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"Panik" im Bett

14. Juli um 19:30

Hallo miteinander,

ich wende mich mich der Bitte um Hilfe an euch, wenn gleich ich natürlich nicht erwarten kann, hier Hilfe zu bekommen. Ich erhoffe mir vielleicht Anregungen oder Gedanken und bin daher für jeden Tip oder Erfahrungsbericht dankbar.

Es ist so, dass meine Partnerin vor einigen Monaten die Pille abgesetzt hat. Seitdem läuft es bei uns im Bett nicht mehr richtig. Sie verspürt zwar noch "normal" Erregung. Zum Sex kann es aber häufig gar nicht kommen, weil sie sehr große Angst davor hat, schwanger zu werden. Natürlich verhüten wir mit Kondom. Allerdings fällt es ihr sichtlich schwer, sich insofern voll und ganz auf mich zu "verlassen".

Erschwerend kommt hinzu, dass sie seit zwei Wochen auch beim Petting etc. nicht mehr zum Orgasmus kommt. Schlimmer noch als das ist es so, dass sie stets minimal kurz vor dem Orgasmus steht und dann eine Panikattacke bekommt. Sie verliert die Kontrolle über ihre Atmung, beginnt heftig zu weinen und muss in eine Tüte atmen und erst mal beruhigt werden. Bis unmittelbar vor dem Orgasmus haben wir keine Probleme. Aber dann bricht buchstäblich die Hölle über sie herein. Ich bin total verzweifelt. Nicht nur weil ich keinen Sex mehr mit ihr haben kann. Viel mehr gerade deswegen weil es mich fertig macht, sie so zu erleben.

Ich denke nicht ernsthaft, dass viele Leute in diesem Forum schon ähnliches erlebt haben. Ich versuche, sie nicht unter Druck zu setzen und lasse das Thema meist ruhen, um es nicht "allgegenwärtig" werden zu lassen. Aber langsam weiß ich nicht weiter. Vielleicht hat irgendjemand hier einen Hinweis, einen Tip oder eine Anregung, was wir versuchen können. Selbst wenn es nur ist, dass wir uns besser professionelle Hilfe suchen sollten, wäre ich schon für diesen Hinweis dankbar.

Mit den besten Grüßen,

Fabz94

14. Juli um 21:55

bliebe die allererste frage, warum hat sie die pille abgesetzt?

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15. Juli um 11:46

Hallo,

sie hat die Pille abgesetzt, weil sie die Nebenwirkungen derselben als schlimmer bewertet hat als die befürchtete Sorge, zukünftig beim Sex nicht mehr selbst die Verhütung in der Hand zu haben.

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15. Juli um 13:35
In Antwort auf fabz94

Hallo miteinander,

ich wende mich mich der Bitte um Hilfe an euch, wenn gleich ich natürlich nicht erwarten kann, hier Hilfe zu bekommen. Ich erhoffe mir vielleicht Anregungen oder Gedanken und bin daher für jeden Tip oder Erfahrungsbericht dankbar.

Es ist so, dass meine Partnerin vor einigen Monaten die Pille abgesetzt hat. Seitdem läuft es bei uns im Bett nicht mehr richtig. Sie verspürt zwar noch "normal" Erregung. Zum Sex kann es aber häufig gar nicht kommen, weil sie sehr große Angst davor hat, schwanger zu werden. Natürlich verhüten wir mit Kondom. Allerdings fällt es ihr sichtlich schwer, sich insofern voll und ganz auf mich zu "verlassen".

Erschwerend kommt hinzu, dass sie seit zwei Wochen auch beim Petting etc. nicht mehr zum Orgasmus kommt. Schlimmer noch als das ist es so, dass sie stets minimal kurz vor dem Orgasmus steht und dann eine Panikattacke bekommt. Sie verliert die Kontrolle über ihre Atmung, beginnt heftig zu weinen und muss in eine Tüte atmen und erst mal beruhigt werden. Bis unmittelbar vor dem Orgasmus haben wir keine Probleme. Aber dann bricht buchstäblich die Hölle über sie herein. Ich bin total verzweifelt. Nicht nur weil ich keinen Sex mehr mit ihr haben kann. Viel mehr gerade deswegen weil es mich fertig macht, sie so zu erleben.

Ich denke nicht ernsthaft, dass viele Leute in diesem Forum schon ähnliches erlebt haben. Ich versuche, sie nicht unter Druck zu setzen und lasse das Thema meist ruhen, um es nicht "allgegenwärtig" werden zu lassen. Aber langsam weiß ich nicht weiter. Vielleicht hat irgendjemand hier einen Hinweis, einen Tip oder eine Anregung, was wir versuchen können. Selbst wenn es nur ist, dass wir uns besser professionelle Hilfe suchen sollten, wäre ich schon für diesen Hinweis dankbar.

Mit den besten Grüßen,

Fabz94

Vielleicht erstmal im sicheren Bereich bleiben, d.h. "ihn" außen vor lassen. Also alles tun, was sie genießen kann. 
Wenn sie sich von dem Druck befreien kann, insbesondere von deinem Erwartungsdruck (!), könnte ich mir vorstellen, dass es irgendwann wieder normal wird. Das ist sicherlich nicht so einfach, weil sie ja genau merkt, ob du in Wirklichkeit enttäuscht oder sogar sauer wegen des aktuellen Zustandes bist. 

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15. Juli um 14:53
In Antwort auf fabz94

Hallo miteinander,

ich wende mich mich der Bitte um Hilfe an euch, wenn gleich ich natürlich nicht erwarten kann, hier Hilfe zu bekommen. Ich erhoffe mir vielleicht Anregungen oder Gedanken und bin daher für jeden Tip oder Erfahrungsbericht dankbar.

Es ist so, dass meine Partnerin vor einigen Monaten die Pille abgesetzt hat. Seitdem läuft es bei uns im Bett nicht mehr richtig. Sie verspürt zwar noch "normal" Erregung. Zum Sex kann es aber häufig gar nicht kommen, weil sie sehr große Angst davor hat, schwanger zu werden. Natürlich verhüten wir mit Kondom. Allerdings fällt es ihr sichtlich schwer, sich insofern voll und ganz auf mich zu "verlassen".

Erschwerend kommt hinzu, dass sie seit zwei Wochen auch beim Petting etc. nicht mehr zum Orgasmus kommt. Schlimmer noch als das ist es so, dass sie stets minimal kurz vor dem Orgasmus steht und dann eine Panikattacke bekommt. Sie verliert die Kontrolle über ihre Atmung, beginnt heftig zu weinen und muss in eine Tüte atmen und erst mal beruhigt werden. Bis unmittelbar vor dem Orgasmus haben wir keine Probleme. Aber dann bricht buchstäblich die Hölle über sie herein. Ich bin total verzweifelt. Nicht nur weil ich keinen Sex mehr mit ihr haben kann. Viel mehr gerade deswegen weil es mich fertig macht, sie so zu erleben.

Ich denke nicht ernsthaft, dass viele Leute in diesem Forum schon ähnliches erlebt haben. Ich versuche, sie nicht unter Druck zu setzen und lasse das Thema meist ruhen, um es nicht "allgegenwärtig" werden zu lassen. Aber langsam weiß ich nicht weiter. Vielleicht hat irgendjemand hier einen Hinweis, einen Tip oder eine Anregung, was wir versuchen können. Selbst wenn es nur ist, dass wir uns besser professionelle Hilfe suchen sollten, wäre ich schon für diesen Hinweis dankbar.

Mit den besten Grüßen,

Fabz94

Hallo,

professionelle Hilfe in eurem Fall die beste Lösung. Nach einer Lapalie klingt das für mich nicht. Ich würde die Entscheidung dazu nicht auf die lange Bank schieben. 

VG Sis

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15. Juli um 18:10

Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für die ganzen Antworten! Alleine das Gefühl, mit seinem Anliegen ernst genommen zu werden und auf Leute zu stoßen, die um Hilfe bemüht sind ist ein sehr tolles Zeichen!

Ich bedanke mich für die verschiedenen Tipps, Hinweise und Äußerungen. Ich denke, wir werden uns zunächst weiterhin darum bemühen, den Druck rauszunehmen, also insbesondere die Erwartungshaltung. Bisher versuchen wir es bspw. mit Küssen vor dem Schlafen gehen, ohne, dass es dabei zu Kontakt mit den erogenen Zonen kommt. Habt ihr sonst noch Tips wie man das anstellen kann?

Meine Partnerin weiß glaube ich ganz gut, dass ich wegen des aktuellen Zustandes nicht "unzufrieden" oder sogar "sauer" bin. Dies bekräftige ich immer wieder, auch um eben Druck abzubauen und Erwartungen zu mindern.

Auch die Hinweise, dass in unserer Situation möglicherweise ein Therapeut angemessen wäre, sind sehr hilfreich. Es ist einfach gut, auch mal von anderen Leuten zu hören, ob sie meinen, man müsse sich schon helfen lassen oder nicht. Von alleine hat man da einfach keinen objektiven Blick drauf. Für den Moment klingt aber die Mehrzahl der Antworten eher nach "abwarten" und Selbsthilfe. Falls das nicht hilft, haben wir auch selbst bereits den Besuch eines Therapeuten erwogen...

Ich bedanke mich nochmal herzlich für die bisherigen Einschätzungen und Rückmeldungen.

Mit den besten Grüßen,

Fabz94

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15. Juli um 18:31

Wer beim Sex hyperventiliert und ohne Tüte vor Panik nicht atmen kann bedarf Hilfe. 

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