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Nach wenigen Monaten schon kein Oralverkehr mehr

13. März 2011 um 16:39

Seit einigen Monaten bin ich nun mit meiner Freundin zusammen und stelle fest, dass unser Sex immer eintöniger wird und ich mittlerweile fast schon garkeine Lust mehr habe. Es lässt sich etwa so beschreiben, immer gleich, immer im Bett, immer abends, immer das Standardprogramm. Meist bin ich der Initiator, in 10 Prozent der Fällen Sie und wenn ich dann nicht initiiere, höre ich meist "Stimmt was nicht, Schatz".

Anfangs war Oralverkehr noch drinnen ihrerseits, seit etwa 3 Monaten rührt sich leider garnichts mehr. Ich habe das Thema schon mehrfach erfolglos angesprochen. Ich weiß, dass sie mit ihrem ersten Freund sehr experimentierfreudig war und ich weiß auch, der letzte war ein Sexmuffel. Der hat sich nämlich den Sex, den er wollte, woanders geholt und bei ihr keinen Bock mehr gehabt - mit anderen klaren Worten: Ein Fremdgeher, was auch zum Ende der Beziehung geführt hat.

Es mag hart sein, doch mittlerweile kann ich den Ex Freund objektiv verstehen. Denn mit meiner Freundin ist wirklich wenig zu tun im Bett.

Standard läuft so, dass ich initiiere, dass ich sie oral angehe, dass ich mir etwas einfallen lasse und sie am Ende (sie oben und ich unten) Standard fährt.

Sie meinte in einer Aussprache, ihr gefalle der Sex sehr gut. Ich habe schon sehr häufig darüber gesprochen - eigentlich unnormal in so einer frischen Beziehung - aber sie weicht häufig aus, das Thema interessiert sie einfach nicht.

Entweder ist sie schon gesättigt mit nicht mal mitte Dreißig oder ein Sexmuffel, der die Experimentierfreude mit dem ersten Freund sowieso nie gefiel. So wirklich schlau werde ich nicht draus.

Seit knapp 2 Wochen schlafen wir garnicht mehr miteinander, weil ich müde bin, ständig alles zu initiieren und mir dann anhören zu müssen, ob was nicht stimme, wenn ich mal keine Lust habe, den 1. Schritt zu tun.

Ich habe schon viel probiert, im Auto, unter der Dusche, es half alles nichts. Jedesmal ein "Tststs, na" oder ähnlich konservatives. Ich verstehe es nicht, vor allem hat unser Sex sehr verheißungsvoll begonnen.

In den letzten Malen hatte ich im Übrigen auch immer größere Probleme, tatsächlich zu kommen, da mir dieser standardprogrammierte Sex nichts mehr gibt. Da ist wenig Leidenschaft, keine Emotionen im Spiel.

Ich habe schon so oft das Thema angesprochen und stoße nur auf Unverständnis.

Wer kann mir helfen? Ich bin sehr zufrieden mit der Beziehung, wenn da nicht das Thema Standardsex wäre. An Einfallsreichtum fehlt es mir nicht, aber es kommt immer nur alles von mir, ich bin der, der oral aktiv wird, ich bin der, der die Stellungen bestimmt und von der Gegenseite.....mittlerweile ist das für mich ein deutlich ernsteres Thema geworden, als noch vor einigen Wochen, denn ich möchte SO keine Partnerschaft in die Ewigkeit führen, zumal ihre Aktivitäten immer weniger werden. Ich könnte Buch darüber führen, was sie seit wann alles nicht mehr macht. Ich verstehe es nicht, vor allem, da sie angibt, ihr gefalle unser Sex so wie er ist. ....

Bin da mit meinem Latein am Ende.

13. März 2011 um 18:09


seit knapp 2 wochen kein sex mehr? das ist ja nicht grad lang.

es scheint so zu sein dass deine frau und du einfach zu unterschiedliche vorstellungen in sachen sex haben...es hilft nichts.

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13. März 2011 um 20:49

Antwort
Hallo und danke für die Antworten. Ich habe sie heute mittag erst wieder ernsthaft damit konfrontiert. Sie fragte mich, ob mir unser Sex gefalle und ich habe unmissverständlich mit Nein geantwortet und ihr erklärt, dass ich es schade finde, dass sie garnichts, rein garnichts macht, nichts initiiert, nicht einfallsreich ist und meine Initiativen im Keim erstickt. Bsp. Wenn ich unter der Dusche intim werde, springt sie gleich raus, trocknet sich schnell ab und ab ins Bett (weil ja nur da Sex angebracht sei).

Meine Konfrontation verletzte sie sehr - seltsamerweise reagiert sie aber kaum darauf - es tut mir auch leid, dass sie sich dabei verletzt fühlt, wenn ich ihr sage, dass unser Sex sehr einseitig ist. Doch ändern möchte sie natürlich nichts.

Ihre Permanentausrede sind ihre ach so großen Hemmungen, die durch ihren Ex Freund zu stande gekommen seien. Ich habe ihr ausführlich erläutert, dass sie bei mir nichts falsch machen könne.

Allerdings bin ich nicht der Typ Mann, der gern Therapeut spielt und ihre Sexkomplexe aufarbeiten möchte, wenn sie so garnicht mitarbeitet. Ich meine....die Möglichkeit habe ich nun sehr lang gegeben.

Aus meinen bisherigen Beziehungen kenne ich es nicht, dass man Sex Pausen trotz Übernachtungen beim anderen von 2 Wochen hat. Ist mir neu, daher bin ich auch etwas erstaunt.

Als ich doch glatt dachte, dass unser fast 2 Stundengespräch heute irgendwo angekommen sei, habe ich sie vor wenigen Stunden auf dem Sofa gestreichelt, mal wieder den ersten Schritt gemacht und sie lies auch alles wieder mit sich machen, es wäre (ist nicht, da ich keine Lust hatte, es weiter zu initiieren) wieder zum Sex gekommen, aber von ihrer Seite aus? Nichts, mal ein kurzer Griff an den Schritt bei angezogener Jeans - das war dann ihre Initiative.

Kurz darauf sprach ich sie konkret darauf an. Daraufhin meinte sie, sie habe Angst, etwas falsch zu machen. Ich meinte, durch garnichts Tun, macht sie noch viel mehr falsch.

Gut - aber ich fühle mich dann auch ehrlich gesagt unwohl, wenn ich Instruktionen geben muss, wie unser Sex abzulaufen hat.

Ich weiß es tatsächlich nicht, wie sie es sich vorstellt, möglich st, dass sie wirklich möchte, dass ich sage: "Nun nimm ihn in den Mund....nun fass ihn an....nun mach dies und das".

Da komme ich mir ja irgendwann vor, wie in einem billigen Porno aus dem Massenregal - das ist überhaupt sowas von unromantisch und verkrampft.

Mein Abschluss war tatsächlich, mit den Worten: "Ich weiß definitiv, dass ich unser Sex Leben nicht schön empfinde und ebenso, dass ich mir nicht vorstellen kann, damit alt zu werden, da ich es als sehr wichtigen Teil einer funktionierenden Beziehung empfinde."

Übrigens.....das ist einer DER Hauptgründe, wieso ich mich derzeit noch weigere, ans Zusammenziehen zu denken, denn ..... eine Frau, die neben mir liegt und sich nicht rührt, das brauch ich nicht, da bin ich einfach zu gern intim mit meiner Partnerin.....vielleicht halt nicht mit der jetzigen.

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18. März 2011 um 16:29


Sie war anfangs offener, sogar mit Oralsex, und wurde dann immer verstockter?? Was sagt sie denn dazu, warum sie das nicht mehr macht? Normalerweise steckt da immer ein Grund hinter: schlechter Geruch oder eine andere schlechte Erfahrung, die du vielleicht nicht mitbekommen hast. Hattest du vorher den Eindruck, dass es ihr Spaß macht oder musste sie sich zwingen. Wusste sie, was sie tat? Oder hatte sie kaum Ahnung?

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