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Normal!?!

15. April 2002 um 13:55 Letzte Antwort: 21. April 2002 um 13:45

immer wieder les ich in beiträgen "ist das normal?" "bin ich normal?" "ich habe angst nicht normal zu sein!"... meina leutln... WAS IST SCHON NORMAL? wer definiert, was normal, üblich und was pervers, abartig, abnorm, anomal, anormal, ... ist?

warum strebt so gut wie jeder nach normalität? warum ist es fast jedermanns ziel nicht aus der reihe zu tanzen... nicht aufzufallen... angepaßt und leise zu sein? warum strebt so gut wie jeder danach, seine individualität gegen normalität einzutauschen?

warum möchte so gut wie jeder einen genormten körper? gerade die individualität und das einzigartige macht es doch aus... nicht nur beim äußerlichen... auch bei den inneren werten!

ich entspreche ganz bestimmt nicht der norm... weder mit meinem aussehen (ein paar kilo zu viel, als es mir der bmi aufdrücken möchte, dann und wann frisuren, die nicht der *norm* entsprechen - zb. 3 mm glatze, weil MIR danach ist... einige piercings... zwei tatoos, die nach einem dritten und vierten brüllen, ausgefallene brillen, einen modestil, der nicht der heutigen mode entspricht, und und und)

auch mein charakter und meine werte sind nicht die, die der *norm* entsprechen... für mich ist es vollkommen gleich, ob meine freunde/bekannten hetero, bi oder homo sind... es ist mir vollkommen gleich, womit sie ihren lebensunterhalt bestreiten (womit ich ein problem habe ist gewalttätigkeit, mißbrauch und radikalismus in jede richtung - egal ob links, rechts oder religiös)... aber ob jemand vom sozi lebt, manager oder bulle ist, ist für mich nicht relevant... und dementsprechend bunt ist auch der kreis der leute, die mich umgeben... dementsprechend bunt ist auch mein leben

es ist so schade, dass die meisten in eine von der gesellschaft geschaffene norm (form) paßen möchte... dass sich nur wenige trauen so zu leben, wie es ihnen gefällt... in unserer gesellschaft fehlts an toleranz und akzeptanz...weil die meisten eben der künstlich geschaffenen norm entsprechen wollen... egal ob beim aussehen, bei der wahl des jobs oder bei vorlieben, die den sexualbereich betreffen...

es ist doch vollkommen egal, ob ich 1o x täglich oder 1 x in 4 monaten schnaxeln möchte... das wichtigste ist, dass ich einen partner habe, der mit mir und meinen eigenheiten und bedürfnissen leben kann und diese für gut empfindet... es ist doch vollkommen egal, ob meine brüsteln in einen bh 75 a oder 8o dd reinpaßen... solange man keine gesundheitlichen beschwerden hat ist sowohl das eine als auch das andere ok...

wenn man eine große nase hat, dann ist das auch kein wirkliches problem... ich denk dafür hat man wunderschöne augen oder einen besonders schönen mund... ich glaube es gibt kaum einen menschen, der absolut nichts schönes oder liebenswertes an sich hat... mir ist in den 3o jahren die ich auf dieser erde bin noch keiner über den weg gelaufen, wo ich nicht etwas schönes oder besonders liebreizendes entdeckt hätte... manchmal bedarf es halt 2 blicke... aber spätestens dann kommt das besondere von diesem menschen an die oberfläche...

ich würd mir ein bisschen mehr tiefsinn und weniger oberflächlichkeit wünschen... ein hoch gesteckter traum... ich weiß... aber keiner, der unrealistisch ist...

liebe grüße von einer nachdenklichen pain4me

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15. April 2002 um 14:06

Meine Pain...
... du hast wirklich so recht !

Warum muss man sich immer nach den anderen richten ?

Ein Zitat :

Ist eigentlich jemand tolerant, der keine Intoleranz duldet?

Wer tolerant ist, hält sich selbst für besser ("Herr, ich danke dir, dass ich nicht bin wie dieser da. Aber in meiner großen Güte dulde ich ihn neben mir"). Tolerare heißt nur "erdulden" oder "ertragen". Wie wäre es stattdessen mit Akzeptanz oder sogar Respekt vor dem Andersartigen?

Viele Liebe Grüsse an Dich Ester

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15. April 2002 um 14:18

...
...muss dir schon recht geben.
lgizmo

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15. April 2002 um 14:28

Ich geb Dir fast unumwunden recht....
"... aber ob jemand vom sozi lebt, manager oder bulle ist, ist für mich nicht relevant..."

Da kann ich nicht mitgehen. Ich bin bestimmt kein Karriere-Mensch, der lebt, um zu arbeiten. Aber wenn ein Mensch auf meine Kosten lebt, erwarte ich, dass er das schleunigst zu ändern versucht, indem er dafür sorgt, dass er sein Leben selber bezahlt.
Leute, die das nicht tun wollen, zähle ich nicht zu meinen Freunden.

Den ganzen Rest Deines Plädoyes darfst Du als von mir unterschrieben betrachten. Auch wenn mein Leben erheblich dichter an der "Norm" ist, als Deines, so ist es doch das Leben, das ich führen möchte. Jeder so, wie er mag

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15. April 2002 um 14:33

Normal kommt von Norm ...
... also eine Art Mittelwert an dem sich alles andere orientiert. Weder im Aussehen noch im Verhalten ist überhaupt jemand "normal". Aber die Definition einer Norm macht es nunmal wesentlich leichter seine eigenen Vorlieben einzuordnen. Bei allem was nicht in der Nähe der Norm ist muss man halt darauf gefasst sein bei anderen auf Ablehnung zu stossen. Das ist vielleicht nicht so tolerant wie man es sich wünschen könnte, aber so ist es nunmal...

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15. April 2002 um 14:46

Jawoll!!
Wir sind uns einig!
Free you nature! Be yourself!
Es gibt nichts besseres als dieses Lebensrezept, denn du lebst ja nur einmal, also sollte man schon das machen wonach einem ist und sich nicht dauernd fragen, ob man jetzt von anderen schief angeschaut wird. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein, meine Damen und Herren!!!

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15. April 2002 um 15:05
In Antwort auf an0N_1212755699z

Ich geb Dir fast unumwunden recht....
"... aber ob jemand vom sozi lebt, manager oder bulle ist, ist für mich nicht relevant..."

Da kann ich nicht mitgehen. Ich bin bestimmt kein Karriere-Mensch, der lebt, um zu arbeiten. Aber wenn ein Mensch auf meine Kosten lebt, erwarte ich, dass er das schleunigst zu ändern versucht, indem er dafür sorgt, dass er sein Leben selber bezahlt.
Leute, die das nicht tun wollen, zähle ich nicht zu meinen Freunden.

Den ganzen Rest Deines Plädoyes darfst Du als von mir unterschrieben betrachten. Auch wenn mein Leben erheblich dichter an der "Norm" ist, als Deines, so ist es doch das Leben, das ich führen möchte. Jeder so, wie er mag

...
Hallo Fritzi!

Oberflächlich gesehen magst du ja recht haben, aber wenn der Staat seinem Volk diese Möglichkeit gibt und manche schlau genug sind, sie frech auszunutzen und unsere Politiker eben nicht schlau genug sind dies zu verhindern, dann gehört es unserer Gesellschaft nicht anders. Meine Meinung, basta!
Du kannst das übrigens nicht verallgemeinern, denn wer auf "unsere" Kosten lebt, ist deshalb kein schlechter Mensch.Wie wäre es denn, wenn du, Fritzle, jemanden kennenlernst,der dir auf Anhieb sympathisch ist und den du nach einer Weile echt magst und die Freundschaft ausdehnst...plötzlich erfährst du, das er einer von den "Schlauen" ist. Nimmst du es dann wirklich in Kauf, diese Person wie eine heisse Kartoffel fallen zu lassen und zu diskriminieren, weil du seinen Lebensstil nicht akzeptierst? Noch dazu würdest du dann einen guten Freund verlieren.
Wenn du wirklich so reagieren würdest nennt man dass übrigens Diskriminierung inklusive Vorurteile.
Das gefällt dir nicht, stimmts?
Denk mal drüber nach, ist lieb gemeint.
Grüßle, Scary

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15. April 2002 um 15:46
In Antwort auf bianca_12886193

...
Hallo Fritzi!

Oberflächlich gesehen magst du ja recht haben, aber wenn der Staat seinem Volk diese Möglichkeit gibt und manche schlau genug sind, sie frech auszunutzen und unsere Politiker eben nicht schlau genug sind dies zu verhindern, dann gehört es unserer Gesellschaft nicht anders. Meine Meinung, basta!
Du kannst das übrigens nicht verallgemeinern, denn wer auf "unsere" Kosten lebt, ist deshalb kein schlechter Mensch.Wie wäre es denn, wenn du, Fritzle, jemanden kennenlernst,der dir auf Anhieb sympathisch ist und den du nach einer Weile echt magst und die Freundschaft ausdehnst...plötzlich erfährst du, das er einer von den "Schlauen" ist. Nimmst du es dann wirklich in Kauf, diese Person wie eine heisse Kartoffel fallen zu lassen und zu diskriminieren, weil du seinen Lebensstil nicht akzeptierst? Noch dazu würdest du dann einen guten Freund verlieren.
Wenn du wirklich so reagieren würdest nennt man dass übrigens Diskriminierung inklusive Vorurteile.
Das gefällt dir nicht, stimmts?
Denk mal drüber nach, ist lieb gemeint.
Grüßle, Scary

Dummfug
Wenn einer meint, er wäre schlau, weil er andere ausnutzt und nicht die Verantwortung für sein Leben übernimmt, der wird nicht mein Freund.

Sollte er schon mein Freund sein, wird er meine Meinung dazu hören. Ändert er das nicht schleunigst, kann er nicht mein Freund bleiben, weil mir der Respekt ihm gegenüber verloren gehen wird.

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15. April 2002 um 17:09
In Antwort auf an0N_1212755699z

Dummfug
Wenn einer meint, er wäre schlau, weil er andere ausnutzt und nicht die Verantwortung für sein Leben übernimmt, der wird nicht mein Freund.

Sollte er schon mein Freund sein, wird er meine Meinung dazu hören. Ändert er das nicht schleunigst, kann er nicht mein Freund bleiben, weil mir der Respekt ihm gegenüber verloren gehen wird.

Hoi fritz...
deine einstellung find ich etwas radikal... ich persönlich gehe auch lieber arbeiten anstatt dass ich mich beim soziamt anstell, dass ich *almosen* erhalte... aber nur weil ich gerne arbeiten gehe, heißt das nicht, dass alle anderen auch gerne arbeiten gehen müssen...

es ist nun mal so, dass unser staat (österreich, in deinem fall deutschland) arbeitslosengeld, notstandshilfe, sozialhilfe, ... anbietet... wenn es angeboten wird, dann wird es immer menschen geben, die es in anspruch nehmen und eigentlich muß man sagen "recht haben sie, wenn es reingeht und es ihren bedürfnissen und wertvorstellungen gerecht wird"

ich respektiere auch menschen, die von der sozialhilfe leben... sie tun nichts unrechtes... das gesetz hat lücken und es gibt eben menschen, die wissen wie man welche gesetzeslücken umgeht... eigentlich zeigt das von intelligenz

wo ich wirklich ein problem hätte, wäre, wenn ein bekannter seine familie/umfeld mißhandelt... psychisch und/oder physisch... da ist für mich einfach der ofen aus... da ist der punkt erreicht, wo mir der respekt fehlt... da würde auch das wohlergehen seiner opfer über meiner freundschaft und loyalität ihm gegenüber stehen... die prioritäten sind in so einem fall klar gesetzt...

es ist zu respektieren, wenn du anderer ansicht bist... wenn du andere wert- moralvorstellungen hast... wie schon mal gesagt... die vielzahl der meinungen, der charaktäre macht die farbenpracht des lebens aus

liebe grüße, pain4me

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15. April 2002 um 17:41
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi fritz...
deine einstellung find ich etwas radikal... ich persönlich gehe auch lieber arbeiten anstatt dass ich mich beim soziamt anstell, dass ich *almosen* erhalte... aber nur weil ich gerne arbeiten gehe, heißt das nicht, dass alle anderen auch gerne arbeiten gehen müssen...

es ist nun mal so, dass unser staat (österreich, in deinem fall deutschland) arbeitslosengeld, notstandshilfe, sozialhilfe, ... anbietet... wenn es angeboten wird, dann wird es immer menschen geben, die es in anspruch nehmen und eigentlich muß man sagen "recht haben sie, wenn es reingeht und es ihren bedürfnissen und wertvorstellungen gerecht wird"

ich respektiere auch menschen, die von der sozialhilfe leben... sie tun nichts unrechtes... das gesetz hat lücken und es gibt eben menschen, die wissen wie man welche gesetzeslücken umgeht... eigentlich zeigt das von intelligenz

wo ich wirklich ein problem hätte, wäre, wenn ein bekannter seine familie/umfeld mißhandelt... psychisch und/oder physisch... da ist für mich einfach der ofen aus... da ist der punkt erreicht, wo mir der respekt fehlt... da würde auch das wohlergehen seiner opfer über meiner freundschaft und loyalität ihm gegenüber stehen... die prioritäten sind in so einem fall klar gesetzt...

es ist zu respektieren, wenn du anderer ansicht bist... wenn du andere wert- moralvorstellungen hast... wie schon mal gesagt... die vielzahl der meinungen, der charaktäre macht die farbenpracht des lebens aus

liebe grüße, pain4me

Du enttäuschst mich...
Ich bin nicht imstande, ein Ausnutzen von Vorteilen, die nicht ausdrücklich verboten sind, als intelligent zu bezeichnen.

Mir sind Leute zuwider, die sich auf Kosten der Allgemeinheit die Eier schaukeln. Ich WILL auch nicht unbedingt arbeiten. Ich muss es tun, um mir ein vernünftiges Leben zu ermöglichen.

Wo wären wir, wenn jeder so denken würde?

Ich bin mir sicher, dass die "Schmarotzer" den wirklich Bedürftigen irgendwann die nötige Stütze vermasseln werden. Denn die Sozi wird definitiv gekürzt werden. Was hilft dann diese Intelligenz?

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15. April 2002 um 19:11


Hi Bat,

okay, Du weisst, was ich meine.

Ich rede selbstverständlich von den Personen, die sich weigern, ihren Anteil am Gesamten zu bringen.

Ich habe für alles, was ich habe, bezahlt und zwar mit dem Geld, das ich mit meiner Arbeit verdiene.

Menschen, die sich kein Geld erarbeiten wollen, weils so doch viel bequemer ist, respektiere ich nicht.

Damit meine ich nicht die, die verzweifelt nach Arbeit suchen, aber keine finden...

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15. April 2002 um 23:37
In Antwort auf an0N_1212755699z

Du enttäuschst mich...
Ich bin nicht imstande, ein Ausnutzen von Vorteilen, die nicht ausdrücklich verboten sind, als intelligent zu bezeichnen.

Mir sind Leute zuwider, die sich auf Kosten der Allgemeinheit die Eier schaukeln. Ich WILL auch nicht unbedingt arbeiten. Ich muss es tun, um mir ein vernünftiges Leben zu ermöglichen.

Wo wären wir, wenn jeder so denken würde?

Ich bin mir sicher, dass die "Schmarotzer" den wirklich Bedürftigen irgendwann die nötige Stütze vermasseln werden. Denn die Sozi wird definitiv gekürzt werden. Was hilft dann diese Intelligenz?

Ich enttäusche immer wieder mal menschen...
aber ich kann gut damit leben... denn es gibt genug menschen, die mich nehmen wie ich bin... die meine meinung gelten lassen... die mich und mein denken respektieren... die sich nicht persönlich angegriffen fühlen, wenn ich nicht ihrer meinung bin...

als intelligenz ist es zu bezeichnen, wenn menschen ressourcen entdecken und sich derer bedienen... gleich ob es mit der moralvorstellung der gesellschaft kompatibel ist, oder nicht...

wir hatten schon mal eine *ähnliche diskussion* u know? wir haben einfach verschiedene auffassungen in diesen punkten... kommen auf keinen grünen zweig... was aber auch nicht unbedingt notwendig ist... wir können über so viel andere dinge reden... wir sind erwachsen genug, dass wir die meinung des anderen akzeptieren können und uns NICHT PERSÖNLICH ANGEGRIFFEN FÜHLEN... oder?

zum glück denken nicht alle so... mir steigt das geimpfte auf, wenn mir wer erklärt, dass ich dumm bin, weil ich arbeiten gehe... ich persönlich kenn all diese ressourcen (berufsbedingt)... würde sie aber für mich persönlich nicht in anspruch nehmen, wenn ich sie nicht wirklich dringend benötige und mich in einer notsituation befinde...

laß dir mal von kompetenter stelle ausheben, wieviele menschen *unser* (aber auch IHR) system ausnutzen... einfach so aus spaß geht kaum wer aufs sozi um *almosen* zu betteln...

liebe grüße, von einer, die sich lieber mit den *schmarotzern* umgibt, als mit pauschal verurteilenden menschen

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16. April 2002 um 0:39

Auslöser?
Liebe Pain4me,
ich gehe fast davon aus, daß mein posting ("verklemmt?") ein wenig der Auslöser für Deines war. Kann das sein? Wie auch immer: ich muss mich Bender anschließen. Normal mag viele Bedeutungen haben, aber es gibt auch die eine, die keine Wertung beinhaltet: nämlich die, der Norm zu entsprechen, sich im Mittelfeld zu bewegen, nicht aufzufallen. Und diese Norm ist es, die mir in meinem Posting Sorgen machte. Und warum? Nun war ich fast gezwungen darüber nachzudenken... Ich glaube, ich bin schon so erzogen worden, daß man nicht aus der Reihe tanzen darf. Selbstverständlich darf man sich durch außergewöhnliche, hervorragende Leistungen (wie z.B. eine gute Schulnote) von den anderen abheben, aber nicht durch "sozial unerwünschtes" Verhalten. Natürlich kommt man auch gut durch's Leben, wenn man der Norm entspricht. So hat man nur wenig Möglichkeiten, irgendwo anzuecken- kann ja auch ganz bequem sein, oder? Ich jedenfalls beobachte bei mir immer wieder solche Züge: immer schön mit dem Strom schwimmen, dann kann keiner was gegen mich sagen... Ganz schön bescheuert, hm?
Und so sieht's auch mit meinem Posting zum Thema "verklemmt" aus. Mich hat es schon beruhigt, zu hören, daß ich vielleich doch normal sein könnte, was immer das heißen mag...
Liebe Grüße an Dich vom
nun noch mehr denkenden Denkerle

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16. April 2002 um 0:51

was ist schon normal?
Hi meine liebe Pain

Normalität ist das, was aus den Statistiken der Forschungsinstitute hervorgeht. Es sind immer nur Durchschnittswerte vom Gesamten.

Zum Glück entsprechen die meisten von uns nicht der Norm. Es wäre ja auch langweilig wenn es so wäre. Außerdem ist die Normfrage von Generation zu Generation unterschiedlich.

Sicher die Medien zelebrieren ein gängiges Bild von einem "Idealen Mensch" Und nicht jeder hat so viel Selbstbewußtsein, um sich so zu akzeptieren wie er nun mal ist.(Mache ich auch nicht immer ) Nur renne ich auch nicht jedem Trend hinterher, nur um "IN" zu sein.

Ich entspreche wie du auch nicht der "Norm". Weder mit Größe, Figur, Familienstand... aber es ist mir egal, was die Anderen von mir halten, das war schon immer so, und wird auch so bleiben.

Ich habe es bis jetzt immer so gehalten "Jeder soll nach seiner Fasson" glücklich werden.

Zwar kann ich manche "Gesinnung" nicht immer nachvollziehen, weil sie nicht für mich relevant ist, aber wenn es die Person(en) glücklich macht, akzeptiere ich es. Außerdem ist mir nicht die Gesinnung wichtig, sondern der Mensch der dahinter steht.

Nur manchmal ertappe ich mich halt auch dabei, daß ich manches spontan als abnorm empfinde, weil ich es entweder nicht kenne, oder manchmal doch von der "gängigen Meinung" schon im Vorfeld voreingenommen bin. Wenn ich mich dann doch mal in einer ruhigen Minute damit beschäftige, stelle ich manchmal fest, das vieles gar nicht so "schlimm" ist, wie es die Gesellschaft einem einredet. Außerdem frage ich wenn ich die Möglichkeit habe lieber nach, damit ich mir ein Bild machen kann, als anderen nach dem Mund zu reden.

Toleranz kann man lernen, wenn man bereit dazu ist, sich mit anderen auseinanderzusetzen. Man muß halt nur wollen.

Liebe Grüße
Buffy

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16. April 2002 um 6:45
In Antwort auf lynne_12661553

Ich enttäusche immer wieder mal menschen...
aber ich kann gut damit leben... denn es gibt genug menschen, die mich nehmen wie ich bin... die meine meinung gelten lassen... die mich und mein denken respektieren... die sich nicht persönlich angegriffen fühlen, wenn ich nicht ihrer meinung bin...

als intelligenz ist es zu bezeichnen, wenn menschen ressourcen entdecken und sich derer bedienen... gleich ob es mit der moralvorstellung der gesellschaft kompatibel ist, oder nicht...

wir hatten schon mal eine *ähnliche diskussion* u know? wir haben einfach verschiedene auffassungen in diesen punkten... kommen auf keinen grünen zweig... was aber auch nicht unbedingt notwendig ist... wir können über so viel andere dinge reden... wir sind erwachsen genug, dass wir die meinung des anderen akzeptieren können und uns NICHT PERSÖNLICH ANGEGRIFFEN FÜHLEN... oder?

zum glück denken nicht alle so... mir steigt das geimpfte auf, wenn mir wer erklärt, dass ich dumm bin, weil ich arbeiten gehe... ich persönlich kenn all diese ressourcen (berufsbedingt)... würde sie aber für mich persönlich nicht in anspruch nehmen, wenn ich sie nicht wirklich dringend benötige und mich in einer notsituation befinde...

laß dir mal von kompetenter stelle ausheben, wieviele menschen *unser* (aber auch IHR) system ausnutzen... einfach so aus spaß geht kaum wer aufs sozi um *almosen* zu betteln...

liebe grüße, von einer, die sich lieber mit den *schmarotzern* umgibt, als mit pauschal verurteilenden menschen

*grins*
"liebe grüße, von einer, die sich lieber mit den *schmarotzern* umgibt, als mit pauschal verurteilenden menschen"

Versteh mich ruhig falsch, wenns Dir dabei besser geht.

Ich hab in meinem Text ziemlich scharf umrissen, wen ich mit Schmarotzer meine. Ich weiss genau, es gibt einige Menschen, die sich lieber auf andere verlassen, als selber ihren Arsch zu bewegen. Ich verlange gar nicht viel. Ich möchte eigentlich nur, dass man versucht, sein Leben selber zu meistern. Sicher gibts Leute, die das, aus welchen Gründen auch immer, nicht schaffen. Auch mir kann mal was zustossen, das mich aus der Bahn wirft.

Darauf aber in irgendeiner Art stolz zu sein, oder sich für einen Individualisten zu halten, weil mans toll findet, das wäre falsch. Mein Respekt gilt Leuten, die es schaffen, aus einer Notlage heraus wieder aufzustehen und zu versuchen, ihr Lebnen wieder selber zu managen. Das finde ich gut. Auch davon kenne ich einige.

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16. April 2002 um 7:22

Liebe Pain
Viel lässt sich Deinen Worten nicht zufügen ..., denn es sind die vollendete Worte eines wunderbaren Menschens mit großem Charakter.
Es tut gut Dich zu kennen. Bleib immer wie Du bist.

Liebe Grüße
*ein beeindruckter Stromer*

Letztes habe ich einen guten Spruch gelesen.
Frage: Schwimmst Du gegen den Strom?
Antwort: Ich bin der Strom, die anderen schwimmen gegen mich.

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16. April 2002 um 12:52

Auch meine meinung
kann dir prince nur zustimmen.
ich denke, dass jeder das recht hat nicht zu arbeiten, ABER dann auf kosten seines eigenen sparschweins.
habe trotz meiner jungen jahre schon leute kennengelernt, die da absolut nicht meiner meinung sind, ihren allerwertesten einfach nicht in die gänge bringen und den ganzen tag nur irgendwie abhängen ... schade, ist wie ich finde sehr egoistisch.
grüße,
morgane18

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16. April 2002 um 21:42
In Antwort auf an0N_1212755699z

*grins*
"liebe grüße, von einer, die sich lieber mit den *schmarotzern* umgibt, als mit pauschal verurteilenden menschen"

Versteh mich ruhig falsch, wenns Dir dabei besser geht.

Ich hab in meinem Text ziemlich scharf umrissen, wen ich mit Schmarotzer meine. Ich weiss genau, es gibt einige Menschen, die sich lieber auf andere verlassen, als selber ihren Arsch zu bewegen. Ich verlange gar nicht viel. Ich möchte eigentlich nur, dass man versucht, sein Leben selber zu meistern. Sicher gibts Leute, die das, aus welchen Gründen auch immer, nicht schaffen. Auch mir kann mal was zustossen, das mich aus der Bahn wirft.

Darauf aber in irgendeiner Art stolz zu sein, oder sich für einen Individualisten zu halten, weil mans toll findet, das wäre falsch. Mein Respekt gilt Leuten, die es schaffen, aus einer Notlage heraus wieder aufzustehen und zu versuchen, ihr Lebnen wieder selber zu managen. Das finde ich gut. Auch davon kenne ich einige.

Hoi fritz...
es gibt menschen, die sich auf das soziamt verlassen, anstatt dass sie selbst etwas für ihren lebensunterhalt tun... die hat es immer gegeben... die gibt es... die wird es immer geben...

für mich macht freundschaft einfach mehr aus... ich möchte eine freundschaft nicht kündigen, weil ich mit der arbeitsmoral oder der beschaffung des lebensunterhaltes einverstanden bin... es ist das problem des betroffenen... und wenn er dabei keine bedenken hat... wenn ihm reicht, was er vom soziamt bekommt, dann ist das für mich ok...

auch wenn ich seine arbeitsmoral und seine beschaffung des lebensunterhaltes für mich nicht möchte und es auch persönlich nicht schätze, wenn jemand sozihilfe bekommt, weil er nicht arbeiten möchte... aber ich denk mir, jeder erwachsene ist mündig genug, dass er das mit seinem gewissen vereinbaren kann... wenn der mensch ok ist und dies der einzige punkt ist, der mit meiner lebenseinstellung nicht übereinstimmt, dann ist es absolut kein grund die freundschaft zu kündigen... ich mache jedoch keinen hehl daraus, dass ich es für mich nicht wollte...

ich weiß nicht ob du schon mal am soziamt warst... ich bin des öfteren dort... amtsbegleitung mit klienten... weil sie ohne hilfe eines sozialarbeiters nicht bekämen, was ihnen zusteht (sozialhilfe ist ein recht und keine almose!) und sie schlimmer als ein stück dreck behandelt werden... es ist erniedrigend, was sich dort abspielt... ich würde alle anderen ressourcen ausschöpfen, bevor ich mich dermaßen erniedrigen laß und aufs soziamt um kohle geh...

es ist nicht so leicht, wie oft dargestellt, dass man vom soziamt etwas bekommt... der großteil derer, die sich diesen amtsweg antun, können ohne diese hilfe nicht überleben... und nur ein geringer teil von ihnen ist einfach zu faul etwas zu tun... bei den meisten ist sucht ein primäres problem...

"Mein Respekt gilt Leuten, die es schaffen, aus einer Notlage heraus wieder aufzustehen und zu versuchen, ihr Lebnen wieder selber zu managen. Das finde ich gut. Auch davon kenne ich einige"

das hier unterschreibe ich bedingungslos... und zum glück kenn ich auch einige... wäre dem nicht so, dann würde ich in meinem job etwas falsch machen...

trotz alle dem bleib ich dabei... wenn sich das system ausnutzen lässt und es leute gibt, die es ausnutzen, so sind meiner meinung nicht diese zu verurteilen... irgendwann sollte *das system* nachdenken, wie legaler mißbrauch verhindert werden könnte... ich denk es würde schon sehr viel bringen, wenn am soziamt nicht beamte sondern sozialarbeiter hocken würden, die mit den menschen lösungsorientiert arbeiten... sprich ein konzept aufstellen...
*) wodurch ist die notlage entstanden
*) wie kann man sie lösen
*) wie lange wird es dauern, bis man die miteinander vereinbarten ziele erreichen kann...

geld gibt es nur, wenn die menschen mitarbeiten und sich an die mit ihnen erstellten konzepte halten... ich denke so wird man den großteil derer, die *just4fun* aufs sozi gehen das hingehen erschweren bzw. unmöglich gemacht...

liebe grüße, eine dich anlächelnde pain4me

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16. April 2002 um 23:13
In Antwort auf Stromer

Liebe Pain
Viel lässt sich Deinen Worten nicht zufügen ..., denn es sind die vollendete Worte eines wunderbaren Menschens mit großem Charakter.
Es tut gut Dich zu kennen. Bleib immer wie Du bist.

Liebe Grüße
*ein beeindruckter Stromer*

Letztes habe ich einen guten Spruch gelesen.
Frage: Schwimmst Du gegen den Strom?
Antwort: Ich bin der Strom, die anderen schwimmen gegen mich.

Einfach nur danke sag...
und der *spruch* gefällt mir ausgezeichnet

gruß und extremzerwuschelknuddel, pain

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16. April 2002 um 23:31
In Antwort auf maud_12699340

was ist schon normal?
Hi meine liebe Pain

Normalität ist das, was aus den Statistiken der Forschungsinstitute hervorgeht. Es sind immer nur Durchschnittswerte vom Gesamten.

Zum Glück entsprechen die meisten von uns nicht der Norm. Es wäre ja auch langweilig wenn es so wäre. Außerdem ist die Normfrage von Generation zu Generation unterschiedlich.

Sicher die Medien zelebrieren ein gängiges Bild von einem "Idealen Mensch" Und nicht jeder hat so viel Selbstbewußtsein, um sich so zu akzeptieren wie er nun mal ist.(Mache ich auch nicht immer ) Nur renne ich auch nicht jedem Trend hinterher, nur um "IN" zu sein.

Ich entspreche wie du auch nicht der "Norm". Weder mit Größe, Figur, Familienstand... aber es ist mir egal, was die Anderen von mir halten, das war schon immer so, und wird auch so bleiben.

Ich habe es bis jetzt immer so gehalten "Jeder soll nach seiner Fasson" glücklich werden.

Zwar kann ich manche "Gesinnung" nicht immer nachvollziehen, weil sie nicht für mich relevant ist, aber wenn es die Person(en) glücklich macht, akzeptiere ich es. Außerdem ist mir nicht die Gesinnung wichtig, sondern der Mensch der dahinter steht.

Nur manchmal ertappe ich mich halt auch dabei, daß ich manches spontan als abnorm empfinde, weil ich es entweder nicht kenne, oder manchmal doch von der "gängigen Meinung" schon im Vorfeld voreingenommen bin. Wenn ich mich dann doch mal in einer ruhigen Minute damit beschäftige, stelle ich manchmal fest, das vieles gar nicht so "schlimm" ist, wie es die Gesellschaft einem einredet. Außerdem frage ich wenn ich die Möglichkeit habe lieber nach, damit ich mir ein Bild machen kann, als anderen nach dem Mund zu reden.

Toleranz kann man lernen, wenn man bereit dazu ist, sich mit anderen auseinanderzusetzen. Man muß halt nur wollen.

Liebe Grüße
Buffy

Hoi buffy ;o)
du hast einen sehr wichtigen punkt der die "normalität" ausmacht hervorgehoben bzw. erwähnt... ANGST... angst nicht der norm zu entsprechen... angst vorm unbekannten... angst vor andersdenkenden... andersartigen... angst vor ablehnung... angst ist ein sehr primärer punkt bei der normalität...

so wie du geschrieben hast... beschäftigt man sich mit dem aus der norm fallende, dann verliert man die unsicherheit und angst und stellt fest, dass es ja eigentlich garnet so abnorm ist, wie anfangs befürchtet...

es fällt mir in meinem job und auch hier immer mehr auf, dass das hauptproblem angst ist... vorallem angst, nicht der gesellschaft gerecht zu werden... nicht den allgemein gültigen normen zu entsprechen... eigentlich ein armutszeugis für unsere gesellschaft...

mir ist es lieber, wenn ich nicht im mittelfeld *mitschwimm*... aber wenn es da oder dort so ist, dann hab ich kein wirkliches problem damit... aber ziel ist es keines mehr von mir... ich hab nur das eine leben... das möcht ich nicht mit verzichten, entbehrungen und angst verleben...

türlich gibt es auch dinge, die ich pervers finde und wo ich darauf bestehe, dass JEDER der *norm* entsprechen sollte... psychischer & physischer mißbrauch, sexueller mißbrauch... mißhandlung von hilflosen... die liste lässt sich ins unendliche fortführen... da sollte niemand aus der reihe tanzen... da gibt es kein pardon für mich...

weiters finde ich auch noch gesetze & gesellschaftsregeln die sinn machen wichtig... die ein friedliches miteinander sicherstellen...

nunja... auch frau pain kann nicht ganz ohne regeln und normen leben... findet manche auch sehr wichtig... aber genormte menschen und genormte gedanken sind für mich ein horror.. da bin ich lieber der von stromer zitierte strom

liebe grüße, pain

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16. April 2002 um 23:55

*g*
ob homo, bi oder hetero... schmatzer nehm ich IMMER erst wenn deine zunge meine mandeln erforschen möchte bekomm ich ein problem *gg*

*zruckschmatz* pain

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17. April 2002 um 0:03
In Antwort auf dwayne_12254872

Normal kommt von Norm ...
... also eine Art Mittelwert an dem sich alles andere orientiert. Weder im Aussehen noch im Verhalten ist überhaupt jemand "normal". Aber die Definition einer Norm macht es nunmal wesentlich leichter seine eigenen Vorlieben einzuordnen. Bei allem was nicht in der Nähe der Norm ist muss man halt darauf gefasst sein bei anderen auf Ablehnung zu stossen. Das ist vielleicht nicht so tolerant wie man es sich wünschen könnte, aber so ist es nunmal...

Mhm...
"Aber die Definition einer Norm macht es nunmal wesentlich leichter seine eigenen Vorlieben einzuordnen."

findest du wirklich, dass uns normen das leben erleichtern? ich denk, das der norm entsprechen wollen ist mehr als negativ... ich kann normen nur bei toten materien etwas abgewinnen *einen zorn bekäm, wenn zb. die autoreifen nicht genormt wären*

die norm, die uns aufdiktiert wird ist kaum zu erfüllen... du hast schön zu sein... du hast schlank zu sein... du hast (als frau) lieb, zuvorkommend und nett zu sein... du hast als kind nicht nein zu sagen... die liste der menschlichen normen lässt sich ins unendliche fortführen...

*) schön sein - wieviele menschen haben psychische probleme, weil sie nicht der norm bzw. dem idealbild entsprechen und setzen sich größten risiken aus? (busenvergrößerung, nasenverkleinerung, fett absaugen, falten straffen, busen heben, ...)

*) schlank sein - wieviele menschen leiden in UNSERER gesellschaft unter eßstörungen? (eßstörungen sind wohlstandsgesellschaftskrankheiten)

*) du hast (als frau) lieb, zuvorkommend und nett zu sein - wieviele menschen trauen sich nicht sie selbst sein aus angst und bekommen dadurch persönlichkeitsstörungen?

*) du hast als kind nicht nein zu sagen - wieviele kinder werden sexuell mißbraucht, weil sie sich nicht NEIN sagen trauen?

ich weiß schon... das sind alles extrembeispiele... aber schau dich mal um was die *norm* aus uns macht... ich finde es mehr als erschreckend...

liebe grüße, pain4me

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17. April 2002 um 0:14
In Antwort auf gaea_12378610

Auslöser?
Liebe Pain4me,
ich gehe fast davon aus, daß mein posting ("verklemmt?") ein wenig der Auslöser für Deines war. Kann das sein? Wie auch immer: ich muss mich Bender anschließen. Normal mag viele Bedeutungen haben, aber es gibt auch die eine, die keine Wertung beinhaltet: nämlich die, der Norm zu entsprechen, sich im Mittelfeld zu bewegen, nicht aufzufallen. Und diese Norm ist es, die mir in meinem Posting Sorgen machte. Und warum? Nun war ich fast gezwungen darüber nachzudenken... Ich glaube, ich bin schon so erzogen worden, daß man nicht aus der Reihe tanzen darf. Selbstverständlich darf man sich durch außergewöhnliche, hervorragende Leistungen (wie z.B. eine gute Schulnote) von den anderen abheben, aber nicht durch "sozial unerwünschtes" Verhalten. Natürlich kommt man auch gut durch's Leben, wenn man der Norm entspricht. So hat man nur wenig Möglichkeiten, irgendwo anzuecken- kann ja auch ganz bequem sein, oder? Ich jedenfalls beobachte bei mir immer wieder solche Züge: immer schön mit dem Strom schwimmen, dann kann keiner was gegen mich sagen... Ganz schön bescheuert, hm?
Und so sieht's auch mit meinem Posting zum Thema "verklemmt" aus. Mich hat es schon beruhigt, zu hören, daß ich vielleich doch normal sein könnte, was immer das heißen mag...
Liebe Grüße an Dich vom
nun noch mehr denkenden Denkerle

Hoi denkerle...
dein beitrag war mit einer, der mich so ins grübel gebracht hat... aber die beiträge über *normbusen, normnasen* und die frage ob der freund homo und noch normal ist, weil er es anal möchte haben den wirklichen ausschlag gegeben...

benders meinung teile ich nicht ganz... normen sind für mich im zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen miteinander fehl am platz... es bedarf gesetze... es bedarf regeln... es bedarf normen bei toten materien (wieviel ist ein liter... wie groß hat ein autoreifen zu sein,...) aber genormte menschen sind einfach in horror...

was ist schon sozial unerwünschtes verhalten? wenn ein mensch verhaltensauffällig ist, dann hat das meistens ursachen, warum dem so ist... es ist aber sicher nicht im sinne des erfinders, dass jeder der nicht der momentanen gesellschaftlichen norm entspricht als abnormal einzustufen ist... was in unserem kulturkreis verpöhnt ist, ist in anderen kulturkreisen gang und gebe... normen und normalität ist etwas sehr subjektives... norm hat auch viel mit angst zu tun... ist es im sinne der gesellschaft verängstigte wesen zu *züchten*? wenn ja, dann bedauer ich zutiefst, in dieser gesellschaft geboren worden zu sein...

in meinen augen bist du nicht abnorm, weil du gewisse dinge nicht magst... aber auch ich (als praktizierende bdsmlerin) bin um nichts abnormer als du oder sonst wer... du bist ein individuum, das als solches respekt verdient... ich bin ein individuum, das respekt verdient... würden mehr menschen respektvoller miteinander umgehen, wären normdiskussionen nicht von nöten *ein ideal, das ich anstrebe und dann und wann auch verwirklichen kann*

liebe grüße, pain

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17. April 2002 um 0:20
In Antwort auf afia_12116270

Meine Pain...
... du hast wirklich so recht !

Warum muss man sich immer nach den anderen richten ?

Ein Zitat :

Ist eigentlich jemand tolerant, der keine Intoleranz duldet?

Wer tolerant ist, hält sich selbst für besser ("Herr, ich danke dir, dass ich nicht bin wie dieser da. Aber in meiner großen Güte dulde ich ihn neben mir"). Tolerare heißt nur "erdulden" oder "ertragen". Wie wäre es stattdessen mit Akzeptanz oder sogar Respekt vor dem Andersartigen?

Viele Liebe Grüsse an Dich Ester

Hoi mama ester...
ich hab dir lange nicht zurückgetippt... nicht weil ich es nicht wichtig empfand, sondern weil ich nicht die richtigen worte fand...

die worte akzeptanz und respekt sind treffender... doch das worst toleranz wird in unserem sprachgebrauch nicht so verwendet/gedeutet/interpretiert, dass es das ergäbe, was es eigentlich ausdrückt...

wenn ich jemanden toleriere, dann dulde ich ihn nicht, sondern akzeptiere seine meinung/lebensform/... obwohl ich es für mich nicht wollte oder persönlich nicht hinter der sache stehen kann... aber es ist keine aufopferung für mich, dass ich den menschen lasse, wie er ist...

müde deswegen aber nicht weniger herzliche grüße, pain

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17. April 2002 um 0:21
In Antwort auf bianca_12886193

Jawoll!!
Wir sind uns einig!
Free you nature! Be yourself!
Es gibt nichts besseres als dieses Lebensrezept, denn du lebst ja nur einmal, also sollte man schon das machen wonach einem ist und sich nicht dauernd fragen, ob man jetzt von anderen schief angeschaut wird. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein, meine Damen und Herren!!!

Und weniger angst...
meine damen und herren... meine guten und bösen mädchen und buben

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17. April 2002 um 0:38

Hoi prince...
norm hat garwohl etwas mit sex zu tun... es betrifft den sexualbereich, wenn menschen nachfragen, ob der parnter noch normal ist, wenn er analverkehr mag... es betrifft auch den sexualbereich, wenn jemand mit seiner oberweite probleme hat... es betrifft den sexualbereich, wenn jemand nachfrägt ob er normal ist, weil er gewisse sexualpraktikanten nicht mag... *mein thread* entstand aus oben erwähnten beiträgen... somit hat er doch etwas mit sexualität zu tun... auch wenn es auf den ersten blick nicht so wirkt

"Ob´s da Lücken im Gesetz gibt,ob´s an der mangelnden Umsetzung liegt,ist dabei vollkommen egal,entscheidend ist für mich der pure Egoismus,den solche Typen an den Tag legen und damit denen,die wirklich drauf angewiesen!!! sind, das Leben am Existenzminimum nur noch schwieriger machen."

in österreich sind es nicht die, die das system ausnutzen sondern es ist das sparpaket, dass den menschen am und unter dem existenzminimum das leben noch schwerer macht, als es eh schon von jeher war...

ausnutzen von sozialressourcen hat nichts mit individualität zu tun... aber schon garnichts... ich würde es auch nicht als puren egoismus bezeichnen... die gelegenheit macht diebe... wobei diese menschen gesetzlich nichts unrechtes machen...

"Nur.....wenn mir so jemand mittags gegen 13Uhr sagt,daß das eigentlich garnicht seine Zeit wäre und er sich zuhaus erstmal hinlegen müßte......"

tja... da würde ein system helfen, dass lösungsorientiert arbeitet... mag vielleicht in der verwaltung teurer kommen... aber längerfristig gesehen würde es die mehrausgaben bei weiten einbringen und die anzahl der sozialhilfeempfänger reduzieren... aber nicht, weil man ihnen nichts mehr gibt, sondern weil man mit ihnen einen gangbaren weg sucht und diesen mit ihnen geht... für die meisten menschen, die nicht wirklich probleme haben, ist so ein *angebot* uninteressant... sie stellen sich gern blöden fragen von beamten... aber wenn es darum geht tatsächlich in die tiefe zu gehen, dann wird es ihnen zu mühsam und sie steigen aus...

liebe grüße, pain4me

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17. April 2002 um 10:49
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi prince...
norm hat garwohl etwas mit sex zu tun... es betrifft den sexualbereich, wenn menschen nachfragen, ob der parnter noch normal ist, wenn er analverkehr mag... es betrifft auch den sexualbereich, wenn jemand mit seiner oberweite probleme hat... es betrifft den sexualbereich, wenn jemand nachfrägt ob er normal ist, weil er gewisse sexualpraktikanten nicht mag... *mein thread* entstand aus oben erwähnten beiträgen... somit hat er doch etwas mit sexualität zu tun... auch wenn es auf den ersten blick nicht so wirkt

"Ob´s da Lücken im Gesetz gibt,ob´s an der mangelnden Umsetzung liegt,ist dabei vollkommen egal,entscheidend ist für mich der pure Egoismus,den solche Typen an den Tag legen und damit denen,die wirklich drauf angewiesen!!! sind, das Leben am Existenzminimum nur noch schwieriger machen."

in österreich sind es nicht die, die das system ausnutzen sondern es ist das sparpaket, dass den menschen am und unter dem existenzminimum das leben noch schwerer macht, als es eh schon von jeher war...

ausnutzen von sozialressourcen hat nichts mit individualität zu tun... aber schon garnichts... ich würde es auch nicht als puren egoismus bezeichnen... die gelegenheit macht diebe... wobei diese menschen gesetzlich nichts unrechtes machen...

"Nur.....wenn mir so jemand mittags gegen 13Uhr sagt,daß das eigentlich garnicht seine Zeit wäre und er sich zuhaus erstmal hinlegen müßte......"

tja... da würde ein system helfen, dass lösungsorientiert arbeitet... mag vielleicht in der verwaltung teurer kommen... aber längerfristig gesehen würde es die mehrausgaben bei weiten einbringen und die anzahl der sozialhilfeempfänger reduzieren... aber nicht, weil man ihnen nichts mehr gibt, sondern weil man mit ihnen einen gangbaren weg sucht und diesen mit ihnen geht... für die meisten menschen, die nicht wirklich probleme haben, ist so ein *angebot* uninteressant... sie stellen sich gern blöden fragen von beamten... aber wenn es darum geht tatsächlich in die tiefe zu gehen, dann wird es ihnen zu mühsam und sie steigen aus...

liebe grüße, pain4me

Noch ein kleiner Einwurf...
Hallo pain, Prince und Fritz69,

ich glaube nicht, daß es die sogenannten "Sozialschmarotzer" sind, die das wirkliche Problem ausmachen.

Es sind unsere wohlwollenden Herren in der Regierung, die in den letzten Jahren durch Korruption und Bestechung von sich reden machten und Menschen die den Staat,z.D. Flowtex oder, Schneider, oder jetzt Leo Kirch mit Millliarden Peiten an den Tag legen.

Das sind für mich Leute, die uns wirklich auf der Tasche liegen. Es ist das System, wenn ich als Unternehmerin meinen Jungs eine adäquate Entlohnung bezahle und diese aber nix in der Lohntüte haben. Während andere " große und kluge Köpfe " den Staat ausnehmen wie eine Weihnachtsgans !

Daß es die sogenannten " Faulenzer " gibt ist ohne Zweifel, aber wer wie ich am eigenen Leibe erfahren musste, wie schmal der Grad zwischen dem Erfolg und Absturz ist, sieht auch die Zusammenhänge mit anderen Augen. Es ist das System, der die Menschen zu Faulenzern zwingt. Denn nach unserer Geschäftspleite vor 2 Jahren haben wir von vieler Seite her gehört, daß es klüger wäre sich täglich den Bauch zu streicheln als für dieses Geld was uns als 4 köpfige Familie im Insolvenzverfahren zu steht.

Wenn unser Familiennetz damals nicht aus einer Symbiose bestanden hätte, wären wir jetzt nicht da wo wir heute sind.

Das Schicksal ist sehr unberechenbar und ich kenne weiß Gott viele Leute die diesem Mist, den wir seit einigen Jahren erlebt haben, nicht Stand halten konnten. Denn wenn man in Deutschland geschäftich gescheitert ist, ist man ein Versager und man muß zu Kreuze kriechen wie ein Wurm und wird von allen Seiten belächelt.

Gott sei dank waren wir nicht unfähig sondern hatten einfach nur Pech.

Aber dieser Neid und diese Intrige die uns zu teil wurde, zeigt mir, daß wir hervoragend gearbeitet haben. Das Mitleid, daß wir anschließend bekommen haben, haben wir umsonst bekommen ! Einige Kunden haben an uns festgehalten und am Leben erhalten und daß war unser Glück.

Drum verachte nie die die am Wegrand stehen, denn du triffst sie wieder beim Hinuntergehen.

Und das geht schneller als man glauben mag.

Die sogenannten " Sozialschmarotzer" sind für mich das kleiner Übel.

Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken !

Viele Grüsse Ester21

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17. April 2002 um 11:02
In Antwort auf lynne_12661553

Hoi mama ester...
ich hab dir lange nicht zurückgetippt... nicht weil ich es nicht wichtig empfand, sondern weil ich nicht die richtigen worte fand...

die worte akzeptanz und respekt sind treffender... doch das worst toleranz wird in unserem sprachgebrauch nicht so verwendet/gedeutet/interpretiert, dass es das ergäbe, was es eigentlich ausdrückt...

wenn ich jemanden toleriere, dann dulde ich ihn nicht, sondern akzeptiere seine meinung/lebensform/... obwohl ich es für mich nicht wollte oder persönlich nicht hinter der sache stehen kann... aber es ist keine aufopferung für mich, dass ich den menschen lasse, wie er ist...

müde deswegen aber nicht weniger herzliche grüße, pain

Hallo mein Kind
mir war das gar nicht aufgefallen, daß Du mir nichts dazu geschrieben hast...

Aber ich denke, wir verstehen Beide was ich damit gemeint habe !

Denn irgendwo haben wir ja unsere Verständigungsplattform gefunden und sollte einer den anderen mal geistig nicht folgen können, fragen wir :-X OK?

Viele Liebe Grüsse von Mama

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17. April 2002 um 15:54
In Antwort auf afia_12116270

Noch ein kleiner Einwurf...
Hallo pain, Prince und Fritz69,

ich glaube nicht, daß es die sogenannten "Sozialschmarotzer" sind, die das wirkliche Problem ausmachen.

Es sind unsere wohlwollenden Herren in der Regierung, die in den letzten Jahren durch Korruption und Bestechung von sich reden machten und Menschen die den Staat,z.D. Flowtex oder, Schneider, oder jetzt Leo Kirch mit Millliarden Peiten an den Tag legen.

Das sind für mich Leute, die uns wirklich auf der Tasche liegen. Es ist das System, wenn ich als Unternehmerin meinen Jungs eine adäquate Entlohnung bezahle und diese aber nix in der Lohntüte haben. Während andere " große und kluge Köpfe " den Staat ausnehmen wie eine Weihnachtsgans !

Daß es die sogenannten " Faulenzer " gibt ist ohne Zweifel, aber wer wie ich am eigenen Leibe erfahren musste, wie schmal der Grad zwischen dem Erfolg und Absturz ist, sieht auch die Zusammenhänge mit anderen Augen. Es ist das System, der die Menschen zu Faulenzern zwingt. Denn nach unserer Geschäftspleite vor 2 Jahren haben wir von vieler Seite her gehört, daß es klüger wäre sich täglich den Bauch zu streicheln als für dieses Geld was uns als 4 köpfige Familie im Insolvenzverfahren zu steht.

Wenn unser Familiennetz damals nicht aus einer Symbiose bestanden hätte, wären wir jetzt nicht da wo wir heute sind.

Das Schicksal ist sehr unberechenbar und ich kenne weiß Gott viele Leute die diesem Mist, den wir seit einigen Jahren erlebt haben, nicht Stand halten konnten. Denn wenn man in Deutschland geschäftich gescheitert ist, ist man ein Versager und man muß zu Kreuze kriechen wie ein Wurm und wird von allen Seiten belächelt.

Gott sei dank waren wir nicht unfähig sondern hatten einfach nur Pech.

Aber dieser Neid und diese Intrige die uns zu teil wurde, zeigt mir, daß wir hervoragend gearbeitet haben. Das Mitleid, daß wir anschließend bekommen haben, haben wir umsonst bekommen ! Einige Kunden haben an uns festgehalten und am Leben erhalten und daß war unser Glück.

Drum verachte nie die die am Wegrand stehen, denn du triffst sie wieder beim Hinuntergehen.

Und das geht schneller als man glauben mag.

Die sogenannten " Sozialschmarotzer" sind für mich das kleiner Übel.

Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken !

Viele Grüsse Ester21

Och mama ester...
...wenn ich zum nachdenken begänne, was die ehrenwerten männer in höheren positionen so tun, dann käme ich aus dem heulen nicht mehr raus... ein klient von mir wird verhaftet und bekommt 8 monate häfen, weil er 1 flasche cognac gestohlen hat... ein politiker unterschlägt (=diebstahl) millionen und bekommt einen freispruch... tja... was soll man dazu sagen? alle schweine sind gleich... nur manche sind gleicher

von insolvenzverfahren brauchst mir nix erzählen... hab es in meiner jugend bei meinen oldies miterlebt... ich weiß was das bedeutet... vorallem, wenn du als kleinbetrieb in konkurs gehts und nicht so wie die großen *deines* vorher ins sichere gebracht hast... wir standen tatsächlich mit NICHTS da... aber ich kenn jemanden, der eine große fa. hatte... er fuhr auch nach seinem konkurs noch die neuesten bmw modelle und behielt seine villa in einer nobelgegend... er hat rechtzeitig alles seiner frau überschrieben... gewußt wie...

ein bussal von deinem kindl aus tirol, pain

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17. April 2002 um 15:58
In Antwort auf lynne_12661553

Och mama ester...
...wenn ich zum nachdenken begänne, was die ehrenwerten männer in höheren positionen so tun, dann käme ich aus dem heulen nicht mehr raus... ein klient von mir wird verhaftet und bekommt 8 monate häfen, weil er 1 flasche cognac gestohlen hat... ein politiker unterschlägt (=diebstahl) millionen und bekommt einen freispruch... tja... was soll man dazu sagen? alle schweine sind gleich... nur manche sind gleicher

von insolvenzverfahren brauchst mir nix erzählen... hab es in meiner jugend bei meinen oldies miterlebt... ich weiß was das bedeutet... vorallem, wenn du als kleinbetrieb in konkurs gehts und nicht so wie die großen *deines* vorher ins sichere gebracht hast... wir standen tatsächlich mit NICHTS da... aber ich kenn jemanden, der eine große fa. hatte... er fuhr auch nach seinem konkurs noch die neuesten bmw modelle und behielt seine villa in einer nobelgegend... er hat rechtzeitig alles seiner frau überschrieben... gewußt wie...

ein bussal von deinem kindl aus tirol, pain

Hallo mein Kind ...
ich habe gelernt, daß man sein Leben erst dann begriffen hat, wenn man einmal mehr aufsteht als man auf die Schnauze gefallen ist.

Und Humor ist, wenn man trotzdem lacht !

Bekanntlich kommt erst das Fressen und dann die Moral !

Alles Liebe mein Kind

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17. April 2002 um 16:18

Klarstellung
Ich bin nicht reaktionär.

Ich stelle gewisse Ansprüche an Leute, die ich Freunde nenne. Ich möchte mich auf diese paar Personen absolut verlassen können. Das bedingt für mich, dass sie die Verantwortung für ihr Leben selber tragen. Wer sich auf den Staat verlässt und keine Aktivitäten unternimmt, selber wieder klar zu kommen, der gehört nicht zu denen, auf die ich mich verlassen möchte.

Zur Freundschaft gehört bei mir auch Respekt. Wie soll ich Respekt aufbringen für eine Person, die sich in dieser Art aufgibt? Ich kann das nicht.

So, und nun versteht mich weiter falsch. Ich weiss, dass pains Ansichten sich nicht mit meiner decken. Das haben wir schon im Chat ausgefochten. Aber pain, Du weisst, dass wir zwar streiten, aber nicht persönlich werden Das gefällt mir an Dir wirklich ausnehmend gut. Es macht mir Spass, zu diskutieren. Nur sollte man, bevor man mich kritisiert, meine Aussage gelesen haben.

In diesem Sinne...

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17. April 2002 um 16:42
In Antwort auf an0N_1212755699z

Klarstellung
Ich bin nicht reaktionär.

Ich stelle gewisse Ansprüche an Leute, die ich Freunde nenne. Ich möchte mich auf diese paar Personen absolut verlassen können. Das bedingt für mich, dass sie die Verantwortung für ihr Leben selber tragen. Wer sich auf den Staat verlässt und keine Aktivitäten unternimmt, selber wieder klar zu kommen, der gehört nicht zu denen, auf die ich mich verlassen möchte.

Zur Freundschaft gehört bei mir auch Respekt. Wie soll ich Respekt aufbringen für eine Person, die sich in dieser Art aufgibt? Ich kann das nicht.

So, und nun versteht mich weiter falsch. Ich weiss, dass pains Ansichten sich nicht mit meiner decken. Das haben wir schon im Chat ausgefochten. Aber pain, Du weisst, dass wir zwar streiten, aber nicht persönlich werden Das gefällt mir an Dir wirklich ausnehmend gut. Es macht mir Spass, zu diskutieren. Nur sollte man, bevor man mich kritisiert, meine Aussage gelesen haben.

In diesem Sinne...

Sehr geehrter herr fritz...
nach wie vor bin ich der ansicht (ob ich den tiroler sturschädel schon angenommen hab? *grübel* ), dass wir nicht streiten sondern diskutieren und unterschiedlicher meinung sind...

ich hab nicht das gefühl dass ich dich falsch verstanden habe oder falsch versteh... deine aussage, dass du dich auf deine freunde verlassen möchtest, ist vollkommen korrekt... und ich habe auch absolut NICHTS einzuwenden, wenn du sagst dass du dich auf menschen, die sich dauernd auf andere verlassen, nicht verlassen möchtest... da gibt es einfach nichts zu widersprechen *leider* du weißt ja wie gern ich widersprech

ich könnte und wollte keinen parnter haben, der die sozialhilfe als dauereinnahmequelle sieht... das würde meiner einstellung zu sehr wiedersprechen... aber bei einem freund (platonisch... männlein oder weiblein) wär es mir echt egal... ein ganz lieber freund von mir hat über 15 jahre von der sozihilfe gelebt, weil er keinen bock auf arbeit hatte... heute ist er selbständig... zahlt brav seine steuern und zahlt auch der sozihilfe zurück... denn das soziamt holt sich am regressweg das geld zurück, wenn man zu geld kommt... auch wird es immer mehr normalität, dass das soziamt von unterhaltspflichtigen verwandten sich das geld am regressweg zurückholt... ich habe ihm gegenüber nie einen hehl daraus gemacht, dass es für mich nicht erfüllend wäre und dass ich mir für mich etwas anderes vorstelle... er sah es eben anders... aber nur weil er von der sozihilfe lebt, ist es für mich kein grund ihm die freundschaft zu kündigen... echt nicht...

es tut mir nur weh, wenn ich les, dass sozihilfeempfänger als schmarotzer tituliert werden... ob du es glaubst oder nicht... ein beamter des sozialamtes hat genau mit diesem wort einen klienten von mir in meiner gegenwart tituliert... eine frau mit 4 kindern... der göttliche gatte schwerer alki, der die komplette familie quält... sie hat den absprung geschafft um ihre kinder und sich zu schützen und dann hört sie von so einem oberarschloch, dass sie ein schmarotzer ist... er (soziamtbeamte) ja den mann von ihr kennt und dass der ja garnicht *so schlimm* ist... fritz... wie ich das gehört hab, hab ich geglaubt ich muß über den schreibtisch hupfen... was mich zurückhielt waren die konsequenzen, die es gesetzt hätte *doch eine vernünftige pain bin*

sodale du lieber *sturschädel*fg*... frau pain lächelt mal wieder zu dir... winkt dir und geht jezz den armen, kranken herrn schatzl pflegen

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17. April 2002 um 16:49
In Antwort auf afia_12116270

Hallo mein Kind
mir war das gar nicht aufgefallen, daß Du mir nichts dazu geschrieben hast...

Aber ich denke, wir verstehen Beide was ich damit gemeint habe !

Denn irgendwo haben wir ja unsere Verständigungsplattform gefunden und sollte einer den anderen mal geistig nicht folgen können, fragen wir :-X OK?

Viele Liebe Grüsse von Mama

Luft raus beim Sex
wie kriegt man das Prickelnde wieder rein?!
wir sind seit 1 1/2 Jahren zusammen, sind anfangs immer voller Lust und täglich überieinander hergefallen. Hatte dann ímmer wieder gesundheitliche Probleme, so daß Sex einfach nicht immer möglich war und irgendwann ist daraus eine ganz große Unsicherheit auf beiden Seiten entstanden. Mittlerweile haben wir kaum noch Sex, zeigt er Lust dazu, dann in der Form, daß ich das Gefühl habe daß es nur um seine Befriedigung geht, nichts gemütliches oder kuscheliges, zeige ich Lust, faßt er so auf, daß ich so geil bin, daß er gleich zur Sache kommen kann. Muß dazu sagen, daß ich ihn während der "sexlosen" Zeit schon auch bei seiner Befriedigung tatkräftig unterstützt habe. Trotzdem wünsch ich mir mal wieder richtig gemtülichen liebevollen Sex und dies auch wieder ein bißchen gehäufter und weiß gar nciht mehr wie ich zu diesem Ziel kommen soll. Wenn ich versuche ihm dies im Gespröch nahezubringen, fühlt er sich so kritisiert, ist meistens beleidigt und meint, daß er ja eh nichts mehr richtig machen kann. Mittlerweile macht er sich es selber, womit ich eigentlich bisher kein Problem hatte, aber irgendwie schmeckt mir dies mittlerweile schon ganz bitter, wenn ich denke, daß er sich lieber nur noch heimlich mit sich beschäftigt und nicht mehr mit mir. Hört sich jetzt alles schlimm an, prinzipiell lieben wir uns auf jeden Fall, wohnen zusammen und wollen das auch so beibehalten, sind uns aber trotzdem unseres Problemes bewußt und finden keine Lösung. Und nun?!

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17. April 2002 um 17:22
In Antwort auf lynne_12661553

Sehr geehrter herr fritz...
nach wie vor bin ich der ansicht (ob ich den tiroler sturschädel schon angenommen hab? *grübel* ), dass wir nicht streiten sondern diskutieren und unterschiedlicher meinung sind...

ich hab nicht das gefühl dass ich dich falsch verstanden habe oder falsch versteh... deine aussage, dass du dich auf deine freunde verlassen möchtest, ist vollkommen korrekt... und ich habe auch absolut NICHTS einzuwenden, wenn du sagst dass du dich auf menschen, die sich dauernd auf andere verlassen, nicht verlassen möchtest... da gibt es einfach nichts zu widersprechen *leider* du weißt ja wie gern ich widersprech

ich könnte und wollte keinen parnter haben, der die sozialhilfe als dauereinnahmequelle sieht... das würde meiner einstellung zu sehr wiedersprechen... aber bei einem freund (platonisch... männlein oder weiblein) wär es mir echt egal... ein ganz lieber freund von mir hat über 15 jahre von der sozihilfe gelebt, weil er keinen bock auf arbeit hatte... heute ist er selbständig... zahlt brav seine steuern und zahlt auch der sozihilfe zurück... denn das soziamt holt sich am regressweg das geld zurück, wenn man zu geld kommt... auch wird es immer mehr normalität, dass das soziamt von unterhaltspflichtigen verwandten sich das geld am regressweg zurückholt... ich habe ihm gegenüber nie einen hehl daraus gemacht, dass es für mich nicht erfüllend wäre und dass ich mir für mich etwas anderes vorstelle... er sah es eben anders... aber nur weil er von der sozihilfe lebt, ist es für mich kein grund ihm die freundschaft zu kündigen... echt nicht...

es tut mir nur weh, wenn ich les, dass sozihilfeempfänger als schmarotzer tituliert werden... ob du es glaubst oder nicht... ein beamter des sozialamtes hat genau mit diesem wort einen klienten von mir in meiner gegenwart tituliert... eine frau mit 4 kindern... der göttliche gatte schwerer alki, der die komplette familie quält... sie hat den absprung geschafft um ihre kinder und sich zu schützen und dann hört sie von so einem oberarschloch, dass sie ein schmarotzer ist... er (soziamtbeamte) ja den mann von ihr kennt und dass der ja garnicht *so schlimm* ist... fritz... wie ich das gehört hab, hab ich geglaubt ich muß über den schreibtisch hupfen... was mich zurückhielt waren die konsequenzen, die es gesetzt hätte *doch eine vernünftige pain bin*

sodale du lieber *sturschädel*fg*... frau pain lächelt mal wieder zu dir... winkt dir und geht jezz den armen, kranken herrn schatzl pflegen

Schmarotzer
"ein ganz lieber freund von mir hat über 15 jahre von der sozihilfe gelebt, weil er keinen bock auf arbeit hatte..."

Diesen ganz lieben Freund von Dir meinte ich, als ich Schmarotzer sagte. Nicht die alleinerziehende Mutter, nicht den Familienvater, der ergänzende Sozi bekommt, nicht den Drogensüchtigen, der keine Einnahmemöglichkeiten hat.

Ich bleibe dabei, dass es für mich unerträglich ist, einen Freund als Schmarotzer zu bezeichnen. Wenn er aber einer ist, muss ich über das Wort "Freund" nachdenken.

Alles klar?

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19. April 2002 um 14:06

AMICA!
Liebe Pain4me,
hab mir heut die AMICA gekauft und mußte mich gleich voll tot lachen, weil da ein report genau zu dem thema drin ist! gespickt mit tausend prozentzahlen (wie viel prozent der frauen sind mit ihrem busen unzufrieden, etc...)! aber mit der quintessenz: nimm Dich, wie Du bist!
liebe grüße,
Denkerle

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21. April 2002 um 13:41
In Antwort auf gaea_12378610

AMICA!
Liebe Pain4me,
hab mir heut die AMICA gekauft und mußte mich gleich voll tot lachen, weil da ein report genau zu dem thema drin ist! gespickt mit tausend prozentzahlen (wie viel prozent der frauen sind mit ihrem busen unzufrieden, etc...)! aber mit der quintessenz: nimm Dich, wie Du bist!
liebe grüße,
Denkerle

*g* stöbern die im forum und...
machen aus unseren threads artikel? dann sollten wir uns schnell mal bei ihnen melden und ansprüche geltend machen *g*

liebe grüße, pain4me

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21. April 2002 um 13:45
In Antwort auf an0N_1212755699z

Schmarotzer
"ein ganz lieber freund von mir hat über 15 jahre von der sozihilfe gelebt, weil er keinen bock auf arbeit hatte..."

Diesen ganz lieben Freund von Dir meinte ich, als ich Schmarotzer sagte. Nicht die alleinerziehende Mutter, nicht den Familienvater, der ergänzende Sozi bekommt, nicht den Drogensüchtigen, der keine Einnahmemöglichkeiten hat.

Ich bleibe dabei, dass es für mich unerträglich ist, einen Freund als Schmarotzer zu bezeichnen. Wenn er aber einer ist, muss ich über das Wort "Freund" nachdenken.

Alles klar?

Hoi herr fritz
nach wie vor schenk ich dir zu beginn ein lächeln... weil ich sehr viele deiner beiträge sehr gut finde und weil ich dich trotz meinungsverschiedenheit schätze und mag... bei diesem thema sind wir nicht einer meinung (was uns ja schon seit geraumer zeit bekannt ist )...

ich tituliere niemanden der sozihilfe beansprucht (egal ob gerechtfertigt oder nicht) als sozialschmarotzer... und somit habe ich diesen respektkonflikt nicht... ist doch auch zu akzeptieren, odr?

ich hab schon verstanden, wen du mit schmarotzer titulierst... somit ist alles klar... hoff du mußt dich nicht zu sehr über mich ärgern, ganz liebe grüße, pain

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