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NuvaRing Probleme!

12. Februar 2013 um 21:48 Letzte Antwort: 14. Februar 2013 um 21:04

Hey ihr Lieben,

ich hab mich von meiner Fa vom NuvaRing begeistern lassen.
Ich hab ihn vorhin eingesetzt ( Di, 12.02. ). Muss ihn ja theoretisch am Dienstag in drei Wochen ( 5.3. ) wieder herausnehmen. Was mich nun verwirrt:
wenn ich ihm am 5.3 dann rausnehme war er dann ja 3 wochen und ein Tag drin und er muss ja 7 tage draußen bleiben also müsste ich ihn dann am 13.03 wieder einsetzen was aber dann ein Mittwoch ist und in der Packungsbeilage steht aber das die einleg Tag immer dieselben beleiben, in meinem Fall also Dienstag. Das haut rechnerisch nicht hin, oder habe ich einen Denkfehler?

Bitte um schnelle antwort! Danke

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13. Februar 2013 um 17:53

Ärzte
was an dem Ring so toll sein kann verstehe ich nicht...viel mehr Nebenwirkungen...aber naja er ist ja recht teuer

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13. Februar 2013 um 20:47

Infektionen in der Scheide sind häufiger
und die Thrombosegefahr ist höher wie bei Pillen

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14. Februar 2013 um 10:22

Der Nuvang hat das selbe Thomboserisiko wie die "böse" Diane 35
und ein noch sogar höheres Risiko als die Yasmin.

Wenn man sich das bewusst ist dass der Ring nicht weniger Hormone abgibt wie die Pille und dass er wie diese auch im Gehirn wirkt und damit auch die selben Nebenwirkungen haben kann ist das ja ok. Ich merke nur immer wieder dass Ärzte den Patienten einfach falsche Dinge erzählen von wegen " er wirkt nur lokal" oder "er gibt viel weniger Hormone ab"

Wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen will sollte man meiner Meinung nach mit Präperaten verhüten die gut erforscht sind und ein weitaus geringeres Risiko haben. Das sind Präperate mit dem Wirkstoff "Levonorgestrel"

Infektionen in der Scheide kommen beim Nuva Ring eben häufiger vor da der Ring ind er Vagina ist und die Wirkstoffe den PH Wert und damit die Flora der Scheide (zusätzlich zum lokalen Östrogenmangel)negativ beeinflussen können.

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14. Februar 2013 um 16:14

Der Nuvaring entspricht ungfähr der Marvelon (Desogestrel)
Sie enthalten etwa die selbe Östrogendosis (beim Nuvaring etwas gering) und das selbe Gestagen, wenn man das vergleicht was letztlich im Blut ankommt. Wegen der unterschiedlichen Dareichung sind die Dosierung und die chemische Form des Gestagens etwas unterschiedlich.

Die Thrombosefälle haben so große Konfidenzintervalle dass es sowieso recht unseriös ist, da zwischen den einzelnen Gestagenen zu unterscheiden. Trotzdem ist in diesen "Rankings" Desogestrel kein sehr thrombosereiches Gstagen.

Letztlich ist das Risiko einer Thrombose sowieso verschwindend gering. Auch mit Diane 35 haben jährlich 0,02% der Frauen eine Thrombose - aber 0,5 bis 2% der Frauen werden ungewollt trotz Pille schwanger. Allein das ist extrem unwahrscheinlich - eine Thrombose zu bekommen ist noch mal 10 mal unwahrscheinlicher.

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14. Februar 2013 um 16:27
In Antwort auf apollo_12524326

Der Nuvaring entspricht ungfähr der Marvelon (Desogestrel)
Sie enthalten etwa die selbe Östrogendosis (beim Nuvaring etwas gering) und das selbe Gestagen, wenn man das vergleicht was letztlich im Blut ankommt. Wegen der unterschiedlichen Dareichung sind die Dosierung und die chemische Form des Gestagens etwas unterschiedlich.

Die Thrombosefälle haben so große Konfidenzintervalle dass es sowieso recht unseriös ist, da zwischen den einzelnen Gestagenen zu unterscheiden. Trotzdem ist in diesen "Rankings" Desogestrel kein sehr thrombosereiches Gstagen.

Letztlich ist das Risiko einer Thrombose sowieso verschwindend gering. Auch mit Diane 35 haben jährlich 0,02% der Frauen eine Thrombose - aber 0,5 bis 2% der Frauen werden ungewollt trotz Pille schwanger. Allein das ist extrem unwahrscheinlich - eine Thrombose zu bekommen ist noch mal 10 mal unwahrscheinlicher.

Habe die Studie gerade nur zur Hand
habe aber einen Artikel gefunden der das ganz gut zusammen fasst.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/empfaengnisverhuetung-hormonspiralen-und-vaginalringe-erhoehen-thrombose-risiko_aid_751379.html

Pillen mit Desogestrel haben ein 7,3 faches Risiko,Pillen mit Drospirenon ein 6,3 faches (Yasmin) und die Diane 6,8

Quellen:
The venous thrombotic risk of oral contraceptives, effects of oestrogen dose and progestogen type: results of the MEGA case-control study

und

Lidegaard et al.: Hormonal contraception and risk of venous thromboembolism: national follow-up study.

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14. Februar 2013 um 16:29
In Antwort auf lmle_11982661

Habe die Studie gerade nur zur Hand
habe aber einen Artikel gefunden der das ganz gut zusammen fasst.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/empfaengnisverhuetung-hormonspiralen-und-vaginalringe-erhoehen-thrombose-risiko_aid_751379.html

Pillen mit Desogestrel haben ein 7,3 faches Risiko,Pillen mit Drospirenon ein 6,3 faches (Yasmin) und die Diane 6,8

Quellen:
The venous thrombotic risk of oral contraceptives, effects of oestrogen dose and progestogen type: results of the MEGA case-control study

und

Lidegaard et al.: Hormonal contraception and risk of venous thromboembolism: national follow-up study.

Na, siehst du, das ist doch was ich und glyzinie schreiben
Wenn du dir jetzt noch die Konfidenzintervalle anschaust ...

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14. Februar 2013 um 16:37

Ja der Nuvaring enthält Etonogestrel
ich wollte damit nur vergleichen um zu zeigen dass die "böse" Diane nicht wirklich viel schlechter ist als der Nuva Ring der immer als ganz harmlos angepriesen wird. Ich habe nie gesagt dass diese alle gleich sind.
Der Östrogenanteil ist bei fast allen Pillen sehr gering und wie mannun festgestllt hat nicht allein ausschlaggebend. So haben die Pilen aus der 2. Generation ein viel geringeres Risiko wie z.b. die Yasminelle obwohl diese wirklich sehr sehr geringen Östrogenanteil hat

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14. Februar 2013 um 16:41
In Antwort auf apollo_12524326

Na, siehst du, das ist doch was ich und glyzinie schreiben
Wenn du dir jetzt noch die Konfidenzintervalle anschaust ...

Klar aber der Nuva Ring ist eben noch sehr neu ist..
und wenige Studien gemacht wurden sind....
wenn man sich da als Versuchskaninchen hergeben will soll das gerne tun aber dann bitte BEWUSST und mit Aufklärung.

Außerdem bin ich der Meinung dass man Gefahren minimieren sollte, auch wenn sie rein statistisch selten vorkommen (ich z.b. kenne 2 Mädels mit einer Thrombose, was sagt mir das jetzt über meine eigene Gefahr? )

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14. Februar 2013 um 17:23

Die neuen Pillen aus der 3. und 4. generation
haben alle ein sehr niedrigen Östrogeanteil. Z.b. die Yasminelle hat einen Anteil von 0,02 wobei ein Teil wieder ausgeschieden wird. Trotzdem gildet sie als eine der "gefährligsten" Pillen.

Die Minisiston 20 kommt auch mir 0,02 Ethinylestradiol aus hat aber ein deutlich geringeres Risiko und das Gestagen ist um einiges besser erforscht.

Bei dem Ring sind es mindestens 0,015 am Tag wobei das auch noch nicht ganz sicher ist.

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14. Februar 2013 um 18:39
In Antwort auf lmle_11982661

Die neuen Pillen aus der 3. und 4. generation
haben alle ein sehr niedrigen Östrogeanteil. Z.b. die Yasminelle hat einen Anteil von 0,02 wobei ein Teil wieder ausgeschieden wird. Trotzdem gildet sie als eine der "gefährligsten" Pillen.

Die Minisiston 20 kommt auch mir 0,02 Ethinylestradiol aus hat aber ein deutlich geringeres Risiko und das Gestagen ist um einiges besser erforscht.

Bei dem Ring sind es mindestens 0,015 am Tag wobei das auch noch nicht ganz sicher ist.

Ich hab dir doch oben schon gesagt, wie viel Östrogen es beim Nuvaring ist
Etwas weniger als bei der Marvelon, also deutlich mehr als die von dir vermuteten mindestens 15µg.

Ich hab bei vielen Beiträgen von dir den Eindruck, du hast das mit dem Throboserisiko in Zusammenhang mit Östrogenen und Gestagenen nicht ganz verstanden. Es ist kein Widerspruch, dass die Pillen der vierten Generation mit ihrem geringen Östrogenanteil ein hohes Thromboserisiko haben - eben wegen des Gestagens. Es wäre nur mit einem höheren Östrogenanteil noch höher. Durch den geringeren Östrogenanteil haben sie aber andere Nebenwirkungen, z.B. trockene Schleimhäute.

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14. Februar 2013 um 20:51
In Antwort auf apollo_12524326

Ich hab dir doch oben schon gesagt, wie viel Östrogen es beim Nuvaring ist
Etwas weniger als bei der Marvelon, also deutlich mehr als die von dir vermuteten mindestens 15µg.

Ich hab bei vielen Beiträgen von dir den Eindruck, du hast das mit dem Throboserisiko in Zusammenhang mit Östrogenen und Gestagenen nicht ganz verstanden. Es ist kein Widerspruch, dass die Pillen der vierten Generation mit ihrem geringen Östrogenanteil ein hohes Thromboserisiko haben - eben wegen des Gestagens. Es wäre nur mit einem höheren Östrogenanteil noch höher. Durch den geringeren Östrogenanteil haben sie aber andere Nebenwirkungen, z.B. trockene Schleimhäute.

Das habe ich schon verstanden
nur habe ich manchmal den Eindruck dass das Risiko der Gestagene hier zu kurz kommt und wollte nur nochmals hervorheben dass der Ring nicht unbedingt ungefährlicher ist nur weil er ein geringeren Östrogenanteil hat. Zudem muss man festhalten, dass nicht der ganze Hormoncockteil einer Pille in den Blutkreislauf gelangt -vieles wird wieder ausgeschieden. Wie hoch da noch der "Östrogenvortei" ist, ist da die Frage. Klar wird die Thrombosegefahr eines Präperates aus der 1. Generation auch sehr stark erhöht sein -aber wer hat das heutzutage noch.
Ich bin eben der Meinung man sollte den Rat von Krankenkassen (z.b. Barmer) und der Arzneimittelkommission ernst nehmen und lieber zu Levonorgestrel-Präparaten der zweiten Generation greifen.
Wenn einem die Risiken bewusst sind ( und auch dass es Pillen gibt die weniger Risikoreich sind und besser erforscht) dann kann man den Nuvaring gerne nutzen. Ich finde es aber immer wieder merkwürdig dass Ärzte jungen Mädels diesen relativ unerforschten Ring andrehen obwohl diese keine Probleme mit der Pille haben (z.b. Magenbeschwerden oder NW die durch die unregelmäßige Hormonzufuhr erzeugt werden) angereht bekommen mit der Begründung der wäre ja viel gesunünder und würde nur lokal wirken.

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14. Februar 2013 um 21:04
In Antwort auf lmle_11982661

Das habe ich schon verstanden
nur habe ich manchmal den Eindruck dass das Risiko der Gestagene hier zu kurz kommt und wollte nur nochmals hervorheben dass der Ring nicht unbedingt ungefährlicher ist nur weil er ein geringeren Östrogenanteil hat. Zudem muss man festhalten, dass nicht der ganze Hormoncockteil einer Pille in den Blutkreislauf gelangt -vieles wird wieder ausgeschieden. Wie hoch da noch der "Östrogenvortei" ist, ist da die Frage. Klar wird die Thrombosegefahr eines Präperates aus der 1. Generation auch sehr stark erhöht sein -aber wer hat das heutzutage noch.
Ich bin eben der Meinung man sollte den Rat von Krankenkassen (z.b. Barmer) und der Arzneimittelkommission ernst nehmen und lieber zu Levonorgestrel-Präparaten der zweiten Generation greifen.
Wenn einem die Risiken bewusst sind ( und auch dass es Pillen gibt die weniger Risikoreich sind und besser erforscht) dann kann man den Nuvaring gerne nutzen. Ich finde es aber immer wieder merkwürdig dass Ärzte jungen Mädels diesen relativ unerforschten Ring andrehen obwohl diese keine Probleme mit der Pille haben (z.b. Magenbeschwerden oder NW die durch die unregelmäßige Hormonzufuhr erzeugt werden) angereht bekommen mit der Begründung der wäre ja viel gesunünder und würde nur lokal wirken.

"nur weil er ein geringeren Östrogenanteil hat" - hat er doch gar nicht
???

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