweigen von dem Recht auf Intimität ..." "...dass eine Professionelle hinzugezogen wird"

Diese Worte und Begrifflichkeiten mag man ja in der theoretischen Ausbildung lernen, bei mir wecken sie eher Ängste durch die Assoziation, einmal einer berechnenden, lieblosen Pflege in einem "kalten", unpersönlichen Pflegesystem ausgeliefert zu sein, wo den zu Pflegenden nur noch Pflegehandschuhe berühren und der Mensch nur noch darauf reduziert wird, wie viele Minuten ihm für das Kämmen, das Essen oder den kleinen oder großen Toilettengang zustehen... 

Wenn ich mich als Mann (!!) im durchaus fortgeschrittenen Alter in so eine Situation eines alten Pflegebedürftigen hineinversetze, der nur noch kurze Zeit in dieser Welt in einem Zimmer leben darf, dann kämen mir die oben genannten Überlegungen wie "Gummihandschuh oder nicht" und die genannten Begrifflichkeiten ganz bestimmt nicht in den Sinn - und da bin ich mir ganz sicher. Vielmehr wäre entscheidend, ob mir das Glück zuteil würde, eine liebevolle Pflege "mit Herz" zu erhalten, wo sich die Pflegekraft Zeit nehmen könnte und auch gerne nehmen würde, auch mal nette Worte zu wechseln und hoffentlich auch bereit wäre, ein Lächeln zu schenken. Dies gehört zur Würde des zu Pflegenden. Und eine Pflegekraft, die diese Würde ernst nimmt und ihren Beruf mit Hingabe macht, weiß einfach, was dem zu Pfelgenden gut tut und sie würde es außerdem auch sofort instinktiv merken, wenn ein alter Mann mental schon so krank wäre, dass ihn eine Streicheleinheit durch eine junge und attraktive Krankenschwester stören würde.

​Handeln aus Liebe und Menschlichkeit ist nie verkehrt, sondern immer moralisch richtig und ehrenvoll, so war es immer und so wird es immer sein. 

Dem Pflegebedürftigen das Bedürfnis nach Zärtlichkeit aus formalen oder moralisierenden Gründen verweigern zu wollen - obwohl die Pflegende dazu sogar bereit wäre - würde der Situation überhaupt nicht gerecht, ich persönlich hielte es für geradezu absurd, für weltfremd, für unmoralisch und - wenn man es ganz hart ausdrücken würde, ich bitte um Entschuldigung für das böse Wort - in letzter Konsequenz sogar für menschenverachtend.
   


 

Das ist zu einseitig, und natürlich von einem Mann....
Was ist wenn die Schwester nicht attraktiv ist, dir nicht gefällt? Willst du dann auch noch aussuchen?
Ein Krankenhaus ist kein Freudenhaus!
Du willst Anerkennung finden? Oder ist es auch okay, wenn die Schwester dich, leicht bekleidet, auf dem Balkon vergisst, wenn sie dir die Klingel wegnimmt, weil du ständig draufstehst, und man dir nichts recht machen kann?
Wenn du deine grundlegenden Bedürfnisse keine beachtung finden....
Das ist menschenverachtend...
Aber da denkst du nur an dich und an nur ein Bedürfnis...
Genau durch solche Meinungen entstehen Klischees über Krankenschwestern.
Aber hier wird gerade ein männliches solches bedient...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Erotisches Ringen
Von: waddle15
neu
28. Oktober 2016 um 11:57
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram