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Mögliche Verhütungsmittel bei Thromboserisiko?

21. Juni 2007 um 19:41 Letzte Antwort: 26. Juni 2007 um 20:33

Ich nehme seit Februar diesen Jahres die Pille (Valette). Im Mai diesen Jahres wurde aber bei mir eine Sinusthrombose (Gerinnsel im Gehirn) diagnostiziert. Der Arzt meinte, dass dies auch an der Pille liegen könnte und die Pille, wenn man eine Thrombose hat, dies auf jedenfall negativ beeinflusst. Es wurde aber nicht herausgefunden, was die genaue Ursache war. Nun muss ich demnächst zum Frauenarzt um mir ein anderes Verhütungsmittel "verpassen" zu lassen.

Hat jemand von euch Ahnung, was da für mich in Frage kommen würde? Also Kondom wollen wir nicht und bei der Spirale bin ich mir nicht sicher, ob die Frauenärztin mir die verschreibt, weil die ja oft nur Frauen eingesetzt wird, die schon Kinder haben.

Ich bin mir auch nicht sicher, was bei der Pille die Thrombose auslösen kann. Die Hormone oder die anderen Bestandteile? Wenn es allein die Hormone sind, fallen ja auch Sachen wie Verhütungsring oder -pflaster flach.

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21. Juni 2007 um 23:53

Also,
es ist leider so,dass JEGLICHES hormonelle Verhütungsmittel das Thrombose-und Embolierisiko erhöht (im Durchschnitt um 40%) und das liegt an den Hormonen allgemein. Leider verschreiben einem die meisten Gyns dann ein rein gestagenhaltiges Präparat,was allerdings auch mit Vorsicht zu genießen ist,da in den Packugnsbeilagen der Produkte meist auch steht,dass sie bei bereits vorhandenen Thrombosen bzw. überstandenen Thrombosen nicht angewendet werden dürfen. Meist greifen die Gyns darauf jedoch trotzdem zurück,da sie einem nichts anderes anbieten können/wollen und wer will schon eine Patientin verlieren ?
Ich persönlcih würde dir-deiner Gesundheit willen-aber NFP (www.nfp-forum.de) oder die Gynefix (www.kupferketten-forum.de.vu)ans Herz legen.

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22. Juni 2007 um 6:26
In Antwort auf aubrey_12770539

Also,
es ist leider so,dass JEGLICHES hormonelle Verhütungsmittel das Thrombose-und Embolierisiko erhöht (im Durchschnitt um 40%) und das liegt an den Hormonen allgemein. Leider verschreiben einem die meisten Gyns dann ein rein gestagenhaltiges Präparat,was allerdings auch mit Vorsicht zu genießen ist,da in den Packugnsbeilagen der Produkte meist auch steht,dass sie bei bereits vorhandenen Thrombosen bzw. überstandenen Thrombosen nicht angewendet werden dürfen. Meist greifen die Gyns darauf jedoch trotzdem zurück,da sie einem nichts anderes anbieten können/wollen und wer will schon eine Patientin verlieren ?
Ich persönlcih würde dir-deiner Gesundheit willen-aber NFP (www.nfp-forum.de) oder die Gynefix (www.kupferketten-forum.de.vu)ans Herz legen.

Mhm
Kann mich nur anschließen.
Wenn man eh schon Thrombose gefährdet ist, ist es aufjedenfall ungünstig mit der Pille zu verhüten, gerade wenn man das über Jahre hinweg betreibt.
Ich kann dir eigentlich in deinem Fall auch nur zur Gynefix raten.

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26. Juni 2007 um 20:33
In Antwort auf imani_12234225

Mhm
Kann mich nur anschließen.
Wenn man eh schon Thrombose gefährdet ist, ist es aufjedenfall ungünstig mit der Pille zu verhüten, gerade wenn man das über Jahre hinweg betreibt.
Ich kann dir eigentlich in deinem Fall auch nur zur Gynefix raten.

Ich leider auch

ich weiß seit etwa einem jahr, dass ich ein erhöhtes thromboserisiko habe. ich hab natürlich sofort die pille abgesetzt und nach einer passenden alternative gesucht, was leider nicht sooo einfach war. mittlerweile habe ich seit februar die kupferspirale, mit der ich auch ganz gut klar komme. ursprünglich fand ich die kupferkette attraktiver, aber aus anatomischer sicht war das einsetzen der gynefix bei mir bedenklich und mir wurde davon angeraten (die kette wird in die gebärmuttermuskulatur verankert, dieser muss mindestens 1cm betragen, damit sie nicht beim einhaken durchstoßen wird, bei mir beträgt sie nur 7mm). aber wie gesagt, mittlerweile lebe ich ganz gut mit meiner spirale

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