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Partnerin lehnt JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab...

18. Dezember 2018 um 16:09

Hallo liebe community! Leider haben meine Partnerin und ich seit längerem ein doch nicht unerhebliches Problem bei dem mir leider keine Lösungsansätze mehr einfallen und ich deshalb euren Rat benötige aber eins nach dem Anderem: Meine Partnerin und ich sind mittlerweile seit 4 Jahren ein Paar und führen eine gefestigte Beziehung, die durch dick und dünn geht und halten fest zusammen. Anfangs lief es auch auf sexueller Ebene sehr gut, sie wollte Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel ausgiebigen Oralverkehr, auch wenn nicht bis zu meinem Orgasmus. Natürlich würde ich mir sehr wünschen, diese Erfahrung machen zu dürfen aber ich erwarte das keinesfalls von ihr. Vor gut drei Jahren wollte sie binnen kurzer Zeit nur noch Sex mit Kondom und offenbarte mir, sie würde Sperma ekelig finden. Auch zu Oralverkehr kam es seitdem nicht mehr. Natürlich habe ich die Ursache dessen auch bei mir gesucht und mich gefragt, ob sich an mir in der Zwischenzeit etwas verändert hat... Hast du etwas an deiner Hygiene geändert, kleidest du dich anders etc... Dementsprechend hab ich von dort an auch besonders penibel auf solche Dinge geachtet, weil ich ihr natürlich ein Gefühl von Sauberkeit vermitteln möchte! Leider hat es sich dadurch nicht gebessert, im Gegenteil, die Situation hat sich drastisch verschlechtert. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, an dem sie JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeit ablehnt egal um welche es geht. Das geht soweit, dass unser letzter ausgiebiger Kuss mittlerweile rund 2 Jahre zurück liegt. Ich darf sie auch nirgends an ihrem Körper küssen oder lecken, egal wie sehr ich darauf achte, sie nicht, wie sie sagt '' voll zu sabbern''. Das extremste Verhältnis hat sie allerdings in Bezug auf mein Sperma. Mittlerweile darf ich einen Orgasmus ohne Kondom nur noch haben, wenn ich penibelst darauf achte, dass das Sperma nur mit dem Boden in Kontakt kommt. Direkt danach ist gründlich waschen angesagt und sofort den Boden wischen... Mein Hauptproblem dabei liegt bei zwei Dingen: Erstens sehe ich mein eigenes Sperma als etwas völlig normales und einen Teil von mir an, ich habe selbst absolut kein Problem damit und habe es auch schon selbst probiert, da ich mir von meiner Partnerin niemals etwas wünschen würde, was ich selbst als unangenehm oder ekelig empfinde. Genauso gehe ich auch mit ihren Körperflüssigkeiten um, sie sind ein Teil von ihr und es gibt daher keine Grund sich davor zu ekeln. Leider empfinde ich diese völlige Ablehnung von meinem Sperma und Küssen jeglicher Art als Ablehnung und offen gestanden verletzt es mich sehr... Das zweite Problem bei mir ist deutlich prakmatischer: Auf Grund einer mehr oder weniger missglückten OP in meiner Kindheit habe ich einen Großteil der Empfindsamkeit am Penis verloren, was dazu führt, dass ich beim Sex mit Kondom oft GAR NICHTS spüre und es mich gepaart mit o.g. Hemmungen auch nicht mehr an macht und keine Leidenschaft aufkommen will. Nun vielleicht, was ich bisher unternommen habe, damit ihr nicht Tipps geben müsst, auf die ich selbst schon gekommen bin Natürlich suche ich immer wieder das Gespräch mit ihr, alleine schon um die Ursache des ganzen heraus zu finden. Leider hat sie weder daran Interesse noch an der Situation etwas zu ändern. Ich sehe es soas ganze ist UNSER Problem, dass wir nur gemeinsam angehen und lösen können. Sie ist leider auf dem Standpunkt, dass ICH ein Problem habe zu akzeptieren, dass sie das einfach nicht mag und sich da auch nie etwas dran ändern wird... Getreu dem Motto,, friss oder stirb''... Natürlich leidet auch die Häufigkeit, wie oft wir Sex haben, enorm hierunter. Wir haben im Zeitraum von einmal pro Woche bis durchaus einmal alle 6 Wochen Sex, der oft auch nicht klappt, da ich dann nicht im Stande bin, eine ausreichende Erektion zu halten. Ich habe ihr auch ca ein Jahr Zeit gegeben, weil ich mir gedacht habe,, Mein Gott, so eine Phase hat jede/r mal, gib ihr einfach etwas Zeit... Auch das blieb ohne Erfolg. Bevor mir einige platt raten ,, Lauf so schnell du kannst'' oder ähnliches, folgendes: Natürlich belastet mich diese Situation SEHR und es ist schwierig damit umzugehen, deshalb hab ich volles Verständnis, wenn manch einer so reagiert, aber: Für mich persönlich ist die Sexualität ein sehr wichtiger Bestandteil einer Beziehung, ein BESTANDTEIL, also eines von vielen. Da sie abgesehen von diesen Themen in jeder noch so schwierigen Lage zu mir hält, wir durch dick und dünn gehen und uns gegenseitig einfach das Gefühl von angekommen sein geben, kommt, zumindest momentan, eine Trennung ,, nur'' auf Grund dessen nicht in Frage. Statt dessen möchte ich ihr die Wichtigkeit dieses Themas verdeutlichen und das sie zu der Erkenntnis kommt, dass WIR an ihrem Umgang mit Körperflüssigkeiten gemeinsam etwas ändern müssen... Entschuldigung, dass mein erster Beitrag gleich so lang ausfällt und danke an alle, die sich die Zeit nehmen ihn zu lesen. Ich freue mich auf eure Ratschläge!

18. Dezember 2018 um 16:46

Was möchtest du für Ratschläge hören? Das einzige was ich dir sagen kann ist, dass du nicht derjenige mit der komischen Einstellung zu Körperflüssigkeiten bist. Friss oder stirb trifft es aber. Entweder kommst du auf Dauer damit klar oder eben nicht.

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18. Dezember 2018 um 17:52

Mich würden Ratschläge interessieren, an welcher Stelle sich in solchen außergewöhnlichen Fällen überhaupt Hilfe holen kann, da wir häufig in unseren Gesprächen auch auf den Punkt treffen "Wer kann in einer solchen Situation überhaupt helfen"

Oder wie können wir uns vielleicht selbst helfen, was sind da praktische Ansätze, mit denen man sich langsam an dieses kritische Thema ran tasten kann. 

 

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18. Dezember 2018 um 18:01
In Antwort auf klaus1990

Mich würden Ratschläge interessieren, an welcher Stelle sich in solchen außergewöhnlichen Fällen überhaupt Hilfe holen kann, da wir häufig in unseren Gesprächen auch auf den Punkt treffen "Wer kann in einer solchen Situation überhaupt helfen"

Oder wie können wir uns vielleicht selbst helfen, was sind da praktische Ansätze, mit denen man sich langsam an dieses kritische Thema ran tasten kann. 

 

Da kann ihr nur ein Therapeut helfen.

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18. Dezember 2018 um 18:07
In Antwort auf klaus1990

Hallo liebe community! Leider haben meine Partnerin und ich seit längerem ein doch nicht unerhebliches Problem bei dem mir leider keine Lösungsansätze mehr einfallen und ich deshalb euren Rat benötige aber eins nach dem Anderem: Meine Partnerin und ich sind mittlerweile seit 4 Jahren ein Paar und führen eine gefestigte Beziehung, die durch dick und dünn geht und halten fest zusammen. Anfangs lief es auch auf sexueller Ebene sehr gut, sie wollte Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel ausgiebigen Oralverkehr, auch wenn nicht bis zu meinem Orgasmus. Natürlich würde ich mir sehr wünschen, diese Erfahrung machen zu dürfen aber ich erwarte das keinesfalls von ihr. Vor gut drei Jahren wollte sie binnen kurzer Zeit nur noch Sex mit Kondom und offenbarte mir, sie würde Sperma ekelig finden. Auch zu Oralverkehr kam es seitdem nicht mehr. Natürlich habe ich die Ursache dessen auch bei mir gesucht und mich gefragt, ob sich an mir in der Zwischenzeit etwas verändert hat... Hast du etwas an deiner Hygiene geändert, kleidest du dich anders etc... Dementsprechend hab ich von dort an auch besonders penibel auf solche Dinge geachtet, weil ich ihr natürlich ein Gefühl von Sauberkeit vermitteln möchte! Leider hat es sich dadurch nicht gebessert, im Gegenteil, die Situation hat sich drastisch verschlechtert. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, an dem sie JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeit ablehnt egal um welche es geht. Das geht soweit, dass unser letzter ausgiebiger Kuss mittlerweile rund 2 Jahre zurück liegt. Ich darf sie auch nirgends an ihrem Körper küssen oder lecken, egal wie sehr ich darauf achte, sie nicht, wie sie sagt '' voll zu sabbern''. Das extremste Verhältnis hat sie allerdings in Bezug auf mein Sperma. Mittlerweile darf ich einen Orgasmus ohne Kondom nur noch haben, wenn ich penibelst darauf achte, dass das Sperma nur mit dem Boden in Kontakt kommt. Direkt danach ist gründlich waschen angesagt und sofort den Boden wischen... Mein Hauptproblem dabei liegt bei zwei Dingen: Erstens sehe ich mein eigenes Sperma als etwas völlig normales und einen Teil von mir an, ich habe selbst absolut kein Problem damit und habe es auch schon selbst probiert, da ich mir von meiner Partnerin niemals etwas wünschen würde, was ich selbst als unangenehm oder ekelig empfinde. Genauso gehe ich auch mit ihren Körperflüssigkeiten um, sie sind ein Teil von ihr und es gibt daher keine Grund sich davor zu ekeln. Leider empfinde ich diese völlige Ablehnung von meinem Sperma und Küssen jeglicher Art als Ablehnung und offen gestanden verletzt es mich sehr...  Das zweite Problem bei mir ist deutlich prakmatischer: Auf Grund einer mehr oder weniger missglückten OP in meiner Kindheit habe ich einen Großteil der Empfindsamkeit am Penis verloren, was dazu führt, dass ich beim Sex mit Kondom oft GAR NICHTS spüre und es mich gepaart mit o.g. Hemmungen auch nicht mehr an macht und keine Leidenschaft aufkommen will. Nun vielleicht, was ich bisher unternommen habe, damit ihr nicht Tipps geben müsst, auf die ich selbst schon gekommen bin  Natürlich suche ich immer wieder das Gespräch mit ihr, alleine schon um die Ursache des ganzen heraus zu finden. Leider hat sie weder daran Interesse noch an der Situation etwas zu ändern. Ich sehe es soas ganze ist UNSER Problem, dass wir nur gemeinsam angehen und lösen können. Sie ist leider auf dem Standpunkt, dass ICH ein Problem habe zu akzeptieren, dass sie das einfach nicht mag und sich da auch nie etwas dran ändern wird... Getreu dem Motto,, friss oder stirb''... Natürlich leidet auch die Häufigkeit, wie oft wir Sex haben, enorm hierunter. Wir haben im Zeitraum von einmal pro Woche bis durchaus einmal alle 6 Wochen Sex, der oft auch nicht klappt, da ich dann nicht im Stande bin, eine ausreichende Erektion zu halten.  Ich habe ihr auch ca ein Jahr Zeit gegeben, weil ich mir gedacht habe,, Mein Gott, so eine Phase hat jede/r mal, gib ihr einfach etwas Zeit... Auch das blieb ohne Erfolg. Bevor mir einige platt raten ,, Lauf so schnell du kannst'' oder ähnliches, folgendes: Natürlich belastet mich diese Situation SEHR und es ist schwierig damit umzugehen, deshalb hab ich volles Verständnis, wenn manch einer so reagiert, aber: Für mich persönlich ist die Sexualität ein sehr wichtiger Bestandteil einer Beziehung, ein BESTANDTEIL, also eines von vielen. Da sie abgesehen von diesen Themen in jeder noch so schwierigen Lage zu mir hält, wir durch dick und dünn gehen und uns gegenseitig einfach das Gefühl von angekommen sein geben, kommt, zumindest momentan, eine Trennung ,, nur'' auf Grund dessen nicht in Frage. Statt dessen möchte ich ihr die Wichtigkeit dieses Themas verdeutlichen und das sie zu der Erkenntnis kommt, dass WIR an ihrem Umgang mit Körperflüssigkeiten gemeinsam etwas ändern müssen...  Entschuldigung, dass mein erster Beitrag gleich so lang ausfällt und danke an alle, die sich die Zeit nehmen ihn zu lesen.  Ich freue mich auf eure Ratschläge!

Hast du sie denn mal ganz direkt gefragt? Davon habe ich nämlich nichts gelesen, wie sie sich dazu äußert. Komisch ist ja vor allem, dass es im ersten Jahr doch anscheinend völlig anders war.

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18. Dezember 2018 um 19:18
In Antwort auf klaus1990

Hallo liebe community! Leider haben meine Partnerin und ich seit längerem ein doch nicht unerhebliches Problem bei dem mir leider keine Lösungsansätze mehr einfallen und ich deshalb euren Rat benötige aber eins nach dem Anderem: Meine Partnerin und ich sind mittlerweile seit 4 Jahren ein Paar und führen eine gefestigte Beziehung, die durch dick und dünn geht und halten fest zusammen. Anfangs lief es auch auf sexueller Ebene sehr gut, sie wollte Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel ausgiebigen Oralverkehr, auch wenn nicht bis zu meinem Orgasmus. Natürlich würde ich mir sehr wünschen, diese Erfahrung machen zu dürfen aber ich erwarte das keinesfalls von ihr. Vor gut drei Jahren wollte sie binnen kurzer Zeit nur noch Sex mit Kondom und offenbarte mir, sie würde Sperma ekelig finden. Auch zu Oralverkehr kam es seitdem nicht mehr. Natürlich habe ich die Ursache dessen auch bei mir gesucht und mich gefragt, ob sich an mir in der Zwischenzeit etwas verändert hat... Hast du etwas an deiner Hygiene geändert, kleidest du dich anders etc... Dementsprechend hab ich von dort an auch besonders penibel auf solche Dinge geachtet, weil ich ihr natürlich ein Gefühl von Sauberkeit vermitteln möchte! Leider hat es sich dadurch nicht gebessert, im Gegenteil, die Situation hat sich drastisch verschlechtert. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, an dem sie JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeit ablehnt egal um welche es geht. Das geht soweit, dass unser letzter ausgiebiger Kuss mittlerweile rund 2 Jahre zurück liegt. Ich darf sie auch nirgends an ihrem Körper küssen oder lecken, egal wie sehr ich darauf achte, sie nicht, wie sie sagt '' voll zu sabbern''. Das extremste Verhältnis hat sie allerdings in Bezug auf mein Sperma. Mittlerweile darf ich einen Orgasmus ohne Kondom nur noch haben, wenn ich penibelst darauf achte, dass das Sperma nur mit dem Boden in Kontakt kommt. Direkt danach ist gründlich waschen angesagt und sofort den Boden wischen... Mein Hauptproblem dabei liegt bei zwei Dingen: Erstens sehe ich mein eigenes Sperma als etwas völlig normales und einen Teil von mir an, ich habe selbst absolut kein Problem damit und habe es auch schon selbst probiert, da ich mir von meiner Partnerin niemals etwas wünschen würde, was ich selbst als unangenehm oder ekelig empfinde. Genauso gehe ich auch mit ihren Körperflüssigkeiten um, sie sind ein Teil von ihr und es gibt daher keine Grund sich davor zu ekeln. Leider empfinde ich diese völlige Ablehnung von meinem Sperma und Küssen jeglicher Art als Ablehnung und offen gestanden verletzt es mich sehr...  Das zweite Problem bei mir ist deutlich prakmatischer: Auf Grund einer mehr oder weniger missglückten OP in meiner Kindheit habe ich einen Großteil der Empfindsamkeit am Penis verloren, was dazu führt, dass ich beim Sex mit Kondom oft GAR NICHTS spüre und es mich gepaart mit o.g. Hemmungen auch nicht mehr an macht und keine Leidenschaft aufkommen will. Nun vielleicht, was ich bisher unternommen habe, damit ihr nicht Tipps geben müsst, auf die ich selbst schon gekommen bin  Natürlich suche ich immer wieder das Gespräch mit ihr, alleine schon um die Ursache des ganzen heraus zu finden. Leider hat sie weder daran Interesse noch an der Situation etwas zu ändern. Ich sehe es soas ganze ist UNSER Problem, dass wir nur gemeinsam angehen und lösen können. Sie ist leider auf dem Standpunkt, dass ICH ein Problem habe zu akzeptieren, dass sie das einfach nicht mag und sich da auch nie etwas dran ändern wird... Getreu dem Motto,, friss oder stirb''... Natürlich leidet auch die Häufigkeit, wie oft wir Sex haben, enorm hierunter. Wir haben im Zeitraum von einmal pro Woche bis durchaus einmal alle 6 Wochen Sex, der oft auch nicht klappt, da ich dann nicht im Stande bin, eine ausreichende Erektion zu halten.  Ich habe ihr auch ca ein Jahr Zeit gegeben, weil ich mir gedacht habe,, Mein Gott, so eine Phase hat jede/r mal, gib ihr einfach etwas Zeit... Auch das blieb ohne Erfolg. Bevor mir einige platt raten ,, Lauf so schnell du kannst'' oder ähnliches, folgendes: Natürlich belastet mich diese Situation SEHR und es ist schwierig damit umzugehen, deshalb hab ich volles Verständnis, wenn manch einer so reagiert, aber: Für mich persönlich ist die Sexualität ein sehr wichtiger Bestandteil einer Beziehung, ein BESTANDTEIL, also eines von vielen. Da sie abgesehen von diesen Themen in jeder noch so schwierigen Lage zu mir hält, wir durch dick und dünn gehen und uns gegenseitig einfach das Gefühl von angekommen sein geben, kommt, zumindest momentan, eine Trennung ,, nur'' auf Grund dessen nicht in Frage. Statt dessen möchte ich ihr die Wichtigkeit dieses Themas verdeutlichen und das sie zu der Erkenntnis kommt, dass WIR an ihrem Umgang mit Körperflüssigkeiten gemeinsam etwas ändern müssen...  Entschuldigung, dass mein erster Beitrag gleich so lang ausfällt und danke an alle, die sich die Zeit nehmen ihn zu lesen.  Ich freue mich auf eure Ratschläge!

Ich kann dir nur den Rat geben das deine Partnerin sich dringend in Therapie begeben sollte. 
Ich selbst habe seit Jahren einen übertriebenen Hang zur Hygiene und ein Problem mit Körperflüssigkeiten. 
Alledings hat sich dies deutlich gebessert seit ich inBehandlung bin. 

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18. Dezember 2018 um 22:05

Zunächst mal vielen Dank für eure ehrlichen Antworten!!!

Auf einige der Fragen in euren Antworten will ich noch eingehen: 

Zu Ihrer Kommunikationsbereitschaft in Bezug auf dieses Thema kann ich sagen, dass sie sich mir gegenüber zwar offen zeigt und auch versteht und sieht, dass mich dieses Problem belastet. Da aber auch sie keinen effektiven Ansatz sieht, wie prakmatisch gesprochen das Problem anzugehen wäre und schaltet dann, so vermute ich, aus Hilflosigkeit auf Sturr. 

Ich muss an dieser Stelle offen gestehen, dass auch ich kein Heiliger bin und sich nach diesem langen Zeitraum eine ordentliche Portion Frust auch bei mir breit macht. 

Zu unserer Vorgeschichte:

In Bezug auf einen verdrängten Missbrauch, denn auch den hab ich schon vermutet, muss ich sagen, dass umgedrehtes der Fall ist. Ich wurde leider in jungen Jahren missbraucht, was auch ein Grund ist, warum ich außergewöhnlich lange an der Beziehung fest halte. Trotz meiner 28 Jahren ist sie erst meine zweite Partnerin, da ich mich nicht sofort bei einer neuen Sexualpartnerin fallen lassen kann, sondern ich hierzu eine Frau an meiner Seite brauche, der ich nicht nur bewusst, sondern auch unterbewusst voll und ganz vertraue. Zu Beginn unserer Beziehung hat sie dies als eine sehr starke Frau mitgemacht und war mir gegenüber unendlich verständnisvoll und geduldig, was ich ihr unendlich anrechne und ich immer dankbar für sein werde. 

Zu IHRER Vorgeschichte: Hier gab es tatsächlich etwas, das ich als durchaus ursächlich für Ihre heutige Abneigung einschätzen würde. Ihr Partner vor mir hat sehr wenig Wert auf körperliche Hygiene gelegt, wie mir nicht nur von ihr berichtet wurde. Hier war es wohl auch so, dass sein Sperma eine vergleichsweise sehr gelbliche Farbe und einen entsprechenden Geruch hatte (ein weiterer Grund für mich, besonderen Augenmerk auf Hygiene zu legen). 

Ich habe ihr auch bereits vorgeschlagen, diesbezüglich mal mit einem Psychologen zu sprechen (gerne auch zu zweit wenn sie möchte), in der Hoffnung, dass hier die Ursache für ihre extreme Abneigung aufgedeckt und verarbeitet werden kann. 

Leider kriege ich dann als Antwort "Was soll der denn dagegen machen?!" worauf ich natürlich auch keine Pauschalantwort aus dem Hut zaubern kann. 

Mir ist natürlich klar, dass vor allem sie von sich aus erkennen muss, wie gravierend dieses Problem auf Gefühlsebene ist und von sich aus diesen Schritt wollen muss. Vielleicht hat jemand eine Idee, wie ich ihr da etwas die Augen öffnen kann und es ihr verdeutlichen kann? 

Vielen Dank nochmal für eure Unterstützung und die Ratschläge, das macht mir schon wieder Hoffnung! 

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19. Dezember 2018 um 8:18
In Antwort auf klaus1990

Mich würden Ratschläge interessieren, an welcher Stelle sich in solchen außergewöhnlichen Fällen überhaupt Hilfe holen kann, da wir häufig in unseren Gesprächen auch auf den Punkt treffen "Wer kann in einer solchen Situation überhaupt helfen"

Oder wie können wir uns vielleicht selbst helfen, was sind da praktische Ansätze, mit denen man sich langsam an dieses kritische Thema ran tasten kann. 

 

Das einzige sinnvolle was ich sehe, ist das deine Frau zu einem Therapeuten geht. Diese Aversion gegen jegliche Körpersäfte ist nämlich nicht normal.

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